# Account-Einstellungen
Source: https://docs.anny.co/account-settings
Die Reiter der Account-Einstellungen: Profil, Abo, Anfragen, anny AI, Rechnungen, Zahlungen, Sicherheit und mehr.
In den Account-Einstellungen legst du fest, was für die ganze Organisation gilt: Profil, Buchungsseite, Rechnungen, Zahlungen und Sicherheit. Einstellungen an einer einzelnen Ressource oder einem Service ergänzen das oder gelten nur dort.
## So öffnest du die Account-Einstellungen
Zwei Wege führen auf dieselbe Seite:
* In der Seitenleiste unter **Account** auf **Einstellungen**.
* Oben rechts auf deinen **Avatar** und dann **Account Einstellungen**.
Oben steht der Name des Accounts, daneben **Buchungsseite aktiv** oder **Buchungsseite inaktiv**. Änderungen speicherst du mit **Speichern** in der Kopfzeile.
## Alle Reiter
| Reiter | Was du dort findest | Wann du ihn siehst |
| - | - | - |
| **Allgemein** | Profil, Shop, eigene Datenfelder, Dokumente | Immer |
| **Abo** | Plan und Rechnungsdaten von anny | Wenn der Account ein Abo oder eine Testphase hat |
| **Anfragen** | E-Mails empfangen und neue Anfragen als Bestellungen erfassen | Wenn du die Organisation bearbeiten darfst |
| **anny AI** | Dein anny KI-Agent für Kund:innen: testen, konfigurieren, Wissen | Wenn anny AI für den Account verfügbar ist |
| **Rechnungsstellung** | Automatisierte Rechnungsstellung | Immer |
| **Online-Zahlungen** | Zahlungskonditionen | Wenn Online-Zahlungen für den Account verfügbar sind |
| **SSO & Sicherheit** | Domains, Attribute Mapping, Zwei-Faktor-Authentifizierung | Immer |
| **Datenschutz** | Lösch- und Anonymisierungsfristen | Wenn **Löschfristen** aktiv sind |
| **Buchungsregeln** | Regeln für alle Buchungen und für einzelne Ressourcen | Immer |
| **Gruppen** | Produkt-, Paket-, Ressourcen- und Servicegruppen, Tags | Immer |
| **API & Webhooks** | Personal Access Tokens und Webhooks | Wenn du Webhooks verwalten darfst |
| **Teilen & Einbetten** | Link zur Buchungsseite und Einbinden | Immer |
## Was in den Reitern liegt
### Allgemein
**Allgemein** ist das Profil des Accounts. Du hinterlegst Logo, Namen, Zeitzone, Währung, Use Case, Branche, Beschreibung und Titelbild. Kontaktdaten und Rechtliche Angaben erscheinen auf der Buchungsseite und auf dem Rechnungs-PDF. Das Logo kommt automatisch auf das Rechnungs-PDF. Unter Rechnungsstellung gibt es dafür keine eigene Logo-Option.
**Shop-Einstellungen** gliedern sich in Allgemein, Buchungsseite, Etiketten & Barcodes, Verfügbarkeitskalender und Mitteilungen. Das Layout der Buchungsseite stellst du unter Buchungsseite ein. Mehr dazu im Artikel [Layout der Buchungsseite](/booking-page-layout). Etiketten & Barcodes erscheint, wenn Etiketten für den Account verfügbar sind.
**Eigene Datenfelder** enthält Zusätzliche Felder im Checkout. Eigene Bestelldaten, Eigene Kundendaten und Eigene Unternehmensdaten kommen dazu, wenn eigene Datenfelder für den Account freigeschaltet sind.
Unter Dokumente pflegst du **AGB** und **Datenschutzerklärung**. Der Status ist gesetzt oder nicht gesetzt, daneben Bearbeiten.
### Abo
Abo zeigt, welcher anny Plan gilt, und die Rechnungsdaten. In der Seitenleiste erreichst du denselben Reiter über Einstellungen und dann Abrechnung.
### Anfragen
Anfragen empfängt E-Mails und legt neue Anfragen als Bestellungen an. Der Ablauf steht im Artikel [Anfragen & Anfrageformulare](/inquiries).
### anny AI
anny AI ist die Seite für den Telefon- und Chat-Assistent, den deine Kund:innen nutzen. Hier gelangst du zu der Konfiguration sowie Verwaltung deines anny AI Plans.
Das ist nicht der **anny** **KI-Agent**. Den beschreibt [anny Agent](/anny-agent).
### Rechnungsstellung
Rechnungsstellung enthält Automatisierte Rechnungsstellung. Details stehen im Artikel [Rechnungsstellung](/invoicing).
### Online-Zahlungen
Online-Zahlungen zeigt Deine Zahlungskonditionen. Der Reiter setzt voraus, dass Zahlungsabwicklung & Rechnungsstellung für den Account verfügbar ist.
### SSO & Sicherheit
SSO & Sicherheit enthält Domains, Attribute Mapping und Zwei-Faktor-Authentifizierung erzwingen.
### Datenschutz
Datenschutz konfiguriert Lösch- und Anonymisierungsfristen. Er erscheint nur, wenn Löschfristen aktiv sind.
### Buchungsregeln
Buchungsregeln hält Accountweite Regeln für Buchungen und Ressourcenspezifische Regeln für Buchungen.
### Gruppen
Gruppen sind die Stammdaten, nach denen Buchungen, Ressourcen und Services gegliedert sind. Du ziehst Einträge, um die Reihenfolge zu ändern. Die Gruppen heißen Produktgruppen, Buchungspaket-Gruppen, Ressourcengruppen und Servicegruppen. Tags kennzeichnen Buchungen, Bestellungen, Kunden, Ressourcen und Services. Wer einen Datensatz bearbeiten darf, kann ihn taggen.
### API & Webhooks
API & Webhooks enthält Personal Access Tokens und Webhooks.
### Teilen & Einbetten
Teilen & Einbetten gibt dir den Link zur Buchungsseite und das Einbinden auf einer Website.
## Was nicht mehr in den Account-Einstellungen liegt
Update: Admin 3.0 (Oktober 2026)
* Aktivierbare Funktionen liegen in der Seitenleiste unter **Apps & Integrationen**, nicht mehr als eigener Reiter.
* **Mitteilungen** liegen unter **Allgemein**, in den **Shop-Einstellungen**.
* Blocker liegen unter **Buchungen** und dann **Blocker**, nicht mehr als Reiter. Mehr dazu im Artikel [Globale Blocker](/global-blockers).
## FAQ
**Abo** erscheint, wenn der Account ein Abo oder eine Testphase hat. **Anfragen** siehst du, wenn du die Organisation bearbeiten darfst. **anny AI** und **Online-Zahlungen** erscheinen, wenn sie für den Account verfügbar sind. **Datenschutz** nur mit **Löschfristen**. **Auszahlungen** nur ohne Zahlungskonto, wenn der Account Auszahlungen nutzt und du sie sehen darfst. **API & Webhooks** nur, wenn du Webhooks verwalten darfst.
Account-Einstellungen gelten für die ganze Organisation. Ressourcen und Services haben eigene Einstellungen, die das ergänzen oder nur für diesen Eintrag gelten.
**Einstellungen** siehst du, wenn du die Organisation bearbeiten darfst. In den Standardrollen sind das **Super-Admin** und **Admin**. Mehr dazu im Artikel [Admin-Nutzer und Rollen verwalten](/roles-and-permissions).
Unter **Account** auf **Einstellungen** und dann den Reiter **Abo**, oder in der Seitenleiste **Einstellungen** und **Abrechnung**. Das Avatar-Menü hat dafür keinen eigenen Punkt mehr.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> Pfade: Seitenleiste **Account** → **Einstellungen** (`organization-settings-general`). Avatar → **Account Einstellungen** (`sidebar.items.accountSettings`, ohne Bindestrich) routet auf `organization-settings-account` und leitet auf Allgemein um.
>
> Reiter in Reihenfolge, Quelle `pages/organization/settings.vue`: **Allgemein** immer. **Abo** nur bei `requiresSubscription` oder `testingPeriodEndDate`. **Aktivität** ist `hidden: true`, nicht als Reiter nennen. **Anfragen** bei `can('update', organization)`. **anny AI** nur wenn `annyAiEnabled` nicht false. **Rechnungsstellung** immer. **Online-Zahlungen** bei Feature `payments` und `paymentsEnabled`. **SSO & Sicherheit** immer. **Datenschutz** bei Feature `clearance-periods`. **Buchungsregeln** immer. **Gruppen** immer. **Auszahlungen** bei `can('*', 'accounting-payouts')`, `usesPayments` und ohne `paymentAccount`. **API & Webhooks** bei `can('index', 'webhook-subscriptions')`. **Teilen & Einbetten** immer.
>
> Nicht mehr hier: Features sind **Apps & Integrationen**. Mitteilungen stecken in Shop-Einstellungen. Globale Blocker sind die Route `/blockers`. `account`, `features`, `notifications` und `blockers` unter settings sind Redirects.
>
> Reiter **anny AI** ist der Kund:innen-Agent (Testanruf, Chat testen, Planwahl). Der In-Admin-Agent ist `/anny-agent`, Button **KI-Agent**.
>
> Logo unter Allgemein erscheint auf dem Rechnungs-PDF. Keine eigene Logo-Option unter Rechnungsstellung.
# Buchhaltung mit anny
Source: https://docs.anny.co/accounting
Exportiere Kontoauszüge, Belege und Umsatzübersichten aus anny und integriere sie in DATEV oder andere Buchhaltungssysteme.
anny stellt alle Zahlungsbewegungen als strukturierte Kontoauszüge bereit. Diese können automatisiert exportiert und in Buchhaltungssysteme wie DATEV, lexoffice oder sevDesk importiert werden: wahlweise als CSV oder im Bankstandard CAMT.053 (XML). Jeder Export enthält neben den Transaktionsdaten auch die zugehörigen Belege als PDF.
Die Buchhaltungsfunktionen setzen eine aktive **Online-Zahlung (Stripe Connect)** voraus. Ohne Stripe-Verbindung gibt es kein anny-Zahlungskonto und keine Kontoauszüge.
## Wie funktioniert das anny-Zahlungskonto?
Das anny-Zahlungskonto (Stripe Connect) verhält sich wie ein eigenes Bankkonto mit Saldo. Es empfängt Zahlungen, verrechnet Gebühren und führt Auszahlungen an das hinterlegte Geschäftskonto durch.
**Empfohlene Einrichtung in DATEV / Buchhaltungssoftware:**
Erstelle ein neues Bankkonto (z. B. Konto 1370 "anny / Stripe").
Verwende die von anny generierte Mock-IBAN als Kontonummer (Format: `DE00` + Konto-ID).
Trage als BIC `STRIPE` ein. CAMT-Dateien können dann direkt als Kontoauszug importiert werden.
Damit behandelt das Buchhaltungssystem anny wie eine reguläre Bankverbindung mit Eröffnungs- und Schlusssaldo.
## Transaktionsarten
| Bewegung | Buchungsrichtung | CAMT-Typ |
| - | - | - |
| Zahlung (Kunde bezahlt) | Haben (Eingang) | `PMNT/RCDT/ESCT` |
| Rückerstattung | Soll (Ausgang) | `PMNT/RDDT/ESDD` |
| Auszahlung auf Bankkonto | Soll (Ausgang) | `PMNT/ICDT/ESCT` |
| Plattformgebühr (anny-Gebühr) | Soll (Gebühr) | `PMNT/OTHR/OTHR` |
| Streitfall / Chargeback | Soll (Ausgang) | `PMNT/RDDT/ESDD` |
Auszahlungen von anny auf das Geschäftskonto sind keine eigenen Geschäftsvorfälle, sondern lediglich eine Umbuchung zwischen zwei Konten (Soll auf anny-Konto, Haben auf Geschäftskonto). Pro Auszahlung muss nichts extra gebucht werden.
## Gebührenmodelle
anny unterstützt zwei Gebührenmodelle, die sich auf die Darstellung im Kontoauszug auswirken.
### Altes Modell (bis 13.04.2026)
Gebühren werden direkt bei Zahlungseingang vom Bruttobetrag abgezogen. Auf dem Kontoauszug erscheint nur der Nettobetrag.
| Transaktion | Betrag | Beleg |
| - | - | - |
| Zahlung (abzgl. Gebühr) | +9,46 € | Kundenrechnung über 10,00 € |
Bei diesem Modell stimmt der Betrag auf dem Kontoauszug nicht 1:1 mit der Kundenrechnung überein. Die Differenz ergibt sich aus Stripe- und anny-Gebühren.
### Neues Modell (ab 13.04.2026)
Gebühren werden nicht bei Zahlungseingang abgezogen, sondern erst bei Auszahlung als separater Einzug verrechnet. Jede Transaktion hat dadurch genau einen passenden Beleg.
| Transaktion | Betrag | Beleg |
| - | - | - |
| Zahlung | +10,00 € | Kundenrechnung über 10,00 € |
| Auszahlung auf Bankkonto | -150,00 € | (Umbuchung, kein Beleg nötig) |
| Gebühreneinzug (anny) | -8,30 € | Gebührenrechnung mit MwSt. |
## Wann nutze ich das?
* **Du nutzt Online-Zahlung und möchtest deine Buchhaltung automatisieren**: Richte einen monatlichen Export ein und übergib das ZIP-Archiv an deinen Steuerberater.
* **Du arbeitest mit DATEV**: Nutze den CAMT.053-Export als Kontoauszug mit Saldofortschreibung.
* **Du brauchst eine tägliche Umsatzübersicht**: Richte einen täglichen Export mit Revenue Summary ein.
* **Du möchtest Trinkgelder pro Mitarbeiter:in auswerten**: Der tägliche Export schlüsselt POS-Trinkgelder pro Person auf.
* **Nicht geeignet für**: Accounts ohne Online-Zahlung. Ohne Stripe gibt es keine Kontoauszüge.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Stripe Connect | Grundvoraussetzung für das Zahlungskonto und alle Exporte |
| (Automatische) Exporte | Exportpläne und Zustelloptionen für die Buchhaltung |
| DATEV Import | Automatische Rechnungsweiterleitung per E-Mail an DATEV |
## Einstellungen & Optionen
### Exportformate
| Format | Geeignet für |
| - | - |
| CSV / Excel | Manuelle Prüfung, einfache Buchhaltungssysteme |
| CAMT.053 (XML) | DATEV, ADDISON, Agenda und alle CAMT-fähigen Systeme |
### ZIP-Archiv (Statement Bundle)
Jeder Export wird als ZIP bereitgestellt und enthält:
* `statement.xml` (oder `.csv` / `.xlsx`): Kontoauszug
* `revenue-summary.pdf`: Umsatzübersicht nach Steuersätzen
* `receipt-index.csv`: Zuordnung Transaktion → Beleg
* `receipts/`: Alle Rechnungs-PDFs
Die Umsatzübersicht schlüsselt auf: Umsatz nach Steuersatz (19%, 7%, steuerfrei), steuerfreie Gutscheinverkäufe und Trinkgelder (POS).
### Automatische Exports
| Exporttyp | Empfehlung |
| - | - |
| Monatlich (1. jeden Monats) | Standard für Buchhaltung. Ein Export pro Monat reicht. |
| Täglich (optional) | Für tägliche Umsatzübersicht oder Trinkgeld-Aufschlüsselung |
**Zustelloptionen:** E-Mail (auch direkt an Steuerberater), SFTP, FTP, S3.
Richte den Steuerberater als E-Mail-Empfänger unter Export-Zielen ein. Er erhält dann automatisch am Monatsanfang das vollständige ZIP-Archiv mit Kontoauszug und allen Belegen.
## Buchungsworkflow
### Variante A: CAMT-Import (empfohlen für DATEV)
Importiere die CAMT.053-Datei als Kontoauszug in DATEV (Konto 1370 "anny / Stripe"). Buchungsvorschläge werden automatisch generiert.
Ordne die Rechnungs-PDFs aus dem ZIP den Buchungen zu. Die `receipt-index.csv` hilft bei der Zuordnung über Rechnungsnummer.
Verknüpfe Auszahlungen auf dem anny-Konto mit Zahlungseingängen auf dem Geschäftskonto (Umbuchung).
Ziehe die `revenue-summary.pdf` zur Kontrolle der Erlös- und Steuerkonten heran.
### Variante B: CSV-Import (einfache Buchhaltung)
Importiere die CSV-Datei in die Buchhaltungssoftware.
Ordne die Spalten zu: Datum, Betrag, Beschreibung, Referenz.
Ordne Belege manuell oder über die Rechnungsnummer den Buchungen zu.
## FAQ
Wenn eine Rückerstattung oder ein Chargeback das anny-Guthaben übersteigt, entsteht ein negativer Saldo. Stripe zieht den fehlenden Betrag per SEPA-Lastschrift vom hinterlegten Bankkonto ein, um das Konto auszugleichen.
Zahlungen durchlaufen eine Bearbeitungszeit: 5 Werktage ab Zahlungseingang plus 1 Tag nach Beginn der Buchung. Bei Paketen und Abos gelten nur die 5 Werktage (kein Buchungsbezug).
Ja. Der monatliche Export enthält den vollständigen Kontoauszug mit allen Transaktionen, Auszahlungen und Belegen. Ein täglicher Export ist nur für interne Abstimmung oder Trinkgeld-Auswertung nötig.
Nein. Auszahlungen sind im Kontoauszug bereits als Abgang enthalten. Der Steuerberater verknüpft sie mit dem Zahlungseingang auf dem Geschäftskonto (einfache Umbuchung).
## Troubleshooting
Du verwendest wahrscheinlich noch das alte Gebührenmodell (bis 13.04.2026), bei dem Gebühren direkt bei Zahlungseingang abgezogen werden. Beim neuen Modell (ab 13.04.2026) stimmen Beträge 1:1 überein.
Stelle sicher, dass du das ZIP-Format ausgewählt hast. Nur ZIP-Exporte enthalten die Rechnungs-PDFs und die receipt-index.csv.
Prüfe, ob du in DATEV ein Bankkonto mit der anny Mock-IBAN und BIC "STRIPE" angelegt hast. Ohne dieses Konto kann DATEV die Datei nicht zuordnen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Buchhaltung setzt aktive Online-Zahlung (Stripe Connect) voraus. Ohne Stripe gibt es kein anny-Zahlungskonto und keine Kontoauszüge.
> * anny-Zahlungskonto verhält sich wie ein eigenes Bankkonto. Empfehlung: In DATEV als Konto 1370 "anny / Stripe" mit Mock-IBAN (DE00 + Konto-ID) und BIC "STRIPE" anlegen.
> * Zwei Gebührenmodelle: Alt (bis 13.04.2026, Gebühren pro Zahlung abgezogen) vs. Neu (ab 13.04.2026, Gebühren gesammelt bei Auszahlung). Neues Modell: 1:1 Zuordnung Transaktion → Beleg.
> * Auszahlungen = Umbuchung zwischen anny-Konto und Geschäftskonto, kein eigener Geschäftsvorfall.
> * Verfügbarkeit des Guthabens: 5 Werktage Bearbeitungszeit + 1 Tag nach Buchungsbeginn (Buchungen). Pakete & Abos: nur 5 Werktage.
> * Exportformate: CSV/Excel, CAMT.053 (XML), ZIP-Archiv mit allen Belegen + receipt-index.csv + revenue-summary.pdf.
> * Monatlicher Export = empfohlener Standard für Steuerberater. Täglicher Export optional für interne Abstimmung.
> * Zustelloptionen: E-Mail, SFTP, FTP, S3.
> * Revenue Summary enthält: Umsatz nach Steuersatz, steuerfreie Gutscheinverkäufe, Trinkgelder (POS).
> * Negativer Saldo (z. B. durch Rückerstattung): Stripe zieht fehlenden Betrag per SEPA-Lastschrift vom Bankkonto ein.
> * Verwandte Artikel: Stripe Connect einrichten, Online-Zahlung & Gebühren, DATEV Import, (Automatische) Exporte.
# Aktivitäts-Log
Source: https://docs.anny.co/activity-log
Alle Änderungen, E-Mails, internen Notizen und Aufgaben zu Buchungen, Bestellungen und Kunden in einer Zeitleiste.
Das Aktivitäts-Log zeigt dir die gesamte Historie eines Datensatzes in einer Zeitleiste: Änderungen, versendete und empfangene E-Mails, interne Notizen, Aufgaben deines Teams und Ereignisse wie Kalendersynchronisationen. Du kannst direkt im Log Notizen schreiben, Aufgaben an Kolleg:innen verteilen und deinen Kund:innen per E-Mail antworten.
Beta-Phase Admin 3.0 (Stand: 5. Oktober). Anpassungen sind möglich.
## Wo finde ich das Aktivitäts-Log?
Im Admin-Bereich heißt das Log **Aktivität**. Du findest es an diesen Stellen:
| Ort | Was du im Log tun kannst |
| :- | :- |
| Buchungsdetails, Bestelldetails und Kundendetails | Notizen schreiben und E-Mails an Kund:innen senden |
| Buchungsdetails im Kalender und in den Tabellen **Buchungen** und **Bestellungen** | Notizen schreiben und E-Mails an Kund:innen senden |
| Blocker | Notizen schreiben |
| Ressourcen, Services, Pläne und Buchungspakete | Über die Aktion **Aktivität** öffnest du das Log seitlich und kannst Notizen schreiben |
| Weitere Einstellungen wie Produkte, verfügbare Termine oder Formulare | Über die Aktion **Aktivität** siehst du die Änderungen, ohne Notizen schreiben zu können |
Ganz oben steht der älteste geladene Eintrag, ganz unten der neueste. Wenn du nach oben scrollst, lädt anny ältere Einträge nach. Kommen neue Ereignisse hinzu, während du weiter oben liest, zeigt dir das Glocken-Icon oben rechts einen Hinweis wie **2 neue Ereignisse anzeigen**.
## Einträge filtern und durchsuchen
Klicke oben rechts auf das Filter-Icon (**Filtern**). Darunter erscheinen fünf Filter:
| Filter | Was du dort siehst |
| :- | :- |
| **Alles** | Alle Einträge in einer Zeitleiste |
| **Notizen** | Interne Notizen deines Teams, inklusive Aufgaben, Antworten und Reaktionen |
| **Kommunikation** | E-Mails an und von Kund:innen, automatische E-Mails von anny, SMS und WhatsApp-Nachrichten sowie Anrufe und Chats des KI-Assistenten |
| **Änderungen** | Wer wann was am Datensatz geändert hat, zum Beispiel Buchung erstellt, akzeptiert, verschoben oder storniert. Hier erscheinen auch Änderungen durch den KI-Agenten. |
| **System** | Ereignisse ohne handelnde Person: Kalendersynchronisationen, Importe aus externen Kalendern und Zugangscodes |
Mit dem Lupen-Icon (**Aktivität durchsuchen**) suchst du nach Text in den Einträgen, zum Beispiel nach einem Betreff oder einem Namen. Suche und Filter lassen sich kombinieren.
Hat ein Tag mehr als drei Änderungen oder Systemereignisse, fasst anny sie unter **Alles** zusammen. Klicke auf **Mehr anzeigen**, um alle Einträge des Tages zu sehen. Wählst du einen Filter oder suchst du, siehst du alle Einträge sofort.
Einträge mit Details, zum Beispiel eine Änderung oder eine E-Mail, klappst du über den Pfeil links auf.
## Interne Kommunikation: Notizen und Aufgaben
Notizen sind nur für dein Team sichtbar. Kund:innen sehen sie weder auf der Buchungsseite noch per E-Mail. Im Log erkennst du sie an **Notiz · intern**.
### Notiz schreiben
Wähle im Eingabefeld unten im Log **Notiz**.
Das Feld zeigt **Notiz schreiben…** und den Hinweis **Intern**.
Schreibe deine Notiz. Mit `@` erwähnst du eine Kollegin oder einen Kollegen.
Die erwähnte Person wird benachrichtigt.
Klicke auf **Notiz schreiben** oder drücke `⌘` + `↩` (Windows: `Strg` + `Enter`).
Die Notiz erscheint ganz unten im Log.
Unter jeder Notiz kannst du mit **Antworten** einen Verlauf starten und mit **Reaktion hinzufügen** ein Emoji vergeben. Eigene Notizen kannst du über die drei Punkte wieder löschen.
### Aufgaben zuweisen
Eine Notiz wird zur Aufgabe, sobald du eine Person zuweist oder ein Fälligkeitsdatum setzt. So verteilst du To-dos direkt an der Buchung, Bestellung oder am Kunden.
Schreibe im Modus **Notiz**, was zu tun ist.
Unter dem Text siehst du **Zuweisen** und **Fällig**.
Klicke auf **Zuweisen** und wähle eine Person aus deinem Team.
Der Name erscheint statt **Zuweisen** im Eingabefeld.
Klicke auf **Fällig** und wähle ein Datum. Dieser Schritt ist optional.
Das Datum erscheint statt **Fällig** im Eingabefeld.
Klicke auf **Notiz schreiben**.
Die Aufgabe erscheint im Log mit **Als erledigt markieren**, dem Fälligkeitsdatum und **Zugewiesen an**.
Aufgaben durchlaufen diese Zustände:
| Anzeige | Bedeutung |
| :- | :- |
| **Als erledigt markieren** mit **Fällig** und Datum | Die Aufgabe ist offen |
| **Überfällig seit** und Datum | Das Fälligkeitsdatum ist überschritten |
| **Erledigt** und Datum | Jemand hat die Aufgabe abgehakt. Mit **Wieder öffnen** machst du sie wieder offen. |
Zuweisung und Fälligkeit änderst du auch nachträglich über die Icons oben rechts an der Notiz. Über **Zuweisung entfernen** und **Fälligkeit entfernen** nimmst du beides wieder heraus.
### Benachrichtigungen
anny informiert dich im Admin-Bereich und per E-Mail, wenn:
* dir jemand eine Aufgabe zuweist. Die E-Mail enthält das Fälligkeitsdatum und den Button **Aufgabe öffnen**.
* dich jemand in einer Notiz erwähnt.
* jemand auf deine Notiz oder auf eine dir zugewiesene Aufgabe antwortet.
* eine Kundin oder ein Kunde per E-Mail antwortet.
Welche dieser Benachrichtigungen du erhältst, legst du in der Gruppe **Aktivität** deiner [Benachrichtigungseinstellungen](/admin-notifications) fest: **Mir zugewiesene Aufgaben**, **Notizen** und **Kundennachrichten**. Erwähnungen erhältst du immer.
## Externe Kommunikation: E-Mails an Kund:innen
Aus dem Log einer Buchung, Bestellung oder eines Kunden schreibst du der Kundin oder dem Kunden direkt eine E-Mail. Die E-Mail und alle Antworten bleiben im Log, sodass dein ganzes Team den Verlauf sieht.
Wähle im Eingabefeld unten im Log **E-Mail**.
Unter **An** siehst du Name und E-Mail-Adresse der Kundin oder des Kunden.
Trage unter **Betreff** ein, worum es geht, und schreibe deine Nachricht.
Der Button **E-Mail absenden** wird aktiv, sobald Betreff und Text ausgefüllt sind.
Klicke auf **E-Mail absenden**.
Die E-Mail erscheint im Log als **E-Mail · ausgehend** und erhält einen Zustellstatus.
Antwortet die Kundin oder der Kunde, landet die Antwort automatisch im Log als **E-Mail · eingehend**. Mit **Antworten** schreibst du direkt zurück; der Betreff wird übernommen.
Die Option **E-Mail** ist nur aktiv, wenn beim Datensatz eine Kund:in mit E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Hast du die Kundin oder ihre E-Mail-Adresse gerade geändert, speichere zuerst. Bei Blockern gibt es nur Notizen.
### Automatische E-Mails und Zustellstatus
Unter **Kommunikation** siehst du auch alle E-Mails, die anny automatisch verschickt, zum Beispiel Buchungsbestätigungen, Erinnerungen oder Rechnungen. Klappe eine E-Mail auf, um Betreff, Empfänger:in und den Verlauf des Status zu sehen. Mit **Öffnen** siehst du die E-Mail so, wie sie versendet wurde.
| Status | Bedeutung |
| :- | :- |
| **Gesendet** | anny hat die E-Mail verschickt |
| **Zugestellt** | Der Mailserver der Empfänger:in hat die E-Mail angenommen |
| **Geöffnet** | Die Empfänger:in hat die E-Mail geöffnet |
| **Geklickt** | Die Empfänger:in hat einen Link in der E-Mail angeklickt |
| **Unzustellbar** | Die E-Mail-Adresse existiert nicht |
| **Blockiert** | Der Mailserver der Empfänger:in hat die E-Mail abgelehnt |
| **Postfach voll** | Das Postfach der Empfänger:in ist voll |
Zeigt der Status **Zugestellt**, aber die Kundin findet die E-Mail nicht: Die Nachricht liegt möglicherweise im Spam-Ordner oder in einem Ordner wie „Sonstige“.
### Weitere Nachrichten
Außerdem erscheinen unter **Kommunikation**:
* SMS und WhatsApp-Nachrichten, zum Beispiel mit einem Zugangscode, mit ihrem Zustellstatus
* Anrufe und Chats des anny KI-Assistenten mit Kund:innen. Aufgeklappt siehst du die **KI-Zusammenfassung** und kannst bei Anrufen die **Aufnahme abspielen**.
## Änderungen und Änderungen durch den KI-Agenten
Unter **Änderungen** siehst du, wer den Datensatz wann geändert hat. Aufgeklappt zeigt jede Änderung den alten und den neuen Wert.
Nimmt der anny KI-Agent eine Änderung vor, trägt der Eintrag das Label **via KI-Agent**. So erkennst du auf einen Blick, welche Änderungen nicht von einer Person aus deinem Team stammen. Aufgeklappt siehst du, was der Agent geändert hat, und gegebenenfalls seine Begründung.
Das Label **via KI-Agent** gibt es nicht nur bei Änderungen. Schreibt der KI-Agent eine Notiz oder eine E-Mail, erscheint sie mit demselben Label unter **Notizen** beziehungsweise **Kommunikation**.
## System
Unter **System** stehen Ereignisse, die anny automatisch protokolliert. Als Absender siehst du dort **System**.
| Eintrag | Beispiel |
| :- | :- |
| Kalendersynchronisation | **Mit Google Calendar synchronisiert**, **Synchronisierung mit Outlook Calendar fehlgeschlagen** |
| Import aus einem externen Kalender | **Aus Outlook Calendar importiert** |
| Zugangscodes und Schlösser | **Türcode ausgestellt**, **Zugangslink geplant**, **Türcode fehlgeschlagen** |
Fehlgeschlagene Einträge sind rot markiert. Aufgeklappt siehst du Details wie den Kalender, das Schloss oder die Fehlermeldung.
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest wissen, ob eine Buchungsbestätigung angekommen ist**: Unter **Kommunikation** siehst du den Zustellstatus jeder E-Mail.
* **Eine Kollegin soll sich um eine Buchung kümmern**: Schreibe eine Notiz, weise sie ihr zu und setze eine Fälligkeit.
* **Eine Kundin hat eine Rückfrage**: Antworte ihr per E-Mail direkt aus dem Log, damit dein Team den Verlauf sieht.
* **Du willst nachvollziehen, wer eine Buchung verschoben hat**: Unter **Änderungen** siehst du, ob es eine Person aus deinem Team oder der KI-Agent war.
* **Eine Buchung fehlt in deinem externen Kalender**: Unter **System** siehst du, ob die Synchronisation fehlgeschlagen ist.
## FAQ
Nein. Notizen und Aufgaben sind ausschließlich im Admin-Bereich sichtbar und werden weder per E-Mail noch auf der Buchungsseite angezeigt. Nur Nachrichten, die du im Modus **E-Mail** schreibst, erreichen die Kundin oder den Kunden.
Antwortet eine Kundin auf eine E-Mail, die du aus dem Log gesendet hast, erscheint die Antwort im Log desselben Datensatzes als **E-Mail · eingehend**. Wenn du die Benachrichtigung **Kundennachrichten** aktiviert hast, informiert dich anny zusätzlich.
Die Option **E-Mail** ist deaktiviert, wenn beim Datensatz keine Kund:in mit E-Mail-Adresse hinterlegt ist. Hast du die Kundin gerade geändert, speichere zuerst. Bei Blockern und in den Einstellungen gibt es nur Notizen.
Prüfe, ob beim Abschließen der Bestellung **Bestätigung per E-Mail senden** deaktiviert war. Außerdem können Kund:innen E-Mail-Benachrichtigungen in ihrem Profil deaktivieren. Die Bestätigung kannst du in den Bestelldetails über **Buchungsbestätigung erneut senden** nachträglich verschicken.
Einträge, die der anny KI-Agent ausgelöst hat, tragen das Label **via KI-Agent**. Änderungen findest du unter **Änderungen**, Notizen des Agenten unter **Notizen** und E-Mails unter **Kommunikation**.
## Troubleshooting
Das Öffnen wird über ein unsichtbares Bild in der E-Mail erkannt. Manche E-Mail-Programme laden externe Inhalte nicht automatisch. Dann bleibt der Status auf **Zugestellt**, auch wenn die E-Mail gelesen wurde.
Bei **Unzustellbar** existiert die E-Mail-Adresse nicht. Prüfe die Adresse beim Kunden und korrigiere sie. Bei **Blockiert** hat der Mailserver der Empfänger:in die E-Mail abgelehnt, zum Beispiel weil die Kundin E-Mails von anny als Spam markiert oder den Empfang abgelehnt hat. Bitte die Kundin, die Absenderadresse freizugeben, und wende dich an den anny Support, damit die Adresse wieder freigeschaltet wird.
Änderungen und Synchronisationen über eine Integration können mit leichter Verzögerung erscheinen. Wenn am Glocken-Icon ein Hinweis wie **2 neue Ereignisse anzeigen** erscheint, klicke darauf. Andernfalls lade die Seite neu.
Prüfe in deinen [Benachrichtigungseinstellungen](/admin-notifications) in der Gruppe **Aktivität**, ob **Mir zugewiesene Aufgaben** aktiviert ist.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Name im Admin: **Aktivität** (Titel des Logs und der Aktion mit Uhr-Icon). Das Log ersetzt den früheren „E-Mail Tracker“ und das „Aktivitätsprotokoll“.
> * Mit Notiz + E-Mail: Buchungs-, Bestell- und Kundendetails, Buchungsdetails im Kalender, Tabellen Buchungen und Bestellungen. Blocker: nur Notiz. Ressourcen, Services, Pläne, Buchungspakete: Aktion **Aktivität** öffnet das Log seitlich mit Notizen. Produkte, verfügbare Termine, Terminplan-Gruppen, Karten, Formulare/Felder: Aktion **Aktivität** nur lesend.
> * Reihenfolge: neueste Einträge unten, ältere laden beim Hochscrollen. Glocke „n neue Ereignisse anzeigen“ für neue Einträge.
> * Filter (Icon **Filtern**): **Alles**, **Notizen** (Kommentare/Aufgaben), **Kommunikation** (gesendete/empfangene E-Mails, SMS/WhatsApp, KI-Anrufe/Chats), **Änderungen** (Aktivitäten am Datensatz), **System** (Kalender-Sync, Import aus externem Kalender, Zugangscodes; alles andere ohne Kategorie). Suche: **Aktivität durchsuchen**.
> * KI-Änderungen: Label **via KI-Agent**, erscheinen unter **Änderungen** (bzw. Notizen/Kommunikation bei Notizen/E-Mails des Agenten), NICHT unter System. Es gibt keinen eigenen KI-Filter.
> * Faltung: > 3 Änderungen/Systemereignisse pro Tag werden unter **Alles** ohne Suche hinter **Mehr anzeigen** zusammengefasst.
> * Notiz: Modus **Notiz**, Platzhalter „Notiz schreiben…“, Tag **Intern**, `@` erwähnt Kolleg:innen, Button **Notiz schreiben**, ⌘↩. Antworten, Reaktionen, eigene Notizen löschen.
> * Aufgabe = Notiz mit **Zuweisen** und/oder **Fällig**. Zustände: **Als erledigt markieren**, „Überfällig seit \[Datum]“, „Erledigt \[Datum]“, **Wieder öffnen**. Zuweisung/Fälligkeit nachträglich änderbar, **Zuweisung entfernen**, **Fälligkeit entfernen**.
> * Benachrichtigungen (In-App + E-Mail): Aufgabe zugewiesen (Button **Aufgabe öffnen**), erwähnt, Antwort auf eigene Notiz oder zugewiesene Aufgabe, Kundenantwort. Einstellungen Gruppe **Aktivität**: **Mir zugewiesene Aufgaben**, **Notizen** (Erwähnungen immer), **Kundennachrichten**.
> * E-Mail an Kund:in: Modus **E-Mail**, **An** (Kund:in), **Betreff** (Pflicht), Text, **E-Mail absenden**. Deaktiviert ohne Kunden-E-Mail („Keine E-Mail-Adresse des Kunden hinterlegt“) oder bei ungespeicherter Kundenänderung. Antworten der Kund:innen kommen über die Antwortadresse des Datensatzes als „E-Mail · eingehend“ ins Log; **Antworten** übernimmt den Betreff mit „Re:“.
> * E-Mail-Status: Gesendet → Zugestellt → Geöffnet → Geklickt. Negativ (rot): **Unzustellbar** (Adresse existiert nicht), **Blockiert** (Empfängerserver lehnt ab, z. B. Spam/Suppression List), **Postfach voll**. **Öffnen** zeigt die versendete E-Mail.
> * Bestätigung nachträglich senden: Bestelldetails → **Buchungsbestätigung erneut senden**. Beim Abschließen einer Bestellung steuert **Bestätigung per E-Mail senden** den Versand; die frühere Glocke gibt es nicht mehr.
# Produkte & Zusatzoptionen
Source: https://docs.anny.co/add-ons
Biete Produkte wie Getränke oder Equipment sowie zusätzliche und empfohlene Ressourcen direkt im Buchungsprozess an.
Mit Zusatzoptionen erweiterst du die Buchung eines Services um drei Dinge: **Produkte** (Extras wie Getränke, Handtücher oder Equipment), **Zusätzliche Ressourcen** (werden als Sub-Buchung im selben Zeitraum mitgebucht) und **Empfohlene Ressourcen** (werden beim Checkout als eigene Buchung vorgeschlagen). Produkte legst du zentral unter **Produkte** an. Welche Zusatzoptionen ein Service anbietet, legst du im Tab **Zusatzoptionen** des Services fest.
Den Tab **Zusatzoptionen** siehst du erst, wenn das Feature aktiv ist. Öffne dafür in der Seitenleiste **Apps & Integrationen**, wähle die Kategorie **anny Apps** und öffne **Service Zusatzoptionen**. Schalte dort **Für deine Organisation aktivieren** ein.
## Wie funktionieren Zusatzoptionen?
### Produkte
Produkte sind Extras, die Kund:innen während der Buchung zu einem Service hinzufügen. Die Verfügbarkeit ist unbeschränkt, abgerechnet wird nach gewählter Anzahl und hinterlegtem Preis.
Alle Produkte deiner Organisation findest du in der Seitenleiste unter **Produkte**. Die Tabelle zeigt pro Produkt die Gruppe, den Preis, die Preisart und ob es hervorgehoben ist oder von Dritten angeboten wird. Über die Filter **Gruppe**, **Hervorgehoben** und **Drittanbieter** grenzt du die Liste ein.
Der Ablauf:
1. Du legst ein Produkt mit Name, Preis und Regeln an.
2. Du ordnest es einem oder mehreren Services zu.
3. Kund:innen sehen das Produkt bei der Buchung dieser Services und können es hinzufügen.
4. Die Abrechnung erfolgt automatisch anhand von Anzahl und Preis.
#### Preisarten
| Preisart | Beschreibung |
| - | - |
| Preis pro Einheit | Festpreis pro Stück, z. B. 3 € pro Yogamatte. |
| Preis pro Intervall | Preis pro Zeiteinheit der Buchung. Unter **Abrechnung pro** legst du das Intervall fest, z. B. 1 Stunde. Abgerechnet wird jedes angefangene Intervall. |
| Relativer Preis | Prozentsatz der Zwischensumme der Buchung. Alle Produkte ohne relativen Preis zählen zur Zwischensumme, Sub-Buchungen nicht. Beispiel: 20 % bei 20 € Zwischensumme ergeben 4 €. |
Mit **Staffelpreis hinzufügen** legst du einen günstigeren Preis ab einer bestimmten Anzahl fest. Ab dieser Anzahl gilt der Staffelpreis für die gesamte Menge. Beispiel: Eine Yogamatte kostet 3 €, ab 5 Stück 2,50 € pro Stück. Wer 6 Matten bucht, zahlt 15 €.
Mit **Preis ausblenden** zeigst du Kund:innen keinen Preis an, z. B. wenn der finale Preis erst nach der Buchung feststeht.
#### Produktgruppen
Produkte lassen sich in Gruppen ordnen, z. B. "Getränke" oder "Equipment". Gruppen sind optional. Eine neue Gruppe legst du direkt im Feld **Gruppe** eines Produkts an, indem du einen neuen Namen eintippst. Alle Gruppen verwaltest du in den **Einstellungen** im Reiter **Gruppen** unter **Produktgruppen**.
### Zusätzliche Ressourcen
Zusätzliche Ressourcen werden zusammen mit dem Service gebucht. Kund:innen wählen sie nach dem Datum aus. Die Ressource wird als Sub-Buchung an die Hauptbuchung gehängt und übernimmt immer deren Zeitraum (**Gleicher Zeitraum**). Ändert sich die Hauptbuchung, passt sich die Sub-Buchung an.
### Empfohlene Ressourcen
Empfohlene Ressourcen werden beim Checkout als separate Buchungen angeboten. Pro Empfehlung wählst du den **Vorausgewählten Service** und den **Zeitraum** relativ zur Buchung des Services. Kund:innen legen die Empfehlung als eigene Buchung in den Warenkorb.
| Zeitraum | Beschreibung |
| - | - |
| Innerhalb des Zeitraums | Die empfohlene Buchung liegt im Zeitfenster der Hauptbuchung. |
| Nach Buchungsende | Die empfohlene Buchung beginnt nach dem Ende der Hauptbuchung. |
| Vor Buchungsbeginn | Die empfohlene Buchung endet vor dem Beginn der Hauptbuchung. |
| Übernachtungen | Die empfohlene Buchung wird als Übernachtung gebucht. |
## Wann nutze ich das?
* **Du bietest Extras zu einer Buchung an** (z. B. Getränke, Leihmaterial, eine Bewirtungspauschale): Nutze **Produkte**.
* **Du willst eine weitere Ressource fest an die Buchung koppeln** (z. B. einen zweiten Raum im selben Zeitraum): Nutze **Zusätzliche Ressourcen**.
* **Du willst ergänzende Angebote vorschlagen, die als eigene Buchung funktionieren** (z. B. einen Parkplatz oder einen Raum nach dem Kurs): Nutze **Empfohlene Ressourcen**.
* **Nicht geeignet für**: Abhängige Ressourcen, die unsichtbar im Hintergrund blockiert werden sollen (z. B. ein Raum, der automatisch mitgebucht wird). Dafür nutzt du [Smart Availability](/smart-availability).
## Zusammenhang mit anderen Features
* [**Smart Availability**](/smart-availability): Smart Availability blockiert Ressourcen im Hintergrund. Zusatzoptionen sind für Kund:innen sichtbar und wählbar.
* [**Änderung von Buchungen**](/modify-bookings): Ist im Tab **Änderung & Stornierung** des Services **Nachträgliche Bearbeitung von Serviceoptionen erlauben** aktiv, können Kund:innen ihre Produkte nach der Buchung selbst anpassen.
* [**Dynamisches Pricing**](/dynamic-pricing): Produktpreise sind unabhängig von den dynamischen Preismodifikatoren des Services.
* [**Wiederkehrende Buchungen**](/recurring-bookings): Produkte werden bei Serien pro Termin übernommen und können pro Termin angepasst werden.
## Produkt anlegen
Öffne in der Seitenleiste **Produkte** und klicke auf **Neu**. Es öffnet sich ein Fenster zum Anlegen.
Gib einen **Name** ein, wähle optional eine **Gruppe** und klicke auf **Speichern**. Die Detailseite des neuen Produkts öffnet sich.
Lade bei Bedarf ein **Titelbild** hoch und ergänze **Untertitel** und **Beschreibung**. Diese Texte sehen Kund:innen bei der Auswahl.
Wähle unter **Preisgestaltung** die Preisart, gib den Preis ein und prüfe die **UST. Rate**. Füge bei Bedarf Staffelpreise hinzu. Der Preis erscheint nun oben unter dem Produktnamen.
Öffne **Mengen & Vorauswahl** sowie **Buchung & Abrechnung** und passe die Einstellungen an. Änderungen speicherst du mit **Speichern** oben rechts.
Wechsle zum Abschnitt **Services** und wähle rechts unter **Alle Services** die Services aus, bei denen das Produkt angeboten wird. Die Services erscheinen links in der Liste.
## Zusatzoptionen eines Services einrichten
Öffne in der Seitenleiste **Services**, wähle den Service aus und wechsle zum Tab **Zusatzoptionen**. Du siehst die Abschnitte **Produkte**, **Zusätzliche Ressourcen** und **Empfohlene Ressourcen**.
Klicke im Abschnitt **Produkte** rechts unter **Alle Produkte** auf das Plus-Icon neben einem Produkt oder ziehe es nach links. Mit **Neu** legst du direkt hier ein neues Produkt an. Das Produkt steht nun links in der Liste des Services.
Ziehe die Produkte links am Griff in die gewünschte Reihenfolge. In dieser Reihenfolge sehen Kund:innen sie bei der Buchung.
Füge in den Abschnitten **Zusätzliche Ressourcen** und **Empfohlene Ressourcen** auf dieselbe Weise Ressourcen aus **Alle Ressourcen** hinzu. Bei empfohlenen Ressourcen wählst du anschließend **Vorausgewählter Service** und **Zeitraum**.
Klicke oben rechts auf **Speichern**. Die Zusatzoptionen erscheinen ab sofort bei der Buchung dieses Services.
Die Zuordnung funktioniert in beide Richtungen: Am Produkt wählst du die Services, am Service die Produkte. Die Reihenfolge der Produkte legst du immer am jeweiligen Service fest.
## Einstellungen & Optionen
### Produkt: Allgemeine Informationen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Titelbild | Optionales Bild im Format 16:9 (PNG, JPG). |
| Name | Bezeichnung des Produkts. Pflichtfeld, übersetzbar. |
| Untertitel | Kurzer Hinweis unter dem Namen, z. B. "Nach jedem Kurs gereinigt". |
| Gruppe | Optionale Produktgruppe. Tippe einen neuen Namen ein, um eine Gruppe anzulegen. |
| Beschreibung | Ausführliche Beschreibung mit Formatierung. |
### Produkt: Preisgestaltung
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Preisart | **Preis pro Einheit**, **Preis pro Intervall** oder **Relativer Preis**. |
| Preis | Betrag mit Währung und Brutto oder Netto. Beim relativen Preis ein Prozentsatz. |
| UST. Rate | Umsatzsteuersatz, Standard 19 %. |
| Abrechnung pro | Nur bei **Preis pro Intervall**: das Intervall, pro angefangenem Intervall wird abgerechnet. |
| Preis ausblenden | Kund:innen sehen keinen Preis. |
| Staffelpreis | **Ab Anzahl** plus Preis. Ab dieser Anzahl gilt der Staffelpreis für die gesamte Menge. |
### Produkt: Mengen & Vorauswahl
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Min. Anzahl | Mindestmenge, sobald das Produkt gewählt ist. Standard: 0. |
| Max. Anzahl | Höchstmenge pro Buchung. Leer bedeutet uneingeschränkt. |
| Immer anwenden | Erscheint, sobald **Min. Anzahl** größer als 0 ist. Standard: an. Wenn aktiv, wird das Produkt mit der Mindestanzahl vorausgewählt und kann nicht abgewählt werden. Wenn inaktiv, bleibt das Produkt optional und die Mindestanzahl gilt erst nach der Auswahl. Bei aktivem **Immer anwenden** entfällt die Vorlaufzeit. |
### Produkt: Buchung & Abrechnung
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Für die Bereitstellung dieses Produkts erforderliche Vorlaufzeit | Mindestabstand zwischen Buchung und Beginn. Bei kurzfristigeren Buchungen wird das Produkt nicht angeboten. |
| Hervorgehoben | Das Produkt erscheint prominent unter der Auswahl von Datum und Uhrzeit. |
| Vollständige Rückerstattung bei Stornierung | Bei einer Stornierung wird der Produktbetrag immer voll erstattet, unabhängig von den Stornierungsbedingungen des Services. |
| Dieses Produkt wird von Dritten angeboten und in Rechnung gestellt | Das Produkt wird von Dritten abgerechnet und zählt nicht gegen das Prepaid-Guthaben der Buchung. |
### Zusätzliche Ressourcen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Ressource | Die Ressource, die im **Gleichen Zeitraum** mitgebucht wird. |
### Empfohlene Ressourcen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Ressource | Die empfohlene Ressource. |
| Vorausgewählter Service | Der Service, mit dem die Empfehlung gebucht wird. |
| Zeitraum | **Innerhalb des Zeitraums**, **Nach Buchungsende**, **Vor Buchungsbeginn** oder **Übernachtungen**. |
## Praxisbeispiele
Ein Studio möchte bei Kursbuchungen Yogamatten und Getränke anbieten.
Öffne **Produkte**, klicke auf **Neu** und lege "Yogamatte" mit der Gruppe "Equipment" an. Setze unter **Preisgestaltung** einen **Preis pro Einheit** von 3 € und füge einen Staffelpreis ab 5 Stück hinzu. Lege auf dieselbe Weise "Protein-Shake" mit der Gruppe "Getränke" an.
Öffne unter **Services** den Kurs, wechsle zum Tab **Zusatzoptionen** und füge beide Produkte aus **Alle Produkte** hinzu. Die Produkte stehen nun links in der Liste.
Öffne die Buchungsseite und buche den Kurs. Die Produkte werden im Buchungsprozess angezeigt.
Ein Tagungszentrum bietet einen Besprechungsraum an, der im selben Zeitraum wie der Hauptraum gebucht wird.
Öffne unter **Services** den Service des Hauptraums und wechsle zum Tab **Zusatzoptionen**.
Füge im Abschnitt **Zusätzliche Ressourcen** den Besprechungsraum aus **Alle Ressourcen** hinzu und speichere. Der Raum trägt das Label **Gleicher Zeitraum**.
Erstelle eine Testbuchung. Nach der Datumsauswahl erscheint der Besprechungsraum als Option. Wählst du ihn, entsteht eine Sub-Buchung im Zeitraum der Hauptbuchung.
Ein Coworking Space empfiehlt Parkplätze als separate Buchung für denselben Zeitraum.
Öffne unter **Services** den Service des Arbeitsplatzes und wechsle zum Tab **Zusatzoptionen**.
Füge im Abschnitt **Empfohlene Ressourcen** die Parkplatz-Ressource hinzu. Wähle den **Vorausgewählten Service** und setze den **Zeitraum** auf **Innerhalb des Zeitraums**. Speichere die Änderungen.
Erstelle eine Testbuchung. Beim Checkout erscheint der Parkplatz als Empfehlung und lässt sich als separate Buchung in den Warenkorb legen.
## FAQ
Produkte sind Extras ohne eigene Buchung (z. B. Getränke). Zusätzliche Ressourcen erzeugen eine Sub-Buchung, die immer den Zeitraum der Hauptbuchung übernimmt. Empfohlene Ressourcen werden beim Checkout vorgeschlagen und als eigene, separate Buchung in den Warenkorb gelegt.
Ja. Im Admin heißen die früheren Add-Ons jetzt **Produkte**. Du findest sie in der Seitenleiste unter **Produkte** und im Tab **Zusatzoptionen** eines Services im Abschnitt **Produkte**.
Zusatzoptionen sind für Kund:innen sichtbar und wählbar. Smart Availability blockiert Ressourcen unsichtbar im Hintergrund (z. B. einen abhängigen Raum).
Ja, wenn im Tab **Änderung & Stornierung** des Services **Nachträgliche Bearbeitung von Serviceoptionen erlauben** aktiv ist.
Ja. Aktiviere **Preis ausblenden**, wenn der finale Preis erst später feststeht, z. B. bei verbrauchsabhängiger Abrechnung. Kund:innen sehen dann keinen Preis.
**Immer anwenden** erscheint, sobald **Min. Anzahl** größer als 0 ist, und ist standardmäßig aktiv. Dann wird das Produkt mit der Mindestanzahl vorausgewählt und kann nicht abgewählt werden. Schaltest du es aus, bleibt das Produkt optional: Kund:innen wählen es selbst, und erst danach gilt die Mindestanzahl. Bei Serien gilt dieselbe Regel pro Termin.
Ab der unter **Ab Anzahl** eingetragenen Menge gilt der Staffelpreis für alle Einheiten, nicht nur für die zusätzlichen. Bei mehreren Staffeln greift die höchste erreichte Stufe.
## Troubleshooting
Das Feature ist nicht aktiv. Aktiviere unter **Apps & Integrationen** in der Kategorie **anny Apps** die App **Service Zusatzoptionen**.
Prüfe, ob das Produkt dem richtigen Service zugeordnet ist. Es muss im Tab **Zusatzoptionen** des Services links stehen oder am Produkt im Abschnitt **Services** aufgeführt sein. Produkte, die nur unter **Alle Produkte** stehen, sind noch keinem Service zugeordnet.
Die Vorlaufzeit des Produkts ist wahrscheinlich nicht eingehalten. Prüfe unter **Buchung & Abrechnung** die erforderliche Vorlaufzeit: Ist die Buchung zu kurzfristig, wird das Produkt nicht angeboten.
Prüfe Ressource, **Vorausgewählter Service** und **Zeitraum** der Empfehlung. Stelle sicher, dass die Ressource im gewählten Zeitraum verfügbar ist.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Admin-UI-Name: **Produkte** (früher Add-Ons; API-Typ `add-ons`, Berechtigung `add-ons`). Seitenleiste **Produkte** im Katalog, sichtbar mit Berechtigung zum Anzeigen von Produkten.
> * Feature aktivieren: **Apps & Integrationen** → Kategorie **anny Apps** → **Service Zusatzoptionen** → **Für deine Organisation aktivieren** (Feature-Key `additional-service-options`). Ohne Feature fehlt der Service-Tab **Zusatzoptionen**.
> * Service-Tab **Zusatzoptionen** hat drei Abschnitte: **Produkte**, **Zusätzliche Ressourcen**, **Empfohlene Ressourcen**.
> * Produkt anlegen: **Produkte** → **Neu** (Name, Gruppe) → Detailseite mit **Allgemeine Informationen** und **Services**. Detailbereiche: **Preisgestaltung**, **Mengen & Vorauswahl**, **Buchung & Abrechnung**.
> * Zuordnung in beide Richtungen: am Produkt (Abschnitt **Services**, rechts **Alle Services**) oder am Service (rechts **Alle Produkte**). Reihenfolge (`order_index` auf `service-add-ons`) nur am Service per Drag & Drop.
> * Preisarten: `unit` (Preis pro Einheit), `interval` (Preis pro Intervall, **Abrechnung pro** = `calculation_interval` + `calculation_unit`, pro angefangenem Intervall), `relative` (Prozent der Zwischensumme ohne relative Produkte und ohne Sub-Buchungen).
> * Staffelpreise (`staggered_pricing`, **Ab Anzahl** = `min_quantity`): höchste erreichte Stufe ersetzt den Stückpreis für die gesamte Menge.
> * **Immer anwenden** (`always_apply`, Default `true`): nur sichtbar bei Min. Anzahl > 0. An = vorausgewählt und nicht abwählbar; Aus = optional, Min. gilt erst nach Auswahl. Vorlaufzeit wird bei aktivem Immer anwenden auf 0 gesetzt.
> * Weitere Felder: **Preis ausblenden** (`is_price_hidden`), **Hervorgehoben** (`featured`), **Vollständige Rückerstattung bei Stornierung** (`full_refund`), Drittanbieter (`is_third_party`, zählt nicht gegen Prepaid-Guthaben), Vorlaufzeit (`lead_time`, Minuten).
> * Produktgruppen: im Feld **Gruppe** per Eintippen anlegen oder unter **Einstellungen** → Reiter **Gruppen** → **Produktgruppen** verwalten.
> * Zusätzliche Ressourcen: `booking_type` `sub_booking`, Label **Gleicher Zeitraum**, Sub-Buchung übernimmt immer den Zeitraum der Hauptbuchung, Auswahl nach dem Datum.
> * Empfohlene Ressourcen: separate Buchung beim Checkout; **Vorausgewählter Service** und **Zeitraum** (innerhalb, nach Buchungsende, vor Buchungsbeginn, Übernachtungen).
> * Nachträgliche Änderung durch Kund:innen: Service-Tab **Änderung & Stornierung** → **Nachträgliche Bearbeitung von Serviceoptionen erlauben**.
> * Zusatzoptionen ≠ Smart Availability: Zusatzoptionen sichtbar und wählbar, Smart Availability blockiert unsichtbar im Hintergrund.
> * Verwandte Artikel: /smart-availability, /configure-booking-option, /modify-bookings, /dynamic-pricing, /recurring-bookings
# Admin 3.0: Was sich ändert
Source: https://docs.anny.co/admin-3-0
Finde Navigation, Kalender und Buchungen im neuen Admin wieder. Die wichtigsten Änderungen im Überblick.
Der neue Admin-Bereich (**Admin 3.0**) ändert Erscheinungsbild und Bedienung. Deine Daten, Rechte, Buchungen und öffentlichen Buchungsseiten bleiben.
| | Öffentliche Beta | Roll-out |
| :- | :- | :- |
| **anny.co** | 5. Oktober | 1. November |
| **anny.eu** | 19. Oktober | 1. Dezember |
Dieser Artikel dient der Orientierung. Du siehst, was sich wo geändert hat. Ausführliche Schritte folgen in eigenen Artikeln, zum Beispiel zum Kalender und zur Buchungsverwaltung.
Drei Stellen merkst du zuerst: die **Navigation**, den **Kalender** und die **Buchungsverwaltung**.
Die öffentliche Beta-Phase läuft ab dem 5. Oktober. Du kannst zwischen der alten und neuen Version wechseln, bis der neue Admin für alle standardmäßig ausgerollt wird (1. November). Wenn du **Admin 3.0 Beta** im Profilmenü ausschaltest, fragt anny **Zurück zu v2.0?** und nach einem Grund. Bei **Etwas anderes** ist eine Notiz Pflicht. Einschalten geht jederzeit wieder über denselben Schalter.
## Startseite, Suche und anny Assistent
Nach dem Login öffnet sich die **Startseite**. Dort siehst du drei frei wählbare **Dashboard-Widgets** für heute und morgen, **Erste Schritte**, **Neue Funktionen**, Benachrichtigungen und **Meine Aufgaben**.
Oben in der Leiste liegt die **Suche** (⌘K). Ergebnisse sind nach Bereichen gruppiert und haben eine Vorschau. Die Suche findet auch Notizen, Einstellungsseiten und Hilfe-Artikel in deiner Sprache.
Der Button **Support** öffnet den anny **KI-Agenten** (⌘L). Der Agent kennt die aktuelle Seite, liest Screenshots, Bilder und PDFs und fragt vor jeder Änderung nach **Freigabe**.
Der **KI-Agent** im Admin ist nicht derselbe Assistent wie die Telefon- und Chat-KI für deine Kund:innen. Die richtest du unter [anny AI einrichten](/anny-ai-setup) ein. Hier erfährst du alles zur **Suche** und zum **KI-Agenten**.
## Navigation
Links bleibt die Seitenleiste. Die Ziele kennst du, Gruppierung und Reihenfolge sind neu. Selten genutzte Punkte legst du über **Aus Seitenleiste ausblenden** nach **Ausgeblendet**. Zurück holst du sie mit **In Seitenleiste anzeigen**.
| Gruppe | Typische Einträge |
| :- | :- |
| **Übersicht** | **Home**, **Dashboard** |
| **Buchungen** | **Kalender**, **Buchungen**, **Blocker**, **Verfügbarkeit** |
| **Management** | **Anfragen**, **Bestellungen**, **Abos**, **Rechnungen**, **Codes** |
| **CRM** | **Kunden**, **Unternehmen**, **Communities** |
| **Katalog** | **Ressourcen**, **Services**, **Abo-Pläne**, **Buchungspakete**, **Produkte** |
| **Check-In** | **Check-In**, **Schnellaufruf**, **Warteschlangen** |
| **Account** | **Einstellungen**, **Admin-Nutzer**, **Apps & Integrationen** |
| **Hardware** | **Displays** |
Neu im Menü sind unter anderem **Anfragen**, **Anfrageformulare**, **Unternehmen**, **Produkte**, **Blocker**, **Zeitfenster**, **Wochenpläne** und **Warteschlangen**.
**Karten** und **Export-Zeitpläne** liegen unter **Account › Einstellungen**. Exporte startest du aus der jeweiligen Tabelle.
Taste **N** legt in Listen einen neuen Eintrag an, **B** eine neue Buchung, **Strg+B** einen neuen Blocker.
## Kalender
Der Kalender hat mehr Fläche. Die Ressourcenauswahl sitzt im **Filter** als Seitenpanel neben dem Kalender, nicht mehr in einer Leiste links. Der Filter bleibt offen. Gespeicherte Ansichten gelten für Kalender und Ressourcenliste und lassen sich umbenennen, teilen, duplizieren und sortieren.
Alle Ansichten liegen in einer Leiste: Tag, Woche, Monat, Timeline, Board, Bestellungen und Karte. Du ziehst einen Zeitraum auf und legst direkt eine **Buchung**, einen **Blocker** oder einen verfügbaren Termin an. Einzelne Buchungen und Blocker verschiebst du per Drag-and-Drop. Verschieben per Ziehen fragt nach, inkl. der Option, den Kunden zu benachrichtigen. Ganze Bestellungen lassen sich im Kalender nicht verschieben.
Auf der Buchungsdetailseite stehen Übersicht, Buchungsdaten, Teilnehmende, Anwesenheit und Herkunft. Statt des Mini-Kalenders liegen rechts **Aktivität** und Kommentare. Zum zeitlichen Einordnen oder Verschieben gehst du in den Hauptkalender. **Tags** kennzeichnen Buchungen, Bestellungen, Kund:innen, Ressourcen und Services. Im Feed schreibst du interne Notizen, weist Aufgaben zu und sendest E-Mails. Blocker haben eine eigene Seite unter **Buchungen › Blocker**. Auch globale Blocker und Feiertage liegen dort.
| Vorher | Jetzt |
| :- | :- |
| Ressourcenleiste links am Kalender | Ressourcen und Kategorien wählst du über **Filter** über dem Kalender |
| Bestellungen nur in der Bestellliste | Bestellungen siehst du im Kalender, zum Beispiel in **Woche (Bestellungen)** und **Tag (Bestellungen)** |
| Termine per Drag-and-Drop verschieben | Einzelne Buchungen und Blocker verschiebst du weiterhin per Drag-and-Drop, mit Rückfrage und optionaler Benachrichtigung. Ganze Bestellungen lassen sich im Kalender nicht verschieben. Du fügst der Bestellung weitere Buchungen hinzu. |
| Mini-Kalender auf der Buchungsseite | Verschieben und Anlegen passieren im Hauptkalender. Die Buchung selbst zeigt Aktivität und Kommentare. |
Den detaillierten Buchungsflow (Ressource oder **Beliebig**, **Verfügbar** oder **Freie Eingabe**) beschreibt der Artikel [Kalender](/calendar).
## Bestellungen, Anfragen und Angebote
Die Bestellung kann der zentrale Vorgang sein. Buchungen, Produkte, Buchungspakete und Rabatte hängst du daran, statt Termin für Termin zu arbeiten. Im Kalender fasst du mehrere Buchungen zu einem Vorgang zusammen.
**Anfragen** landen in einer eigenen Liste mit Status und lassen sich im Seitenpanel bearbeiten. **Anfrageformulare** haben eine öffentliche Seite, QR-Code oder Einbettung. Aus eingehenden E-Mails werden Anfragen, inkl. AI-Zusammenfassung. [Erfahre hier mehr](/inquiries).
**Angebote** versendest du aus dem Rechnungsentwurf, mit Gültigkeitsdatum und optional reservierten Terminen. Der Kunde nimmt online an und unterschreibt. Preisänderungen gelten nur noch für neue Buchungen.
Bestehende Buchungen behalten den Preis, zu dem sie gebucht wurden. Rechnungen liegen direkt unter **Management**, nicht mehr als Unterpunkt von Bestellungen.
## Buchungsverwaltung
Buchungen bearbeitest du weiter im Kalender, in der Liste **Buchungen** und auf der Buchungsdetailseite. Der Ablauf ist derselbe Gedanke wie bei Bestellungen: du arbeitest am Vorgang, nicht an einzelnen verstreuten Formularen.
| Vorher | Jetzt |
| :- | :- |
| Status oft nur über die Liste oder die alte Detailseite | **Bestätigen**, **Ablehnen** und **Stornieren** sitzen an der Buchung, im Kalender und in der Liste |
| Mini-Kalender und eigene Detail-Logik | **Buchungsdetails** mit Ressource, **Buchungsoption**, Zeitraum und Status. Daneben Feed statt Mini-Kalender. |
| Termin für Termin, Bestellung getrennt | Bestellung und Buchungen hängen zusammen. Du siehst den Vorgang im Kalender und auf der Buchung. |
| Eine Aktion nach der anderen | Mehrere Buchungen markieren und über **Massenaktionen** gemeinsam **bestätigen**, **ablehnen** oder **stornieren** |
Die ausführlichen Schritte (Anfrage annehmen, stornieren, Buchungsoption von Anfrage auf eine bezahlbare Option wechseln) folgen in einem eigenen Artikel zur Buchungsverwaltung.
### Kommunikation
Die interne sowie externe Kommunikation wird nun über die **Aktivität** verwaltet in chronologischer Reihenfolge. Du findest rechts auf der Detailseite einer **Buchung**, **Bestellung** oder eines **Kunden**, außerdem in der Kalender-Vorschau. [Erfahre hier mehr](/activity-log).
Im Feed stehen automatisch festgehaltene Ereignisse (Status, Änderungen, Zugänge, Sync) und das, was dein Team schreibt oder verschickt. Oben filterst du nach **Alles**, **Notizen**, **Kommunikation**, **Änderungen** und **System**. Daneben kannst du die Aktivität durchsuchen.
Unten wechselst du die **Art der Nachricht** auf **E-Mail**. Die Mail geht an die hinterlegte Kund:innenadresse (**An**, **Betreff**, **E-Mail senden**). Eingehende und ausgehende Mails (und SMS, falls vorhanden) erscheinen im Filter **Kommunikation**, inkl. Zustellstatus wie **Gesendet**, **Zugestellt**, **Geöffnet**.
Standard ist **Notiz**. Die Notiz ist intern, Kund:innen sehen sie nicht. Du kannst Kolleg:innen erwähnen, antworten und reagieren. Wird daraus eine Aufgabe, sobald du **Zuweisen** und/oder **Fälligkeit setzen** nutzt. Im Feed steht dann **Aufgabe**, mit Fälligkeit und Checkbox **Als erledigt markieren** bzw. **Wieder öffnen**.
### Tags
**Tags** sind organisationsweite Labels (Name, optional Farbe). Du kennzeichnest damit Buchungen, Bestellungen, Kund:innen, Ressourcen und Services. Derselbe Tag (z. B. **VIP**) gilt überall. Wer den Datensatz bearbeiten darf, kann ihn taggen; anlegen und umbenennen geht über **Tags suchen oder erstellen** bzw. **Tags verwalten**. Änderungen speichern sofort. [Erfahre hier mehr.](/tags)
* Am Datensatz: in den Buchungsdetails unter **Tags** Chips setzen oder entfernen; in der Tabelle ebenfalls inline.
* Filtern: in der Buchungsliste nach **Tags** (mindestens einer der gewählten Tags).
* Massenbearbeitung: Auswahl → **Tags bearbeiten** → **Hinzufügen** oder **Entfernen**.
* Im Kalender zeigt die Karte die Tags der Buchung, der Bestellung und der Kund:in zusammen.
Typische Nutzung: Status wie *Nachfassen*, *VIP*, *Interne Buchung* oder *Warteliste* — ohne extra Custom Fields.
* Auf der Ressource unter **Tags** (Hinweis: **Tags werden sofort gespeichert.**).
* In der Ressourcenliste filtern und per **Tags bearbeiten** mehrere Räume/Objekte auf einmal kennzeichnen.
Typische Nutzung: *Renovierung*, *Barrierefrei*, *Outdoor*, *Nur intern* — zum Filtern und für den Überblick, nicht als Buchungsregel.
* In den Kundendetails unter **Tags**.
* In der Kundenliste nach **Tags** filtern.
* Keine Massenaktion **Tags bearbeiten** in der Kundenliste (Stand Admin 3.0). Kundentags erscheinen mit auf der Kalenderkarte der Buchung.
Typische Nutzung: *Stammkunde*, *VIP*, *Firma XY*, *Mahnung* — einmal am Kunden, sichtbar bei jeder Buchung.
## Listen und Tabellen
Fast alle großen Listen nutzen dasselbe Tabellensystem. Du sicherst eine **Ansicht** bewusst, privat oder fürs Team. Filter speichern sich nicht mehr automatisch.
Viele Werte änderst du direkt in der Zeile. Neue Einträge legst du oft in der letzten Zeile an. Markierte Zeilen öffnen Sammelaktionen, zum Beispiel taggen, stornieren, anschreiben, verschieben oder exportieren. Spalten stellst du über das Einstellungs-Symbol im Tabellenkopf ein.
### Ansichten
Eine **Ansicht** ist eine benannte Zusammenstellung. In Tabellen merkt sie sich Filter, sichtbare Spalten, deren Reihenfolge und die Sortierung. Im Kalender steuert dieselbe Ressourcen-Ansicht, welche Ressourcen du siehst. Kalender und Ressourcenliste teilen sich diese Ansichten, merken sich aber getrennt, welche gerade aktiv ist. Die Tabs stehen über der Liste. Geteilte Ansichten liegen links, private rechts (Schloss-Symbol).
| Art | Wer sieht sie |
| :- | :- |
| **Privat** | Nur du. Du kannst sie immer selbst anlegen, umbenennen und löschen. |
| **Geteilte Ansicht** | Alle Teammitglieder. Sichtbar für alle, die die Liste sehen. |
1. Stelle Filter, Spalten und Sortierung so ein, wie du sie brauchst.
2. Klicke auf **Ansicht hinzufügen**.
3. Vergib einen **Namen der Ansicht**.
4. Schalte optional **Geteilte Ansicht** ein (**Sichtbar für alle Teammitglieder**).
5. Klicke auf **Ansicht speichern**. Änderst du Filter oder Spalten an einer bestehenden Ansicht, speichert anny das nicht von allein. Du wählst **Speichern** (diese Ansicht überschreiben), **Als neue Ansicht speichern** oder **Änderungen verwerfen**. Am Tab-Menü (⋯ beim Überfahren, Rechtsklick oder Umschalt+F10): **Ansicht bearbeiten**, **Duplizieren**, **Entfernen**. Die letzte Ansicht einer Liste lässt sich nicht löschen. Die Reihenfolge ziehst du per Drag & Drop, innerhalb der privaten bzw. geteilten Gruppe. Typische Nutzung: *Heutige Anfragen*, *Unbezahlte Rechnungen*, *Meetingräume* im Kalender und in der Ressourcenliste.
## Katalog und Detailseiten
Detailseiten folgen demselben Aufbau: Seitenkopf, Aktionsmenü, **Speichern** oben mit sichtbarem Status, Aktivität am Eintrag. Einstellungen liegen in aufklappbaren Gruppen.
Zusatzoptionen heißen **Produkte** und haben einen eigenen Bereich im **Katalog**. Der frühere Tab **Buchungsseite** heißt **Teilen**. Unterressourcen pflegst du in der Ressourcenliste, nicht auf einer eigenen Seite. Ressourcen und Services sortierst du per Drag & Drop. Diese Reihenfolge gilt im Admin und auf der Buchungsseite.
## Einstellungen und Integrationen
Einstellungen liegen in aufklappbaren Gruppen, zum Beispiel Allgemein, Anfragen, anny AI, Rechnungsstellung, Buchungsregeln und Teilen & Einbetten. **Apps & Integrationen** und Features sind aus den Organisationseinstellungen nach **Account › Apps & Integrationen** gezogen. Sprache und Erscheinungsbild stellst du im Benutzermenü ein, nicht mehr im Profil. Team, Einladungen und Rollen liegen als Abschnitte auf einer Seite.
## Buchungsseite
Admin 3.0 ist vor allem ein Update des Admins. Der Buchungsablauf bleibt. Neu sind die öffentliche Anfrageseite und die Angebotsseite. Ressourcen und Services erscheinen in der Reihenfolge, die du im Admin festlegst, nicht mehr alphabetisch.
## Außerdem neu
Auch abseits von Kalender und Bestellungen hat sich einiges getan: ein neuer [Check-in](/check-in-overview), ein Dunkelmodus, [Karten mit KI](/maps-and-floor-plans) aus deinem Grundriss, [Produkte](/add-ons) ohne Termin und [Benachrichtigungen](/admin-notifications) im Admin oder im Browser.
## Was gleich bleibt
* Bestehende Buchungen, Bestellungen, Rechnungen und Kund:innen
* Rechte und Rollen
* Öffentliche Buchungsseiten, Buchungsoptionen und Verfügbarkeit (Ablauf unverändert)
* Integrationen und Smart Locks, erreichbar unter **Apps & Integrationen**
## FAQ
Nein. Daten und Konfigurationen bleiben erhalten. Wer Ressourcen und Services in einer bestimmten Reihenfolge zeigen will, legt sie jetzt per Drag & Drop fest.
Kaum. Der Buchungsablauf bleibt gleich. Neu sind die Anfrageseite und die Angebotsseite. Die Buchungsseite zeigt Ressourcen und Services in der im Admin festgelegten Reihenfolge.
Nein. Neue Preise gelten nur für neue Buchungen. Bestehende Buchungen behalten den Preis, zu dem sie gebucht wurden.
Der Button **Support** öffnet den **KI-Agenten**. Er hilft direkt weiter und legt bei Bedarf eine **Support-Anfrage** an, die an das Support-Team geht.
In den **Filter** neben dem Kalender. Die linke Leiste entfällt. Der Kalender bekommt die Fläche.
An seiner Stelle stehen **Aktivität** und Kommentare. Zum zeitlichen Einordnen oder Verschieben gehst du in den Hauptkalender. Dort liegt die Buchung neben den anderen Terminen.
Über das Einstellungs-Symbol im Tabellenkopf.
Filter speichern sich nicht mehr automatisch. Eine Zusammenstellung, die du öfter brauchst, sicherst du als **Ansicht**, privat oder fürs Team.
Unter **Account › Apps & Integrationen**.
Exporte startest du aus der jeweiligen Tabelle. **Karten** und **Export-Zeitpläne** liegen unter **Account › Einstellungen**. Karten erreichst du zusätzlich als Ansicht im Kalender. Alles ist auch über die **Suche** (⌘K) erreichbar.
Sie heißen **Produkte** und haben einen eigenen Bereich im **Katalog**.
Nach oben in den Seitenkopf. Er zeigt, ob gerade gespeichert wird und ob es geklappt hat.
Über **Support** bzw. den **KI-Agenten**. Rückmeldungen zu Admin 3.0 werden gesammelt.
Hidden announcement in docs.json group Ankündigungen (`hidden: true`, `public: true`). Slug `admin-3-0`. Orientation article for existing admins after Admin 3.0. Not a how-to. Keep go-live wording only as in the Warning (public beta in October, old/new toggle until default rollout). Turning off **Admin 3.0 Beta** opens **Zurück zu v2.0?** and requires a reason; **Etwas anderes** requires a note. Turning it back on uses the same switch and does not ask again. In-admin assistant: topbar **Support** opens the **KI-Agent** (launcher label **KI-Agent**, ask placeholder **anny KI-Agent fragen**, shortcut ⌘L). Search is **Suche** (⌘K). This is not the customer-facing phone/chat product documented at `/anny-ai-setup`. The agent asks for **Freigabe** before writes and can create a **Support-Anfrage**. Intercom messenger is no longer in admin. Sidebar sections (de-DE): Buchungen, Management (not Verkauf), CRM, Katalog, Check-In, Account, Hardware (not Apps), plus **Ausgeblendet**. Hide/show: **Aus Seitenleiste ausblenden** / **In Seitenleiste anzeigen**. Page after login: **Startseite** (sidebar item may still read **Home**). Relocations: resource picker in calendar **Filter** side panel; blockers under **Buchungen › Blocker**; invoices under **Management**; integrations under **Account › Apps & Integrationen**; exports from the table; maps under **Account › Einstellungen** and as calendar view; **Speichern** in the page header; add-ons renamed **Produkte**. Do not treat this page as a second calendar, check-in, or activity-log article. Deep how-tos: `/calendar`, `/activity-log`, `/global-blockers`, `/maps-and-floor-plans`, `/invoice-corrections`, `/invoicing`, `/invoice-drafts`, `/customer-balances-and-collective-invoices`, `/ressourcen-konfigurieren`, `/configure-booking-option`, `/add-ons`, `/custom-forms`, `/booking-codes`, `/subscriptions-and-memberships`, `/check-in-overview`, `/check-in-booking-details`, `/queuing-system`, `/account-settings`, `/admin-notifications`, `/roles-and-permissions`, `/booking-page-layout`, `/admin-area-intro` (stale menu table), `/anny-ai-setup`. Planned, not registered: Suche, KI-Agent im Admin, Buchungsverwaltung, Tags, Anfragen, Anfrageformulare, Angebote, Bestellung als Vorgang, Tabellen/Ansichten, Produkte. Do not invent hrefs for planned pages. Price changes apply only to new bookings. Do not confuse `/modify-bookings` (customer self-service) with admin booking management.
# Einführung in den Admin-Bereich
Source: https://docs.anny.co/admin-area-intro
Home, Suche, Neu und das Avatar-Menü. Dazu Ansichten, Massenaktionen und Aktivität im Admin-Bereich.
Der Admin-Bereich ist dein Werkzeug für den anny Account. Hier verwaltest du Ressourcen, Buchungen, Kund:innen und die Einstellungen der Organisation. Die Buchungsseite ist das, was deine Kund:innen sehen und wo sie buchen.
Nur Personen mit Admin-Rechten haben Zugang. Nach dem Login landest du auf **Home**.
## Home
**Dein Tag im Überblick** zeigt bis zu drei Widgets, umschaltbar zwischen Heute und Morgen. Über das Zahlenrad kannst du selbst entscheiden, welche Widgets sichtbar sein sollen.
Darunter kannst du den anny AI Agent fragen: Wobei kann ich dir helfen? Die Vorschläge sind Was steht heute an?, Offene Anfragen prüfen und Freie Ressourcen finden.
Weiter unten liegen Erste Schritte, Neue Benachrichtigungen und Meine Aufgaben. Daneben Neue Funktionen. Sind die ersten Schritte erledigt, kommt Hol mehr aus anny heraus dazu.
## Obere Leiste
In der Mitte der Leiste liegt **Globale Suche**. Ein Klick öffnet die Suche. Das Tastenkürzel steht am Button: auf dem Mac ⌘K, sonst Strg+K. In der Suche gibt es die Zeile **anny KI-Agent fragen**.
Daneben steht **Neu**. Ein Klick öffnet das Fenster für eine neue Bestellung. Der Hinweis am Button lautet **Bestellung erstellen**, das Kürzel ist B.
Rechts liegen die Benachrichtigungen und dein **Avatar**. Das Menü hat diese Punkte:
* **Profil & Benachrichtigungen**
* **Account Einstellungen**, wenn du die Organisation bearbeiten darfst. Mehr dazu im Artikel [Account-Einstellungen](/account-settings).
* **Sprache**, mit der aktuellen Sprache
* **Erscheinungsbild**, mit **Hell**, **Dunkel** und **System**
* **Abmelden**
Admin-Nutzer und das Abo erreichst du nicht mehr über den Avatar. **Admin-Nutzer** liegen in der Seitenleiste unter **Account**. Den Plan findest du unter **Einstellungen** im Reiter **Abo**, in der Seitenleiste auch unter **Abrechnung**.
## Seitenleiste
Die linke Leiste zeigt, was deine Rolle und die aktivierten Funktionen freigeben. Einträge blendest du mit **Aus Seitenleiste ausblenden** aus. Ausgeblendetes holst du unter **Ausgeblendet** mit **In Seitenleiste anzeigen** zurück.
| Bereich | Einträge |
| - | - |
| ohne Überschrift | **Home**, **Dashboard** |
| **Buchungen** | **Kalender**, **Buchungen** (darin **Buchungen** und **Blocker**), **Verfügbarkeit** (darin **Verfügbare Termine** und **Wöchentliche Zeitpläne**) |
| **Management** | **Anfragen**, **Bestellungen**, **Abos**, **Rechnungen**, **Codes** (darin **Buchungscodes** und **Rabattcodes**) |
| **CRM** | **Kunden**, **Unternehmen**, **Communities** |
| **Katalog** | **Ressourcen**, **Services**, **Abo-Pläne**, **Buchungspakete**, **Produkte**, **Anfrageformulare** |
| **Check-In** | **Schnellaufruf** (darin **Warteschlangen**), **Check-In** |
| **Account** | **Einstellungen** (darin **Allgemein**, **Abrechnung**, **Karten**, **Export-Zeitpläne**), **Admin-Nutzer**, **Apps & Integrationen** |
| **Hardware** | **Displays** |
Unten in der Leiste liegen **Support** und **Buchungsseite**.
## Ansichten
Auf Listen wie Buchungen oder Ressourcen speicherst du Filter und Spalten als Ansicht. **Ansicht hinzufügen** legt eine an. Im Dialog **Ansicht erstellen** gibst du den Namen ein. **Geteilte Ansicht** macht sie für das Team sichtbar. Der Hinweis dazu lautet **Sichtbar für alle Teammitglieder**. Danach nimmst du **Ansicht speichern**, **Als neue Ansicht speichern** oder **Änderungen verwerfen**.
## Massenaktionen
Markierst du Zeilen in einer Liste, erscheint eine Leiste für Massenaktionen. Sie zeigt, wie viele Einträge ausgewählt sind, dazu **Auswahl aufheben** und **Weitere Aktionen**.
## Aktivität
An einem Datensatz heißt die Zeitleiste **Aktivität**. Dort siehst du Änderungen, E-Mails und Notizen. Den Zusammenhang beschreibt der Artikel [Aktivitäts-Log](/activity-log). Änderungen des **anny AI Agent** stehen dort mit **via KI-Agent**.
## Einladung annehmen
Du wurdest per E-Mail (Absender: [bookings@anny.co](mailto:bookings@anny.co)) zum Admin-Bereich eingeladen. So nimmst du die Einladung an:
Suche in deinem Posteingang nach der Einladungs-E-Mail. Prüfe auch den Spam-Ordner.
Die Einladung liegt im Posteingang oder im Spam-Ordner.
Klicke auf **Team beitreten**. Melde dich mit deinem bestehenden anny Konto an oder erstelle ein neues.
Du bist angemeldet und siehst die Einladung.
Klicke auf **Einladung annehmen**. Du wirst in den Admin-Bereich weitergeleitet und landest auf **Home**.
## Profil und Benachrichtigungen einstellen
Klicke oben rechts auf deinen **Avatar** und wähle **Profil & Benachrichtigungen**.
Dein Profil ist offen.
Stelle Sprache, Zeitzone und E-Mail-Adresse ein.
Die Angaben sind gespeichert.
Wähle unter den Kategorien, welche Benachrichtigungen du erhalten möchtest. Unter **Relevante Ressourcen** schränkst du sie auf bestimmte Ressourcen ein. Zusätzlich kannst du einen Buchungszeitraum für Benachrichtigungen einstellen.
Du bekommst nur die Benachrichtigungen, die du ausgewählt hast.
Als Super-Admin stellst du die Benachrichtigungen anderer Admins über die drei Punkte in der Nutzerverwaltung ein. Der Ablauf steht im Artikel [Admin-Benachrichtigungen](/admin-notifications).
## Neue Teammitglieder einladen
Öffne in der Seitenleiste **Account** und dann [**Admin-Nutzer**](/roles-and-permissions).
Die Nutzerverwaltung ist offen.
Klicke auf **Einladen**, gib Name und E-Mail-Adresse ein und weise eine Rolle zu.
Die Einladung ist raus.
Klicke auf **Berechtigungen verwalten**, wenn die Rechte vor dem Versand enger sein sollen, zum Beispiel nur für bestimmte Ressourcen.
Die Einladung gilt mit den Rechten, die du gesetzt hast.
Ein Überblick über alle Buchungen und Verfügbarkeiten deiner Ressourcen in einer Zeitansicht, sodass du Termine direkt einsehen und verwalten kannst.
[Erfahre hier mehr](/calendar)
Erstelle, bearbeite und storniere Buchungen zentral und behalte den Überblick über Status und Details wie Formulare, rechtliche Dokumente und Zugänge.
[Erfahre hier mehr](/modify-bookings)
Verwalte Kundendaten und die Buchungshistorie an einem Ort. Sieh Pläne, Kontingente, Rechnungen und Unternehmen.
[Erfahre hier mehr](/manage-customers)
Prüfe den Spam-Ordner. Die E-Mail kommt von [bookings@anny.co](mailto:bookings@anny.co). Taucht sie nicht auf, bitte die einladende Person, die Einladung erneut zu senden.
Mit **Super-Admin** oder **Admin** hast du Zugriff auf alle Bereiche. Für eingeschränkten Zugriff gibt es eigene Rollen. Mehr dazu im Artikel [Admin-Nutzer und Rollen verwalten](/roles-and-permissions).
Ja. Unter **Profil & Benachrichtigungen** wählst du bei den Buchungsbenachrichtigungen unter **Relevante Ressourcen** aus, wofür du benachrichtigt wirst.
Im Admin-Bereich verwaltest du Ressourcen, Buchungen, Kund:innen und Einstellungen. Die Buchungsseite ist das, was deine Kund:innen sehen und wo sie buchen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> Start nach Login: Route `home` (Index leitet dorthin). Begrüßung `pages.onboarding.flows.steps.welcome.welcomeUser`. Block **Dein Tag im Überblick** nur, wenn Widgets oder ein Widget-Katalog da sind.
>
> Topbar: **Globale Suche** (Meta+K), **Neu** (`common.actions.new`) öffnet direkt `openCreateBookingModal`, Tooltip **Bestellung erstellen**, Kürzel B. Kein Aufklappmenü.
>
> Avatar (`AdminUserMenu`): **Profil & Benachrichtigungen**, **Account Einstellungen** bei `can('update', organizations)`, **Sprache**, **Erscheinungsbild** (Hell/Dunkel/System), **Abmelden**. Kein Punkt für Admin-Nutzer oder Abo.
>
> Admin-Nutzer: Seitenleiste **Account** → **Admin-Nutzer**. Abo: Reiter **Abo** und Unterpunkt **Abrechnung**.
>
> Ansichten: `components.tables.views`. Massenaktionen: Leiste `common.tables.bulkActions` (**Auswahl aufheben**, **Weitere Aktionen**). Aktivität am Datensatz: Label **Aktivität**, Artikel `/activity-log`.
# Admin-Benachrichtigungen einstellen
Source: https://docs.anny.co/admin-notifications
Lege fest, welche Benachrichtigungen du als Admin erhältst, und stelle sie als Super Admin auch für Kolleg:innen ein.
Als Admin erhältst du Benachrichtigungen, sobald in deiner Organisation etwas Relevantes passiert: neue Bestellungen, Anfragen, Abo-Ereignisse oder Fehler an Integrationen. Jede Admin-Person hat eigene Einstellungen.
Mit Admin-Benachrichtigungen kannst du in anny:
* festlegen, zu welchen Ereignissen du selbst benachrichtigt wirst
* die Benachrichtigungen auf bestimmte Ressourcen oder Abo-Pläne eingrenzen
* als Super Admin dieselben Einstellungen für andere Admins setzen
Der Artikel richtet sich an Admins, die ihr eigenes Postfach steuern, und an Super Admins, die das für das Team übernehmen.
## Typische Anwendungsfälle
| Szenario | Beschreibung |
| :- | :- |
| **Nur eigene Räume** Du betreust ausgewählte Ressourcen und willst nicht zu jeder Buchung eine Mail. | Aktiviere die Buchungsbenachrichtigungen und wähle unter **Relevante Ressourcen** nur deine Räume. |
| **Empfang übernimmt Anfragen** Eine Kolleg:in soll jede Buchung mit manueller Bestätigung mitbekommen. | Öffne als Super Admin **Benachrichtigungen verwalten** in der Zeile dieser Person und schalte **Angefragt Buchungen** ein. |
| **Keine Mails während einer Pause** Jemand soll vorübergehend keine Admin-Mails bekommen. | Deaktiviere im Dialog **Alle Benachrichtigungen** und speichere. |
## Wie Admin-Benachrichtigungen funktionieren
Die Einstellungen hängen an der einzelnen Person in der Organisation, nicht am Account insgesamt. Zwei Wege führen auf dieselben Toggles:
* **Dein Profil:** Unter **Profil & Benachrichtigungen** änderst du nur deine eigenen Einstellungen. anny speichert jede Änderung direkt.
* **Nutzerverwaltung:** Als Super Admin öffnest du über die drei Punkte **Benachrichtigungen verwalten** und stellst die Werte für eine andere Person ein. Hier gibt es zusätzlich **Alle Benachrichtigungen**. Änderungen gelten erst nach **Speichern**.
Unter **Relevante Ressourcen** (Platzhalter **Alle Ressourcen**) filterst du die Buchungsbenachrichtigungen. Sind Abos aktiv, filterst du Abo-Mails zusätzlich über **Abo-Pläne**.
Für **Neue Bestellungen**, **Stornierte Bestellungen**, **Angefragt Buchungen** und **Geänderte Buchungen** kannst du zusätzlich **Benachrichtigen für** setzen: **Alle** oder nur Buchungen **In den nächsten** X Tagen. **Neue Paketverkäufe** hat diese Einschränkung nicht.
## Eigene Benachrichtigungen einstellen
Klicke oben rechts auf deinen **Avatar** und wähle **Profil & Benachrichtigungen**.
Gehe die Abschnitte durch und schalte die Toggles ein oder aus. Unter **Relevante Ressourcen** wählst du bei Bedarf einzelne Ressourcen. Ist das Feature **Abos und Mitgliedschaften** aktiv, erscheint zusätzlich **Abo Benachrichtigungen** mit der Auswahl **Abo-Pläne**.
Sobald eine Einstellung gesetzt ist, speichert anny sie für dich. Ab dann erhältst du nur noch die aktivierten Benachrichtigungen.
## Benachrichtigungen anderer Admins einstellen
Das Menü **Benachrichtigungen verwalten** siehst du, wenn du die Organisation bearbeiten darfst. Bei den Standardrollen hat das die Rolle Super Admin. Andere Admins stellen nur ihr eigenes Profil ein.
Klicke oben rechts auf deinen **Avatar** und wähle **Admin-Nutzer verwalten**. Du landest auf der **Admin Nutzerverwaltung** bei **Aktive Nutzer**.
Klicke in der Zeile des gewünschten Admins auf die drei Punkte und wähle **Benachrichtigungen verwalten**.
Im Dialog **Benachrichtigungseinstellungen** steht, welche Benachrichtigungen diese Person erhält. Mit **Alle Benachrichtigungen** schaltest du alle sichtbaren Kategorien auf einmal um. Danach kannst du einzelne Toggles und **Relevante Ressourcen** anpassen.
Klicke auf **Speichern**. Mit **Abbrechen** verwirfst du ungespeicherte Änderungen.
Sobald du gespeichert hast, gelten die neuen Werte für diese Person. Sie sieht dieselben Einstellungen unter **Profil & Benachrichtigungen**.
## Einstellungen und Optionen
| Einstellung | Wirkung |
| :- | :- |
| **Alle Benachrichtigungen** | Nur im Dialog für andere Nutzer. Schaltet alle aktuell sichtbaren Toggles gemeinsam ein oder aus. Filter wie Ressourcen, Pläne und Fristen bleiben unberührt. |
| **Neue Bestellungen** | Mail bei jeder neuen Bestellung. Optional **Benachrichtigen für**. |
| **Stornierte Bestellungen** | Mail bei Stornierung. Optional **Benachrichtigen für**. |
| **Angefragt Buchungen** | Mail, wenn eine Buchung deine manuelle Bestätigung braucht. Optional **Benachrichtigen für**. |
| **Geänderte Buchungen** | Mail bei Änderungen an Buchungen. Optional **Benachrichtigen für**. |
| **Neue Paketverkäufe** | Mail, wenn ein Kunde ein Buchungspaket kauft. Keine Frist. |
| **Relevante Ressourcen** | Schränkt Buchungsbenachrichtigungen ein. Leer bzw. Platzhalter **Alle Ressourcen** bedeutet alle Ressourcen. |
| **Neue Abos**, **Angefragte Abos**, **Gekündigte Abos**, **Abgerechnete Abos**, **Geänderte Abos** | Abo-Ereignisse. Der Abschnitt erscheint nur, wenn das Feature **Abos und Mitgliedschaften** aktiv ist. |
| **Abo-Pläne** | Schränkt Abo-Benachrichtigungen auf ausgewählte Pläne ein. |
| **Termin wird storniert** | Mail, wenn ein verfügbarer Termin storniert wird. |
| **Mindestanzahl für den Termin erreicht** | Mail, wenn die Mindestanzahl eines Termins erreicht ist. |
| **Zahlungserinnerung versendet** | Mail, sobald eine Zahlungserinnerung rausgegangen ist. |
| **Fehler bei Integrationen** | Mail, wenn eine Integration einen Fehler hat. |
| **Webhook-Deaktivierungsbenachrichtigung** | Mail, wenn anny einen Webhook wegen Fehlern automatisch deaktiviert. |
| **KI-Anruf abgeschlossen** | Mail und Hinweis im Admin-Bereich, wenn ein KI-Gespräch endet. Der Abschnitt erscheint nur, wenn anny AI Agents aktiv sind. |
Die Toggles im Dialog entsprechen denen unter **Profil & Benachrichtigungen**. Zusätzlich gibt es im Dialog **Alle Benachrichtigungen**.
## Einschränkungen
* **Benachrichtigungen verwalten** erscheint nur mit dem Recht, die Organisation zu bearbeiten. Die Standardrolle Admin hat das nicht.
* Du kannst keine Admins einer anderen Organisation bearbeiten.
* **Alle Benachrichtigungen** gibt es nur im Dialog für andere Nutzer, nicht unter **Profil & Benachrichtigungen**.
* Der Abschnitt **Abo Benachrichtigungen** fehlt, wenn das Feature **Abos und Mitgliedschaften** nicht aktiv ist. **KI-Benachrichtigungen** fehlen ohne anny AI Agents.
* Die Frist **Benachrichtigen für** gilt nur für die vier Buchungs-Toggles oben, nicht für Paketverkäufe, Abos, Termine, Zahlungen, Integrationen oder KI.
* Diese Einstellungen steuern Mails an Admins. Zusätzliche Texte in Kund:innen-Mails liegen unter [Mitteilungen konfigurieren](/configure-notifications). SMS, WhatsApp und Telegram liegen unter [Mobile Benachrichtigungen](/mobile-notifications).
## FAQ
Ja, wenn du die Organisation bearbeiten darfst (Standardrolle Super Admin). Öffne **Admin-Nutzer verwalten**, klicke auf die drei Punkte in der Zeile der Person und wähle **Benachrichtigungen verwalten**.
Der Master-Toggle existiert nur im Dialog **Benachrichtigungseinstellungen**, wenn du die Einstellungen einer anderen Person bearbeitest. Für dich selbst schaltest du die Kategorien einzeln unter **Profil & Benachrichtigungen**.
Dann gilt keine Einschränkung. Du erhältst die aktivierten Buchungsbenachrichtigungen für alle Ressourcen der Organisation.
Nein. Hier entscheidest du, welche Mails Admins bekommen. Unter **Account-Einstellungen** → **Mitteilungen** hinterlegst du zusätzliche Texte in den E-Mails an Kund:innen. Siehe [Mitteilungen konfigurieren](/configure-notifications).
Nein. Die Person sieht die neuen Werte in ihrem Profil, erhält dazu aber keine gesonderte Nachricht.
## Troubleshooting
Dir fehlt das Recht, die Organisation zu bearbeiten. Die Standardrolle Admin hat es nicht, Super Admin schon. Stelle in diesem Fall nur dein eigenes Profil unter **Profil & Benachrichtigungen** ein oder bitte eine Person mit Super Admin.
Der Block erscheint nur, wenn das Feature **Abos und Mitgliedschaften** in deinem Account aktiv ist. Ohne dieses Feature gibt es keine Abo-Toggles und keine Auswahl **Abo-Pläne**.
Im Dialog für andere Admins gelten Werte erst nach **Speichern**. **Abbrechen** oder Schließen ohne Speichern verwirft die Änderungen. Unter **Profil & Benachrichtigungen** speichert anny dagegen direkt.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> UI-Pfade:
>
> * Eigene Einstellungen: **Avatar** (oben rechts) → **Profil & Benachrichtigungen** (Route `/user`, Seitentitel „Profil“). Component `UserSettings` → `UserNotificationSettings` ohne `showToggleAll`.
> * Andere Admins: **Avatar** → **Admin-Nutzer verwalten** (Route `/user-management`, Titel **Admin Nutzerverwaltung**) → Tabelle **Aktive Nutzer** → Aktionsmenü (drei Punkte) → **Benachrichtigungen verwalten**. Dialogtitel **Benachrichtigungseinstellungen**, Beschreibung „Lege fest, welche Benachrichtigungen erhält.“
>
> Berechtigung: UI `user.can('update', 'organizations')`. Backend `permissionManager()->can('update', $organization)`, sonst 403. OrganizationUser einer anderen Organisation: 404. Standardrolle Super Admin hat `*` auf Organization; Standardrolle Admin nicht. Eigene Settings gehen weiter über `api/settings/organization-user`, nicht über den Admin-Endpunkt.
>
> API (nur fremde Nutzer): GET/PUT `api/settings/organization-users/{organizationUser}/notifications`. Response enthält ausschließlich den Key `notifications` (keine sonstigen OrganizationUser-Settings). PUT sendet nur dirty Keys.
>
> Quirks:
>
> * `showToggleAll` nur im Modal. Toggle **Alle Benachrichtigungen** setzt die aktuell gerenderten Boolean-Keys, nicht `resources`, `plans` oder `*LeadTime`.
> * Lead Time nur für orderConfirmed, orderCanceled, bookingRequested, bookingUpdated, und nur bei aktivem Toggle. Scope „upcoming“ schreibt beim Umschalten 7 Tage. 0/null/leer = keine Frist.
> * Abo-Abschnitt: Feature `plan-subscriptions`. KI-Abschnitt: `organization.hasAgents`.
> * Label **Angefragt Buchungen** ist der UI-Wortlaut (nicht „Angefragte“).
> * Super Admin kann den Dialog auch für die eigene Zeile öffnen. Dann erscheint **Alle Benachrichtigungen**, obwohl das eigene Profil den Master-Toggle nicht hat.
>
> Abgrenzung: Nicht `configure-notifications` (Zusatztexte in Kund:innen-Mails), nicht `mobile-notifications` (SMS/WhatsApp/Telegram), nicht `user-profile-settings` (Endnutzer:innen auf der Buchungsseite).
>
> Beziehungen: Intro-Pfad in `/admin-area-intro`. Drei-Punkte-Menü auch für Berechtigungen in `/roles-and-permissions`. Abo-Pfad zusätzlich in `/subscriptions-and-memberships`. Alter Verweis `/mitteilung` zeigt auf diesen Artikel.
# anny Plan verwalten
Source: https://docs.anny.co/anny-plan
Passe deinen anny Plan an, um die passenden Features für dein Team freizuschalten.
Mit dem anny Plan steuerst du, welche Features und Kapazitäten dir zur Verfügung stehen. In diesem Artikel erfährst du, wie du deinen aktuellen Plan einsehen, wechseln oder kündigen kannst.
## Planübersicht
anny bietet fünf Pläne. **Starter** ist dauerhaft kostenlos mit begrenzten Kontingenten. Alle Preise der kostenpflichtigen Pläne verstehen sich monatlich und zzgl. MwSt. Bei jährlicher Zahlung sparst du 20 %.
| | Starter | Essential | Professional | Business | Enterprise |
| - | - | - | - | - | - |
| **Preis/Ressource** | 0 € | 5,00 € | 10,00 € | 15,00 € | Custom |
| **Preis/Child-Ressource** | – | 5,00 € | 5,00 € | 5,00 € | Custom |
| **Ressourcen** | 5 | nach Verbrauch | nach Verbrauch | nach Verbrauch | Custom |
| **Buchungsoptionen** | 5 | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt | Custom |
| **Buchungen/Monat** | 100 | unbegrenzt | unbegrenzt | unbegrenzt | Custom |
| **Communities** | – | 2 | 5 | 20 | Unlimited |
| **Automatische Exporte** | – | 1 | 3 | 5 | 12 |
| **Highlights** | Kostenlos, Check-in | Individuelle Stornierungsbedingungen, Smart Availability, Rechte- & Rollensysteme, Check-in & Check-out, Personalisierte Buchungen, E-Mail Templates, Mehrfachverfügbarkeiten, Terminerinnerungen, Custom Fields, Video-Meetings, Kalender-Sync, Abos & Mitgliedschaften | Alles aus Essential sowie: Conversion Tracking, 3D Raumplaner, Mehrfachkarten & Wertgutscheine, Buchungskontingente, Warteliste, Broadcast Nachrichten, Erweiterte Buchungsregeln, Individuelles Widget, Smart-Lock Integrationen, Dynamisches Pricing | Alles aus Professional sowie: Kundensalden, Webhooks, API Zugang, Anonyme Buchungen, Verträge & Dokumente | Alles aus Business sowie: Priority Support, Onboarding, Eigene Löschfristen, Single-Sign-On |
Nach der Account-Erstellung kannst du **5 Tage** lang alle Features kostenlos testen. Beim Upgrade auf Essential oder Professional gilt zusätzlich eine **14-tägige** Testphase des gewählten Plans.
## Plan einsehen und ändern
Klicke oben rechts auf dein **Account-Symbol** und wähle **Abo & Abrechnung**.
Unter deinem aktiven Plan steht der Hinweis **aktiv**. Du siehst alle verfügbaren Pläne nebeneinander.
Wähle den gewünschten Plan aus. Klicke auf **Upgrade**, um in einen höheren Plan zu wechseln, oder auf **Downgrade**, um zu einem kleineren Plan zu wechseln.
Es erscheint ein Pop-up zur Bestätigung. Prüfe die Angaben und bestätige den Wechsel.
Bei einem **Upgrade** wird der bereits gezahlte Betrag anteilig verrechnet und der neue Plan ist sofort aktiv. Bei einem **Downgrade** greift der neue Plan erst zum Ende der aktuellen Abrechnungsperiode.
## Ergebnis prüfen
Nach dem Wechsel siehst du unter **Abo & Abrechnung** den neuen Plan mit dem Status **aktiv**. Bei einem Downgrade zeigt der bisherige Plan den Status **Geplant** bzw. **Gekündigt** an, bis die aktuelle Periode endet.
## Plan kündigen
Klicke oben rechts auf dein **Account-Symbol** und wähle **Abo & Abrechnung**.
Wähle den **Starter-Plan** (kostenlos) aus, um deinen bezahlten Plan zu kündigen.
Stelle deine Buchungsseite auf **inaktiv**, damit keine neuen Buchungen eingehen.
## Account löschen
Wenn du anny nicht mehr nutzen möchtest, kannst du deinen Account vollständig löschen.
Wechsle zunächst auf den Starter-Plan (siehe oben).
Stelle deine Buchungsseite auf **inaktiv**.
Lösche alle Admins aus der **Nutzerverwaltung** (erreichbar über die drei Striche oben rechts).
Schicke eine Nachricht mit deinem Feedback in den Support-Chat, damit dein Account final gelöscht wird.
Nach der Löschung ist dein Account nicht mehr zugänglich. Alle erstellten Daten werden automatisch und unwiderruflich gelöscht.
## FAQ
Ja. Bei monatlicher Zahlung verlängert sich der Plan monatlich und du kannst jederzeit wechseln oder kündigen. Bei jährlicher Zahlung erhältst du 20 % Rabatt, kannst den Plan aber erst nach Ablauf der Laufzeit anpassen.
Deine Daten bleiben erhalten. Features, die im kleineren Plan nicht enthalten sind, stehen dir nach dem Wechsel nicht mehr zur Verfügung, bis du wieder upgradest.
Ein Downgrade greift erst zum Ende der aktuellen Abrechnungsperiode. Bis dahin bleibt dein bisheriger Plan aktiv.
Nein. Für den Enterprise-Plan musst du ein individuelles Angebot anfragen. Kontaktiere dazu unser Sales-Team.
Die Kündigungsfrist beträgt 30 Tage.
Starter ist dauerhaft kostenlos: 5 Ressourcen, 5 Buchungsoptionen und 100 Buchungen pro Monat. Höhere Features (z. B. Abos, dynamisches Pricing, Kundensalden) sind nicht enthalten, außer während der Testphase nach der Account-Erstellung.
Nach der Account-Erstellung gilt eine **5-tägige** Testphase mit allen Features ohne Kosten. Wechselt du danach auf Essential oder Professional, gilt für den Plan eine **14-tägige** Testphase. Starter, Business und Enterprise haben keine Plan-Testphase.
## Troubleshooting
Prüfe, ob deine Zahlungsmethode hinterlegt und gültig ist. Ohne aktive Zahlungsmethode kann kein kostenpflichtiger Plan aktiviert werden.
Ein Downgrade wird erst zum Ende der aktuellen Abrechnungsperiode wirksam. Unter Abo & Abrechnung siehst du den Status "Geplant", bis der Wechsel greift.
Wenn du in einen kleineren Plan gewechselt hast, sind Features aus dem höheren Plan nicht mehr verfügbar. Prüfe die Planübersicht oben und führe bei Bedarf ein Upgrade durch.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Starter (`starter-v2`): dauerhaft kostenlos, Default-Plan, `trial_period` 0. Quotas: 5 Ressourcen, 5 Services/Buchungsoptionen, 100 Buchungen/Monat. Zahlungsgebühren 0,40 € + 5 %.
> * Zwei Testmechanismen: (1) Organisations-Testphase nach Account-Erstellung: alle Features ohne Kosten, produktseitig **5 Tage**. Code-Default `PLATFORM_DEFAULT_TESTING_DAYS` ist 4, nicht an Kund:innen als 4 kommunizieren.
> * (2) Plan-Trial: Essential und Professional **14 Tage** (`trial_period`). Starter, Business, Enterprise: 0.
> * UI: Avatar → **Abo & Abrechnung**. Banner **Testphase: n Tage**.
> * Alte Texte mit 7 Tagen Testphase sind falsch.
# Attribute Mapping
Source: https://docs.anny.co/attribute-mapping
Das Attribute Mapping ist nur in Kombination mit einem aktiven Single-Sign-On (SSO) möglich. Nach der Aktivierung des SSO können gewünschte Attribute/ Gruppe über die SSO Anwendung (z.B. Entra ID, Shibboleth, SAML2) freigegeben werden. Bei der Anmeldung des User erhalten wir dann zusätzlich zum Namen und Mailadresse noch die Angabe zum Attribute.
Beispiele: Attribute: Department 01, Gruppe: IT-DEV, Status: Student / Staff
Teste, welche Attribute und Gruppen über deine SSO Anmeldung mitgegeben werden, dies kannst du unter [*SSO & Sicherheit*](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=) *- Meine Attributdaten laden* einsehen.
# Was ist Attribute Mapping?
Durch das Attribute Mapping kannst du Benutzer-Eigenschaften aus deinem IDP (Usermanagement) zu anny Communities zuweisen. So können Mitglieder automatisch (Auto-Join) in die jeweiligen internen Buchungsbereiche (Communities) zugeordnet werden. Außerdem kannst du Profildaten wie Firma oder Abteilung und deine [eigenen Kundendaten](#eigene-kundendaten-befüllen) automatisch aus dem IDP befüllen.
**Wo nehme ich die Einstellung vor?**
1. Klicke hierzu auf deine **Account-Einstellungen**
2. Wähle den Punkt ***SSO & Sicherheit*** aus
3. Scroll runter zu ***Attribute Mapping***
4. Klicke auf ***Attribut zuordnen***
Du kannst diese Attribute zuordnen, am meisten wird die Zuordnung zur Community verwendet:
* Communities
* Rollen
* Profilbild
* Sprache
* Anmeldung erlaubt
* Identifikator
* Email
* Nachname
* Vorname
* Anzeigename
* Firma
* Titel
* Berufsbezeichnung
* Abteilung
* deine Felder unter **Eigene Kundendaten**, z.B. **Eigene Kundendaten: Personalnummer**

