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LinkedIn Ads ist die Werbeplattform von LinkedIn. Über das LinkedIn Insight Tag und das Conversion-Tracking misst du, wie deine Kampagnen wirken. Mit der Integration verbindet anny deine öffentlichen Buchungsseiten mit dem LinkedIn Campaign Manager und meldet dorthin, was Besucher:innen bei dir tun. Mit LinkedIn Ads kannst du in anny:
  • Seitenaufrufe deiner Buchungsseiten an LinkedIn melden und daraus Retargeting-Zielgruppen aufbauen
  • Buchungen, Warenkorb-Schritte und den Checkout als Conversions an LinkedIn übergeben
  • Abschlüsse zusätzlich serverseitig melden, auch wenn Besucher:innen keine Marketing-Cookies akzeptieren
So siehst du im LinkedIn Campaign Manager, welche Kampagnen tatsächlich zu Buchungen führen, und optimierst dein Budget gezielt.
Diese Integration ist Teil des Conversion Trackings und muss für deinen Plan freigeschaltet sein. Fehlt die Freischaltung, siehst du die Integration, kannst sie aber nicht aktivieren.

Typische Anwendungsfälle

Wie die LinkedIn-Ads-Verbindung funktioniert

Die Integration hat drei Bereiche, die du unter Integrationen → LinkedIn Ads findest:
  • LinkedIn Insight Tag: Hier trägst du die Partner ID ein. Sie lädt das Insight Tag auf deinen Buchungsseiten und ist Pflicht für die Aktivierung.
  • LinkedIn Ads Conversion-Tracking: Hier legst du Conversion Aktionen an, die einzelne Ereignisse als Conversion an LinkedIn melden.
  • Offline conversion API: Hier hinterlegst du optional ein Zugriffstoken, mit dem anny Abschlüsse zusätzlich serverseitig meldet.
Es gibt zwei Meldewege, die sich ergänzen: Im Browser (Insight Tag). Sobald Kund:innen im Cookie-Banner die Option Marketing akzeptieren, lädt anny das Insight Tag auf allen öffentlichen Buchungsseiten deiner Organisation: Ressourcen-, Service-, Explore-, Abo- und Buchungspaket-Seite sowie Checkout und Bestätigungsseite. Das gilt auch für die eingebettete Buchungsseite (Widget). Im Admin-Bereich von anny lädt kein Tag. Ohne Marketing-Einwilligung wird kein Skript geladen und kein Ereignis gemeldet. Wird die Einwilligung zurückgenommen, stoppt das Tracking sofort ohne Neuladen. Serverseitig (Offline conversion API). Klickt jemand auf eine LinkedIn-Anzeige, hängt LinkedIn eine Klick-ID an die Ziel-URL. anny speichert sie beim ersten Seitenaufruf und ordnet sie 14 Tage lang späteren Abschlüssen zu. Kommt es innerhalb dieser Zeit zu einer Buchung, einem Abo oder einem Buchungspaket, meldet anny die Conversion serverseitig an LinkedIn, unabhängig von Cookies. Ist bereits eine Klick-ID gespeichert, bleibt sie erhalten: der erste Klick gewinnt. Die Verbindung ist einseitig. anny meldet Conversions an LinkedIn, holt aber keine Kampagnen-, Budget- oder Zielgruppendaten zurück. Auswertungen finden im LinkedIn Campaign Manager statt. anny überträgt keine Namen, keine E-Mail-Adressen und keine Buchungsdetails. Die Ereignis-Kennung enthält die anny-Auftragsnummer. Der gemeldete Wert ist der Nettobetrag des Auftrags, bei kostenlosen Buchungen 0.

LinkedIn Ads verbinden

Voraussetzungen

Bevor du LinkedIn Ads verbindest, stelle sicher, dass du Folgendes hast:
  • Admin-Rechte in deinem anny Account und Conversion Tracking in deinem Plan
  • Zugang zum LinkedIn Campaign Manager
  • Die Partner ID aus dem Insight Tag: Campaign Manager → Daten → Signal Manager → Insight Tag → „Ich verwende einen Tag Manager”
  • Optional je Conversion die Conversion ID: Campaign Manager → Messung → Conversion Tracking
  • Optional ein Zugriffstoken für die Offline conversion API: Campaign Manager → Daten → Signal Manager → Direct API

Verbindung einrichten

1

Partner ID eintragen

Öffne aus der Menüleiste die Integrationen und gehe zu LinkedIn Ads. Trage im Panel LinkedIn Insight Tag deine Partner ID ein. Sie darf nur die von LinkedIn vorgegebenen Zeichen enthalten, sonst lässt sich die Integration nicht aktivieren.
2

Conversion Aktionen anlegen (optional)

Klicke im Panel LinkedIn Ads Conversion-Tracking auf Conversion Aktion hinzufügen. Wähle den Event Typ und trage die passende Conversion ID aus LinkedIn ein. Für die reine Reichweitenmessung brauchst du keine Aktion: Seitenaufrufe zählt das Insight Tag von selbst.
3

Offline conversion API einrichten (optional)

Hinterlege im Panel Offline conversion API dein Zugriffstoken, wenn anny Abschlüsse zusätzlich serverseitig melden soll. Damit die serverseitige Meldung greift, muss außerdem mindestens eine Conversion Aktion angelegt sein.
4

