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Make.com ist eine Automatisierungsplattform, auf der du Tools ohne Programmierung in visuellen Szenarien verbindest. Ein Szenario reagiert auf ein Ereignis in einem System und führt daraufhin Aktionen in anderen aus. anny bindest du an Make.com über zwei allgemeine Bausteine an: Webhooks senden Ereignisse aus anny an Make, und über die anny API löst Make Aktionen in anny aus. Mit Make.com kannst du in anny:
  • auf Ereignisse reagieren, etwa auf eine neue Buchung, eine Stornierung oder neue Kund:innen, und die Daten in anderen Tools weiterverarbeiten
  • Buchungen, Bestellungen, Rechnungen und Kund:innen automatisch in andere Systeme wie Tabellen, Chat oder dein CRM übertragen
  • Aktionen in anny aus einem Make-Szenario heraus auslösen, zum Beispiel Buchungen oder Kund:innen anlegen
Ideal für Teams, die anny ohne eigene Programmierung mit Tools wie Google Sheets, Slack oder ihrem CRM verbinden möchten.

Typische Anwendungsfälle

Wie die Make.com-Verbindung funktioniert

Make.com ist kein fest eingebautes Modul in anny und erscheint nicht in der Integrationen-Liste. Du verbindest beide Systeme über den Tab API & Webhooks in den Einstellungen deiner Organisation. Dort richtest du zwei Dinge ein:
  • Einen Personal Access Token für den Zugriff auf die anny API. Make authentifiziert sich damit als vertrauenswürdiger Zugang zu deiner Organisation. Über den Token kann Make die Daten lesen und anlegen, die auch ein Admin über die API erreicht (zum Beispiel Buchungen, Bestellungen, Rechnungen und Kund:innen).
  • Ein oder mehrere Webhook-Abonnements, die Ereignisse aus anny an eine von dir angegebene Endpunkt-URL senden. Diese URL stammt aus deinem Make-Szenario.
Widerrufst du den Zugang, endet die Verbindung sofort: Löschst oder rotierst du den Token, kann Make nicht mehr auf die anny API zugreifen. Deaktivierst oder löschst du das Webhook-Abonnement, sendet anny keine Ereignisse mehr an Make. So laufen die Daten zwischen anny und Make:
anny signiert jeden Webhook-Aufruf mit einem Signaturschlüssel. In Make kannst du damit prüfen, dass ein eingehender Aufruf wirklich von anny stammt.

Make.com verbinden

Voraussetzungen

Bevor du Make.com verbindest, stelle sicher, dass du Folgendes hast:
  • Zugriff auf den Tab API & Webhooks in den Organisations-Einstellungen (Admin-Rechte)
  • Ein Make.com-Konto
  • Ein Szenario in Make mit einem Webhook-Modul für Auslöser und, falls du Aktionen in anny auslösen willst, einem HTTP-Modul für die anny API

Verbindung einrichten

1

Personal Access Token erstellen

Öffne Einstellungen und gehe zum Tab API & Webhooks. Klicke im Bereich Personal Access Tokens auf Token erstellen, vergib einen Token-Name (z. B. „Make.com”) und kopiere den Token sofort. anny zeigt ihn nur einmal an.
2

Webhook-URL in Make vorbereiten

Lege in Make ein Szenario an und füge ein Webhook-Modul als Auslöser hinzu. Make erzeugt dafür eine eindeutige URL. Kopiere diese URL.
3

Webhook-Abonnement in anny anlegen

Klicke im Bereich Webhooks auf Webhook erstellen. Trage einen Namen und die kopierte URL als Endpunkt-URL ein, wähle unter Auswahl der Events die gewünschten Ereignisse und aktiviere den Aktiv-Schalter. Optional beschränkst du Buchungsereignisse auf bestimmte Ressourcen, Gruppen oder Kategorien. Speichere das Abonnement.
4

Aktionen über die anny API einrichten

Möchtest du aus Make heraus Daten in anny anlegen oder lesen, füge in deinem Szenario ein HTTP-Modul hinzu und hinterlege den Personal Access Token als Bearer-Token. Die verfügbaren Endpunkte findest du in der API-Dokumentation von anny.
Sobald das Webhook-Abonnement aktiv ist, sendet anny bei jedem ausgewählten Ereignis die Daten an dein Make-Szenario.