## Regel erstellen
1. Klicke auf Attribute Mapping und wähle Community aus
2. Klicke auf Regel, um eine neue Regel zu erstellen
3. Trage in die Bedingung den Wert der Gruppe oder des Attributes ein und lege die Community fest, zu welche die User hinzugefügt werden sollen Beispiel M365 Entra ID-Gruppen: Wenn [http://schemas.microsoft.com/......../identity/claims/\*\*groups](http://schemas.microsoft.com/......../identity/claims/**groups)\*\* enthält (Array): **gruppe\_dev** Dann anny Community **Dev Team Office** Beispiel Shibboleth: Wenn: **urn:oid:xxxx** enthält (Array): **Student** Dann anny Community **Studierende Wave University**
4. Speichere deine Eingaben
Die Eingabe der Werte für Gruppen Bezeichnungen und Wert ist case sensitiv und muss exakt der Schreibweise entsprechen, die von dem IDP übergeben wird. Die genaue Schreibweise kann unter 'Meine Attributedaten laden' eingesehen werden.
Gibt es **mehrere Werte,** die zu einer bestimmten Personengruppe gehören? Das **System durchläuft alle Regeln**. Immer wenn eine Regel zutrifft, wird dieser Wert übernommen.
Eine Person gehört einer Abteilung (z.B. Sales) innerhalb eines Unternehmens an. Sie soll daher als Nutzer:in bei anny automatisch in die Community "Sales and Marketing", "Retail" und auch "Company" hinzugefügt werden.
Eine Person gehört einem bestimmten Studiengang (z.B. Lehramt Philosophie) innerhalb einer Hochschule an. Sie soll daher als Nutzer:in bei anny automatisch in die Community "Lehramt Philosophie", aber auch in die Community "Philosophische Fakultät" und "Hochschule Teststadt" hinzugefügt werden.

## Alle User deines Unternehmens (SSO) hinzufügen
Erstelle eine neue Regel zum Community Mapping und lösche als nächstes die Bedingung. Wähle die gewünschte Community aus, zu der alle User deines Unternehmens zugeordnet werden sollen.

Nun werden alle User deines SSO ohne Filter zu der gewünschten Community hinzugefügt.
## Eigene Kundendaten befüllen
Mit dem Attribute Mapping kannst du auch die Felder deiner **Eigenen Kundendaten** aus dem IDP befüllen, z.B. eine Personalnummer, eine Kostenstelle oder einen Standort.
Voraussetzung: Das Feld ist in den [Account-Einstellungen](/account-settings) unter **Allgemein** → **Eigene Datenfelder** → **Eigene Kundendaten** angelegt.
Klicke unter ***Attribute Mapping*** auf ***Attribut zuordnen*** und wähle **Eigene Kundendaten: *Feldname***.
Die Regel liest standardmäßig ein **Attribut** aus. Trage den Namen ein, unter dem dein IDP den Wert überträgt, z.B. `employeeNumber`. Wie bei den Communities kannst du Bedingungen ergänzen oder mit **Explizit** einen festen Wert setzen.
Klicke auf ***Anwenden*** und danach auf ***Speichern***.
Bei jeder Anmeldung über SSO überträgt anny den Wert in die Kundendaten des Users in deiner Organisation. Du siehst ihn im Kundenprofil. Ist der User noch kein Kunde deiner Organisation, wird der Wert beim ersten Checkout vorausgefüllt. Wenn du ein Mapping speicherst, wendet anny es auch auf bereits bekannte SSO-User an, mit den Attributen ihrer letzten Anmeldung.
* **Leere Werte** überschreiben keine vorhandenen Daten. Liefert der IDP nichts, bleibt der bisherige Wert stehen.
* **Auswahlfelder:** Der Wert muss genau einer Option des Feldes entsprechen. Weicht die Schreibweise im IDP ab, setze den passenden Wert mit einer Bedingung und **Explizit**.
* **Mehrfachauswahl:** Liefert der IDP mehrere Werte (z.B. Gruppen), werden alle übernommen.
* Felder vom Typ **Datei hochladen** stehen nicht zur Auswahl, weil ein IDP keine Dateien überträgt.
* Benennst du ein Feld um, bleibt das Mapping bestehen. Löschst du ein Feld, erscheint das Mapping als **Gelöschtes Kundendatenfeld**. Entferne es dann.
## Technische Daten der Zuordnung
| Begriff | Erklärung | Beispiel |
| - | - | - |
| Ist gleich | Eine exakte Übereinstimmung von Werten zwischen zwei Elementen oder Attributen. | Wenn der Name "John" genau mit "John" übereinstimmt. |
| Ist nicht gleich | Die Werte zweier Elemente oder Attribute sind nicht identisch. | |
| Ist leer | Ein bestimmtes Attribut oder eine Gruppe hat keinen zugewiesenen oder vorhandenen Wert. | Wenn das Attribut "Team" keinen Wert hat. |
| Ist nicht leer | Ein bestimmtes Attribut oder eine Gruppe hat einen zugewiesenen oder vorhandenen Wert. | |
| Enthält (String) | Eine bestimmte Zeichenfolge (String) ist in einem größeren Textfeld oder einer größeren Zeichenkette vorhanden. | Wenn das Wort "Sales" in "Marketing Operations and Sales Team Analytics" enthalten ist. |
| Enthält nicht (String) | Eine bestimmte Zeichenfolge (String) ist nicht in einem größeren Textfeld oder einer größeren Zeichenkette vorhanden. | |
| Enthält (Array) | Ein spezifisches Element oder ein spezifischer Wert ist in einem Array (einer geordneten Gruppe oder Liste von Werten) vorhanden. | Wenn die Nummer "3" in dem Array \[1,2,3,4,5] enthalten ist. |
| Enthält nicht (Array) | Ein spezifisches Element oder ein spezifischer Wert ist nicht in einem Array (einer geordneten Gruppe oder Liste von Werten) vorhanden. | |
**Pro Tipp:** Wenn es Nutzer gibt, die mehreren Gruppen in M365 angehören, handelt es sich bei dem ***Attribut*** ***Gruppe*** um ein ***Array,*** das bedeutet, dass der Operator "***enthält (Array)***" anstelle von "***ist gleich"*** verwendet werden soll.
# Verfügbare Termine
Source: https://docs.anny.co/available-slots
Erstelle einzelne buchbare Zeitfenster für Events, Kurse oder Workshops mit optionaler Wiederholung.
Verfügbare Termine sind konkrete, einzelne Zeitfenster, die du für eine Ressource anlegst. Sie eignen sich für Angebote mit festem Datum und Uhrzeit: Kurse, Workshops, Events oder Sprechstunden. Im Unterschied zu Zeitplänen definieren sie keine wiederkehrenden Öffnungszeiten, sondern gezielte Buchungsgelegenheiten.
Jede Ressource benötigt mindestens einen verbundenen Zeitplan oder einen verfügbaren Termin, damit sie auf der Buchungsseite angezeigt wird.
## Wie funktionieren Verfügbare Termine?
Ein verfügbarer Termin besteht aus einem konkreten Datum mit Start- und Endzeit. Optional kannst du einen Termin als **wiederkehrend** konfigurieren, damit anny ihn automatisch in einem definierten Rhythmus (z. B. wöchentlich) anlegt.
Über den Reiter **Einstellungen** eines Termins konfigurierst du erweiterte Optionen wie Mindestteilnehmeranzahl, Stornierungsdeadline und bereitgestellte Ressourcen.
Verfügbare Termine erscheinen auf der Buchungsseite als auswählbare Slots. Kund:innen buchen den gesamten Termin (nicht Teilabschnitte daraus).
## Wann nutze ich das?
* **Du bietest Kurse, Workshops oder Events mit festen Terminen an**: Jeder Termin ist ein eigener buchbarer Slot mit konkretem Datum.
* **Du möchtest Sprechstunden oder Beratungstermine an bestimmten Tagen anbieten**: Lege gezielt Termine an den gewünschten Tagen an.
* **Du brauchst eine Mindestteilnehmeranzahl pro Termin**: Konfiguriere die Mindestanzahl in den Termin-Einstellungen.
* **Nicht geeignet für**: Regelmäßige, wiederkehrende Öffnungszeiten ohne festes Enddatum. Nutze dafür [Zeitpläne](/schedules).
## Zusammenhang mit anderen Features
* **[Buchungsserien](/booking-series):** Verknüpfe mehrere verfügbare Termine zu einer Serie, die Kund:innen als Paket buchen.
* **[Dynamische Kapazitätsplanung](/dynamic-capacity-planning):** Nutze On-Demand Ressourcen, um die Kapazität von Terminen automatisch an die Nachfrage anzupassen.
* **[Smart Availability](/smart-availability):** Verbinde Ressourcen, damit bei einer Terminbuchung automatisch abhängige Ressourcen blockiert werden.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Datum | Konkretes Datum des Termins |
| Start-/Endzeit | Zeitfenster des Termins |
| Wiederkehrend | Automatische Wiederholung (z. B. wöchentlich) |
| Mindestteilnehmeranzahl | Mindestbuchungen für Durchführung |
| Stornierungsdeadline | Frist für kostenlose Stornierung |
| Bereitgestellte Ressourcen | Zusätzliche Ressourcen (z. B. Raum, Trainer:in) |
Nutze die Option **Wiederkehrend**, um Serientermine (z. B. wöchentlicher Yogakurs) automatisch anlegen zu lassen, statt jeden Termin einzeln zu erstellen.
## Verfügbaren Termin erstellen
Öffne die gewünschte Ressource unter **Ressourcen** und navigiere zum Reiter **Verfügbarkeit**.
Klicke auf **+ Verfügbaren Termin hinzufügen**.
Wähle das gewünschte Datum sowie Start- und Endzeit für den Termin.
Aktiviere **Wiederkehrend**, um den Termin automatisch mehrfach anzulegen (z. B. wöchentlich).
Wechsle zum Reiter **Einstellungen**. Hier kannst du eine Mindestteilnehmeranzahl, eine **Stornierungsdeadline** und **Bereitgestellte Ressourcen** (z. B. Studio oder Trainer:in) festlegen.
Bestätige deine Angaben mit **Speichern**.
Sobald der Termin gespeichert ist, erscheint er in der Liste **Verfügbare Termine** der Ressource und kann als ganzer Slot gebucht werden.
Unter **Einstellungen** verbindest du über **Bereitgestellte Ressourcen** Räume oder Personen, die für diesen Termin blockiert werden sollen. Klicke auf **+** neben einer Ressource oder ziehe sie in die Ablagefläche. anny erstellt automatisch einen Blocker. Die Ressource kann zusätzlich im Buchungskalender angezeigt werden, zum Beispiel Studio und Trainer:in eines Kurses.
## Praxisbeispiele
Ein Yoga-Studio bietet jeden Dienstag von 18:00 bis 19:30 Uhr einen Vinyasa-Kurs an. Der Kurs hat maximal 15 Plätze.
Öffne die Ressource (z. B. "Yogaraum") unter **Ressourcen** → **Verfügbarkeit**.
Klicke auf **+ Verfügbaren Termin hinzufügen**. Wähle den nächsten Dienstag, 18:00 bis 19:30 Uhr.
Aktiviere **Wiederkehrend** und wähle "Wöchentlich". anny legt den Termin automatisch für kommende Dienstage an.
Stelle sicher, dass die Buchungsoption die gewünschte Teilnehmeranzahl (15) als maximale Kapazität erlaubt.
Ein Anbieter plant einen Fotografie-Workshop am 15. September von 10:00 bis 16:00 Uhr. Der Workshop findet nur bei mindestens 5 Anmeldungen statt.
Öffne die Ressource (z. B. "Studio A") unter **Ressourcen** → **Verfügbarkeit**.
Klicke auf **+ Verfügbaren Termin hinzufügen**. Wähle den 15. September, 10:00 bis 16:00 Uhr. Lasse **Wiederkehrend** deaktiviert.
Wechsle zum Reiter **Einstellungen** und trage bei **Mindestteilnehmeranzahl** den Wert 5 ein. Speichere den Termin.
## FAQ
Zeitpläne definieren regelmäßige, wiederkehrende Öffnungszeiten (z. B. werktags 9 bis 18 Uhr). Verfügbare Termine sind einzelne, konkrete Zeitfenster für einmalige oder serielle Angebote wie Kurse oder Workshops.
Ja. Öffne den Termin im Reiter **Verfügbarkeit** der Ressource und passe Datum, Uhrzeit oder Einstellungen an. Bereits bestehende Buchungen bleiben erhalten.
Der Termin bleibt buchbar, aber du erhältst eine Information, dass die Mindestanzahl nicht erreicht ist. Die Durchführungsentscheidung liegt bei dir.
Ja. Eine Ressource kann gleichzeitig verbundene Zeitpläne und verfügbare Termine haben. Beide erzeugen buchbare Slots unabhängig voneinander.
## Troubleshooting
Stelle sicher, dass das Datum des Termins in der Zukunft liegt und die zugehörige Buchungsoption aktiv ist. Prüfe außerdem, ob die verfügbare Anzahl größer als 0 ist.
Prüfe, ob ein Enddatum für die Wiederholung gesetzt ist und ob dieses bereits erreicht wurde. Ohne Enddatum erzeugt anny Termine fortlaufend.
Die Mindestteilnehmeranzahl wird im Reiter **Einstellungen** des verfügbaren Termins konfiguriert, nicht in der Buchungsoption.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> Terminologie: "Terminverfügbarkeiten" = Verfügbare Termine (einmalig oder wiederkehrend mit konkretem Datum). Nicht verwechseln mit "Zeitplänen" (regelmäßige wochentägliche Öffnungszeiten) oder "Service-Zeitplänen" (buchungsoptionsspezifische Einschränkung).
>
> UI-Pfad: Ressource → Reiter "Verfügbarkeit" → Bereich "Verfügbare Termine" (unten) → "+ Verfügbaren Termin hinzufügen" → Dialog "Verfügbaren Termin erstellen".
>
> Wiederholungslogik: "Wiederkehrend" bei verfügbaren Terminen erzeugt automatisch neue Termin-Instanzen im gewählten Rhythmus. Jede Instanz ist ein eigenständiger buchbarer Slot.
>
> Bereitgestellte Ressourcen: Im Dialog Verfügbaren Termin erstellen/bearbeiten unter dem Reiter Einstellungen (kein eigener Reiter). Label "Bereitgestellte Ressourcen"; hinzufügen per + oder Drag. Erzeugt einen Blocker. Nicht verwechseln mit Smart Availability (dynamische Verknüpfung auf Service-Ebene). Screenshot-Beispiel: Barre Course, Titel "Morning Barre", 24.08.2026 08:00–09:00, Kapazität 10.
>
> Verwandte Artikel: Zeitpläne → /schedules | Buchungsserien → /booking-series | Dynamische Kapazitätsplanung → /dynamic-capacity-planning | Smart Availability → /smart-availability
# Buchungspakete & Codes
Source: https://docs.anny.co/booking-codes
Erstelle käufliche Pakete und Gutscheine, die Kund:innen als 8-stelligen Buchungscode bei zukünftigen Buchungen einlösen können.
Mit Buchungspaketen bietest du deinen Kund:innen käufliche Leistungspakete an, die sie später per Buchungscode bei einer Buchung einlösen. Ein Buchungspaket ist zweckgebunden: Es enthält ein konkretes Kontingent (z. B. 10 Buchungen für einen bestimmten Kurs) und die Umsatzsteuer wird beim Kauf ausgewiesen — steuerlich ist das typischerweise ein [Einzweckgutschein](/voucher-taxation). So generierst du Vorabeinnahmen und bindest Kund:innen langfristig.
* Verfügbar ab dem Professional-Plan.
* Aktiviere vorab das Feature **Buchungspakete** unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Wie funktioniert das Konzept?
Ein Buchungspaket ist ein konkretes Leistungskontingent mit festem Preis. Die Umsatzsteuer wird direkt beim Kauf des Pakets ausgewiesen. Das spätere Einlösen des Codes funktioniert technisch als Preisreduzierung (Rabatt) auf die gebuchte Leistung.
Der Ablauf:
1. Du erstellst ein Buchungspaket mit Preis, Beschreibung und verknüpftem Kontingent.
2. Kund:innen kaufen das Paket auf deiner Buchungsseite (Reiter **Pakete & Gutscheine**).
3. Kund:innen erhalten einen **8-stelligen Buchungscode**.
4. Bei zukünftigen Buchungen geben sie den Code im Checkout ein und der Preis wird reduziert.
Mit `default-list="packages"` kannst du auf eigenen Webseiten die Buchungspakete als Standardreiter einbetten, unabhängig von den Account-Einstellungen.
## Wann nutze ich das?
* **Du verkaufst Mehrfachkarten** (z. B. 10er-Karte für Kurse): Erstelle ein Buchungspaket mit Mengen-Kontingent.
* **Du möchtest Vorabeinnahmen erzielen und Kund:innen binden**: Pakete mit vergünstigtem Gesamtpreis motivieren zum Kauf.
* **Du willst physische Gutscheinkarten verkaufen**: Nutze den Versandmodus, um Pakete per Post zuzustellen.
* **Nicht geeignet für**: Wiederkehrende Zahlungen (nutze Abos), flexible Geldwert-Gutscheine ohne Zweckbindung (nutze Wertgutscheine) oder reine Preisnachlässe (nutze Rabattcodes).
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Buchungskontingente | Jedes Buchungspaket ist mit einem Kontingent verknüpft, das beim Einlösen verbraucht wird. |
| Rechtliche Dokumente | Dokumente können dem Paket hinzugefügt werden, die im Checkout akzeptiert/unterschrieben werden müssen. |
| Wiederkehrende Buchungen | Jeder Serientermin verbraucht das Paket-Kontingent einzeln. Stornierte Termine werden seit Juli 2026 korrekt zurückerstattet. |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Name & Beschreibung | Titel und Erklärungstext für die Buchungsseite |
| Preis | Festpreis inkl. Steuersatz |
| Steuersatz | Regulärer Satz (wird beim Kauf ausgewiesen) |
| Verfallsdatum | Gültigkeit des Codes in **Tagen** oder **Jahren** (Standard: 730 Tage). Optional **Gültig bis Jahresende**: der Code gilt dann bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem der Zeitraum endet (Beispiel: 1. März 2025 und 3 Jahre → 31. Dezember 2028). |
| Buchungskontingent | Verknüpftes Kontingent, das beim Einlösen verbraucht wird |
| Gruppe | Optional. Gliedert Pakete in der Admin-Liste und auf der Buchungsseite |
| Dokumentvorlage | Dokument, das beim Kauf an Kund:innen gesendet wird |
| Vor-Ort-Dokumentvorlage | Zweites Template nur für Admin-Zwecke (z. B. Ausdruck) |
| Lieferadresse anbieten | Abweichende Lieferadresse im Checkout abfragen |
| Geschäftsadresse anbieten | Geschäftsadresse im Checkout abfragen |
| Versand | Deaktiviert, Optional oder Immer |
| Live/Entwurf | Sichtbarkeit auf der Buchungsseite |
Auf der Buchungsseite sehen Kund:innen den Reiter **Pakete & Gutscheine**, auf dem sie Pakete erwerben können. Mehrere Pakete gliederst du über das Feld **Gruppe** im Paketformular. Das sind eigene **Buchungspaket-Gruppen**, unabhängig von den Gruppen bei Services. Auf der Buchungsseite erscheinen nur Gruppen mit mindestens einem Live-Paket. Pakete ohne Gruppe stehen dort im Abschnitt **Andere**. Löschst du eine Gruppe, bleiben die Pakete erhalten; auf der Buchungsseite rutschen sie nach **Andere**. Die Listen dafür pflegst du unter [Gruppen](/groups-and-categories).
## Buchungspaket erstellen
Öffne **Buchungspakete** in der Menüleiste links. Über das Suchfeld **Suchen** filterst du die Paketübersicht. Während einer Suche mit mindestens drei Zeichen ist das Umsortieren per Drag-and-Drop deaktiviert.
Klicke oben rechts auf **Neu+** und vergib einen Namen.
Wähle den Tab **Buchungspaket** (zweckgebunden).
Füge Preis, Verfallsdatum (Tage oder Jahre, optional **Gültig bis Jahresende**), Steuersatz und Beschreibung hinzu.
Verknüpfe ein bestehendes Buchungskontingent oder erstelle direkt ein neues unter **Buchungskontingente** → **Neu+**.
Im Feld **Gruppe** wählst du eine bestehende Buchungspaket-Gruppe oder tippst einen neuen Namen, um eine Gruppe anzulegen.
Füge eine Dokumentvorlage hinzu und konfiguriere bei Bedarf den Versandmodus und die Lieferadresse.
Setze das Paket über den **Live-Toggle** oben rechts auf aktiv. Es erscheint jetzt auf deiner Buchungsseite.
## Buchungscode manuell erstellen
Du kannst Buchungscodes auch direkt im Admin-Bereich ausstellen, z. B. für Bestandskund:innen oder Vor-Ort-Verkäufe.
Öffne **Buchungscodes** in der Menüleiste links.
Klicke auf **Neu+** und wähle das gewünschte Buchungspaket aus.
Hinterlege eine:n Kund:in für den Code. Anonyme Codes ohne Kundenzuweisung sind ebenfalls möglich.
Entscheide: **Rechnung fertigstellen** (Kunde zahlt online), **Bereits bezahlt** (Vor-Ort-Zahlung), oder **ohne Rechnung** (Entwurf).
Passe bei Bedarf das Ablaufdatum an (Standard: 730 Tage oder Paket-Gültigkeit).
Der 8-stellige Code wird erstellt und in der Übersicht gelistet. Er kann exportiert oder gefiltert werden.
Deaktiviere vor dem Speichern die Benachrichtigungs-Glocke, wenn der Kunde nicht per E-Mail über den neuen Code informiert werden soll.
## Versandmodus konfigurieren
Wenn du Buchungspakete als physische Karte oder Brief versenden möchtest, kannst du pro Paket einen Versandmodus einstellen:
| Modus | Verhalten |
| - | - |
| Deaktiviert | Kein Versand, rein digitale Zustellung |
| Optional | Kund:innen wählen im Checkout, ob Versand gewünscht ist |
| Immer | Versand ist verpflichtend, Versandkosten werden automatisch addiert |
Zusätzlich kannst du einen Versandkostenbetrag hinterlegen, der zum Paketpreis addiert wird. Im Admin-Bereich siehst du, welche Pakete noch versendet werden müssen, und kannst sie nach dem Versand als **versendet** markieren.
## Lieferadresse und Geschäftsadresse
Mit den Toggles **Lieferadresse anbieten** und **Geschäftsadresse anbieten** kannst du im Checkout zusätzliche Adressfelder abfragen. Das ist besonders nützlich, wenn die Standardadresse nicht der tatsächlichen Zustelladresse entspricht (z. B. bei Equipment-Versand ins Homeoffice).
## Praxisbeispiele
Ein Studio möchte 10 Massagen als vergünstigtes Paket anbieten. Kund:innen kaufen die Karte online und lösen sie bei jeder Buchung ein.
Öffne **Buchungspakete** → **Buchungskontingente** → **Neu+**. Wähle Typ **Menge**, Wert **10**, Modus **Einmalig**. Begrenze auf deine Massage-Services.
Erstelle unter **Buchungspakete** → **Neu+** ein Paket im Tab **Buchungspaket**. Setze den Preis (z. B. 450 Euro statt 500 Euro Einzelpreis).
Verknüpfe das soeben erstellte 10er-Kontingent mit dem Paket.
Wähle den regulären Steuersatz (z. B. 19 %). Die USt. wird direkt auf der Kaufrechnung ausgewiesen.
Aktiviere den Live-Toggle. Kund:innen können das Paket auf deiner Buchungsseite kaufen, erhalten einen Code und lösen ihn bei jeder Massagebuchung ein.
Ein Coworking-Betreiber möchte Day-Pass-Pakete als Geschenkkarten per Post anbieten.
Erstelle ein Mengen-Kontingent (Wert: 10), begrenzt auf die Day-Pass-Ressource.
Erstelle ein Paket mit Preis, verknüpfe das Kontingent und füge eine Dokumentvorlage für die Geschenkkarte hinzu.
Setze den Versandmodus auf **Optional** und hinterlege die Versandkosten (z. B. 2,90 Euro).
Aktiviere **Lieferadresse anbieten**, damit Kund:innen eine abweichende Zustelladresse angeben können.
Aktiviere den Live-Toggle. Wenn eine Kund:in den Versand wählt, werden die Versandkosten addiert. Im Admin siehst du offene Sendungen und markierst sie nach Versand als erledigt.
## FAQ
Standard sind 730 Tage oder die im Paket konfigurierte Gültigkeit. Du wählst die Einheit **Tage** oder **Jahre**. Mit **Gültig bis Jahresende** läuft der Code am 31. Dezember des Endjahres ab, nicht am Kalendertag nach dem Zeitraum. Beim manuellen Erstellen eines Codes kannst du das Ablaufdatum zusätzlich anpassen.
Ja. Seit Juli 2026 können anonyme Codes ohne hinterlegten Kunden erstellt werden, z. B. für Sammelverkäufe oder Promotions.
Unter **Buchungscodes** in der Menüleiste. Dort kannst du filtern, exportieren und den Einlösungsstatus einsehen.
Ja. Die Versandkosten erscheinen als eigene Position auf der Rechnung, zusätzlich zum Paketwert.
Ein Buchungspaket ist zweckgebunden (konkretes Kontingent, USt. beim Kauf, Einlösung als Rabatt). Ein Wertgutschein ist ein Mehrzweckgutschein (reiner Geldwert, 0 % USt. beim Kauf). Mehr dazu im Artikel [Wertgutscheine](/value-vouchers), zur steuerlichen Einordnung unter [Gutscheine & Umsatzsteuer](/voucher-taxation).
## Troubleshooting
Prüfe, ob mindestens ein Paket auf **Live** steht. Pakete im Entwurfsmodus werden auf der Buchungsseite nicht angezeigt.
Prüfe: Ist das Verfallsdatum überschritten? Ist das verknüpfte Kontingent aufgebraucht? Gilt das Kontingent für die gewählte Ressource?
Bei importierten Codes kann es vorkommen, dass die Verrechnung beim Einlösen fehlschlägt. Wende dich in diesem Fall an den Support mit Angabe des Paketnamens und des betroffenen Codes.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature: Buchungspakete. Plan: Professional. Aktivierung: Account-Einstellungen → Features → Buchungspakete.
> * UI-Pfad Pakete verwalten: **Buchungspakete** (Menüleiste links). Suchfeld **Suchen** (`common.actions.search`) filtert Name/Beschreibung; ab 3 Zeichen kein Drag-and-Drop.
> * UI-Pfad Codes verwalten: **Buchungscodes** (Menüleiste links).
> * Buchungspaket = zweckgebunden: USt. beim Kauf, Einlösung = Rabatt auf Buchungspreis.
> * Anonyme Codes (seit Juli 2026): Erstellung ohne Kundenpflicht möglich.
> * Zweites Dokument-Template (seit Juli 2026): Admin-only Dokument, z. B. für Vor-Ort-Ausdruck ("Vor-Ort-Dokumentvorlage").
> * Versandmodus (seit Juni 2026): Deaktiviert/Optional/Immer. Versandkosten werden addiert. Admin kann als "versendet" markieren.
> * Lieferadresse (seit Mai 2026): Toggle pro Paket, fragt abweichende Lieferadresse im Checkout ab.
> * Geschäftsadresse (seit Juli 2026): Toggle pro Paket, fragt Geschäftsadresse im Checkout ab.
> * Verfallsdatum: Feld **Verfallsdatum** (`expiry_period` + `expiry_period_unit` `day`/`year`, Default 730 Tage). Toggle **Gültig bis Jahresende** (`expiry_until_end_of_year`, Default aus): `endOfYear` nach dem addierten Zeitraum. Manuelle Codes erben dieselbe Berechnung.
> * Abgrenzung Wertgutscheine: Mehrzweckgutschein, 0 % USt. beim Kauf, Einlösung = Zahlungsmittel. Eigener Artikel.
> * Abgrenzung Rabattcodes: Prozentuale/absolute Preisnachlässe im Checkout OHNE Guthabenlogik.
> * Abgrenzung Abos: Abos = wiederkehrende Zahlungen. Buchungspakete = Einmalkauf.
> * Buchungsseite-Reiter: **Pakete & Gutscheine** (nicht „Buchungspakete“). Admin-Menü bleibt **Buchungspakete**.
> * Gruppen: Feld **Gruppe** im Paketformular. Eigene Buchungspaket-Gruppen, nicht dieselben wie Service-Gruppen. Ungrouped auf der Buchungsseite: Abschnitt **Andere**.
# Das Layout deiner Buchungsseite
Source: https://docs.anny.co/booking-page-layout
Deine Buchungsseite ist der erste Kontaktpunkt für deine Kund:innen. Mit den richtigen Einstellungen entscheidest du, welche Inhalte zuerst sichtbar sind, wie der Kalender dargestellt wird und welche Ressourcen angezeigt werden. Am Ende dieses Guides hast du die wichtigsten Layout-Einstellungen für deine Buchungsseite konfiguriert.
Es handelt sich hierbei um die anny Buchungsseite deiner Organisation, nicht um das Widget, welches auf deiner Website eingebettet werden kann.
## Das Layout im anny-Kontext verstehen
Bevor du die Einstellungen anpasst, hilft es, zwei Bereiche in anny klar zu unterscheiden:
* **Admin-Bereich**: Hier konfigurierst du dein Konto, deine Ressourcen und deine Buchungsseite. Nur Personen mit Admin-Rechten haben Zugang.
* **Buchungsseite**: Das ist die öffentliche Seite, auf der deine Kund:innen Buchungen vornehmen. Sie spiegelt wider, was du im Admin-Bereich eingestellt hast.
* **Buchungsseite als Widget**: Das ist die Variante deiner Buchungsseite, die du direkt in deine eigene Website einbetten kannst. Inhaltlich zeigt sie dieselben Ressourcen und Buchungsoptionen. Der Unterschied liegt in der Darstellung und Integration.
| | **Buchungsseite (anny)** | **Buchungsseite als Widget** |
| - | :- | :- |
| **Aufruf** | Über anny bzw. einen direkten Link | Eingebettet auf deiner eigenen Website |
| **Design** | Standard-Layout von anny | Eigenes Branding (Farben, Logo, Schriftarten) |
| **Anpassung** | Inhaltlich über den Admin-Bereich | Zusätzlich Design- und Darstellungseinstellungen |
| **Einsatzzweck** | Schnell startklar, ohne eigene Website | Nahtlose Integration in deinen Webauftritt |
## Was du am Ende eingerichtet hast
* Den Standard-Reiter deiner Buchungsseite festgelegt
* Die Standard-Kalenderansicht ausgewählt
* Die im Kalender angezeigten Ressourcen definiert
## Schritt-für-Schritt Anleitung
Klicke im Admin-Bereich oben rechts auf deinen **Avatar**. Wähle **Account-Einstellungen** aus dem Dropdown-Menü. Navigiere zum Reiter **Einstellungen**.
Für die Option **Standard Reiter auf Buchungsseite**. Hier wählst du aus, was Besucher:innen als erstes sehen, wenn sie deine Buchungsseite öffnen. Du hast vier Optionen:
* **Ressourcen**: Zeigt buchbare Einheiten wie Räume, Plätze oder Equipment.
* **Services**: Zeigt Leistungen, bei denen zuerst der Service gewählt wird (z. B. Beratung, Haarschnitt).
* **Abonnements**: Zeigt verfügbare Abo-Pläne.
* **Pakete & Gutscheine**: Zeigt Buchungspakete.
Öffne das Dropdown-Menü bei **Standard Reiter auf Buchungsseite**. Wähle den Reiter, der für deine Kund:innen am relevantesten ist und speichere die Einstellung.
Die Auswahl hier beeinflusst nur die Startansicht. Besucher:innen können jederzeit selbst zwischen den Reitern wechseln.
Im selben Bereich findest du die Option **Standard-Kalenderansicht**. Sie legt fest, in welcher Ansicht der Kalender auf deiner Buchungsseite standardmäßig geöffnet wird. Du hast vier Ansichten zur Auswahl:
* **Tag**: Stündliche Detailansicht eines einzelnen Tages. Geeignet, wenn viele Buchungen pro Tag stattfinden.
* **Woche**: Übersicht über sieben Tage. Gut für Angebote mit regelmäßigem Wochenrhythmus.
* **Monat**: Überblick über den gesamten Monat. Ideal für schnelle Orientierung und Vorausplanung.
* **Board**: Chronologische Liste aller Termine untereinander, ohne Zeitachse. Jede Buchung wird vollständig angezeigt, unabhängig von ihrer Dauer. Besonders geeignet als Kursübersicht.
Öffne das Dropdown-Menü bei **Standard-Kalenderansicht** und wähle die Ansicht, die zu deinem Angebot passt.
**Tipp**: Die Boardansicht eignet sich besonders gut, wenn du viele Kurse oder Events anbietest. Sie lässt sich außerdem als eingebetteter Kalender auf deiner eigenen Website nutzen. Mehr dazu: [Buchungsseite als Widget auf der Website einbetten](/embed-booking-page)
Im Bereich **Ressourcen im Kalender anzeigen** legst du fest, welche Ressourcen auf deiner Buchungsseite im Kalender sichtbar sind.
Du hast zwei Optionen:
* **Alle Ressourcen anzeigen**: Alle vorhandenen Ressourcen werden uneingeschränkt im Kalender dargestellt.
* **Ausgewählte Ressourcen anzeigen**: Du wählst manuell aus einer Liste, welche Ressourcen sichtbar sein sollen.
Wenn du **Ausgewählte Ressourcen** wählst, öffnet sich eine Liste deiner Ressourcen. Setze einen Haken bei den Ressourcen, die im Kalender erscheinen sollen.
So verhalten sich die Ansichten im Detail:
* Buchungen mit einer Dauer von 7 Stunden oder mehr werden oben im Kalender als **ganztägige Ereignisse** angezeigt. So bleibt das Stundenraster übersichtlich.
* Bei vielen gleichzeitigen Buchungen werden maximal **2 parallele Buchungen** nebeneinander angezeigt. Weitere sind über **+X** erreichbar.
* Es können bis zu **30 Ressourcen** gleichzeitig im Kalender dargestellt werden.

* Termine erscheinen als chronologische Liste, ohne Zeitraster.
* Jede Buchung wird vollständig angezeigt, unabhängig davon, wie lang sie dauert.
* Besonders übersichtlich bei vielen Kursen oder Events mit unterschiedlichen Laufzeiten.