Integration aktivieren

Aktiviere die Integration über den Toggle oben rechts. Erst mit dem Aktivieren erhält deine Buchungsseite die Partner ID und die Conversion Aktionen.
Sobald die Integration aktiv ist, lädt das Insight Tag auf deinen Buchungsseiten und meldet Ereignisse an LinkedIn, sofern Besucher:innen die Marketing-Cookies akzeptieren.
Einstellungen lassen sich nur bei deaktivierter Integration ändern. Solange die Integration aktiv ist, sind Partner ID und Conversion Aktion hinzufügen ausgegraut und das Zugriffstoken nimmt anny nicht an. Der Ablauf für Änderungen ist immer: deaktivieren, ändern, speichern, wieder aktivieren.

Einstellungen & Optionen

Eine Conversion Aktion vom Typ Seite ansehen brauchst du nur, wenn LinkedIn den Seitenaufruf zusätzlich als Conversion werten soll. Für Reichweite und Retargeting-Zielgruppen genügt die Partner ID allein.

Einschränkungen

Die LinkedIn-Ads-Integration unterstützt nicht:
  • Datenabruf aus LinkedIn: Die Verbindung ist einseitig. anny meldet Conversions, holt aber keine Kampagnen-, Budget- oder Zielgruppendaten zurück. Auswertungen findest du nur im LinkedIn Campaign Manager.
  • Sichtbares Conversion-Protokoll: anny protokolliert einzelne Conversion-Meldungen nicht sichtbar. Ob eine Conversion angekommen ist, prüfst du in LinkedIn.
  • Browser-Tracking ohne Einwilligung: Das Insight Tag lädt erst, wenn Besucher:innen die Cookie-Option Marketing akzeptieren. Ohne Einwilligung meldet nur die serverseitige Offline conversion API.
  • Personenbezogene Übergabe: anny überträgt keine Namen, E-Mail-Adressen oder Buchungsdetails an LinkedIn.

Verbindung trennen

Wenn du die Integration deaktivierst, wird die Partner ID von deiner Buchungsseite entfernt: Das Insight Tag lädt nicht mehr und es gehen keine Offline-Meldungen mehr an LinkedIn. Beim Löschen werden Partner ID, Conversion Aktionen und Zugriffstoken entfernt; anny deaktiviert die Integration dafür zuerst automatisch. In LinkedIn bleiben deine Conversion-Regeln und bereits gemeldete Conversions unverändert.
Beides findest du unter Integrationen: Deaktivieren über den Toggle oben rechts, Löschen über die drei PunkteLöschen.

FAQ

Nein. Sobald die Partner ID hinterlegt und die Integration aktiv ist, zählt das Insight Tag Seitenaufrufe automatisch und du kannst Retargeting-Zielgruppen aufbauen. Conversion Aktionen brauchst du nur, damit LinkedIn bestimmte Ereignisse als Conversion wertet.
Das Zugriffstoken aktiviert die Offline conversion API. Damit meldet anny abgeschlossene Buchungen, Abos und Buchungspakete serverseitig an LinkedIn, auch wenn Besucher:innen keine Marketing-Cookies akzeptiert haben. Ohne Token läuft das Tracking nur im Browser.
Im Browser meldet das Insight Tag Seitenaufrufe sowie die von dir angelegten Ereignisse. Serverseitig sendet anny Conversion-Regel, Zeitpunkt, Nettobetrag, Währung, die LinkedIn-Klick-ID und eine Ereignis-Kennung mit der Auftragsnummer. Namen, E-Mail-Adressen und Buchungsdetails werden nicht übertragen.
Ja. Google Ads, Meta Ads, TikTok Ads und LinkedIn Ads lassen sich gleichzeitig aktivieren. Sie teilen sich dieselbe Marketing-Einwilligung im Cookie-Banner und dieselben Ereignisse auf deinen Buchungsseiten.
anny protokolliert die einzelnen Conversion-Meldungen nicht sichtbar. Ob und welche Conversions angekommen sind, siehst du im LinkedIn Campaign Manager.

Troubleshooting

Prüfe, ob die Integration aktiv ist und mindestens eine Conversion Aktion mit gültiger Conversion ID angelegt wurde. Für serverseitige Meldungen muss zusätzlich ein Zugriffstoken hinterlegt sein und die Buchung über einen LinkedIn-Anzeigenklick zustande gekommen sein. Ohne Klick-ID gibt es keine Offline-Conversion.
Das Insight Tag lädt nur, wenn Besucher:innen im Cookie-Banner die Option Marketing akzeptieren. Erscheint die Option nicht, ist keine Tracking-Integration aktiv oder Marketing wurde zuvor bewusst abgelehnt. Prüfe außerdem, ob die Partner ID korrekt eingetragen und die Integration aktiviert ist.
Solange die Integration aktiv ist, sind diese Felder gesperrt. Deaktiviere die Integration zuerst über den Toggle, ändere die Werte, speichere und aktiviere danach wieder. Wird die Partner ID abgelehnt („Ungültiges Tracking-Pixel”), enthält sie unerlaubte Zeichen wie Leerzeichen oder Klammern.