Einstellungen & Optionen

Über Aufrufverlauf anzeigen siehst du pro Abonnement die Webhook-Versuche der letzten 30 Tage mit Status, HTTP-Statuscode und Antwort. Fehlgeschlagene Aufrufe kannst du dort manuell erneut auslösen.

Einschränkungen

Die Anbindung an Make.com über Webhooks und die anny API unterstützt nicht:
  • Fertiges anny-Modul: anny hat keinen vorgefertigten Connector im Make-Marktplatz. Du baust die Verbindung mit den generischen Modulen von Make (Webhook, HTTP).
  • Feingranulare Berechtigungen: Die Auswahl einzelner Berechtigungen für einen Token ist noch nicht verfügbar. Ein Token erhält Zugriff auf alle über die API erreichbaren Daten deiner Organisation.
  • Eigene Kopfzeilen: Ein Webhook-Abonnement sendet keine benutzerdefinierten HTTP-Header. Zur Absicherung dient der Signaturschlüssel.
  • Deutsche Ereignisnamen: Die einzelnen Ereignisse zeigt anny als technische Bezeichnungen (z. B. bookings.created), nicht als übersetzte Namen.

Verbindung trennen

Löschst oder rotierst du den Personal Access Token, kann Make nicht mehr auf die anny API zugreifen, und bestehende Szenarien schlagen fehl. Deaktivierst oder löschst du das Webhook-Abonnement, sendet anny keine Ereignisse mehr an Make.
Beides findest du unter Einstellungen im Tab API & Webhooks: den Token über Rotieren oder Löschen, das Webhook-Abonnement über den Aktiv-Schalter oder Löschen.

FAQ

Nein. Du verbindest anny und Make über die generischen Bausteine: ein Webhook-Modul in Make empfängt die Ereignisse aus anny, und ein HTTP-Modul spricht die anny API an. Ein branded anny-Connector im Make-Marktplatz existiert nicht.
Ereignisse aus den Kategorien Buchungen, Bestellungen, Rechnungen, Kunden, Abonnements, Termine und Community-Mitglieder, zum Beispiel eine neue Buchung, ein Check-In oder eine neue Rechnung. Du wählst sie beim Anlegen des Webhook-Abonnements aus.
Jedes Abonnement hat einen automatisch erzeugten Signaturschlüssel. anny signiert damit jeden Aufruf. In deinem Make-Szenario kannst du die Signatur prüfen und so sicherstellen, dass der Aufruf wirklich von anny stammt.
Über Aufrufverlauf anzeigen beim jeweiligen Webhook-Abonnement. Dort siehst du die Versuche der letzten 30 Tage mit Status, HTTP-Statuscode, Anfrage und Antwort.
Nein, du klickst die Szenarien in Make zusammen. Ein Grundverständnis von Webhooks und HTTP-Anfragen hilft aber beim Einrichten der Verbindung.

Troubleshooting

Das Webhook-Abonnement ist möglicherweise nicht aktiv, die Endpunkt-URL stimmt nicht, oder es sind nicht die passenden Ereignisse ausgewählt. Prüfe den Aktiv-Schalter, die Endpunkt-URL und die ausgewählten Ereignisse. Über Aufrufverlauf anzeigen siehst du, ob und mit welchem Status anny gesendet hat.
anny deaktiviert ein Abonnement, dessen Aufrufe wiederholt fehlschlagen. Ursache ist meist eine nicht erreichbare oder falsche Endpunkt-URL. Korrigiere die URL in Make und in anny und aktiviere das Abonnement wieder über den Aktiv-Schalter.
Der Personal Access Token ist wahrscheinlich abgelaufen, wurde rotiert oder gelöscht. Erstelle im Tab API & Webhooks einen neuen Token und hinterlege ihn im HTTP-Modul deines Make-Szenarios.