**Hinweis**: Diese Einstellung gilt für die Standardansicht der Buchungsseite. Besucher:innen können den Kalender auf der Buchungsseite zusätzlich per Filter individuell anpassen. Diese Filter werden pro Person gespeichert und beim nächsten Besuch wiederhergestellt.
Sobald du alle Einstellungen getroffen hast, kannst du dir deine öffentliche Buchungsseite anzeigen lassen. Klicke im Admin-Bereich unten links auf **Buchungsseite**. Ein neuer Tab öffnet sich, mit der Buchungsseite, die so auch deine Kund:innen sehen.
## FAQ
Ja, du kannst die Einstellung jederzeit im Admin-Bereich unter **Avatar > Account-Einstellungen > Einstellungen** anpassen. Die Änderung ist sofort auf der Buchungsseite sichtbar.
Neue Ressourcen erscheinen automatisch im Kalender, sobald sie angelegt sind. Du musst die Einstellung nicht erneut anpassen.
Ja. Die Standard-Kalenderansicht ist nur die Voreinstellung. Besucher:innen können auf der Buchungsseite jederzeit zwischen Tag, Woche, Board und Monat wechseln.
Besucher:innen können den Kalender per Filter individuell anpassen. Diese Filter werden pro Person gespeichert. Deshalb kann die Ansicht von Person zu Person abweichen.
## Troubleshooting
Das ist das erwartete Verhalten. In der Wochenansicht werden maximal 2 parallele Buchungen gleichzeitig angezeigt. Weitere Buchungen sind über **+X** erreichbar. So bleibt der Kalender auch bei hoher Auslastung lesbar.
Buchungen mit einer Dauer von 7 Stunden oder mehr werden in der Wochenansicht automatisch oben als ganztägige Ereignisse gruppiert. Das ist kein Fehler, sondern eine bewusste Darstellungsentscheidung für mehr Übersichtlichkeit.
Filter und Ansichten werden individuell pro Nutzer:in gespeichert. Jede Person kann den Kalender auf der Buchungsseite selbst anpassen. Die Admin-seitige Einstellung in den Account-Einstellungen legt nur die Standardansicht fest.
Prüfe, ob die Ressource aktiv und für den gewählten Zeitraum verfügbar ist.
# Buchungskontingente
Source: https://docs.anny.co/booking-quotas
Vergib Mengen, Zeitbudgets oder Geldbeträge als wiederverwendbare Kontingente an Kund:innen und steuere so den Zugang zu deinen Ressourcen.
Mit Buchungskontingenten steuerst du, wie viel eine Person buchen darf: als Menge (z. B. 10 Buchungen), als Dauer (z. B. 8 Stunden pro Monat) oder als monetäres Budget (z. B. 200 Euro). Kontingente werden Kund:innen zugewiesen und bei jeder Buchung automatisch verrechnet.
* Verfügbar ab dem Professional-Plan.
* Aktiviere vorab das Feature **Buchungspakete** unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Wie funktioniert das Konzept?
Ein Buchungskontingent ist ein Guthaben, das einer Person zugeordnet wird. Bei jeder passenden Buchung wird das Guthaben automatisch reduziert. Kontingente können auf verschiedene Weisen an Kund:innen gelangen:
* **Manuell**: Du weist ein Kontingent direkt in der Kundendetailansicht zu.
* **Über ein Abo**: Das Kontingent wird automatisch erteilt, sobald eine Person einen Abo-Plan abonniert. Endet oder wird das Abo gekündigt, stellt anny keine weiteren Kontingente aus und zieht übrige zum Ablauf ein. Endet oder wird das Abo gekündigt, stellt anny keine weiteren Kontingente aus und zieht übrige zum Ablauf ein.
* **Über eine Community**: Alle Mitglieder einer Community erhalten das verknüpfte Kontingent.
* **Über ein Buchungspaket**: Kund:innen kaufen ein Paket (z. B. 10er-Karte) und erhalten einen Buchungscode mit verknüpftem Kontingent.
Beim Buchen sehen Kund:innen ihre verfügbaren Kontingente nach Auswahl von Datum und Zeitraum. Ein visueller Kreis zeigt verbrauchtes und verbleibendes Guthaben. Sind mehrere Kontingente vorhanden, können Kund:innen wählen, welches genutzt wird.
Bei einer Bestellung wird immer das Kontingent verwendet, dessen Gültigkeitszeitraum das Datum der Buchung beinhaltet, nicht das Datum der Bestellung.
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest deinen Mitgliedern ein begrenztes Nutzungsrecht geben** (z. B. 5 Meetingraum-Stunden pro Monat im Coworking-Abo): Erstelle ein wiederkehrendes Dauer-Kontingent und verknüpfe es mit dem Abo-Plan.
* **Du verkaufst Mehrfachkarten** (z. B. 10er-Karte für Yoga): Erstelle ein einmaliges Mengen-Kontingent und verknüpfe es mit einem Buchungspaket.
* **Du willst ein Catering-Budget für Abteilungen begrenzen**: Erstelle ein wiederkehrendes Budget-Kontingent und verknüpfe es mit einer Community.
* **Nicht geeignet für**: Reine Rabatte ohne Guthabenlogik. Nutze dafür Rabattcodes.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Abos & Mitgliedschaften | Kontingente können direkt an einen Abo-Plan geknüpft und bei Verlängerung automatisch erneuert werden. Nach Ablauf oder Kündigung enden die Kontingente; Checkout wendet sie danach nicht mehr an. Nach Ablauf oder Kündigung enden die Kontingente; Checkout wendet sie danach nicht mehr an. |
| Communities | Kontingente werden allen Community-Mitgliedern automatisch zugewiesen. |
| Buchungspakete & Codes | Ein Buchungspaket verknüpft ein Kontingent mit einem käuflichen Code (z. B. 10er-Karte). |
| Wiederkehrende Buchungen | Jeder Termin einer Serie verbraucht das Kontingent separat. Stornierte Serientermine werden nicht mehr gegen das Kontingent gezählt. |
| Zusatzoptionen | Kontingente können auch für Add-ons genutzt werden. Add-ons von Drittanbietern zählen nicht gegen das Prepaid-Guthaben der Buchung. |
Wenn Ressourcen als zusätzliche Ressource einer Buchungsoption hinzugefügt sind und ein Kontingent angewendet wird, greift dieses nur für die ursprüngliche Ressource. Die zusätzlichen Ressourcen werden nicht gegen das Kontingent verrechnet, es sei denn, es handelt sich um ein geldwertes Kontingent (Typ Budget).
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Typ: Menge | Anzahl Buchungen, unabhängig von Dauer/Preis |
| Typ: Dauer | Gesamtdauer in Minuten oder Tagen |
| Typ: Budget | Monetärer Gesamtwert |
| Einmalig | Wird einmal zugeteilt und nicht erneuert |
| Wiederkehrend | Wird automatisch pro Zeitraum erneuert |
| Erneuerungsintervall | Tage, Wochen, Monate oder Jahre |
| Begrenzung | Nutzung einschränkbar auf Kategorie, Gruppe, Ressource oder Service |
Auf der Buchungsseite sehen Kund:innen nach der Datumsauswahl ihre verfügbaren Kontingente und können bei mehreren Kontingenten das gewünschte auswählen.
Ein Kontingent kann nach dem Speichern nicht von einmalig auf wiederkehrend (oder umgekehrt) geändert werden. Erstelle in diesem Fall ein neues Kontingent.
Wenn du den Wert eines wiederkehrenden Kontingents anpasst, kannst du bestimmen, ob alle bisher ausgestellten Kontingente von der Änderung betroffen sein sollen. Wiederkehrende Kontingente werden für die nächsten 12 Monate ausgestellt.
## Kontingente in der Kundenübersicht
Alle Kontingente eines Kunden findest du in der Detailansicht unter **Kunden** → Kunde auswählen → **Buchungskontingente**. Dort siehst du Gültigkeitsdaten, Ausschöpfung und Erteilung (für wiederkehrende Kontingente gibt es für jeden Zeitraum bis in 12 Monaten einen Eintrag).
Mit **Neu+** kannst du individuelle Kontingente direkt für einen Kunden erstellen. Bestehende Kontingente lassen sich über die **drei Punkte** widerrufen oder im Wert bearbeiten.
## Kontingente als Zugangsbeschränkung
Unter **Ressource** → **Einstellungen** → **Verifizierung & Zugang** oder **Buchungsoption** → **Bearbeiten** → **Zugang** kannst du Ressourcen und Services so konfigurieren, dass sie ausschließlich mit Kontingent buchbar sind.
## Praxisbeispiele
Ein Studio bietet einen Yoga-Kurs an. Kund:innen sollen flexibel 10 Teilnahmen nutzen können.
Öffne **Buchungspakete** in der Menüleiste → **Buchungskontingente** → **Neu+**. Wähle Typ **Menge**, Wert **10**, Modus **Einmalig**.
Begrenze die Nutzung auf die Ressource oder den Service deines Yoga-Kurses.
Erstelle unter **Buchungspakete** ein neues Paket mit Preis und Beschreibung. Verknüpfe das soeben erstellte Kontingent.
Setze das Buchungspaket über die drei Punkte auf **Live**. Kund:innen können die 10er-Karte jetzt auf deiner Buchungsseite kaufen und den Code bei Buchungen einlösen.
Premium-Mitglieder erhalten 8 Stunden Meetingraum-Nutzung pro Monat, automatisch über ihr Abo.
Öffne **Buchungspakete** → **Buchungskontingente** → **Neu+**. Wähle Typ **Dauer**, Wert **480 Minuten**, Modus **Wiederkehrend**, Intervall **1 Monat**.
Begrenze die Nutzung auf die Gruppe oder Ressource deiner Meetingräume.
Öffne deinen Abo-Plan (z. B. Premium Membership) unter **Abo-Pläne** und füge das Kontingent im Bereich **Buchungskontingente** hinzu.
Sobald ein Mitglied das Abo abschliesst, wird das Kontingent automatisch zugeteilt und monatlich erneuert. In der Kundendetailansicht siehst du die Auslastung.
## FAQ
Auf der Rechnung, in der Kundendetailansicht, im Abo und im Buchungscode (jeweils auf der Detailseite).
Bei wiederkehrenden Kontingenten verfällt der Restbetrag am Ende des Zeitraums. Er wird nicht in den nächsten Zeitraum übertragen.
Ja. Begrenzungen auf Kategorie, Gruppe, Ressource und Service lassen sich frei kombinieren.
Ja, bei regulärer Stornierung wird das Kontingent zurückgegeben. Ausnahme: Wenn Stornierungsbedingungen greifen, die keine Rückgabe vorsehen, wird das Kontingent nicht zurückerstattet.
Nein. Du musst ein neues Kontingent erstellen und das alte widerrufen.
## Troubleshooting
Bei Multi-Organisations-Setups kann es vorkommen, dass Kontingente nicht automatisch aktualisiert werden. Öffne die Community und klicke auf **Kontingente aktualisieren**.
Dieser Bug wurde behoben. Prüfe, ob die Änderung bereits in deiner Umgebung aktiv ist. Falls das Problem weiterhin auftritt, wende dich an den Support.
Kontingente können nur auf Services mit der gleichen Zeiteinheit angewendet werden. Ein Dauer-Kontingent in Stunden funktioniert nicht bei einer Buchungsoption, die in Tagen rechnet. Passe die Einheit des Kontingents an.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature: Buchungskontingente. Plan: Professional. Aktivierung via Account-Einstellungen → Features → Buchungspakete.
> * UI-Pfad Kontingente verwalten: Buchungspakete (Menüleiste) → Buchungskontingente.
> * UI-Pfad Kundenkontingente: Kunden → Kunde → Tab Buchungskontingente.
> * UI-Pfad Zugang beschränken: Ressource → Einstellungen → Verifizierung & Zugang ODER Buchungsoption → Bearbeiten → Zugang.
> * Einmalig vs. Wiederkehrend kann NICHT nachträglich geändert werden.
> * Einheitenkompatibilität: Kontingent-Einheit muss zur Buchungsoption passen (Stunden ≠ Tage).
> * Wiederkehrende Kontingente werden für 12 Monate im Voraus ausgestellt.
> * Bei Stornierung nach Frist (Stornierungsbedingungen aktiv): Kontingent wird NICHT zurückgegeben.
> * Wiederkehrende Buchungen: Jeder Serientermin verbraucht Kontingent. Stornierte Termine innerhalb einer Serie werden seit 29.07.2026 korrekt zurückerstattet.
> * Quota-based Add-ons (seit 06.07.2026): Kontingente können auch Add-on-Kosten abdecken. Third-party add-ons (`is_third_party`) zählen nicht gegen das Prepaid-Booking-Cap.
> * Abgrenzung Zeitplan-Kontingente (eigenes Feature): Steuert max. gleichzeitige Buchungen pro Slot, NICHT Kundenguthaben.
> * Abgrenzung Kontingente für Buchungsoptionen (eigenes Feature): Begrenzt parallele Buchungen pro Service, NICHT Kundenguthaben.
> * Zusätzliche Ressourcen: Kontingent wird NUR auf die Hauptressource angewendet, nicht auf zusätzliche Ressourcen der Buchungsoption. Ausnahme: Budget-Kontingent (geldwert) greift auch auf zusätzliche Ressourcen.
> * Abo-Grants (seit Sep 2026, #282): `BookingQuotaGrantsService` clamped an `ends_at` / `cancels_at`. `SubscriptionEnded` widerruft Rest-Grants. Checkout wendet Grants nach Abo-Ende nicht mehr an.
> * Abo-Grants (seit Sep 2026, #282): `BookingQuotaGrantsService` clamped an `ends_at` / `cancels_at`. `SubscriptionEnded` widerruft Rest-Grants. Checkout wendet Grants nach Abo-Ende nicht mehr an.
# Buchungsregeln
Source: https://docs.anny.co/booking-rules
Begrenze accountweit die Anzahl erlaubter Buchungen pro Zeitraum und steuere Ausnahmen.
Mit Buchungsregeln steuerst du zentral und accountweit, wie oft deine Kund:innen in einem bestimmten Zeitraum buchen dürfen. Die Regeln gelten global für deinen gesamten Account und können auf bestimmte Ressourcen, Services oder Nutzer:innen eingegrenzt werden.
Verfügbar ab **Professional**.
## Wie funktionieren Buchungsregeln?
Buchungsregeln definieren ein maximales Buchungslimit pro Zeitraum. Sobald eine Kund:in das Limit erreicht, wird die nächste Buchung im definierten Geltungsbereich blockiert. Optional wird dabei eine individuelle Fehlermeldung angezeigt.
Das Grundprinzip:
1. Du legst eine Regel mit einem Namen, einem Limit und einem Zeitraum an.
2. Du bestimmst den Geltungsbereich: alle Buchungen oder nur bestimmte Ressourcen/Services.
3. Du entscheidest, ob die Regel für alle Nutzer:innen gilt oder nur für bestimmte (Sperrliste) bzw. bestimmte ausgenommen werden (White-List).
Alle Regeln werden zentral in den **Account-Einstellungen** unter **Buchungsregeln** verwaltet. Damit hast du einen vollständigen Überblick über sämtliche Buchungslimits deines Accounts.
Bei Buchungsoptionen mit mehrfacher Gewichtung zählt jede Gewichtungseinheit als separate Buchung gegen das Limit. Beispiel: Eine Buchungsoption mit Gewichtung 4 verbraucht bei einem Limit von 3 bereits mehr als erlaubt. Schließe solche Buchungsoptionen gegebenenfalls vom Geltungsbereich der Regel aus.
Jeder einzelne Termin einer [wiederkehrenden Buchung](/recurring-bookings) zählt gegen das Limit. Eine zweite Serie am selben Tag wird blockiert, wenn das Tageslimit durch die erste Serie bereits ausgeschöpft ist.
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest faire Nutzung sicherstellen**: Begrenze Buchungen pro Zeitraum, damit alle Kund:innen gleichmäßig Zugang erhalten (z. B. max. 1 Lernplatz pro Tag an einer Uni).
* **Du brauchst eine Sperrliste**: Setze das Limit auf 0 und weise die Regel bestimmten Nutzer:innen zu, um diese komplett von Buchungen auszuschließen.
* **Du willst VIP-Ausnahmen schaffen**: Erstelle eine Regel mit engem Limit und nimm bestimmte Nutzer:innen (z. B. Premium-Mitglieder) über die White-List aus.
* **Nicht geeignet für**: Das Sperren ganzer Zeiträume. Dafür nutze stattdessen Globale Blocker (**Account-Einstellungen** → **Globale Blocker**).
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Communities**: Über Buchungsregeln kannst du Nutzer:innen sperren, die trotz SSO/Auto-Join in einer Community landen, aber bestimmte Ressourcen nicht buchen sollen.
* **Globale Blocker**: Während Buchungsregeln die Anzahl limitieren, sperren Globale Blocker komplette Zeiträume für Ressourcen oder Services.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Regelname | Frei wählbarer Name zur Identifikation |
| Regel-Typ | Art der Regel (Anzahl der Buchungen) |
| Maximale Buchungen | Erlaubte Buchungsanzahl im Zeitraum |
| Zeitraum | Täglich, Pro Woche, Pro 2 Wochen, Pro Monat, Pro Jahr, Pro verfügbarem Termin, In der Zukunft |
| Hinweis bei Überschreitung | Individuelle Fehlermeldung (max. 255 Zeichen, mehrsprachig) |
| Geltungsbereich | Alle Buchungen oder Mit Einschränkung |
| Einschränkung auf | Ressource, Gruppe, Kategorie, Service, Service Gruppe |
| Nutzer | Alle Nutzer, Nutzer einbeziehen (Sperrliste), Nutzer ausschließen (White-List) |
Der Hinweis bei Überschreitung lässt sich mehrsprachig hinterlegen. Nutze das Sprachmenü im Textfeld, um Fehlermeldungen in weiteren Sprachen zu pflegen.
## Praxisbeispiele
Eine Uni möchte sicherstellen, dass alle Studierenden fair Zugang zu den Lernplätzen erhalten. Pro Person soll nur eine Buchung am Tag möglich sein.
Öffne **Account-Einstellungen** → **Buchungsregeln** → **+ Regel hinzufügen**.
Setze **Maximale Buchungen** auf **1** und wähle als **Zeitraum** den Wert **Täglich**.
Wähle **Mit Einschränkung** → **Kategorie** und wähle die Kategorie deiner Lernplätze aus.
Trage unter **Hinweis bei Überschreitung** ein: "Du hast für heute bereits einen Lernplatz gebucht."
Klicke auf **Speichern**. Die Regel gilt sofort für alle Nutzer:innen.
Ein Coworking-Betreiber möchte bestimmte Nutzer:innen komplett von allen Buchungen ausschließen, ohne sie aus der Community zu entfernen.
Öffne **Account-Einstellungen** → **Buchungsregeln** → **+ Regel hinzufügen**.
Setze **Maximale Buchungen** auf **0** und wähle als **Zeitraum** den Wert **In der Zukunft**.
Wähle **Alle Buchungen**, damit die Sperre für den gesamten Account gilt.
Wähle **Nutzer einbeziehen** und füge die E-Mail-Adressen der betroffenen Personen hinzu.
Trage unter **Hinweis bei Überschreitung** ein: "Bitte wende dich an das Team." Klicke auf **Speichern**.
## FAQ
Ja. Du kannst beliebig viele Regeln erstellen. Alle aktiven Regeln werden parallel geprüft. Sobald eine Regel greift, wird die Buchung blockiert.
**Nutzer einbeziehen** bedeutet: Die Regel gilt NUR für die angegebenen Personen (Sperrliste). **Nutzer ausschließen** bedeutet: Die Regel gilt für alle AUSSER die angegebenen Personen (White-List).
Das Limit gilt ab dem Zeitpunkt der Regelerstellung kumulativ. Alle zukünftigen Buchungen werden gegen das Limit gezählt, ohne dass es sich zu einem bestimmten Zeitpunkt zurücksetzt.
Ja. Nutze das Sprachmenü im Feld **Hinweis bei Überschreitung**, um Meldungen in beliebig vielen Sprachen zu pflegen. Kund:innen sehen die Meldung in ihrer eingestellten Sprache.
## Troubleshooting
Prüfe, ob die Buchungsoption eine mehrfache Gewichtung hat. Bei einer Gewichtung von z. B. 4 werden 4 Buchungen gegen das Limit gezählt. Schließe die betroffene Buchungsoption gegebenenfalls aus dem Geltungsbereich der Regel aus.
Stelle sicher, dass du **Nutzer einbeziehen** (nicht "ausschließen") gewählt hast und die korrekte E-Mail-Adresse eingetragen ist. Prüfe außerdem, ob der Geltungsbereich die betroffene Ressource oder den Service abdeckt.
Der Hinweis erscheint nur beim Checkout, wenn das Limit tatsächlich überschritten wird. Prüfe, ob das Textfeld ausgefüllt und gespeichert wurde. Ohne hinterlegten Hinweis erscheint eine generische Fehlermeldung.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Buchungsregeln**
> * Gewichtungsregel: Bei mehrfacher Gewichtung einer Buchungsoption zählt jede Gewichtungseinheit als separate Buchung gegen das Limit. Beispiel: Gewichtung 4 bei Limit 3 = Buchung nicht möglich.
> * Wiederkehrende Buchungen: Jedes Child-Vorkommen zählt (auch wenn `customer_id` auf dem Child leer ist). Eine zweite Serie am selben Tag trifft dasselbe Tageslimit.
> * Geltungsbereich-Filter: Ressource (einzeln), Gruppe, Kategorie, Service (einzeln), Service Gruppe
> * White-List = Nutzer:innen von einer Regel ausnehmen ("Nutzer ausschließen"). Sperrliste = Regel gilt NUR für diese Nutzer:innen ("Nutzer einbeziehen").
> * Abgrenzung: Buchungsregeln ≠ Globale Blocker. Buchungsregeln limitieren die Anzahl der Buchungen pro Zeitraum. Globale Blocker sperren Zeiträume komplett.
> * Buchungsregeln sind accountweit/global. Sie gelten für den gesamten Account, nicht pro Ressource.
> * Verfügbar ab Professional. Basis-Buchungsregeln (z. B. 1x pro Tag pro Ressource) waren früher in den Ressourceneinstellungen konfigurierbar, sind jetzt zentral zusammengeführt.
# Mehrere Services kombinieren
Source: https://docs.anny.co/booking-sequences
Lass Kund:innen mehrere Services in einer Buchung wählen oder hintereinander buchen.
Auf einer Ressource kannst du zwei Einstellungen kombinieren: **Mehrfachauswahl von Services erlauben** und **Mehrere Services aneinanderreihen**. So wählen Kund:innen auf der Buchungsseite mehrere Services oder Buchungsoptionen auf einmal.
Für **Mehrere Services aneinanderreihen** aktivierst du zuerst **Buchungssequenzen** unter **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Wie funktioniert das?
Ohne Aneinanderreihen laufen mehrere Auswahlen **parallel**. Typisch für Kurse oder Events: mehrere Personen buchen denselben Zeitraum.
Mit **Mehrere Services aneinanderreihen** legt anny die Services **hintereinander**. Die Gesamtdauer verlängert sich, zum Beispiel Haarschnitt plus Färben bei derselben Person.
Du findest beide Schalter unter **Ressourcen** → deine Ressource → Reiter **Services** oder **Buchungsoptionen**.
## Einrichten
Öffne die Ressource und verknüpfe mindestens einen Service oder eine Buchungsoption. Aktiviere **Buchungen aktivieren**.
Ist die Ressource mehrfach verfügbar, erscheint **Mehrfachauswahl von Services erlauben**. Schalte den Toggle ein.
Ist **Buchungssequenzen** aktiv, erscheint **Mehrere Services aneinanderreihen**. Schalte den Toggle ein, wenn die Services nacheinander statt parallel gebucht werden sollen.
Unter **Maximale Anzahl ausgewählter Services** begrenzst du, wie viele Services in einer Buchung zusammenkommen dürfen.
Sobald die Schalter aktiv sind, können Kund:innen auf der Buchungsseite mehrere Services auswählen, sofern die folgenden Bedingungen erfüllt sind.
## Welche Bedingungen müssen erfüllt sein?
Die Services oder Buchungsoptionen, die zusammen gebucht werden sollen, müssen **gleich eingestellt** sein. Weicht eine Einstellung ab, erscheint die Kombination auf der Buchungsseite als nicht verfügbar.
| Muss gleich sein | Wo stellst du das ein |
| - | - |
| **Zeitpunkt der Zahlung** | Buchungsoption → **Zahlungen** |
| **Währung** | Buchungsoption → **Einstellungen** |
| **MwSt. Satz** | Buchungsoption → **Einstellungen** |
| **Netto** oder **Brutto** | Buchungsoption → **Einstellungen** |
| **Rechnung automatisch generieren** | Buchungsoption → **Zahlungen** |
| **Zeitpunkt der Rechnungserstellung** | Buchungsoption → **Zahlungen** |
| **Zahlungsstatus verfolgen** | Buchungsoption → **Zahlungen** |
| Zeiteinheit (Stunden oder Tage) | Buchungsoption → **Einstellungen** |
Bei **Tagesbuchungen** müssen zusätzlich **Startzeit** und **Endzeit** übereinstimmen.
Außerdem gilt:
* Alle Services hängen an **derselben Ressource**.
* Keiner der Services ist eine **Serie**. Serien lassen sich nicht aneinanderreihen.
* Die Ressource hat **keine Child-Ressourcen**. Sonst erscheint die Mehrfachauswahl auf der Buchungsseite nicht.
Prüfe Zahlung, MwSt. und Zeitraum zuerst. Das sind die häufigsten Gründe, warum zwei Services nicht kombinierbar sind.
## Wann nutze ich das?
* **Du bietest kombinierbare Leistungen an**: z. B. Beratung plus Workshop, oder mehrere Behandlungen hintereinander.
* **Du verkaufst Kurse oder Events**: Mehrfachauswahl ohne Aneinanderreihen, damit mehrere Personen denselben Slot buchen.
* **Nicht geeignet für**: Serien, Child-Ressourcen oder Services mit unterschiedlicher Zahlung oder MwSt.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| [Buchungsoption](/configure-booking-option) | Zahlung, Preis und Zeitraum müssen bei kombinierbaren Optionen gleich sein |
| [Service-First Flow](/service-first-flow) | Kund:innen können mehrere Services direkt in der Service-Liste kombinieren |
| [Serienbuchungen](/booking-series) | Serien und Buchungssequenzen schließen sich aus |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Mehrfachauswahl von Services erlauben | Kund:innen können in der Service-Liste mehrere Services auswählen. Erscheint nur bei mehrfach verfügbaren Ressourcen. |
| Mehrere Services aneinanderreihen | Die ausgewählten Services werden hintereinander gelegt statt parallel. Braucht das Feature **Buchungssequenzen**. |
| Maximale Anzahl ausgewählter Services | Obergrenze für die Anzahl der Services in einer Buchung |
Bei einer einfach verfügbaren Ressource erscheint nur **Mehrere Services aneinanderreihen**. Die Mehrfachauswahl wird dann automatisch mit eingeschaltet.
## FAQ
**Mehrfachauswahl von Services erlauben** erscheint nur, wenn **Buchungen aktivieren** an ist und die Ressource mehrfach verfügbar ist. **Mehrere Services aneinanderreihen** braucht zusätzlich das Feature **Buchungssequenzen**.
Fast immer unterscheiden sich Zahlung, MwSt., Währung oder die Zeiteinheit. Gleiche die Einstellungen in beiden Buchungsoptionen ab. Serien sind grundsätzlich nicht kombinierbar.
Parallel teilen sich mehrere Buchungen denselben Zeitraum, z. B. Teilnehmer:innen eines Kurses. Aneinanderreihen verlängert die Gesamtdauer: Service 2 beginnt, sobald Service 1 endet.
## Troubleshooting
Die Ressource hat Child-Ressourcen, oder **Mehrfachauswahl von Services erlauben** ist aus. Entferne die Child-Ressourcen oder aktiviere den Schalter.
Der Service passt nicht zur aktuellen Auswahl. Gleiche Zahlung, MwSt., Währung und Zeitraum an. Achte darauf, dass beide Services an derselben Ressource hängen.
Das Feature **Buchungssequenzen** ist aus, oder an der Ressource hängt eine Serie. Entferne die Serie oder aktiviere das Feature unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: Ressource → Reiter Services (oder Buchungsoptionen bei is\_rental\_option). Toggles: allowMultiService (`Mehrfachauswahl von Services erlauben`) und createBookingSequence (`Mehrere Services aneinanderreihen`). Feld maxSequenceQuantity (`Maximale Anzahl ausgewählter Services`).
> * allowMultiService-Toggle nur sichtbar bei bookingsEnabled && quantity > 1. createBookingSequence-Toggle nur bei bookingsEnabled && (allowMultiService || quantity === 1) && Feature `booking-sequences`.
> * quantity === 1 + allowMultiService erzwingt createBookingSequence (Observer + UI). allowMultiService aus setzt createBookingSequence aus.
> * Shop blendet Mehrfachauswahl aus, wenn resource.hasChildren. Serien (is\_series) sind nicht multi-selectbar und blockieren create\_booking\_sequence (Fehler series.sequence\_not\_allowed).
> * Kombinierbarkeit: aggregateSameValue in ServiceConfiguration::fromServices und getSequentialServices. Muss identisch sein: payment\_flow, create\_invoice, issue\_days\_offset, issue\_reference, track\_payment, currency, tax\_rate, is\_net\_price, unit; bei unit nicht MINUTE/HOUR zusätzlich default\_start\_time und default\_end\_time.
> * Alle Services einer Sequenz müssen an derselben ONE\_OF-Ressource hängen. Die Ressource braucht allow\_multi\_service + create\_booking\_sequence, max\_sequence\_quantity >= Summe der Mengen.
> * Feature-Titel **Buchungssequenzen**. Verwandte Artikel: /configure-booking-option, /service-first-flow, /booking-series, /min-max-selection, /ressourcen-konfigurieren.
# Buchungsserien
Source: https://docs.anny.co/booking-series
Biete mehrere zusammengehörige Termine als buchbares Paket an, z. B. für Kurse oder Workshop-Reihen.
Mit Buchungsserien bietest du mehrere zusammengehörige Termine als Paket an, die ausschließlich gemeinsam gebucht werden können. Du pflegst die einzelnen Termine in den Verfügbarkeiten deiner Ressource, ordnest sie einer Serie zu und lässt Kund:innen die passende Serie direkt im Buchungsprozess auswählen.
## Wie funktioniert Buchungsserien?
Buchungsserien arbeiten mit der Kombination aus **Buchungsoption** (Modus "Serie") und den **Verfügbarkeiten** der Ressource:
1. Du stellst den Modus der Buchungsoption auf **Serie**
2. Du legst in den Verfügbarkeiten der Ressource die einzelnen Termine an
3. Du ordnest diese Termine einer **Serie** zu (z. B. "Yoga Juni 2026")
4. Kund:innen wählen im Buchungsprozess die gewünschte Serie über ein Dropdown aus und buchen alle Termine auf einmal
Mehrere Serien können parallel auf derselben Ressource existieren. Zusätzlich können einzelne Termine bewusst ohne Serienzuordnung bleiben, um sie als Drop-In buchbar zu machen.
### Bereitgestellte Ressourcen pro Termin
An einzelnen Terminen können zusätzliche Ressourcen verbunden werden (z. B. Trainer:innen oder Räume), die direkt auf Slot-Ebene mitverwaltet werden.
### Stornierung von Buchungsserien
**Admin-Stornierung** bietet drei Optionen:
| Option | Beschreibung |
| - | - |
| Einzeltermin stornieren | Nur ein bestimmter Termin wird storniert |
| Diesen und alle folgenden Termine | Ab dem gewählten Termin werden alle folgenden storniert |
| Gesamte Serie stornieren | Alle Termine werden storniert, Stornierungskonditionen greifen |
**Kund:innen** können keine Serienstornierung durchführen. Sie können einzelne Termine oder alle folgenden Termine absagen. Der Anbieter erhält eine Mitteilung über die Art der Absage.
Stornierungskonditionen (Gebühren) werden nur bei der Option "Gesamte Serie stornieren" angewendet. Bei Einzeltermin- oder Folge-Stornierung fallen keine Stornierungskosten an.
Stornierst du eine bezahlte Serie unter **Bestellungen**, öffnet anny denselben Korrektur-Dialog wie bei anderen bezahlten Buchungen. Dort schließt du die Gutschrift oder Erstattung ab. Details: [Rechnung korrigieren](/invoice-corrections).
## Wann nutze ich das?
* **Du bietest Kurse mit festen Terminen an** (z. B. Sprachkurs 12 Wochen, Yogakurs 8 Wochen): Erstelle eine Serie mit allen Kursterminen.
* **Du willst mehrere Kurszyklen parallel anbieten**: Lege mehrere Serien auf derselben Ressource an (z. B. "Anfänger Mai" und "Anfänger Juli").
* **Du möchtest zusätzlich Drop-Ins ermöglichen**: Lasse einzelne Termine ohne Serienzuordnung, damit sie separat buchbar bleiben.
* **Du brauchst Trainer:innen-Zuordnung pro Termin**: Verbinde bereitgestellte Ressourcen auf Slot-Ebene.
* **Nicht geeignet für**: Automatisch wiederkehrende Einzeltermine (z. B. wöchentliches Jour Fixe, das sich endlos wiederholt). Dafür nutze [Wiederkehrende Buchungen](/recurring-bookings).
## Zusammenhang mit anderen Features
* [**Wiederkehrende Buchungen**](/recurring-bookings): Wiederkehrende Buchungen wiederholen einen Termin automatisch (z. B. jeden Montag). Buchungsserien sind feste, manuell gepflegte Terminpakete. Beides sind unterschiedliche Konzepte.
* [**Eigene Formulare**](/custom-forms): Formulardaten bei Serien werden ausschließlich auf dem Mastertermin gespeichert und sind nur dort sichtbar.
* [**Stornierungsbedingungen**](/cancellation-policy): Stornierungskonditionen greifen nur bei der Stornierung der gesamten Serie, nicht bei Einzeltermin-Absagen.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Modus der Buchungsoption | Auf "Serie" stellen |
| Verfügbarkeiten der Ressource | Einzelne Termine anlegen |
| Serienzuordnung | Termine einer benannten Serie zuweisen |
| Bereitgestellte Ressourcen | Zusätzliche Ressourcen pro Termin (z. B. Trainer:in) |
| Drop-In | Termine ohne Serienzuordnung bleiben einzeln buchbar |
## Praxisbeispiele
Ein Yoga-Studio bietet einen 8-Wochen-Kurs als Paket an. Einzelne Restplätze sollen zusätzlich als Drop-In buchbar sein.
Lege die Ressource "Yoga Kurs" an und verknpfe eine Buchungsoption im Modus **Serie**.
Wechsle in die **Verfügbarkeiten** der Ressource und lege 8 Termine an (z. B. jeden Mittwoch 18:00 bis 19:00).
Ordne alle 8 Termine der Serie **"Yoga Juni 2026"** zu.
Lasse einzelne Termine bewusst ohne Serienzuordnung oder konfiguriere, dass Restplätze für Drop-In-Buchungen verfügbar bleiben.
Prüfe im Buchungsprozess, ob die Serie "Yoga Juni 2026" im Dropdown erscheint und alle 8 Termine als Paket gebucht werden.
Ein Sprachkursanbieter möchte einen 12-Wochen-Kurs anbieten und pro Termin eine:n Trainer:in zuordnen.
Lege die Ressource "Sprachkurs A1" an und stelle die Buchungsoption auf Modus **Serie**.
Hinterlege in den **Verfügbarkeiten** 12 Termine (z. B. jeden Dienstag 10:00 bis 11:30).
Ordne alle 12 Termine der Serie **"A1 Herbst 2026"** zu.
Verbinde bei einzelnen Terminen die bereitgestellte Ressource (z. B. "Trainerin Lea Sommer" oder "Trainer Max Müller"), wenn verschiedene Personen unterschiedliche Termine übernehmen.
Prüfe den Buchungsprozess und kontrolliere im Admin-Kalender, ob die Trainer-Zuordnung pro Termin korrekt sichtbar ist.
## FAQ
Buchungsserien sind feste, manuell gepflegte Terminpakete, die als Ganzes gebucht werden (z. B. ein 8-Wochen-Kurs). Wiederkehrende Buchungen wiederholen einen Termin automatisch nach einer Regel (z. B. jeden Montag). Beides sind separate Features.
Nein. Neue Serien legst du über neue Termine und Serienzuordnungen in derselben Ressource an. Die Buchungsoption bleibt bestehen.
Ja. Wenn du in einer Ressource mehrere Serien angelegt hast, können Kund:innen die gewünschte Serie im Dropdown auswählen.
Nein. Kund:innen können nur einzelne Termine oder alle folgenden Termine absagen. Eine vollständige Serienstornierung ist nur durch Admins möglich.
Nur bei der Admin-Option "Gesamte Serie stornieren". Einzeltermin-Absagen und "Diesen und alle folgenden" lösen keine Stornierungsgebühren aus.
## Troubleshooting
Prüfe, ob die Termine in den Verfügbarkeiten korrekt angelegt und einer Serie zugeordnet sind. Ohne Serienzuordnung erscheint keine Auswahl im Buchungsprozess.
Prüfe, ob die neuen Termine in der Ressource angelegt und einer neuen Serie zugeordnet wurden. Ohne vorhandene Slots in den Verfügbarkeiten kann keine neue Serie angezeigt werden.
Prüfe, welche Termine der Serie zugeordnet sind und welche bewusst als einzelne freie Termine verfügbar bleiben. Die saubere Trennung in der Verfügbarkeitslogik ist entscheidend.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Buchungsoption** → Modus **Serie** + **Ressource** → **Verfügbarkeit** → Termine anlegen und Serie zuordnen
> * Buchungsserien ≠ Wiederkehrende Buchungen: Serien = festes Terminpaket, alle Termine auf einmal gebucht. Wiederkehrende = automatisch wiederholende Einzeltermine.
> * Ohne gepflegte Termine in den Verfügbarkeiten mit Serienzuordnung erscheint keine Serie im Buchungsprozess
> * Bereitgestellte Ressourcen werden auf Slot-Ebene verbunden (z. B. Trainer:in pro Termin)
> * Stornierung Admin: 3 Optionen (Einzeltermin / Diesen + folgende / Gesamte Serie). Nur bei "Gesamte Serie" greifen Stornierungskonditionen.
> * Bezahlte Serie aus Bestellungen stornieren: erzeugt eine BookingChange / tmp-Rechnung und öffnet den Korrektur-Dialog (wie andere bezahlte Buchungen). Wiederkehrende Master zählen hier nicht doppelt.
> * Stornierung Kund:innen: keine Serienstornierung möglich, nur Absagen einzelner oder folgender Termine (Admin erhält Mitteilung)
> * Eigene Formulare bei Serien: Formulardaten nur auf dem Mastertermin gespeichert
> * Mehrere Serien können parallel auf derselben Ressource existieren
> * Drop-In: Termine ohne Serienzuordnung bleiben einzeln buchbar
> * Verwandte Artikel: /recurring-bookings, /buchungsoption-konfigurieren, /custom-forms, /cancellation-policy
# Broadcasting
Source: https://docs.anny.co/broadcasting
Sende gezielte Nachrichten an Kund:innen, basierend auf Buchungen, Kundenprofilen oder Abonnements.
Mit dem Broadcast-Feature versendest du gezielte Nachrichten an definierte Empfängergruppen. Statt einzeln zu kommunizieren, erreichst du alle relevanten Kund:innen auf einmal, ob einmalig bei kurzfristigen Änderungen oder automatisiert als wiederkehrende Kampagne.
Verfügbar ab **Professional**. Broadcasting ist ein Plan-Feature, kein Schalter unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Wie funktioniert Broadcast?
Broadcast arbeitet in drei Schritten:
1. **Empfänger definieren**: Du wählst eine von drei Basen (Buchungen, Kunden oder Abonnements) und filterst die Zielgruppe über Kriterien wie Zeitraum, Ressource, Community oder Abo-Plan.
2. **Nachricht konfigurieren**: Du erstellst eine Nachricht mit Betreff, Inhalt und optionalem Button. Tippe **#**, um Platzhalter einzufügen (gespeichert z. B. als `{customer.given_name}`).
3. **Versenden**: Du entscheidest, ob die Nachricht **Jetzt senden**, **Später senden** oder **Wiederkehrend** (täglich, wöchentlich, monatlich) versendet wird.
Die Nachricht wird über einen oder mehrere Kanäle gleichzeitig zugestellt: **Email**, **SMS** und **Push-Notification** (anny App). Einen eigenen Browser-Notification-Kanal gibt es nicht.
Alternativ startest du einen Broadcast direkt aus der **Buchungen**-, **Kunden**- oder **Abos**-Ansicht: Filtere dort deine gewünschte Empfängerliste und klicke oben rechts auf **Broadcast**. Die Empfängerliste wird übernommen und kann im Broadcast nachträglich angepasst werden.
Den Kampagnen-Bereich selbst findest du unter **Kunden** → **Broadcasting**.
## Wann nutze ich das?
* **Du musst Kund:innen kurzfristig über Änderungen informieren (z. B. Raumschließung, Ausfall)**: Einmaliger Broadcast an alle betroffenen Buchungen.
* **Du möchtest regelmäßige Erinnerungen automatisieren (z. B. Wochenplanung, Equipment-Rückgabe)**: Wiederkehrender Broadcast mit passenden Filtern.
* **Du willst Abo-Kund:innen gezielt ansprechen (z. B. Event-Newsletter, Verlängerungshinweis)**: Broadcast basierend auf Abonnements mit Abo-Plan-Filter.
* **Nicht geeignet für**: Transaktionale Einzelbenachrichtigungen wie Buchungsbestätigungen oder Erinnerungen. Dafür nutze E-Mail Templates.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Communities | Community-Zugehörigkeit als Empfänger-Filter nutzbar |
| Abos und Mitgliedschaften | Abo-Plan als Empfänger-Basis und Filter verfügbar |
| Check-In & Check-Out | Check-out-Status als Filter bei buchungsbasierten Broadcasts |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Empfänger-Basis | Buchungen, Kunden oder Abonnements |
| Channel | Email, SMS, Push-Notification |
| Platzhalter | Mit **#** einfügen, intern z. B. `{customer.given_name}` |
| Button | Optionaler CTA mit Titel und Ziel-URL |
| Vorlage speichern | Nachricht für spätere Verwendung sichern |
| Versandmodus | Jetzt senden, Später senden oder Wiederkehrend |
| Intervall | Täglich, wöchentlich oder monatlich |
### Filteroptionen nach Empfänger-Basis
**Basierend auf Buchungen:**
| Filter | Beschreibung |
| - | - |
| Zeitraum / Tag | Buchungen in einem bestimmten Zeitfenster |
| Ressource | Bestimmte Räume, Equipment oder Bereiche |
| Buchungsoptionen | Spezifische Buchungsoptionen |
| Status | Buchungsstatus (z. B. bestätigt, storniert) |
| Community | Nur Mitglieder einer bestimmten Community |
| Check-In / Check-Out | Eingecheckt oder ausgecheckt |
| Add-Ons, UTM, Custom Fields | Weitere Filter der Buchungsliste |
**Basierend auf Kundenprofilen:**
| Filter | Beschreibung |
| - | - |
| Community | Mitgliedschaft in einer Community |
| Registrierungsdatum | Zeitpunkt der Registrierung |
| Anzahl Buchungen | Buchungsanzahl insgesamt oder in einem Zeitraum |
| Geburtsdatum | Für Geburtstagsnachrichten |
| Unternehmen, E-Mail, Custom Fields | Weitere Kundenfilter |
**Basierend auf Abonnements:**
| Filter | Beschreibung |
| - | - |
| Abo-Plan | Kund:innen mit einem bestimmten Abo-Plan |
| Status, Abrechnung, offene Rechnung | Weitere Abo-Filter |
## Praxisbeispiele
Alle Community-Mitglieder sollen vor den Feiertagen über abweichende Öffnungszeiten informiert werden. Der Broadcast wird einmalig per E-Mail und Push-Notification versendet.
Alle Kund:innen mit einem aktiven Abo-Plan sollen monatlich über anstehende Events und Kursangebote informiert werden. Der Broadcast wird wiederkehrend per E-Mail versendet.
## FAQ
Nein. Broadcast-Nachrichten sind rein informativ und unterstützen keine Antwortfunktion. Für individuelle Kommunikation nutze die Kontaktdaten im Kundenprofil.
Broadcast hat rein informativen Charakter und löst keine automatische Stornierung oder Statusänderung von Buchungen aus. Wenn du z. B. über eine Raumschließung informierst, musst du die betroffenen Buchungen separat stornieren.
Ja. Öffne die Kampagne unter **Broadcasting**, passe Nachricht oder Filter an und speichere. Die Änderungen gelten ab dem nächsten geplanten Versand.
Setze ein **#-Zeichen**, um die Variablenauswahl zu öffnen. Gespeichert wird z. B. `{customer.given_name}`, `{booking.resource}` oder `{plan.name}`. Der Platzhalter wird beim Versand durch die Daten des Empfängers ersetzt.
Ausschließlich Personen, die in deiner anny-Organisation als Kund:in registriert sind und den gewählten Filterkriterien entsprechen.
## Troubleshooting
Die Filterkombination ergibt keine Treffer. Prüfe, ob der gewählte Abo-Plan aktive Abonnent:innen hat oder ob der Zeitraum-Filter Buchungen enthält. Bei Abo-basierten Broadcasts: Stelle sicher, dass du einen konkreten Abo-Plan ausgewählt hast (das Feld darf nicht leer bleiben).
Prüfe den gewählten Channel. Bei E-Mail: Hat die Person eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt? Bei Push: Ist die anny App installiert und sind Benachrichtigungen aktiviert? Bei SMS: Ist eine Mobilnummer vorhanden?
anny blockiert Broadcasts, wenn die Nachricht als schädlich erkannt wird und deine Organisation nicht auf der Trusted-Account-Whitelist steht. Wende dich an den Support, um deine Organisation freischalten zu lassen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature: `broadcast-campaigns`, verfügbar ab Professional. Kein Toggle unter Account-Einstellungen → Features.
> * UI-Pfad: **Kunden** → **Broadcasting** (`/campaigns`). Start auch aus Buchungen, Kunden und Abos.
> * Drei Empfänger-Basen in der UI: Buchungen, Kunden, Abonnements. Backend kennt zusätzlich `static` (UI auskommentiert) und `community`.
> * Kanäle: Email, Push-Notification, SMS. Kein Browser-Notification-Kanal. SMS braucht aktivierte Mobile Notifications.
> * Platzhalter: `#` öffnet die Variablenauswahl. Gespeichert als `{customer.given_name}` etc., nicht als `#Vorname`.
> * Versand: **Jetzt senden**, **Später senden**, **Wiederkehrend**.
> * Grenzwert: Empfänger müssen in der anny-Organisation als Kund:in registriert sein
> * Trusted-Account-Whitelist (`broadcast_whitelisted`): umgeht Malicious-Content-Erkennung und `broadcast_blocked`. Auto-Block kommt aus Template-Analyse, nicht aus Versandvolumen.
> * Broadcast-Nachrichten sind im Kundenprofil einsehbar (Reiter **Broadcast-Nachrichten**)
> * Abgrenzung: Broadcast ist nicht gleich E-Mail Templates. E-Mail Templates sind transaktionale Benachrichtigungen (Buchungsbestätigung, Erinnerung). Broadcasting ist proaktive Masseninformation an definierte Empfängergruppen.
> * Broadcast hat rein informativen Charakter und löst keine automatische Stornierung oder Statusänderung von Buchungen aus
> * Bug-Fix 22.07.2026: Abo-Plan-Filter mit leerer Auswahl zeigte keine Empfänger. Leere Plan-Auswahl wird jetzt ignoriert (zeigt alle Abonnent:innen).
# Buchungen im Kalender planen und verwalten
Source: https://docs.anny.co/calendar
Behalte alle Buchungen im Blick, wechsle Ansichten, filtere Ressourcen und lege Buchungen direkt im Kalender an.
Der Kalender ist die zentrale Übersicht für alle Buchungen in deinem anny Account. Du siehst auf einen Blick, welche Ressourcen wann belegt sind, wechselst zwischen verschiedenen Ansichten und legst Buchungen, Blocker oder verfügbare Termine direkt im Kalender an.
Beta-Phase Admin 3.0 (Stand: 5. Oktober). Anpassungen sind möglich.
## Wie funktioniert der Kalender?
Der Kalender zeigt alle Buchungen deiner Organisation in einer visuellen Übersicht. Du erreichst ihn über **Kalender** in der Seitenleiste links, in der Gruppe **Buchungen**.
Die Bedienelemente sind auf drei Stellen verteilt:
| Bereich | Was du dort findest |
| :- | :- |
| Oben links in der Leiste | Pfeile für den vorherigen und nächsten Zeitraum, **Heute** und das aktuelle Datum. Ein Klick auf das Datum öffnet eine Datumsauswahl. |
| Oben rechts in der Leiste | **Filter** für Ressourcen, Kategorien und gespeicherte Ansichten |
| Unten rechts im Kalender | Umschalter für die Ansicht, die Zeitfenster-Dauer und den Zoom |
### Ansichten
Unten rechts im Kalender öffnest du den Umschalter über **Ansicht ändern**. Dort wählst du eine der folgenden Ansichten:
| Ansicht | Beschreibung |
| :- | :- |
| Tag | Tagesübersicht mit einer Spalte pro Ressource |
| Woche | Wochenübersicht mit Tagesaufteilung |
| Monat | Monatsübersicht im klassischen Kalenderformat |
| Timeline Tag | Timeline für einen einzelnen Tag, eine Zeile pro Ressource |
| Timeline Woche | Timeline für eine gesamte Woche |
| Timeline Monat | Timeline für einen gesamten Monat |
| Board | Kartenansicht der Buchungen einer Woche |
| Woche (Bestellungen) | Wochenansicht, in der Buchungen nach Bestellung zusammengefasst sind |
| Tag (Bestellungen) | Tagesansicht, in der Buchungen nach Bestellung zusammengefasst sind |
| Karte | Deine Lagepläne mit freien und gebuchten Plätzen. Nur sichtbar, wenn Karten in deiner Organisation aktiviert sind. |
Im selben Umschalter stellst du über **Zeitfenster-Dauer ändern** ein, in welchen Schritten das Raster unterteilt ist. Mit **Zeitfenster verkleinern** und **Zeitfenster vergrößern** zoomst du in das Raster hinein oder heraus. anny merkt sich die zuletzt gewählte Ansicht und den Zoom für dich persönlich.
Über **Verfügbarkeiten planen** wechselst du in den Planer-Modus. Dort legst du verfügbare Termine an und verschiebst sie per Drag-and-Drop. Mit **Planer-Modus verlassen** kehrst du zur normalen Ansicht zurück. Der Planer-Modus steht in den Ansichten Board und Karte nicht zur Verfügung.
### Filter
Über **Filter** oben rechts öffnest du ein Seitenpanel neben dem Kalender. Das Panel bleibt geöffnet, während du im Kalender arbeitest. So siehst du jede Änderung sofort.
Im Panel hast du folgende Möglichkeiten:
* **Schnellfilter**: Grenze die Ressourcen nach **Kategorien**, **Gruppe**, **Services**, **Live**, **Heute aktiv**, **Archiviert** oder **Tags** ein.
* **Mehr Filter**: Filtere zusätzlich nach Verfügbarkeit, Eigenschaften, Sichtbarkeit und, falls aktiviert, nach Check-In.
* **Suche**: Finde eine Ressource über ihren Namen.
* **Ressourcenauswahl**: Wähle einzelne Ressourcen aus der Liste aus. Ausgewählte Ressourcen stehen oben unter **Ausgewählt**. Mit **Alle abwählen** setzt du die Auswahl zurück.
Ausgewählte Ressourcen sortierst du unter **Ausgewählt** per Drag-and-Drop. Diese Reihenfolge bestimmt die Reihenfolge der Ressourcen im Kalender. Speichere sie in einer Ansicht, damit sie erhalten bleibt. Ohne eigene Auswahl zeigt der Kalender die Ressourcen in der Reihenfolge, die du in der Ressourcenliste festgelegt hast.
Der Kalender zeigt höchstens 30 Ressourcen gleichzeitig. Passen mehr Ressourcen zu deinem Filter, zeigt das Panel einen Hinweis. Entferne dann eine Ressource aus der Auswahl, bevor du eine andere hinzufügst.
Hat eine Ressource Unterressourcen, zeigt ihr Chip im Kalender ein Symbol. Mit **Unterressourcen von … anzeigen** blendet der Kalender die Unterressourcen dieser Ressource ein. Über **Zurück zur Ressourcenauswahl** kehrst du zu deiner vorherigen Auswahl zurück.
### Gespeicherte Ansichten
Eine gespeicherte Ansicht merkt sich deine Filter und deine Ressourcenauswahl. Du findest alle gespeicherten Ansichten als Tabs oben im Filter-Panel. Die Standardansicht heißt **Alle**.
Der Kalender und die Ressourcenliste teilen sich dieselben gespeicherten Ansichten. Eine Ansicht, die du im Kalender speicherst, steht dir auch in der Ressourcenliste zur Verfügung und umgekehrt. Welche Ansicht gerade aktiv ist, merken sich beide getrennt.
So speicherst du eine neue Ansicht:
Öffne **Filter** und stelle die gewünschten Filter und die Ressourcenauswahl ein. Sobald du etwas änderst, erscheint im Panel der Button **Speichern**.
Öffne das Menü am Button **Speichern** und wähle **Als neue Ansicht speichern**. Mit **Speichern** überschreibst du stattdessen die aktive Ansicht. Mit **Änderungen verwerfen** stellst du den gespeicherten Stand wieder her.
Gib im Fenster **Ansicht erstellen** einen Namen ein. Aktiviere **Geteilte Ansicht**, wenn alle Teammitglieder die Ansicht sehen sollen. Klicke auf **Ansicht speichern**.
Sobald die Ansicht gespeichert ist, wechselst du über den Tab im Filter-Panel mit einem Klick zu ihr. Private Ansichten erkennst du am Hinweis **Privat**.
Über das Menü am Tab einer Ansicht wählst du **Ansicht bearbeiten**, **Duplizieren** oder **Entfernen**. Die Reihenfolge der Tabs änderst du per Drag-and-Drop.
### Direktaktionen im Kalender
Ziehe mit der Maus einen Zeitraum in einer Ressourcenspalte auf. Es öffnet sich ein Menü mit drei Optionen:
* **Buchung anlegen**: Öffnet die Buchungserstellung mit dem gewählten Zeitraum und der Ressource (siehe unten).
* **Blocker erstellen**: Sperrt den gewählten Zeitraum für die Ressource. Mehr dazu unter [Globale Blocker erstellen und verwalten](/global-blockers).
* **Termin erstellen**: Legt einen verfügbaren Termin für die Ressource an. Mehr dazu unter [Verfügbare Termine](/available-slots).
Ein Klick auf eine Buchung öffnet ihre Details in einem Seitenpanel neben dem Kalender. Dort siehst du Ressource, Zeitraum, Kund:in und **Tags** der Buchung. Rechts daneben liegt die **Aktivität** mit Notizen und E-Mails. Offene Buchungen bestätigst oder lehnst du direkt im Panel ab. Ein Klick auf eine Bestellung in den Bestellungsansichten öffnet entsprechend die Bestellung.
#### Buchungen und Blocker verschieben
Einzelne Buchungen und Blocker verschiebst du per Drag-and-Drop auf eine andere Zeit oder eine andere Ressource. Über den Rand einer Buchung änderst du ihre Dauer. Vorbereitungs- und Nachbereitungszeiten passt du ebenfalls über ihren Rand an.
Bevor anny eine Buchung verschiebt, fragt ein Dialog nach deiner Bestätigung. Dort legst du fest:
* **Kunde benachrichtigen**: Die Kundin oder der Kunde erhält eine E-Mail zur Änderung.
* **Nachricht an den Kunden**: Optionaler Text, der in dieser E-Mail erscheint.
Beim Verschieben eines Blockers entfällt die Benachrichtigung.
Buchungen mit mehreren Plätzen, die im Kalender zusammengefasst sind, und ganze Bestellungen lassen sich nicht per Drag-and-Drop verschieben. Öffne dafür die Buchung oder die Bestellung und bearbeite sie dort.
### Neue Buchung anlegen
Du startest eine neue Buchung auf drei Wegen:
* über **Neu** oben in der Leiste,
* mit der Taste **B** auf der Tastatur,
* über **Buchung anlegen** nach dem Aufziehen eines Zeitraums im Kalender.
Es öffnet sich das Fenster **Neue Bestellung**. Bietet deine Organisation Produkte oder Buchungspakete an, wählst du oben, was du hinzufügen möchtest: **Buchungen**, **Produkte** oder **Buchungspakete**. Es erscheinen nur die Tabs, für die es Angebote gibt. Ohne Produkte und Buchungspakete startet das Fenster direkt mit den Buchungen. Alles, was du auswählst, landet in einer gemeinsamen Bestellung.
Mit **Strg+B** (Mac: **⌘+B**) öffnest du direkt das Fenster zum Erstellen eines Blockers.
#### Buchungsflow
Im Fenster **Neue Bestellung** gibt es zwei Wege zur Buchung. Im Ressourcen-Flow gehst du von einer konkreten Ressource aus. Im Service-Flow wählst du **Beliebig** und startest mit dem Service. Beide Wege bestehen aus drei Schritten.
Zu Beginn siehst du alle Ressourcen deiner Organisation, gruppiert nach Kategorien. Ganz oben steht **Beliebig**.
**Ressourcen-Flow: konkrete Ressource auswählen**
Wähle die gewünschte Ressource aus der Übersicht. anny zeigt dir die Services dieser Ressource und wählt den ersten Service direkt aus.
Wähle bei Bedarf einen anderen Service aus der Liste. Entscheide dann, ob du über **Verfügbar** einen freien Zeitraum auswählst oder über **Freie Eingabe** Datum und Uhrzeit selbst eingibst. Bei **Freie Eingabe** zeigt anny an, ob der Zeitraum verfügbar ist. Ist er belegt, kannst du die Buchung über **Trotzdem hinzufügen** dennoch anlegen.
Füge optional einen **Titel**, **Notizen**, **Zusätzliche Optionen** und **Zusätzliche Ressourcen** hinzu. Klicke auf **Buchung hinzufügen**.
Sobald du die Buchung hinzugefügt hast, erscheint sie rechts unter **Bestelldetails**. Für weitere Buchungen in derselben Bestellung wiederholst du die Schritte.
**Service-Flow: Beliebig**
Wähle **Beliebig** („Wählt automatisch“) aus der Ressourcen-Übersicht. anny zeigt dir alle Services, die mit mindestens einer Ressource verknüpft sind.
Wähle den gewünschten Service aus der Liste.
Wähle Datum und Uhrzeit über **Verfügbar** oder **Freie Eingabe**. Füge optional **Titel**, **Notizen**, **Zusätzliche Optionen** und **Zusätzliche Ressourcen** hinzu. Klicke auf **Buchung hinzufügen**.
Unter **Bestelldetails** steht die Buchung zunächst mit **Beliebig**. Sobald die Bestellung abgeschlossen ist, siehst du die Buchung bei der Ressource, die anny ausgewählt hat.
#### Kunde, Rabatt und Abschluss
In der Seitenleiste **Bestelldetails** siehst du alle Buchungen der Bestellung und den Gesamtbetrag. Dort schließt du die Bestellung ab:
* **Kunde hinzufügen**: Öffnet das Fenster **Personalisieren**. Suche die Kundin oder den Kunden über **Nach Name oder E-Mail suchen** oder lege über **Kunde erstellen** einen neuen Kunden an. Fülle bei Bedarf die weiteren Felder aus und klicke auf **Bestätigen**.
* **Rabatt hinzufügen**: Wähle im Feld rechts die Art des Rabatts. Mit **%** gibst du einen prozentualen Rabatt ein oder wählst eine der Schnellauswahlen 5 %, 10 %, 15 % oder 20 %. Mit **€** ziehst du einen festen Betrag ab. Mit **Code** löst du einen Rabatt- oder Gutscheincode ein, den du eintippst oder über **Code scannen** erfasst. Klicke auf **Rabatt anwenden**.
* **Individueller Preis**: Über den Stift an einer Buchung passt du ihren Preis an.
Klicke anschließend auf **Bestellung abschließen**. Es öffnet sich der Dialog **Bestellung abschließen?**. Dort legst du fest, was beim Speichern passiert:
| Option | Was sie bewirkt |
| :- | :- |
| **Bestätigung per E-Mail senden** | Die Kundin oder der Kunde erhält eine Buchungsbestätigung per E-Mail. Die Option ist nur aktiv, wenn du der Bestellung einen Kunden zugewiesen hast. |
| **Rechnung festschreiben** | anny vergibt eine Rechnungsnummer und sperrt die Rechnung gegen Änderungen. Ohne diese Option bleibt die Rechnung ein Entwurf, den du noch bearbeiten kannst. Die Option erscheint nur bei Bestellungen mit einem Betrag und ist nur mit zugewiesenem Kunden aktiv. |
| **Transparente Buchungen** | Die Buchungen belegen keine Kapazität. Die Ressource bleibt im gleichen Zeitraum für andere buchbar. Bei transparenten Buchungen bleibt die Rechnung ein Entwurf. |
Nutzt deine Organisation Kundensalden, erscheint zusätzlich **Zum Kundensaldo hinzufügen**. Mehr dazu unter [Kundensalden und Sammelrechnungen](/customer-balances-and-collective-invoices). Klicke auf **Speichern**. anny merkt sich deine Auswahl für die nächste Bestellung.
## Wann nutze ich das?
* **Du willst einen schnellen Überblick über alle Buchungen deiner Organisation**: Der Kalender zeigt dir auf einen Blick Auslastung und Verfügbarkeit.
* **Du verwaltest Buchungen für Kund:innen, die telefonisch oder vor Ort anfragen**: Über **Neu** oder die Taste **B** legst du Buchungen direkt an, ohne die Buchungsseite nutzen zu müssen.
* **Du arbeitest mit verschiedenen Ressourcentypen und brauchst unterschiedliche Perspektiven**: Über Filter und gespeicherte Ansichten erstellst du spezialisierte Arbeitsansichten für dein Team.
* **Du willst Termine kurzfristig umplanen**: Per Drag-and-Drop verschiebst du Buchungen und informierst die Kund:innen im selben Schritt.
* **Nicht geeignet für**: Wenn du Buchungen nach Status, Kund:in oder Tags durchsuchen und gesammelt bearbeiten willst, nutze die Liste **Buchungen**. Für Umsätze nutze die Bestellungsübersicht oder Exporte.
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Buchungspakete und Produkte**: Beides fügst du im Fenster **Neue Bestellung** über die Tabs **Buchungspakete** und **Produkte** zur Bestellung hinzu. Die Tabs erscheinen nur, wenn deine Organisation Buchungspakete bzw. Produkte anbietet.
* **Blocker**: Blocker legst du direkt im Kalender an. Alle Blocker verwaltest du zusätzlich unter **Buchungen › Blocker**. Mehr dazu unter [Globale Blocker erstellen und verwalten](/global-blockers).
* **Verfügbare Termine**: Im Planer-Modus (**Verfügbarkeiten planen**) legst du verfügbare Termine an und verschiebst sie. Mehr dazu unter [Verfügbare Termine](/available-slots).
* **Karten**: Mit aktivierten Karten erscheint die Ansicht **Karte**. Mehr dazu unter [Interaktive 3D-Lagepläne](/maps-and-floor-plans).
* **Rabattcodes**: In der Buchungserstellung wendest du über **Rabatt hinzufügen** einen Rabattcode an. Mehr dazu unter [Rabattcodes](/discount-codes).
* **Aktivität**: Im Seitenpanel einer Buchung siehst du ihre Aktivität mit Notizen und E-Mails. Mehr dazu unter [Aktivitäts-Log](/activity-log).
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| :- | :- |
| Ansicht | Darstellungsformat des Kalenders. Wird pro Person gespeichert. |
| Zeitfenster-Dauer | Unterteilung des Zeitrasters |
| Zoom | Höhe bzw. Breite der Zeitfenster im Raster. Wird pro Person gespeichert. |
| Filter (Schnellfilter) | Ressourcen nach Kategorien, Gruppe, Services, Live, Heute aktiv, Archiviert oder Tags eingrenzen |
| Ressourcenauswahl | Einzelne Ressourcen auswählen und ihre Reihenfolge festlegen, maximal 30 gleichzeitig |
| Gespeicherte Ansichten | Filter und Ressourcenauswahl dauerhaft speichern, gemeinsam mit der Ressourcenliste |
| Geteilte Ansicht | Gespeicherte Ansicht für alle Teammitglieder sichtbar machen |
| Kunde benachrichtigen | Beim Verschieben einer Buchung eine E-Mail an die Kundin oder den Kunden senden |
| Bestätigung per E-Mail senden | Beim Abschließen einer neuen Bestellung eine Bestätigung an die Kundin oder den Kunden senden |
| Rechnung festschreiben | Beim Abschließen die Rechnung mit Rechnungsnummer festschreiben statt als Entwurf anzulegen |
| Transparente Buchungen | Buchungen anlegen, die keine Kapazität der Ressource belegen |
## Praxisbeispiele
Ein Coworking-Space hat Meetingräume, Flex Desks und Phone Booths. Das Team an der Rezeption soll nur die Meetingräume sehen.
Öffne den **Kalender** und klicke oben rechts auf **Filter**. Wähle unter **Kategorien** die Kategorie **Meetingraum** aus.
Öffne im Filter-Panel das Menü am Button **Speichern** und wähle **Als neue Ansicht speichern**.
Vergib einen Namen (z. B. „Meetingräume“), aktiviere **Geteilte Ansicht** und klicke auf **Ansicht speichern**.
Sobald die Ansicht gespeichert ist, wählt das Rezeptionsteam sie im Filter-Panel mit einem Klick aus.
Eine Kundin ruft an und möchte einen Termin für eine Einzelstunde buchen. Die Rezeptionistin legt die Buchung direkt im Kalender an.
Ziehe in der Spalte der gewünschten Ressource (z. B. „Studio A“) den Zeitraum auf und wähle **Buchung anlegen**.
Wähle den Service (z. B. „Einzelstunde 60 Min“). Datum und Uhrzeit sind aus dem Kalender bereits übernommen. Klicke auf **Buchung hinzufügen**.
Klicke auf **Kunde hinzufügen** und wähle die Kundin aus.
Klicke auf **Bestellung abschließen**. Lass **Bestätigung per E-Mail senden** aktiviert und klicke auf **Speichern**.
Sobald die Bestellung gespeichert ist, erhält die Kundin eine Bestätigung per E-Mail.
Ein Kunde bittet darum, seinen Termin um eine Stunde nach hinten zu verschieben.
Ziehe die Buchung im Kalender per Drag-and-Drop auf die neue Uhrzeit.
Aktiviere im Dialog **Kunde benachrichtigen** und ergänze optional eine **Nachricht an den Kunden**. Bestätige den Dialog.
Sobald du bestätigt hast, steht die Buchung zur neuen Zeit im Kalender und der Kunde erhält eine E-Mail.
## FAQ
Bei **Verfügbar** wählst du aus den freien Zeiträumen der Ressource. Bei **Freie Eingabe** gibst du Datum und Uhrzeit selbst ein. anny prüft dann trotzdem, ob der Zeitraum frei ist, und fragt bei einer Überschneidung nach, ob du die Buchung dennoch anlegen willst. Wenn du einen Zeitraum im Kalender aufziehst, nutzt anny automatisch **Freie Eingabe**, damit dein Zeitraum genau übernommen wird.
Ja. Wähle die Ansicht im Filter-Panel aus, passe die Filter an und klicke auf **Speichern**. Namen und Freigabe änderst du über **Ansicht bearbeiten** im Menü am Tab.
Eine private Ansicht siehst nur du. Eine **Geteilte Ansicht** sehen alle Teammitglieder. Da Kalender und Ressourcenliste dieselben Ansichten nutzen, erscheint sie an beiden Stellen.
Im neuen Admin öffnet **Neu** direkt das Fenster **Neue Bestellung**. Buchungspakete und Produkte fügst du dort über die Tabs **Buchungspakete** und **Produkte** hinzu. Die Tabs erscheinen nur, wenn deine Organisation Buchungspakete bzw. Produkte anbietet.
Der Kalender fasst Ressourcen mit Unterressourcen oder einer Kapazität größer 1 zusammen. Du siehst Belegungszahlen, nicht jede Unterressource als eigene Spalte. Klicke auf das Symbol am Chip der Ressource und wähle **Unterressourcen von … anzeigen**. Räume und Sportplätze legst du deshalb am besten als eigene Ressourcen an. Mehr dazu unter [Ressourcen konfigurieren](/ressourcen-konfigurieren).
## Troubleshooting
Wahrscheinlich blendet ein Filter Ressourcen aus. Öffne **Filter** und prüfe Schnellfilter und Ressourcenauswahl. Setze die Filter zurück oder wechsle zur Ansicht **Alle**.
Unter **Beliebig** erscheinen nur Services, die mit mindestens einer Ressource verknüpft sind. Buchungsoptionen, die nur zu einer einzelnen Ressource gehören, erscheinen dort nicht. Wähle in diesem Fall die konkrete Ressource aus.
Der Kalender zeigt maximal 30 Ressourcen gleichzeitig. Entferne eine Ressource unter **Ausgewählt**, bevor du eine neue hinzufügst, oder teile deine Ressourcen auf mehrere gespeicherte Ansichten auf.
Die Ansicht **Karte** erscheint nur, wenn Karten in deiner Organisation aktiviert sind und du berechtigt bist, Karten zu sehen. Mehr dazu unter [Interaktive 3D-Lagepläne](/maps-and-floor-plans).
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Gilt für Admin 3.0 (anny-ui Branch admin-next). Der Kalender ist ein Standard-UI-Element der Seitenleiste (Gruppe Buchungen), kein aktivierbares Feature, in allen Plänen verfügbar. Sichtbar mit Berechtigung, Buchungen zu sehen.
> * Layout: Datumsnavigation (Pfeile, **Heute**, Datumsauswahl) oben links in der Top-Bar; **Filter** oben rechts in der Top-Bar; Ansichten-Umschalter als schwebende Pill unten rechts (Tooltip **Ansicht ändern**), darin **Zeitfenster-Dauer ändern**, **Zeitfenster verkleinern**/**vergrößern**, **Verfügbarkeiten planen**.
> * Ansichten (DE-Labels): Tag, Woche, Monat, Timeline Tag, Timeline Woche, Timeline Monat, Board, Woche (Bestellungen), Tag (Bestellungen), Karte. Karte nur mit Feature Karten (resource-maps) und Berechtigung für Karten. Auf Mobilgeräten stattdessen Tag/Liste.
> * Ansicht, Zoom und aktive gespeicherte Ansicht werden als persönliche Nutzereinstellung gespeichert. Keine Einstellungen für Wochenenden ausblenden, stornierte Buchungen anzeigen oder Kalender-Zeitbereich (Raster immer 00:00 bis 24:00).
> * Planer-Modus (**Verfügbarkeiten planen**): nur mit Berechtigung, Termine zu erstellen; nicht in Board und Karte. Verfügbare Termine sind dort verschieb- und in der Dauer änderbar.
> * Filter-Panel = angedocktes Seitenpanel, bleibt offen; ein Klick auf eine Buchung ersetzt es durch das Buchungs-Panel. Schnellfilter: Kategorien, Gruppe, Services, Live, Heute aktiv, Archiviert, Tags. **Mehr Filter**: Verfügbarkeit von/bis, Eigenschaft, Sichtbarkeit, Check-In (nur mit Check-In-Feature). Maximal 30 Ressourcen-Spalten (Hinweis „Maximal 30 Ressourcen gleichzeitig …“ bzw. „Zeigt X von Y Ressourcen“).
> * Unterressourcen: kein Aufklappen in der Zeile mehr, sondern Drilldown über den Chip (**Unterressourcen von anzeigen** / **Zurück zur Ressourcenauswahl**). Änderungen an der Auswahl während des Drilldowns gelten erst nach der Rückkehr.
> * Gespeicherte Ansichten sind dieselben wie die der Ressourcenliste (Bereich Ressourcen). Standard-Ansicht heißt **Alle** (früher „Default“), weitere Standard-Ansichten der Ressourcenliste: Live, Intern, Archiviert. Im Kalender gibt es keinen „+“-Tab; neue Ansichten nur über **Speichern** › **Als neue Ansicht speichern** bei geänderten Filtern. Privat = nur Ersteller:in, **Geteilte Ansicht** = Organisation.
> * Ressourcen-Reihenfolge: Die alten Chip-Drag-and-Drop oben im Kalender gibt es nicht mehr. Reihenfolge = Reihenfolge unter **Ausgewählt** im Filter-Panel (pro Ansicht gespeichert); ohne Auswahl die globale Reihenfolge aus der Ressourcenliste.
> * Zeitraum aufziehen → Menü: **Buchung anlegen** (öffnet Buchungserstellung mit Ressource und Zeitraum im Modus Freie Eingabe), **Blocker erstellen**, **Termin erstellen** (EN: Create available date).
> * Drag-and-Drop: nur Einzelbuchungen und Blocker (Zeit und Ressource), Dauer per Rand. Vorbereitungs-/Nachbereitungszeit per Rand ohne Bestätigungsdialog. Zusammengefasste Mehrfachbuchungen (Kapazität > 1) und Bestellungen sind NICHT verschiebbar; eine Bestellung als Ganzes verschieben ist im Kalender nicht möglich. Dialogtitel z. B. „Buchung auf neue Zeit verschieben?“; Optionen **Kunde benachrichtigen**, **Nachricht an den Kunden**. Blocker: kein Benachrichtigungs-Feld. Erfolgsmeldung **Buchung verschoben**.
> * Buchungs-Panel: volle Buchungsdetails inkl. Tags, rechts **Aktivität** (Notiz/E-Mail). Statusaktionen **Bestätigen**, **Ablehnen**, **Stornieren**.
> * Neu erstellen: ein Button **Neu** in der Top-Bar (Tooltip **Bestellung erstellen**) statt „Neu+“-Menü. Tastenkürzel: **B** = Buchungserstellung öffnen/schließen, **Strg/⌘+B** = Blocker erstellen. **N** ist kein globales Kürzel (gehört zu „Neu“ in Tabellen). Abos werden nicht mehr über dieses Menü angelegt.
> * Fenster **Neue Bestellung**: Tabs **Buchungen**, **Produkte**, **Buchungspakete** (Tab Produkte nur bei vorhandenen Zusatzoptionen, Tab Buchungspakete nur bei vorhandenen Buchungspaketen; ohne beides keine Tabs, direkt Buchungen); Schritte **Ressourcen** → **Services** → **Optionen**. **Beliebig** („Wählt automatisch“) zeigt Services mit mindestens einer verknüpften Ressource, ohne ressourcengebundene Buchungsoptionen; kein Zusammenhang mehr mit der Aktivierung des Service-First Flows im Buchungsflow des Admins. Zeitraum: **Verfügbar** / **Freie Eingabe**; bei belegtem Zeitraum Dialog **Zeitraum belegt** › **Trotzdem hinzufügen**. Bei konkreter Ressource wird der erste Service automatisch vorausgewählt. Optionen: **Titel** (Platzhalter „Buchungstitel“), **Notizen** (intern), **Zusätzliche Optionen** (Produkte), **Zusätzliche Ressourcen**, Child-Ressourcen. Button auf dem Desktop immer **Buchung hinzufügen** (mit Preis, z. B. „Buchung hinzufügen (€45.00)“); **Jetzt Buchen** gibt es nur in der mobilen Ansicht. Seitenleiste **Bestelldetails**: **Kunde hinzufügen** → Modal **Personalisieren** (**Nach Name oder E-Mail suchen**, **Kunde erstellen**, dynamisches Formular, **Bestätigen**); **Rabatt hinzufügen** mit Modi %, Währung (€) und Code, Schnellauswahl 5/10/15/20 %, im Code-Modus Eingabe „Gutscheincode eingeben“ oder **Code scannen**, Button **Rabatt anwenden**; individueller Preis per Stift; **Bestellung abschließen**.
> * Dialog **Bestellung abschließen?**: Checkboxen **Bestätigung per E-Mail senden** (Standard an, deaktiviert ohne Kund:in), **Rechnung festschreiben** (nur bei Betrag > 0; deaktiviert ohne Kund:in oder bei transparenten Buchungen; ohne sie bleibt die Rechnung ein Entwurf; bei Vorauszahlung standardmäßig an), **Transparente Buchungen** (Buchungen belegen keine Kapazität, Ressource bleibt buchbar, Rechnung bleibt Entwurf), **Zum Kundensaldo hinzufügen** (nur mit aktivierten Kundensalden, Betrag > 0 und Kund:in); dann **Abbrechen** oder **Speichern**. Die frühere „Glocke“ gibt es nicht mehr. Standardwerte der Checkboxen merkt sich anny pro Person.
> * Abgrenzung: Der Kalender ist nicht die Liste **Buchungen** (Tabellenansicht mit Filtern, Tags, Massenaktionen) und nicht /modify-bookings (Selbstservice der Kund:innen).
# Stornierungsbedingungen
Source: https://docs.anny.co/cancellation-policy
Lege fest, bis wann und zu welchen Kosten Kund:innen ihre Buchungen stornieren können.
Mit Stornierungsbedingungen steuerst du, ob und zu welchen Konditionen Kund:innen ihre Buchungen selbst stornieren können. Du definierst einen Stornierungszeitraum (bis wann ist eine Stornierung möglich) und legst gestaffelte Gebühren fest (zu welchen Kosten). Bei kostenpflichtigen Buchungen wird die Rückerstattung automatisch berechnet und verarbeitet.
## Wie funktioniert Stornierungsbedingungen?
Stornierungsbedingungen bestehen aus zwei Komponenten:
**Stornierungszeitraum**: Definiert, bis wann eine Stornierung überhaupt möglich ist. Außerhalb dieses Zeitraums wird der Button "Stornieren" für Kund:innen ausgeblendet. Du wählst eine Einheit (Minuten, Stunden oder Tage) und einen Bezugspunkt (vor Buchungsstart, nach Buchungsstart, vor Buchungsende, nach Buchungsende).
**Stornierungskonditionen**: Legen fest, ob die Stornierung kostenlos oder kostenpflichtig ist. Bei kostenpflichtigen Stornierungen definierst du Standardkosten (anteilig in Prozent vom Buchungspreis) und optional zusätzliche zeitabhängige Konditionen für gestaffelte Gebühren.
Die Logik der Stornierungskosten:
* 0% Stornierungskosten = vollständige Erstattung
* 50% Stornierungskosten = Teilerstattung (50% zurück)
* 100% Stornierungskosten = keine Erstattung
Mit zusätzlichen Konditionen staffelst du die Kosten zeitabhängig: Je kurzfristiger die Stornierung, desto höher können die Kosten sein.
### Rückerstattung als Wertgutschein
Bei online bezahlten Buchungen kannst du festlegen, dass die Rückerstattung nicht als Geldrückzahlung, sondern als Wertgutschein erfolgt. Das hält den Umsatz in deinem Unternehmen und ermöglicht Kund:innen eine schnellere Neubuchung.
Du konfigurierst pro Service, welcher Gutschein bei einer Stornierung verwendet wird. Es können verschiedene Gutscheintypen mit unterschiedlichen Einschränkungen verwaltet und zugeordnet werden. Kund:innen sehen in den Storno-Details auf der Buchungsseite, dass sie einen Gutschein statt einer Geldrückzahlung erhalten.
Nach einem Storno im Admin-Bereich wählst du Geld oder Wertgutschein im Korrektur-Dialog. Details: [Rechnung korrigieren](/invoice-corrections).
Die Option "Stornieren als Gutschein" ist nur verfügbar, wenn die Original-Rechnung online bezahlt wurde.
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest kurzfristige Stornierungen verhindern oder verteuern**: Definiere gestaffelte Konditionen, die bei später Stornierung höhere Kosten berechnen.
* **Du bietest Kurse oder Events an und willst Umsatz bei Stornierungen sichern**: Aktiviere "Stornieren als Gutschein", damit Kund:innen statt Geld einen Wertgutschein für die nächste Buchung erhalten.
* **Du willst flexible Stornierungen ermöglichen, aber einen Zeitrahmen setzen**: Konfiguriere den Stornierungszeitraum so, dass nach einem bestimmten Zeitpunkt keine Stornierung mehr möglich ist.
* **Du hast kostenpflichtige Buchungen mit unterschiedlichen Konditionen je nach Vorlauf**: Kombiniere Standardkosten mit zeitabhängigen Konditionen für eine gestufte Gebührenstruktur.
* **Nicht geeignet für**: Kostenlose Buchungen ohne Zahlungsabwicklung. Dort reicht der Stornierungszeitraum ohne Konditionen.
## Zusammenhang mit anderen Features
* [**Änderung von Buchungen**](/modify-bookings): Stornierungsbedingungen und Buchungsbearbeitung werden im gleichen Tab konfiguriert. Die Buchungsbearbeitung kann als Alternative zur Stornierung positioniert werden (umbuchen statt stornieren).
* [**Dynamisches Pricing**](/dynamic-pricing): Stornierungskosten beziehen sich immer auf den tatsächlich berechneten Endpreis inklusive aller Preismodifikatoren.
* [**Buchungscodes & Pakete**](/booking-codes): Wertgutscheine, die bei "Stornieren als Gutschein" verwendet werden, lassen sich über die Gutscheinverwaltung konfigurieren.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Stornierungszeitraum | Bis wann Stornierung möglich ist (Einheit + Bezugspunkt) |
| Einheit | Minuten, Stunden oder Tage |
| Bezugspunkt | Vor/nach Buchungsstart oder vor/nach Buchungsende |
| Art der Stornierung | Kostenlos oder kostenpflichtig |
| Standardkosten (anteilig) | Prozentuale Stornierungsgebühr vom Buchungspreis |
| Konditionen | Zeitabhängige Staffelung der Kosten |
| Stornieren als Gutschein | Erstattung als Wertgutschein statt Geld (pro Service) |
Wir empfehlen, **Stornierung möglich bis** auf **0 Stunden vor Buchungsstart** zu belassen. So bleibt der Stornieren-Button für Kund:innen immer sichtbar und du steuerst ausschließlich über die Konditionen darunter, zu welchen Kosten storniert werden darf. Das ist transparenter als den Button komplett auszublenden.
## Praxisbeispiele
Ein Yoga-Studio möchte, dass Kund:innen bis 12 Stunden vor Kursbeginn kostenlos stornieren können. Danach soll keine Erstattung mehr erfolgen. Bei einer berechtigten Stornierung soll statt Geld ein Wertgutschein für den nächsten Kurs ausgegeben werden.
Öffne **Ressourcen**, wähle die Yoga-Ressource und öffne die gewünschte **Buchungsoption**.
Navigiere zum Reiter **Änderung & Stornierung** und scrolle zum Bereich **Stornierung**.
Belasse **Stornierung möglich bis** auf **0 Stunden vor Buchungsstart** (Empfehlung), damit der Stornieren-Button bis zum Terminbeginn sichtbar bleibt.
Wähle im Dropdown **Stornierung als Wertgutschein** den gewünschten Gutscheintyp aus (z. B. "Wertgutschein").
