Begrenze accountweit die Anzahl erlaubter Buchungen pro Zeitraum und steuere Ausnahmen.
Mit Buchungsregeln steuerst du zentral und accountweit, wie oft deine Kund:innen in einem bestimmten Zeitraum buchen dürfen. Die Regeln gelten global für deinen gesamten Account und können auf bestimmte Ressourcen, Services oder Nutzer:innen eingegrenzt werden.
Buchungsregeln definieren ein maximales Buchungslimit pro Zeitraum. Sobald eine Kund:in das Limit erreicht, wird die nächste Buchung im definierten Geltungsbereich blockiert. Optional wird dabei eine individuelle Fehlermeldung angezeigt.Das Grundprinzip:
Du legst eine Regel mit einem Namen, einem Limit und einem Zeitraum an.
Du bestimmst den Geltungsbereich: alle Buchungen oder nur bestimmte Ressourcen/Services.
Du entscheidest, ob die Regel für alle Nutzer:innen gilt oder nur für bestimmte (Sperrliste) bzw. bestimmte ausgenommen werden (White-List).
Alle Regeln werden zentral in den Account-Einstellungen unter Buchungsregeln verwaltet. Damit hast du einen vollständigen Überblick über sämtliche Buchungslimits deines Accounts.
Bei Buchungsoptionen mit mehrfacher Gewichtung zählt jede Gewichtungseinheit als separate Buchung gegen das Limit. Beispiel: Eine Buchungsoption mit Gewichtung 4 verbraucht bei einem Limit von 3 bereits mehr als erlaubt. Schließe solche Buchungsoptionen gegebenenfalls vom Geltungsbereich der Regel aus.
Jeder einzelne Termin einer wiederkehrenden Buchung zählt gegen das Limit. Eine zweite Serie am selben Tag wird blockiert, wenn das Tageslimit durch die erste Serie bereits ausgeschöpft ist.
Du möchtest faire Nutzung sicherstellen: Begrenze Buchungen pro Zeitraum, damit alle Kund:innen gleichmäßig Zugang erhalten (z. B. max. 1 Lernplatz pro Tag an einer Uni).
Du brauchst eine Sperrliste: Setze das Limit auf 0 und weise die Regel bestimmten Nutzer:innen zu, um diese komplett von Buchungen auszuschließen.
Du willst VIP-Ausnahmen schaffen: Erstelle eine Regel mit engem Limit und nimm bestimmte Nutzer:innen (z. B. Premium-Mitglieder) über die White-List aus.
Nicht geeignet für: Das Sperren ganzer Zeiträume. Dafür nutze stattdessen Globale Blocker (Account-Einstellungen → Globale Blocker).
Communities: Über Buchungsregeln kannst du Nutzer:innen sperren, die trotz SSO/Auto-Join in einer Community landen, aber bestimmte Ressourcen nicht buchen sollen.
Globale Blocker: Während Buchungsregeln die Anzahl limitieren, sperren Globale Blocker komplette Zeiträume für Ressourcen oder Services.
Ressource, Gruppe, Kategorie, Service, Service Gruppe
Nutzer
Alle Nutzer, Nutzer einbeziehen (Sperrliste), Nutzer ausschließen (White-List)
Der Hinweis bei Überschreitung lässt sich mehrsprachig hinterlegen. Nutze das Sprachmenü im Textfeld, um Fehlermeldungen in weiteren Sprachen zu pflegen.
Ja. Du kannst beliebig viele Regeln erstellen. Alle aktiven Regeln werden parallel geprüft. Sobald eine Regel greift, wird die Buchung blockiert.
Was ist der Unterschied zwischen 'Nutzer einbeziehen' und 'Nutzer ausschließen'?
Nutzer einbeziehen bedeutet: Die Regel gilt NUR für die angegebenen Personen (Sperrliste). Nutzer ausschließen bedeutet: Die Regel gilt für alle AUSSER die angegebenen Personen (White-List).
Was passiert, wenn ich den Zeitraum 'In der Zukunft' wähle?
Das Limit gilt ab dem Zeitpunkt der Regelerstellung kumulativ. Alle zukünftigen Buchungen werden gegen das Limit gezählt, ohne dass es sich zu einem bestimmten Zeitpunkt zurücksetzt.
Kann ich die Fehlermeldung in mehreren Sprachen hinterlegen?
Ja. Nutze das Sprachmenü im Feld Hinweis bei Überschreitung, um Meldungen in beliebig vielen Sprachen zu pflegen. Kund:innen sehen die Meldung in ihrer eingestellten Sprache.
Meine Regel greift nicht bei einer bestimmten Buchungsoption
Prüfe, ob die Buchungsoption eine mehrfache Gewichtung hat. Bei einer Gewichtung von z. B. 4 werden 4 Buchungen gegen das Limit gezählt. Schließe die betroffene Buchungsoption gegebenenfalls aus dem Geltungsbereich der Regel aus.
Eine gesperrte Person kann trotzdem buchen
Stelle sicher, dass du Nutzer einbeziehen (nicht “ausschließen”) gewählt hast und die korrekte E-Mail-Adresse eingetragen ist. Prüfe außerdem, ob der Geltungsbereich die betroffene Ressource oder den Service abdeckt.
Der Hinweis wird Kund:innen nicht angezeigt
Der Hinweis erscheint nur beim Checkout, wenn das Limit tatsächlich überschritten wird. Prüfe, ob das Textfeld ausgefüllt und gespeichert wurde. Ohne hinterlegten Hinweis erscheint eine generische Fehlermeldung.