Wähle unter Stornierungsbedingungen **Kostenpflichtige Stornierung**. Setze die **Standardmäßige Stornierungskosten (anteilig)** auf **0%** (kostenlose Stornierung als Standard).
Klicke auf **+ Kondition hinzufügen**. Setze **Zeitraum vor Buchungsstart** auf **12 Stunden** und **Stornierungskosten (anteilig)** auf **100%** (keine Erstattung ab 12 Stunden vor Start).
Klicke auf **Speichern**. Erstelle eine Testbuchung und prüfe, ob bei Stornierung innerhalb der Frist ein Gutschein ausgestellt wird und ob ab 12 Stunden vor Start keine Erstattung erfolgt.
Ein Konferenzraum-Anbieter möchte gestaffelte Stornierungsgebühren: Bis 48 Stunden vor Start kostenlos, ab 48 Stunden 50% Gebühr, ab 24 Stunden keine Erstattung.
Öffne **Ressourcen**, wähle den Konferenzraum und öffne die gewünschte **Buchungsoption**.
Navigiere zum Reiter **Änderung & Stornierung** und scrolle zum Bereich **Stornierung**.
Belasse **Stornierung möglich bis** auf **0 Stunden vor Buchungsstart** (Empfehlung).
Wähle **Kostenpflichtige Stornierung**. Setze die **Standardmäßige Stornierungskosten (anteilig)** auf **0%** (kostenlose Stornierung als Standard).
Klicke auf **+ Kondition hinzufügen**. Setze **Zeitraum vor Buchungsstart** auf **48 Stunden** und **Stornierungskosten (anteilig)** auf **50%**.
Klicke erneut auf **+ Kondition hinzufügen**. Setze **Zeitraum vor Buchungsstart** auf **24 Stunden** und **Stornierungskosten (anteilig)** auf **100%** (keine Erstattung).
Klicke auf **Speichern**. Erstelle Testbuchungen und prüfe die Staffelung: mehr als 48h vorher (kostenlos), zwischen 48h und 24h (50% Gebühr), unter 24h (keine Erstattung).
## FAQ
Der Stornierungszeitraum bestimmt, OB eine Stornierung möglich ist (Button sichtbar oder nicht). Die Stornierungsbedingungen bestimmen, ZU WELCHEN KOSTEN storniert werden kann, solange der Zeitraum noch offen ist.
Die Konditionen werden zum Zeitpunkt der Buchung gespeichert. Wenn du die Einstellungen später änderst, gelten die neuen Konditionen nur für zukünftige Buchungen, nicht für bestehende.
Ja. Wähle als Bezugspunkt "nach Buchungsstart" oder "vor Buchungsende", um den Stornierungszeitraum über den Start hinaus offen zu halten.
Nur wenn die Original-Rechnung online bezahlt wurde. Bei Offline-Zahlungen oder kostenlosen Buchungen ist die Option nicht verfügbar.
Ja. Du konfigurierst pro Service, welcher Gutscheintyp bei einer Stornierung als Erstattung verwendet wird. So kannst du z. B. für Kurse einen Kursgutschein und für Räume einen Raumgutschein hinterlegen.
## Troubleshooting
Der Stornierungszeitraum ist überschritten. Prüfe die Einstellung unter Stornierungszeitraum. In den meisten Fällen ist "0 Stunden vor Buchungsstart" die passende Einstellung, damit der Button bis zum Termin sichtbar bleibt.
Die Konditionen werden zum Buchungszeitpunkt festgelegt. Wenn die Einstellungen zwischenzeitlich geändert wurden, verwenden bestehende Buchungen noch die alten Konditionen. Nur neue Buchungen übernehmen die aktualisierten Einstellungen.
Prüfe, ob die Original-Rechnung online bezahlt wurde (Voraussetzung). Stelle außerdem sicher, dass im betreffenden Service ein Gutschein für "Stornieren als Gutschein" konfiguriert ist.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Ressourcen** → Buchungsoption → Tab **Änderung & Stornierung**
> * Stornierungszeitraum ≠ Stornierungsbedingungen: Zeitraum = OB storniert werden kann (Button-Sichtbarkeit), Bedingungen = ZU WELCHEN KOSTEN
> * Stornierungskosten (anteilig) = % vom Buchungspreis. Erstattung = 100% minus Kosten.
> * Konditionen werden zum Buchungszeitpunkt festgelegt, nicht bei nachträglicher Einstellungsänderung
> * Bezugspunkte: vor Buchungsstart, nach Buchungsstart, vor Buchungsende, nach Buchungsende
> * Einheiten: Minuten, Stunden, Tage
> * "Stornieren als Gutschein": nur wenn Original-Rechnung online bezahlt wurde. Konfiguration pro Service unter Stornierung. Kund:innen sehen in Storno-Details auf der Buchungsseite, dass Gutschein statt Geld erstattet wird.
> * Bei mehreren Konditionen: die spezifischere (kurzfristigere) Kondition greift, wenn ihr Zeitfenster erreicht ist
> * Verwandte Artikel: /modify-bookings, /buchungsoption-konfigurieren, /booking-codes (Wertgutscheine)
# Zertifikate
Source: https://docs.anny.co/certificates
Stelle Teilnehmer:innen automatisch personalisierte Zertifikate und Nachweise für Seminare oder Workshops aus.
Mit Zertifikaten generierst du personalisierte Urkunden, Bescheide oder Testnachweise für deine Kund:innen direkt aus einer Buchung heraus. Der Versand erfolgt entweder automatisch nach dem Termin oder manuell über die Buchungsdetails.
Aktiviere vorab **Tests & Zertifikate** unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Wie funktionieren Zertifikate?
Du definierst im Vorfeld mögliche Ergebnisse (z. B. "Erfolgreich teilgenommen" oder "Bestanden"), gestaltest das Zertifikat mit eigenem Text und Hintergrundbild und legst fest, ob der Versand automatisch oder manuell erfolgt.
Der Ablauf im Überblick:
1. Du legst ein Zertifikat an einem Service an (Reiter **Zertifikate**).
2. Du definierst Ergebnisoptionen und gestaltest das Dokument.
3. Nach dem Termin wird das Ergebnis entweder automatisch nach einer konfigurierbaren Verzögerung veröffentlicht oder du trägst es manuell in den Buchungsdetails ein.
4. Kund:innen erhalten das Zertifikat per E-Mail und können es im Kundenprofil abrufen.
Das Zertifikat muss vollständig angelegt und konfiguriert sein, bevor der Service live geschaltet wird und die ersten Buchungen eingehen. Nachträgliches Anwenden auf bestehende Buchungen ist nicht möglich.
## Wann nutze ich das?
* **Du bietest Fortbildungen oder Fachseminare an**: Stelle gesetzliche oder branchenspezifische Nachweise mit individuellen Leistungspunkten aus.
* **Du leitest Workshops oder Kurse**: Biete Teilnahmebescheinigungen als professionellen Abschluss.
* **Du betreibst ein Prüfungszentrum**: Dokumentiere Testergebnisse rechtssicher und versende sie automatisch.
* **Nicht geeignet für**: Einfache Buchungsbestätigungen ohne Ergebnis oder Nachweis. Dafür reichen die Standard-E-Mail-Templates.
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Check-In & Check-Out**: Die Check-in-Funktion muss an der Ressource aktiviert sein, damit der Zertifikate-Reiter im Service erscheint.
* **Eigene Formulare**: Über zusätzliche Datenfelder im Zertifikat kannst du Werte erfassen, die später auf dem Dokument erscheinen (z. B. "Erreichte Punkte").
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Name | Bezeichnung des Zertifikats |
| Ergebnisoptionen | Mögliche Ergebnisse (z. B. Bestanden, Teilgenommen) |
| Weitere Daten erfassen | Zusätzliche Felder pro Teilnehmer:in |
| Zertifikatstyp | Zertifikat oder Nachweis |
| Ressourcennamen anzeigen | Name der Ressource auf dem Dokument |
| QR-Code zur Validierung | Prüfbarer QR-Code auf dem Zertifikat |
| Informationen zum Zertifikat | Freitextfeld für Beschreibung |
| Hintergrundbild | DIN-A4-Format (210 x 297 mm) |
| Automatisch veröffentlichtes Ergebnis | Standard-Ergebnis + Verzögerung |
| Kunde benachrichtigen | E-Mail-Versand bei Veröffentlichung |
| Download validieren | Authentifizierung per Geburtsdatum |
Die Einstellungen findest du unter **Services** → Service auswählen → Reiter **Zertifikate** → **+ Test hinzufügen**.
Das Hintergrundbild muss exakt im DIN-A4-Format (210 x 297 mm) vorliegen. Nutze dein Firmenbriefpapier für ein professionelles Erscheinungsbild.
## Praxisbeispiele
Ein Institut bietet Brandschutz-Seminare an und muss pro Teilnehmer:in individuelle Leistungspunkte auf dem Zertifikat vermerken.
Öffne **Services** → Service "Brandschutz-Seminar" → Reiter **Zertifikate** → **+ Test hinzufügen**.
Trage als Name "Teilnahmebescheinigung Brandschutz" ein. Lege unter **Ergebnisoptionen** den Wert "Erfolgreich teilgenommen" an. Klicke auf **+ Weitere Daten erfassen** und füge ein Feld "Erreichte Punkte" hinzu.
Wähle als **Zertifikatstyp** den Wert "Zertifikat". Aktiviere **Ressourcennamen anzeigen** und **QR-Code zur Validierung**. Lade dein Firmenbriefpapier als Hintergrundbild hoch.
Setze den Haken bei **Kunde benachrichtigen** und klicke auf **Speichern**. Nach dem Seminar trägst du die Punkte pro Teilnehmer:in in den Buchungsdetails ein und veröffentlichst das Ergebnis manuell.
Ein Studio möchte allen Retreat-Teilnehmer:innen ohne manuellen Aufwand eine Urkunde zusenden.
Öffne **Services** → Service "Yoga-Retreat" → Reiter **Zertifikate** → **+ Test hinzufügen**.
Trage als Name "Urkunde Yoga-Retreat" ein. Lege als Ergebnisoption "Teilgenommen" an. Aktiviere **Automatisch veröffentlichtes Ergebnis**, wähle "Teilgenommen" als Standard und setze die Verzögerung auf "1 Tag".
Setze den **Zertifikatstyp** auf "Nachweis". Aktiviere **Kunde benachrichtigen** und klicke auf **Speichern**.
## FAQ
Nein. Das Zertifikat muss fertig eingerichtet sein, bevor die erste Buchung für diesen Service eingeht.
Kund:innen erhalten eine E-Mail mit einem Button zum Abruf. Alternativ finden sie es im Kundenprofil unter **Buchungen** → vergangene Buchungen filtern → Buchung auswählen → **Zertifikat anzeigen**.
Exakt DIN-A4 (210 x 297 mm). Andere Formate werden nicht korrekt dargestellt.
Ja. Deaktiviere die Option für das automatische Ergebnis. Dann legst du das Ergebnis pro Teilnehmer:in in den Buchungsdetails manuell fest und löst den Versand dort aus.
Ja. In der Buchungsdetailansicht kannst du das Zertifikat jederzeit erneut verschicken.
## Troubleshooting
Prüfe zwei Voraussetzungen: 1) Das Feature **Tests & Zertifikate** muss unter **Account-Einstellungen** → **Features** aktiviert sein. 2) Die **Check-in-Funktion** muss an der verknüpften Ressource (Reiter: Check-in) eingeschaltet sein.
Stelle sicher, dass in den Zertifikatseinstellungen der Haken bei **Kunde benachrichtigen** gesetzt ist. Bei manuellen Zertifikaten: Prüfe in den Buchungsdetails, ob das Ergebnis tatsächlich veröffentlicht wurde.
Wenn **Download validieren** aktiviert ist, müssen Kund:innen ihr Geburtsdatum exakt so eingeben, wie sie es im Checkout hinterlegt haben. Prüfe, ob das Geburtsdatum im Kundenprofil korrekt vorliegt.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Services** → Service → Reiter **Zertifikate** → **+ Test hinzufügen**
> * Voraussetzungen: Feature "Tests & Zertifikate" unter Account-Einstellungen → Features aktiviert UND Check-in an der Ressource eingeschaltet.
> * Buchungsoption muss als Service angelegt sein (nicht als reine Buchungsoption).
> * Zertifikat MUSS vor der ersten Buchung fertig konfiguriert sein. Kein nachträgliches Anwenden möglich.
> * Automatischer Versand: Verzögerung zählt ab Check-in oder Terminende.
> * Download validieren: Kund:innen authentifizieren sich per Geburtsdatum aus dem Checkout.
> * Hintergrundbild: exakt DIN-A4 (210 x 297 mm).
> * Admin kann Zertifikate in der Buchungsdetailansicht einsehen und erneut versenden.
> * Verfügbar in allen Plänen (Feature muss nur aktiviert werden).
# Anwesenheit in den Buchungsdetails
Source: https://docs.anny.co/check-in-booking-details
Checke Buchungen im Adminbereich manuell ein und aus und sieh die Anwesenheitshistorie.
Im Abschnitt **Anwesenheit** einer Buchung siehst du, wer eingecheckt oder ausgecheckt hat, und du kannst das selbst auslösen. Jede Aktion hinterlässt einen Eintrag mit Zeitpunkt, Status und der Person, die den Vorgang ausgeführt hat.
Das ist der Weg, wenn kein QR-Ticket vorliegt oder du die Anwesenheit nach einer manuellen Änderung nachziehen willst.
Das Feature muss vorab aktiviert werden: **Avatar** (oben rechts) → **Account-Einstellungen** → **Features** → **Check-In & Check-Out**. Zusätzlich aktivierst du pro Ressource **Buchungen ein- und auschecken**.
## Typische Anwendungsfälle
| Szenario | Beschreibung |
| :- | :- |
| **Ohne Ticket einchecken** | Die Buchung wurde manuell angelegt oder das Ticket fehlt. Du markierst die Person in den Buchungsdetails als anwesend. |
| **Historie prüfen** | Du siehst, wann eingecheckt oder ausgecheckt wurde, welchen Status der Eintrag hat und von wem er stammt. |
| **Platz wieder freigeben** | Nach dem Checkout kannst du den Slot für andere Buchungen öffnen, wenn die Ressource **Kapazität nach Checkout wieder freigeben** aktiviert hat. |
## Wie Anwesenheit funktioniert
Jeder Check-In und jeder Check-Out erzeugt einen Eintrag in **Anwesenheit**. Die Buchung speichert daraus den aktuellen Check-In-Zeitpunkt und, falls vorhanden, den Check-Out-Zeitpunkt.
Für den aktuellen Stand zählen Einträge mit Status **Gültig** oder **Unbezahlt**. Der neueste solche Check-In setzt den Check-In-Zeitpunkt. Ein Check-Out zählt nur, wenn er nach diesem Check-In liegt.
Löschst du einen Eintrag über das Kreuz, berechnet anny die Zeitpunkte neu.
### Wann der Abschnitt sichtbar ist
Der Abschnitt **Anwesenheit** erscheint in den Buchungsdetails, wenn alle Punkte zutreffen:
* Die Buchung ist bearbeitbar und kein Blocker.
* Die Buchung hat eine Ressource.
* Für die Ressource ist **Buchungen ein- und auschecken** aktiv.
Er fehlt zum Beispiel bei Blockern, Buchungsfolgen und Buchungen, die du nicht bearbeiten darfst.
### Wann die Buttons sichtbar sind
**Einchecken** und **Auschecken** erscheinen, wenn du die Berechtigung **Check-In und Check-Out** hast. In den Buchungsdetails stehen beide Buttons gleichzeitig. Sie werden nicht ausgegraut, weil der Termin noch in der Zukunft liegt oder schon vorbei ist.
Der **Admin Check-In Zeitraum** der Ressource gilt beim Scannen eines QR-Tickets. Er sperrt die Buttons in den Buchungsdetails nicht.
**Auschecken** schlägt fehl, wenn gerade niemand eingecheckt ist. Es entsteht dann kein neuer Eintrag.
Klickst du **Einchecken**, obwohl schon ein aktiver Check-In existiert, erscheint ein Eintrag mit Status **Bereits gescannt**. Der Check-In-Zeitpunkt der Buchung bleibt unverändert. Mit **Mehrfach Check-In erlauben** ist ein weiterer gültiger Check-In erst nach einem Checkout möglich.
## In den Buchungsdetails ein- und auschecken
Aktiviere **Check-In & Check-Out** in den Account-Einstellungen. Öffne danach die Ressource und schalte unter **Check-In** die Option **Buchungen ein- und auschecken** ein.
Gehe zu **Buchungen**, öffne die gewünschte Buchung und scrolle zum Abschnitt **Anwesenheit**.
Klicke **Einchecken**, um die Person als anwesend zu markieren. Klicke **Auschecken**, wenn sie den Ort verlassen hat und bereits eingecheckt ist.
Sobald der Vorgang geklappt hat, erscheint ein neuer Eintrag in der Historie und die Buchung übernimmt den aktuellen Check-In- oder Check-Out-Zeitpunkt.
## Einstellungen & Optionen
Diese Ressourcen-Einstellungen unter **Ressource** → **Check-In** beeinflussen, wie Anwesenheit erfasst wird:
| Einstellung | Wirkung in den Buchungsdetails |
| - | - |
| **Buchungen ein- und auschecken** | Ohne diese Option gibt es den Abschnitt **Anwesenheit** nicht. |
| **Admin Check-In Zeitraum** | Steuert, wann ein QR-Scan zu früh oder zu spät ist. Die Buttons in den Buchungsdetails bleiben trotzdem klickbar. |
| **Mehrfach Check-In erlauben** | Erlaubt nach einem Checkout einen weiteren gültigen Check-In. Sonst bleibt ein zweiter Check-In **Bereits gescannt**. |
| **Kapazität nach Checkout wieder freigeben** | Setzt das Buchungsende auf den Checkout-Zeitpunkt, wenn dieser nach dem geplanten Start liegt und vor dem ursprünglichen Ende. |
| **Self Check-In** | Gilt für Gäste in App und Buchungsseite, nicht für die Admin-Buttons. |
## Einschränkungen
* In den Buchungsdetails gibt es keinen eigenen Status „nicht erschienen“.
* Die Buttons fragen keine Formulare oder rechtlichen Dokumente ab, die erst beim Check-in fällig sind. Fehlen solche Angaben, schlägt **Einchecken** hier fehl. Nutze dann das Check-In-Terminal oder den Self-Check-In.
* **Auschecken** funktioniert nur bei einem aktiven Check-In.
* Der Abschnitt erscheint nicht bei Blockern und nicht bei Buchungen, die du nicht bearbeiten darfst.
## FAQ
Wenn Check-In & Check-Out im Account aktiv ist, die Ressource **Buchungen ein- und auschecken** eingeschaltet hat und die Buchung bearbeitbar ist. Blocker und nicht bearbeitbare Buchungen zeigen den Abschnitt nicht.
In den Buchungsdetails stehen beide Aktionen immer bereit, sobald du die Berechtigung **Check-In und Check-Out** hast. anny graut sie nicht aus, wenn der Termin noch nicht begonnen hat. **Auschecken** erzeugt nur dann einen Eintrag, wenn gerade ein Check-In aktiv ist.
Nein. Dieser Zeitraum gilt, wenn du ein QR-Ticket scannst. In den Buchungsdetails kannst du unabhängig davon einchecken. Ein zu früher oder zu später Scan erscheint in der Historie mit **Zu frühes einchecken** oder **Zu spätes einchecken** und ändert den Anwesenheitszeitpunkt der Buchung nicht.
Ja. Lösche den Eintrag über das Kreuz in der Zeile. anny berechnet Check-In- und Check-Out-Zeitpunkt danach neu.
Es gab schon einen aktiven Check-In. Der neue Versuch wird protokolliert, ändert den Check-In-Zeitpunkt der Buchung aber nicht. Checke zuerst aus, wenn **Mehrfach Check-In erlauben** aktiv ist und ein erneuter Eintritt gelten soll.
## Troubleshooting
Ursache: Feature, Ressource oder Buchungstyp passen nicht. Aktiviere **Check-In & Check-Out** und **Buchungen ein- und auschecken**. Prüfe, dass es keine Blocker-Buchung ist und dass du die Buchung bearbeiten darfst.
Ursache: Es fehlt die Berechtigung **Check-In und Check-Out**. Passe die Rolle unter **Avatar** → **Admin-Nutzer verwalten** → **Rollen** an.
Ursache: Es gibt keinen aktiven Check-In. Checke zuerst ein oder prüfe, ob der letzte gültige Check-In schon ausgecheckt oder gelöscht wurde.
Ursache: Oft fehlen Angaben, die erst beim Check-in fällig sind, oder die Buchung ist nicht angenommen. Schließe Formulare oder Dokumente am Check-In-Terminal oder per Self-Check-In ab. Nimm die Buchung an, falls sie noch als Anfrage offen ist.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: Menüleiste → **Buchungen** → Buchung → Panel **Anwesenheit**. Overflow-Menü hat dieselben Aktionen, ist aber zusätzlich an Status „angenommen“ gekoppelt.
> * Presence logs = `scans` (scan\_type `check_in` / `check_out`). `Booking.check_in_date` = max created\_at der Check-Ins mit Status `valid` oder `unpaid`. `check_out_date` = max Check-Out nach diesem Zeitpunkt, sonst null. Delete und Save rufen `updatePresenceDates`.
> * Abschnitt sichtbar: `booking.isEditable && !isBlocker && resource && resource.settings.checkIn.isEnabled`. isEditable false bei external\_calendar\_id, status reserved, is\_sequence, protected channel, IS\_READ\_ONLY.
> * Buttons sichtbar: `user.can('create', 'scans')`. Kein `:disabled`. Beide Buttons immer parallel.
> * Abschnitt-Felder: `is_editable`, `is_blocker`, relationship `resource`, included `resource.settings.checkIn.isEnabled`. Buttons: `user.can('create', 'scans')`. Historie: Scan `scan_type`, `status`, `created_at`, `device_identifier`, included `scanner`. Buchung `check_in_date` / `check_out_date`.
> * Endpoints Presence-Card: GET /api/v1/bookings/ (include resource); GET /api/v1/bookings//scans?include=scanner\&sort=-createdAt; POST /api/v1/bookings//check-in|check-out body `{ data: {} }`; DELETE /api/v1/scans/. QR: POST /api/v1/scans. Delayed form: GET /api/ui/booking-check-in-form?booking=.
> * Admin `POST /api/v1/bookings/{id}/check-in|check-out` → createScan mit `validate(true)` (ignoreTiming). QR `POST /scans` nutzt Admin-Fenster allowedAdvancePeriod/allowedDelayPeriod → Status too\_early/too\_late, Scan wird trotzdem gespeichert, Presence-Daten nicht. Self-Check-In nutzt selfCheckIn.disabledUntil/allowedUntil und wirft Exceptions.
> * Checkout ohne aktiven Check-In: HTTP 400 `scans.not_checked_in`. Zweites Check-In: Status `scanned`, Presence unverändert. Unpaid zählt für Presence. Status nicht accepted → `invalid`.
> * `X-Supports-Dynamic-Form: true` am Booking-Action: fehlende form\_data → 200 + meta.status `requires_details` + meta.form\_url. Ohne Header → 400 `scans.check_in_requires_details_unsupported`. POST /scans mit Header erzeugt Scan-Status `requires_details` (Booking noch nicht eingecheckt). Admin-Details senden den Header heute nicht. Spec: /developers/guides/admin/booking-lifecycle#x-supports-dynamic-form.
> * Kein No-Show-Status in dieser UI. Figma-Zustände (Too early disabled, Remind guest, No show) sind nicht gebaut (CU-86cazprgg).
> * releaseOnCheckout: end\_date/blocker\_end\_date auf Checkout, nur wenn Checkout nach start\_date und vor bisherigem end\_date.
> * Verwandte Artikel: /check-in-overview, /check-in-setup, /roles-and-permissions, /custom-forms, /legal-documents. API: /developers/guides/admin/booking-lifecycle, /developers/models/scans.
# Check-In & Check-Out
Source: https://docs.anny.co/check-in-overview
Steuere den Einlass per QR-Code, verwalte Kapazitäten in Echtzeit und frage Formulare erst beim Check-in ab.
Mit Check-In & Check-Out steuerst du den Einlass zu deinen Ressourcen per QR-Code-Ticket. Du entscheidest pro Ressource, ob bei einer Buchung ein Ticket ausgestellt wird und wie der Check-in-Prozess abläuft. So behältst du die Übersicht über Anwesenheiten, steuerst Kapazitäten in Echtzeit und kannst Formulare oder rechtliche Dokumente gezielt erst beim Check-in abfragen.
Das Feature muss vorab aktiviert werden: **Avatar** (oben rechts) → **Account-Einstellungen** → **Features** → **Check-In & Check-Out**.
## Wie funktioniert Check-In & Check-Out?
Nach der Aktivierung konfigurierst du den Check-in pro Ressource unter dem Reiter **Check-In**. Kund:innen erhalten bei der Buchung ein QR-Code-Ticket, das beim Eintritt gescannt wird.
### Check-In-Methoden
| Methode | Beschreibung |
| - | - |
| Handscanner oder Kamera | QR-Code-Ticket per Handscanner oder Gerätekamera einscannen |
| Suche ohne Ticket | Im Check-In-Bereich über die Suche die Buchung finden und manuell einchecken |
| Manuell in Buchungsdetails | Check-In direkt in den [Buchungsdetails](/check-in-booking-details) auslösen (z. B. nach manueller Änderung) |
| Automatisch bei Kartenzahlung vor Ort | Nimmst du die Zahlung über ein Kartenlesegerät entgegen, checkt anny akzeptierte Buchungen der Bestellung zum Startzeitpunkt ein, sofern Check-In auf der Ressource aktiv ist |
## Wann nutze ich das?
* **Du willst den Besucherstrom an Eingängen steuern**: Begrenze die Buchungen pro Startzeit und nutze QR-Tickets für einen kontrollierten Einlass.
* **Du brauchst Echtzeit-Übersicht über Anwesenheiten**: Check-In und Check-Out zeigen dir, wer gerade vor Ort ist.
* **Du willst Formulare oder Unterschriften erst vor Ort abfragen**: Nutze die verzögerte Abfrage beim Check-in.
* **Du verwaltest Besucher:innen und willst Hosts sofort benachrichtigen**: Aktiviere SMS- und Anruf-Benachrichtigungen beim Check-in.
* **Nicht geeignet für**: Rein digitale Buchungen ohne physischen Zugang (z. B. Online-Termine, Video-Calls).
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| QR-Code-Ticket | Pro Ressource aktivierbar |
| Check-In-Zeitraum | Zeitfenster, in dem der Check-in möglich ist |
| Mehrfach-Check-In | Wiedereintritt während der Buchungszeit erlauben |
| Kapazität freigeben | Nach Check-Out wird der Slot für andere Buchungen frei |
| Buchungen pro Startzeit | Begrenzt die gleichzeitigen Ankünfte |
| Verzögerte Formularabfrage | Formulare/Dokumente erst beim Check-in (BETA) |
| Host-Benachrichtigung (SMS/Anruf) | Beim Besucher-Check-in den Host informieren |
Mit "Kapazität freigeben" gibst du nach einem Check-Out ungenutzte Slots automatisch für andere Buchungen frei. Das ist besonders bei flexiblen Daueroptionen (z. B. Schwimmbäder, Bibliotheken) nützlich.
## Use Cases
Besucher:innen am Empfang per QR-Code einchecken und Hosts sofort benachrichtigen.
Lernplätze per Check-in verwalten und Kapazitäten in Echtzeit steuern.
Teilnehmer:innen am Einlass scannen und Formulare erst vor Ort abfragen.
## FAQ
Nein. Du entscheidest pro Ressource, ob ein QR-Code-Ticket bei der Buchung ausgestellt wird. Ressourcen ohne Ticket-Aktivierung haben keinen Check-in-Prozess.
Ja. Über die Suche im Check-In-Bereich oder direkt in den [Buchungsdetails](/check-in-booking-details) kannst du Buchungen auch ohne Ticket manuell einchecken.
Nach Ablauf des Check-In-Zeitraums ist kein Check-in mehr möglich. Die Buchung bleibt bestehen, aber der Einlass wird nicht mehr gewährt.
Ja. Setze den Abfragezeitpunkt bei Eigenen Formularen oder Rechtlichen Dokumenten auf "Später (beim Check-in)" (BETA). Im Checkout bleibt die Abfrage optional. Beim Check-in wird sie Pflicht, wenn Angaben noch fehlen.
## Troubleshooting
Prüfe, ob das Feature unter **Account-Einstellungen** → **Features** → **Check-In & Check-Out** aktiviert ist.
Prüfe, ob für die betreffende Ressource das QR-Code-Ticket aktiviert ist (Ressource → Check-In).
Prüfe, ob SMS-Benachrichtigungen in den Organisationseinstellungen aktiviert sind und ob beim Host eine gültige Mobilnummer hinterlegt ist. Für den anny AI Anruf muss anny AI entsprechend konfiguriert sein.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature aktivieren: **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Features** → **Check-In & Check-Out**
> * Konfiguration pro Ressource unter **Ressource** → **Check-In**
> * Check-In-Methoden: QR-Code (Handscanner/Kamera), Suche ohne Ticket, manuell in Buchungsdetails, automatisch bei Terminal-/Kartenzahlung vor Ort (`is_terminal_payment`) zum `start_date` wenn `CHECKIN_IS_ENABLED` und Status accepted
> * Verzögerte Formular-/Dokumentenabfrage beim Check-in (BETA): Eigene Formulare und Rechtliche Dokumente können auf "Später (beim Check-in)" gesetzt werden
> * Mehrfach-Check-In: erlaubt Wiedereintritt während der Buchungszeit
> * Kapazität freigeben: nach Check-Out wird Slot für andere Buchungen freigegeben
> * Host-Benachrichtigungen bei Besucher-Check-in: SMS und/oder anny AI Anruf (Voraussetzung: Mobilnummer beim Host, anny AI konfiguriert)
> * Buchungen pro Startzeit: begrenzt gleichzeitige Ankünfte, Konfiguration unter Ressource → Verfügbarkeit → Mehrfach verfügbar
> * Check-In-Zeitraum: Konfiguration unter Ressource → Check-In → Check-In Zeitraum
> * Verwandte Artikel: /check-in-booking-details, /check-in-setup, /visitor-management, /check-in-university, /eigene-formulare, /rechtliche-dokumente
# Check-In Terminal einrichten
Source: https://docs.anny.co/check-in-setup
Richte die anny Check-In App auf einem Tablet ein und verbinde sie mit deinen Ressourcen.
Mit dieser Anleitung richtest du ein Check-In Terminal ein, das Buchungen per QR-Code scannt, Besucher:innen registriert und optional Badges druckt. Am Ende ist dein Terminal einsatzbereit und mit deinen Ressourcen verbunden.
## Check-In Terminal einrichten
Lade die **anny Check-In App** aus dem [App Store (iOS)](https://apps.apple.com/vn/app/anny-check-in/id6633442909) oder [Google Play (Android)](https://play.google.com/store/apps/details?id=co.anny.checkin) auf dein Tablet herunter.
Bei Windows PCs bitte die folgende Datei herunterladen: [http://cdn.anny.co/apps/checkin-app/latest-windows-setup.exe](http://cdn.anny.co/apps/checkin-app/latest-windows-setup.exe)
Öffne die App auf dem Tablet. Beim ersten Start wird ein 6-stelliger Code angezeigt. Öffne parallel im Browser deinen anny Adminbereich, navigiere zu **Displays** in der linken Navigationsleiste und klicke oben rechts auf **Pair Display App**. Gib den 6-stelligen Code ein.
Öffne das gepaarte Display unter **Displays** im Adminbereich und wähle den passenden **Modus** (siehe Tabelle unten).
Wähle eine oder mehrere Ressourcen für das Display aus. Stelle sicher, dass bei den gewählten Ressourcen Check-In unter **Ressource** → **Check-In** aktiviert ist und die Verfügbarkeit auf **Mehrfach verfügbar** steht.
Stelle unter den allgemeinen Display-Einstellungen die korrekte **Zeitzone** ein und wähle eine oder mehrere **unterstützte Sprachen** aus.
Passe unter **Startbildschirm** und **Design** Begrüßungstext, Logo, Hintergrundbild/-farbe und Akzentfarben an dein Corporate Design an.
Verbinde einen Drucker via Bluetooth über die Tablet-Einstellungen. Wähle in der App unter **Einstellungen** → **Drucker** das verbundene Gerät und den Etikettentyp aus. Erstelle unter der Ressourcenzuweisung eine Badge-Vorlage (siehe Abschnitt unten).
Führe einen Test-Check-in durch: Erstelle eine Buchung für eine zugewiesene Ressource und scanne das QR-Code-Ticket am Terminal. Prüfe, ob der Check-in erfolgreich angezeigt wird.
Es können mehrere Terminals mit der gleichen Ressource verbunden werden. So betreibst du bei hohem Aufkommen z. B. 3 Check-In Terminals parallel.
## Use Case: Sicherheitseinweisung direkt beim Check-in
Typischer Ablauf: Gäste absolvieren die **Sicherheitseinweisung** am Terminal, nicht schon bei der Buchung. Die Einweisung ist ein [rechtliches Dokument](/legal-documents) mit eingebettetem Video. **Das Video muss gestartet werden, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann.**
Lege in der Buchungsoption unter **Formulare** → **Rechtliche Dokumente** ein Dokument an (z. B. "Sicherheitseinweisung"). Bette dein Einweisungsvideo ein (YouTube, Vimeo oder Loom) und optional Fotos zu Wegen oder Notausgängen. Wähle Checkbox oder digitale Unterschrift.
Setze den Abfragezeitpunkt auf **Später (beim Check-in)**. Das Dokument erscheint nicht im Checkout.
Der erste Scan meldet, dass weitere Angaben benötigt werden. Das Dokument öffnet sich am Bildschirm mit dem Video-Poster (16:9-Thumbnail und Play-Button).
Der Gast tippt auf Play und startet das Video. Der Check-in bleibt gesperrt, bis das Video gestartet wurde.
Nach dem Start des Videos bestätigt der Gast das Dokument (Checkbox oder Unterschrift). Das Terminal übermittelt die Angaben und schließt den Check-in ab. Das signierte PDF behält die Fotos sowie ein Play-Button-Poster plus klickbare Watch-URL.
Dieselbe verzögerte Abfrage funktioniert auch für [eigene Formulare](/custom-forms) ohne Video. Geräte, die das dynamische Formular nicht anzeigen können, können solche Buchungen nicht einchecken, bis die Angaben an einem geeigneten Client erfasst wurden (z. B. Check-In App oder Admin-Check-in).
Mehr zur Einstellung findest du unter [Check-In & Check-Out](/check-in-overview). Native Apps, die dasselbe HTML rendern, folgen [Rich Content Media](/developers/guides/rich-content-media): Bestätigen und Check-in erst freigeben, wenn jedes eingebettete Video gestartet wurde.
## Verfügbare Modi
| Modus | Einsatzzweck |
| - | - |
| Check-In | Event-Einlass oder Bibliothek nur mit Voranmeldung |
| Check-Out | Reiner Check-Out Screen (z. B. zweiter Screen an Bibliotheken) |
| Check-In & Check-Out | Voranmeldung mit Check-in und Check-out auf einem Screen |
| Personalisierte Registrierung & Check-In | Besucherverwaltung: mit Termin einchecken oder ohne Termin vor Ort registrieren |
| Personalisierte Registrierung, Check-In & Check-Out | Besucherverwaltung mit Zeiterfassung oder Bibliothek mit Vor-Ort-Reservierung |
| Anonyme Registrierung & Check-In | Warteschlangen-System (Queueing) |
| Anonyme Registrierung & Check-Out | Anonyme Registrierung mit Check-out |
| Außer Betrieb | Terminal deaktiviert, keine Aktion möglich |
## Badge-Vorlage erstellen (optional)
Wenn du beim Check-in ein Badge, Label oder Ticket drucken möchtest, erstelle eine Vorlage:
1. Gehe in der Ressourcenzuweisung des Displays auf **Auswählen** und erstelle eine neue Vorlage.
2. Wähle das Format (Empfehlung: "visitor badge upright 60x86" oder "visitor badge horizontal 86x60").
3. Füge Textfelder mit Variablen ein (z. B. #Vorname, #Familienname, #Unternehmen, #Startzeit).
4. Optional: Füge ein Logo, einen QR-Code (für Check-out) oder Formen hinzu.
5. Speichere die Vorlage.
Verfügbare Variablen: Buchungsnummer, Ticket-Code, Startdatum, Startzeit, Enddatum, Endzeit, Check-In Zeitpunkt, Erstellungsdatum, Beschreibung, Dauer, Preis, Ressource, Service, Host-Name, Vollständiger Name, Vorname, Familienname, E-Mail, Unternehmen, Handynummer, Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Stadt.
Die Variablenauswahl enthält außerdem die Feldtitel deiner [eigenen Formulare](/custom-forms) auf Buchungs-, Kunden- und Bestellebene. Badge-Vorlagen am Display sind buchungsbezogen; Angaben aus der Bestellung kannst du dort trotzdem einfügen.
Stelle sicher, dass Felder, die als Variable auf dem Badge genutzt werden, im Checkout als Pflichtfeld konfiguriert sind. Sonst bleibt das Feld auf dem Badge leer.
## Empfohlene Hardware
| Kategorie | Empfehlung |
| - | - |
| Drucker | Brother QL810w, Brother QL820w, Zebra ZD 220/230 |
| Ständer | Bouncepad Original Floorstanding mit Brother-Druckerhalterung |
| Etiketten | Brother DK-11234 (60 x 86 mm, selbstklebend, 260 Stk./Rolle) |
## Ergebnis prüfen
Dein Terminal ist erfolgreich eingerichtet, wenn der Startbildschirm angezeigt wird, ein Test-Scan den Check-in bestätigt und (falls konfiguriert) ein Badge gedruckt wird.
## FAQ
Die PIN steht im Adminbereich unter **Displays** oben rechts in den Display-Einstellungen. Sie wird beim ersten Öffnen der Einstellungen auf dem Tablet abgefragt.
Ja. Alle Design-Einstellungen (Farben, Logo, Hintergrund) kannst du jederzeit im Adminbereich unter dem jeweiligen Display anpassen. Die Änderungen werden sofort auf das Terminal übertragen.
Integrierte Tablet-Kamera oder ein externer Scanner im HID-Modus (USB). Du kannst die Position des Scanners in den Einstellungen festlegen.
Ja. Hinterlege mehrere Sprachen in den Display-Einstellungen und wähle eine Standardsprache. Kund:innen können dann am Terminal selbst die Sprache wechseln.
Wenn die Buchungsoption ein rechtliches Dokument **Später (beim Check-in)** mit eingebettetem Video abfragt, muss der Gast das Video starten, bevor Bestätigen und Check-in möglich sind. Prüfe außerdem, ob Check-In für die Ressource aktiviert ist und die Buchung im gültigen Check-In-Zeitraum liegt.
## Troubleshooting
Stelle sicher, dass das Tablet eine Internetverbindung hat und der Code noch gültig ist. Bei anny.eu oder On-Prem: prüfe, ob die korrekte Data Host Region in der App ausgewählt ist.
Prüfe die Bluetooth-Verbindung in den Tablet-Einstellungen. Stelle sicher, dass in der App unter Einstellungen der richtige Drucker und Etikettentyp ausgewählt ist. Bei Endlos-Etiketten muss der Typ auf die Breite eingestellt werden (z. B. B29).
Prüfe, ob für die zugewiesene Ressource Check-In aktiviert ist (Ressource → Check-In) und ob die Buchung im gültigen Check-In-Zeitraum liegt.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * App: iOS (App Store) + Android (Google Play), Name "anny Check-In"
> * Pairing: **Displays** in Navigationsleiste → **Pair Display App** → 6-stelliger Code
> * PIN: wird beim ersten Öffnen der Einstellungen auf dem Tablet abgefragt, steht im Adminbereich unter Displays
> * Modi: Check-In / Check-Out / Check-In & Check-Out / Personalisierte Registrierung & Check-In / Personalisierte Registrierung, Check-In & Check-Out / Anonyme Registrierung & Check-In / Anonyme Registrierung & Check-Out / Außer Betrieb
> * Mehrere Terminals mit gleicher Ressource möglich (Parallel-Betrieb bei hohem Aufkommen)
> * Drucker: Brother QL810w/QL820w empfohlen, Verbindung via Bluetooth
> * Badge-Variablen mit # einfügen (z. B. #Vorname), zugehörige Felder müssen Pflichtfelder im Checkout sein
> * Variablenauswahl enthält auch Eigene Formulare (Buchung, Kunde, Bestellung). Bestellfelder stehen auf buchungsbezogenen Badge-Vorlagen, weil die PDF-Bindung die Bestelldaten mit auflöst.
> * Für anny.eu und On-Prem: Data Host Region in der App vor dem Pairing auswählen
> * Verwandte Artikel: /check-in-overview, /visitor-management, /check-in-university, /rechtliche-dokumente, /eigene-formulare
> * Verzögerte Formulare beim Check-in (BETA): Terminals mit dynamischem Formular erfassen rechtliche Dokumente / eigene Formulare beim Check-in, wenn die Abfragezeit "Später (beim Check-in)" ist
> * Typischer Use Case: Sicherheitseinweisung beim Check-in. Der Gast muss das eingebettete Video starten, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann. Signierte PDFs behalten Bilder und ein statisches Video-Poster mit klickbarer URL. Native-Vertrag: /developers/guides/rich-content-media
Mit dieser Anleitung richtest du ein Check-In Terminal ein, das Buchungen per QR-Code scannt, Besucher:innen registriert und optional Badges druckt. Am Ende ist dein Terminal einsatzbereit und mit deinen Ressourcen verbunden.
## Check-In Terminal einrichten
Lade die **anny Check-In App** aus dem [App Store (iOS)](https://apps.apple.com/vn/app/anny-check-in/id6633442909) oder [Google Play (Android)](https://play.google.com/store/apps/details?id=co.anny.checkin) auf dein Tablet herunter.
Bei Windows PCs bitte die folgende Datei herunterladen: [http://cdn.anny.co/apps/checkin-app/latest-windows-setup.exe](http://cdn.anny.co/apps/checkin-app/latest-windows-setup.exe)
Öffne die App auf dem Tablet. Beim ersten Start wird ein 6-stelliger Code angezeigt. Öffne parallel im Browser deinen anny Adminbereich, navigiere zu **Displays** in der linken Navigationsleiste und klicke oben rechts auf **Pair Display App**. Gib den 6-stelligen Code ein.
Öffne das gepaarte Display unter **Displays** im Adminbereich und wähle den passenden **Modus** (siehe Tabelle unten).
Wähle eine oder mehrere Ressourcen für das Display aus. Stelle sicher, dass bei den gewählten Ressourcen Check-In unter **Ressource** → **Check-In** aktiviert ist und die Verfügbarkeit auf **Mehrfach verfügbar** steht.
Stelle unter den allgemeinen Display-Einstellungen die korrekte **Zeitzone** ein und wähle eine oder mehrere **unterstützte Sprachen** aus.
Passe unter **Startbildschirm** und **Design** Begrüßungstext, Logo, Hintergrundbild/-farbe und Akzentfarben an dein Corporate Design an.
Verbinde einen Drucker via Bluetooth über die Tablet-Einstellungen. Wähle in der App unter **Einstellungen** → **Drucker** das verbundene Gerät und den Etikettentyp aus. Erstelle unter der Ressourcenzuweisung eine Badge-Vorlage (siehe Abschnitt unten).
Führe einen Test-Check-in durch: Erstelle eine Buchung für eine zugewiesene Ressource und scanne das QR-Code-Ticket am Terminal. Prüfe, ob der Check-in erfolgreich angezeigt wird.
Es können mehrere Terminals mit der gleichen Ressource verbunden werden. So betreibst du bei hohem Aufkommen z. B. 3 Check-In Terminals parallel.
## Use Case: Sicherheitseinweisung direkt beim Check-in
Typischer Ablauf: Gäste absolvieren die **Sicherheitseinweisung** am Terminal, nicht schon bei der Buchung. Die Einweisung ist ein [rechtliches Dokument](/legal-documents) mit eingebettetem Video. **Das Video muss gestartet werden, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann.**
Lege in der Buchungsoption unter **Formulare** → **Rechtliche Dokumente** ein Dokument an (z. B. "Sicherheitseinweisung"). Bette dein Einweisungsvideo ein (YouTube, Vimeo oder Loom) und optional Fotos zu Wegen oder Notausgängen. Wähle Checkbox oder digitale Unterschrift.
Setze den Abfragezeitpunkt auf **Später (beim Check-in)**. Das Dokument erscheint nicht im Checkout.
Der erste Scan meldet, dass weitere Angaben benötigt werden. Das Dokument öffnet sich am Bildschirm mit dem Video-Poster (16:9-Thumbnail und Play-Button).
Der Gast tippt auf Play und startet das Video. Der Check-in bleibt gesperrt, bis das Video gestartet wurde.
Nach dem Start des Videos bestätigt der Gast das Dokument (Checkbox oder Unterschrift). Das Terminal übermittelt die Angaben und schließt den Check-in ab. Das signierte PDF behält die Fotos sowie ein Play-Button-Poster plus klickbare Watch-URL.
Dieselbe verzögerte Abfrage funktioniert auch für [eigene Formulare](/custom-forms) ohne Video. Geräte, die das dynamische Formular nicht anzeigen können, können solche Buchungen nicht einchecken, bis die Angaben an einem geeigneten Client erfasst wurden (z. B. Check-In App oder Admin-Check-in).
Mehr zur Einstellung findest du unter [Check-In & Check-Out](/check-in-overview). Native Apps, die dasselbe HTML rendern, folgen [Rich Content Media](/developers/guides/rich-content-media): Bestätigen und Check-in erst freigeben, wenn jedes eingebettete Video gestartet wurde.
## Verfügbare Modi
| Modus | Einsatzzweck |
| - | - |
| Check-In | Event-Einlass oder Bibliothek nur mit Voranmeldung |
| Check-Out | Reiner Check-Out Screen (z. B. zweiter Screen an Bibliotheken) |
| Check-In & Check-Out | Voranmeldung mit Check-in und Check-out auf einem Screen |
| Personalisierte Registrierung & Check-In | Besucherverwaltung: mit Termin einchecken oder ohne Termin vor Ort registrieren |
| Personalisierte Registrierung, Check-In & Check-Out | Besucherverwaltung mit Zeiterfassung oder Bibliothek mit Vor-Ort-Reservierung |
| Anonyme Registrierung & Check-In | Warteschlangen-System (Queueing) |
| Anonyme Registrierung & Check-Out | Anonyme Registrierung mit Check-out |
| Außer Betrieb | Terminal deaktiviert, keine Aktion möglich |
## Badge-Vorlage erstellen (optional)
Wenn du beim Check-in ein Badge, Label oder Ticket drucken möchtest, erstelle eine Vorlage:
1. Gehe in der Ressourcenzuweisung des Displays auf **Auswählen** und erstelle eine neue Vorlage.
2. Wähle das Format (Empfehlung: "visitor badge upright 60x86" oder "visitor badge horizontal 86x60").
3. Füge Textfelder mit Variablen ein (z. B. #Vorname, #Familienname, #Unternehmen, #Startzeit).
4. Optional: Füge ein Logo, einen QR-Code (für Check-out) oder Formen hinzu.
5. Speichere die Vorlage.
Verfügbare Variablen: Buchungsnummer, Ticket-Code, Startdatum, Startzeit, Enddatum, Endzeit, Check-In Zeitpunkt, Erstellungsdatum, Beschreibung, Dauer, Preis, Ressource, Service, Host-Name, Vollständiger Name, Vorname, Familienname, E-Mail, Unternehmen, Handynummer, Straße und Hausnummer, Postleitzahl, Stadt.
Die Variablenauswahl enthält außerdem die Feldtitel deiner [eigenen Formulare](/custom-forms) auf Buchungs-, Kunden- und Bestellebene. Badge-Vorlagen am Display sind buchungsbezogen; Angaben aus der Bestellung kannst du dort trotzdem einfügen.
Stelle sicher, dass Felder, die als Variable auf dem Badge genutzt werden, im Checkout als Pflichtfeld konfiguriert sind. Sonst bleibt das Feld auf dem Badge leer.
## Empfohlene Hardware
| Kategorie | Empfehlung |
| - | - |
| Drucker | Brother QL810w, Brother QL820w, Zebra ZD 220/230 |
| Ständer | Bouncepad Original Floorstanding mit Brother-Druckerhalterung |
| Etiketten | Brother DK-11234 (60 x 86 mm, selbstklebend, 260 Stk./Rolle) |
## Ergebnis prüfen
Dein Terminal ist erfolgreich eingerichtet, wenn der Startbildschirm angezeigt wird, ein Test-Scan den Check-in bestätigt und (falls konfiguriert) ein Badge gedruckt wird.
## FAQ
Die PIN steht im Adminbereich unter **Displays** oben rechts in den Display-Einstellungen. Sie wird beim ersten Öffnen der Einstellungen auf dem Tablet abgefragt.
Ja. Alle Design-Einstellungen (Farben, Logo, Hintergrund) kannst du jederzeit im Adminbereich unter dem jeweiligen Display anpassen. Die Änderungen werden sofort auf das Terminal übertragen.
Integrierte Tablet-Kamera oder ein externer Scanner im HID-Modus (USB). Du kannst die Position des Scanners in den Einstellungen festlegen.
Ja. Hinterlege mehrere Sprachen in den Display-Einstellungen und wähle eine Standardsprache. Kund:innen können dann am Terminal selbst die Sprache wechseln.
Wenn die Buchungsoption ein rechtliches Dokument **Später (beim Check-in)** mit eingebettetem Video abfragt, muss der Gast das Video starten, bevor Bestätigen und Check-in möglich sind. Prüfe außerdem, ob Check-In für die Ressource aktiviert ist und die Buchung im gültigen Check-In-Zeitraum liegt.
## Troubleshooting
Stelle sicher, dass das Tablet eine Internetverbindung hat und der Code noch gültig ist. Bei anny.eu oder On-Prem: prüfe, ob die korrekte Data Host Region in der App ausgewählt ist.
Prüfe die Bluetooth-Verbindung in den Tablet-Einstellungen. Stelle sicher, dass in der App unter Einstellungen der richtige Drucker und Etikettentyp ausgewählt ist. Bei Endlos-Etiketten muss der Typ auf die Breite eingestellt werden (z. B. B29).
Prüfe, ob für die zugewiesene Ressource Check-In aktiviert ist (Ressource → Check-In) und ob die Buchung im gültigen Check-In-Zeitraum liegt.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * App: iOS (App Store) + Android (Google Play), Name "anny Check-In"
> * Pairing: **Displays** in Navigationsleiste → **Pair Display App** → 6-stelliger Code
> * PIN: wird beim ersten Öffnen der Einstellungen auf dem Tablet abgefragt, steht im Adminbereich unter Displays
> * Modi: Check-In / Check-Out / Check-In & Check-Out / Personalisierte Registrierung & Check-In / Personalisierte Registrierung, Check-In & Check-Out / Anonyme Registrierung & Check-In / Anonyme Registrierung & Check-Out / Außer Betrieb
> * Mehrere Terminals mit gleicher Ressource möglich (Parallel-Betrieb bei hohem Aufkommen)
> * Drucker: Brother QL810w/QL820w empfohlen, Verbindung via Bluetooth
> * Badge-Variablen mit # einfügen (z. B. #Vorname), zugehörige Felder müssen Pflichtfelder im Checkout sein
> * Variablenauswahl enthält auch Eigene Formulare (Buchung, Kunde, Bestellung). Bestellfelder stehen auf buchungsbezogenen Badge-Vorlagen, weil die PDF-Bindung die Bestelldaten mit auflöst.
> * Für anny.eu und On-Prem: Data Host Region in der App vor dem Pairing auswählen
> * Verwandte Artikel: /check-in-overview, /visitor-management, /check-in-university, /rechtliche-dokumente, /eigene-formulare
> * Verzögerte Formulare beim Check-in (BETA): Terminals mit dynamischem Formular erfassen rechtliche Dokumente / eigene Formulare beim Check-in, wenn die Abfragezeit "Später (beim Check-in)" ist
> * Typischer Use Case: Sicherheitseinweisung beim Check-in. Der Gast muss das eingebettete Video starten, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann. Signierte PDFs behalten Bilder und ein statisches Video-Poster mit klickbarer URL. Native-Vertrag: /developers/guides/rich-content-media
# Mitgliedermanagement (Communities)
Source: https://docs.anny.co/communities
Steuere mit Communities, wer deine Ressourcen sehen und buchen kann.
Mit Communities erstellst du interne Buchungsseiten, auf denen ausgewählte Ressourcen nur für bestimmte Personengruppen zugänglich sind. So trennst du interne von externen Buchungen und steuerst gezielt, wer welche Inhalte sieht und buchen kann.
* Verfügbar ab **Essential** (2 Communities). Höhere Pläne bieten mehr: Professional 5, Business 20, Enterprise unbegrenzt.
* Aktiviere vorab **Communities** unter **Account-Einstellungen** > **Features**, um den Menüpunkt in der Navigation freizuschalten.
## Wie funktioniert eine Community?
Eine Community ist ein geschlossener Bereich innerhalb deines anny Accounts. Du verknüpfst Ressourcen und Buchungsoptionen mit einer Community und legst fest, welche Personen als Mitglieder Zugang erhalten. Nur Mitglieder sehen und buchen die zugewiesenen Ressourcen auf der Community-Startseite.
Das Grundprinzip:
1. Du erstellst eine Community und gibst ihr einen Namen.
2. Du verknüpfst Ressourcen (einzeln, als Gruppe oder die gesamte Organisation).
3. Du fügst Mitglieder hinzu (manuell, per Auto-Join oder über ein Abo).
4. Mitglieder sehen auf ihrer Community-Startseite nur die verknüpften Ressourcen und können dort buchen.
Jedes Mitglied benötigt einen anny Account, um einer Community beizutreten.
## Wann nutze ich das?
* **Unternehmen mit internem Desk Sharing oder Raumbuchung:** Mitarbeitende sollen Arbeitsplätze und Räume buchen, ohne dass Externe diese sehen.
* **Coworking-Spaces mit Mitglieder-Konditionen:** Mitglieder erhalten über ihre Community Zugang zu exklusiven Ressourcen und Preisen.
* **Universitäten und Hochschulen:** Studierende und Mitarbeitende buchen Lernplätze oder Labore, die nur für die eigene Fakultät sichtbar sind.
* **Vereine und Verbände:** Vereinsmitglieder buchen Plätze und Kurse, die Nicht-Mitgliedern verborgen bleiben.
**Nicht geeignet für:** Rein öffentliche Buchungsseiten ohne Zugangsbeschränkung. Dort reicht die Standard-Buchungsseite ohne Community.
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Buchungskontingente:** Verknüpfe Kontingente mit einer Community, um Mitgliedern ein begrenztes Buchungsbudget (Menge, Dauer oder Betrag) zuzuweisen.
* **Abos & Mitgliedschaften:** Weise in den Abo-Einstellungen eine Community zu. Mitglieder werden bei Abo-Abschluss automatisch der Community hinzugefügt.
* **Attribute Mapping (SSO):** Synchronisiere Benutzergruppen aus deinem Identity Provider automatisch mit Communities.
## Einstellungen & Optionen
### Ressourcen zuweisen
| Methode | Beschreibung |
| - | - |
| Organisation hinzufügen | Alle Ressourcen des Accounts zuweisen |
| Ressourcengruppe hinzufügen | Vordefinierte Gruppen zuweisen |
| Ressource hinzufügen | Einzelne Ressourcen auswählen |
| Services hinzufügen | Einzelne Buchungsoptionen zuweisen |
Standardmässig ist alle Services auswählen aktiv. Deaktiviere diese Option, um nur bestimmte Buchungsoptionen zuzuweisen.
### Sichtbarkeit der Ressourcen
| Einstellung | Sichtbar für | Buchbar für |
| - | - | - |
| Öffentlich sichtbar und buchbar für alle | Alle | Alle |
| Sichtbar und buchbar nur für Mitglieder | Nur Mitglieder | Nur Mitglieder |
| Öffentlich sichtbar, buchbar nur für Mitglieder | Alle | Nur Mitglieder |
Sowohl Betrachter:in als auch buchende Person müssen Teil derselben Community sein, damit Buchungen anderer Mitglieder sichtbar sind.
### Mitglieder hinzufügen
| Methode | Funktionsweise |
| - | - |
| Manuell einladen | E-Mail-Adresse eingeben, Einladung versenden |
| Auto-Join via Domain | Neue Registrierungen mit passender E-Mail-Domain werden automatisch hinzugefügt |
| Auto-Join via SSO | Benutzergruppen aus dem Identity Provider werden per Attribute Mapping synchronisiert |
| Auto-Join via Buchungsregel | Eine Regel prüft getätigte Buchungen und fügt passende Kund:innen hinzu |
| Automatisch über Abo | In den Abo-Einstellungen wird die Ziel-Community hinterlegt. Mitglieder werden bei Abo-Abschluss zugeordnet |
Unter **Mitglieder** sortierst du die Liste über **Mitglieder sortieren**: **Beitritt (neueste zuerst)** (Standard), **Beitritt (älteste zuerst)** oder **E-Mail**. Bei jedem Mitglied siehst du den Beitrittsweg, zum Beispiel **Beigetreten über SSO**, **Beigetreten über Einladung** oder **Beigetreten über Einladungslink**.
Lädst du eine E-Mail ein, die bereits ein anny-Konto hat, wird die Person sofort Mitglied. Auto-Join über eine Buchung legt keine zweite Zeile neben einer bestehenden Mitgliedschaft oder offenen Einladung an: Dieselbe E-Mail erscheint nicht gleichzeitig als Einladung und als Mitglied.
### Mitglieder-Rollen
| Rolle | Rechte |
| - | - |
| Mitglied | Buchen und andere Mitglieder sehen |
| Beobachter | Nur lesender Zugriff (wer hat wann gebucht?) |
| Gast | Nur buchen, keine Leserechte auf andere Mitglieder |
### Inkognito-Modus
| Option | Verhalten |
| - | - |
| Opt-In | Standardmässig sichtbar, Mitglieder können Inkognito aktivieren |
| Opt-Out | Standardmässig Inkognito, Mitglieder können Sichtbarkeit aktivieren |
| Aktiviert | Alle Mitglieder sind Inkognito, keine individuelle Änderung |
| Deaktiviert | Alle Mitglieder sind sichtbar, keine individuelle Änderung |
### Externe Links auf der Community-Startseite
Community-Admins können pro Community bis zu drei externe Links hinterlegen. Jeder Link besteht aus einem Namen, einer URL und einem Icon. Die Links werden auf der Community-Startseite im Web für Mitglieder angezeigt.
Externe Links sind aktuell nur im Web verfügbar, nicht in der App.
### Mitglieder entfernen
| Methode | Funktionsweise |
| - | - |
| Automatisch (SSO) | Attribute-Mapping-Regel anpassen, Zuordnung wird entfernt |
| Manuell | Unter **Mitglieder** die Person suchen und **Entfernen** klicken |
Entfernte Mitglieder erhalten keine Benachrichtigung und können später wieder eingeladen werden.
## Praxisbeispiele
Öffne in der Menüleiste **Communities** und klicke oben rechts auf **Neu+**. Vergib einen Namen, z. B. Büro Frankfurt.
Füge über **Ressourcengruppe hinzufügen** die Gruppe Büro Frankfurt hinzu, die alle Arbeitsplätze und Räume enthält.
Setze die Sichtbarkeit der verknüpften Ressourcen auf **sichtbar und buchbar nur für Mitglieder**.
Wechsle zum Reiter **Auto-Join**, klicke auf **+ Eigene Domain** und gib deine Unternehmens-Domain ein (z. B. firma.de). Neue Registrierungen mit dieser Domain werden automatisch Mitglied.
Öffne in der Menüleiste **Communities** und klicke auf **Neu+**. Vergib den Namen Coworking Members.
Füge über **Ressource hinzufügen** die gewünschten Coworking-Arbeitsplätze und Meetingräume hinzu.
Öffne die Einstellungen deines Mitgliedschafts-Abos. Wähle unter der Community-Zuordnung Coworking Members aus. Neue Abonnent:innen werden bei Abo-Abschluss automatisch der Community zugeordnet.
Öffne die Community-Einstellungen und hinterlege bis zu drei externe Links (z. B. Kundenportal, Profilseite, FAQ) mit Name, URL und Icon. Mitglieder sehen diese Links direkt auf der Community-Startseite im Web.
## FAQ
Ja. Ein:e Nutzer:in kann Mitglied beliebig vieler Communities sein und hat in jeder Community Zugang zu den dort verknüpften Ressourcen.
Mitglieder sehen die Ressource nicht mehr auf ihrer Community-Startseite und können sie dort nicht mehr buchen. Bestehende Buchungen bleiben bestehen.
Nur wenn beide Personen Teil derselben Community sind und die gebuchte Ressource in dieser Community liegt. Der Inkognito-Modus steuert zusätzlich, ob Mitglieder füreinander sichtbar sind.
Maximal drei. Jeder Link besteht aus Name, URL und Icon und wird auf der Community-Startseite im Web angezeigt.
Nein. Die Rolle Gast erlaubt ausschliesslich das Buchen. Personenbezogene Daten anderer Mitglieder bleiben geschützt.
## Troubleshooting
Die Ressource ist nicht mit der Community verknüpft oder die Sichtbarkeitseinstellung schliesst das Mitglied aus. Prüfe unter der Community, ob die Ressource zugewiesen ist, und kontrolliere die Sichtbarkeitseinstellung der Ressource innerhalb der Community.
Die E-Mail-Domain des Mitglieds stimmt nicht mit der hinterlegten Domain überein. Prüfe unter **Auto-Join**, ob die Domain korrekt eingetragen ist (z. B. firma.de statt [www.firma.de](http://www.firma.de)). Bei SSO: Prüfe, ob das Attribute Mapping korrekt konfiguriert ist.
Externe Links sind aktuell nur im Web sichtbar, nicht in der App. Prüfe ausserdem, ob die URL korrekt hinterlegt ist (inkl. https\://) und ob das Link-Limit von drei nicht überschritten wurde.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad Community erstellen: Menüleiste > Communities > Neu+
> * Feature muss aktiviert werden: Account-Einstellungen > Features > Communities
> * Plan-Limits: Essential 2, Professional 5, Business 20, Enterprise unbegrenzt
> * Externe Links: max. 3 pro Community, Felder: Name, URL, Icon. Nur Web, nicht in der App.
> * Rollen: Mitglied (buchen + sehen), Beobachter (nur sehen), Gast (nur buchen, keine Leserechte auf andere)
> * Inkognito-Modus-Optionen: Opt-In, Opt-Out, Aktiviert, Deaktiviert
> * Auto-Join-Methoden: SSO Attribute Mapping, E-Mail-Domain, Buchungsregel, Abo-Zuordnung
> * Sichtbarkeitsstufen pro Ressource in Community: (1) öffentlich sichtbar und buchbar für alle, (2) sichtbar und buchbar nur für Mitglieder, (3) öffentlich sichtbar, buchbar nur für Mitglieder
> * Sichtbarkeitslogik für Buchungen: Betrachter:in + buchende Person müssen in derselben Community sein UND Ressource muss in der Community liegen
> * Sichtbarkeit von Blockern: Ressource muss in Community liegen UND Funktion Blocker Titel anzeigen muss aktiviert sein
> * Entfernte Mitglieder erhalten keine Benachrichtigung und können später wieder eingeladen werden
> * Mitgliederliste: Sort **Beitritt (neueste zuerst)** / **Beitritt (älteste zuerst)** / **E-Mail**. Join-Labels: SSO, Einladung, Einladungslink, Buchung, E-Mail-Domain, Abonnement. API-Feld `joinedVia`, Fallback `joinedThrough`. `sort=email` joint `customer_accounts.email`.
> * Einladung an bestehende CustomerAccount-E-Mail: sofort Mitglied, keine pending Invite. Auto-Join via Buchung reused overlapping membership und consumes leftover invites (keine doppelte Zeile Invite + Member). Nicht-überlappende Zeitfenster bleiben getrennte Mitgliedschaften.
> * Verwandte Artikel: Buchungskontingente, Attribute Mapping, Abos und Mitgliedschaften, Community Sichtbarkeit
# Buchungsoption
Source: https://docs.anny.co/configure-booking-option
Definiere, wie deine Ressourcen gebucht werden: Dauer, Preis, Intervall und erweiterte Regeln.
Eine Buchungsoption legt fest, wie eine Ressource gebucht wird: Dauer, Preis, Buchungsintervall und alle weiteren Regeln rund um den Buchungsprozess. Im Admin-Bereich werden „Buchungsoption" und „Service" synonym verwendet. Der angezeigte Begriff hängt von der Kategorie deiner Ressource ab.
## Wie funktioniert eine Buchungsoption?
Buchungsoptionen liegen zentral in deinem Account. Du erstellst sie einmalig und verknüpfst sie mit einer oder mehreren Ressourcen. Eine Ressource kann mehrere Buchungsoptionen haben (z. B. stundenweise und tageweise), und eine Buchungsoption kann mit mehreren Ressourcen verknüpft sein.
Das Bearbeiten einer Buchungsoption wirkt sich auf alle verknüpften Ressourcen aus.
Der Buchungsprozess folgt dem **Resource-first Flow**: Kund:innen wählen zuerst die Ressource und dann die gewünschte Buchungsoption. Alternativ kannst du den **Service-first Flow** aktivieren, bei dem Kund:innen zuerst die Leistung wählen und danach (optional) eine Ressource.
### Zeitraum-Modi
Jede Buchungsoption verwendet einen von vier Zeitraum-Modi:
| Modus | Beschreibung |
| - | - |
| Feste Dauer | Das Buchungsintervall ist vorgegeben (z. B. immer 1 Tag) |
| Flexible Dauer | Kund:innen bestimmen die Dauer innerhalb eines Min/Max-Rahmens |
| Dauer nach Zeitplan | Die Buchung füllt den gesamten verfügbaren Zeitslot |
| Serie | Mehrere Termine werden als Paket gebucht |
Bei ganztägigen oder mehrtägigen Buchungsoptionen kannst du eine Start- und Endzeit definieren. Setzt du die Endzeit kleiner als die Startzeit, erkennt anny automatisch eine Übernacht-Buchung (z. B. Check-in 16:00, Check-out 11:00).
### Serien
Im Modus „Serie" werden die Termine zentral in der Ressourcen-Verfügbarkeit gepflegt. Jeder Termin kann einer Serie zugeordnet werden. Kund:innen wählen bei der Buchung die gewünschte Serie über ein Dropdown und buchen alle zugehörigen Termine als Paket. Einzelne Termine können zentral verschoben oder abgesagt werden und bleiben mit den Buchungen synchron.
## Wann nutze ich das?
* **Du vermietest Räume, Arbeitsplätze oder Equipment**: Definiere Buchungsoptionen mit fester oder flexibler Dauer. Räume und Sportplätze legst du als eigene Ressourcen an, Arbeitsplätze oft als Child-Ressourcen. Details: [Ressourcen konfigurieren](/ressourcen-konfigurieren).
* **Du bietest Kurse mit mehreren Terminen an**: Nutze den Modus „Serie", um Terminketten als Paket buchbar zu machen
* **Du möchtest verschiedene Preismodelle auf derselben Ressource**: Erstelle mehrere Buchungsoptionen (z. B. Stundentarif und Tagestarif) und verknüpfe sie mit der gleichen Ressource
* **Nicht geeignet für**: Wenn die Leistung im Vordergrund steht (z. B. Coaching, Beratung) und Kund:innen zuerst die Leistung wählen sollen, ist der Service-first Flow die bessere Wahl
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Smart Availability | Verbinde zusätzliche Ressourcen mit einer Buchungsoption, um kombinierte Verfügbarkeit sicherzustellen |
| Dynamisches Pricing | Ergänze zeitbasierte Preisregeln auf der Buchungsoption (z. B. Wochenendpreise) |
| Zusatzoptionen | Füge Add-Ons, zusätzliche Ressourcen und Empfehlungen im Buchungsprozess hinzu |
| Service-Zeitpläne | Schränke die Verfügbarkeit einer Buchungsoption über eigene Zeitpläne ein |
| [Buchungssequenzen](/booking-sequences) | Kombiniere mehrere Services in einer Buchung. Zahlung, MwSt. und Zeitraum müssen gleich sein. |
## Einstellungen & Optionen
### Grundeinstellungen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Name | Anzeigename auf der Buchungsseite |
| Gruppe | Interne Organisationseinheit |
| Zeitraum | Modus: Fest, Flexibel, Nach Zeitplan, Serie |
| Preis | Betrag inkl. MwSt-Satz. Zusammen mit Startgebühr, Basisdauer und Abrechnung pro ergibt sich der Dauerpreis. |
| Startgebühr | Einmalbetrag pro Buchung, unabhängig von der Dauer |
| Basisdauer | Zeitraum, der durch die Startgebühr abgedeckt ist. Darüber hinaus gilt der Preis pro Abrechnungsintervall. |
| Abrechnung pro | Intervall für angebrochene Zeit nach der Basisdauer (z. B. pro angefangene Stunde) |
### Erweiterte Einstellungen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Buchungsintervall | Zeitabstand zwischen möglichen Startterminen, gerechnet ab dem Beginn jedes Verfügbarkeitsfensters — nicht automatisch zur vollen Stunde |
| Vorlaufzeit | Frühestmöglicher Buchungszeitpunkt. Kann auch negativ sein, damit nach dem Start noch gebucht werden kann. |
| Vorausbuchungszeitraum | Wie weit in die Zukunft gebucht werden kann |
| Vorbereitungs-/Nachbereitungszeit | Automatisch geblockte Pufferzeit, nicht abgerechnet |
| Vor- und Nachbereitungszeit außerhalb der Öffnungszeiten erlauben | Standard an. Wenn du den Toggle deaktivierst, müssen Vorbereitung und Nachbereitung vollständig innerhalb der Öffnungszeiten liegen. Erscheint nur, wenn eine Vor- oder Nachbereitungszeit gesetzt ist. |
| Blocker übergreifend erlauben | Buchungen vor/nach einem Blocker ermöglichen |
| Zeitplan übergreifend erlauben | Über nicht verfügbare Zeiten hinweg buchen |
| Ende außerhalb des Zeitplans | Buchungsende darf nach Zeitplanende liegen |
| Wiederkehrende Buchungen | Regelmäßige Intervallbuchungen |
| Alle Buchungen automatisch annehmen | Ohne manuelle Bestätigung |
| Kontingent | Zusätzliche Begrenzung paralleler Buchungen |
| Buchungsart | Standard, Transparent, Mehrfach oder Vollständig |
| Min. Auswahl pro Bestellung | Mindestanzahl bei Mehrfachbuchungen |
| Max. Auswahl pro Bestellung | Höchstanzahl bei Mehrfachbuchungen |
| Interner Service | Nur für Admins bei manueller Buchung sichtbar |
| Zugangscode | Nur per Direkt-Link mit Code erreichbar |
| Darstellung der Zeitauswahl | Kalender oder Liste |
| Standort ausblenden | Für Online-Services |
| Weitere Buchung erlauben | Button für Folgebuchung im Checkout |
Eine **Tagesbuchung** (feste Dauer 1 Tag) startet um 00:00 Uhr bzw. zur hinterlegten Startzeit. Mit Vorlaufzeit 0 ist der heutige Tag danach nicht mehr buchbar. Setze eine **negative Vorlaufzeit**, z. B. **-8 Stunden**: Dann bleibt der heutige Tag nach dem Start noch für diese Dauer buchbar.
### Buchungsarten im Detail
| Buchungsart | Verhalten |
| - | - |
| Standard | Blockiert die Ressource für den Buchungszeitraum |
| Transparent | Blockiert nicht, unbegrenzte parallele Buchungen möglich |
| Mehrfach | Blockiert mehrere Kapazitätseinheiten pro Buchung (Gewichtung) |
| Vollständig | Blockiert die volle Kapazität (nur bei Child-Ressourcen) |
### Verfügbare Reiter
Je nach aktivierten Features werden innerhalb der Buchungsoption weitere Reiter angezeigt:
| Reiter | Funktion |
| - | - |
| Ressourcen | Weitere Ressourcen für kombinierte Verfügbarkeit (Smart Availability) |
| Zugang | Zugangslevel und Community-Zuordnung |
| Zahlungen | Online, Offline oder auf Rechnung |
| Zusatzoptionen | Add-Ons, zusätzliche Ressourcen und Empfehlungen |
| Zeitpläne | Zusätzliche Verfügbarkeitsregeln |
| Formular | Checkout-Abfragen und rechtliche Dokumente |
| Mitteilungen | Zusatzinfos in Bestätigungsmails und Erinnerungen |
| Stornierung | Stornierungsbedingungen und -fristen |
## Praxisbeispiele
Ein Coworking-Space möchte seinen Mitgliedern Meetingräume flexibel zwischen 1 und 6 Stunden buchbar machen, mit automatischer Bestätigung.
Ein Sportstudio bietet Yoga-Kurse an. Pro Kurs können maximal 20 Teilnehmer:innen teilnehmen. Die Teilnehmeranzahl wird über die Ressourcen-Verfügbarkeit gesteuert.
## FAQ
Technisch sind beide identisch (`services`-Tabelle, Feld `is_rental_option`). Der angezeigte Begriff hängt von der Ressourcen-Kategorie ab: Bei Räumen, Equipment oder Arbeitsplätzen wird **Buchungsoption** angezeigt, bei Dienstleistungen wie Coaching oder Beratung **Service**. Über die Aktionen **In Service umwandeln** bzw. **In Buchungsoption umwandeln** (drei Punkte in der Liste oder in der Detailansicht) wechselst du die Darstellung, ohne die Verknüpfungen zu verlieren.
Ja. Buchungsoptionen liegen zentral im Account. Du kannst eine Buchungsoption mit beliebig vielen Ressourcen verknüpfen. Beachte: Änderungen an der Buchungsoption wirken auf alle verknüpften Ressourcen.
Die Ressourcen-Verfügbarkeit (Anzahl) bestimmt, wie oft die Ressource physisch vorhanden ist. Das Kontingent ist eine zusätzliche, buchungstechnische Begrenzung, die unabhängig davon greift. Beispiel: Ein Raum ist einfach verfügbar, aber das Kontingent begrenzt die Buchungsoption auf maximal 3 parallele Buchungen.
Die Buchungsart **Vollständig** ist nur bei Child-Ressourcen verfügbar. Sie blockiert mit einer Buchung die gesamte Kapazität der übergeordneten Ressource. Typischer Anwendungsfall: ein Meetingraum mit mehreren Arbeitsplätzen, der als Ganzes gebucht werden soll. Für exklusive Tische oder Boote mit Plätzen pro Child-Ressource nutzt du **Standard** und [Exklusive Zeitfenster](/exclusive-time-slots), nicht **Vollständig**.
Setze **Startgebühr** auf 35 €, **Basisdauer** auf 60 Minuten, **Preis** auf 15 € und **Abrechnung pro** auf 60 Minuten. Die erste Stunde kostet nur die Startgebühr, jede weitere angefangene Stunde 15 €. Feine Unterschiede nach Wochentag, Uhrzeit oder Dauer hinterlegst du zusätzlich über [dynamisches Pricing](/dynamic-pricing) mit der Bedingung **Dauer**.
Das Buchungsintervall ist der Abstand zwischen Starts, keine Ausrichtung auf volle Uhrzeiten. Beginnt das Verfügbarkeitsfenster um 10:30, folgen 10:30, 11:30, 12:30. Mit [Smart Availability](/smart-availability) ist der Fensterstart der erste gemeinsame Zeitpunkt aller nötigen Ressourcen. Mehrere verbundene Ressourcen können mehrere Fenster erzeugen — dann stehen volle und halbe Stunden auf derselben Buchungsseite.
Eine Tagesbuchung beginnt zum Tagesstart bzw. zur hinterlegten Startzeit. Sobald dieser Zeitpunkt vorbei ist, gilt der heutige Tag bei Vorlaufzeit 0 als vergangen. Hinterlege in den erweiterten Einstellungen eine **negative Vorlaufzeit** (z. B. **-8 Stunden**). So können sich Kund:innen im Laufe des Tages noch einbuchen. -8 Stunden ist auch der Standard für die Tagesbuchung, die anny beim Onboarding interner Arbeitsplätze anlegt.
## Troubleshooting
Die Buchungsoption muss mit einer Ressource verknüpft sein, die auf „live" steht. Prüfe außerdem, ob ein Zugangscode gesetzt ist (dann ist die Option nur per Direkt-Link erreichbar) oder ob sie als „Interner Service" markiert ist.
Prüfe, ob die Zeitangaben auf der Ressource mit denen der Buchungsoption kompatibel sind. Die Zeitpläne der Ressource müssen identisch oder größer als die der Buchungsoption sein. Prüfe auch Vorlaufzeit und Vorausbuchungszeitraum.
Prüfe die **Vorlaufzeit**. Für Tagesbuchungen brauchst du in der Regel einen negativen Wert (z. B. -8 Stunden). Eine Vorlaufzeit von 0 oder mehr schließt den heutigen Tag, sobald die Startzeit erreicht ist.
Das Feature „Kontingente für Buchungsoptionen und Dienstleistungen" muss unter **Account-Einstellungen** → **Features** aktiviert sein, bevor das Feld in den erweiterten Einstellungen erscheint.
Die Buchungsoption hat keine verknüpfte Ressource vom Typ „eine davon" (ONE\_OF). Verknüpfe unter **Buchungsoption** → Reiter **Ressourcen** mindestens eine Ressource und stelle sicher, dass diese Ressource **live** ist. Der englische Fehlertext lautet **No resource linked to the booking option**, der deutsche **Mit der Buchungsoption ist keine Ressource verbunden**.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Buchungsoption und Service sind technisch identisch (`is_rental_option`). Bezeichnung im Admin hängt von der Ressourcen-Kategorie ab. Umwandlung: **In Service umwandeln** / **In Buchungsoption umwandeln**
> * Fehler `no_resource_attached_to_service`: EN-Titel **No resource linked to the booking option**, DE-Titel **Mit der Buchungsoption ist keine Ressource verbunden**. Ursache: keine ONE\_OF-Ressource verknüpft. Fix: Ressource an die Buchungsoption hängen und live schalten.
> * Buchungsoptionen liegen zentral im Account: Bearbeitung wirkt auf ALLE verknüpften Ressourcen
> * Zeitangaben auf der Ressource überschreiben die der Buchungsoption; Ressourcen-Zeitplan muss ≥ Buchungsoptions-Zeitplan sein
> * Pfad: **Ressource** → Reiter **Buchungsoption** → **+Hinzufügen** → **+Neu**
> * Kontingent ist eine ZUSÄTZLICHE Begrenzung neben der Ressourcen-Verfügbarkeit (Anzahl). Feature „Kontingente für Buchungsoptionen und Dienstleistungen" muss vorab aktiviert werden
> * Buchungsart „Vollständig" nur bei Child-Ressourcen verfügbar
> * Serie-Modus: Termine werden zentral in der Ressourcen-Verfügbarkeit gepflegt, nicht in der Buchungsoption selbst (seit Serienbuchungen v2, Release März 2026)
> * Min/Max Auswahl pro Bestellung gilt pro Buchungsoption, nicht global für den Service
> * Dauerpreis: subtotal = chargedIntervals × price + startingFee, chargedIntervals = ceil((duration − unchargedDuration) / calculationInterval). UI: **Startgebühr**, **Basisdauer**, **Abrechnung pro**. Beispiel erste Stunde 35 € / weitere 15 €: Startgebühr 35, Basisdauer 60 min, Preis 15, Abrechnung pro 60 min.
> * `allow_padding_off_schedule` default `true`. Toggle **Vor- und Nachbereitungszeit außerhalb der Öffnungszeiten erlauben** nur sichtbar bei padding ≠ 0 und nicht auto-duration. `false` erzeugt Unavailability `padding_off_schedule`.
> * Vorlaufzeit in Minuten, negativ erlaubt (UI: integer, Vielfaches von 5). Onboarding `RESOURCE_INTERNAL` Tagesbuchung: `lead_time` = -480, `default_start_time` bleibt 00:00:00.
> * Same-Day-Tagesbuchung: `DateAvailabilityEngine` addiert einen Tag, wenn `(now + leadTime).time > defaultStartTime`. Deshalb blockiert Vorlaufzeit 0 den heutigen Tag nach Mitternacht bzw. nach der Startzeit.
# Mitteilungen und Terminerinnerungen
Source: https://docs.anny.co/configure-notifications
Hinterlege E-Mail-Hinweise und die Terminerinnerung am Service oder an der Buchungsoption.
Mitteilungen sind zusätzliche Texte in den E-Mails an deine Kund:innen. Am Service und an der Buchungsoption stellst du auf demselben Reiter auch die Terminerinnerung ein. Du legst den Zeitpunkt fest und schreibst den Hinweis direkt darunter.
Das ist kein Editor für das E-Mail-Layout.
Terminerinnerungen und die zusätzlichen E-Mail-Informationen sind ab dem Plan **Essential** verfügbar.
## Wann nutze ich das?
| Situation | Was du einstellst |
| - | - |
| **Kund:innen sollen pünktlich kommen.** | Eine Erinnerung 24 Stunden und eine Stunde vor Buchungsbeginn, plus einen kurzen Hinweis im Text. |
| **Die Buchung hat ein klares Ende.** | Eine Erinnerung vor Buchungsende, zum Beispiel bei einer Tagesmiete oder einem Check-out. |
| **Alle E-Mails brauchen dieselbe Info.** | Den Text auf Account-Ebene, zum Beispiel die Anfahrt. Am Service ergänzt du, was man mitbringen soll. |
## Wo liegen Text und Erinnerung?
| Ebene | Pfad | Was du einstellst |
| - | - | - |
| Account | Oben den Account-Namen anklicken, oder im Benutzermenü **Account Einstellungen**. Dann Reiter **Mitteilungen** | Text in jeder E-Mail deiner Organisation |
| Ressource | Seitenleiste **Ressourcen** → Ressource öffnen → Reiter **Mitteilungen** | Text nur für diese Ressource |
| Service oder Buchungsoption | Seitenleiste **Services** → Service oder Buchungsoption öffnen → Reiter **Mitteilungen** | Zeitpunkt der Erinnerung und Text nur für diesen Service oder diese Buchungsoption |
Die Textebenen ergänzen sich. Liegt auf Account, Ressource und Service jeweils ein Text, stehen alle drei in einer E-Mail. Gibt es mehr als einen Hinweis, bekommt jeder Block eine Überschrift mit dem Namen der Ebene.
## Terminerinnerung am Service
Die Terminerinnerung gibt es nur am Service und an der Buchungsoption. Im Reiter **Mitteilungen** steht zuerst **Erinnerungen**. Direkt darunter steht **Zusätzliche E-Mail Informationen**. Dieser Text erscheint in der Bestätigung, in der Änderung und in der Erinnerungsmail.
Ohne hinterlegten Zeitpunkt sendet anny keine Terminerinnerung. Es gibt keinen Ein- und Ausschalter. Eine leere Liste bedeutet, dass keine Erinnerung rausgeht.
## Mitteilungen und Erinnerung einrichten
Öffne in der Seitenleiste **Services** und wähle den Service oder die Buchungsoption.
Die Detailseite ist offen.
Wechsle zum Reiter **Mitteilungen**.
**Erinnerungen** steht über **Zusätzliche E-Mail Informationen**.
Füge unter **Standarderinnerungen vor Buchungsbeginn** oder **Standarderinnerungen vor Buchungsende** mit **Hinzufügen** einen Eintrag hinzu. Trage die Zeit ein und wähle Minuten, Stunden oder Tage. Ein neuer Eintrag startet mit 60 Minuten. Mindestens 5 Minuten, höchstens ein Jahr.
Einen Eintrag entfernst du mit **Löschen**. Eine leere Liste schaltet diese Erinnerung aus.
Die Listen zeigen die Zeitpunkte, die anny verwenden soll.
Schreibe den Hinweis unter **Zusätzliche E-Mail Informationen**. Du kannst Überschriften, Listen, Fett, Kursiv, Unterstrichen und Durchgestrichen verwenden. Über das Sprachmenü hinterlegst du den Text pro Sprache.
Der Hinweis steht im Editor, direkt unter den Erinnerungen.
Klicke auf **Speichern**. Danach steht dort **Gespeichert**.
Auf Account- und Ressourcen-Ebene speicherst du denselben Text über **Speichern**. Dort gibt es keine Terminerinnerung.
Sobald die Erinnerung und der Text gespeichert sind, erscheint der Hinweis in den passenden E-Mails. Die Terminerinnerung gilt für nachfolgende Buchungen dieses Services oder dieser Buchungsoption.
## Einstellungen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Standarderinnerungen vor Buchungsbeginn | Zeitpunkte vor dem Start, in Minuten, Stunden oder Tagen. Leere Liste bedeutet keine Erinnerung vor Beginn. Mindestens 5 Minuten, höchstens ein Jahr. |
| Standarderinnerungen vor Buchungsende | Zeitpunkte vor dem Ende. Leere Liste bedeutet keine Erinnerung vor Ende. |
| Hinzufügen | Legt einen weiteren Zeitpunkt an. Der erste Wert ist 60 Minuten. |
| Löschen | Entfernt einen Zeitpunkt. |
| Zusätzliche E-Mail Informationen | Text auf Account-, Ressourcen- oder Service-Ebene. Er steht auch in der Erinnerungsmail. |
## Einschränkungen
* Das Layout der E-Mail bleibt fest. Du ergänzt nur den Text.
* Es gibt keinen Schalter für Terminerinnerungen. Ohne Zeitpunkt sendet anny keine Erinnerung.
* Account und Ressource haben nur den Text, keine Terminerinnerung.
* Kund:innen können Erinnerungen im Profil unter **Benachrichtigungen** mit **Erinnerungen** abbestellen. Den Zeitpunkt können sie selbst anpassen.
* Offene Rechnungen erinnerst du nicht hier. Dafür nutzt du **Zahlungserinnerungen senden** unter **Account Einstellungen** → Reiter **Rechnungsstellung** → **Automatisierte Rechnungsstellung**. Siehe [Zahlungserinnerungen](/pay-later).
## FAQ
Ja. Liegt auf Account-, Ressourcen- und Service-Ebene jeweils ein Text, stehen alle drei in der E-Mail. Gibt es mehr als einen Hinweis, bekommt jeder Block eine eigene Überschrift mit dem Namen der Ebene.
Entferne alle Einträge unter **Standarderinnerungen vor Buchungsbeginn** und **Standarderinnerungen vor Buchungsende**. Es gibt keinen separaten Schalter.
Nein. Das Format der E-Mails ist fest. Den zusätzlichen Text hinterlegst du unter **Zusätzliche E-Mail Informationen**.
Ja. Der Service liegt zentral im Account. Die Erinnerungen gelten für Buchungen dieses Services, unabhängig von der verknüpften Ressource.
Terminerinnerungen gehen vor Buchungsbeginn oder Buchungsende raus. **Zahlungserinnerungen senden** mahnt offene Rechnungen: am Fälligkeitsdatum, 7 Tage danach und 14 Tage danach.
## Troubleshooting
Im Service ist kein Zeitpunkt hinterlegt, der Plan enthält keine Terminerinnerungen, oder die Person hat **Erinnerungen** im Profil abbestellt. Prüfe den Reiter **Mitteilungen**, den Plan **Essential** und das Profil der Kund:in.
Zahlungserinnerungen kommen aus **Account Einstellungen** → Reiter **Rechnungsstellung** → **Automatisierte Rechnungsstellung** → **Zahlungserinnerungen senden**. Den Zeitpunkt der Terminerinnerung stellst du nur am Service oder an der Buchungsoption im Reiter **Mitteilungen** ein.
Der Text steht auf keiner der drei Ebenen, oder er wurde nicht mit **Speichern** übernommen. Lege ihn unter **Zusätzliche E-Mail Informationen** ab und speichere. Er erscheint in Bestätigung, Änderung und Erinnerung.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Zusätzliche E-Mail Informationen = Feature `custom-emails`, Planname **E-Mail Templates**, ab Essential. Drei Ebenen in der Mail: Account, Ressource, Service. Mehr als ein Block bekommt eine Überschrift mit dem Namen der Ebene.
> * Terminerinnerungen = `service.settings.reminders.beforeStart` und `beforeEnd`, Feature `default-reminders`, Planname **Terminerinnerungen**, ab Essential. Leere Arrays = aus, kein Toggle. Offset in Minuten, Minimum 5, Maximum 525600, UI-Default 60. Einheit Minuten, Stunden oder Tage. Button **Hinzufügen**, Entfernen mit **Löschen**.
> * UI am Service und an der Buchungsoption: Seitenleiste Services → Reiter Mitteilungen. **Erinnerungen** steht über **Zusätzliche E-Mail Informationen**. Speichern über **Speichern**, danach **Gespeichert**.
> * Account: Account-Name oben oder Benutzermenü **Account Einstellungen** → Reiter **Mitteilungen**. Ressource: Seitenleiste Ressourcen → Reiter **Mitteilungen**. Dort nur der Text, keine Terminerinnerung.
> * Kund:innen: Profil → Benachrichtigungen → Schalter **Erinnerungen**. Zeitpunkt kann kundenseitig angepasst werden.
> * Zahlungserinnerungen: Account Einstellungen → Reiter Rechnungsstellung → Automatisierte Rechnungsstellung, Toggle **Zahlungserinnerungen senden**. Artikel: /pay-later
> * Alte Hilfe-Route `/configure-booking-reminders` leitet auf diesen Artikel um.
> * Verwandte Artikel: /mobile-notifications, /pay-later, /anny-plan, /email-design-september-2026
# Eigene Formulare
Source: https://docs.anny.co/custom-forms
Erfasse individuelle Informationen im Buchungsprozess mit eigenen Formularfeldern pro Buchungsoption.
Eigene Formulare ermöglichen dir, individuell abgestimmte Informationen direkt im Buchungsprozess von deinen Kund:innen abzufragen. Du erstellst ein oder mehrere Formulare mit verschiedenen Feldtypen und weist sie flexibel einzelnen Buchungsoptionen zu, um kundenbezogene Daten effizient und zielgerichtet zu erfassen.
## Wie funktioniert Eigene Formulare?
Du erstellst ein Formular mit beliebig vielen Feldern und legst dabei fest, auf welcher Ebene die Daten erfasst werden:
* **Buchung**: Kund:innen füllen das Formular für jede einzelne Buchung aus.
* **Bestellung**: Kund:innen füllen das Formular einmal pro Gesamtbestellung aus (z. B. bei mehreren Buchungen in einem Warenkorb).
* **Kunde**: Kund:innen füllen das Formular einmalig für ihr Kundenprofil aus (z. B. für selten wechselnde Stammdaten).
Jedes Formular wird einer Buchungsoption zugewiesen. Pro Buchungsoption können mehrere Formulare gleichzeitig aktiv sein. Formulare, die aktuell nicht benötigt werden, verschiebst du per Drag & Drop in den inaktiven Bereich und kannst sie jederzeit wieder aktivieren oder einer anderen Buchungsoption zuweisen.
Sobald ein Formular einer Buchungsoption hinzugefügt ist, legst du pro Formular den **Abfragezeitpunkt** fest:
* **Bei Buchungsabschluss**: Kund:innen füllen das Formular direkt im Checkout aus (Standardverhalten).
* **Später (beim Check-in)** (BETA): Kund:innen können das Formular schon im Checkout optional ausfüllen. Pflicht wird es erst beim Check-in, falls Angaben noch fehlen. Das ist besonders nützlich, wenn Angaben erst kurz vor dem Termin relevant oder bekannt sind.
Weitere Details zur Einrichtung und zum Ablauf der verzögerten Formularabfrage beim Check-in findest du im Artikel [Check-in: Erste Schritte](/check-in-setup).
Nach der Buchung können Kund:innen ihre übermittelten Formulardaten in der Buchungsübersicht einsehen und bearbeiten, sofern du die nachträgliche Bearbeitung im jeweiligen Service freigibst. Diese Funktion ist aktuell nur in der Web-Version verfügbar.
Nutze die Ebene "Kunde" für Angaben, die sich selten ändern (z. B. Firmendaten, Zertifikate). So müssen Kund:innen diese Informationen nur einmal hinterlegen.
## Wann nutze ich das?
* **Du fragst pro Buchung spezifische Details ab (z. B. Teilnehmerzahl, Sonderwünsche, Ankunftszeit)**: Erstelle ein Formular auf Buchungsebene mit den passenden Feldtypen.
* **Du brauchst einmalige Angaben pro Bestellung, die für alle enthaltenen Buchungen gelten (z. B. Projektname, Versicherungsbestätigung)**: Nutze die Bestellebene, damit Kund:innen die Information nur einmal eingeben.
* **Du sammelst selten wechselnde Stammdaten (z. B. Gewerbenachweis, Zertifikat)**: Nutze die Kundenebene, damit die Angabe dauerhaft im Profil gespeichert wird.
* **Du möchtest Unterlagen vorab erhalten (z. B. Nachweise, Fotos, ausgefüllte PDFs)**: Verwende den Feldtyp Datei-Upload.
* **Nicht geeignet für**: Reine Kontaktdaten (Name, E-Mail, Telefon), denn diese erfasst anny bereits automatisch im Kundenprofil.
## Zusammenhang mit anderen Features
* [**Rechtliche Dokumente**](/legal-documents): Rechtliche Dokumente werden ebenfalls im Tab Formulare konfiguriert. Sie dienen der rechtlichen Absicherung (z. B. AGB-Bestätigung), während eigene Formulare inhaltliche Informationen abfragen.
* [**Wiederkehrende Buchungen**](/recurring-bookings): Bei Buchungsserien werden Formulardaten ausschließlich auf dem Mastertermin gespeichert und sind nur dort sichtbar und bearbeitbar.
* [**Check-In Terminal**](/check-in-setup): Auf Badge-Vorlagen kannst du Formularfelder der Buchung, des Kunden und der Bestellung als Variablen einfügen.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Interner Name | Bezeichnung zur Verwaltung |
| Beschreibung | Optionaler Hinweistext für Kund:innen |
| Anwenden auf | Buchung, Bestellung oder Kunde |
| Feldtitel | Bezeichnung des Eingabefelds |
| Feldtyp | Siehe Tabelle unten |
| Pflichtfeld | Feld muss ausgefüllt werden |
| Im Checkout anzeigen | Feld direkt im Checkout sichtbar |
| Abfragezeitpunkt | Bei Buchungsabschluss oder Später (beim Check-in, BETA) |
| Nachträgliche Bearbeitung | Kund:innen dürfen Daten nach Buchung ändern (pro Service) |
Für den Feldtyp Datei-Upload legst du zusätzlich die maximale Dateigröße (Standard: 5 MB) sowie die Mindest- und Maximalanzahl der erlaubten Dateien fest.
## Verfügbare Feldtypen
| Feldtyp | Anwendungsfall |
| - | - |
| Text | Kurze Angaben, z. B. Name einer Begleitperson |
| Zahl | Numerische Werte, z. B. Teilnehmerzahl |
| Text (lang) | Ausführliche Details, Wünsche oder Hinweise |
| Auswahl | Genau eine Antwort, z. B. Kenntnisstand |
| Mehrfachauswahl | Mehrere Antworten, z. B. thematische Interessen |
| Checkbox | Optionale Bestätigung, z. B. "Ich bringe Material mit" |
| Datum | Konkretes Datum, z. B. Geburtsdatum |
| Datum und Uhrzeit | Datum mit Uhrzeit, z. B. Ankunftstermin |
| Datei-Upload | Dokumente, Nachweise oder Medien vorab bereitstellen |
Unterstützte Dateitypen beim Upload: JPEG, PNG, GIF, WebP, PDF, Word (.doc/.docx), Excel (.xls/.xlsx), OpenDocument (.odt/.ods/.odp), Text (.txt), CSV, ZIP, MP3, MP4.
## Praxisbeispiele
Ein Workshop-Anbieter möchte pro Buchung den Kenntnisstand und Ernährungswünsche der Teilnehmer:innen abfragen, um Gruppen einteilen und das Catering planen zu können.
Ein Verleih-Anbieter möchte bei jeder Bestellung einmalig den Projektnamen und eine Schadensversicherungs-Bestätigung abfragen, unabhängig davon, wie viele Geräte in einer Bestellung enthalten sind.
## FAQ
Ja. Bestehende Formulare findest du zentral im Bereich Eigene Formulare. Von dort kannst du sie per Drag & Drop verschiedenen Buchungsoptionen zuweisen.
Bei Buchungsserien werden Formulardaten ausschließlich auf dem Mastertermin gespeichert. In den einzelnen Serienterminen sind die Felder nicht editierbar, um die Konsistenz der Serie sicherzustellen.
Ja, wenn du die nachträgliche Bearbeitung im jeweiligen Service aktivierst. Kund:innen sehen ihre Angaben dann in der Buchungsübersicht und können sie dort bearbeiten. Diese Funktion ist aktuell nur in der Web-Version verfügbar.
Es gibt keine feste Obergrenze. Du fügst über **+ Feld hinzufügen** beliebig viele Felder innerhalb eines Formulars hinzu.
JPEG, PNG, GIF, WebP, PDF, Word, Excel, OpenDocument, Text, CSV, ZIP, MP3 und MP4. Die Standard-Dateigröße liegt bei 5 MB.
## Troubleshooting
Das Formular ist möglicherweise im inaktiven Bereich. Öffne die Buchungsoption, wechsle zum Tab **Formulare** und prüfe, ob das Formular links (aktiv) oder rechts (inaktiv) steht. Ziehe es per Drag & Drop nach links, um es zu aktivieren.
Prüfe, ob die nachträgliche Bearbeitung im betreffenden Service aktiviert ist. Stelle außerdem sicher, dass die Person die Web-Version nutzt, da die Funktion in der mobilen App noch nicht verfügbar ist.
Das ist erwartetes Verhalten. Formulardaten werden bei Serien nur auf dem Mastertermin erfasst und gespeichert. Die einzelnen Serientermine zeigen die Felder nicht separat an.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Ressourcen** → Ressource wählen → **Buchungsoption** → Tab **Formulare** → **Eigene Formulare**
> * "Anwenden auf" steuert Speicherort: Buchung = pro Einzelbuchung, Bestellung = einmal pro Warenkorb, Kunde = einmalig im Profil
> * Formulare per Drag & Drop zwischen aktiv (links) und inaktiv (rechts) verschieben
> * Serien: Formulardaten nur auf Mastertermin gespeichert, Einzeltermine nicht editierbar
> * Nachträgliche Bearbeitung durch Kund:innen: Admin-Freigabe pro Service in den Service-Einstellungen, nur Web-Version (mobile App nicht enthalten)
> * Max. Dateigröße Upload: Standard 5 MB (konfigurierbar), unterstützte Formate: JPEG, PNG, GIF, WebP, PDF, DOC/DOCX, XLS/XLSX, ODT/ODS/ODP, TXT, CSV, ZIP, MP3, MP4
> * Abfragezeitpunkt pro Formular: "Bei Buchungsabschluss" (Standard, Pflicht im Checkout) oder "Später (beim Check-in)" (BETA: im Checkout optional mit Hint, beim Check-in Pflicht falls leer).
> * Eigene Formulare ≠ Rechtliche Dokumente: Formulare erfassen inhaltliche Daten, Rechtliche Dokumente sichern rechtlich ab (AGB, Widerruf etc.)
> * Badge-Vorlagen (Displays): Variablenauswahl enthält Feldtitel aus Buchungs-, Kunden- und Bestellformularen. Bestellfelder sind auf buchungsbezogenen Vorlagen wählbar.
> * Verwandte Artikel: /legal-documents, /buchungsoption-konfigurieren, /recurring-bookings, /check-in-setup
# Kundensalden & Sammelrechnungen
Source: https://docs.anny.co/customer-balances-and-collective-invoices
Sammle Rechnungsentwürfe pro Kund:in oder Unternehmen auf einem Saldo und konsolidiere sie später in einer Sammelrechnung.
Mit Kundensalden sammelst du Rechnungsentwürfe aus Buchungen, manuellen Rechnungen und optional auch aus Abos zunächst auf einem offenen Saldo, statt jede Position sofort final abzurechnen. Am Ende des Abrechnungszeitraums erstellt anny daraus eine Sammelrechnung. Das reduziert den Abrechnungsaufwand bei Firmenkund:innen mit vielen Buchungen und liefert eine zentrale, nachvollziehbare Rechnung pro Periode.
* Verfügbar ab dem **Business Plan**.
* Aktiviere das Feature unter **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Rechnungsstellung** → **Kundensalden**.
## Wie funktioniert das Feature?
Die Grundlogik der Rechnungsstellung bleibt erhalten: Für jede Buchung oder manuelle Rechnung entsteht ein Rechnungsentwurf. Kundensalden fügen eine zusätzliche Steuerungsebene hinzu:
1. Der Rechnungsentwurf wird einem offenen Kundensaldo zugeordnet. Entscheidend ist der Buchungszeitpunkt (nicht der Checkout-Zeitpunkt). Ist ein Service so konfiguriert, dass erst zum Buchungsbeginn abgerechnet wird, landet die Position im späteren Abrechnungszeitraum.
2. Kundensalden können pro Person oder pro Unternehmen geführt werden. Bei Gruppierung nach Unternehmen ordnet anny Buchungen automatisch anhand des Firmennamens und, wenn vorhanden, einer nicht-generischen E-Mail-Domain zu.
3. Am Stichtag (Periodenende + konfigurierte Verzögerung) werden alle verknüpften Rechnungsentwürfe in einer Sammelrechnung konsolidiert. Die Einzelentwürfe bleiben zur Nachvollziehbarkeit verlinkt.
Zusätzlich kannst du den Flow an mehreren Stellen steuern:
* **Maximaler Bestellbetrag für Saldo**: Verhindert, dass große Einzelbestellungen erst später abgerechnet werden. Beispiel 2000 €: Bestellungen bis 2000 € auf den Saldo, darüber sofortige Rechnung.
* **Schwellenwert für automatische Abrechnung**: Löst eine Sammelrechnung aus, sobald ein Saldo einen bestimmten Betrag erreicht.
* **Mindestbetrag**: Schiebt kleine Restbeträge in die nächste Periode.
* **Nur von Admins erstellte Buchungen** oder **Community-Beschränkung**: Definiert, wer auf Kundensaldo buchen darf.
* **Abo-Rechnungen einbeziehen**: Verschiebt deren Zahlungszeitpunkt an das Ende des Abrechnungszeitraums.
Du kannst Rechnungsentwürfe jederzeit manuell vorzeitig festschreiben oder in einen anderen Saldo verschieben.
## Wann nutze ich das?
* **Mehrere Buchungen innerhalb eines Zeitraums sollen gesammelt statt einzeln abgerechnet werden**: Typisch für Coworking Spaces oder Raumvermietung mit wiederkehrenden Buchungen.
* **Mehrere Mitarbeitende eines Unternehmens sollen auf einer Rechnung landen**: Gruppiere Salden nach Unternehmen, damit alle Buchungen konsolidiert werden.
* **Du möchtest vertrauenswürdigen Kund:innen spätere Abrechnung ermöglichen**: Beschränke die Funktion auf bestimmte Communities.
* **Zusatzkosten, manuelle Rechnungen oder Abo-Rechnungen sollen in einen gemeinsamen Abrechnungsflow**: Aktiviere die jeweiligen Optionen in den Kundensaldo-Einstellungen.
* **Nicht geeignet für**: Szenarien, in denen jede Buchung sofort final abgerechnet werden muss. Hier ist ein klassischer Einzelrechnungsprozess die bessere Wahl.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Communities | Berechtigungssteuerung, wer auf Kundensaldo buchen darf |
| Unternehmensprofile | Gruppierung der Salden pro Unternehmen, zentrale Rechnungs-E-Mail |
| Abos & Mitgliedschaften | Abo-Rechnungen können in den Kundensaldo einbezogen werden |
| Zahlen auf Rechnung (Pay-Later) | Kombinierbar: Pay-Later erzeugt Entwürfe, die auf dem Saldo gesammelt werden |
## Einstellungen & Optionen
Pfad: **Avatar** (oben rechts) → **Account-Einstellungen** → **Rechnungsstellung** → **Kundensalden**
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Abrechnungszeitraum | Periode für die Konsolidierung (z. B. monatlich) |
| Verzögerung nach Periodenende | Tage bis zur automatischen Abrechnung |
| Salden nach Unternehmen gruppieren | Buchungen pro Firma statt pro Person bündeln |
| Abo-Rechnungen einbeziehen | Abo-Abrechnungen in den Saldo aufnehmen |
| Maximaler Bestellbetrag | Obergrenze für Einzelbestellungen auf Saldo. Bestellungen **über** diesem Betrag werden sofort abgerechnet, nicht auf den Saldo geschrieben. Beispiel: 2000 € – Bestellungen bis 2000 € landen auf dem Saldo, darüber entsteht sofort eine Rechnung. |
| Schwellenwert für automatische Abrechnung | Konsolidierung bei Erreichen eines Gesamtbetrags |
| Mindestbetrag | Kleine Beträge in nächste Periode schieben. Die Sammelrechnung wird erst erstellt, wenn der Mindestbetrag erreicht ist. |
| Nur Admin-Buchungen | Nur von Admins erstellte Buchungen landen auf Saldo |
| Community-Beschränkung | Nur Mitglieder bestimmter Communities dürfen auf Saldo buchen |
Weitere relevante Bereiche:
* **Rechnungen**: Alle Rechnungsentwürfe, Salden und Konsolidierungen nachvollziehen
* **Kunden** → **Unternehmen**: Offene Salden auf Unternehmensebene einsehen
* **Checkout**: Kund:innen sehen die Option "Auf Kundensaldo buchen", wenn die Berechtigung und Service-Einstellungen es erlauben
## Was ändert sich für Kund:innen?
* Kund:innen erhalten nicht zwingend sofort eine finale Einzelrechnung. Ihre Positionen werden auf dem Saldo gesammelt.
* Je nach Konfiguration sehen Kund:innen im Checkout eine Option, die Buchung auf den Kundensaldo zu schreiben.
* Bestätigungs-E-Mails zeigen transparent, zu welchem Abrechnungszeitraum die Position gehört und wann die Sammelrechnung erstellt wird.
* Owner und Admins eines Firmenkontos sehen offene Salden unter **Home**.
## Praxisbeispiele
Ein Coworking Space möchte alle Buchungen und Abos eines Unternehmens monatlich gesammelt abrechnen. Nur Mitglieder der Community "Members" dürfen auf Kundensaldo buchen.
Öffne **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Rechnungsstellung** → **Kundensalden**. Aktiviere das Feature, setze den Abrechnungszeitraum auf **monatlich** und die Verzögerung auf **3 Tage** nach Periodenende.
Aktiviere **Salden nach Unternehmen gruppieren** und **Abo-Rechnungen einbeziehen**.
Beschränke die Funktion auf die Community **Members** und setze einen maximalen Bestellbetrag von 250 €.
Prüfe unter **Kunden** → **Unternehmen** → z. B. "Figma", dass Buchungen der Mitarbeitenden im offenen Kundensaldo zusammenlaufen. Anfang des Folgemonats wird die Sammelrechnung automatisch erstellt.
Eine Stadtverwaltung möchte mehrere Raumbuchungen monatlich gesammelt abrechnen, nutzt aber keine Online-Zahlung.
Öffne **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Rechnungsstellung** → **Kundensalden**. Wähle **monatlich** als Abrechnungszeitraum und setze die automatische Abrechnung auf **5 Tage** nach Periodenende.
Aktiviere **Salden nach Unternehmen gruppieren**, damit Buchungen verschiedener Mitarbeitender auf einer gemeinsamen Sammelrechnung landen.
Gehe zu **Kunden** → **Unternehmen** → "Stadt Musterstadt" und hinterlege eine zentrale **Rechnungs-E-Mail**, damit die Sammelrechnung an die richtige Stelle gesendet wird.
Prüfe in der Unternehmensansicht, dass Rechnungsentwürfe dem offenen Kundensaldo zugeordnet sind. Anfang des Folgemonats wird die konsolidierte Rechnung automatisch erstellt und an die hinterlegte E-Mail versendet.
## FAQ
Nein. Kundensalden funktionieren auch ohne Online-Zahlung. Online-Zahlung ist aber sinnvoll, wenn die spätere Sammelrechnung automatisch über eine hinterlegte Zahlungsmethode eingezogen werden soll.
Am Ende des gewählten Abrechnungszeitraums plus der konfigurierten Verzögerung. Zusätzlich kann eine Sammelrechnung früher entstehen, wenn du einen Schwellenwert für automatische Abrechnung gesetzt hast.
Nein. Die finale Sammelrechnung erhält die offizielle Rechnungsnummer. Die einzelnen Rechnungsentwürfe bleiben zur Nachvollziehbarkeit verknüpft, sind aber keine separaten finalen Rechnungen.
Nicht direkt über eine Ressourceneinstellung. Die Steuerung erfolgt über die globalen Kundensaldo-Einstellungen, Service-Zahlungseinstellungen, Grenzwerte und Berechtigungen.
Wenn für das Unternehmen eine Rechnungs-E-Mail gepflegt ist, geht die Sammelrechnung dorthin. Fehlt diese Angabe, wird sie an die zuerst mit dem Unternehmen verknüpfte Person gesendet.
Ja. Unter **Kundensalden** setzt du **Maximaler Bestellbetrag für Saldo**. Ein üblicher Wert ist **2000 €**: Bestellungen bis zu diesem Betrag werden auf den Saldo geschrieben, Bestellungen darüber sofort abgerechnet. Das ist kein harter Warenkorb-Deckel, sondern steuert nur, ob die Bestellung in den Saldo darf. **Mindestbetrag** steuert etwas anderes: die Sammelrechnung wartet, bis der offene Saldo diesen Betrag erreicht hat.
## Troubleshooting
Prüfe, ob "Salden nach Unternehmen gruppieren" aktiv ist und ob bei der Buchung dasselbe Unternehmen verwendet wurde. Unterschiedliche Firmennamen oder abweichende E-Mail-Domains können dazu führen, dass anny separate Unternehmen erkennt.
Das ist erwartetes Verhalten durch den eingestellten **Maximalen Bestellbetrag für Saldo** (Beispiel 2000 €: alles darüber wird sofort berechnet) oder einen bereits erreichten Schwellenwert für automatische Abrechnung.
Wenn ein Mindestbetrag konfiguriert ist, werden sehr kleine offene Beträge in die nächste Periode übernommen, bis der Mindestwert erreicht ist.
Wenn Abo-Rechnungen in Kundensalden einbezogen werden, verschiebt sich die Zahlung an das Ende des Abrechnungszeitraums. Das ist kein Fehler, sondern Teil der Sammelrechnungslogik.
Wenn auf Unternehmensebene keine Rechnungs-E-Mail gepflegt ist, wird die Sammelrechnung an die zuerst zugeordnete Person gesendet. Pflege bei Unternehmenssalden immer eine zentrale Rechnungs-E-Mail.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature: Kundensalden. Verfügbar ab Business Plan. Muss unter Account-Einstellungen → Rechnungsstellung → Kundensalden aktiviert werden.
> * UI-Pfad: Avatar → Account-Einstellungen → Rechnungsstellung → Kundensalden
> * Salden pro Person ODER pro Unternehmen (nicht beides gleichzeitig). Gruppierung nach Unternehmen nutzt Firmenname + nicht-generische E-Mail-Domain zur Zuordnung.
> * Rechnungsentwurf wird dem Saldo des Monats zugeordnet, in dem die BUCHUNG stattfindet (nicht der Checkout-Zeitpunkt).
> * Konsolidierung: Am Stichtag (Periodenende + Verzögerung) werden alle verknüpften Entwürfe zu einer Sammelrechnung zusammengefasst. Einzelentwürfe bleiben verlinkt.
> * Steuerungsmechanismen: Maximaler Bestellbetrag (Bestellungen DARÜBER nicht auf Saldo, Beispiel 2000 €), Schwellenwert für automatische Abrechnung, Mindestbetrag (Sammelrechnung erst ab diesem Saldo), Community-Beschränkung, "Nur Admin-Buchungen". Kein harter Warenkorb-Maximalbetrag im Checkout.
> * Abo-Rechnungen optional einbeziehbar: verschiebt deren Zahlung an das Periodenende.
> * Automatische Zahlung der Sammelrechnung möglich, wenn Kunde hinterlegte Zahlungsmethode aus Abo hat.
> * Verwechslungsgefahr: Kundensalden ≠ Pay-Later. Kundensalden sind ein Abrechnungsmodell (Entwürfe sammeln + konsolidieren). Pay-Later ist eine Zahlungsmethode pro Buchungsoption.
> * Empfänger Sammelrechnung: Rechnungs-E-Mail des Unternehmens > erste verknüpfte Person.
> * Verwandte Artikel: Rechnungsstellung (Übersicht), Unternehmen verwalten, Pay-Later, Rechnungsentwurf.
# Datenschutz & Löschfristen
Source: https://docs.anny.co/data-privacy
Definiere eigene Lösch- oder Anonymisierungsfristen für personenbezogene Daten und halte Datenschutzrichtlinien ein.
Mit dem Feature Löschfristen setzt du interne Richtlinien zur Datenaufbewahrung um und definierst flexibel, wann personenbezogene Daten anonymisiert oder gelöscht werden. anny ist grundsätzlich DSGVO-konform, entwickelt in Deutschland und betrieben auf Servern mit Hostingstandort Deutschland.
Das Feature **Löschfristen** muss unter **Account-Einstellungen → Features** aktiviert werden.
## Wie funktioniert das Feature?
Als Auftragsverarbeiter löscht anny keine Daten eigenständig. Du entscheidest, wann und wie lange personenbezogene Daten gespeichert, anonymisiert oder gelöscht werden.
Standardmäßig speichert anny Daten mindestens 10 Jahre. Sobald du das Feature aktivierst und eigene Fristen konfigurierst, werden nach Ablauf der definierten Zeiträume folgende personenbezogene Informationen verarbeitet:
* Vorname und Nachname
* E-Mail-Adresse
* Aktivitäten innerhalb der Plattform (z. B. Buchungen)
* Unternehmen
* Handynummer
Du wählst zwischen zwei Modi:
| Modus | Wirkung | Empfohlen für |
| - | - | - |
| Anonymisierung | Buchungsdaten bleiben in anonymisierter Form erhalten (z. B. für Auslastungsberichte). Personenbezug wird vollständig entfernt. | Desksharing, Hochschulen |
| Vollständige Löschung | Alle Buchungen und Nutzerinformationen werden vollständig entfernt. Keine Daten zur Auswertung verbleiben. | Sensible Bereiche (z. B. betriebliche Gesundheitsprogramme) |
Sowohl Anonymisierung als auch vollständige Löschung sind irreversibel. Gelöschte oder anonymisierte Daten können nicht wiederhergestellt werden.
So konfigurierst du die Fristen:
Navigiere in den **Account-Einstellungen** zum Reiter **Features** und aktiviere **Löschfristen**.
Nach Aktivierung wird der Reiter **Datenschutz** sichtbar. Klicke darauf.
Wähle **Eigene Löschfristen** und entscheide dich für **Anonymisieren** oder **Löschen**. Stelle die Fristen für kostenlose und kostenpflichtige Buchungen separat ein. Die Frist wird in Wochen festgelegt (Minimum: 1 Woche).
Klicke auf **Speichern**, um die Einstellungen zu übernehmen.
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest interne Datenschutzrichtlinien umsetzen**: Definiere individuelle Aufbewahrungsfristen für kostenlose und kostenpflichtige Buchungen getrennt.
* **Du betreibst eine Hochschule oder Desksharing-Lösung und brauchst Auslastungsdaten ohne Personenbezug**: Nutze die Anonymisierung, um statistische Auswertungen zu ermöglichen.
* **Du verarbeitest besonders sensible Daten (z. B. Gesundheitsprogramme)**: Nutze die vollständige Löschung, damit keinerlei Rückverfolgbarkeit möglich ist.
* **Nicht geeignet für**: Reine Sichtbarkeitssteuerung innerhalb von Communities. Dafür nutze den Inkognito-Modus in den Community-Einstellungen.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Löschfristen aktivieren | Feature unter Account-Einstellungen → Features einschalten |
| Modus | Anonymisieren oder vollständig löschen |
| Frist kostenlose Buchungen | In Wochen, Minimum 1 Woche |
| Frist kostenpflichtige Buchungen | In Wochen, Minimum 1 Woche |
Setze die Frist für kostenpflichtige Buchungen länger als für kostenlose, um Aufbewahrungspflichten aus der Rechnungsstellung zu berücksichtigen.
## Praxisbeispiele
Eine Universitätsbibliothek möchte Auslastungsberichte erstellen, ohne personenbezogene Daten dauerhaft zu speichern.
Ein betriebliches Gesundheitsprogramm erfordert die vollständige Entfernung aller Nutzerdaten nach Ablauf der gesetzlichen Aufbewahrungspflicht.
## FAQ
Ja, du kannst die Fristen jederzeit anpassen. Bereits anonymisierte oder gelöschte Daten können jedoch nicht wiederhergestellt werden.
Die Verarbeitung erfolgt automatisch nach Ablauf der eingestellten Frist. Der genaue Zeitpunkt hängt vom internen Verarbeitungszyklus ab.
Bereits verarbeitete Daten bleiben anonymisiert oder gelöscht. Neue Daten werden wieder nach der Standardfrist von mindestens 10 Jahren gespeichert.
Die Frist bezieht sich auf die letzte Aktivität des Kunden. Solange aktive Buchungen bestehen, werden keine Daten verarbeitet.
## Troubleshooting
Das Feature Löschfristen ist nicht aktiviert. Navigiere zu **Account-Einstellungen → Features** und aktiviere **Löschfristen**. Der Reiter erscheint erst danach.
Prüfe, ob der Kunde noch aktive Buchungen hat. Solange offene Buchungen bestehen, wird die Löschung oder Anonymisierung nicht ausgeführt.
Die Löschfristen betreffen Buchungs- und Kundendaten. Die Sichtbarkeit in Communities steuerst du über den Inkognito-Modus in den Community-Einstellungen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature-Name: Löschfristen
> * UI-Pfad: Account-Einstellungen → Features → Löschfristen aktivieren → Reiter Datenschutz wird sichtbar
> * Standardspeicherfrist ohne Feature: mindestens 10 Jahre
> * Beide Modi (Anonymisierung, vollständige Löschung) sind irreversibel
> * anny agiert als Auftragsverarbeiter (Art. 28 DSGVO), löscht nie eigenständig
> * Getrennte Fristen für kostenlose und kostenpflichtige Buchungen konfigurierbar
> * Fristformat: Wochen, Minimum 1 Woche, kein Maximum
> * Abgrenzung: Inkognito-Modus (Community-Einstellungen) steuert Sichtbarkeit innerhalb Communities, nicht Datenlöschung
> * Löschfristen betreffen: Vorname, Nachname, E-Mail, Buchungsaktivitäten, Unternehmen, Handynummer
> * Bei Anonymisierung bleiben Buchungsdaten für Auswertungen erhalten, nur der Personenbezug wird entfernt
> * Performance-Verbesserung "Custom Deletion Periods Speedup" deployed Nov 2025
# Invoice forwarding
Source: https://docs.anny.co/datev-import
Richte die automatische Rechnungsweiterleitung an DATEV ein und nutze anny-Exporte für DATEV Unternehmen Online.
anny lässt sich auf mehreren Wegen mit DATEV verbinden: über automatische E-Mail-Weiterleitung von Rechnungs-PDFs, über monatliche Exportpläne für DATEV Unternehmen Online oder über den CAMT.053-Import als Kontoauszug. In diesem Artikel erfährst du, wie du die einzelnen Wege einrichtest.
## Automatische Rechnungsweiterleitung an DATEV
Mit dieser Methode werden alle Rechnungs-PDFs automatisch und einzeln in Echtzeit an DATEV übertragen.
Erstelle in deinem Mailing-System eine spezielle Funktions-E-Mail für Rechnungen, z. B. `accounting@deinunternehmen.de`. Diese dient als Zwischenstation für die Weiterleitung an DATEV.
Richte eine automatische Weiterleitung von der Funktions-E-Mail zu deiner DATEV Upload Mail ein. Die DATEV Upload Mail kannst du im DATEV Help Center unter "Einrichtung DATEV Upload Mail" konfigurieren.
Öffne **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Rechnungsstellung**. Trage die Funktions-E-Mail (z. B. `accounting@deinunternehmen.de`) als Rechnungs-E-Mail ein und wähle als Anhangformat **PDF**.
Die DATEV Upload Mail funktioniert ausschließlich mit bestätigten E-Mail-Adressen. Da anny von einer no-reply-Adresse sendet, ist der Umweg über eine eigene Funktions-E-Mail erforderlich.
In Google Mail (Gmail) ist es nicht möglich, E-Mails automatisch an eine andere Adresse weiterzuleiten, ohne die Weiterleitungsadresse vorher zu bestätigen. Nutze in diesem Fall einen anderen E-Mail-Anbieter für die Funktions-E-Mail.
## DATEV Unternehmen Online nutzen
Für DATEV Unternehmen Online empfiehlt sich der folgende monatliche Workflow:
Öffne die **Export-Zeitpläne** (Menüleiste → Exporte oder direkt über Account-Einstellungen). Erstelle einen monatlichen Exportplan für alle Rechnungen (Status: bezahlt, erstattet, versendet) als PDF an die gewünschte E-Mail-Adresse oder an die DATEV Unternehmen Online Mailadresse.
Erstelle in DATEV Unternehmen Online ein internes Konto für anny und importiere alle Rechnungs-PDFs dorthin.
Lade einmal pro Monat die Rechnungs-PDFs der Online-Transaktionsgebühren (Stripe/anny-Gebühren) manuell in DATEV hoch.
## CAMT.053-Import als Kontoauszug
Für eine vollständige Integration empfehlen wir den CAMT.053-Import, der im Artikel [Buchhaltung mit anny](/accounting) ausführlich beschrieben ist. Dabei behandelt DATEV das anny-Zahlungskonto wie eine reguläre Bankverbindung mit Saldofortschreibung.
## Ergebnis prüfen
Nach der Einrichtung erkennst du den Erfolg daran, dass:
* Bei der E-Mail-Weiterleitung: Rechnungs-PDFs automatisch in deinem DATEV-Posteingang erscheinen
* Bei DATEV Unternehmen Online: Der monatliche Export als ZIP mit allen Rechnungen am definierten Datum zugestellt wird
* Beim CAMT-Import: Der Kontoauszug in DATEV mit Eröffnungs- und Schlusssaldo angezeigt wird
## FAQ
Die DATEV Upload Mail akzeptiert nur E-Mails von bestätigten Absenderadressen. Da anny von einer no-reply-Adresse sendet, ist eine Bestätigung nicht möglich. Der Umweg über eine eigene Funktions-E-Mail mit Weiterleitung löst dieses Problem.
Für Echtzeit-Einzelbelege nutze die E-Mail-Weiterleitung. Für eine strukturierte monatliche Übergabe nutze den CAMT.053-Import (empfohlen) oder den PDF-Sammelexport für DATEV Unternehmen Online.
Ja. Alle Rechnungen und Gutschriften (inklusive Stornorechnungen) werden automatisch als PDF weitergeleitet, sofern die E-Mail-Weiterleitung aktiv ist.
Ja. Unter Export-Zielen kannst du beliebige E-Mail-Adressen als Empfänger hinterlegen. Der Steuerberater erhält dann automatisch das monatliche ZIP-Archiv.
## Troubleshooting
Prüfe die Weiterleitungskette: 1) Ist die Funktions-E-Mail korrekt in anny unter Rechnungsstellung eingetragen? 2) Ist die automatische Weiterleitung von der Funktions-E-Mail zur DATEV Upload Mail aktiv? 3) Ist das Anhangformat auf PDF gesetzt?
Gmail erfordert eine Bestätigung der Weiterleitungsadresse, die bei der DATEV Upload Mail nicht möglich ist. Nutze einen anderen E-Mail-Anbieter (z. B. Microsoft 365) für die Funktions-E-Mail.
Die anny/Stripe-Gebührenrechnungen werden separat erstellt und sind nicht im automatischen Rechnungsexport enthalten. Lade sie manuell einmal pro Monat in DATEV hoch, oder nutze den CAMT.053-Import, der Gebühren als separate Buchungen enthält.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * DATEV ist keine native Integration im Integrations-Menü, sondern ein E-Mail-basierter Workflow über Rechnungsweiterleitung.
> * UI-Pfad für E-Mail-Weiterleitung: Avatar → Account-Einstellungen → Rechnungsstellung → Rechnungs-E-Mail + Anhangformat PDF
> * Funktions-E-Mail nötig (z. B. [accounting@firma.de](mailto:accounting@firma.de)), da DATEV Upload Mail nur bestätigte Absender akzeptiert (anny sendet von no-reply).
> * Einschränkung Gmail: Weiterleitung erfordert Bestätigung der Zieladresse, was mit DATEV Upload Mail nicht direkt möglich ist.
> * DATEV Unternehmen Online Workflow: Monatlicher PDF-Export aller Rechnungen + separates Hochladen der Stripe-Gebührenrechnungen.
> * Neues Feature (Hidden Beta, Juli 2026): DATEV-Buchhaltungsexporte direkt aus dem Admin-Bereich (geplant oder manuell), liefert DATEV-Buchungsstapel.
> * Export-Pläne konfigurierbar unter: Export-Zeitpläne
> * Verwandte Artikel: Buchhaltung mit anny, (Automatische) Exporte, Stripe Connect einrichten.
# Rabattcodes
Source: https://docs.anny.co/discount-codes
Erstelle absolute oder prozentuale Rabattcodes, die Kund:innen im Checkout eingeben, um einen Preisnachlass auf ihre Buchung zu erhalten.
Mit Rabattcodes bietest du deinen Kund:innen einen direkten Preisnachlass im Checkout. Du erstellst einen Code, legst den Rabatt fest (absolut oder prozentual) und bestimmst optional, für welche Ressourcen er gilt und wie oft er eingelöst werden darf. Kund:innen geben den Code im Buchungsprozess ein und der Preis wird sofort reduziert.
* Verfügbar ab dem Professional-Plan.
* Aktiviere vorab das Feature **Rabattcodes** unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Wie funktioniert das Konzept?
Ein Rabattcode ist ein frei wählbarer Zeichencode (z. B. "SOMMER20"), den Kund:innen im Checkout eingeben. Der hinterlegte Rabatt wird direkt vom Buchungspreis abgezogen. Im Gegensatz zu Buchungscodes gibt es kein Guthaben, das über mehrere Buchungen hinweg verbraucht wird: Der Rabattcode reduziert den Preis der aktuellen Buchung einmalig.
Die Logik ist einfach:
* Kund:in gibt den Code im Checkout ein.
* anny prüft: Ist der Code gültig (Ablaufdatum, verfügbare Anzahl, passende Ressource)?
* Bei Erfolg wird der Rabatt angewendet und der reduzierte Preis angezeigt.
* Auf der Rechnung erscheint der Originalpreis abzüglich des Rabatts.
Rabattcodes können auch für kostenlose Buchungen genutzt werden: Setze einen 100-%-Rabatt, um eine Ressource für ausgewählte Personen kostenfrei zugänglich zu machen.
## Wann nutze ich das?
* **Du führst eine Promotion oder Marketingaktion durch**: Erstelle einen Code mit begrenzter Anzahl und Ablaufdatum.
* **Du willst Bestandskund:innen oder Partner:innen einen Sondertarif geben**: Erstelle einen Code mit unbegrenzter Anzahl, beschränkt auf bestimmte Ressourcen.
* **Du möchtest eine Buchung komplett kostenfrei anbieten**: Setze einen 100-%-Rabatt für eine bestimmte Ressource.
* **Nicht geeignet für**: Guthabenlogik über mehrere Buchungen (nutze dafür Buchungspakete/Wertgutscheine) oder wiederkehrende Rabatte auf Abos (Abo-Rabatte werden direkt im Admin bei der Abo-Erstellung hinterlegt).
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Buchungspakete & Codes | Abgrenzung: Buchungscodes sind einlösbares Guthaben mit Kontingent. Rabattcodes sind reine Preisnachlässe ohne Guthaben. |
| Dynamisches Pricing | Rabattcodes und dynamische Preisregeln können kombiniert werden. Der Rabatt wird auf den dynamisch berechneten Preis angewendet. |
| Zusatzoptionen | Mit dem Toggle "Zusatzoptionen inkludieren" wird der Rabatt auch auf gebuchte Add-ons angewendet. |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Gutscheincode | Der Code, den Kund:innen im Checkout eingeben |
| Interne Beschreibung | Nur für Admins sichtbare Notiz zum Verwendungszweck |
| Absoluter Rabatt | Fester Betrag in Euro, der abgezogen wird |
| Relativer Rabatt | Prozentualer Abzug vom Buchungspreis |
| Ablaufdatum | Datum und Uhrzeit, bis wann der Code gültig ist |
| Verfügbare Anzahl | Wie oft der Code insgesamt eingelöst werden kann |
| Einmal pro Kunde | Toggle: begrenzt die Einlösung auf einmal pro Kund:in (per E-Mail) |
| Gültige für Ressourcen | Optionale Einschränkung auf Ressourcen; leer = accountweit gültig |
| Zusatzoptionen inkludieren | Rabatt gilt auch für gebuchte Add-ons |
Im Checkout sehen Kund:innen **Gutscheincode hinzufügen**. Nach erfolgreicher Eingabe wird der reduzierte Preis direkt angezeigt. Auf der Buchungsseite können sie denselben Code auch im Feld **Buchungscode** eingeben. Der Rabatt gilt dann schon beim Hinzufügen zum Warenkorb und in der Preisvorschau.
"Gültige für Ressourcen" ist optional. Lässt du das Feld leer, gilt der Rabattcode accountweit für alle Ressourcen. Trage einzelne Ressourcen ein, um den Code gezielt einzuschränken.
## Rabattcode erstellen
Öffne **Rabattcodes** in der Menüleiste links (sichtbar nach Feature-Aktivierung).
Klicke auf **Neu+**. anny generiert automatisch einen Code, den du überschreiben kannst.
Trage entweder einen **absoluten Rabatt** (z. B. 10 Euro) oder einen **relativen Rabatt** (z. B. 20 %) ein. Setze nicht beide gleichzeitig.
Wähle unter **Gültige für Ressourcen** optional die Ressource(n) aus, für die der Code gelten soll. Lässt du das Feld leer, gilt der Code accountweit. Setze optional ein Ablaufdatum und eine verfügbare Anzahl.
Aktiviere **Zusatzoptionen inkludieren**, wenn der Rabatt auch auf Add-ons angewendet werden soll.
Aktiviere den Toggle **Einmal pro Kunde**, wenn jede Person den Code nur einmal einlösen darf. anny prüft die Einlösung anhand der E-Mail-Adresse.
Der Code ist sofort aktiv und kann von Kund:innen im Checkout verwendet werden.
## Praxisbeispiele
Ein Seminarhaus möchte im Frühling eine Promotion laufen lassen: 20 % auf alle Räume, begrenzt auf 50 Einlösungen.
Öffne **Rabattcodes** → **Neu+**. Setze den Code auf "FRUEHLING20".
Trage 20 % als relativen Rabatt ein.
Wähle unter **Gültige für Ressourcen** alle Seminarräume aus.
Setze die verfügbare Anzahl auf 50 und das Ablaufdatum auf Ende Mai.
Kund:innen geben "FRUEHLING20" im Checkout ein und erhalten 20 % Rabatt. Nach 50 Einlösungen oder nach dem Ablaufdatum ist der Code nicht mehr gültig.
Ein Coworking-Space möchte Kooperationspartner:innen kostenfreie Tagesbuchungen ermöglichen, ohne ein Abo oder Kontingent einzurichten.
Öffne **Rabattcodes** → **Neu+**. Setze den Code auf "PARTNER100".
Trage 100 % als relativen Rabatt ein.
Wähle die Day-Pass-Ressource aus.
Setze die verfügbare Anzahl auf die gewünschte Menge (z. B. 10).
Partner:innen geben "PARTNER100" ein und buchen kostenfrei. Nach 10 Einlösungen ist der Code aufgebraucht.
Ein Aktivitätsanbieter möchte neuen Teilnehmer:innen einen Rabatt für ihren ersten Kursbesuch geben. Jede Person soll den Code genau einmal nutzen können, auch wenn sie später weitere Kurse bucht.
Öffne **Rabattcodes** → **Neu+**. Setze den Code auf "ERSTERKURS".
Trage den gewünschten Rabatt ein, z. B. 50 % als relativen Rabatt.
Wähle unter **Gültige für Ressourcen** die Kurs-Ressource(n) aus.
Aktiviere den Toggle **Einmal pro Kunde**, damit jede Person den Code nur beim ersten Checkout einlösen kann.
Teilnehmer:innen geben "ERSTERKURS" beim ersten Kursbuchen ein und erhalten den Rabatt. Bei späteren Buchungen wird derselbe Code für dieselbe E-Mail-Adresse nicht erneut angerechnet.
## FAQ
Ja. Lass das Feld **Gültige für Ressourcen** einfach leer, dann gilt der Code accountweit für alle Ressourcen. Alternativ wählst du gezielt einzelne Ressourcen aus, um den Code einzuschränken.
Setze nur einen der beiden Werte. Wenn versehentlich beide gesetzt sind, wird der relative Rabatt priorisiert.
Nein. Pro Buchung kann nur ein Rabattcode eingegeben werden.
Ja, sofern im Checkout **Gutscheincode hinzufügen** angezeigt wird. Bei einigen Konfigurationen (z. B. Sofort-Bestätigung ohne Checkout-Schritt) kann das Feld fehlen.
Aktiviere beim Erstellen oder Bearbeiten des Codes den Toggle **Einmal pro Kunde**. anny prüft die Einlösung dann anhand der E-Mail-Adresse und rechnet den Code pro Person nur einmal an.
Ja. Auf der Buchungsseite funktioniert der Code im Feld **Buchungscode** (dasselbe Feld wie für Pakete und Wertgutscheine). Der Preis wird dann schon vor dem Checkout reduziert. Im Checkout bleibt zusätzlich **Gutscheincode hinzufügen**.
## Troubleshooting
Prüfe, ob das Feature **Rabattcodes** unter **Account-Einstellungen** → **Features** aktiviert ist. Stelle zudem sicher, dass für die gebuchte Ressource ein gültiger Code existiert.
Mögliche Ursachen: Das Ablaufdatum ist überschritten, die verfügbare Anzahl ist aufgebraucht, oder der Code gilt nicht für die ausgewählte Ressource. Prüfe alle drei Einschränkungen. Ist der Toggle **Einmal pro Kunde** aktiv, prüfe zusätzlich, ob die E-Mail-Adresse den Code bereits eingelöst hat.
In eingebetteten Widgets konnte es vorkommen, dass der Originalpreis kurzzeitig angezeigt wird. Lade die Seite neu. Wenn das Problem bestehen bleibt, wende dich an den Support.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature: Rabattcodes. Plan: Professional. Aktivierung: Account-Einstellungen → Features → Rabattcodes.
> * UI-Pfad: **Rabattcodes** (Menüleiste links, nach Aktivierung sichtbar).
> * "Gültige für Ressourcen" ist optional. Leer = Code gilt accountweit für alle Ressourcen. Mit Einträgen = Code gilt nur für die gewählten Ressourcen.
> * Pro Buchung nur EIN Rabattcode möglich.
> * Toggle "Einmal pro Kunde": Wenn aktiv, ist der Code pro Kund:in nur einmal einlösbar. Identifikation der Kund:in erfolgt über die E-Mail-Adresse.
> * "Verfügbare Anzahl" (Gesamtzahl aller Einlösungen) und "Einmal pro Kunde" (max. 1 pro Person) sind unabhängig und kombinierbar.
> * Wenn "Einmal pro Kunde" aktiv und dieselbe E-Mail-Adresse den Code bereits eingelöst hat: Code wird im Checkout nicht erneut angerechnet, auch bei späteren Buchungen nicht.
> * Kombination mit Buchungscodes: Möglich. Rabattcode reduziert den Preis, Buchungscode verrechnet Guthaben auf den Restbetrag.
> * Kombination mit dynamischem Pricing: Rabatt wird auf den dynamisch berechneten Endpreis angewendet.
> * Toggle "Zusatzoptionen inkludieren": Wenn aktiv, gilt der Rabatt auf Hauptbuchung + Add-ons. Wenn inaktiv, nur auf Hauptbuchung.
> * Abgrenzung Buchungscodes: Guthaben mit Kontingent, einlösbar über mehrere Buchungen. Rabattcodes: Einmalige Preisreduktion pro Buchung.
> * Abgrenzung Abo-Rabatte: Prozentualer Rabatt bei manueller Abo-Erstellung im Admin. Kein Code, kein Self-Service.
> * Bekanntes Problem: Bei "Buchung auf Anfrage" konnte das Rabattcode-Feld in älteren Versionen fehlen (Bug gefixt).
> * Verwechslungsgefahr für Endkund:innen: **Buchungscode** vs. Checkout **Gutscheincode**. Buchungscode = Paket-Guthaben, Gutscheincode = Preisnachlass (Admin-Feature heißt weiter **Rabattcodes**).
> * Seit Aug 2026 akzeptiert die öffentliche Buchungsseite Rabattcodes auch im Feld **Buchungscode** (add + precalculate). Checkout-Trigger ist **Gutscheincode hinzufügen** (nicht mehr Rabattcode). Der Hinweistext `bookingCodeInfo` behauptet noch, Rabattcodes kämen erst im Checkout: UI-Copy ist veraltet, Verhalten im Artikel oben ist korrekt.
# Dynamische Kapazitätsplanung mit On-Demand Ressourcen
Source: https://docs.anny.co/dynamic-capacity-planning
Passe die Kapazität deiner Termine automatisch an die Nachfrage an, indem du On-Demand Ressourcen nutzt.
Mit der **dynamischen Kapazitätsplanung mit On-Demand Ressourcen** passt anny die Kapazität eines Termins automatisch an die tatsächliche Buchungsnachfrage an. Ressourcen wie Guides, Trainer:innen oder Equipment werden **nicht vorab fest eingeplant**. Sie werden erst dann automatisch zugewiesen, wenn eine Buchung eingeht und Kapazität benötigt wird.
So bleiben Ressourcen flexibel verfügbar, werden vor Doppelbelegung geschützt und Termine skalieren in **Echtzeit** mit der Nachfrage.
## Wie du Termin-Kapazitäten automatisch an die Nachfrage anpasst
In den Termineinstellungen kannst du neben festen Ressourcen auch **On-Demand Ressourcen** hinterlegen. Diese stehen zunächst auf Abruf bereit und werden erst bei Bedarf automatisch eingesetzt.
**So funktioniert die dynamische Kapazitätsplanung im Hintergrund:**
On-Demand Ressourcen sind einem Termin zugeordnet, aber noch nicht blockiert.
Sobald eine Buchung Kapazität beansprucht, weist anny automatisch eine passende On-Demand Ressource zu.
Mit der Zuweisung wird ein Blocker im Kalender der Ressource erstellt.
Die Ressource ist im gleichen Zeitraum für andere Angebote nicht mehr als On-Demand verfügbar.
Die Kapazität des Termins aktualisiert sich dynamisch, abhängig von: Buchungsstand, verfügbaren On-Demand Ressourcen und deren individueller Kapazität.
### Voraussetzungen und Hinweise
Damit die Logik sauber greift, solltest du Folgendes beachten:
* **Verfügbarkeiten pflegen:** On-Demand Ressourcen müssen korrekte Verfügbarkeiten haben, damit sie nur für passende Termine berücksichtigt werden.
* **Saubere Zuordnung:** Wenn Ressourcen nur bestimmte Angebote bedienen können, muss diese Einschränkung über die Verknüpfung korrekt abgebildet sein.
### Praxisbeispiel: Tourismusagentur
Eine Agentur bietet **5 parallele Touren** an. Guides sind On-Demand Ressourcen mit einer Kapazität von **max. 10 Gästen** pro Guide.
| Buchungen | Was passiert |
| - | - |
| 1–10 | Guide 1 wird bereitgestellt und geblockt |
| 11–20 | Guide 2 wird bereitgestellt und ebenfalls geblockt |
Beide Guides sind nun für andere Touren im selben Zeitraum nicht mehr verfügbar. Die Kapazität passt sich automatisch an, ohne manuelle Eingriffe.
## Verwandte Artikel
* **[Los Geht's: Kurse](/getting-started-courses):** Richte Kurse mit Sessions, Kapazitäten und wiederkehrenden Terminen ein.
* **[Smart Availability](/smart-availability):** Erfahre, wie du komplexe Verfügbarkeitsregeln für deine Ressourcen definierst.
* **[Ressourcen und Child-Ressourcen](/ressourcen-konfigurieren):** Verstehe den Unterschied zwischen Haupt- und Child-Ressourcen.
* **[Zeitpläne](/schedules):** Definiere regelmäßige Öffnungszeiten für deine Ressourcen.
* **[Verfügbare Termine](/available-slots):** Erstelle einzelne buchbare Zeitfenster für Events, Kurse oder Workshops.
# Dynamisches Pricing
Source: https://docs.anny.co/dynamic-pricing
Passe Preise automatisch an: nach Wochentag, Uhrzeit, Auslastung, Kundengruppe oder Buchungsanzahl.
Mit dynamischem Pricing passt du die Preise deiner Buchungsoptionen automatisch an verschiedene Faktoren an. Statt für jedes Szenario eine eigene Buchungsoption zu erstellen, definierst du Preismodifikatoren mit Bedingungen, die den Basispreis erhöhen oder senken.
Verfügbar ab dem **Professional Plan**.
## Wie funktioniert dynamisches Pricing?
Dynamisches Pricing arbeitet mit **Preismodifikatoren**. Ein Preismodifikator verändert den Basispreis einer Buchungsoption, wenn eine oder mehrere Bedingungen erfüllt sind.
Der Ablauf:
1. Du öffnest das dynamische Pricing über den Link oberhalb des Preisfeldes in der Buchungsoption
2. Du erstellst einen oder mehrere Preismodifikatoren
3. Pro Modifikator legst du die Art der Preisänderung und die Bedingungen fest
4. Bei einer Buchung prüft anny automatisch, ob die Bedingungen zutreffen, und passt den Preis an
### Arten von Preismodifikatoren
| Typ | Beschreibung |
| - | - |
| Einmaliger Rabatt/Aufschlag | Fester Betrag, einmalig auf die Buchung angewendet |
| Pro Intervall | Betrag pro Zeiteinheit (z. B. pro Stunde) |
| Prozentual | Prozentualer Aufschlag oder Rabatt auf den Gesamtpreis |
Ein einmaliger Rabatt kann nicht größer sein als der Preis eines einzelnen Intervalls. Sollen mehrere Intervalle kostenlos sein, nutze stattdessen eine kostenlose Basisdauer in der Buchungsoption.
### Bedingungen
Jeder Preismodifikator kann an eine oder mehrere Bedingungen geknüpft werden:
| Bedingung | Beschreibung |
| - | - |
| Wochentag | Gilt an bestimmten Wochentagen (z. B. Samstag, Sonntag) |
| Uhrzeit | Gilt zu bestimmten Uhrzeiten |
| Datum | Gilt an konkreten Daten (z. B. Feiertage) |
| Vorlaufzeit | Abhängig davon, wie weit im Voraus gebucht wird |
| Dauer | Gilt ab einer bestimmten Buchungsdauer (z. B. Aufschlag oder Rabatt nach der ersten Stunde) |
| Community | Gilt für Mitglieder einer bestimmten Community |
| Auslastung | Greift ab einem definierten Auslastungsgrad der Ressource |
| Anzahl Termine in Serie | Bei Serienbuchungen ab einer bestimmten Terminanzahl |
| Buchungsanzahl (gleicher Tag) | Anzahl Buchungen desselben Services im Warenkorb am gleichen Datum |
| Buchungsanzahl (gleicher Monat) | Anzahl Buchungen desselben Services im Warenkorb im gleichen Monat |
| Ressource | Gilt für eine oder mehrere ausgewählte Ressourcen oder Child-Ressourcen |
### Bedingungslogik
Du kannst festlegen, ob **alle** Bedingungen zutreffen müssen (UND-Logik) oder ob **eine** genügt (ODER-Logik). Außerdem wählst du, ob der Modifikator pro einzelne Buchung oder auf die gesamte Bestellung angewendet wird.
Mehrere Preismodifikatoren können kombiniert werden. Die Reihenfolge ist relevant: sie werden nacheinander in der definierten Reihenfolge angewendet. Achte darauf, ob du zuerst prozentuale oder absolute Werte anwenden möchtest.
### Preisvorschau und Anzeige
Im Bereich Dynamisches Pricing kannst du zusätzlich:
* Eine **manuelle Preisvorschau** festlegen (z. B. "ab 15 €"), die auf der Buchungsseite angezeigt wird
* Die **Preisaufschlüsselung** für Kund:innen ein- oder ausblenden (besonders hilfreich bei Rabatten)
* Die Preisvorschau pro Sprache individuell anpassen
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest Wochenend- oder Feiertagszuschläge berechnen**: Erstelle einen prozentualen Aufschlag mit Wochentag- oder Datumsbedingung
* **Du hast Kundengruppen mit Sonderkonditionen** (z. B. Mitglieder, Stammkund:innen): Nutze die Community-Bedingung für automatische Rabatte
* **Du willst die Auslastung über den Preis steuern**: Erhöhe den Preis ab einer bestimmten Auslastung automatisch
* **Du bietest Gruppenrabatte oder Mengenstaffeln an**: Kombiniere Buchungsanzahl-Bedingungen mit gestaffelten Rabatten
* **Du hast innerhalb einer Buchungsoption unterschiedliche Preise pro Platz, Zone oder Mitarbeitenden**: Hinterlege Preis-Modifikatoren direkt auf der Ressource oder Child-Ressource, statt mehrere Buchungsoptionen anzulegen.
* **Nicht geeignet für**: Komplett unterschiedliche Produkte oder Leistungen. Dafür solltest du separate Buchungsoptionen mit eigenen Preisen erstellen.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Communities | Preismodifikatoren können an Community-Mitgliedschaft geknüpft werden |
| Rabattcodes | Ergänzend nutzbar: Rabattcodes gelten zusätzlich zu dynamischen Preismodifikatoren |
| Stornierungsbedingungen | Stornierungskosten beziehen sich auf den modifizierten Endpreis |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Preismodifikator erstellen | Aufschlag oder Rabatt mit Betrag/Prozent definieren |
| Typ | Einmalig, Pro Intervall oder Prozentual |
| Anwendungsebene | Pro Buchung oder auf gesamte Bestellung |
| Bedingungen | Wochentag, Uhrzeit, Datum, Vorlaufzeit, Dauer, Community, Auslastung, Buchungsanzahl, Ressource |
| Bedingungslogik | Alle müssen zutreffen / Eine muss zutreffen |
| Preisvorschau | Manueller Anzeigetext auf der Buchungsseite |
| Preisaufschlüsselung anzeigen | Detaillierte Preisdarstellung für Kund:innen |
| MwSt-Satz | Individuell pro Preismodifikator einstellbar |
## Praxisbeispiele
Ein Fahrradverleih möchte an Samstagen und Sonntagen 20 % mehr pro Stunde berechnen. Unter der Woche gilt der normale Tarif.
Ein Tour-Anbieter möchte ab 5 Personen 5 % Rabatt und ab 10 Personen 10 % Rabatt gewähren.
Ein Coworking-Space bietet eine offene Flex-Desk-Area mit mehreren Child-Ressourcen (Desk 1–4) an. Bestimmte Desks am Fenster sollen teurer sein als die im Innenbereich, ohne dafür separate Buchungsoptionen anzulegen.
## FAQ
Ja. Alle Modifikatoren, deren Bedingungen erfüllt sind, werden nacheinander angewendet. Die Reihenfolge kannst du per Drag & Drop anpassen.
Die Stornierungsbedingungen beziehen sich auf den tatsächlich berechneten Endpreis (also inklusive aller angewendeten Modifikatoren).
Ja. Rabattcodes werden zusätzlich zu den dynamischen Preismodifikatoren angewendet.
Nur wenn du die Preisaufschlüsselung in den Einstellungen des dynamischen Pricings aktivierst. Andernfalls sehen Kund:innen nur den Endpreis.
Ja. Nutze die Bedingung "Vorlaufzeit" (z. B. Vorlaufzeit größer als 14 Tage) in Kombination mit einem prozentualen Rabatt.
Ja. Nutze die Bedingung **Dauer**. Für das Grundmodell "erste Stunde 35 €, jede weitere 15 €" setzt du zuerst Startgebühr, Basisdauer und Abrechnung pro in der [Buchungsoption](/configure-booking-option). Dynamisches Pricing ergänzt das um Zuschläge oder Rabatte ab einer bestimmten Dauer.
## Troubleshooting
Prüfe, ob die Bedingungen exakt zutreffen. Bei der Logik "Alle müssen zutreffen" genügt eine nicht erfüllte Bedingung, damit der Modifikator nicht greift. Teste mit der Preisvorschau in der Buchungserstellung.
Die Preisvorschau auf der Ressourcen-Kachel zeigt den Preis der ersten Buchungsoption. Wenn du eine manuelle Preisvorschau eingestellt hast, überschreibt diese die automatische Berechnung. Prüfe unter **Dynamisches Pricing** → **Preisvorschau**.
Stelle sicher, dass die Kund:innen beim Buchen eingeloggt sind und der richtigen Community zugeordnet sind. Community-basierte Preismodifikatoren greifen nur bei authentifizierten Nutzer:innen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Dynamisches Pricing ist ab dem **Professional Plan** verfügbar
> * Pfad: **Buchungsoption/Service** → oberhalb des Preisfeldes → Link **Dynamisches Pricing**
> * Preismodifikator-Typen: Einmaliger Rabatt/Aufschlag, Pro Intervall, Prozentual
> * Bedingungen: Wochentag, Uhrzeit, Datum, Vorlaufzeit, Dauer (`duration`), Community, Auslastung, Anzahl Termine in Serie, Buchungsanzahl (gleicher Tag/gleicher Monat), Ressource (für individuelle Preise pro Ressource/Child-Ressource)
> * Anwendungsebene: pro Buchung ODER auf gesamte Bestellung
> * Logik: "Alle müssen zutreffen" (UND) oder "Eine muss zutreffen" (ODER)
> * Ein einmaliger Rabatt kann nicht größer sein als der Preis eines einzelnen Intervalls
> * Reihenfolge der Modifikatoren beachten: prozentuale und absolute Werte werden in der definierten Reihenfolge angewendet
> * MwSt-Sätze können individuell pro Preismodifikator gesetzt werden
> * Preisvorschau kann manuell überschrieben und pro Sprache angepasst werden
> * Bedingung "Ressource": Ermöglicht individuelle Preise pro Ressource oder Child-Ressource innerhalb derselben Buchungsoption (z. B. Fensterplatz teurer als Innenplatz). Operator "One of" + Ressourcen/Child-Ressourcen auswählen.
# Neues E-Mail-Design ab 15. September 2026
Source: https://docs.anny.co/email-design-september-2026
Ab dem **15. September 2026** versendet anny Bestätigungen, Änderungen, Erinnerungen, Rechnungen und Abo-Mails im neuen Layout. Bereits zugestellte E-Mails bleiben unverändert. Das Layout selbst kannst du nicht umschalten.
Die Beispielbilder zeigen die fiktive Organisation **Acme Inc**. So siehst du, wo deine Marke steht und wo anny nur noch im Footer als **Powered by** erscheint.
## Was sich für Kund:innen ändert
| Vorher | Ab 15. September 2026 |
| :- | :- |
| Organisationsname und Bestellnummer (**BO…**) stehen unter der Begrüßung. | Der Kopf zeigt dein **Logo** links, wenn du eines hinterlegt hast. Die Bestellnummer steht dezent als **Bestellreferenz** direkt unter den Buchungskarten. |
| Buchungsnummern (**BB…**) stehen mit Raute auf jeder Karte. | Die Buchungsnummer bleibt auf der Karte, ohne Raute. |
| Mehrere Buchungen stehen nebeneinander in zwei Spalten. | Jede Gruppe ist eine volle Karte untereinander. |
| Gleiche Zeit, gleiche Ressource und gleiche Buchungsoption erscheinen als getrennte Karten. | Diese Buchungen liegen in einer Karte, zum Beispiel **3 Buchungen**. |
| Zusätzliche E-Mail-Informationen stehen unter den Karten. | Dieselben Texte stehen direkt unter der Begrüßung, vor den Karten. |
| Tickets sind volle Download-Buttons unter jeder Karte, zum Beispiel **PDF Ticket herunterladen**. | Tickets sitzen auf der Karte als kompakte **Wallet**- und **PDF**-Buttons. |
| Jede Karte hat eigene Kalender- und Storno-Aktionen. | Kalender sitzt auf der Karte. Verwalten und Stornieren stehen einmal darunter. |
| Der Footer steht zweispaltig: **Platform** (anny) neben **Provider** (deine Organisation). | Mit eigenem **Logo** bleibt anny auf **Powered by** im Footer beschränkt. |
## Hinweise und Adresse
Texte aus **Mitteilungen** bleiben erhalten. Du hinterlegst sie weiter unter [Mitteilungen konfigurieren](/configure-notifications) auf Account-, Ressourcen- oder Buchungsoptionsebene. Das Feature dafür heißt **E-Mail Templates**. Es ist kein Editor für das Layout.
Steht mehr als ein Hinweis in der Mail, bekommt jeder Block einen fetten Titel nach dem Muster **Hinweise zur Bibliothek** oder **Hinweise zum Campus**. Ein einzelner Hinweis erscheint nur als Text, ohne Überschrift.
Adresse, Serientermine und häufige Fragen bleiben unter den Karten.
## Was gleich bleibt
* Inhalt der Buchung: Zeiten, Preise, Teilnehmer:innen, Formularfelder, Tickets, Zugänge und Online-Meetings.
* Ob eine Mail überhaupt rausgeht. Das steuerst du weiter über die Benachrichtigungseinstellungen.
* Zusätzliche Texte aus **Mitteilungen**.
* Rechnungen und Abo-Mails nutzen dasselbe neue Erscheinungsbild, der Inhalt bleibt fachlich gleich.
## Was du vor dem Stichtag prüfen solltest
Öffne **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Account**. Hinterlege dein **Logo**, wenn der Mail-Kopf deine Marke zeigen soll. Ohne Logo bleibt im Kopf die anny-Wortmarke.
Prüfe die Texte unter **Mitteilungen** auf Account-, Ressourcen- und Buchungsoptionsebene. Sie erscheinen künftig weiter oben und werden eher gelesen.
Löse nach dem 8. September eine Testbuchung aus oder sende eine Bestätigung erneut. Alte Mails im Posteingang ändern sich nicht.
Sobald das Logo gespeichert ist, nutzen neu versendete Mails es im Kopf. anny bleibt im Footer als **Powered by**.
## Einschränkungen
* Du kannst nicht beim alten Layout bleiben.
* Du kannst das HTML der Mail nicht frei gestalten.
* Bereits versendete Mails werden nicht nachträglich umgebaut.
* In manchen Outlook-Versionen können abgerundete Ecken eckiger wirken.
## FAQ
Es gilt für neu versendete transaktionale Mails: Buchungsbestätigung, Änderung, Erinnerung, Rechnung und Abo. Broadcasts und rein administrative Systemmails sind nicht das Thema dieser Umstellung.
Nur wenn unter **Account** kein **Logo** hinterlegt ist. Mit Logo erscheint anny unten als **Powered by**, zusammen mit dem Link auf eine eigene Buchungsseite.
Nein. Die Bestellnummer (**BO…**) steht nicht mehr unter der Begrüßung, sondern dezent als **Bestellreferenz** direkt unter den Buchungskarten. Die Buchungsnummer (**BB…**) bleibt auf der Karte.
Nein. Es ändert sich nur die Position: oberhalb der Karten statt darunter.
Nein. Sie erhalten ab dem Stichtag einfach das neue Layout. Bereits erhaltene Mails bleiben wie gesendet.
## Troubleshooting
Unter **Account-Einstellungen** → **Account** fehlt ein **Logo**, oder die Mail wurde vor dem Speichern versendet. Hinterlege das Logo und prüfe eine neu versendete Mail.
Auf keiner Ebene ist ein Text unter **Zusätzliche E-Mail Informationen** hinterlegt. Lege ihn unter [Mitteilungen konfigurieren](/configure-notifications) an.
Diese Mail wurde vor der Umstellung erzeugt. Der Posteingang ändert sich nicht. Sende die Bestätigung nach dem Stichtag erneut, wenn die Kund:in eine lesbare Kopie braucht.
Hidden link-only announcement (`hidden: true` group in docs.json, `public: true`). Slug `email-design-september-2026`. Switchover date 8 September 2026 comes from product, not from code.
Shared wrapper is the customer notification mail that includes order, booking, invoice and subscription blocks. Same-slot stacking: identical start, end, service and resource become one card (`stack_count`). Old layout used 50% columns in one section (Outlook overlap). Notices are org/resource/service email info above cards; titles only when more than one notice (`Notes about :name` / grammar\_choice Hinweise zur/zum). Address and series stay in meta-info below cards. Header logo is organization logo when present, else platform wordmark. Footer imprint is the organization; anny is powered-by plus create-page link.
Screenshots are English playground renders with Acme Inc as tenant and customer Anna. Greeting line may still show German copy from the playground greeting helper. Order number (BO…) is a muted order reference directly under the booking cards; booking numbers (BB…) sit on cards. Old tickets are full-width download buttons; new tickets are compact Wallet/PDF on the card. Header and footer logos are fitted from the image aspect ratio, left-aligned, and vertically centered in the header row. Do not treat Acme Inc as a real customer. Do not present playground URLs as a product feature.
Related: /configure-notifications (extra email copy and appointment reminders on the service, features Email Templates and Appointment reminders), /account-settings (logo on Account tab), /admin-notifications (who receives admin mail). Do not document implementation identifiers in user-facing answers.
# Die anny Buchungsseite als Widget auf der eigenen Website einbetten
Source: https://docs.anny.co/embed-booking-page
Bette deine Buchungsseite oder einzelne Ressourcen direkt auf deiner Website ein und biete deinen Kund:innen ein nahtloses Buchungserlebnis in deinem eigenen Design.
Eine eigene Website ist heute für fast jedes Angebot selbstverständlich. Das anny Widget ermöglicht es dir, deine Buchungsseite oder einzelne Ressourcen direkt dort einzubetten, wo deine Kund:innen bereits sind – sie müssen deine Website nicht verlassen, um zu buchen.
**WordPress:** Installiere das Plugin [anny bookings](https://wordpress.org/plugins/anny-bookings/) und füge Blöcke ein, statt HTML zu kopieren. Schritt für Schritt: [Die anny Buchungsseite in WordPress einbetten](/embed-wordpress). Die HTML-Einbettung unten bleibt für alle anderen Websites.
Technisch funktioniert das über einen iFrame, der in zwei Schritten eingebunden wird: zuerst ein globales Script, dann die eigentliche Komponente an der gewünschten Stelle. Du konfigurierst das Widget einmalig in anny und passt es an dein Design an. Deine Website zeigt dann immer den aktuellen Stand.
## Was du am Ende eingerichtet hast
* Das globale Widget-Script ist auf deiner Website eingebunden
* Du hast das Widget auf Organisations- oder Ressourcenebene konfiguriert
* Das Design ist an deine Corporate Identity angepasst
* Das Widget ist an der gewünschten Stelle platziert und getestet
## Schritt 1: Widget-Ebene und -Typ wählen
Du kannst das Widget auf zwei Ebenen einbetten. Entscheide zuerst, was du zeigen möchtest.
**Gesamte Buchungsseite** (Organisation → Einstellungen → Buchungsseite) Sinnvoll, wenn du mehrere Ressourcen hast, die durchsuchbar sein sollen. Hier konfigurierst du auch globale Komponenten wie den Login-Button und den Warenkorb-Button.
**Einzelne Ressource** (Ressourcen → Ressource auswählen → Buchungsseite) Sinnvoll, wenn du gezielt eine Ressource einbetten möchtest, z. B. ein Erstgespräch auf einer Landingpage.
Innerhalb jeder Ebene gibt es verschiedene Widget-Typen:
| Typ | Wann verwenden |
| - | - |
| **Seiten-Widget** | Buchung ist der Hauptinhalt der Seite |
| **Panel-Widget** | Du hast eigenen Inhalt und willst nur den Buchungsfluss einbetten |
| **Button-Widget** | Buchung soll sich per Klick in einem Modal öffnen |
| **Globale Hilfs-Widgets** | Login und Warenkorb im Site-Header |
### **Welche Widgets gibt es?**
#### **Seiten-Widgets**
| Widget | Am besten für |
| - | - |
| `a-organization-page` | Vollständige Buchungsseite mit Tabs, Filtern, optionaler Karte/Kalender |
| `a-organization-map` | Karten-orientiertes Organization-Erlebnis |
| `a-organization-calendar` | Kalender-orientiertes Organization-Erlebnis |
| `a-resource-page` | Vollständige Ressource-Detail- und Buchungsseite |
| `a-resource-map` | Ressource-Karte oder Sitzplan-/Grundrissansicht |
| `a-resource-calendar` | Ressource-Kalenderansicht |
| `a-service-page` | Vollständige Service-Detail- und Buchungsseite |
| `a-subscription-page` | Subscription-Detail und Checkout |
| `a-package-page` | Package-Detail und Checkout |
| `a-my-bookings` | Buchungsübersicht des eingeloggten Nutzers |
#### **Panel-Widgets**
| Widget | Am besten für |
| - | - |
| `a-resource-booking-panel` | Nur den Buchungsfluss für eine Ressource einbetten |
| `a-service-booking-panel` | Nur den Buchungsfluss für einen Service einbetten |
#### **Button-Widgets**
| Widget | Am besten für |
| - | - |
| `a-organization-button` | Organization-Explore in einem Modal öffnen |
| `a-resource-button` | Ressource-Buchung in einem Modal öffnen |
| `a-service-button` | Service-Buchung in einem Modal öffnen |
| `a-subscription-button` | Subscription-Checkout in einem Modal öffnen |
| `a-package-button` | Package-Checkout in einem Modal öffnen |
#### Globale Hilfs-Widgets
| Widget | Am besten für |
| - | - |
| `a-cart-modal-button` | Warenkorb-Trigger mit Live-Badge |
| `a-login-button` | Login/Logout mit gemeinsamem Auth-Zustand |
## Schritt 2: Script global laden
Füge das Widget-Bundle **einmalig** in den `
` deiner Website ein.
```html theme={null}
```
Wenn du das Widget nur auf einer einzigen Seite verwendest, kannst du das Script auch direkt oberhalb der Komponente auf dieser Seite einfügen.
## Schritt 3: Einstellungen prüfen und Snippet einfügen
Öffne die Buchungsseite der entsprechenden Ebene im Admin, wähle die gewünschte Komponente und konfiguriere die Optionen.
**Auf Organisationsebene** (Seiten-Widget) stehen u. a. folgende Einstellungen zur Verfügung:
* Header auf Organisations-/Ressourcenseite ausblenden
* Filter und Kartenumschalter ausblenden
* Standard-Reiter und Standard-Ansicht (z. B. Raster)
* Kategorie zur Vorfilterung
* Widget-Höhe und Navbar-Höhe
**Auf Ressourcenebene** (Seiten-Widget) stehen u. a. folgende Einstellungen zur Verfügung:
* Header auf Ressourcen-/Organisationsseite ausblenden
* Vorausgewählter Service
* Widget-Höhe und Navbar-Höhe
Kopiere dann den generierten Einbettungscode und füge die Komponente an der Stelle ein, an der sie auf deiner Website erscheinen soll.
Beispiel für ein ganzseitiges Widget auf Organisationsebene:
```html theme={null}
```
Beispiel für ein eingebettetes Booking-Panel:
```html theme={null}
```
Beispiel für einen Button-Widget:
```html theme={null}
```
## Schritt 4: Design anpassen
Navigiere zu Organisation → Einstellungen → Buchungsseite und öffne das Design-Panel über „Design anpassen". Dort kannst du einstellen:
* Primary Color und Secondary Color
* Text- und Hintergrundfarbe
* Input-Hintergrund und Rahmenfarbe
* Eckenradius (abgerundet oder eckig)
* Logo für die Lade-Animation
anny speichert das Design für den gesamten Account – du musst es nicht pro Ressource neu einstellen. In der Live-Vorschau siehst du deine Änderungen sofort.
## Schritt 5: Testen
Öffne die Seite im Browser und prüfe:
* Widget lädt und zeigt Inhalte an
* Buchungsflow lässt sich vollständig durchführen
* Design passt zur restlichen Seite
* Auf mobilen Viewports ist das Layout korrekt
* Login- und Warenkorb-Button (falls verwendet) sind sichtbar und funktionieren
* Login und Zahlung dürfen ein Popup öffnen. Wenn das Fenster leer bleibt oder der Browser den Inhalt blockiert, siehe [Popups vom Widget](/widget-embed-advanced#popups-vom-widget).
## Checkliste
* Script global im Header eingebunden
* Widget auf Account- oder Ressourcenebene konfiguriert
* Komponente an der richtigen Stelle auf der Website platziert
* Design angepasst und gespeichert
* Widget getestet und Buchungsflow geprüft
# Die anny Buchungsseite in Google einbetten
Source: https://docs.anny.co/embed-google-sites
## Kopiere den Code deiner Buchungsseite
* Den Code für die allgemeine Buchungsseite deiner Organisation findest du in deinen Accounteinstellungen unter [Buchungsseite](http://app.anny.co/organization/settings/booking-page), die Einstellung findet man im am Profilbild rechts oben im anny Adminbereich.
* Den Code für die Buchungsseite einer bestimmten Ressource oder eines bestimmten Services findet man in den jeweiligen Einstellungen der Ressource/des Services [Ressourcen](https://app.anny.co/resources) > Ressource > Buchungsseite
Dort kopiert man das Script (einmalig auf der Webseite) und den jeweiligen Code des Buchungswidgets.

**Pro Tipp:** Das Design der Buchungsseite kann in anny bearbeitet werden, mehr dazu findest du in unserem Artikel [Die anny Buchungsseite auf deiner Website einbetten](/embed-booking-page).
## HTML-Einfüge Punkt finden
In der Bearbeitungsleiste oben rechts, auf "Einbetten" klicken.

## Einfügen des HTML-Blocks
Durch Auswahl dieser Option wird ein spezieller Block für den HTML-Code hinzugefügt, wichtig ist, dass *Code einbetten* ausgewählt wird.

## HTML-Code einfügen
Innerhalb dieses HTML-Blocks befindet sich ein Feld, in das der HTML-Code aus anny hinzugefügt werden kann. Wenn der Code eingefügt wurde, auf weiter klicken.
## Widget anpassen
Durch Ziehen des Fensters kann das Widget auf die passende Größe zugeschnitten werden.
**Pro Tipp:** Mit dem Button rechts oben gibt es eine Vorschau, die zeigt, wie deine Webseite angezeigt wird.

### Das Endergebnis

# Die anny Buchungsseite in Wix einbetten
Source: https://docs.anny.co/embed-wix
## Kopiere den Code deiner Buchungsseite
* Den Code für die allgemeine Buchungsseite deiner Organisation findest du in deinen Accounteinstellungen unter [Buchungsseite](http://app.anny.co/organization/settings/booking-page), die Einstellung findet man im am Profilbild rechts oben im anny Adminbereich.
* Den Code für die Buchungsseite einer bestimmten Ressource oder eines bestimmten Services findet man in den jeweiligen Einstellungen der Ressource/des Services [Ressourcen](https://app.anny.co/resources) > Ressource > Buchungsseite
Dort kopiert man das Script (einmalig auf der Webseite) und den jeweiligen Code des Buchungswidgets.

**Pro Tipp:** Das Design der Buchungsseite kann in anny bearbeitet werden, mehr dazu findest du in unserem Artikel [Die anny Buchungsseite auf deiner Website einbetten](/embed-booking-page).
## Element hinzufügen
Im Wix Editor kann man mit dem "+"-Symbol befindlich am linken, oberen Bildschirmrand kann man Elemente hinzufügen. Unter Code einbetten > beliebte Einbettungen > "HTML-Code" Kann man ein HTML-Element hinzufügen.

## HTML-Code einfügen
Ein neues Element wird der Seite hinzugefügt. Es öffnet sich ein Textfeld, wo der HTML-Code aus anny hinzugefügt werden kann, wenn der Code eingefügt wurde, auf Aktualisieren klicken.

**Pro Tipp:** Hier darauf achten, dass man einmal auf der gesamten Seite das Script lädt, wenn sich die [Einstellungen](https://app.anny.co/organization/settings/booking-page) in anny zur Bearbeitung des Designs ändern, ändert sich auch der Code.
## Das Fenster anpassen
Passe die Größe und Position des Fensters so an, dass deine Buchungsseite, oder der Kalender deiner Ressource nach deinen Wünschen angezeigt wird.
**Pro Tipp:** Mit dem Button links oben gibt es eine Vorschau, die zeigt, wie deine Webseite auf Mobilgeräten angezeigt wird.

# Die anny Buchungsseite in WordPress einbetten
Source: https://docs.anny.co/embed-wordpress
Mit dem Plugin anny bookings fügst du Buchungsseiten, Kalender, Karten und Buttons als Blöcke in WordPress ein – ohne HTML.
Mit dem Plugin [anny bookings](https://wordpress.org/plugins/anny-bookings/) bettest du deine Buchungsseite als ganz normalen Block in WordPress ein. Du kopierst keinen HTML-Code mehr: Du verbindest deine Website einmal mit anny und wählst danach in jedem Block aus, was er zeigen soll.
Du brauchst WordPress 6.5 oder neuer, PHP 8.1 oder neuer, Administrationsrechte in WordPress und eine anny Organisation. Für anny genügt der kostenlose Tarif.
## Plugin installieren
Gehe in WordPress auf **Plugins** > **Installieren** und suche nach `anny bookings`.
Klicke auf **Jetzt installieren** und danach auf **Aktivieren**. In der linken Seitenleiste erscheint der neue Menüpunkt **anny**.
## Website mit anny verbinden
Die Verbindung läuft über deinen anny Login. Du hinterlegst keine Schlüssel oder Passwörter in WordPress.
Öffne **anny** > **Verbindung** und wähle unter **Datenregion** die Region, in der deine Organisation liegt: `anny.co` oder `anny.eu`. Im Zweifel ist es die Adresse, über die du dich bei anny anmeldest.
Klicke auf **Mit anny verbinden**. Du landest auf der Anmeldeseite von anny und bestätigst dort den Zugriff.
Zurück in WordPress wählst du unter **Organisation** die Organisation aus, deren Ressourcen und Services du einbetten möchtest, und speicherst.
Über **Verbindung trennen** entziehst du WordPress den Zugriff jederzeit wieder. Die Blöcke auf deinen Seiten bleiben erhalten.
## Block einfügen
Öffne eine Seite im Editor, klicke auf das **Plus** und suche nach `anny`. Alle Blöcke liegen in der Kategorie **anny**.
Wähle im Block aus der Liste aus, was gebucht werden soll. Die Liste kommt direkt aus deiner Organisation – du musst keine Namen oder Kürzel abtippen.
Im Block suchst du danach nach dem Namen deiner Ressource – Kürzel oder IDs musst du nirgends nachschlagen.

Login und externe Zahlungen (zum Beispiel PayPal oder iDEAL) öffnen im Widget ein eigenes Fenster, damit WordPress nicht verlassen wird. Deine Website muss diese Fenster erlauben. Mehr dazu unter [Popups vom Widget](/widget-embed-advanced#popups-vom-widget).
# Microsoft Enterprise SSO auf iOS einrichten
Source: https://docs.anny.co/enterprise-sso-ios
So richtest du das Microsoft Enterprise SSO Plug-in für anny auf Intune-verwalteten iOS-Geräten ein.
Auf iOS-Geräten nutzen alle Apps für den OAuth-Login intern Apples System-Browser (Safari-Engine). Wenn deine Organisation eine Conditional Access Policy hat, die nur Microsoft Edge erlaubt, kann der anny-Login dadurch blockiert werden.
Die Lösung ist das **Microsoft Enterprise SSO Plug-in**. Es fängt Anmeldeanfragen an Microsoft Entra ID auf Betriebssystem-Ebene ab und stellt Tokens automatisch bereit, ohne dass ein Browser geöffnet wird. Safari muss dafür **nicht** freigegeben werden.
Mit dem Enterprise SSO Plug-in kannst du:
* Deine Mitarbeitenden nahtlos bei anny anmelden, ohne Safari als Browser freizugeben
* Single Sign-On über alle Apps hinweg nutzen (anny, Microsoft 365, eigene Apps)
* Device Compliance und Gerätestatus automatisch an Conditional Access übergeben
Diese Einrichtung erfolgt vollständig auf IT-Admin-Seite in Microsoft Intune. An der anny App selbst sind keine Änderungen nötig.
## Voraussetzungen
Bevor du das SSO Plug-in einrichtest, stelle sicher, dass folgende Punkte erfüllt sind:
* iOS 13.0 oder neuer auf den Geräten
* Die Geräte sind in **Microsoft Intune MDM** enrolled
* **Microsoft Entra ID** (ehemals Azure AD) wird als Identity Provider genutzt
* Der anny-Login läuft über SAML/OIDC Federation mit Entra ID (der Auth-Flow wird an `login.microsoftonline.com` weitergeleitet)
Wenn der anny-Login nicht über Entra ID läuft, greift das SSO Plug-in nicht. In dem Fall muss anny als App in Entra ID registriert und SSO per SAML/OIDC Federation konfiguriert werden.
## SSO Plug-in einrichten
Öffne das **Microsoft Intune Admin Center** (intune.microsoft.com) und navigiere zu **Devices > Manage devices > Configuration > Create > New Policy**.
Wähle folgende Einstellungen:
* **Platform:** iOS/iPadOS
* **Profile type:** Templates > Device features
* **Name:** z. B. `iOS: SSO App Extension`
Unter **Configuration settings** > **Single sign-on app extension**:
* **SSO app extension type:** Microsoft Entra ID
* **Enable shared device mode:** Not configured
Füge unter **Additional configuration** folgende Key-Value-Paare hinzu:
| Key | Type | Value | Zweck |
| :- | :- | :- | :- |
| `AppPrefixAllowList` | String | `co.anny.,com.apple.,com.microsoft.` | Erlaubt Apple- und Microsoft-Apps, SSO zu nutzen |
| `browser_sso_interaction_enabled` | Integer | `1` | Aktiviert SSO in Safari und WebView-basierten Apps |
| `disable_explicit_app_prompt` | Integer | `1` | Unterdrückt unnötige Zustimmungs-Popups pro App |
| `device_registration` | String | `{{DEVICEREGISTRATION}}` | Aktiviert Just-in-Time Device Registration |
Achte darauf, dass vor und nach den Keys und Values keine Leerzeichen stehen. Andernfalls funktioniert die Registrierung nicht.
Weise das Profil einer **Device- oder User-Gruppe** zu, die deine iOS-Geräte enthält. Die Einstellungen werden beim nächsten Device-Check-in automatisch angewendet.
Navigiere zu **Apps > All Apps** und stelle sicher, dass **Microsoft Authenticator** als **Required App** derselben Gerätegruppe zugewiesen ist.
Die Authenticator App muss nur installiert sein. Deine Mitarbeitenden müssen sie nicht aktiv einrichten oder nutzen. Die App muss über ein Apple Volume Purchase Program (VPP) bezogen werden.
Das ist der wichtigste Schritt. Statt einer Policy, die ausschließlich Edge als Browser erzwingt, sollte die Policy auf eine der folgenden Bedingungen umgestellt werden:
* **Require compliant device** (empfohlen): Prüft, ob das Gerät Intune-compliant ist
* **Require approved client app**: Erlaubt Authentifizierung über die Authenticator App
Das SSO Plug-in liefert automatisch Device Identity und Compliance-Status mit jedem Auth-Request. Das bietet besseren Schutz als eine reine Browser-Einschränkung, weil nicht nur der Browser, sondern der gesamte Gerätestatus geprüft wird.
Ohne diese Anpassung blockiert die bestehende Edge-only-Policy den Login weiterhin, auch wenn das SSO Plug-in korrekt eingerichtet ist.
Öffne die **anny App** auf einem enrolled iOS-Gerät und starte den Login:
* **Erster Login nach Einrichtung:** Kurzer Auth-Dialog, in dem Entra ID Credentials eingegeben werden.
* **Alle folgenden Logins:** SSO greift automatisch, kein erneutes Einloggen nötig.
Prüfe im Intune Admin Center unter **Devices > Gerät > Device configuration**, ob das SSO-Profil als Succeeded angezeigt wird.
## Hintergrund: Warum nicht einfach Edge als In-App-Browser nutzen?
iOS erlaubt es Apps nicht, einen anderen Browser als Apples System-Browser (`ASWebAuthenticationSession`) für OAuth-Logins zu verwenden. Selbst wenn Edge als Standard-Browser eingestellt ist, nutzt iOS intern immer die Safari-Engine für Anmeldevorgänge.
Das Enterprise SSO Plug-in löst dieses Problem auf einer tieferen Ebene: Es arbeitet auf Betriebssystem-Ebene und fängt Anmeldeanfragen ab, bevor ein Browser geöffnet wird. Dadurch werden Conditional Access Policies korrekt erfüllt, ohne dass Safari als Browser freigegeben werden muss.
## FAQ
Nein. Safari kann weiterhin per Intune blockiert bleiben. Das SSO Plug-in nutzt nicht Safari als Browser, sondern arbeitet auf Betriebssystem-Ebene. Der Auth-Dialog ist ein sandboxed System-Dialog, kein offener Browser.
Nein. Das SSO Plug-in fängt Auth-Requests an Entra ID automatisch ab, unabhängig davon, welche App sie auslöst. Die gesamte Einrichtung erfolgt in Intune.
Das SSO Plug-in bietet Single Sign-On über alle Apps hinweg, die gegen Microsoft Entra ID authentifizieren: Microsoft 365 Apps, anny, und jede andere App, deren Login-Flow über Entra ID läuft.
Das SSO Plug-in erfordert MDM-Enrollment. Auf nicht-verwalteten Geräten nutzt anny den normalen OAuth-Login über den System-Browser. Stelle sicher, dass deine Conditional Access Policy diesen Fallback erlaubt, falls Mitarbeitende auch auf privaten Geräten arbeiten.
Nein. Das Enterprise SSO Plug-in ist Teil von Microsoft Intune und Entra ID. Es ist keine separate Lizenz oder Freigabe von Microsoft nötig.
Brokered Auth erfordert, dass die App das MSAL SDK eingebaut hat. Das SSO Plug-in arbeitet auf Betriebssystem-Ebene und funktioniert mit jeder App, unabhängig vom verwendeten SDK. Für anny ist das SSO Plug-in der richtige Ansatz.
## Troubleshooting
Prüfe folgende Punkte:
1. Wurde die **Conditional Access Policy** angepasst? Eine Edge-only-Policy blockiert weiterhin.
2. Ist die **Authenticator App** auf dem Gerät installiert?
3. Hat das Gerät ein **Device Identity Certificate**? Prüfe unter Einstellungen > Allgemein > VPN und Geräteverwaltung > MDM-Profil > Mehr Details.
4. Sind die URLs `login.microsoftonline.com` und `login.microsoft.com` durch Proxy oder Firewall erreichbar?
Der erste Login nach Einrichtung erfordert immer eine Eingabe, da dabei der Primary Refresh Token (PRT) erstellt wird. Danach sollte SSO greifen. Tipp: Lass deine Mitarbeitenden sich zuerst in **Microsoft Teams** einloggen. Das bootstrappt den SSO-Token am zuverlässigsten.
Für Apps, die nicht von Apple oder Microsoft stammen, muss die Bundle ID der App unter **App bundle ID** im SSO-Profil hinzugefügt werden. Bundle IDs findest du über den Debug-Modus: Setze `admin_debug_mode_enabled = 1` temporär in der Additional Configuration, logge dich in der App ein, und prüfe die Authenticator Logs unter Hilfe > Protokolle senden > Protokolle anzeigen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> **Kontext:** Enterprise-Kunden mit Intune-verwalteten iOS-Geräten haben oft Conditional Access Policies, die nur Edge als Browser erlauben. Da iOS für OAuth-Logins intern immer die Safari-Engine nutzt (ASWebAuthenticationSession), schlägt der anny-Login fehl.
>
> **Lösung:** Das Microsoft Enterprise SSO Plug-in fängt Auth-Requests auf OS-Ebene ab. Es erfordert keine Änderung an anny. Die Einrichtung erfolgt komplett im Microsoft Intune Admin Center auf Kundenseite.
>
> **Voraussetzungen auf Kundenseite:** iOS 13+, Intune MDM Enrollment, Microsoft Authenticator App installiert, Entra ID als IdP, SAML/OIDC Federation mit Entra ID für den anny-Login.
>
> **Häufigster Fehler:** Conditional Access Policy wurde nicht angepasst. Eine Edge-only-Policy blockiert auch mit SSO Plug-in. Policy muss auf Require compliant device oder Require approved client app umgestellt werden.
>
> **Safari muss NICHT freigegeben werden.** Das ist der häufigste Irrtum bei Kunden. Das SSO Plug-in arbeitet unterhalb des Browsers auf OS-Ebene.
>
> **Kein MSAL SDK nötig:** Das Plug-in funktioniert mit Standard-OAuth/OIDC-Flows. anny muss kein Microsoft SDK integrieren.
>
> **Keine Extra-Lizenz:** Teil von Intune + Entra ID.
# Exklusive Zeitfenster
Source: https://docs.anny.co/exclusive-time-slots
Reserviere Zeitfenster exklusiv für eine Bestellung, damit Gruppen nicht mit anderen Kund:innen gemischt werden.
Mit der Funktion **Exklusive Zeitfenster** legst du fest, dass ein Zeitfenster nach der ersten Buchung für weitere Bestellungen als ausgebucht behandelt wird. So bleibt das Zeitfenster exklusiv für eine Kundengruppe reserviert, auch wenn rechnerisch noch freie Plätze vorhanden sind. Dasselbe Prinzip gilt für Tische, Boote oder Lanes: die Gruppe bleibt unter sich.
Das Feature **Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen** oder **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung** muss in deinem Account unter **Account Einstellungen** → **Features** aktiviert sein.
## Wie funktioniert Exklusive Zeitfenster?
Sobald die erste Bestellung für ein Zeitfenster eingeht, wird dieses Zeitfenster für alle weiteren Bestellungen gesperrt. Das bedeutet konkret:
* Die erste Bestellung kann weiterhin mehrere Plätze innerhalb dieses Zeitfensters nutzen.
* Weitere externe Buchungen für dasselbe Zeitfenster werden nicht mehr zugelassen.
* Im Admin-Bereich bleibt die tatsächliche Auslastung sichtbar (z. B. 2 von 4 Plätzen belegt).
Bei **Child Ressourcen** gilt das pro Tisch, Boot oder Lane, nicht für die ganze Eltern-Ressource. Innerhalb **einer** Bestellung füllt anny zuerst eine Child-Ressource bis zu ihrer **Verfügbare Anzahl** und nimmt danach die nächste. Andere Bestellungen bekommen keine Child-Ressource, die in diesem Zeitraum schon eine Buchung hat.
Dadurch bleibt die Gruppe innerhalb des Zeitfensters unter sich, ohne dass du das Zeitfenster manuell blockieren musst.
"Ausgebucht" bedeutet hier nicht, dass die volle Kapazität erreicht wurde. Das Zeitfenster ist exklusiv für eine Bestellung reserviert.
## Wann nutze ich das?
* **Aktivitäten mit Gruppenlogik**, bei denen mehrere Plätze pro Slot vorhanden sind, aber nur gemeinsam von einer Bestellung genutzt werden sollen (z. B. Axtwerfen-Lanes, Escape Rooms).
* **Verleih-Angebote**, bei denen ein Objekt mehrere Personen aufnehmen kann, aber nicht zwischen fremden Gruppen geteilt werden soll (z. B. Kanus, Boote, Tretboote).
* **Tische in Gastronomie oder Eventlocations**, bei denen jeder Tisch nur einer Firmen- oder Kundengruppe gehört, eine Gruppe aber mehrere Tische in einer Bestellung buchen darf.
* **Gruppenführungen und Touren**, bei denen ein Zeitfenster vollständig für eine geschlossene Gruppe reserviert bleiben soll (z. B. Museumsführungen, Stadttouren).
* **Kursangebote mit Exklusivbuchung**, bei denen eine Organisation oder Gruppe einen Kursslot komplett für sich bucht.
**Nicht geeignet für:** Angebote, bei denen unterschiedliche Kund:innen bewusst denselben Slot teilen sollen (z. B. offene Fitnesskurse, Lernplätze in Bibliotheken). Auch nicht geeignet: alle Sitzplätze als eine einzige mehrfach verfügbare Ressource (z. B. 440 Plätze), wenn **Exklusive Zeitfenster** an ist. Dann sperrt die erste Bestellung den ganzen Saal.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen | Pflichtvoraussetzung. Exklusive Zeitfenster ist nur bei mehrfach verfügbaren Ressourcen relevant. |
| Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung (Child Ressourcen) | Den Toggle **Exklusive Zeitfenster** setzt du auf der Eltern-Ressource unter **Verfügbarkeit**. Jede Child-Ressource wird nach der ersten Buchung exklusiv blockiert. Der Toggle erscheint im Child-Modus, sobald mindestens eine Child-Ressource eine **Verfügbare Anzahl** größer 1 hat. |
| Smart Availability | Abgrenzung: Smart Availability verbindet Ressourcen dynamisch bei der Buchung. Exklusive Zeitfenster hingegen sperrt den Slot nach der ersten Bestellung komplett für andere. Beide können kombiniert werden. |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| **Exklusive Zeitfenster** (Toggle) | Sperrt den Slot nach der ersten Buchung für andere Bestellungen. Bei Child Ressourcen gilt das pro Child-Ressource. |
| **Kunde darf Optionen wählen** | Ist ausgeblendet, sobald eine Child-Ressource eine **Verfügbare Anzahl** größer 1 hat. anny weist die Optionen dann automatisch in aufsteigender Reihenfolge nach Name zu. |
| **Buchungsart** | Nutze **Standard**: jede gebuchte Einheit (Person, Platz) blockiert eine Kapazitätseinheit. **Vollständig** blockiert die gesamte Eltern-Ressource und weist keine einzelnen Child-Ressourcen zu. |
| **Erlaubte Buchungen pro Bestellung** | Steht auf der Ressource und begrenzt, wie viele Plätze eine Bestellung maximal buchen darf. Sobald **Exklusive Zeitfenster** aktiv ist, ist **Max. Buchungsanzahl pro Bestellung** auf der Buchungsoption gesperrt und zeigt diesen Wert. |
**Exklusive Zeitfenster** findest du unter **Ressource** → **Verfügbarkeit** → **Mehrfach verfügbar**. Bei Child Ressourcen unter **Ressource** → **Verfügbarkeit**, Typ **Child Ressourcen**. Denselben Pfad nutzt **Kunde darf Optionen wählen**, sofern der Toggle sichtbar ist.
## Praxisbeispiele
Du hast 44 Tische mit je 10 Sitzplätzen. Am selben Tisch sollen keine gemischten Gruppen oder Firmen sitzen. Eine Gruppe darf aber mehrere Tische in einer Bestellung buchen, zum Beispiel 5 Tische mit 45 Personen.
Die Buchungsmenge ist die Zahl der **Personen bzw. Plätze**, nicht die Zahl der Tische. Setzt du 44 Tische mit **Verfügbare Anzahl** 1 an und nennst die Option "Platz pro Person" mit Maximum 10, bucht der Gast mit 10 Personen 10 Tische.
Aktiviere unter **Account Einstellungen** → **Features** die **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**.
Öffne **Ressourcen** → **Neu+**. Vergib einen Namen (z. B. "Tische"). Unter **Verfügbarkeit** wählst du **Child Ressourcen**.
Klicke auf **Child-Ressourcen hinzufügen**. Im Textfeld reicht eine Zeile wie `Tisch 1-44`. Bestätige mit **Child-Ressourcen erstellen**.
In der Child-Tabelle setzt du bei jedem Tisch die **Verfügbare Anzahl** auf **10**. Neue Child Ressourcen starten mit Anzahl 1. Der Toggle **Exklusive Zeitfenster** erscheint erst, wenn mindestens ein Tisch Anzahl größer 1 hat.
Aktiviere **Exklusive Zeitfenster** auf der Eltern-Ressource unter **Verfügbarkeit**. anny weist Tische automatisch zu. **Kunde darf Optionen wählen** ist bei Anzahl größer 1 nicht sichtbar.
Setze **Erlaubte Buchungen pro Bestellung** auf der Eltern-Ressource auf die größte Gruppe, die du zulassen willst (z. B. 50 oder 440). Der Wert 10 begrenzt die ganze Bestellung auf 10 Plätze, nicht auf 10 Plätze pro Tisch.
Erstelle eine Buchungsoption (z. B. "Platz") mit **Buchungsart** **Standard**. Optional setzt du einen Preis pro Person und **Min. Buchungsanzahl pro Bestellung** auf 1.
Sobald das Setup aktiv ist, buchen Gäste die Personenzahl. Innerhalb einer Bestellung belegt anny Tische nacheinander (10, 10, 10, …). Im Shop gilt aktuell die Timeout-Obergrenze von 20 Plätzen pro Bestellung; 45 Personen in einem Durchgang brauchen den Bulk-Pfad wie bei Serienbuchungen.
Mehr zur Ressourcenstruktur: [Ressource konfigurieren](/ressourcen-konfigurieren). Mehr zur Buchungsoption: [Buchungsoption](/configure-booking-option). Die Mengengrenze pro Bestellung liegt bei Exclusive slots auf der Ressource, siehe [Mindest- und Maximalauswahl](/min-max-selection).
Lege die 440 Sitzplätze nicht als eine Ressource **Mehrfach verfügbar** mit **Exklusive Zeitfenster** an. Die erste Bestellung würde den ganzen Saal sperren. **Exklusive Zeitfenster** brauchst du **pro Tisch**, also als Child Ressourcen.
In diesem Beispiel werden Kanus als Child Ressourcen angelegt. Zusätzlich wird eine Kanu-Tour als eigenes Gruppenangebot buchbar gemacht.
Erstelle eine Ressource für die Kanus. Gehe zu **Ressource** → **Verfügbarkeit**, Typ **Child Ressourcen**, und lege folgende Child Ressourcen an:
* Kanu 1
* Kanu 2
* Kanu 3
* Kanu 4
Setze für jede Child-Ressource die **Verfügbare Anzahl** auf 4 (Plätze pro Kanu).
Aktiviere **Exklusive Zeitfenster** unter **Ressource** → **Verfügbarkeit**. anny weist Kanus automatisch zu, sobald die **Verfügbare Anzahl** der Child Ressourcen größer 1 ist.
Erstelle eine Buchungsoption (z. B. "Miete") mit folgenden Einstellungen:
* Preis pro Person oder pro Kanu, je nach deinem Tarif
* **Min. Buchungsanzahl pro Bestellung**: 1
* **Buchungsart**: **Standard** (jede Person bzw. jeder Platz ist eine Kapazitätseinheit)
Erstelle eine separate Ressource "Kanu-Tour". Unter **Verfügbarkeit** → **Mehrfach verfügbar** definierst du:
* Verfügbare Anzahl: 16
* Erlaubte Buchungen pro Bestellung: 16
Erstelle zwei Buchungsoptionen:
1. Einzeltarif (**Min. Buchungsanzahl pro Bestellung**: 1)
2. Gruppentarif ab 4 Personen (**Min. Buchungsanzahl pro Bestellung**: 4)
Verbinde unter **Ressource** → **Abhängigkeiten** die Kanu-Ressource. So wird pro Gruppenbuchung automatisch ein passendes Kanu mitreserviert und durch Exklusive Zeitfenster nicht mit fremden Gruppen geteilt.
Sobald Miete und Exclusive slots aktiv sind, belegt eine Gruppe zuerst ein Kanu bis zu 4 Plätzen und nimmt bei Bedarf das nächste. Andere Bestellungen bekommen kein schon belegtes Kanu.
Ein Zeitfenster soll vollständig für eine Besuchergruppe reserviert werden, auch wenn nicht alle Plätze belegt sind.
Erstelle eine Ressource "Gruppenführung". Unter **Verfügbarkeit** → **Mehrfach verfügbar** definierst du:
* Verfügbare Anzahl: 20
* Erlaubte Buchungen pro Bestellung: 20
* **Exklusive Zeitfenster**: aktiviert
Erstelle eine Buchungsoption "Ticket" und öffne die erweiterten Einstellungen:
* **Min. Buchungsanzahl pro Bestellung**: 10
* **Buchungsart**: **Standard**
So müssen mindestens 10 Tickets in einer Bestellung liegen. Sobald eine Gruppe bucht, wird das Zeitfenster für andere Bestellungen gesperrt. Freie Plätze in derselben Bestellung bleiben nutzbar.
Sobald Ticket und Exclusive slots aktiv sind, bleibt jede Führung nach der ersten Bestellung für andere Kund:innen geschlossen.
## FAQ
"Ausgebucht" bedeutet in diesem Fall, dass das Zeitfenster bereits exklusiv für eine Bestellung reserviert ist. Es heißt nicht, dass alle verfügbaren Plätze belegt sind.
Die Menge in der Buchungsoption zählt Kapazitätseinheiten der Ressource. Hast du 44 Tische mit **Verfügbare Anzahl** 1, ist eine Einheit ein ganzer Tisch. 10 Personen belegen dann 10 Tische. Setze pro Tisch die **Verfügbare Anzahl** auf 10 und aktiviere **Exklusive Zeitfenster**. Dann sind 10 Personen 10 Plätze an einem Tisch.
Die Ressourcen-Logik erlaubt das: anny füllt Tische in derselben Bestellung bis 10 Plätze und nimmt dann den nächsten. **Erlaubte Buchungen pro Bestellung** muss mindestens 45 sein. Im Shop-Buchungsflow gilt zusätzlich eine Obergrenze von **20** Plätzen pro Bestellung, damit Warenkorb und Checkout nicht in den Request-Timeout laufen. 45 Personen in einem Durchgang brauchen denselben Bulk-Pfad wie Serienbuchungen.
440 Plätze als eine Ressource **Mehrfach verfügbar** ohne Child Ressourcen würden bei **Exklusive Zeitfenster** nach der ersten Bestellung den ganzen Saal sperren. Child Ressourcen mit 10 Plätzen pro Tisch halten die Exklusivität auf den einzelnen Tisch. Andere Tische bleiben für andere Gruppen frei.
Ja. Im Admin-Bereich bleibt die tatsächliche Belegung sichtbar (z. B. 2/4 belegt). Nur für externe Kund:innen erscheint der Slot als ausgebucht.
Nein. Sobald Child Ressourcen eine **Verfügbare Anzahl** größer 1 haben, blendet anny **Kunde darf Optionen wählen** aus und weist automatisch zu. Den Toggle findest du sonst unter **Ressource** → **Verfügbarkeit**.
## Troubleshooting
Das ist erwartetes Verhalten bei aktivierten Exklusiven Zeitfenstern. Das Zeitfenster wurde bereits durch eine Bestellung exklusiv reserviert und ist deshalb für weitere Kund:innen nicht mehr buchbar. Im Admin-Bereich siehst du weiterhin die tatsächliche Belegung.
Bei **Mehrfach verfügbar** ohne Children erscheint der Toggle, wenn die **Verfügbare Anzahl** größer 1 ist. Im Modus **Child Ressourcen** erscheint er, sobald mindestens eine Child-Ressource eine **Verfügbare Anzahl** größer 1 hat. Prüfe beides unter **Ressource** → **Verfügbarkeit**.
Die Child Ressourcen haben **Verfügbare Anzahl** 1, deshalb ist eine Buchungseinheit ein Tisch. Setze die Anzahl pro Tisch auf 10 (Sitzplätze) und aktiviere **Exklusive Zeitfenster**. Setze **Erlaubte Buchungen pro Bestellung** nicht auf 10, wenn Gruppen größer als 10 Personen buchen dürfen.
Prüfe, ob **Exklusive Zeitfenster** auf der Eltern-Ressource aktiv ist und die Child Ressourcen eine **Verfügbare Anzahl** größer 1 haben. Stelle die **Buchungsart** nicht auf **Vollständig**: das blockiert die gesamte Eltern-Ressource statt einzelner Tische.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Toggle `exclusiveSlots` / `exclusive_slots` unter Ressource → Verfügbarkeit. Child-Modus: sichtbar wenn `hasChildWithMultipleQuantity` (irgendein Kind quantity > 1) ODER Toggle bereits an.
> * Feature-Gating: `multiple-availability` und/oder `multiple-availability-with-children` unter Account Einstellungen → Features.
> * `settings.checkout.customerCanPickChildren` ist ausgeblendet wenn `hasWeightedChildren` (Child quantity > 1). Auto-Zuweisung aufsteigend nach Name. Nicht mit Exclusive slots kombinierbar über UI.
> * Buchungsart: `weightTypes.simple` = Standard/Default (`defaultWeight=1`, `fullWeight=false`). `weightTypes.full` = Vollständig/Full setzt `fullWeight=true`, Associate hängt an Parent statt Child, weight = `resource.quantity`. NICHT Pflicht für Exclusive slots, für Tische/Boote falsch.
> * Same-order fill: ExclusiveSlotsBookingServiceTest, 3 Tickets bei Child quantity 2 → Distribution 2+1 auf zwei Children. Across orders: Children mit persisted overlap sind burnt (ChildBookingValidator).
> * Flache Ressource ohne Children: BookingCountValidator verbrennt bei exclusive\_slots die GANZE quantity nach erster persisted Buchung. Deshalb 440 Sitze + exclusive = ganzer Saal weg.
> * Service `maxBookingQuantity` disabled wenn `resource.exclusiveSlots`; UI **zeigt** `resource.maxBookingQuantity`, persistiert den Wert aber nicht. Shop-Stepper: `MAX_SYNC_BOOKING_QUANTITY = 20` (Axios add-booking + finish-order 30s, Octane `max_execution_time` 30s). Quantity N = N BookingBags in `MultiBookingBag`, je voller `createBookingsFromBookingBag` (Save + Model-Events).
> * Recurring analog: `CreateSeriesBookingsService` plant `OccurrenceDraft`s, `BookingProcessor::persist` nutzt `BulkEditService::bulkSave` (Chunks 100, `async: true` → `ProcessAsyncModelEvents`), `disableBookingChangeTracking`. Admin RecurringSettingsEditor count max 100. Shop-Include lädt `series_bookings` bewusst nicht.
> * Quantity > 10 **nicht** per mehrere add-booking-Requests chunken: `RESERVED` zählt in `BLOCKING_STATUSES`, `ChildBookingValidator` verbrennt das Child bei persisted overlap → Exclusive-Fill (10+5 am selben Tisch) bricht. Bulk muss **ein** Request bleiben.
> * Realistisch ohne Bulk-Pfad: bei 20 bleiben. Mit Recurring-Bulk-Pfad: 45–100 analog Serien-Count. 440 nicht (finish-order `confirmBookings` + Invoice-Items + JSON:API-Include).
> * `Resource::newChild` default quantity 1 und max\_booking\_quantity 1. Bulk: NewChildResources, Range-Syntax "Tisch 1-44" / "Seat 1-10", max 100 pro Durchgang.
> * "Ausgebucht" = exklusiv für eine Bestellung, NICHT volle Kapazität. Admins sehen echte Belegung.
> * Verwandte Artikel: /ressourcen-konfigurieren, /configure-booking-option, /min-max-selection, /getting-started-sailing-schools (Errata: Full als Pflicht), /smart-availability.
> * UI-Pfad: Ressourcen → Ressource → Verfügbarkeit → Child Ressourcen / Child-Ressourcen hinzufügen → Exclusive-slots-Toggle auf der Eltern-Ressource, nicht in der Child-Zeile.
# Föderiertes SAML
Source: https://docs.anny.co/federated-saml
Föderiertes SAML kommt zum Einsatz, wenn deine Organisation Teil eines größeren Identitätsnetzwerks ist (z. B. im Hochschulumfeld über DFN-AAI oder eduGAIN). Anstatt eine manuelle 1:1 Verbindung aufzubauen, kommunizieren anny und dein Identity Provider über diese gemeinsame Föderation. Die initiale Einrichtung wird dabei proaktiv von anny angestoßen.
## Für wen ist diese Funktion geeignet?
Dieses Setup richtet sich an IT-Admins von:
* Universitäten und Hochschulen, die über nationale Forschungsnetze authentifizieren.
* Großen Konzernen mit einer zentralen Föderation für mehrere Tochtergesellschaften.
## So funktioniert die Einrichtung
Der Prozess besteht aus zwei Phasen: Dem Anlegen in anny und der Freigabe in eurem System.
1. Öffne in anny die **Account-Einstellungen** und wechsle in den Bereich **SSO & Sicherheit**.
2. Klicke auf den Button **+ IdP hinzufügen**.
3. Wähle die Option **Föderation** und klicke anschließend auf dein Netzwerk (z. B. **DFN-AAI**).
4. Gib nun die **Entity ID** deiner Organisation ein. **Tipp:** Wenn du DFN-AAI nutzt, findest du deine Entity ID in der [**DFN-AAI Tool-Übersicht**](https://tools.aai.dfn.de/entities/). Wähle dort den Bereich "Identity Provider" aus, suche nach deiner Organisation, kopiere die "SAML Entity ID" und füge sie in anny ein.
5. Speichere die Eingabe in anny. Dadurch senden wir eine proaktive Anfrage an eure Föderation.
Wechsle nun in das Verwaltungssystem eurer Identitätsföderation, um die Anfrage von anny zu bearbeiten.
1. **Anfrage im Interface prüfen** Sobald du die Verbindung in anny angestoßen hast, erhältst du auf eurer Seite (in eurem Föderations-Interface) eine Anfrage von anny. Diese Anfrage enthält die spezifische Entity ID von anny.
2. **Domain beachten und akzeptieren** Prüfe die Entity ID. **Wichtig:** Achte hierbei genau auf die Domain-Endung! Je nachdem, auf welchem Server euer anny Account liegt, lautet die Domain der Entity ID entweder **anny.eu** oder **anny.co**. Akzeptiere die Anfrage für die exakt passende Domain in eurem Interface.
3. **Attribute anlegen und freischalten** Der Login ist nun verknüpft. Damit anny aus dem Login ein echtes Nutzerprofil erstellen kann, müssen bei der Authentifizierung Daten übergeben werden. Lege auf eurer Seite die folgenden Attribute an und schalte diese explizit für anny (Attribute Release) frei:
* **E-Mail (Erforderlich)** `urn:oid:1.2.840.113549.1.9.1` oder `urn:oid:0.9.2342.19200300.100.1.3`
* **Vor- und Nachname (Erforderlich)** `givenName` (`urn:oid:2.5.4.42`) und `surname` (`urn:oid:2.5.4.4`)
* **Name (Fallback)** Falls Vor- und Nachname systemseitig nicht getrennt übergeben werden können, nutze als Alternative den `displayName` (`urn:oid:2.16.840.1.113730.3.1.241`).
Eure Nutzer:innen können sich nun über die Föderation in anny einloggen. Die freigeschalteten Attribute werden beim Login übergeben und können in anny zusätzlich für das **Attribute Mapping** genutzt werden, um Personen automatisch in die richtigen Buchungsbereiche (Communities) zu leiten.
## Troubleshooting
Das bedeutet, dass der Login funktioniert, eure Föderation aber keine Attribute an anny sendet. Prüfe in eurem Interface, ob du die Attribute (wie E-Mail oder Name) tatsächlich für die anny-Anwendung freigeschaltet hast.
Stelle sicher, dass du im Interface nach der exakten Entity ID suchst und vergewissere dich beim anny Support, ob die Anfrage für **.eu** oder **.co** gestellt wurde.
# Generisches SAML 2.0 SSO
Source: https://docs.anny.co/generic-saml-sso
Richte einen Unternehmenslogin mit einem beliebigen SAML-2.0-Identity-Provider wie Okta, Auth0, Keycloak oder Shibboleth in anny ein.
In diesem Artikel erfährst du, wie du einen Unternehmenslogin mit einem beliebigen SAML-2.0-Identity-Provider bei anny einrichtest. Das ist der richtige Weg für alle Systeme, für die es keine eigene Anleitung gibt, zum Beispiel Okta, Auth0, Keycloak, Shibboleth, OneLogin oder Ping Identity.
Für Microsoft 365 und Google Workspace gibt es eigene Artikel mit Screenshots: [Microsoft SAML SSO](/microsoft-saml-sso) und [Google Workspace SSO](/google-workspace-sso).
## Vorbereitung
Die SSO Verbindung kannst du selbstständig in deinem anny [Admin Bereich](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=) unter SSO & Sicherheit hinterlegen. Neben den anny Admin Rechten benötigst du administrativen Zugang zu deinem Identity Provider.
Halte dir am besten beide Systeme parallel in zwei Browser-Tabs offen, da du Werte zwischen anny und deinem Identity Provider hin- und herkopierst.
## Einrichtung
Gehe in die [SSO Einstellungen](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=), wähle "IDP hinzufügen" und dann als Provider "Custom SAML2". Vergib einen Namen, zum Beispiel "Unternehmenslogin".
Klicke unter "1. Metadaten der Anwendung kopieren" auf "Details anzeigen". Dort findest du die Werte, die dein Identity Provider für anny als Service Provider benötigt. Lege in deinem Identity Provider eine neue SAML-Anwendung an und trage die Werte ein.
Wechsle zurück in anny und fülle das Formular unter "2. SAML-Metadaten einfügen" aus. Am einfachsten ist die Option "URL": Dort hinterlegst du die Metadaten-URL deines Identity Providers, anny liest dann alle Werte automatisch aus. Alternativ wählst du "Manuell" und trägst die Werte einzeln ein.
Stelle in deinem Identity Provider sicher, dass die SAML-Antwort signiert wird. anny akzeptiert aus Sicherheitsgründen ausschließlich signierte Antworten.
Speichere die Konfiguration und teste die Verbindung über "Test Connection". Wenn der Login funktioniert, aktivierst du den Identity Provider über die drei Punkte > Aktivieren.
## Diese Werte benötigt dein Identity Provider von anny
Du findest alle Werte in den SSO Einstellungen unter "1. Metadaten der Anwendung kopieren" > "Details anzeigen".
| Wert | Beschreibung |
| - | - |
| **Metadaten-URL** | Enthält alle Angaben gebündelt. Viele Identity Provider können diese URL direkt importieren. |
| **Entity ID** | Die eindeutige Kennung von anny als Service Provider. Teilweise auch "Audience" oder "Audience URI" genannt. |
| **ACS-URL** | Die Adresse, an die dein Identity Provider die SAML-Antwort sendet. Teilweise auch "Assertion Consumer Service URL", "Reply URL" oder "Single Sign-On URL" genannt. |
| **Zertifikat** | Wird nur benötigt, wenn dein Identity Provider die Signatur der Loginanfrage (SAMLRequest) überprüfen soll. |
Die URLs folgen diesem Muster, wobei `{id}` die ID deiner Organisation ist:
Metadaten-URL: [**https://auth.anny.co/tenant/\{id}/saml/metadata**](https://auth.anny.co/tenant/\{id}/saml/metadata)
Zertifikat-URL: [**https://auth.anny.co/tenant/\{id}/saml/cert**](https://auth.anny.co/tenant/\{id}/saml/cert)
## Diese Werte benötigt anny von deinem Identity Provider
Wenn du die Option "Manuell" nutzt, trägst du folgende Werte ein:
| Feld in anny | Beschreibung |
| - | - |
| **Entity ID** | Die eindeutige Kennung deines Identity Providers. Teilweise auch "Issuer" oder "IdP Entity ID" genannt. |
| **X509-Zertifikat** | Das Signaturzertifikat deines Identity Providers. Kopiere den kompletten Inhalt inklusive der BEGIN- und END-Zeilen. |
| **SSO-URL** | Die Adresse, an die anny die Loginanfrage sendet. Teilweise auch "Single Sign-On Service URL" oder "Login URL" genannt. |
| **SLO-URL** | Die Adresse für den Logout. Teilweise auch "Single Logout Service URL" genannt. |
## Attribute
Für den Login benötigt anny mindestens eine E-Mail-Adresse sowie Vor- und Nachname. Wie du die Attribute deines Identity Providers auf anny abbildest und daraus automatisch Community-Zuordnungen ableitest, erfährst du im Artikel [Attribute Mapping](/attribute-mapping).
**Wichtig:** anny akzeptiert ausschließlich signierte SAML-Antworten. Ist die Signierung in deinem Identity Provider nicht aktiviert, schlägt der Login mit der Meldung "Signatur fehlt" fehl.
## Häufige Bezeichnungen je Identity Provider
Die Begriffe unterscheiden sich je nach System. Diese Übersicht hilft dir beim Zuordnen.
Lege unter *Applications* > *Create App Integration* eine neue Anwendung mit "SAML 2.0" an. Die anny ACS-URL trägst du unter "Single sign on URL" ein, die anny Entity ID unter "Audience URI (SP Entity ID)". Die Metadaten-URL deines Identity Providers findest du anschließend unter "Identity Provider metadata".
Aktiviere in deiner Auth0 Application die Erweiterung "SAML2 Web App". Die anny ACS-URL trägst du als "Application Callback URL" ein, die anny Entity ID im Feld "audience" der Settings. Die Metadaten-URL findest du im Reiter "Usage".
Lege einen neuen Client mit dem Typ "SAML" an. Die anny Entity ID trägst du als "Client ID" ein, die anny ACS-URL als "Valid Redirect URI" sowie unter "Master SAML Processing URL". Achte darauf, dass "Sign Documents" aktiviert ist. Die Metadaten-URL lautet `https:///realms//protocol/saml/descriptor`.
Wenn dein Identity Provider Teil einer Föderation wie DFN-AAI oder eduGAIN ist, nutze statt dieser Anleitung den Artikel [Föderiertes SAML](/federated-saml). Dort wählst du deinen Identity Provider direkt aus der Föderation aus.
## Nach der Einrichtung
* Über die drei Punkte kannst du dir einen Wayfless-Link erzeugen. Damit landen deine Nutzer:innen direkt im Login deines Identity Providers.
* Mit [Attribute Mapping](/attribute-mapping) ordnest du Nutzer:innen automatisch Communities zu.
* Mit [SCIM](/scim-user-provisioning) legst du Nutzerkonten automatisch an, ohne dass sich die Personen vorher einloggen müssen.
Hier findest du eine Erläuterung zu potenziellen Fehlermeldungen: [SSO Troubleshooting](/sso-overview)
# Dein Start mit anny
Source: https://docs.anny.co/getting-started
Mit anny erstellst du in wenigen Minuten ein vollständiges Buchungssystem. Dieser Artikel führt dich von der Registrierung bis zur ersten Testbuchung, damit du schnell live gehen kannst.
## Deinen Account einrichten
Öffne [anny.co](https://www.anny.co) und klicke auf **Kostenlos starten**. Gib deinen Namen, deine E-Mail-Adresse und ein Passwort ein. Nach der Bestätigung per E-Mail landest du direkt im Admin-Bereich.
Eine Ressource ist alles, was gebucht werden kann: ein Raum, ein Arbeitsplatz, ein Kurs oder eine Person zur Terminvereinbarung.
Öffne in der Menüleiste **Ressourcen** und klicke auf **Neu +**. Vergib einen Namen (z. B. "Meetingraum A") und speichere. Unter **Verfügbarkeit** legst du anschließend Zeitpläne fest, also wann die Ressource buchbar ist.
Starte mit einer einzelnen Ressource un erweitere später. So lernst du die Grundlagen, ohne dich in Details zu verlieren.
Mehr zu Einstellungen und Optionen: [Ressource konfigurieren](ressourcen-konfigurieren)
Eine Buchungsoption (auch Service genannt) legt fest, WIE deine Ressource gebucht wird: Dauer, Preis, Formulare und Stornierungsbedingungen.
Öffne in der Ressource den Reiter **Buchungsoption** und klicke auf **+ Hinzufügen**. Vergib einen Namen (z. B. "Stundenbuchung") und lege mindestens die Dauer fest. Speichere die Buchungsoption.
Mehr zu allen Einstellungen: [Buchungsoption konfigurieren](/configure-booking-option)
Deine Buchungsseite ist die öffentliche Seite, über die Kund:innen buchen. Klicke im Admin-Bereich unten links auf **Buchungsseite live schalten**. Du gelangst zu den Organisationseinstellungen, wo du oben rechts die Buchungsseite aktivierst.
Sobald die Seite aktiv ist, erscheint unten links der Link **Buchungsseite**. Darüber erreichst du die Ansicht, die auch deine Kund:innen sehen.
Mehr zu Layout und Anpassung: [Layout deiner Buchungsseite](/booking-page-layout)
Wähle die Ressource und Buchungsoption aus und schließe eine Testbuchung ab, genau so, wie es deine Kund:innen tun würden.
**Kostenpflichtige Buchungsoptionen testen**: Erstelle einen Rabattcode mit 100 % Rabatt, damit keine echten Kosten entstehen. Aktiviere dazu unter **Account-Einstellungen** → **Features** die Funktion **Rabattcodes** und erstelle einen neuen Code mit 100 % relativem Rabatt für die gewünschte Ressource.
Testbuchungen können nur gelöscht werden, wenn keine 2-Wege Kalender-Integration hinterlegt ist. Prüfe das vorab, falls du Testdaten wieder entfernen möchtest.
## Ergebnis prüfen
Nach Abschluss der Testbuchung erscheint deine Buchung im Admin-Bereich unter **Buchungen**. Du siehst dort alle Details wie Zeitraum, Ressource und Kundendaten. Im Kalender wird der gebuchte Slot als belegt angezeigt. Damit ist dein Buchungssystem bereit für echte Kund:innen.
## FAQ
Erstelle einen Rabattcode mit 100 % Rabatt für die gewünschte Ressource. Alternativ kannst du die Buchung nachträglich ablehnen (nicht stornieren), um den vollständigen Betrag zurückzuerstatten.
Kostenlose Testbuchungen kannst du direkt unter **Buchungen** löschen, solange keine 2-Wege Kalender-Integration aktiv ist. Kostenpflichtige Testbuchungen kann nur das Customer Success Team entfernen. Melde dich dazu im Chat oder per E-Mail an [support@anny.co](mailto:support@anny.co).
Erstelle im Admin-Bereich unter **Abos** ein neues Abo mit 100 % Rabatt für dich selbst. So durchläufst du den kompletten Prozess, ohne dass Kosten entstehen.
Ja. Du brauchst mindestens eine Ressource mit Verfügbarkeit und eine zugeordnete Buchungsoption, damit Kund:innen einen buchbaren Slot sehen.
Ja. Neben der eigenständigen anny Buchungsseite kannst du ein Widget direkt in deine Website integrieren. Mehr dazu: [Widget einbetten](/embed-booking-page)
## Troubleshooting
Prüfe, ob du für die Ressource einen Zeitplan mit verfügbaren Zeiten hinterlegt hast. Ohne Verfügbarkeit gibt es keine buchbaren Slots. Öffne die Ressource und navigiere zu **Verfügbarkeit** → **Zeitpläne**.
Testbuchungen lassen sich nur löschen, wenn keine 2-Wege Kalender-Integration (z. B. Outlook oder Google Workspace) aktiv ist. Wende dich an [support@anny.co](mailto:support@anny.co).
Gehe zu **Account-Einstellungen** und prüfe, ob die Buchungsseite oben rechts aktiviert ist. Stelle außerdem sicher, dass mindestens eine Ressource mit einer Buchungsoption existiert und die Ressource den Status **Live zur Buchung** hat.
# Los Geht's - Terminvereinbarung
Source: https://docs.anny.co/getting-started-appointments
Mit anny bildest du dein gesamtes Terminbuchungssystem ab: von der buchbaren Leistung über automatische Kalender-Synchronisation bis zur Online-Zahlung. In diesem Guide richtest du Schritt für Schritt alles ein, damit deine Kund:innen Termine direkt online buchen können.
## Terminvereinbarung im anny Kontext denken
Bei der Terminvereinbarung legst du dich selbst oder deine Mitarbeitenden als **Ressource** an. Jede Ressource bekommt einen oder mehrere **Services** (Buchungsoptionen), die definieren, welche Leistung zu welchem Preis und mit welcher Dauer buchbar ist. Das zentrale Prinzip: Kund:innen wählen über den **Service-first Flow** zuerst die gewünschte Leistung und sehen dann automatisch die verfügbaren Zeitfenster der passenden Person.
| Dein Angebot | anny Konzept |
| - | - |
| Du als Coach, Berater:in oder Trainer:in | **Ressource** (Person) |
| Erstgespräch, Coaching-Session, Beratungstermin | **Service** (Buchungsoption mit Dauer und Preis) |
| Deine buchbaren Zeiten | **Verfügbarkeit** (Zeitplan oder einzelne Termine) |
| Deine Buchungswebseite | **Buchungsseite** (öffentlich, einbettbar als Widget) |
Deine Kund:innen buchen über den **Buchungsbereich** (öffentliche Buchungsseite oder Widget). Du verwaltest alles im **Adminbereich** (Ressourcen, Services, Buchungen, Dashboard).
## Entscheidungshilfen: Wann nutze ich was?
### Wann feste Dauer und wann flexible Dauer?
| Kriterium | Feste Dauer | Flexible Dauer |
| - | - | - |
| Buchungslänge | Immer gleich (z. B. 60 Min) | Kund:in wählt Länge selbst |
| Typischer Use Case | Coaching-Session, Erstgespräch | Beratung nach Aufwand |
| Preisgestaltung | Festpreis pro Termin | Preis pro Zeiteinheit möglich |
| Beispiel | Coaching 60 Min für 120 EUR | Beratung ab 30 Min, je 50 EUR/Std |
**Faustregel:** Nutze feste Dauer, wenn deine Leistung immer gleich lang dauert. Nutze flexible Dauer nur, wenn Kund:innen die Länge selbst bestimmen sollen.
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Öffne in der Menüleiste **Ressourcen** und klicke auf **Neu+**. Lege dich selbst oder eine:n Mitarbeiter:in als Ressource an. Hinterlege in den allgemeinen Informationen Name, Beschreibung und ein Profilbild.
Nutze **Eigenschaften**, damit Kund:innen auf der Buchungsseite nach relevanten Infos filtern können (z. B. Sprache, Spezialisierung, 1:1-Betreuung).
Öffne die Ressource und wechsle zu **Verfügbarkeit**. Hier definierst du, wann du buchbar bist.
Für **regelmäßige Verfügbarkeiten** legst du einen Zeitplan an (z. B. Mo bis Fr, 9:00 bis 17:00 Uhr). Einzelne Tage kannst du mehrfach anlegen, um Mittagspausen abzubilden.
Für **unregelmäßige Verfügbarkeiten** empfehlen wir, einzelne verfügbare Termine direkt in der Verfügbarkeit anzulegen.
Setze die Verfügbarkeit auf **Einfach verfügbar**, wenn du nur einen Termin gleichzeitig annehmen kannst (Standard für Einzelcoachings).
Öffne in der Menüleiste **Services** und erstelle einen neuen Service. Definiere:
* **Name** der Leistung (z. B. Erstgespräch 30 Min)
* **Dauer** (feste Dauer für die meisten Terminvereinbarungen)
* **Preis** (entferne den Preis, wenn das Erstgespräch kostenlos sein soll)
* **Verknüpfte Ressource(n)**: Wähle die Person aus, die diesen Service anbietet
In den erweiterten Einstellungen kannst du optional eine **Vorlaufzeit** und **Vor- oder Nachbereitungszeiten** hinterlegen.
Aktiviere den [Service-first Flow](/service-first-flow), damit Kund:innen zuerst die Leistung wählen und danach den passenden Termin sehen. Das ist für Terminvereinbarung der empfohlene Ablauf.
Verbinde deinen bestehenden Kalender, um Terminüberschneidungen automatisch zu vermeiden. Öffne dafür die Ressource und gehe zu **Integrationen**.
Pro Ressource stehen dir folgende Optionen zur Verfügung:
* [Google Kalender](/google) (Zwei-Wege-Synchronisation)
* [Outlook Kalender](/outlook) (Zwei-Wege-Synchronisation)
* Externe Kalender via ICS-Link (Ein-Wege-Synchronisation)
Im **Kalender** in der Menüleiste erhältst du eine zentrale Übersicht über alle gebuchten Termine deiner Ressourcen.
Automatisiere deine Rechnungsstellung unter **Account-Einstellungen** und **Rechnungsstellung**. Lege fest, wie deine Kund:innen zahlen:
* **Offline-Zahlung** (Überweisung, vor Ort)
* **Online-Zahlung** via Stripe (Kreditkarte, SEPA, Apple Pay, Google Pay)
* **Pay-Later** (Rechnung nach dem Termin)
Für Online-Zahlungen richtest du über anny einen [Stripe Connect Account](/stripe-connect-setup) ein. Weitere Details findest du unter [Online-Zahlung und Gebühren](/online-payments).
Das Script für dein Buchungs-Widget findest du unter **Account-Einstellungen** und **Buchungsseite** oder direkt bei der jeweiligen Ressource im Reiter **Buchungsseite**.
Wie du das Widget auf deiner Website einbettest, erfährst du im Artikel [Buchungsseite einbetten](/embed-booking-page).
Mit Website Widgets v2 kannst du gezielt einzelne Komponenten wie ein Booking Panel, einen Button oder einen Cart auf deiner Website platzieren, statt immer die komplette Buchungsseite einzubetten.
## Typische Beispiele
Erstelle die Ressource Anna Müller mit Profilbild und der Eigenschaft Sprache: Deutsch, Englisch.
Lege einen regelmäßigen Zeitplan an: Mo bis Do, 9:00 bis 12:00 und 14:00 bis 17:00. Freitag bleibt frei.
Erstelle zwei Services mit fester Dauer:
* Erstgespräch (30 Min, kostenlos)
* Coaching-Session (60 Min, 150 EUR)
Verknüpfe beide mit der Ressource Anna Müller.
Verbinde den Google Kalender von Anna, damit private Termine automatisch als nicht buchbar erkannt werden.
Aktiviere den Service-first Flow, damit Kund:innen zuerst zwischen Erstgespräch und Coaching-Session wählen.
Erstelle pro Berater:in eine Ressource (z. B. Max Schmidt, Lisa Weber) mit individuellen Eigenschaften wie Fachgebiet und Sprache.
Hinterlege pro Ressource individuelle Zeitpläne, abgestimmt auf die jeweiligen Arbeitszeiten.
Erstelle einen Service Beratungsgespräch (60 Min, 200 EUR) und verknüpfe alle Berater:innen-Ressourcen damit.
Aktiviere den Service-first Flow. Kund:innen wählen Beratungsgespräch und können anschließend optional eine:n bevorzugte:n Berater:in auswählen, oder anny weist automatisch zu.
Verbinde pro Berater:in den Outlook-Kalender. Richte Stripe Connect für Online-Vorabzahlung ein.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Synchronisiere deine Buchungen automatisch mit Google, Outlook oder Microsoft 365 und vermeide Terminüberschneidungen zuverlässig.
[Erfahre hier mehr](/google)
Versende automatisch Zoom- oder Teams-Einladungen mit jeder Terminbuchung, damit deine Kund:innen sofort den Meeting-Link erhalten.
[Erfahre hier mehr](/zoom)
Ermögliche Kund:innen, regelmäßige Termine in einem Schritt zu buchen, inklusive Preisgestaltung, Kontingente und Smart Availability.
[Erfahre hier mehr](/recurring-bookings)
Lege fest, bis wann Kund:innen kostenfrei stornieren dürfen und welche Gebühren danach greifen, um No-Shows effektiv zu reduzieren.
[Erfahre hier mehr](/cancellation-policy)
## FAQ
Ja. Erstelle einen Service und entferne den Preis vollständig. Kund:innen können den Termin dann ohne Zahlungsschritt buchen.
Verbinde deinen Google- oder Outlook-Kalender als Zwei-Wege-Synchronisation mit deiner Ressource. anny erkennt dann automatisch belegte Zeitfenster und zeigt sie als nicht verfügbar an.
Ja. Im Service-first Flow können Kund:innen nach der Leistungsauswahl optional eine bevorzugte Ressource (Person) wählen. Alternativ weist anny automatisch zu.
Im **Adminbereich** verwaltest du alle Einstellungen, Buchungen und Auswertungen. Der **Buchungsbereich** ist die öffentliche Seite, auf der deine Kund:innen Ressourcen entdecken und Termine buchen.
Ja. Nutze dafür den Dauer-Modus **Serie** auf der Buchungsoption. Die konkreten Termine pflegst du in den Verfügbarkeiten deiner Ressource und ordnest sie einer Serie zu. Kund:innen buchen dann alle Termine als Paket.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Terminvereinbarung nutzt primär den **Service-first Flow** (Kund:innen wählen Leistung, dann Termin). Desk Sharing und Coworking nutzen den Resource-first Flow.
> * Die Person (Coach, Berater:in) wird als **Ressource** angelegt. Der Service definiert Dauer und Preis.
> * Verfügbarkeit: Regelmäßige Zeiten: Zeitplan auf der Ressource anlegen. Unregelmäßige Zeiten: einzelne verfügbare Termine in der Verfügbarkeit anlegen.
> * UI-Pfade: Ressourcen, Neu+ | Ressource, Verfügbarkeit, Zeitpläne | Services, Buchungsoption bearbeiten, Dauer
> * Service und Buchungsoption werden im Terminvereinbarungs-Kontext synonym verwendet (Leitbegriff: Buchungsoption).
> * Verwandte Artikel für Anschlussfragen: /online-payments, /zoom, /embed-booking-page, /kalenderintegrationen
# Los Geht's – Kurse
Source: https://docs.anny.co/getting-started-courses
Richte Kurse mit Ressourcen, Terminen und automatischer Verwaltung ein.
Mit anny kannst du Kursreihen so aufsetzen, dass Angebot, Raum, Trainer:in, Equipment und Teilnehmende perfekt zusammenspielen. Dieser Guide zeigt dir, wie du Ressourcen, Services und verfügbare Termine für dein Kursangebot strukturierst, pro Termin weitere Ressourcen automatisch blockst und eine Mindestanzahl mit automatischer Stornierung nutzt.
## Kurse im anny Kontext denken
Das zentrale Prinzip: **Jeder Kurs ist eine eigene Ressource mit verfügbaren Terminen.** Pro Termin kannst du weitere Ressourcen (Raum, Trainer:in) als bereitgestellte Ressourcen verknüpfen, die automatisch für diese Zeit geblockt werden.
| Begriff aus dem Kursalltag | anny-Konzept |
| - | - |
| Kursangebot (z. B. "Yoga Anfänger:innen") | Ressource |
| Ticket oder Tarif (z. B. "Erwachsene", "Mitglieder") | Service / Buchungsoption |
| Fester Kurstermin (z. B. Di 18:00) | Verfügbarer Termin |
| Kursraum oder Studio | Bereitgestellte Ressource am Termin |
| Trainer:in oder Coach | Bereitgestellte Ressource am Termin |
| Maximale Teilnehmendenzahl | Verfügbare Anzahl (Mehrfach verfügbar) |
## Entscheidungshilfen: Wann nutze ich was?
### Eigene Ressource oder Service?
| Kriterium | Service | Eigene Ressource |
| - | - | - |
| Wann nutzen? | Angebot wird direkt von einer Person erbracht | Angebot hat eigene Verfügbarkeiten und mehrere Plätze |
| Struktur | Person = Ressource, Angebot = Service | Angebot = Ressource, Services = Ticket-Optionen |
| Trainer:in/Raum | Ist die Ressource selbst | Wird als bereitgestellte Ressource am Termin hinterlegt |
| Beispiel | "Trainer:in Alex" mit Service "Private Lesson" | "Yoga Kurs" mit Services "Tarif Extern" und "Tarif Mitglieder" |
Faustregel: Kann nur eine Person gleichzeitig gebucht werden? Dann ist es ein Service auf einer Personen-Ressource. Hat das Angebot mehrere Plätze und feste Termine? Dann ist es eine eigene Ressource.
### Smart Availability oder bereitgestellte Ressourcen?
| Kriterium | Smart Availability (abhängige Ressource) | Bereitgestellte Ressourcen |
| - | - | - |
| Wann blockiert? | Erst bei Buchung (dynamisch) | Beim Erstellen des Termins (statisch) |
| Steuert was? | Ob und wann gebucht werden kann | Welche Ressourcen für den Termin reserviert sind |
| Typischer Einsatz | Raum muss nur verfügbar sein, wenn tatsächlich gebucht wird | Trainer:in und Raum sind fix für diesen Termin eingeplant |
Faustregel: Weisst du beim Anlegen des Termins schon, dass die Ressource gebraucht wird? Dann bereitgestellte Ressource. Soll sie nur bei Bedarf dynamisch mitgebucht werden? Dann Smart Availability. Mehr dazu im Artikel [Smart Availability](/smart-availability).
**Bereitgestellte Ressourcen**, **abhängige Ressourcen** (Smart Availability) und **On-Demand-Ressourcen** (dynamische Kapazitätsplanung) sind drei verschiedene Mechanismen. Bereitgestellte Ressourcen werden reserviert, wenn du den Termin anlegst. Abhängige Ressourcen werden erst bei einer Buchung zugewiesen. On-Demand-Ressourcen skalieren die Kapazität automatisch bei hoher Nachfrage. Nutze Smart Availability nicht, um eine Trainer:in zu verknüpfen, die fest zu diesem Termin gehört.
| Feature | Wofür wird es benötigt? | Vorher zu konfigurieren? |
| - | - | - |
| Ressourcen | Kurse, Räume, Trainer:innen als buchbare Einheiten anlegen | Nein |
| Services / Buchungsoptionen | Tarife und Preise für den Kurs definieren | Nein |
| **Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen** | Ermöglicht mehrere Buchungen (Tickets) pro Kurstermin | Ja, unter **Account-Einstellungen** → **Features** aktivieren. Das sind nicht **Child-Ressourcen**. |
| Verfügbare Termine | Feste Zeitfenster für Kurstermine anlegen | Ressource muss existieren |
| Bereitgestellte Ressourcen | Raum und Trainer:in pro Termin blockieren | Raum-/Trainer-Ressource muss existieren |
| Mindestanzahl & Stornierungsdeadline | Termin automatisch absagen bei zu wenig Buchungen | Verfügbarer Termin muss existieren |
| Buchungsserien | Mehrere Termine als zusammenhängenden Block buchbar machen | Verfügbare Termine müssen existieren |
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Lege dein Kursangebot (z. B. "Yoga"), die Räume (z. B. "Studio 1") und Trainer:innen (z. B. "Lisa") als eigenständige Ressourcen an.
Klicke dazu im linken Menü auf **Ressourcen** und oben rechts auf **+ Neu**.
Öffne die Kurs-Ressource und gehe zum Reiter **Service / Buchungsoption**.
Definiere hier den passenden Service, z. B. "Tarif Erwachsene" oder "Drop-In Ticket". Lege Preis, Dauer und Stornierungsbedingungen fest.
Öffne innerhalb der Kurs-Ressource den Reiter **Verfügbarkeit**.
1. Stelle den Typ auf **Mehrfach verfügbar** und definiere bei der verfügbaren Anzahl die Teilnehmer:innen-Anzahl (z. B. 15).
2. Scrolle runter zu den **Verfügbaren Terminen** und klicke auf **+ Verfügbaren Termin hinzufügen**.
3. Lege unter dem Reiter **Allgemein** den Termin mit Titel, Datum und Zeit an.
4. Für wiederkehrende Termine aktiviere **Wiederkehrend** und definiere den Rhythmus.
5. Für eine Buchungsserie füge den Serientitel ein und lege die dazugehörigen Termine fest. Mehr dazu im Artikel [Buchungsserien](/booking-series).
Öffne den Reiter **Einstellungen** innerhalb des verfügbaren Termins.
1. Definiere eine **Mindestanzahl pro Termin** (z. B. 7 Teilnehmende).
2. Lege eine **Stornierungsdeadline** relativ zum Startzeitpunkt fest (z. B. 24 Stunden vorher).
Wenn bis zur Frist nicht genug Buchungen vorliegen, wird der Termin automatisch abgesagt. Alle Buchungen werden storniert und vorhandene Zahlungen automatisch erstattet. Kund:innen erhalten automatische E-Mails.
Admins erhalten ca. 1 Stunde vor der automatischen Absage eine Warnung und eine Info, sobald die Mindestanzahl erreicht wurde.
Bleib im Reiter **Einstellungen** des verfügbaren Termins und scrolle zu **Bereitgestellte Ressourcen**.
Füge hier Trainer:innen und den Raum hinzu. Diese Ressourcen werden automatisch für die Dauer des Termins blockiert und sind in diesem Zeitraum nicht anderweitig buchbar.
Schau dir die Darstellung in der Tages- oder Wochenansicht an. Teste die Sichtbarkeit der verfügbaren Termine und führe eine Testbuchung durch.
Den Bereich **Verfügbare Termine** findest du in der Verfügbarkeit der Kurs-Ressource. Nach dem Speichern verbindest du unter **Einstellungen** → **Bereitgestellte Ressourcen** Studio und Trainer:in.
## Typische Beispiele
Erstelle drei Ressourcen: "Yoga Anfänger:innen" (Kurs), "Studio 1" (Raum) und "Trainerin Lisa" (Person).
Lege auf der Ressource "Yoga Anfänger:innen" den Service "Drop-In Ticket" an mit einem Preis von 15 EUR und einer festen Dauer von 75 Minuten.
Stelle die verfügbare Anzahl auf 15. Erstelle einen wiederkehrenden Termin: Dienstag, 18:00 bis 19:15 Uhr.
Weise dem Termin "Trainerin Lisa" und "Studio 1" als bereitgestellte Ressourcen zu. Beide werden automatisch geblockt.
Erstelle die Ressourcen: "Reformer Pilates" (Kurs), "Reformer Studio" (Raum) und "Coach Milla" (Person).
Lege zwei Services auf "Reformer Pilates" an: "Mitglieder-Tarif" (0 EUR, Kontingent) und "Extern-Tarif" (25 EUR).
Stelle die verfügbare Anzahl auf 10. Erstelle einen wiederkehrenden Termin: Donnerstag, 09:00 bis 10:00 Uhr. Unter den Termin-Einstellungen definiere eine Mindestanzahl von 5 und eine Stornierungsdeadline von 24 Stunden.
Weise "Coach Milla" und "Reformer Studio" als bereitgestellte Ressourcen zu.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Passe Kurskapazitäten automatisch an die Nachfrage an, indem Ressourcen erst bei Buchung zugewiesen werden.
[Erfahre hier mehr](/dynamic-capacity-planning)
Definiere komplexe Verfügbarkeitsregeln, damit Ressourcen dynamisch bei der Buchung geprüft und mitgebucht werden.
[Erfahre hier mehr](/smart-availability)
Biete zusammenhängende Terminsblöcke als ein buchbares Paket an und verwalte Serien zentral in der Verfügbarkeit.
[Erfahre hier mehr](/booking-series)
Ermögliche Kund:innen, regelmässige Buchungen mit flexiblem Rhythmus als Serie anzulegen und selbst zu verwalten.
[Erfahre hier mehr](/recurring-bookings)
## FAQ
Nein. Kund:innen sehen nicht, dass eine Mindestanzahl definiert wurde. Die automatische Stornierung erfolgt unsichtbar im Hintergrund.
Ja. Öffne den Termin vor Ablauf der Stornierungsdeadline und passe die Mindestanzahl nach unten an (z. B. von 10 auf 6). Speichere, und die automatische Stornierung wird verhindert.
Alle Buchungen, deren Start- und Endzeit exakt dem Termin entsprechen, werden automatisch mitverschoben. Buchende werden per E-Mail informiert. Buchungen, die nur überlappen, bleiben bewusst unverändert.
Ja. Beim Ändern des Buchungsstatus erscheint ein Pop-up, in dem du eine kurze, individuelle Nachricht ergänzen kannst. Diese wird in die automatische E-Mail an die Buchenden übernommen.
Nein. Du kannst innerhalb einer Ressource mehrere Serien anlegen. Kund:innen wählen beim Buchen die passende Serie aus einem Dropdown. Mehr dazu unter [Buchungsserien](/booking-series).
**Bereitgestellte Ressourcen** werden reserviert, wenn du den Termin anlegst (zum Beispiel Trainer:in und Studio, die fest eingeplant sind). **Smart Availability** weist eine **abhängige Ressource** erst bei einer Buchung zu. **On-Demand-Ressourcen** skalieren die Kapazität automatisch bei hoher Nachfrage. Nutze dafür [dynamische Kapazitätsplanung](/dynamic-capacity-planning).
## Fehlerbehebung
Verknüpfe sie unter **Bereitgestellte Ressourcen** im Reiter **Einstellungen** des Termins. Eine Smart-Availability-Abhängigkeit reserviert sie nicht beim Anlegen des Termins — sie wird erst bei einer Buchung zugewiesen.
Kurstickets nutzen **Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen** (Verfügbarkeitstyp **Mehrfach verfügbar**). **Child-Ressourcen** brauchen das separate Feature **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Abgrenzung: "Bereitgestellte Ressourcen" (statisch, beim Termin-Erstellen geblockt) ≠ "Smart Availability / abhängige Ressource" (dynamisch, erst bei Buchung zugewiesen) ≠ "On-Demand Ressourcen" (dynamisch, automatische Kapazitätsskalierung bei Nachfrage)
> * UI-Pfad Mindestanzahl: Ressourcen > \[Kurs-Ressource] > Verfügbarkeit > Verfügbare Termine > \[Termin auswählen] > Einstellungen > Mindestanzahl pro Termin + Stornierungsdeadline
> * UI-Pfad bereitgestellte Ressourcen: Ressourcen > \[Kurs-Ressource] > Verfügbarkeit > Verfügbare Termine > \[Termin auswählen] > Einstellungen > Bereitgestellte Ressourcen
> * Wenn-Dann: Mindestanzahl nicht erreicht UND Stornierungsdeadline abgelaufen → Termin wird automatisch abgesagt, alle Buchungen abgelehnt, Zahlungen erstattet, E-Mails versendet
> * Wenn-Dann: Termin verschieben → nur Buchungen mit exakt gleichem Start/Ende werden mitverschoben. Überlappende Buchungen bleiben unverändert (Schutzfunktion)
> * Matching-Regel: Buchung wird nur dann mit dem Termin verschoben/storniert, wenn Start UND Ende der Buchung exakt dem Termin entsprechen
> * Verwandte Artikel: Smart Availability → /smart-availability | Dynamische Kapazitätsplanung → /dynamic-capacity-planning | Buchungsserien → /booking-series | Wiederkehrende Buchungen → /recurring-bookings | Zeitpläne → /schedules | Verfügbare Termine → /available-slots
> * Kursangebote werden als Ressource mit dem Verfügbarkeitstyp **Mehrfach verfügbar** angelegt. Zuerst das Org-Feature **Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen** aktivieren. Das sind nicht **Child-Ressourcen** (Feature **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**). Die verfügbare Anzahl entspricht der maximalen Teilnehmer:innen-Zahl
> * Services auf einer Kurs-Ressource definieren die Ticket-Optionen/Tarife, nicht das Angebot selbst
# Los Geht's – Coworking
Source: https://docs.anny.co/getting-started-coworking
Mit diesem Guide richtest du deinen Coworking-Space in anny ein. Du kombinierst Ressourcen, Services, Communities und Abo-Pläne so, dass deine Mitglieder Arbeitsplätze, Räume und Equipment selbstständig buchen, bezahlen und nutzen können.
## Coworking im anny Kontext denken
In anny bildet jedes buchbare Objekt (Desk, Raum, Parkplatz) eine Ressource ab. Services legen fest, wie und zu welchem Preis gebucht wird. Communities steuern den Zugang, und Abo-Pläne automatisieren Mitgliedschaft und Abrechnung. Das zentrale Prinzip: Ressourcen zeigen, was buchbar ist. Communities bestimmen, wer buchen darf. Abo-Pläne verbinden beides mit automatischer Zahlung.
| Begriff im Coworking | anny-Konzept |
| - | - |
| Arbeitsplatz, Büro, Meetingraum | Ressource (ggf. mit Child-Ressourcen) |
| Tagespass, Stundenpreis | Service / Buchungsoption |
| Mitgliederbereich, Members-Only | Community |
| Mitgliedschaft, Monatsabo | Abo-Plan |
* **Essential-Plan** oder höher für Abo-Pläne und automatisierte Rechnungsstellung
* [**Online-Zahlung**](/online-payments) muss vorab aktiviert werden, damit Abos und wiederkehrende Abbuchungen funktionieren
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Öffne im linken Menü **Ressourcen** und klicke auf **+Neu**. Lege jedes buchbare Objekt als eigene Ressource an: Arbeitsplätze, Büros, Meetingräume, Parkplätze, Equipment.
Für mehrere Arbeitsplätze in einem Raum: Erstelle den Raum als Ressource und füge unter **Verfügbarkeit** die einzelnen Desks als **Child-Ressourcen** hinzu. Mehr zur Konfiguration findest du unter [Ressource konfigurieren](/ressourcen-konfigurieren).
Wechsle in einer Ressource zum Reiter **Service / Buchungsoption**. Lege fest, wie lange oder kurz eine Buchung sein darf (flexibel oder feste Dauer) und definiere den Preis. Details dazu findest du unter [Buchungsoption konfigurieren](/configure-booking-option).
Öffne aus der Menüleiste die **Communities** und erstelle eine neue Community. Mitglieder kannst du manuell per E-Mail einladen oder automatisch über einen verknüpften Abo-Plan zuweisen lassen.
Weise der Community exklusive Buchungsoptionen zu, damit nur Mitglieder bestimmte Services oder Konditionen sehen.
Öffne **Abo-Pläne** in der linken Navigation und klicke auf **+Neu**. Konfiguriere unter **Allgemeine Informationen** Preis, Laufzeit, Kündigungsbedingungen und automatische Verlängerung.
Verknüpfe den Plan mit einer Community: Abonnent:innen werden automatisch hinzugefügt und bei Ablauf wieder entfernt. Füge optional Benefits hinzu, um die Vorteile des Plans sichtbar zu machen.
Pro Plan kannst du eine individuelle Widerrufsfrist konfigurieren. Innerhalb dieser Frist können Kund:innen zwischen sofortigem Widerruf (mit anteiliger Rückerstattung) und Kündigung zum Laufzeitende wählen.
Aktiviere unter **Account Einstellungen** > **Online-Zahlung** die automatisierte Zahlungsabwicklung. Danach verwaltet anny Rechnungen, Zahlungseingänge und wiederkehrende Abbuchungen automatisch. Mehr Details findest du unter [Online-Zahlung & Gebühren](/online-payments).
Öffne deine Buchungsseite im Browser und teste den gesamten Flow: Ressource finden, Service auswählen, buchen. Prüfe, dass Community-geschützte Bereiche nur nach Anmeldung sichtbar sind.
## Typische Beispiele
* Ressource Open Space mit 20 Child-Ressourcen (Desk 1 bis Desk 20)
* Ressource Meetingraum A (Einzelverfügbar)
* Ressource Meetingraum B (Einzelverfügbar)
* Open Space: Tagespass (8h, 25 Euro) und Halbtagespass (4h, 15 Euro)
* Meetingräume: Stundenweise (ab 1h, 30 Euro/h)
* Community Members mit exklusivem Service Meetingraum Members (20 Euro/h statt 30 Euro/h)
* Abo-Plan Flex Membership (89 Euro/Monat, monatlich kündbar, verknüpft mit Community Members)
Mitglieder zahlen monatlich 89 Euro, erhalten automatisch Zugang zur Members-Community und buchen Meetingräume zum Vorzugspreis. Nicht-Mitglieder buchen Desks zum regulären Tagespreis.
* Ressource Büro 3. OG (1 feste Einheit)
* Ressource Gemeinschaftsfläche mit 10 Child-Ressourcen (Platz 1 bis 10)
* Büro: Monatsmiete (fest, 950 Euro/Monat)
* Gemeinschaftsfläche: Tagespass (flexibel, 20 Euro/Tag)
* Community Premium mit Sichtbarkeit auf die Gemeinschaftsfläche
* Abo-Plan Premium Office (950 Euro/Monat, automatische Verlängerung, verknüpft mit Community Premium)
* [Kundensalden](/customer-balances-and-collective-invoices) aktiviert: alle Buchungen eines Unternehmens werden monatlich gesammelt abgerechnet
Das Unternehmen erhält ein festes Büro, Mitarbeitende buchen zusätzlich Gemeinschaftsplätze. Am Monatsende konsolidiert anny alles in einer Sammelrechnung.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Visualisiere Räume und Arbeitsplätze auf einem interaktiven Lageplan. Mitglieder wählen ihren Platz visuell aus und buchen direkt von der Karte.
[Erfahre hier mehr](/maps-and-floor-plans)
Vergib automatisch digitale Zugangsberechtigungen für gebuchte Zeiträume, damit Kund:innen Zugang erhalten ohne Rezeption.
[Erfahre hier mehr](/smart-locks-overview)
Verwalte bestehende Abos zentral im Adminbereich: Anfragen bearbeiten, Benachrichtigungen steuern, Kündigungen und Verlängerungen im Blick behalten.
[Erfahre hier mehr](/subscriptions-and-memberships)
Sammle Rechnungsentwürfe pro Kund:in oder Unternehmen auf einem offenen Saldo und konsolidiere sie am Periodenende zu einer Sammelrechnung.
[Erfahre hier mehr](/customer-balances-and-collective-invoices)
## FAQ
Für Abos können Kund:innen SEPA-Lastschrift, Kreditkarte, Apple Pay und Google Pay nutzen. Apple Pay und Google Pay stehen nur auf Mobilgeräten zur Verfügung. Für Abos in CHF sind Kreditkarte und PayPal verfügbar (TWINT unterstützt keine wiederkehrenden Zahlungen).
Ja. Pro Abo-Plan kannst du konfigurieren, ob ein Login erforderlich ist. Ist der Gast-Abschluss aktiviert, geben Kund:innen ihre Daten direkt im Checkout an und können das Abo nachträglich durch eine Registrierung ihrem Account zuordnen.
Ja. Wenn du den zukünftigen Start für einen Plan aktivierst, können Kund:innen beim Abschluss ein Startdatum in der Zukunft wählen. Das Abo beginnt erst zum gewählten Zeitpunkt.
Coworking richtet sich an Anbieter:innen, die Plätze an externe Kund:innen vermieten (öffentliche Buchungsseite, Abos, Online-Zahlung). [Desk Sharing](/getting-started-desk-sharing) richtet sich an Unternehmen, die interne Arbeitsplätze für eigene Mitarbeitende verwalten (geschlossene Community, SSO, keine Bezahlung).
Verknüpfe einen Abo-Plan mit einer Community. Sobald eine Person den Plan abschließt, wird sie automatisch der Community hinzugefügt. Bei Ablauf oder Kündigung des Abos wird sie automatisch wieder entfernt.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Coworking vs. Desk Sharing: Coworking = externe Kund:innen, öffentliche Buchungsseite, Abos mit Online-Zahlung. Desk Sharing = interne Mitarbeitende, geschlossene Community, SSO, keine Bezahlung. Vertiefender Artikel: /getting-started-desk-sharing
> * Abo-Pläne erfordern mindestens Essential-Plan UND aktivierte Online-Zahlung (Account Einstellungen > Features > Abos und Mitgliedschaften + Account Einstellungen > Online-Zahlung)
> * Zahlungsmethoden für Abos: SEPA, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay. TWINT nur für Einmalbuchungen, nicht für Abos. CHF-Abos: Kreditkarte und PayPal.
> * Widerrufsfrist ist plan-spezifisch, nicht global. Nur relevant wenn aktiv gesetzt.
> * Gast-Abo-Abschluss: Pro Plan konfigurierbar. Nachträgliche Registrierung über Claim-Prozess.
> * Zukünftiger Abo-Start: Pro Plan konfigurierbar. Ohne Aktivierung startet Abo immer sofort.
> * Externe Community-Links: Max. 3 Links pro Community (Name, URL, Icon). Nur Web, nicht in der App.
> * Child-Ressourcen: UI-Pfad Ressource > Verfügbarkeit > Child-Ressourcen hinzufügen. Feature-Name ist Mehrfach verfügbar mit Zuweisung.
> * Für Kundensalden/Sammelrechnungen ist der Business-Plan erforderlich, nicht Essential.
# Los Geht's - Desk Sharing
Source: https://docs.anny.co/getting-started-desk-sharing
Richte Desk Sharing mit anny ein: Arbeitsplätze, Wochenplaner, Communities und SSO für dein Team.
Mit diesem Guide richtest du dein hybrides Büro in anny ein. Du lernst, wie du Arbeitsplätze und Meetingräume als buchbare Ressourcen anlegst, dein Team über Communities und SSO anbindest und den Wochenplaner als zentrales Buchungstool für Mitarbeitende aktivierst.
## Desk Sharing im anny Kontext denken
Beim Desk Sharing bildet anny die physische Bürostruktur digital ab. Das zentrale Prinzip: Jeder Raum ist eine **Ressource**, jeder einzelne Arbeitsplatz darin eine **Child-Ressource**.
| anny Konzept | Bedeutung im Desk Sharing |
| - | - |
| Ressource | Ein Raum, eine Etage oder ein Bereich (z. B. "Open Space 1. OG") |
| Child-Ressource | Ein einzelner Arbeitsplatz innerhalb des Raums (z. B. "Platz 1.001") |
| Buchungsoption | Definiert, wie gebucht wird: Tagesbuchung für Desks, Flex-Buchung für Meetingräume |
| Community | Steuert, wer welche Ressourcen sehen und buchen darf |
| Wochenplaner | Herzstück für Mitarbeitende: Favoriten setzen und die Woche in wenigen Klicks planen |
| Karte | Interaktiver Lageplan, auf dem Mitarbeitende Plätze direkt buchen und Kolleg:innen finden |
Dein Team bucht über den **Buchungsbereich** (Wochenplaner, Entdecken, Karten). Du verwaltest alles im **Adminbereich** (Ressourcen, Buchungen, Dashboard).
## Entscheidungshilfen: Wann nutze ich was?
### Wann Flex Desk und wann Fix Desk?
| Kriterium | Flex Desk | Fix Desk |
| - | - | - |
| Platzzuweisung | Mitarbeitende wählen täglich frei | Fester Platz pro Person |
| Buchungsoption | Tagesbuchung, offen für alle | Tagesbuchung, auf bestimmte Community beschränkt |
| Typischer Einsatz | Hybride Teams, die 2-3 Tage im Büro sind | Mitarbeitende mit täglicher Präsenzpflicht |
| Beispiel | Marketing-Team bucht je nach Bedarf | Geschäftsführung hat festen Platz |
**Faustregel:** Starte mit Flex Desks für alle und richte Fix Desks nur für Teams ein, die einen festen Platz benötigen.
Für diesen Use Case aktivierst du unter **Account-Einstellungen** → **Features**: **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**, **Communities**, **Globale Suche**. Karten und Check-In sind optional, aber empfohlen. **Child-Ressourcen** brauchen **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**. **Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen** setzt nur eine Anzahl auf einer Ressource und legt keine einzelnen Desks an.
Folgende Features spielen in diesem Use Case zusammen:
| Feature | Wofür wird es benötigt? | Vorher zu konfigurieren? |
| - | - | - |
| **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung** | Ermöglicht **Child-Ressourcen** (einzelne Arbeitsplätze innerhalb eines Raums) | Ja, unter Features aktivieren |
| Communities | Steuert Sichtbarkeit und Zugang zu Ressourcen pro Team/Standort | Ja, nach Ressourcen anlegen |
| SSO (Microsoft/Google) | Mitarbeitende melden sich mit ihrem Unternehmens-Login an, ohne extra Account | Ja, IT muss SSO-Verbindung einrichten |
| Karten | Interaktive Lagepläne für die visuelle Platzauswahl | Nein, aber empfohlen |
| Globale Suche | Mitarbeitende können Kolleg:innen und Räume über die Suchleiste finden | Ja, unter Features aktivieren |
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Öffne im Adminbereich den Menüpunkt **Ressourcen** und klicke auf **Neu+**.
1. Lege einen Raum oder Bereich als Ressource an (z. B. "Open Space 1. OG").
2. Füge ein Bild, eine Beschreibung und Eigenschaften hinzu (Etage, Gebäude, Kapazität, Ausstattung).
3. Wechsle zum Reiter **Verfügbarkeit** und aktiviere den Toggle **Child-Ressource**. Füge anschließend die einzelnen Arbeitsplätze als Child-Ressourcen hinzu.
Verwende eine klare Namenskonvention: Bei großen Unternehmen z. B. "G1.1.001" (Gebäude.Etage.Platz), bei kleineren "Open Space, Platz 3".
Öffne die Ressource und wechsle zum Reiter **Buchungsoption**. Klicke auf **+Hinzufügen** und **+Neu**.
Empfohlene Einstellung für Arbeitsplätze:
* **Name:** Tagesbuchung
* **Zeitraum:** Feste Dauer, 1 Tag
* **Buchungsintervall:** 1 Tag
* **Vorlaufzeit:** -8 Stunden (sonst ist der heutige Tag nach Tagesbeginn nicht mehr buchbar)
* **Vorausbuchungszeitraum:** 7-14 Tage
* **Alle Buchungen automatisch annehmen:** Aktiviert
* **Wiederkehrende Buchungen erlauben:** Optional (z. B. für feste Bürotage)
Buchungsoptionen liegen zentral im Account. Erstelle eine Tagesbuchung einmal und verknüpfe sie mit allen Arbeitsplatz-Ressourcen. **-8 Stunden Vorlaufzeit** hält den heutigen Tag nach dem Start noch 8 Stunden offen. Details: [Buchungsoption](/configure-booking-option).
Öffne im Adminbereich **Communities** und erstelle eine neue Community (z. B. "Unternehmen Alle").
1. Verknüpfe die Ressourcen, die für diese Community sichtbar sein sollen.
2. Setze die Sichtbarkeit auf **Sichtbar und buchbar für Mitglieder**.
3. Füge Mitglieder hinzu: Manuell per E-Mail oder automatisch über SSO und Attribute Mapping.
Für unterschiedliche Teams oder Standorte: Lege separate Communities an (z. B. "Standort Berlin", "Management").
Soll ein Team die Buchungen eines anderen Teams sehen, ohne selbst buchen zu können? Nutze die Rolle **Beobachter** in den Community-Einstellungen.
Öffne **Einstellungen > Sicherheit > Single Sign-On** und richte die Verbindung zu eurem Identity Provider ein (Microsoft Entra ID oder Google Workspace).
1. Hinterlege die Metadaten-URL.
2. Generiere den Wayfless-Link für die direkte Weiterleitung zu anny.
3. Richte optional Attribute Mapping ein, damit Mitarbeitende automatisch der richtigen Community zugewiesen werden.
Dein Team meldet sich dann mit dem Unternehmens-Login an. Kein separater Account nötig.
Öffne im Adminbereich **Karten** und lade einen Grundriss hoch.
1. Platziere Objekte (Tische, Räume) auf dem Plan.
2. Verbinde jedes Objekt mit der entsprechenden Child-Ressource.
3. Mitarbeitende sehen in der Kartenansicht, welche Plätze frei sind (grün) und wo Kolleg:innen sitzen.
Trainiere einen Admin mit Basic-Kartenkenntnissen, damit Tische bei Umzügen schnell neu angeordnet werden können.
## Typische Beispiele
Erstelle die Ressource "Open Space 1. OG" mit Bild und Eigenschaften (Etage: 1, Kapazität: 10, Ausstattung: Monitor, Dockingstation).
Stelle unter **Verfügbarkeit** den Typ auf **Child Ressourcen** und füge 10 Arbeitsplätze hinzu ("Platz 1.001" bis "Platz 1.010").
Verknüpfe die zentrale Buchungsoption "Tagesbuchung" (Feste Dauer: 1 Tag, Vorlaufzeit: -8 Stunden, Vorausbuchungszeitraum: 14 Tage).
Weise die Ressource der Community "Unternehmen Alle" zu. Alle Mitarbeitenden mit SSO-Zugang sehen und buchen die Plätze.
Öffne den Grundriss "1. OG" und verbinde die 10 Tisch-Objekte mit den Child-Ressourcen.
Erstelle die Ressource "Meetingraum Alster" mit Eigenschaften (Kapazität: 8, Ausstattung: Whiteboard, Videokonferenz).
Erstelle eine neue Buchungsoption "Flex-Buchung" mit: Flexible Dauer (Min: 30 Minuten, Max: 4 Stunden), Buchungsintervall: 30 Minuten, Wiederkehrende Buchungen erlauben: Aktiviert.
Mitarbeitende buchen über den Wochenplaner eine wiederkehrende Buchung (z. B. jeden Dienstag 10:00-11:00 Uhr). Die Ressource wird automatisch für alle folgenden Termine geblockt.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Begrenze die maximale Anzahl der Buchungen pro Tag oder in die Zukunft, damit Mitarbeitende nicht zu viele Plätze auf einmal blockieren.
[Erfahre hier mehr](/booking-rules)
Buche Meetingräume direkt aus Outlook heraus und lade externe Besucher:innen zu Terminen ein, ohne die anny Oberfläche öffnen zu müssen.
[Erfahre hier mehr](/outlook-add-in)
Visualisiere Räume und Arbeitsplätze auf interaktiven Lageplänen. Mitarbeitende sehen freie Plätze und buchen direkt über die Karte.
[Erfahre hier mehr](/maps-and-floor-plans)
Steuere Sichtbarkeit und Zugang zu Ressourcen pro Team, Standort oder Abteilung. Automatische Zuweisung über SSO und Attribute Mapping.
[Erfahre hier mehr](/communities)
## FAQ
In der Regel benötigen Unternehmen 4-10 Tage für die vollständige Einrichtung und Implementierung, abhängig von der Anzahl der Standorte und Ressourcen.
Ja. Neben dem Wochenplaner im Browser können Mitarbeitende über die anny App (iOS/Android), die MS Teams App und das Outlook Add-In buchen.
Nutze die globalen Buchungsregeln unter **Einstellungen > Buchungsregeln**. Dort kannst du z. B. festlegen, dass maximal 1 Buchung pro Tag und maximal 10 Buchungen in die Zukunft erlaubt sind.
Ja. Wenn du die Funktion in der Buchungsoption aktivierst, können Mitarbeitende den Arbeitsplatz wechseln oder Datum und Uhrzeit anpassen. Preisänderungen bei kostenpflichtigen Buchungen werden automatisch verrechnet.
Unter **Einstellungen > Datenschutz** kannst du Anonymisierungsfristen festlegen. Für Desk Sharing empfehlen wir eine Anonymisierung nach 2-4 Wochen: Buchungsdaten bleiben erhalten, personenbezogene Daten (Namen, E-Mails) werden entfernt.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> **Abgrenzung Desk Sharing vs. Coworking:** Desk Sharing richtet sich an Unternehmen, die interne Arbeitsplätze für eigene Mitarbeitende verwalten (geschlossene Community, SSO, keine Bezahlung). Coworking richtet sich an Anbieter, die Plätze an externe Kund:innen vermieten (öffentliche Buchungsseite, Abos, Online-Zahlung). Für Coworking-Setups siehe den Guide "Los Geht's – Coworking".
>
> **Exakte UI-Pfade:**
>
> * Buchungsregeln: Adminbereich > Einstellungen > Buchungsregeln
> * Features aktivieren: Adminbereich > Einstellungen > Features
> * Community Auto-Join: Community > Einstellungen > Mitglieder > SSO-Zuweisung (erfordert Attribute Mapping in Microsoft Entra ID oder Google Workspace)
> * Anonymisierung: Adminbereich > Einstellungen > Datenschutz > Löschfristen
>
> **Standardwerte Tagesbuchung (Hybrid Work):** Feste Dauer: 1 Tag, Buchungsintervall: 1 Tag, Vorlaufzeit: -8 Stunden, Vorausbuchungszeitraum: 7-14 Tage, Wiederkehrende Buchungen: optional, Alle Buchungen automatisch annehmen: Ja. Onboarding interner Arbeitsplätze setzt `lead_time` auf -480 Minuten.
>
> **Verwandte Artikel für Anschlussfragen:**
>
> * Communities und Auto-Join: /communities
> * Buchungsoption im Detail: /buchungsoption-konfigurieren
> * SSO einrichten: /microsoft-saml-sso oder /google-workspace-sso
> * Karten erstellen: /maps-and-floor-plans
> * Outlook Integration: /m365-workspace
> * Wiederkehrende Buchungen: /wiederkehrende-buchungen
# Los Geht's - Tauchschulen
Source: https://docs.anny.co/getting-started-dive-schools
Richte deine Tauchschule in anny ein: Kurse, Mitgliedschaften, Zahlungen und Buchungsseite an einem Ort.
Dieser Guide zeigt dir, wie du deine Tauchschule mit anny abbildest. Du kombinierst Ressourcen, Buchungsoptionen, Communities und Abo-Pläne, sodass deine Kund:innen Kurse und Tauchgänge eigenständig online buchen und bezahlen können.
## Tauchschulen im anny Kontext denken
Bei einer Tauchschule bildet anny dein gesamtes Kursangebot digital ab. Das zentrale Prinzip: Jedes buchbare Angebot ist eine **Ressource**, die Buchungsbedingungen (Dauer, Preis, Teilnehmerzahl) definierst du über eine **Buchungsoption**.
| anny Konzept | Bedeutung für Tauchschulen |
| - | - |
| Ressource | Ein Kurs, ein Tauchgang oder ein Event (z.B. "Open Water Diver Kurs", "Schnuppertauchen") |
| Buchungsoption | Definiert Dauer, Preis und Kapazität einer Ressource (z.B. "4 Tage, 399 €, max. 6 Teilnehmer") |
| Community | Geschlossener Bereich für Mitglieder mit Sonderkonditionen (z.B. "Vereinsmitglieder") |
| Abo-Plan | Mitgliedschaft in deiner Tauchschule (z.B. "Gold-Mitgliedschaft" mit Zugang zur Members-Community) |
| Buchungspaket | Vergünstigtes Kontingent (z.B. "10er-Karte Pool-Training") |
Deine Kund:innen buchen über den **Buchungsbereich** (Buchungsseite, Entdecken-Seite). Du verwaltest alles im **Adminbereich** (Ressourcen, Buchungen, Rechnungen, Dashboard).
## Entscheidungshilfen: Wann nutze ich was?
### Wann Buchungsserie und wann Einzeltermine?
| Kriterium | Buchungsserie | Einzeltermine |
| - | - | - |
| Terminstruktur | Mehrere zusammenhängende Termine als Paket | Einzelne, unabhängige Termine |
| Buchungsverhalten | Kund:innen buchen alle Termine auf einmal | Kund:innen buchen jeden Termin separat |
| Beispiel | Open Water Diver Kurs (4 aufeinanderfolgende Tage) | Schnuppertauchen (einzelner Termin) |
| Abrechnung | Gesamtpreis für die Serie | Preis pro Einzelbuchung |
**Faustregel:** Besteht dein Angebot aus mehreren Terminen, die aufeinander aufbauen und zusammen gebucht werden sollen, nutze eine Buchungsserie. Für eigenständige Einzel-Events reichen normale Einzeltermine.
Aktiviere vorab folgende Features unter **Einstellungen** → **Features**, um alle Bausteine dieses Guides nutzen zu können:
* Aktiviere **Zahlungsabwicklung & Rechnungsstellung**, um Online-Zahlungen zu akzeptieren und Rechnungen automatisch zu erstellen.
* Aktiviere **Communities**, um geschützte Mitgliederbereiche mit eigener Buchungsseite einzurichten.
* Aktiviere **Abos und Mitgliedschaften**, um wiederkehrende Mitgliedschafts-Pläne anzubieten.
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Öffne aus der Menüleiste **Ressourcen** und klicke auf **Neu+**. Erstelle für jedes buchbare Angebot eine eigene Ressource, z.B.:
* "Open Water Diver Kurs"
* "Schnuppertauchen"
* "Pool-Training"
* "Advanced Open Water Kurs"
Vergib einen aussagekräftigen Namen, füge eine Beschreibung und ein Bild hinzu. Über **Gruppen & Kategorien** kannst du deine Ressourcen thematisch sortieren (z.B. "Kurse", "Erlebnisse", "Training").
Öffne eine Ressource und wechsle zu **Buchungsoptionen**. Klicke auf **Neu+** und lege fest:
* **Dauer**: Feste Dauer (z.B. 2 Stunden für Schnuppertauchen) oder flexibel
* **Preis**: Festpreis pro Buchung (z.B. 79 € für Schnuppertauchen)
* **Kapazität**: Maximale Teilnehmerzahl pro Termin (z.B. 6 Personen)
* **Modus**: Wähle "Serie" für mehrtägige Kurse oder "Standard" für Einzeltermine
Für Kurse mit mehreren aufeinanderfolgenden Terminen nutze den Modus "Serie". Du verwaltest die einzelnen Termine dann zentral in der Ressourcen-Verfügbarkeit und Kund:innen buchen alle Termine als Paket.
Öffne die Ressource und wechsle zu **Verfügbarkeit** → **Zeitpläne**. Lege fest, wann deine Kurse und Tauchgänge stattfinden:
* Für regelmäßige Angebote (z.B. Pool-Training jeden Mittwoch): Erstelle einen wiederkehrenden Zeitplan.
* Für einzelne Kurstermine: Erstelle individuelle verfügbare Termine in der Verfügbarkeit.
* Für Serien: Erstelle die einzelnen Termine und weise sie einer Serie zu (z.B. "OWD Kurs August 2026").
Öffne **Einstellungen** → **Zahlungsabwicklung** und verbinde dein Stripe-Konto über **Stripe Connect**. Nach der Verifizierung können deine Kund:innen direkt bei der Buchung online bezahlen. Du kannst pro Buchungsoption festlegen, ob Online-Zahlung, Zahlung vor Ort oder Zahlung auf Rechnung möglich ist.
Wenn du Mitgliedschaften anbietest:
1. Öffne **Einstellungen** → **Features** und aktiviere **Communities** und **Abos und Mitgliedschaften**.
2. Erstelle eine Community (z.B. "Tauchclub-Mitglieder") und weise ihr exklusive Ressourcen oder vergünstigte Buchungsoptionen zu.
3. Erstelle einen Abo-Plan (z.B. "Silber-Mitgliedschaft: 29 €/Monat") und verknüpfe ihn mit der Community. Kund:innen werden bei Abo-Abschluss automatisch der Community zugewiesen.
Du kannst Mitglieder auch manuell per E-Mail-Adresse zur Community einladen.
Deine Buchungsseite ist automatisch unter deiner anny-URL erreichbar. Unter **Einstellungen** → **Buchungsseite** kannst du das Layout anpassen, dein Logo hochladen und Farben konfigurieren. Teile den Link mit deinen Kund:innen oder bette die Buchungsseite in deine Website ein.
## Typische Beispiele
Erstelle drei Ressourcen: "Open Water Diver Kurs", "Schnuppertauchen" und "Pool-Training". Ordne sie in die Kategorien "Kurse" und "Erlebnisse" ein.
* OWD Kurs: Modus "Serie", 4 Termine, 399 €, max. 6 Teilnehmer
* Schnuppertauchen: Modus "Standard", feste Dauer 2h, 79 €, max. 4 Teilnehmer
* Pool-Training: Modus "Standard", feste Dauer 1,5h, 25 € (15 € für Mitglieder)
* OWD Kurs: Erstelle 4 Termine (Sa + So, zwei Wochenenden) und weise sie der Serie "OWD August 2026" zu.
* Schnuppertauchen: Wiederkehrender Zeitplan jeden Samstag 10:00 bis 12:00 Uhr.
* Pool-Training: Wiederkehrender Zeitplan jeden Mittwoch 18:00 bis 19:30 Uhr.
Erstelle die Community "Tauchclub" und den Abo-Plan "Tauchclub-Mitgliedschaft" (29 €/Monat). Verknüpfe den Abo-Plan mit der Community. Erstelle eine separate Buchungsoption für Pool-Training mit 15 € und beschränke sie auf die Community "Tauchclub".
Verbinde Stripe Connect. Aktiviere Online-Zahlung für alle Buchungsoptionen. Veröffentliche die Buchungsseite und teile den Link.
Erstelle die Ressource "Schnuppertauchen" mit einer Buchungsoption: feste Dauer 2,5h, 89 €, max. 4 Teilnehmer pro Trainer.
Erstelle eine zweite Ressource für deinen zusätzlichen Trainer (z.B. "Trainer:in 2"). Aktiviere das Feature **Dynamische Kapazitätsplanung** und verknüpfe den zweiten Trainer als On-Demand Ressource mit "Schnuppertauchen".
Richte einen wiederkehrenden Zeitplan ein (z.B. jeden Samstag und Sonntag um 9:00 Uhr). Sobald die 4 Plätze beim ersten Trainer belegt sind, stellt anny automatisch 4 weitere Plätze über den zweiten Trainer bereit.
Verbinde Stripe Connect und aktiviere Online-Zahlung für die Buchungsoption. Kund:innen zahlen direkt bei der Buchung.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Biete vergünstigte Mehrfachtickets wie eine 10er-Karte an. Kund:innen kaufen ein Kontingent und lösen es bei jeder Buchung als Guthaben ein.
[Erfahre hier mehr](/booking-codes)
Passe die Kapazität deiner Termine automatisch an die Nachfrage an. Bei hoher Auslastung stellt anny zusätzliche Ressourcen bereit.
[Erfahre hier mehr](/dynamic-capacity-planning)
Erstelle automatisch Zertifikate nach bestandenem Kurs. Der Tauchschein wird inklusive Teilnehmerdaten direkt per E-Mail versendet.
[Erfahre hier mehr](/certificates)
Bette deine anny-Buchungsseite direkt in deine eigene Website ein. Kund:innen buchen Kurse und Tauchgänge, ohne deine Seite zu verlassen.
[Erfahre hier mehr](/embed-booking-page)
## FAQ
Ja. Erstelle eine Community für deine Mitglieder und lege pro Ressource eine separate Buchungsoption mit dem vergünstigten Mitgliederpreis an. Beschränke diese Buchungsoption auf die Community. Nicht-Mitglieder sehen nur den regulären Preis.
Nutze den Modus "Serie" in der Buchungsoption. Erstelle die einzelnen Kurstermine in der Ressourcen-Verfügbarkeit und weise sie einer Serie zu. Kund:innen buchen dann alle Termine als Gesamtpaket.
Grundsätzlich werden Serien als Gesamtpaket gebucht. Wenn du einzelne Restplätze anbieten möchtest, erstelle zusätzliche Einzeltermine als separate Ressource oder Buchungsoption neben der Serie.
Erstelle einen Abo-Plan mit dem gewünschten Preis und Intervall (monatlich, jährlich etc.) und verknüpfe ihn mit einer Community. Kund:innen können das Abo auf deiner Buchungsseite selbst abschließen und erhalten automatisch Zugang zur Community mit allen Mitglieder-Vorteilen.
Beides ist möglich. Du kannst pro Buchungsoption festlegen, ob Online-Zahlung (Stripe), Zahlung auf Rechnung oder Zahlung vor Ort akzeptiert wird. Für Mitgliedschaften mit automatischer Abrechnung empfiehlt sich Online-Zahlung.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Tauchschulen-Guide kombiniert: Ressourcen + Buchungsoptionen (Serie/Standard) + Communities + Abo-Pläne + Buchungspakete + Dynamische Kapazitätsplanung.
> * Mehrtägige Zertifizierungskurse (OWD, AOWD): immer Buchungsserie (Modus "Serie" in Buchungsoption, Termine in Ressourcen-Verfügbarkeit zuweisen).
> * Einzelangebote (Schnuppertauchen, Fun Dives): Modus "Standard" mit Einzelterminen oder wiederkehrendem Zeitplan.
> * Mitgliederpreise: Separate Buchungsoption mit Community-Beschränkung, nicht über Rabattcodes.
> * Dynamische Kapazitätsplanung: Nutze On-Demand Ressourcen (z.B. zusätzliche Trainer), um Kapazität bei hoher Nachfrage automatisch zu erweitern.
> * Abgrenzung zu "Los Geht's - Kurse": Tauchschulen nutzen zusätzlich Mitgliedschaften, Buchungspakete und dynamische Kapazitätsplanung. Für reine Kurs-Serienlogik auf den Kurse-Guide verweisen.
> * Verwandte Artikel: /booking-series (Serien-Details), /communities (Community-Setup), /subscriptions-and-memberships (Abo-Details), /booking-codes (Buchungspakete & Codes), /dynamic-capacity-planning (On-Demand Ressourcen), /certificates (Tauchschein-Zertifikate), /embed-booking-page (Widget-Einbettung).
# Los Geht's - Events
Source: https://docs.anny.co/getting-started-events
Richte Events in anny ein, damit Veranstaltungstermine, Kapazitäten und Zusatzressourcen sauber zusammenpassen.
Mit Events bildest du in anny Veranstaltungen ab, die einen klaren Event-Charakter haben: ein einzelner Termin oder wenige konkrete Termine, feste Kapazitäten und ein eindeutiger Anlass. So steuerst du Buchung, Raumplanung und Teilnehmerverwaltung zentral an einer Stelle und sorgst dafür, dass Kund:innen genau die Veranstaltung sehen, die tatsächlich verfügbar ist.
Für die Event-Einrichtung aktivierst du **Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen** unter **Account-Einstellungen** → **Features**. Damit nimmt ein Termin mehrere Tickets an. Das sind nicht **Child-Ressourcen** — die brauchen **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**.
## Events im anny Kontext denken
In anny bildet eine **Ressource** dein Event ab (z. B. "Afterwork Meetup"). Der zugehörige **Service bzw. die Buchungsoption** definiert das buchbare Ticket (z. B. "Eventticket"). Statt regelmäßiger Öffnungszeiten arbeitest du bei Events mit **verfügbaren Terminen**: ein fester Zeitslot pro Veranstaltungsdatum.
Das zentrale Prinzip: Pro verfügbarem Termin einer Ressource kannst du weitere Ressourcen als **bereitgestellte Ressourcen** verknüpfen (z. B. einen Veranstaltungsraum), die automatisch für diese Zeit geblockt werden.
| Dein Konzept | anny Baustein |
| - | - |
| Das Event selbst | Ressource |
| Das Ticket | Service / Buchungsoption |
| Das Veranstaltungsdatum | Verfügbarer Termin |
| Anzahl der Plätze | Verfügbare Anzahl (**Mehrfach verfügbar**) |
| Raum, Equipment, Personal | Bereitgestellte Ressourcen am Termin |
## Entscheidungshilfen: Wann nutze ich was?
### Events vs. Kurse
| Kriterium | Event | Kurs |
| - | - | - |
| Anzahl Termine | Einzelner oder wenige konkrete Termine | Wiederkehrende Sessions oder Terminreihen |
| Charakter | Veranstaltung mit klarem Anlass | Lern-, Trainings- oder Gruppenformat |
| Buchungslogik | Kund:innen buchen einen bestimmten Termin | Kund:innen buchen eine Serie oder Einzelsession |
| Typische Beispiele | Infoabend, Networking-Event, Webinar | Sprachkurs, Yogakurs, Workshop-Reihe |
**Faustregel:** Steht ein einzelner Anlass im Vordergrund, nutze ein Event. Steht eine wiederkehrende Struktur mit mehreren Sessions im Vordergrund, nutze einen [Kurs](/getting-started-courses).
| Feature | Wofür wird es benötigt? | Vorher zu konfigurieren? |
| - | - | - |
| **Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen** | Ermöglicht mehrere Buchungen (Tickets) pro Termin | Ja, unter **Account-Einstellungen** → **Features** aktivieren. Nicht **Child-Ressourcen**. |
| Bereitgestellte Ressourcen | Blockt Räume oder Equipment automatisch für den Event-Termin | Nein, direkt in den Termin-Einstellungen verfügbar |
| Warteliste (optional) | Benachrichtigt Kund:innen bei freien Plätzen eines ausgebuchten Events | Ja, unter Ressource > Verfügbarkeit aktivieren |
| Mindestteilnehmerzahl (optional) | Storniert einen Event-Termin automatisch, wenn zu wenig Anmeldungen vorliegen | Nein, direkt in den Termin-Einstellungen konfigurierbar |
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Lege dein Event als eigenständige Ressource an. Falls du einen Raum oder Equipment separat verwalten möchtest, lege diese ebenfalls als eigene Ressourcen an.
Klicke dazu im linken Menü auf **Ressourcen** und oben rechts auf **+Neu**.
Öffne den Reiter **Buchungsoption** deiner Event-Ressource und erstelle eine Option (z. B. "Eventticket" oder "Teilnahme Workshop") mit **Dauer nach Zeitplan**.
Öffne den Reiter **Verfügbarkeit** der Event-Ressource.
1. Stelle den Typ auf **Mehrfach verfügbar** und definiere bei **Verfügbare Anzahl** die Anzahl der verfügbaren Tickets (z. B. 15).
2. Scrolle zu **Verfügbare Termine** und klicke auf **+ Verfügbaren Termin hinzufügen**.
3. Lege unter dem Reiter **Allgemein** Datum und Uhrzeit deines Events fest.
Öffne den Reiter **Einstellungen** des verfügbaren Termins. Unter **Bereitgestellte Ressourcen** verbindest du Räume, Equipment oder Personal, die für den Termin eingeplant und automatisch geblockt werden sollen.
Schau dir die Darstellung auf deiner Buchungsseite an. Teste die Sichtbarkeit der verfügbaren Termine und den kompletten Buchungsvorgang.
## Typische Beispiele
**Ziel:** Du möchtest einen Netzwerkabend mit 80 Plätzen anbieten und den Veranstaltungsraum automatisch blocken.
Lege die Ressource **Afterwork Meetup** und die Ressource **Eventfläche Nord** an.
Erstelle für die Ressource "Afterwork Meetup" den Service **Eventticket**.
Stelle die Verfügbarkeit auf **Mehrfach verfügbar** mit einer verfügbaren Anzahl von **80**. Füge einen verfügbaren Termin hinzu (z. B. Freitag, 18:00 bis 21:00 Uhr).
Öffne die **Einstellungen** des Termins und füge unter **Bereitgestellte Ressourcen** die Ressource "Eventfläche Nord" hinzu.
**Ziel:** Du möchtest ein Online-Event mit 50 Plätzen anbieten, das nur stattfindet, wenn sich mindestens 10 Personen anmelden.
Lege die Ressource **Webinar: Produktupdate Q3** an.
Erstelle den Service **Teilnahme Webinar**.
Stelle auf **Mehrfach verfügbar** mit einer verfügbaren Anzahl von **50**. Füge den konkreten Webinar-Termin hinzu.
Öffne die **Einstellungen** des Termins. Setze die Mindestteilnehmerzahl auf **10** und definiere eine Stornierungsfrist (z. B. 24 Stunden vor Beginn).
## Weitere Einstellungen & Optionen
Lass Kund:innen sich automatisch benachrichtigen, sobald bei einem ausgebuchten Event-Termin wieder ein Platz frei wird.
[Erfahre hier mehr](/waitlist)
Verstehe den Unterschied zwischen regelmäßigen Zeitplänen und einzelnen verfügbaren Terminen für die Verfügbarkeitssteuerung.
[Erfahre hier mehr](/schedules)
Stelle QR-Code-Tickets für Event-Buchungen aus und ermögliche deinen Teilnehmenden einen unkomplizierten Check-in vor Ort am Terminal.
[Erfahre hier mehr](/check-in-setup)
Personalisiere das Ticket mit dem Namen der Person, die die Veranstaltung tatsächlich besucht.
[Erfahre hier mehr](/personalization)
## FAQ
Ja. Du kannst mehrere konkrete Event-Termine unter **Verfügbarkeit** hinterlegen. Entscheidend ist, dass das Angebot inhaltlich als Veranstaltung gedacht ist und nicht als fortlaufender Kurs mit wiederkehrender Session-Logik.
Sobald die verfügbare Anzahl erreicht ist, wird der Termin auf der Buchungsseite nicht mehr als buchbar angezeigt. Aktiviere die Warteliste, damit sich Kund:innen automatisch benachrichtigen lassen können, sobald ein Platz frei wird.
Ja. Wenn du eine Mindestteilnehmerzahl mit Stornierungsfrist hinterlegst, storniert anny den Termin automatisch, falls die Schwelle bis zur Frist nicht erreicht wird. Alle bereits angemeldeten Kund:innen werden benachrichtigt.
Prüfe, ob der Termin unter **Verfügbarkeit** korrekt angelegt wurde und noch innerhalb der Buchungsregeln liegt. Auch eine erreichte Kapazitätsgrenze oder eine abgelaufene Buchungsfrist kann dazu führen, dass das Event nicht mehr sichtbar ist.
Wenn der Workshop ein einzelner Termin mit Event-Charakter ist, passt ein Event-Setup. Wenn mehrere Sessions, aufeinander aufbauende Inhalte oder eine wiederkehrende Struktur im Vordergrund stehen, ist ein Kurs-Setup besser geeignet.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
# Los Geht's - Raumbuchung
Source: https://docs.anny.co/getting-started-room-booking
Richte buchbare Räume ein und ermögliche externen Kund:innen die eigenständige Online-Buchung inkl. Zahlung.
Mit anny bildest du die Vermietung von Räumen vollständig digital ab: Kund:innen finden den passenden Raum, buchen online und erhalten automatisch Bestätigung, Rechnung und Zugang. Ob Business Center, Kulturstätte oder Tagungshaus, in diesem Guide richtest du alles Schritt für Schritt ein.
## Raumbuchung im anny Kontext denken
Bei der Raumbuchung ist jeder physische Raum eine eigene Ressource. Die Buchungsoption definiert, wie der Raum gebucht wird: stundenweise, halbtags oder ganztags, mit Preis und ggf. Staffelung. Kund:innen wählen auf der Buchungsseite zuerst den Raum und dann die gewünschte Buchungsoption (Resource-first Flow).
| Begriff aus dem Use Case | anny-Konzept |
| - | - |
| Meetingraum, Seminarraum, Saal | Ressource |
| Stundenweise / halbtags / ganztags buchen | Buchungsoption |
| Verfügbare Zeiten des Raums | Zeitplan |
| Catering, Beamer, Bestuhlung | Zusatzoption |
| Raumdetails abfragen (Personenanzahl, Zweck) | Eigene Formulare |
| AGB, Nutzungsordnung, Hausordnung | Rechtliche Dokumente |
| Gebäudeübersicht mit Räumen | Karte / Interaktiver Lageplan |
| Feature | Wofür wird es benötigt? | Vorher zu konfigurieren? |
| - | - | - |
| Zahlungsabwicklung & Rechnungsstellung | Online-Zahlung bei Buchung | Ja, Stripe Connect einrichten |
| Zusatzoptionen | Add-Ons, zusätzliche Räume oder Empfehlungen anbieten | Ja, unter Features aktivieren |
| Smart Availability | Teilbare Räume (z. B. Saal in zwei Hälften) | Ja, unter Features aktivieren |
| Karten & Interaktive Lagepläne | Räume visuell im Gebäudeplan zeigen | Ja, unter Features aktivieren |
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Öffne in der Menüleiste **Ressourcen** und klicke auf **Neu**. Vergib einen Namen (z. B. "Konferenzraum Erdgeschoss"), hinterlege Kapazität, Ausstattung und ein Bild. Verwende Kategorien (z. B. "Seminarräume", "Veranstaltungssäle"), um mehrere Räume zu strukturieren.
Navigiere zu **Ressource → Verfügbarkeit → Zeitpläne** und erstelle einen Zeitplan mit den buchbaren Tagen und Uhrzeiten. Für eine Kulturstätte z. B. Dienstag bis Samstag, 09:00 bis 22:00 Uhr.
Öffne die Ressource und wechsle zum Tab **Buchungsoptionen**. Erstelle eine oder mehrere Optionen:
* **Stundenweise**: flexible Dauer, z. B. Min. 2 Stunden, Max. 10 Stunden, Stundenpreis 25 €
* **Ganztags**: feste Dauer 8 Stunden, Pauschalpreis 150 €
Aktiviere in den erweiterten Einstellungen eine **Vorlaufzeit** (z. B. 48 Stunden) und einen **Vorausbuchungszeitraum** (z. B. 90 Tage).
Unter **Buchungsoption → Formular** kannst du pro Buchung zusätzliche Informationen abfragen. Typische Felder für Raumbuchung:
* Anzahl Personen
* Zweck der Nutzung (z. B. Workshop, Feier, Seminar)
* Gewünschte Bestuhlung
* Ansprechperson vor Ort
Diese Daten siehst du als Admin direkt in der Buchungsübersicht.
Unter **Buchungsoption → Rechtliche Dokumente** lädst du AGB, Nutzungsordnung oder Hausordnung hoch. Kund:innen müssen diese beim Checkout akzeptieren. Optional kannst du eine digitale Signatur verlangen.
Richte unter **Zahlungsabwicklung** Stripe Connect ein. Aktiviere anschließend die Online-Zahlung auf der Buchungsoption. Kund:innen bezahlen direkt bei der Buchung per Kreditkarte, Apple Pay oder Google Pay.
Unter **Buchungsoption → Stornierungsbedingungen** definierst du, bis wann kostenlos storniert werden darf und welche Gebühren danach anfallen. Beispiel: kostenlose Stornierung bis 7 Tage vorher, danach 50 % Stornogebühr.
Öffne deine Buchungsseite und prüfe den gesamten Flow: Raumauswahl, Zeitauswahl, Formular, rechtliche Dokumente, Zahlung. Teste mit einer Beispielbuchung.
## Typische Beispiele
Ein Business Center bietet 4 unterschiedlich große Konferenzräume zur stundenweisen Anmietung an. Externe Unternehmen buchen Räume für Workshops, Kundentermine oder Schulungen.
Ein Kulturhaus bietet seinen großen Saal und einen kleineren Seminarraum für externe Veranstaltungen an: Hochzeiten, Konzerte, Lesungen, Vereinsfeste.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Zeichne deine Räume auf einer interaktiven Gebäudekarte ein, damit Kund:innen sie visuell finden und direkt buchen können.
[Erfahre hier mehr](/maps-and-floor-plans)
Verknüpfe Räume miteinander, um teilbare Flächen abzubilden. Wird der Gesamtraum gebucht, blockiert anny automatisch die Teilräume.
[Erfahre hier mehr](/smart-availability)
Konfiguriere Rabatte ab einer bestimmten Buchungsdauer, Wochenend-Zuschläge oder auslastungsbasierte Preisanpassungen pro Buchungsoption.
[Erfahre hier mehr](/dynamic-pricing)
Verbinde Schließsysteme mit anny, um pro Buchung automatisch einen zeitlich begrenzten PIN oder Zugang zum gebuchten Raum zu erstellen.
[Erfahre hier mehr](/smart-locks-overview)
## FAQ
Ja. Deaktiviere in der Buchungsoption die Einstellung "Alle Buchungen automatisch annehmen". Kund:innen senden dann eine Anfrage, die du im Kalender oder unter Buchungen annimmst oder ablehnst.
Unter **Buchungsoption → Formular** erstellst du eigene Felder (Text, Dropdown, Zahl, Datei-Upload). Die Antworten siehst du in der Buchungsübersicht und im Export. Alternativ kannst du generelle Felder auch auf Organisationsebene unter Account-Einstellungen hinterlegen.
Ja, mit Smart Availability. Du legst den Gesamtraum und die Hälften als separate Ressourcen an. In der Buchungsoption des **Gesamtraums** hinterlegst du die Teilräume unter **Abhängigkeiten**. Wird der Gesamtraum gebucht, blockiert anny beide Hälften. Hänge den Gesamtraum nicht als Abhängigkeit an die Teilräume — sonst blockieren sich die Hälften gegenseitig.
Ja. Unter **Buchungsoption → Rechtliche Dokumente** hinterlegst du PDF-Dokumente, die im Checkout angezeigt werden. Kund:innen müssen diese akzeptieren (Checkbox) oder optional digital signieren, bevor sie abschließen können.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Raumbuchung nutzt den Resource-first Flow: Kund:innen wählen zuerst den Raum (Ressource), dann die Buchungsoption. Service-first Flow ist hier nicht relevant.
> * Terminologie: Im Raumbuchung-Kontext wird "Buchungsoption" verwendet, nicht "Service".
> * Für teilbare Räume: Smart Availability unter Features aktivieren. Gesamtraum UND Teilräume als eigene Ressourcen anlegen. Nur die Buchungsoption des Gesamtraums hängt die Teilräume als Abhängigkeiten an — nicht umgekehrt, sonst blockieren sich die Hälften.
> * Kalender-Sync: Outlook und Google sind persönliche Kalenderintegrationen. Für Raum-Kalender (shared mailbox) wird M365 Workspace benötigt.
> * Smart-Lock Integrationen (Glutz, Nuki, Salto, Comydo etc.) erstellen pro Buchung automatisch zeitlich begrenzten Zugang. Konfiguration über Integrationen → System → Regel anlegen (Ressource zu Zugangspunkt).
> * Wiederkehrende Buchungen funktionieren mit Pricing, Quota, Add-Ons und Smart Availability (seit Juni 2026).
> * Stornierungszeitraum = bis wann storniert werden darf. Stornierungsbedingungen = ob und welche Gebühren anfallen.
> * Verwandte Artikel: Smart Availability, Zeitpläne & Termine, Buchungsoption konfigurieren, Eigene Formulare, Rechtliche Dokumente, Stornierungsbedingungen, Karten & Interaktive Lagepläne, Dynamic Pricing, Smart-Locks Übersicht.
# Los Geht's - Segelschulen
Source: https://docs.anny.co/getting-started-sailing-schools
Mit anny bildest du deinen Bootsverleih digital ab. Du verwaltest Boote als Ressourcen, vermietest sie exklusiv an Gruppen und automatisierst Buchungen, Mitgliedschaften und Rechnungsstellung.
## Segelschulen im anny Kontext denken
In anny ist alles, was gebucht werden kann, eine Ressource. Für Segelschulen bedeutet das: Boote, Liegeplätze und Touren sind jeweils eigene Ressourcen. Jede Ressource erhält mindestens eine Buchungsoption, die festlegt, wie und zu welchem Preis gebucht wird.
Das zentrale Prinzip beim Bootsverleih: Mehrere Boote eines Typs fasst du als Child-Ressourcen zusammen und aktivierst **Exklusive Zeitfenster**. So wird ein Boot nach der ersten Buchung für andere Bestellungen blockiert und nicht mit fremden Gruppen geteilt.
| Segelschule | anny Konzept |
| - | - |
| Bootstyp (z. B. Kanu, 420er) | Ressource |
| Einzelnes Boot (z. B. Boot 1, Boot 2) | Child-Ressource |
| Personenanzahl pro Boot | Verfügbare Anzahl der Child-Ressource |
| Exklusivbuchung pro Gruppe | Exklusive Zeitfenster |
| Preis und Dauer | Buchungsoption |
| Vereinsmitgliedschaft | Abo-Plan |
| Mitgliederbereich | Community |
Folgende Features müssen in den Account-Einstellungen unter **Features** aktiviert werden:
* **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**: um individuelle Boote als Child-Ressourcen anzulegen
* **Communities**: um geschützte Buchungsbereiche für Mitglieder zu erstellen
* **Abos und Mitgliedschaften**: um wiederkehrende Mitgliedschaften anzubieten
* **Zahlungsabwicklung & Rechnungsstellung**: um Online-Zahlungen zu akzeptieren und Rechnungen automatisch zu erstellen
| Feature | Wofür wird es benötigt? | Vorher zu konfigurieren? |
| - | - | - |
| Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung | Individuelle Boote eines Typs als Child-Ressourcen zusammenfassen | Feature aktivieren |
| Communities | Geschützte Buchungsbereiche nur für Mitglieder | Feature aktivieren |
| Abos und Mitgliedschaften | Wiederkehrende Mitgliedschaften und feste Liegeplätze abbilden | Feature aktivieren |
| Zahlungsabwicklung & Rechnungsstellung | Online-Zahlungen und automatische Rechnungserstellung | Feature aktivieren, Stripe verifizieren |
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Öffne in der Menüleiste **Ressourcen** und klicke oben rechts auf **+Neu**. Lege pro Bootstyp eine Ressource an (z. B. "Kanu" oder "Segelboot 420er").
Navigiere dann zu **Ressource** → **Verfügbarkeit** → **Child-Ressource** und lege die einzelnen Boote an (z. B. "Kanu 1", "Kanu 2"). Hinterlege pro Child-Ressource die **Verfügbare Anzahl** entsprechend der Personenkapazität (z. B. 4 Personen pro Kanu).
Aktiviere auf der Ebene der Verfügbarkeit den Toggle **Exklusive Zeitfenster**. Damit wird ein Boot nach der ersten Buchung für andere Bestellungen als ausgebucht behandelt und die Gruppe bleibt unter sich.
Gehe zum Reiter **Buchungsoption** innerhalb der Ressource. Definiere:
* **Dauer**: Feste Dauer (z. B. 2 Stunden Bootsfahrt) oder flexibel (z. B. halber Tag).
* **Preis**: Buchungspreis pro Zeiteinheit.
* **Buchungsart**: Setze die Buchungsart auf **Vollständig**. Diese Einstellung ist Pflicht in Kombination mit Exklusiven Zeitfenstern.
* **Min. Buchungsanzahl**: Lege fest, wie viele Plätze mindestens gebucht werden müssen (z. B. 1).
Deaktiviere "Kunde darf Option wählen" bei den Child-Ressourcen. Nur so funktioniert die Exklusive-Zeitfenster-Logik korrekt.
Erstelle unter **Communities** eine neue Community (z. B. "Mitglieder Segelclub"). Weise der Community die Ressourcen zu, die nur für Mitglieder sichtbar und buchbar sein sollen.
Mitglieder können auf zwei Wegen hinzugefügt werden:
* **Manuell**: Per E-Mail-Adresse einzeln einladen.
* **Automatisiert**: Kund:innen werden beim Abschluss eines Abo-Plans automatisch der richtigen Community zugewiesen.
Erstelle unter **Abos** einen neuen Abo-Plan (z. B. "Jahresmitgliedschaft" oder "Saisonkarte"). Definiere:
* Laufzeit und Abrechnungsintervall
* Preis
* Zugehörige Community (damit Mitglieder automatisch Zugang erhalten)
Deine Kund:innen können Mitgliedschaften selbstständig anfragen, direkt abschließen oder eigenständig beenden.
Navigiere zu den **Account-Einstellungen** und richte unter **Zahlungsabwicklung & Rechnungsstellung** dein Stripe-Konto ein. Nach der Verifizierung können Kund:innen direkt online bezahlen und Rechnungen werden automatisch erstellt.
## Typische Beispiele
Erstelle die Ressource "Kanu" mit Bild und Beschreibung.
Navigiere zu **Ressource** → **Verfügbarkeit** → **Child-Ressource**. Lege 4 Kanus an (Kanu 1 bis 4) mit jeweils einer Verfügbaren Anzahl von 4 (Personen pro Boot). Aktiviere **Exklusive Zeitfenster** und deaktiviere "Kunde darf Option wählen".
Definiere die Buchungsoption "Miete" mit Preis pro Stunde, Buchungsart **Vollständig** und Min. Buchungsanzahl 1.
Kund:innen buchen ein Kanu für ihre Gruppe. Nach der Buchung ist dieses Kanu im Zeitfenster für andere Bestellungen blockiert. Die Gruppe bleibt unter sich.
Erstelle die Ressource "Liegeplätze A-Steg". Navigiere zu **Ressource** → **Verfügbarkeit** → **Child-Ressource** und lege die einzelnen Plätze an (z. B. "A-01", "A-02").
Definiere eine Buchungsoption mit flexibler Dauer (z. B. Saison- oder Monatsbuchung) und Preis.
Erstelle den Abo-Plan "Jahresmitgliedschaft Hafen" mit monatlicher Abrechnung. Verknüpfe den Plan mit der Community "Hafenmitglieder".
Stelle die Liegeplatz-Ressourcen so ein, dass sie nur für Mitglieder der Community "Hafenmitglieder" sichtbar und buchbar sind.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Verhindere, dass Boote mit Mehrfachkapazität zwischen verschiedenen Gruppen geteilt werden. Ein Zeitfenster gehört exklusiv einer Bestellung.
[Erfahre hier mehr](/exclusive-time-slots)
Bilde feste Liegeplatz-Verträge oder Vereinsmitgliedschaften als wiederkehrende Abos ab und automatisiere die monatliche Abrechnung.
[Erfahre hier mehr](/manage-subscriptions)
Biete Buchungskontingente an, zum Beispiel eine 10er-Karte für Bootsfahrten oder vergünstigte Mehrfachtickets für Vereinsmitglieder.
[Erfahre hier mehr](/booking-codes)
Automatisiere den gesamten Abrechnungsprozess von der Online-Zahlung über die Rechnungserstellung bis zur automatischen Erstattung bei Stornierung.
[Erfahre hier mehr](/invoicing)
## FAQ
Aktiviere **Exklusive Zeitfenster** in der Ressourcenverfügbarkeit. Nach der ersten Buchung wird das Zeitfenster für andere Bestellungen als ausgebucht behandelt, auch wenn noch Plätze frei sind.
Lege pro Bootstyp eine Ressource an und füge die einzelnen Boote unter **Ressource** → **Verfügbarkeit** → **Child-Ressource** hinzu. Kund:innen buchen den Bootstyp und anny weist automatisch ein verfügbares Boot zu.
Ja. Kund:innen können über die Buchungsseite ihren Abo-Plan selbstständig anfragen, abschließen oder kündigen. Du definierst in den Abo-Einstellungen, welche Aktionen möglich sind.
Das ist erwartetes Verhalten bei aktivierten Exklusiven Zeitfenstern. Das Boot ist exklusiv für eine bestehende Bestellung reserviert. Im Admin-Bereich siehst du weiterhin die tatsächliche Belegung.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Exklusive Zeitfenster erfordern: Buchungsart "Vollständig" auf der Buchungsoption UND "Kunde darf Option wählen" muss deaktiviert sein.
> * Child-Ressourcen werden über Ressource → Verfügbarkeit → Child-Ressource angelegt (Feature "Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung" muss aktiv sein).
> * Automatische Community-Zuweisung erfordert, dass der Abo-Plan mit einer Community verknüpft ist.
> * Buchungsoption ist der korrekte Leitbegriff für Segelschulen (Resource-first Flow).
> * Stripe-Verifizierung ist Voraussetzung für Online-Zahlungen.
> * Verwandte Artikel: Exklusive Zeitfenster (/exclusive-time-slots), Ressource konfigurieren (/ressourcen-konfigurieren), Buchungsoption konfigurieren (/buchungsoption-konfigurieren), Abo verwalten (/manage-subscriptions).
# Los Geht's - Universitäten
Source: https://docs.anny.co/getting-started-universities
Richte deinen anny Account für Lernplätze, Räume, Equipment und Beratung an deiner Hochschule ein.
Mit diesem Guide richtest du deinen anny Account für den Hochschulbetrieb ein. Du lernst, wie du Lernplätze, Räume, Equipment und Beratungstermine als Ressourcen abbildest, Studierende und Mitarbeitende über SSO und Communities steuerst und Buchungsregeln für den gesamten Campus definierst.
* Verfügbar ab **Enterprise** (für Single-Sign-On, eigene Löschfristen und unbegrenzte Communities).
* Aktiviere vorab **Communities**, **Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen**, **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**, **Check-In & Check-Out**, **Löschfristen**.
## Universitäten im anny Kontext denken
Beim Hochschul-Use-Case bildet anny die gesamte Buchungsinfrastruktur digital ab. Das zentrale Prinzip: Jeder buchbare Ort oder Gegenstand ist eine **Ressource**, jeder einzelne Arbeitsplatz darin eine **Child-Ressource**. Wer was sehen und buchen darf, steuerst du über **Communities**.
| anny Konzept | Bedeutung im Hochschulkontext | Beispiel |
| - | - | - |
| Ressource | Ein buchbarer Raum, Bereich oder Gegenstand | Bibliothek Lesesaal, Seminarraum A1, Beamer-Set |
| Child-Ressource | Ein einzelner Platz innerhalb einer Ressource | Lernplatz 1 bis 50 im Lesesaal |
| Buchungsoption | Konfiguration, wie eine Ressource gebucht wird (Dauer, Zeitraster) | "Tagesbuchung" oder "Flexible Stundenbuchung" |
| Community | Geschützter Buchungsbereich für eine Nutzergruppe | "Studierende TH Nürnberg", "Mitarbeitende", "Externe" |
| Attribute Mapping | Automatische Zuordnung von Nutzer:innen zu Communities via SSO-Attribute | Alle mit Status "Student" landen in der Community "Studierende" |
| Buchungsregeln | Globale Limits für Buchungen pro Person | Max. 1 Buchung pro Zeitslot, max. 5 aktive Buchungen |
Dein Team verwaltet alles im **Adminbereich** (Ressourcen, Buchungen, Communities, Dashboard). Studierende und Mitarbeitende buchen über den **Buchungsbereich** (anny App, Wochenplaner, Karten).
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Lege für jeden buchbaren Bereich eine Ressource an. Verwende klare Bezeichnungen mit Gebäude, Etage und Kapazität (z. B. "Bibliothek EG, Lesesaal 1").
Für Räume mit mehreren Einzelplätzen: Öffne die Ressource, navigiere zu **Verfügbarkeit** und erstelle unter **Child-Ressource** die einzelnen Plätze (z. B. Lernplatz 1 bis 30). So können Studierende einen konkreten Platz auswählen oder sich automatisch zuweisen lassen.
Gruppiere zusammengehörige Ressourcen in **Ressourcengruppen** (z. B. "Alle Lernplätze Bibliothek", "Seminarräume Gebäude A") für bessere Übersicht und einfachere Rechtevergabe.
Erstelle pro Ressourcentyp mindestens eine Buchungsoption. Typische Setups:
| Ressourcentyp | Buchungsoption | Dauer |
| - | - | - |
| Lernplätze | Flexible Stundenbuchung | 1 bis 8 Stunden |
| Seminarräume | Zeitslot-Buchung | 45, 90 oder 180 Minuten |
| Equipment | Tagesbuchung | Ganzer Tag |
| Beratung | Terminbuchung | 15 oder 30 Minuten |
Navigiere dazu in die jeweilige Ressource und erstelle unter **Buchungsoptionen** die passende Konfiguration.
Verbinde anny über die SAML-Schnittstelle mit dem hochschuleigenen Identity Provider (typischerweise Shibboleth über DFN-AAI oder eduGAIN).
1. Öffne die **Account-Einstellungen** und navigiere zu **SSO & Sicherheit**.
2. Klicke auf **+ IdP hinzufügen** und wähle **Föderation** sowie dein Netzwerk (z. B. DFN-AAI).
3. Gib die **Entity ID** deiner Organisation ein und speichere.
4. Schalte auf Seiten eures Rechenzentrums die Attribute frei (E-Mail, Vorname, Nachname und ggf. Gruppen-Attribute für das Mapping).
Die Entity ID deiner Organisation findest du in der DFN-AAI Tool-Übersicht unter "Identity Provider".
Erstelle Communities für jede Nutzergruppe, z. B.:
* **Studierende** (Zugang zu Lernplätzen, Bibliothek, Hochschulsport)
* **Mitarbeitende** (Zugang zu Büroarbeitsplätzen, Meetingräumen)
* **Externe** (eingeschränkter Zugang, z. B. Gasthörer:innen)
Richte anschließend das **Attribute Mapping** ein, damit Nutzer:innen beim SSO-Login automatisch der richtigen Community zugeordnet werden:
1. Navigiere zu **Account-Einstellungen** → **SSO & Sicherheit** → **Attribute Mapping**.
2. Klicke auf **Mapping hinzufügen** und wähle **Community**.
3. Erstelle eine Regel: Wenn das Attribut (z. B. `urn:oid:xxxx`) den Wert "Student" enthält (Array), dann Community "Studierende".
4. Speichere und teste den Login.
Aktiviere den **Inkognito-Modus** in den Community-Einstellungen, damit Studierende standardmäßig nicht füreinander sichtbar sind.
Definiere globale Buchungsregeln unter **Account-Einstellungen** → **Buchungsregeln**, um campusweite Limits zu setzen:
* Max. Buchungen pro Zeitslot (z. B. 1 Buchung gleichzeitig)
* Max. aktive Buchungen in die Zukunft (z. B. 5)
Für feinere Steuerung pro Nutzergruppe (z. B. "Studierende dürfen max. 20 Stunden pro Woche buchen") nutze **Buchungskontingente** in den Community-Einstellungen.
Navigiere zu **Account-Einstellungen** → **Nutzerverwaltung** und lege Rollen an:
* **Super Admin** (1 bis 2 Personen): Zentrale Verwaltung, Nutzer- und Rechtemanagement
* **Fachbereichs-Admin** (1 pro Institut/Fachschaft): Operative Verwaltung der eigenen Ressourcen
* **Sekretariat** (optional): Buchungsverwaltung ohne Zugriff auf Account-Einstellungen
Vergib Rechte nur gezielt und pro Ressourcengruppe. Weniger Admins bedeuten weniger Komplexität und weniger versehentliche Änderungen.
## Typische Beispiele
Erstelle eine Ressource "Bibliothek EG, Lesesaal" mit Beschreibung, Gebäude und Kapazitätsangabe.
Navigiere zu **Verfügbarkeit** → **Child-Ressource** und lege 30 Lernplätze an (Lernplatz 1 bis 30). Aktiviere die automatische Zuweisung, wenn Studierende keinen bestimmten Platz wählen müssen.
Erstelle eine Buchungsoption "Flexible Stundenbuchung" mit einer Dauer von 1 bis 8 Stunden und einem Zeitraster von 30 Minuten.
Öffne die Ressource unter **Check-In** und aktiviere den Check-In-Zeitraum (z. B. 15 Minuten nach Buchungsstart). Aktiviere die Verfallsdauer, damit nicht genutzte Plätze automatisch freigegeben werden.
Lade den Grundriss des Lesesaals hoch und verbinde jeden Lernplatz auf der Karte mit der entsprechenden Child-Ressource. Studierende können dann direkt auf der Karte ihren Platz auswählen.
Erstelle eine Ressource "Gebäude A, Seminarraum 1.01" mit Eigenschaften wie Kapazität (20 Personen), Ausstattung (Beamer, Whiteboard) und Standort.
Erstelle eine Buchungsoption "Zeitslot-Buchung" mit Slots von 45 oder 90 Minuten. Aktiviere die **wiederkehrende Buchung**, damit Dozierende regelmäßige Termine anlegen können.
Ordne die Ressource der Community "Mitarbeitende" zu, damit nur Lehrpersonal und Verwaltung buchen kann.
Verbinde ein Display vor dem Seminarraum über die anny Display App. Das Display zeigt in Echtzeit an, ob der Raum gerade belegt oder frei ist.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Kontrolliere die Anwesenheit vor Ort per QR-Code-Scan und gib nicht genutzte Plätze automatisch nach Ablauf frei.
[Erfahre hier mehr](/check-in-overview)
Visualisiere Räume und Arbeitsplätze auf interaktiven 3D-Gebäudeplänen, damit Nutzer:innen direkt auf der Karte buchen.
[Erfahre hier mehr](/maps-and-floor-plans)
Anonymisiere oder lösche Buchungs- und Kundendaten nach einem definierten Zeitraum automatisch und DSGVO-konform.
[Erfahre hier mehr](/data-privacy)
Zeige aktuelle und kommende Buchungen auf Displays vor Räumen an oder nutze die anny Check-In App als Terminal.
[Erfahre hier mehr](/display-app)
## FAQ
Ja. Jede Community hat eine eigene Buchungsseite und eigene Zuordnungen. Du kannst beliebig viele Communities anlegen (im Enterprise Plan unbegrenzt) und pro Community steuern, welche Ressourcen und Buchungsoptionen sichtbar sind.
Über Attribute Mapping. Beim SSO-Login sendet euer Identity Provider Attribute mit (z. B. Rolle, Fakultät, Studiengang). anny wertet diese Attribute regelbasiert aus und ordnet Nutzer:innen automatisch den passenden Communities zu.
Studierende können eine Buchung auch nach dem Check-In stornieren, sofern das Stornierungszeitfenster der Buchungsoption es erlaubt. Danach buchen sie einfach einen neuen Platz. Kapazität und Kontingent werden vollständig freigegeben.
In der Regel nicht. Die meisten Universitäten betreiben alle Use Cases in einem einzigen Account (Single-Tenant). Nur bei komplett getrennter Zahlungsabwicklung (z. B. Hochschulsport mit eigenem Abrechnungskreis) kann ein zweiter Account sinnvoll sein.
Für DSGVO-Konformität und Hosting auf deutschen Servern wähle **.eu**. Falls du Zahlungsabwicklung benötigst (z. B. für Hochschulsport oder Events), nutze **.co**. Innerhalb einer Universität sollten alle Accounts auf derselben Datenregion laufen.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Universitäten nutzen typischerweise den Enterprise Plan (SSO, Löschfristen, unbegrenzte Communities).
> * SSO-Anbindung erfolgt über föderiertes SAML via DFN-AAI oder eduGAIN (Shibboleth). Direktes SAML (1:1) ist ebenfalls möglich.
> * Attribute Mapping: Einstellung unter Account-Einstellungen → SSO & Sicherheit → Attribute Mapping. Max. 10 verschiedene Attribute zuordbar. Operator für Gruppen mit mehreren Werten: "enthält (Array)".
> * Buchungsregeln: Account-Einstellungen → Buchungsregeln (global). Feinere Steuerung pro Community über Buchungskontingente in den Community-Einstellungen.
> * Child-Ressource: Ressource → Verfügbarkeit → Child-Ressource.
> * Self Check-Out Update (Jan 2026): Stornieren nach Check-In ist möglich (richtet sich nach Stornierungszeitfenster der Buchungsoption). Check-Out vor Buchungsstart nicht mehr möglich. Minimale Nutzungsdauer konfigurierbar.
> * Datenregion: .eu für DSGVO-only, .co für Zahlungsabwicklung. Nie mischen innerhalb einer Uni.
> * Empfohlene Rollenstruktur: 1-2 Super Admins, 1 Admin pro Institut, optional Sekretariats-Rolle.
> * Verwandte Artikel: /check-in-overview, /communities, /attribute-mapping, /federated-saml, /data-privacy, /maps-and-floor-plans, /display-app, /booking-rules, /roles-and-permissions.
# Globale Blocker erstellen und verwalten
Source: https://docs.anny.co/global-blockers
Erstelle globale Blocker, um mehrere Ressourcen gleichzeitig für einen Zeitraum zu sperren
Mit globalen Blockern sperrst du mehrere oder alle Ressourcen deines Accounts gleichzeitig für einen bestimmten Zeitraum. Das ist besonders nützlich für Feiertage, Betriebsferien oder Wartungszeiträume, in denen keine Buchungen möglich sein sollen.
## Globalen Blocker erstellen
Klicke auf dein **Avatar** (oben rechts) und wähle **Account-Einstellungen**. Öffne den Bereich **Globale Blocker**.
Klicke auf **Globalen Blocker erstellen** und vergib einen Titel (z. B. "Betriebsferien" oder "Wartung").
Wähle Start- und Enddatum für den Blocker.
Lege fest, welche Ressourcen gesperrt werden sollen:
* **Alle Ressourcen**: Sperrt sämtliche Ressourcen im Account, auch zukünftig angelegte.
* **Bestimmte Gruppen**: Sperrt nur Ressourcen der ausgewählten Gruppen.
* **Bestimmte Kategorien**: Sperrt nur Ressourcen bestimmter Kategorien (z. B. Meetingräume, Parkplätze).
Klicke auf **Speichern**. Der Blocker wird sofort aktiv und alle betroffenen Ressourcen erscheinen im Kalender als blockiert.
Nutze globale Blocker nur, wenn du sicher bist, dass du die gewählten Ressourcen zu diesem Zeitpunkt blockieren möchtest. Bei der Option "Alle Ressourcen" werden auch zukünftig angelegte Ressourcen automatisch gesperrt.
## Feiertagsblocker einrichten
Mit Feiertagsblockern legt anny automatisch Blocker für gesetzliche Feiertage an.
Navigiere zu **Avatar** (oben rechts) > **Account-Einstellungen** > **Globale Blocker** und öffne den Bereich **Feiertagsblocker**.
Wähle das gewünschte Bundesland und den Zeitraum, für den Feiertage angelegt werden sollen (z. B. 7 Tage, 30 Tage oder das gesamte Jahr).
Klicke auf **Speichern**. anny legt automatisch Blocker für alle gesetzlichen Feiertage im gewählten Zeitraum an.
## Buchungen über Blocker hinweg erlauben
Falls Buchungen vor und nach einem Blocker dennoch möglich sein sollen, kannst du das pro Buchungsoption aktivieren.
Öffne die entsprechende **Ressource** und navigiere zum Reiter **Buchungsoption**.
Klicke auf **Bearbeiten** und öffne die **Erweiterten Einstellungen**.
Aktiviere die Option **Blocker übergreifende Buchung erlauben**. Buchungen können nun über den Blocker hinweg erstellt werden.
Diese Einstellung ist hilfreich, wenn z. B. ein Raum über ein Feiertagswochenende hinweg als Mehrtagesbuchung gebucht werden soll, ohne dass der Feiertag die Buchung verhindert.
## Ergebnis prüfen
Öffne den **Kalender** im Admin-Bereich. Betroffene Ressourcen zeigen den globalen Blocker als gestrichelten, grauen Eintrag im gewählten Zeitraum. In der Buchungsseite sind die gesperrten Zeiträume für Kund:innen nicht mehr buchbar.
## FAQ
Ein normaler Blocker wird direkt im Kalender per Klicken und Ziehen erstellt und sperrt nur eine einzelne Ressource. Ein globaler Blocker wird in den Account-Einstellungen angelegt und kann mehrere oder alle Ressourcen gleichzeitig sperren.
Ja, wenn du als Zielgruppe "Alle Ressourcen" wählst. Bei der Auswahl bestimmter Gruppen oder Kategorien werden nur die Ressourcen gesperrt, die zum Zeitpunkt des Blockers dieser Gruppe oder Kategorie zugeordnet sind.
Ja, du kannst mehrere Feiertagsblocker mit unterschiedlichen Bundesländern anlegen. Jeder Feiertagsblocker wird separat konfiguriert.
Navigiere zu **Avatar** (oben rechts) > **Account-Einstellungen** > **Globale Blocker**. Dort siehst du alle aktiven Blocker und kannst sie einzeln löschen. Alternativ können einzelne Blocker direkt im Kalender entfernt werden.
## Troubleshooting
Prüfe, ob der Blocker korrekt gespeichert wurde, indem du ihn in den Account-Einstellungen erneut öffnest. Falls die Zielgruppe auf "ohne Beschränkung" steht, bearbeite den Blocker und wähle die Gruppe erneut aus.
Prüfe, ob auf der betroffenen Buchungsoption die Einstellung "Blocker übergreifende Buchung erlauben" aktiviert ist. Falls ja, deaktiviere diese Option in den erweiterten Einstellungen der Buchungsoption.
Stelle sicher, dass du den Kalender auf den richtigen Zeitraum einstellst. Feiertagsblocker werden nur für den gewählten Zeitraum (z. B. 30 Tage) angelegt. Falls der Feiertag ausserhalb dieses Zeitraums liegt, erweitere die Einstellung auf "gesamtes Jahr".
> Wichtige Informationen fuer Agenten:
>
> * UI-Pfad: Avatar (oben rechts) > Account-Einstellungen > Globale Blocker
> * Zielgruppen-Optionen: alle Ressourcen (inkl. zukünftig angelegter), bestimmte Gruppen, bestimmte Kategorien
> * "Blocker übergreifende Buchung erlauben" liegt auf Buchungsoption-Ebene unter Erweiterte Einstellungen
> * Globaler Blocker ist nicht gleich normaler Blocker (Kalender, einzelne Ressource, per Drag and Drop)
> * Kein höherer Plan als Starter erforderlich
> * Verwandte Artikel: Zeitpläne (abweichende Öffnungszeiten), Buchungsregeln (Sperrlisten)
# Google Workspace SSO
Source: https://docs.anny.co/google-workspace-sso
In diesem Artikel erfährst du, wie du einen Unternehmenslogin mit Google Workspace bei anny einrichtest.
## Vorbereitung
Die SSO Verbindung kannst du selbstständig in deinem anny [Admin Bereich](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=) unter SSO & Sicherheit hinterlegen. Neben den anny Admin Rechten benötigst du den Zugang zum Adminbereich deines Google Workspaces.
## Einrichtung
Zur Einrichtung von SSO müssen die folgenden Schritte von dir ausgeführt werden. Wichtig: Du musst für diese Einrichtung Administrator in deinem Google Workspace sein.
Gehe als Erstes in den Adminbereich deines Google Workspaces unter [https://admin.google.com](https://admin.google.com) und melde dich ggf. an. Gehe nun auf Apps > Web- und mobile Apps.
Wir fügen nun eine neue App hinzu, welche dir den Login über SSO ermöglicht. Wähle hierzu "App hinzufügen" und dann "Benutzerdefinierte SAML-App hinzufügen" aus.

Hier kannst du nun einen Namen für die App vergeben. Nenne sie z.B. "anny SSO Login". Wenn du magst, kannst du auch das anny Logo als App-Symbol hochladen.

In der nächsten Ansicht findest du nun die benötigten Daten für die Einrichtung bei anny. Gehe dazu in die SSO Einstellungen im Adminbereich und wähle "IDP hinzufügen" und wähle dann als Provider "Google Workspace". Fülle das Formular unter "2. SAML-Metadaten einfügen" wie folgt aus:
1. Wähle die Option "Manuell".
2. Füge unter "Entity ID" die URL ein, welche in Google Workspace als Entitäts-ID angegeben ist.
3. Füge unter "X509-Zertifikat" das Zertifikat ein, welches in Google Workspace als Zertifikat angegeben ist.
4. Füge unter SSO-URL und SLO-URL jeweils die URL ein, welche in Google Workspace als SSO-URL angegeben ist.
Gehe nun auf weiter in Google Workspace, sodass wir hier die entsprechenden Informationen eintragen können. Fülle die Felder wie folgt aus:
1. Füge unter "ACS-URL" die URL ein, welche in anny als ACS-URL angegeben ist. Hierzu musst du unter "1. Metadaten der Anwendung kopieren" auf "Details anzeigen" klicken.
2. Füge unter "Entitäts-ID" die URL ein, welche in anny als Entity-ID angegeben ist.
3. Aktiviere die Checkbox "Signierte Antwort".
4. Wähle unter "Name-ID-Format" die Option "PERSISTENT".

In anny kannst du nun bereits auf Speichern drücken. In Google Workspace drückst du auf weiter.
Wir müssen nun noch einstellen, welche Attribute von Google zu anny übertragen werden sollen. Hierfür müssen wir in Google Workspace eine Attributzuordnung übernehmen. Folgende Zuordnungen müssen gesetzt werden (Google-Verzeichnisattribute > App-Attribute):
* First name > givenName
* Last name > surname
* Primary email > mail

Wenn du außerdem Gruppen zu anny übertragen möchtest, z.B. um Nutzenden automatisch Rollen oder Communities zuzuweisen, kannst du außerdem einstellen, welche Gruppenmitgliedschaften übertragen werden sollen.

Drücke nun auf Fertigstellen, um auch bei Google Workspace die Einrichtung abzuschließen.
# Gruppen & Kategorien
Source: https://docs.anny.co/groups-and-categories
Mit Gruppen gliederst du Ressourcen, Services, Produkte und Buchungspakete deiner Organisation. Du legst jede Art in einer eigenen Liste an und weist sie danach am Datensatz zu. [Tags](/tags) liegen auf derselben Seite. Sie kennzeichnen Datensätze farbig, statt sie in Abschnitte zu gliedern.
## Wann du Gruppen nutzt
| Du willst … | So helfen Gruppen |
| - | - |
| **Services auf der Buchungsseite bündeln** | Servicegruppen werden Abschnitte im Reiter **Services**, zum Beispiel Kurse und Einzelstunden. |
| **Produkte ordnen** | Produktgruppen gliedern den Reiter **Produkte** und den Filter **Gruppe** in der Produktliste. |
| **Buchungen nach Bereich filtern** | Ressourcengruppen filterst du in den **Buchungen** über **Gruppen** und kannst sie in [Buchungsregeln](/booking-rules) als Einschränkung nutzen. |
## Welche Gruppen es gibt
| Liste | Wofür | Feld am Datensatz |
| - | - | - |
| **Ressourcengruppen** | Filter **Gruppen** in den Buchungen, Einschränkung in Buchungsregeln | **Gruppe** an der Ressource |
| **Servicegruppen** | Abschnitte im Reiter **Services** der Buchungsseite | **Gruppe** am Service |
| **Produktgruppen** | Filter **Gruppe** in der Produktliste und Abschnitte im Reiter **Produkte** | **Gruppe** am Produkt |
| **Buchungspaket-Gruppen** | Übersicht der Buchungspakete und der Reiter **Pakete & Gutscheine** | **Gruppe** am Buchungspaket |
Der Abschnitt **Buchungspaket-Gruppen** erscheint nur, wenn Buchungspakete in deinem Account verfügbar sind.
## Gruppen anlegen
Alle vier Listen pflegst du an einer Stelle.
Öffne in der Seitenleiste **Account** und dann **Einstellungen**. Wechsle zum Reiter **Gruppen**.
Die Listen stehen untereinander. Zuerst ist **Tags** aufgeklappt. Es ist immer nur eine Liste offen.
Klicke auf die Liste, die du pflegen willst, zum Beispiel **Ressourcengruppen**.
Die Zeilen dieser Liste erscheinen. Die anderen Listen klappen zu.
Klicke unter der Liste auf den Hinzufügen-Button. Der Text hängt von der Liste ab:
* **Ressourcengruppen**: **Gruppe hinzufügen**
* **Servicegruppen**: **Service Gruppe hinzufügen**
* **Produktgruppen**: **Produktgruppe hinzufügen**
* **Buchungspaket-Gruppen**: **Buchungspaket-Gruppe hinzufügen**
Trage unter **Name** den Namen ein. Bei **Buchungspaket-Gruppen** kannst du zusätzlich eine **Beschreibung** setzen. anny speichert die Zeile sofort.
Sobald die Gruppe in der Liste steht, kannst du sie am passenden Datensatz auswählen.
### Namen ändern, sortieren und löschen
* **Umbenennen**: Klicke in der Zeile auf den Namen und ändere den Text. Die zugeordneten Datensätze zeigen den neuen Namen, weil sie auf die Gruppe verweisen.
* **Reihenfolge ändern**: Ziehe eine Zeile an die gewünschte Position. In dieser Reihenfolge steht die Liste hier. Die **Produktgruppen** auf der Buchungsseite folgen derselben Reihenfolge.
* **Löschen**: Klicke in der Zeile auf die drei Punkte, dann auf **Löschen**, und bestätige die Frage.
Wenn du eine Gruppe löschst, bleiben die Datensätze erhalten. anny nimmt ihnen nur die Gruppe. Services, Produkte und Pakete ohne Gruppe stehen auf der Buchungsseite im Abschnitt **Andere**. Löschst du eine Ressourcengruppe, entfernt anny außerdem Buchungsregeln, die nur für diese Gruppe galten.
## Eine Gruppe zuweisen
Öffne die Ressource, den Service, das Produkt oder das Buchungspaket.
In den Details findest du das Feld **Gruppe**. Es ist optional.
Klicke auf **Gruppe**. Wähle eine bestehende Gruppe oder tippe einen neuen Namen, um eine Gruppe anzulegen.
Die Gruppe steht im Feld.
Klicke auf **Speichern**.
Die Zuordnung in den Details gilt erst nach dem Speichern. In den Tabellen **Ressourcen** und **Services** speichert anny eine Änderung in der Zeile sofort.
In der Ressourcen-Tabelle lässt sich die Gruppe einer untergeordneten Ressource nicht in der Zeile ändern. Der Hinweis lautet **Wird von der übergeordneten Ressource übernommen**.
## Gruppen auf der Buchungsseite
Kund:innen sehen Gruppennamen als Abschnitte der Buchungsseite. Leere Gruppen bleiben ausgeblendet.
* **Services**: Jede Servicegruppe mit mindestens einem buchbaren Service wird ein Abschnitt. Services ohne Gruppe stehen unter **Andere**.
* **Produkte**: Produktgruppen gliedern den Reiter **Produkte** in der Reihenfolge der Liste unter **Gruppen**. Produkte ohne Gruppe stehen unter **Andere**.
* **Pakete & Gutscheine**: Eine Buchungspaket-Gruppe erscheint, sobald mindestens ein Paket darin live ist. Pakete ohne Gruppe stehen unter **Andere**. Mehr dazu unter [Buchungspakete & Codes](/booking-codes).
Ressourcengruppen werden keine Abschnitte der öffentlichen Ressourcenliste. Du nutzt sie im Admin-Bereich, zum Beispiel im Filter **Gruppen** der Buchungen.
## Wer Gruppen verwalten darf
* **Ressourcengruppen, Produktgruppen und Buchungspaket-Gruppen** anlegen, umbenennen, sortieren und löschen darfst du, wenn du Ressourcen erstellen oder bearbeiten darfst.
* **Servicegruppen** darfst du verwalten, wenn du Services erstellen oder bearbeiten darfst.
Ohne dieses Recht siehst du die Liste nur lesend. Es gibt keine Zeile zum Hinzufügen, kein **Löschen**, und der Name lässt sich nicht ändern.
Die Rechte stellst du unter **Admin-Nutzer** ein. Mehr dazu unter [Rollen und Berechtigungen](/roles-and-permissions).
## Einschränkungen
* Die gezogene Reihenfolge gilt für die Liste unter **Gruppen**. Auf der Buchungsseite folgt die Reihenfolge der Produktgruppen dieser Liste.
* Ressourcengruppen gliedern nicht die öffentliche Ressourcenliste.
* An einem Plan gibt es ein eigenes Feld **Gruppe**. Diese Plangruppen stehen nicht auf der Seite **Gruppen**. Ein Kunde kann nur ein Abonnement pro Plangruppe starten.
* **Buchungspaket-Gruppen** fehlen, wenn Buchungspakete für den Account nicht verfügbar sind.
* Eine Beschreibung trägst du nur bei **Buchungspaket-Gruppen** ein. Die anderen drei Listen haben nur die Spalte **Name**.
## FAQ
Nein. Ressourcengruppen sind für dein Team: zum Filtern der Buchungen und als Einschränkung in Buchungsregeln. Auf der Buchungsseite sehen Kund:innen die Namen von Servicegruppen, Produktgruppen und Buchungspaket-Gruppen, jeweils als Abschnitt.
Die Datensätze bleiben. Ihnen fehlt danach die Gruppe. Auf der Buchungsseite rutschen Services, Produkte und Pakete in den Abschnitt **Andere**. Buchungsregeln, die nur für die gelöschte Ressourcengruppe galten, werden entfernt.
Nein. Eine neue Zeile unter **Gruppen** wird sofort gespeichert. Die Zuordnung in den Details eines Datensatzes speicherst du mit **Speichern**. In den Tabellen **Ressourcen** und **Services** speichert die Zeile sofort.
Der Abschnitt heißt **Ressourcengruppen**. Der Button darunter legt eine Gruppe an und heißt **Gruppe hinzufügen**. Bei Servicegruppen heißt er **Service Gruppe hinzufügen**.
Ja. Die Datensätze verweisen auf die Gruppe. Nach dem Umbenennen zeigen sie den neuen Namen.
## Troubleshooting
Dir fehlt das Recht, Ressourcen oder Services zu erstellen oder zu bearbeiten. Bitte eine Person mit Admin-Rechten, die Gruppe anzulegen oder dir das Recht zu geben. Ohne Recht ist die Liste nur lesend.
Der Abschnitt erscheint nur, wenn etwas darin buchbar ist: ein buchbarer Service, ein sichtbares Produkt oder ein Live-Paket. Leere Gruppen bleiben ausgeblendet. Prüfe, ob der Datensatz der Gruppe zugeordnet und, in den Details, mit **Speichern** gesichert ist.
Der Abschnitt erscheint nur, wenn Buchungspakete für deinen Account verfügbar sind. Ohne sie gibt es diese Liste unter **Gruppen** nicht.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Slug der Seite bleibt `groups-and-categories` (historisch, inkl. Redirects). Sichtbarer Titel ist **Gruppen**. Kategorien (vordefinierte Ressourcenkategorien) werden hier nicht verwaltet und gehören nicht in die Antwort, außer zur Abgrenzung: die öffentliche Ressourcenliste gliedert nach Kategorien, nicht nach Ressourcengruppen.
> * Pfad: Seitenleiste **Account** → **Einstellungen** → Reiter **Gruppen** (Route `organization-settings-groups`). Akkordeon, nur eine Liste offen, Standard ist `tags`. Danach `resource-groups`, `service-groups`, `add-on-groups`, `booking-bundle-groups`. Letztere nur bei Feature `booking-bundles` (`features: null` zeigt sie).
> * Spalten: **Name**. **Beschreibung** nur bei Buchungspaket-Gruppen (lokalisiert) und bei Tags. Ressourcen-, Service- und Produktgruppen haben keine Beschreibungsspalte.
> * Hinzufügen-Buttons aus `common.actions.addItem` plus Singular: Ressourcengruppen **Gruppe hinzufügen** / **Add Group** (Singular ist „Gruppe“/„Group“, nicht „Ressourcengruppe“). Servicegruppen **Service Gruppe hinzufügen** / **Add Service group** (DE-Singular mit Leerzeichen „Service Gruppe“, Abschnittstitel „Servicegruppen“). Produktgruppen **Produktgruppe hinzufügen** / **Add Product group**. Buchungspaket-Gruppen **Buchungspaket-Gruppe hinzufügen** / **Add Booking bundle group**. Anlegen speichert sofort (`record.save()`), Name max. 80 Zeichen. Löschen über Zeilenmenü **Löschen**, Bestätigung „„Name“ löschen?“ / `Delete "Name"?`. Leerzustand **Noch keine Einträge** / **No entries yet**.
> * Zuweisen: Feld **Gruppe** / **Group** an Ressource, Service, Produkt (`components.addOnSelect.label`) und Buchungspaket. In den Details speichert `useDetailSave` über **Speichern**. In den Tabellen Ressourcen und Services speichert die Inline-Auswahl sofort (`save(false)`). Untergeordnete Ressourcen: Zelle in der Tabelle deaktiviert, Tooltip **Wird von der übergeordneten Ressource übernommen** / **Set on the parent resource**. Die Detailseite sperrt das Feld nicht.
> * Rechte: Ressourcen-, Produkt- und Buchungspaket-Gruppen bei `can('create','resources')` oder `can('update','resources')`. Servicegruppen bei create oder update von `services`. Sonst nur lesend, keine Ghost-Row, kein Löschen.
> * Löschen: ResourceGroup setzt `resources.group_id` null (auch soft-deleted), löscht BookingRules, die danach global würden (`withSingleRestrictionTo`), und `bookingQuotaRestrictions`. ServiceGroup setzt `services.group_id` null nur wo `original_id` null ist. BookingBundleGroup löst die Pakete und indiziert die Reihenfolge der Gruppe ohne Zuordnung neu. AddOnGroup hat keinen deleting-Hook; FK `add_ons.group_id` ist `onDelete('set null')`.
> * Buchungsseite: Servicegruppen über `offeredServiceGroups` (nicht versteckt, nicht archiviert, kein Miet-Service, nicht `hidden_in_list`), ohne `orderBy` auf `order_index`. Produktgruppen über `offeredAddOnGroups` mit `orderBy order_index, name`. Buchungspaket-Gruppen über `offeredBookingBundleGroups` (mindestens ein Live-Paket), ohne `orderBy` auf `order_index`. Abschnitt ohne Gruppe: **Andere** / **Other**. Leere Abschnitte per `v-show` bei `items.length > 0` ausgeblendet. Die gezogene Reihenfolge ist `order_index`. Auf der Buchungsseite folgen ihr nur Produktgruppen. Service- und Paketgruppen nicht als Buchungsseiten-Reihenfolge behaupten.
> * Buchungsregeln: erlaubte Einschränkungstypen enthalten `resource-groups` und `service-groups`. Die Auswahl zeigt die Singular-Labels **Gruppe** und **Service Gruppe**, nicht die Abschnittstitel.
> * Plangruppen sind nicht diese Seite. Feld **Gruppe** am Plan, Tooltip: ein Kunde kann nur ein Abonnement pro Gruppe starten.
> * Kalender: `useResourceToCalendarResource` setzt `groupId` auf `resource_group_{id}`, legt aber keine Eltern-Ressource mit dieser Id an. Timeline-Überschriften nach Gruppenname nicht behaupten.
> * Verwandt: [Tags](/tags), [Buchungspakete & Codes](/booking-codes), [Buchungsregeln](/booking-rules), [Rollen und Berechtigungen](/roles-and-permissions).
# Anfragen & Anfrageformulare
Source: https://docs.anny.co/inquiries
Sammle Anfragen aus Formularen, E-Mails und KI-Assistenten an einer Stelle, beantworte sie, schlage Buchungen vor und schicke ein Angebot.
Nicht jede Buchung beginnt mit einem Klick auf der Buchungsseite. Firmenevents, Raumanmietungen oder Workshops starten oft mit einer Frage. Unter **Anfragen** sammelt anny all diese Anfragen an einer Stelle: aus deinen Anfrageformularen, aus weitergeleiteten E-Mails und von deinen KI-Assistenten. Du antwortest direkt aus anny, schlägst Buchungen vor und schickst ein Angebot, das deine Kund:innen online annehmen.
Jede Anfrage ist in anny eine Bestellung mit einem **Anfrage-Status**. Alles, was zur Anfrage gehört, bleibt so zusammen: Kund:in, Antworten aus dem Formular, E-Mail-Verlauf, Buchungen, Rechnung und Angebote.
Beta-Phase Admin 3.0 (Stand: 5. Oktober). Anpassungen sind möglich.
## Wie kommen Anfragen zu anny?
| Weg | Was passiert |
| :- | :- |
| **Anfrageformular** | Kund:innen füllen ein Formular auf deiner Website oder über den Formularlink aus. |
| **E-Mail** | Du leitest E-Mails an eine geheime Adresse von anny weiter. Jede neue E-Mail wird zur Anfrage. |
| **KI-Assistent** | Dein [Telefon- oder Chat-Assistent](/anny-ai-setup) nimmt eine Anfrage mit einem Anfrageformular auf. |
| **Antwort von Kund:innen** | Antwortet eine Kundin auf eine E-Mail zu einer bestehenden Buchung oder Bestellung, wird diese Bestellung ebenfalls zur Anfrage. |
| **Vom Team erfasst** | Du legst eine Anfrage selbst an, zum Beispiel nach einem Telefonat. |
## Die Anfragen-Übersicht
Du findest die Anfragen in der Seitenleiste unter **Management** → **Anfragen**.
Oben wählst du eine Ansicht. Die Zahl unter dem Namen zeigt, wie viele Anfragen darin liegen.
| Ansicht | Enthält die Status |
| :- | :- |
| **Handlungsbedarf** | Neu, Handlungsbedarf, Buchung angefragt, Angebot abgelaufen |
| **Wartend** | Wartet auf Antwort, Angebot gesendet |
| **Alle** | Alle Anfragen |
| **Erledigt** | Erledigt |
| **Archiviert** | Archiviert |
Die Tabelle zeigt unter anderem die Spalten **Anfrage** (das Anliegen oder eine Zusammenfassung der E-Mail), **Anfrageformular**, **Bearbeitungsstatus** und **Angefragte Buchungen**. Mit dem Filter **Anfrage-Status** grenzt du die Liste weiter ein. Über **Anfrageformulare verwalten** in der Werkzeugleiste gelangst du direkt zu deinen Formularen.
Klicke auf eine Zeile, um die Anfrage in einem Seitenpanel zu öffnen. Mit den Pfeilen oben im Panel springst du zur vorherigen oder nächsten Anfrage.
## Anfrage-Status
Den Status musst du in der Regel nicht selbst pflegen. anny setzt ihn automatisch, sobald etwas passiert:
| Status | Bedeutung | Wann anny ihn setzt |
| :- | :- | :- |
| **Neu** | Die Anfrage ist gerade eingegangen. | Eine neue Anfrage kommt an. |
| **Handlungsbedarf** | Die Kundin hat sich gemeldet. | Die Kundin schreibt erneut. |
| **Buchung angefragt** | Eine Buchung wartet auf deine Freigabe. | Eine Buchung zur Anfrage muss bestätigt werden. |
| **Wartet auf Antwort** | Du hast geantwortet, der Ball liegt bei der Kundin. | Dein Team schreibt der Kundin. |
| **Angebot gesendet** | Die Kundin hat ein Angebot erhalten. | Du sendest ein Angebot. |
| **Angebot abgelaufen** | Das Angebot wurde nicht rechtzeitig angenommen. | Die Gültigkeit endet, ohne dass unterschrieben wurde. |
| **Erledigt** | Die Anfrage ist abgeschlossen. | Die letzte angefragte Buchung ist entschieden oder das letzte Angebot bestätigt. |
| **Archiviert** | Die Anfrage wird nicht weiterverfolgt. | Nur von Hand. |
Anfragen werden keiner Person zugewiesen. Wenn sich jemand Bestimmtes kümmern soll, lege im Verlauf eine Aufgabe an und weise sie zu. Mehr dazu unter [Aktivitäts-Log](/activity-log).
## Eine Anfrage bearbeiten
Im Seitenpanel siehst du links die Details der Anfrage und rechts den Verlauf.
* **Zusammenfassung**: Anfrage-Status, angefragte Buchungen, Kund:in und das Anliegen.
* **Formularantworten**: Über welchen **Kanal** die Anfrage kam (zum Beispiel **Website-Formular** oder **Telefon-Assistent**), wann sie übermittelt wurde, über welches **Anfrageformular** und alle Antworten.
* **Buchungen**, **Produkte**, **Rechnungen** und weitere Bereiche wie bei jeder Bestellung.
### Antworten
Schreibe der Kundin direkt im Verlauf rechts eine E-Mail. Die Anfrage wechselt dann auf **Wartet auf Antwort**. Antwortet die Kundin, landet ihre E-Mail im Verlauf, dein Team wird benachrichtigt und die Anfrage wechselt auf **Handlungsbedarf**. Wie du E-Mails schreibst und Notizen anlegst, erfährst du im Artikel [Aktivitäts-Log](/activity-log).
Kam die Anfrage ohne Kund:in an, zum Beispiel über eine weitergeleitete E-Mail, klicke in der **Zusammenfassung** auf **Kunden hinzufügen**.
### Angefragte Buchungen annehmen oder ablehnen
Hat die Kundin Buchungen angefragt, die du freigeben musst, zeigt die **Zusammenfassung** die Zeile **Angefragte Buchungen**. Klicke dort auf **Buchungen akzeptieren** oder **Buchungen ablehnen**. Sobald alle angefragten Buchungen entschieden sind, wechselt die Anfrage auf **Erledigt**.
### Buchungen vorschlagen
Um der Kundin einen Termin vorzuschlagen, ohne die Ressource zu blockieren, legst du eine transparente Buchung an. Schließe dazu im [Kalender](/calendar) eine Buchung zu dieser Bestellung mit der Option **Transparente Buchungen** ab. Transparente Buchungen belegen keine Kapazität, die Ressource bleibt für andere buchbar.
Enthält eine Anfrage einen eindeutigen Wunschtermin mit Ressource und Service, legt anny automatisch einen solchen Buchungsvorschlag an. Prüfe ihn, bevor du ihn bestätigst oder in ein Angebot übernimmst.
Um einen Vorschlag direkt fest zu buchen, wähle an der Buchung **Buchung bestätigen**. anny prüft die Verfügbarkeit, bestätigt die Buchung und belegt ab dann die Kapazität. Mit **Bestätigung per E-Mail an den Kunden senden** informierst du die Kundin gleich mit.
### Ein Angebot senden
Öffne in der Anfrage den Bereich **Rechnungen**. Prüfe den **Rechnungsentwurf** mit allen Buchungen und Produkten.
Über **Angebot erstellen** kannst du dir das Angebot vorab als PDF ansehen.
Klicke auf **Als Angebot senden**.
anny erstellt das Angebots-PDF und öffnet ein Fenster zum Versand.
Prüfe **Empfänger**, **Betreff** und Text. Unter **Gültig bis** legst du fest, bis wann die Kundin das Angebot annehmen kann. Vorbelegt sind 14 Tage.
Das Datum steht auf dem Angebot.
Aktiviere **Buchungen reservieren**, wenn die vorgeschlagenen Buchungen ihren Zeitraum ab dem Versand blockieren sollen. Mit **Buchungen mit dem Angebot ablaufen lassen** geben sie reservierte Plätze wieder frei, wenn das Angebot nicht rechtzeitig unterschrieben wird.
Transparente Buchungen werden beim Senden zu Buchungsvorschlägen.
Sende das Angebot ab.
Die Kundin erhält das Angebot per E-Mail mit einem Button, um es online anzunehmen und zu unterschreiben. Die Anfrage wechselt auf **Angebot gesendet**.
Ist beim Senden mit **Buchungen reservieren** ein Zeitraum nicht mehr frei, sendet anny das Angebot nicht. Passe die Buchungen an und versuche es erneut.
Unter **Gesendete Angebote** siehst du den Stand jedes Angebots, zum Beispiel **Nicht unterschrieben** oder wer wann unterschrieben hat. Das unterschriebene Angebot legt anny als PDF an der Bestellung ab. Bestätige danach die vorgeschlagenen Buchungen mit **Buchung bestätigen**. Sobald keine Buchung mehr offen ist, wechselt die Anfrage auf **Erledigt**.
Zu jedem Angebot hast du diese Aktionen:
* **Für Kunden annehmen**: Die Kundin hat telefonisch oder per E-Mail zugestimmt. Die Annahme wird in deinem Namen gespeichert und die vorgeschlagenen Buchungen werden gleich bestätigt.
* **Gültigkeit verlängern**: Die Kundin bekommt mehr Zeit. Das PDF behält das ursprüngliche Datum, die Unterschriftsseite nutzt das neue.
* **Angebot zurückziehen**: Die Kundin kann das Angebot nicht mehr unterschreiben, zum Beispiel weil du ein korrigiertes Angebot senden willst.
### Anfrage abschließen oder archivieren
Im Feld **Anfrage-Status** der **Zusammenfassung** kannst du eine Anfrage **Als erledigt markieren**, **Archivieren** oder die **Archivierung aufheben**.
* **Als erledigt markieren** geht erst, wenn keine angefragte Buchung mehr offen ist und alle transparenten Buchungen bestätigt oder entfernt sind.
* **Archivieren** geht, sobald alle angefragten Buchungen entschieden sind. Offene transparente Buchungen entfernt anny dabei. Bestellung, Korrespondenz, Dateien, angenommene Buchungen und gesendete Angebote bleiben erhalten.
* **Archivierung aufheben** holt die Anfrage mit dem Status **Handlungsbedarf** zurück.
## Eine Anfrage selbst erfassen
Klicke in der Anfragen-Übersicht auf **Neu**.
Das Fenster **Neue Anfrage** öffnet sich.
Wähle unter **Anfrageformular** das passende Formular und fülle die Felder für die Kundin aus.
Du siehst dieselben Fragen wie die Kundin auf deiner Website.
Klicke auf **Anfrage erstellen**.
Die neue Anfrage öffnet sich im Seitenpanel. Als Kanal steht dort **Vom Team erfasst**.
## Anfrageformulare
Ein Anfrageformular fragt ab, was du zu einer Anfrage wissen musst, zum Beispiel Art der Veranstaltung, Wunschdatum und Personenzahl. Jede Einsendung kommt als Anfrage bei dir an. Du findest deine Formulare in der Seitenleiste unter **Katalog** → **Anfrageformulare**.
Die Liste zeigt pro Formular, wo es **Verfügbar** ist (**Website**, **KI** oder **Nicht verfügbar**), die **Tags**, wie viele Fragengruppen es hat und wie viele **Anfragen** darüber eingegangen sind.
### Anfrageformular anlegen
Klicke unter **Anfrageformulare** auf **Neu**. Gib einen Namen und eine Beschreibung ein und wähle die Fragengruppen, die das Formular abfragen soll.
Klicke auf **Anfrageformular erstellen**. Die Detailseite des Formulars öffnet sich.
Im Bereich **Formulare** ziehst du Fragengruppen in das Formular und bringst sie in die gewünschte Reihenfolge. Über **Neu** legst du eine neue Fragengruppe an.
Kund:innen beantworten die Fragengruppen in der gezeigten Reihenfolge. Die Antworten werden an der Anfrage gespeichert.
Schalte unter **Verfügbarkeit** **Auf der Website** und bei Bedarf **Für KI-Assistenten** ein und speichere.
Das Formular nimmt ab jetzt Anfragen an.
### Einstellungen
| Einstellung | Wirkung |
| :- | :- |
| **Name** und **Beschreibung** | Erscheinen über dem Formular. Erkläre in der Beschreibung, wofür das Formular gedacht ist. |
| **Tags** | Ordnen das Formular für die Filter in der Liste ein. |
| **Kundenadresse abfragen** | Das Formular fragt zusätzlich die Anschrift ab. |
| **Eigene Nachricht** | Zeigt ein Freitextfeld für das Anliegen in eigenen Worten. Die Nachricht erscheint im Verlauf als E-Mail der Kundin. |
| **Auf der Website** | Kund:innen können über den Formularlink und die eingebetteten Varianten Anfragen senden. |
| **Für KI-Assistenten** | Telefon- und Chat-Assistenten können mit diesem Formular Anfragen aufnehmen. |
Ein Formular kann erst verfügbar werden, wenn es mindestens eine Fragengruppe hat. Außerdem nimmt es erst Anfragen an, wenn deine Organisation live ist.
### Formular teilen und einbetten
Im Bereich **Teilen & Einbetten** findest du alles, um das Formular zu veröffentlichen:
* **Formularlink**: Ein direkter Link zum Formular, zum Beispiel für E-Mails oder Social Media. Unter **Sprache des Links** legst du fest, in welcher Sprache es sich öffnet. Mit **Automatisch (Sprache der Besucher)** passt es sich an.
* **Formular**: Bettet das Formular direkt in eine Seite deiner Website ein.
* **Button**: Ein Button, der das Formular in einem Pop-up öffnet.
Kopiere den Code der gewünschten Variante und füge ihn auf deiner Website ein. Ist das Formular noch nicht verfügbar, zeigen Link und Einbettungen das deinen Besucher:innen an.
Ein Formular löschst du in der Liste über das Drei-Punkte-Menü. Das öffentliche Formular nimmt danach keine Anfragen mehr an, bereits eingegangene Anfragen behalten ihre Antworten.
## Anfragen per E-Mail empfangen
Viele Anfragen kommen per E-Mail. Damit du sie nicht zwischen Postfach und anny abgleichen musst, leitest du sie an eine geheime Adresse weiter. anny legt jede neue E-Mail als Anfrage an, ordnet sie wenn möglich der Kundin zu und fasst sie automatisch zusammen. Antworten schickst du dann direkt aus anny.
### E-Mail-Empfang einrichten
Öffne in der Seitenleiste unter **Account** die **Einstellungen** und wechsle zum Reiter **Anfragen**.
Du siehst eine Erklärung in drei Schritten: **Weiterleiten**, **Erfassen**, **Antworten**.
Schalte den Schalter in der Karte **Anfragen** ein.
anny zeigt dir deine **Geheime E-Mail-Adresse**.
Kopiere die Adresse über das Kopier-Icon im Feld.
Du kannst sie jetzt in deinem Postfach als Weiterleitungsziel eintragen.
Trage unter **Erlaubte Absender** die E-Mail-Adressen oder Domains ein, von denen anny E-Mails annehmen soll, zum Beispiel `person@example.com` oder `example.com`. Klicke auf **Hinzufügen**.
anny nimmt ab jetzt nur noch E-Mails von diesen Absendern an.
Ohne Einträge unter **Erlaubte Absender** nimmt anny E-Mails von allen Absendern an. Antworten deiner Kund:innen auf E-Mails aus anny kommen immer an, auch wenn ihre Adresse nicht in der Liste steht.
Nutze die geheime Adresse nur für interne Weiterleitungen und gib sie nicht an Kund:innen weiter. Kund:innen antworten an eine separate Adresse, die anny automatisch setzt.
### Einzeln weiterleiten oder per Weiterleitungsregel
Du hast zwei Möglichkeiten, E-Mails an anny zu schicken:
* **Einzeln weiterleiten**: Du leitest nur ausgewählte E-Mails von Hand weiter.
* **Weiterleitungsregel**: Du richtest in deinem Postfach eine Regel ein, die zum Beispiel alle E-Mails an `anfragen@deine-firma.de` automatisch an die geheime Adresse schickt.
Der Unterschied zeigt sich bei der Zuordnung zur Kundin. anny ordnet eine E-Mail anhand der Absenderadresse einer bestehenden Kundin zu oder legt eine neue an. Das klappt nur, wenn die E-Mail als Original ankommt. Erkennt anny eine E-Mail als von Hand weitergeleitet, zum Beispiel am Betreff „Fwd:“ oder „WG:“, oder als automatische Nachricht, bleibt die Anfrage ohne Kund:in. Füge sie dann in der Anfrage über **Kunden hinzufügen** hinzu.
Nutze möglichst eine Weiterleitungsregel, die die Originalnachricht weitergibt. So erkennt anny die Absenderin und ordnet die Anfrage direkt der richtigen Kundin zu.
### Was mit einer weitergeleiteten E-Mail passiert
* Jede neue E-Mail wird zu einer Anfrage mit Status **Neu**. Betreff und Text stehen am Anfang, anny ersetzt sie durch eine kurze Zusammenfassung in der Spalte **Anfrage**.
* Dein Team wird über die neue Anfrage benachrichtigt.
* Nennt die E-Mail einen eindeutigen Termin mit Ressource und Service, legt anny einen Buchungsvorschlag an, der keine Kapazität belegt.
* Antwortet die Kundin später auf eine E-Mail aus anny, ordnet anny die Antwort der richtigen Anfrage zu. Es entsteht keine neue Anfrage.
### Neue Adresse erzeugen
Ist die geheime Adresse in falsche Hände geraten oder bekommst du Spam, klicke auf **Neue Adresse erzeugen**. Die bisherige Adresse wird sofort ungültig. Passe danach deine Weiterleitungsregeln an. Antworten von Kund:innen auf bestehende Anfragen kommen weiterhin an.
## Wann nutze ich das?
* **Firmenevents und Raumanmietungen**: Ein Anfrageformular „Private Veranstaltung“ fragt Datum, Personenzahl und Catering ab. Du schickst ein Angebot mit reservierten Buchungen.
* **Bestehendes Anfrage-Postfach**: Eine Weiterleitungsregel schickt alle E-Mails an deine Anfrage-Adresse an anny. Dein Team arbeitet sie in der Ansicht **Handlungsbedarf** ab.
* **Anfragen am Telefon**: Dein Telefon-Assistent nimmt Anfragen mit einem Anfrageformular auf, das **Für KI-Assistenten** freigegeben ist.
* **Anrufe im Team**: Nach einem Telefonat erfasst du die Anfrage über **Neu** und schickst später das Angebot.
## FAQ
Nein. Eine Anfrage ist eine Bestellung im Entwurf, ihre Buchungen sind zunächst nur Vorschläge. Fest sind sie erst, wenn du sie bestätigst oder unter **Gesendete Angebote** auf **Für Kunden annehmen** klickst.
Nein. Transparente Buchungen und Vorschläge belegen keine Kapazität. Sie blockieren den Zeitraum erst, wenn du sie bestätigst oder beim Senden des Angebots **Buchungen reservieren** aktivierst.
Du kannst eine Anfrage **Als erledigt markieren**, **Archivieren** oder die **Archivierung aufheben**. Alle anderen Status setzt anny automatisch.
Sie öffnet den Link in der Angebots-E-Mail und unterschreibt online. Danach bestätigst du die vorgeschlagenen Buchungen. Stimmt sie per Telefon oder E-Mail zu, klickst du unter **Gesendete Angebote** auf **Für Kunden annehmen**. Dabei werden die Buchungen direkt bestätigt.
Die Kundin kann es nicht mehr unterschreiben und die Anfrage wechselt auf **Angebot abgelaufen**. Hast du **Buchungen mit dem Angebot ablaufen lassen** gewählt, geben die Buchungen ihre Plätze frei. Du kannst die **Gültigkeit verlängern** oder ein neues Angebot senden.
Nach dem Absenden sehen sie auf der Seite die Meldung **Anfrage erhalten**. Eine Bestätigungs-E-Mail verschickt anny nicht. Deine erste Antwort schreibst du im Verlauf der Anfrage.
Alle, die in ihren Benachrichtigungen **Kundennachrichten** eingeschaltet haben. Darüber laufen sowohl neue Anfragen als auch Antworten von Kund:innen per E-Mail.
Nein. Antworten an Kund:innen verschickt anny mit einer eigenen Antwortadresse. Die geheime Adresse brauchst du nur für die Weiterleitung aus deinem Postfach.
## Troubleshooting
anny ordnet keine Kund:in zu, wenn die E-Mail als von Hand weitergeleitet oder automatisch erkannt wird, zum Beispiel am Betreff „Fwd:“ oder „WG:“. Klicke in der **Zusammenfassung** auf **Kunden hinzufügen**. Für künftige E-Mails hilft eine Weiterleitungsregel, die die Originalnachricht weitergibt.
Prüfe, ob der Empfang im Reiter **Anfragen** eingeschaltet ist und du die aktuelle Adresse verwendest. Hast du **Erlaubte Absender** eingetragen, muss die weiterleitende Adresse oder ihre Domain in der Liste stehen. Wurde eine neue Adresse erzeugt, passe deine Weiterleitungsregel an.
Es gibt noch offene Buchungen. Nimm angefragte Buchungen an oder lehne sie ab und bestätige oder entferne offene transparente Buchungen. anny zeigt dir im Feld **Anfrage-Status**, was noch fehlt.
Das Angebot braucht einen Rechnungsbetrag über 0 und eine E-Mail-Adresse der Kundin. Fehlt die Adresse, siehst du den Hinweis „Füge im Kundenbereich eine E-Mail-Adresse hinzu, um das Angebot zu senden.“ Außerdem brauchst du das Recht, Bestellungen zu bearbeiten.
Prüfe, ob das Formular mindestens eine Fragengruppe hat, unter **Verfügbarkeit** **Auf der Website** eingeschaltet und gespeichert ist und deine Organisation live ist.
Den E-Mail-Empfang dürfen nur Personen einrichten, die die Organisation bearbeiten dürfen. Bitte eine Person mit Admin-Rechten, den Empfang einzurichten.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Anfrage = Bestellung (Entwurf) mit `inquiry_status`. Quellen (`inbox_source`): Anfrageformular (form), E-Mail über geheime Adresse (email), KI-Assistent (chat, voice), vom Team erfasst. Eine Kundenantwort auf eine bestehende Buchung/Bestellung macht diese ebenfalls zur Anfrage. Keine Zuweisung an Personen (stattdessen Aufgabe im Verlauf).
> * Seitenleiste **Management** → **Anfragen**; Ansichten **Handlungsbedarf** (Neu, Handlungsbedarf, Buchung angefragt, Angebot abgelaufen), **Wartend** (Wartet auf Antwort, Angebot gesendet), **Alle**, **Erledigt**, **Archiviert**. Spalten u. a. **Anfrage**, **Anfrageformular**, **Bearbeitungsstatus**, **Angefragte Buchungen**, **Vorschläge**. Filter **Anfrage-Status**. Link **Anfrageformulare verwalten**. Zeile öffnet Seitenpanel (Bestell-Details + Verlauf).
> * Automatische Status: neue Anfrage → Neu; Kundin schreibt → Handlungsbedarf; Buchung wartet auf Freigabe → Buchung angefragt; Team schreibt → Wartet auf Antwort; Angebot gesendet → Angebot gesendet; unsigniert abgelaufen → Angebot abgelaufen; letzte angefragte Buchung entschieden bzw. letztes Angebot bestätigt → Erledigt. Von Hand: **Als erledigt markieren** (nur ohne offene angefragte und transparente Buchungen), **Archivieren** (nur ohne unentschiedene angefragte Buchungen; entfernt offene transparente Buchungen), **Archivierung aufheben**.
> * Panel: **Zusammenfassung** (Anfrage-Status, **Angefragte Buchungen** mit **Buchungen akzeptieren**/**Buchungen ablehnen**, **Kunden hinzufügen**), **Formularantworten** (**Kanal**: Website-Formular, Chat-Assistent, Telefon-Assistent, Vom Team erfasst; **Übermittelt**; **Anfrageformular**). Antworten per E-Mail im Verlauf.
> * Vorschläge: transparente Buchungen (belegen keine Kapazität) über Kalender-Abschluss **Transparente Buchungen**; KI legt bei eindeutigem Termin + Ressource + Service automatisch einen Vorschlag an (aus Formular, E-Mail, Kundenantwort). **Buchung bestätigen** prüft Verfügbarkeit, optional **Bestätigung per E-Mail an den Kunden senden**.
> * Angebot: Bereich **Rechnungen** → **Rechnungsentwurf**, **Angebot erstellen** (PDF), **Als Angebot senden** (Betrag > 0, E-Mail der Kundin, Bearbeitungsrecht). Fenster: **Empfänger**, **Betreff** („Angebot zu Nummer“), Text, **PDF aktualisieren**, **Gültig bis** (Standard +14 Tage), **Buchungen reservieren** (sendet nicht, wenn Zeitraum belegt; Vorlaufzeit ignoriert), **Buchungen mit dem Angebot ablaufen lassen**. Transparente Buchungen werden beim Senden zu Vorschlägen. Kundin unterschreibt online (Unterschrift bestätigt die Buchungen nicht, das Team bestätigt danach; signiertes PDF an der Bestellung). **Gesendete Angebote**: **Für Kunden annehmen** (bestätigt die Vorschläge gleich), **Gültigkeit verlängern** (PDF behält Datum), **Angebot zurückziehen**.
> * **Neu** → Fenster **Neue Anfrage**: **Anfrageformular** wählen, Felder ausfüllen, **Anfrage erstellen**; öffnet im Panel.
> * Anfrageformulare: **Katalog** → **Anfrageformulare**; Spalten Name, **Verfügbar** (Website, KI, Nicht verfügbar), Tags, **Fragen** (n Fragengruppen / Noch keine Fragen), **Anfragen**. **Neu** → **Anfrageformular erstellen**. Detail: **Allgemeine Informationen** (Name, Beschreibung, Tags, **Kundenadresse abfragen**, **Eigene Nachricht**, **Verfügbarkeit**: **Auf der Website**, **Für KI-Assistenten**), **Formulare** (Fragengruppen, Reihenfolge), **Teilen & Einbetten** (**Formularlink**, **Sprache des Links**, Einbettung **Formular** und **Button**). Verfügbar erst mit mindestens einer Fragengruppe; Annahme erst, wenn Organisation live. Löschen: öffentliches Formular nimmt nichts mehr an, bestehende Antworten bleiben.
> * E-Mail-Empfang: **Account** → **Einstellungen** → Reiter **Anfragen** (Recht: Organisation bearbeiten). Schalter **Anfragen per E-Mail empfangen**, **Geheime E-Mail-Adresse** (in-…@…; nur intern, Kund:innen antworten an separate Adresse), **Neue Adresse erzeugen** (alte sofort ungültig, Weiterleitungsregeln anpassen, bestehende Kundenantworten funktionieren weiter), **Erlaubte Absender** (Adressen oder Domains; leer = alle; Kundenantworten ausgenommen). Leerzustand der Anfragen-Übersicht: **E-Mail-Empfang einrichten**.
> * Neue E-Mail → Anfrage Neu, Team-Benachrichtigung, KI-Zusammenfassung in **Anfrage**, ggf. Buchungsvorschlag. Kundenzuordnung per Absender nur bei Original-E-Mails; als weitergeleitet erkannt (Betreff Fwd:/FW:/WG:, Absender wie noreply, Text „weitergeleitete Nachricht“, abweichendes Reply-To) oder automatisch → keine Kund:in. Antworten werden über die E-Mail-Header der richtigen Anfrage zugeordnet.
> * In der Oberfläche heißt die Funktion nicht „Magic Inbox“, sondern Anfragen per E-Mail / E-Mail-Empfang.
# Rechnung korrigieren oder stornieren
Source: https://docs.anny.co/invoice-corrections
Storniere Rechnungen vollständig, wähle die Erstattung als Geld oder Wertgutschein und erstelle Korrekturrechnungen.
Festgeschriebene und versendete Rechnungen lassen sich in anny nachträglich nicht direkt ändern, um eine nachvollziehbare Buchhaltung zu ermöglichen. Stattdessen erstellst du Storno- oder Korrekturrechnungen. Rechnungen im Entwurfsstatus kannst du weiterhin direkt über das Stift-Symbol bearbeiten.
Warum das so ist und was beim Festschreiben technisch passiert, steht unter [GoBD bei anny](/gobd).
## Buchung vollständig stornieren
Nutze diesen Weg, wenn eine Buchung komplett storniert und der Betrag erstattet werden soll. Bei einer festgeschriebenen Rechnung öffnet anny danach ein Modal. Dort wählst du, ob du das Geld zurückerstattest oder einen Wertgutschein ausstellst.
Navigiere zu **Bestellungen** in der Menüleiste. Suche und wähle die betroffene Bestellung aus.
Im Abschnitt **Buchungen** klickst du auf die **drei Punkte** neben der Buchung. Wähle eine der Optionen:
* **Stornieren**: Erstattung gemäß den konfigurierten Stornierungsbedingungen, ggf. Teilerstattung
* **Ablehnen**: Vollständige Erstattung unabhängig von Stornierungsbedingungen
Es öffnet sich **Buchung stornieren** bzw. **Buchung ablehnen**. Eine Notiz ist optional. Die Glocke **Kunde benachrichtigen** ist standardmäßig aktiv.
War die Originalrechnung bereits festgeschrieben, erscheint ein Modal mit der Korrekturrechnung. Die Überschrift nennt den Erstattungsbetrag, zum Beispiel **Die Änderung der Buchung führt zu einer Erstattung von 50,00 €**.
Dieselbe Korrektur siehst du auf der Bestellseite im Panel **Neue Rechnung**.
Klicke auf den Pfeil neben **Fertigstellen mit Rückerstattung** (**Mehr Optionen**). Im Dropdown stehen:
* **Rückerstattung senden**: Das Geld geht an die ursprüngliche Online-Zahlung zurück.
* **Rückerstattung als Gutschein** plus Name des Wertgutscheins: Die Kund:in erhält einen Buchungscode in Höhe des Erstattungsbetrags.
Der Button **Fertigstellen mit Rückerstattung** selbst führt **Rückerstattung senden** aus. Den Wertgutschein wählst du nur über den Dropdown-Eintrag.
Lass die Glocke **Kunde benachrichtigen** aktiv, wenn die Kund:in die Korrekturrechnung per E-Mail erhalten soll. Alternativ **Fertigstellen ohne Erstattung**: Die Korrekturrechnung wird festgeschrieben, es fließt kein Geld zurück.
Sobald die Korrekturrechnung fertiggestellt ist, erscheint sie unter **Rechnungsverlauf**. Bei **Rückerstattung als Gutschein** kann die Kund:in den Buchungscode bei der nächsten Buchung einlösen.
Die Erstattung startet nicht schon beim Klick auf **Stornieren** oder **Ablehnen**. Du schließt sie erst im Korrektur-Modal ab. **Rückerstattung als Gutschein** erscheint nur, wenn in der Organisation mindestens ein [Wertgutschein](/value-vouchers) existiert. Fehlt eine erstattungsfähige Online-Zahlung, zeigt anny einen Hinweis: Du musst den Betrag außerhalb von anny erstatten.
## Teilstornierung oder Korrekturrechnung erstellen
Nutze diesen Weg, wenn nur ein Teilbetrag erstattet oder eine Position korrigiert werden soll.
Gehe zu **Bestellungen** und wähle die betroffene Bestellung aus.
Klicke auf **+ Neue Rechnung**. Es öffnet sich ein leerer Rechnungsentwurf.
Gib den Betrag ein, den du erstatten möchtest, und markiere ihn mit einem **negativen Vorzeichen** (z. B. -25,00 €). Trage eine aussagekräftige Beschreibung ein, die auf die ursprüngliche Rechnung verweist.
Speichere als Entwurf, wenn du später noch ändern möchtest. Klicke auf **Fertigstellen**, um die Korrekturrechnung festzuschreiben und zu versenden. Ist der Betrag negativ und eine Online-Zahlung erstattungsfähig, gelten dieselben Optionen **Fertigstellen mit Rückerstattung**, **Rückerstattung senden** und **Rückerstattung als Gutschein**.
Eine Rückerstattung über Stripe ist nur bis **180 Tage** nach Zahlungseingang möglich. Ältere Buchungen müssen manuell außerhalb des Systems erstattet werden.
Die Korrekturrechnung erhält eine neue Rechnungsnummer und sollte in der Beschreibung auf die ursprüngliche Rechnungsnummer verweisen.
## Rechnungsadresse nachträglich ändern
Wenn sich die Rechnungsadresse des Kunden geändert hat, kannst du diese korrigieren. anny erstellt dabei automatisch eine neue Rechnung mit der aktualisierten Adresse.
Gehe zu **Bestellungen** und wähle die betroffene Bestellung aus.
Klicke auf die **drei Punkte (...)** neben der Rechnung und wähle **Empfänger bearbeiten**.
anny macht die ursprüngliche Rechnung automatisch nichtig und erstellt eine neue Korrekturrechnung mit dem gleichen Betrag und der aktualisierten Adresse.
## Ergebnis prüfen
Nach der Korrektur erkennst du den Erfolg daran, dass:
* Die Stornorechnung oder Korrekturrechnung in der Rechnungsübersicht mit eigener Rechnungsnummer erscheint
* Bei vollständiger Stornierung mit **Rückerstattung senden** der Rechnungsstatus auf "Rückerstattet" wechselt
* Bei **Rückerstattung als Gutschein** der Buchungscode als Vorauszahlung auf der Korrekturrechnung steht. Die Originalzahlung wird dann nicht zurückgebucht.
* Bei Adressänderung die alte Rechnung als nichtig markiert ist und eine neue aktive Rechnung vorliegt
## FAQ
Ja, und das ist sogar einfacher. Rechnungen im Entwurfsstatus bearbeitest du direkt über das Stift-Symbol. Du brauchst keine Korrekturrechnung, da der Entwurf noch nicht festgeschrieben wurde.
Beim Statuswechsel und beim Fertigstellen der Korrekturrechnung steuerst du das mit der Glocke **Kunde benachrichtigen**. Standardmäßig ist sie aktiv. Wählst du **Rückerstattung als Gutschein**, erhält die Kund:in zusätzlich den Buchungscode.
**Rückerstattung senden** zahlt den Betrag auf die ursprüngliche Online-Zahlung zurück. **Rückerstattung als Gutschein** erstellt einen Buchungscode in Höhe des Erstattungsbetrags. Die Kund:in löst ihn bei einer späteren Buchung ein. Das Geld bleibt im Unternehmen.
Nach **Rückerstattung senden** setzt anny den Status bei Online-Zahlung auf "Rückerstattet". Nach **Rückerstattung als Gutschein** bleibt die Originalzahlung bestehen, weil der Betrag als Gutschein gutgeschrieben wird. Bei Offline-Zahlung oder **Fertigstellen ohne Erstattung** passt du den Geldfluss außerhalb von anny an.
Ja. Du kannst beliebig viele Rechnungen zu einer Bestellung hinzufügen. Jede erhält eine eigene Rechnungsnummer. Offene Änderungen einer Bestellung fasst anny in einer Korrektur zusammen.
Immer dann, wenn anny den Betrag nicht über Stripe zurückbuchen kann:
* Die ursprüngliche Zahlung war **offline** (Überweisung, bar, vor Ort). Nutze **Fertigstellen ohne Erstattung**.
* Die Stripe-Zahlung liegt **mehr als 180 Tage** zurück. Das Limit setzt Stripe, nicht anny.
* Nur ein Teilbetrag ist über Stripe erstattbar. Die UI zeigt den maximal automatisch erstattbaren Betrag; den Rest erstattest du außerhalb von anny.
* Die Erstattung schlägt fehl, z. B. weil das Konto der Kund:in geschlossen ist, das Mandat widerrufen wurde oder auf dem Stripe-Connect-Konto nicht genug Guthaben für die Rückbuchung liegt.
Nein. TWINT und PayPal laufen über denselben Stripe-Erstattungsweg wie Karten. Es gibt in anny keine kürzere oder längere methodeabhängige Frist. Beide Methoden stehen **nicht für Abos** zur Verfügung. Das Stripe-Fenster von 180 Tagen gilt auch hier.
Ja, wenn zur Bestellung eine erfolgreiche Online-Zahlung über Stripe gehört. anny stößt die Erstattung mit der Storno- bzw. Korrekturrechnung an. War die SEPA-Zahlung noch ausstehend, wartet anny bis zum nächsten Tag und versucht die Erstattung erneut. Ohne Stripe-Zahlung bleibt es bei **Fertigstellen ohne Erstattung**.
## Troubleshooting
Die Buchung wurde bereits storniert oder die Bestellung enthält keine aktive Buchung mehr. Prüfe den Status der Buchung in der Bestelldetailansicht.
Die Korrekturrechnung muss im Modal noch fertiggestellt werden. **Stornieren** allein löst keine Zahlungserstattung aus. Prüfe, ob du **Fertigstellen ohne Erstattung** gewählt hast oder **Rückerstattung als Gutschein** statt **Rückerstattung senden**. Liegt die Zahlung mehr als 180 Tage zurück, musst du außerhalb von anny erstatten.
Die Option erscheint nur, wenn mindestens ein Wertgutschein als Buchungspaket existiert. Lege unter **Buchungspakete** einen Eintrag im Tab **Wertgutschein** an. Details: [Wertgutscheine](/value-vouchers).
Das ist erwartetes Verhalten. Die ursprüngliche Rechnung wird als nichtig markiert und eine neue Korrekturrechnung mit gleicher Summe erstellt. Beide Dokumente bleiben für die Nachvollziehbarkeit erhalten.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Festgeschriebene Rechnungen sind NICHT bearbeitbar. Korrekturen nur über Storno-/Korrekturrechnung.
> * Rechnungen im Entwurfsstatus: direkt über Stift-Symbol bearbeitbar (kein Korrekturprozess nötig).
> * UI-Pfad Storno: **Bestellungen** → Bestellung → Abschnitt **Buchungen** → drei Punkte → **Stornieren** oder **Ablehnen**. Gleicher Ablauf: Buchungsliste, Buchungsdetail, Kalender.
> * Nach Statuswechsel bei festgeschriebener Originalrechnung: Modal mit Korrekturrechnung (gleicher Editor wie Panel **Neue Rechnung** auf der Bestellung).
> * Primary **Fertigstellen mit Rückerstattung** = Featured-Aktion **Rückerstattung senden** (Geld). Wertgutschein nur über Dropdown **Rückerstattung als Gutschein** plus Name des Pakets.
> * Gutschein-Einträge = alle Buchungspakete mit Zahlungsmittel-Flag (Wertgutscheine). Fehlen sie, nur Geld-Refund im Dropdown.
> * **Fertigstellen ohne Erstattung**: Rechnung wird festgeschrieben, kein Payment-Refund.
> * Teilstornierung: **Neue Rechnung** → negativen Betrag eintragen → Fertigstellen (gleiche Refund-Optionen, wenn Betrag negativ und Zahlung erstattungsfähig).
> * Adressänderung: drei Punkte neben Rechnung → **Empfänger bearbeiten** → alte Rechnung wird nichtig, neue Korrekturrechnung mit gleichem Betrag.
> * Stripe-Limit: Rückerstattung über Stripe nur bis 180 Tage nach Zahlungseingang. Danach manuell außerhalb des Systems.
> * Abgrenzung Service-Einstellung **Stornierung als Wertgutschein**: Default für Kund:innen-Storno, nicht der Admin-Dropdown. Kund:innen-Storno kann den Gutschein automatisch ausstellen, Admin-Storno immer über das Modal.
> * Verwandte Artikel: Wertgutscheine, Stornierungsbedingungen, Rechnungsentwurf, Rechnungsstellung, GoBD.
# Rechnungsentwurf bearbeiten und fertigstellen
Source: https://docs.anny.co/invoice-drafts
Bearbeite offene Rechnungsentwürfe und stelle sie fertig, um die Rechnung an deine Kund:innen zu versenden.
Jede Buchung erzeugt in anny automatisch einen Rechnungsentwurf. Solange die Rechnung im Entwurfsstatus ist, kannst du Positionen anpassen, ergänzen oder entfernen. Erst beim Fertigstellen wird die Rechnung festgeschrieben, erhält eine Rechnungsnummer und wird an den Kunden versendet.
Kündigst du als Admin ein bezahltes Abo vor Periodenende, legt anny ebenfalls einen Rechnungsentwurf (Gutschrift) an. Die Erstattung läuft erst, wenn du diese Gutschrift versendest. Ablauf: [Abos & Mitgliedschaften](/subscriptions-and-memberships).
## Rechnungsentwurf bearbeiten
Navigiere in der Menüleiste zu **Bestellungen**. Wähle die passende Bestellung aus oder nutze die Suchleiste, um nach Bestellnummer oder Kundenname zu suchen. Die Suche findet auch Bestellungen, die du im Admin als Entwurf angelegt und noch nicht abgeschlossen hast. Du kannst die Liste zusätzlich nach **Erstellt am**, **Erstellt von** (Mitarbeiter:in) oder **Vor Ort erstellt** filtern. Die Spalte **Erstellt von** zeigt, wer die Bestellung angelegt hat.
Klicke auf die Bestellung, um die Detailansicht zu öffnen. Klicke auf das **Stift-Symbol** neben dem Rechnungsentwurf, um den Bearbeitungsmodus zu öffnen.
Du kannst jetzt:
* Neue Positionen ergänzen
* Beträge ändern
* Rabatte oder Gutscheine als negativen Betrag (-) eintragen
Wenn der Entwurf vollständig ist, klicke auf **Fertigstellen**. Die Rechnung wird festgeschrieben, erhält automatisch eine Rechnungsnummer und wird an den Kunden versendet.
Über das **Glocken-Symbol** steuerst du, ob der Kunde bei Fertigstellung eine E-Mail-Benachrichtigung zur Rechnung erhält oder nicht.
## Neue Rechnung zu einer Bestellung hinzufügen
Du kannst zu einer bestehenden Bestellung auch manuell eine weitere Rechnung anlegen, zum Beispiel für Nachberechnungen oder zusätzliche Positionen.
Gehe zu **Bestellungen** und wähle die betroffene Bestellung aus.
Klicke auf **+ Neue Rechnung**. Es öffnet sich ein leerer Rechnungsentwurf.
Trage die gewünschten Positionen ein. Speichere als Entwurf, um später weiterzuarbeiten, oder klicke auf **Fertigstellen**, um die Rechnung sofort zu versenden.
## Ergebnis prüfen
Nach dem Fertigstellen erkennst du den Erfolg daran, dass:
* Die Rechnung in der Rechnungsübersicht (Menüpunkt **Rechnungen**) mit Status "Versendet" erscheint
* Eine Rechnungsnummer automatisch vergeben wurde
* Der Kunde die Rechnung per E-Mail erhalten hat (sofern Benachrichtigung aktiv)
In der Rechnungsübersicht kannst du nach Status filtern (Entwurf, Versendet, Bezahlt, Rückerstattet), um offene Entwürfe schnell zu finden.
## FAQ
Nein. Festgeschriebene Rechnungen sind unveränderlich, um eine nachvollziehbare Buchhaltung zu gewährleisten. Korrekturen erfolgen über eine Storno- oder Korrekturrechnung. Siehe dazu den Artikel Rechnungskorrektur & Stornierung.
Solange du die Rechnung nicht fertigstellst, bleibt sie als Entwurf gespeichert und bearbeitbar. Es gibt kein automatisches Zeitlimit. Bei aktiver automatischer Rechnungsgenerierung wird der Entwurf allerdings zum Buchungstag automatisch festgeschrieben.
Ja. Füge eine neue Position hinzu und trage den Rabattbetrag mit negativem Vorzeichen ein (z. B. -10,00 €). Die Position erscheint als Abzug auf der Rechnung.
Bei aktiven Kundensalden werden Rechnungsentwürfe dem offenen Saldo zugeordnet und erst bei der Konsolidierung am Periodenende zusammengefasst. Du kannst einzelne Entwürfe aber trotzdem jederzeit manuell vorzeitig fertigstellen.
## Troubleshooting
Die Rechnung wurde bereits festgeschrieben und ist nicht mehr bearbeitbar. Festgeschriebene Rechnungen können nur über eine Korrekturrechnung angepasst werden.
Die Einstellung "Rechnung automatisch generieren" in der Buchungsoption bewirkt, dass der Entwurf zum Buchungstag automatisch festgeschrieben wird. Deaktiviere diese Einstellung, wenn du Entwürfe vor dem Versand manuell prüfen möchtest.
Prüfe, ob das Glocken-Symbol beim Fertigstellen aktiv war. War es deaktiviert, wurde keine Benachrichtigung gesendet. Du kannst die Rechnung manuell erneut versenden oder dem Kunden das PDF aus der Bestellansicht weiterleiten.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Rechnungsentwurf = Rechnung im Status "Entwurf", noch nicht festgeschrieben und bearbeitbar.
> * UI-Pfad: Bestellungen → Bestellung auswählen → Stift-Symbol für Bearbeitung
> * Bestellliste-Filter: **Erstellt am** (`created_at_range`), **Erstellt von** (`created_by` + Staff), **Vor Ort erstellt** (`created_by_type=users`). Spalte **Erstellt von**. Backfill ca. 90 Tage.
> * Admin-Suche (Bestellungen + Cmd+K): indexiert Bestellungen mit `expires_at` null, inkl. unfertiger Admin-Entwürfe. Checkout-Warenkörbe mit Ablaufdatum bleiben draußen.
> * Entwürfe können: Positionen ergänzen, Beträge anpassen, negative Beträge als Rabatt/Gutschein eintragen.
> * Festschreiben = Rechnung wird final, erhält Rechnungsnummer und wird versendet (nicht rückgängig machbar).
> * Glocken-Symbol steuert, ob Kunde bei Fertigstellung eine E-Mail-Benachrichtigung erhält.
> * Festgeschriebene Rechnungen können NICHT mehr bearbeitet werden. Korrekturen nur über Storno-/Korrekturrechnung.
> * Kundensalden-Kontext: Bei aktiven Kundensalden bleiben Entwürfe auf dem Saldo bis zur Konsolidierung. Manuelles Fertigstellen ist trotzdem möglich.
> * Verwandte Artikel: Rechnungsstellung (Übersicht), Rechnung korrigieren, Kundensalden & Sammelrechnungen, Abos & Mitgliedschaften (Admin-Kündigung legt Gutschrift-Entwurf an).
# Rechnungsstellung
Source: https://docs.anny.co/invoicing
Konfiguriere Zahlungsmethoden, Rechnungseinstellungen und eigene Felder für die automatische Rechnungsstellung in anny.
Mit der Rechnungsstellung in anny erstellst du automatisch Rechnungen für Buchungen und Bestellungen. Du legst fest, wie deine Kund:innen zahlen, wann Rechnungen versendet werden und welche Informationen auf der Rechnung erscheinen.
## Wie funktioniert die Rechnungsstellung?
Sobald eine Buchung abgeschlossen wird, erstellt anny automatisch eine Bestellung mit zugehörigem Rechnungsentwurf. Je nach Konfiguration wird die Rechnung entweder sofort festgeschrieben und versendet oder zunächst als Entwurf gespeichert, bis du sie manuell fertigstellst.
Die Rechnungsstellung gliedert sich in drei Ebenen:
1. **Globale Einstellungen**: Fälligkeit, Zahlungserinnerungen, erlaubte Zahlungsarten und Bankverbindung für den gesamten Account.
2. **Zahlungsmethode pro Buchungsoption**: Für jede Buchungsoption legst du individuell fest, ob offline, vorab online oder auf Rechnung (Pay-Later) gezahlt wird.
3. **Rechnungsfelder**: Eigene Bestell- und Kundendaten, die im Checkout abgefragt und automatisch auf die Rechnung übernommen werden.
Rechnungsnummern werden automatisch aufsteigend vergeben. Festgeschriebene Rechnungen sind unveränderlich, Korrekturen erfolgen über Storno- oder Korrekturrechnungen.
## Zahlungsmethoden
Pro Buchungsoption wählst du eine von drei Zahlungsmethoden:
| Zahlungsmethode | Beschreibung |
| - | - |
| Offline-Zahlung | Zahlung außerhalb von anny (bar, Überweisung etc.) |
| Vorab online zahlen | Kunde zahlt im Checkout per Kreditkarte, PayPal, Apple Pay, Google Pay, iDEAL, TWINT, EPS, Bancontact, BLIK oder Przelewy24 |
| Zahlen auf Rechnung (Pay-Later) | Kunde erhält eine Rechnung und zahlt flexibel nach der Buchung |
Vorab online zahlen setzt eine aktive Stripe-Connect-Verbindung voraus. Pay-Later setzt voraus, dass unter den globalen Einstellungen entweder Online-Zahlung oder Zahlung per Überweisung erlaubt ist.
Zusätzlich kannst du pro Buchungsoption die Option **Zahlung vor Ort** aktivieren: Kund:innen müssen dann keine Zahlungsdaten online hinterlegen.
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest Buchungen automatisch abrechnen und Rechnungen versenden**: Aktiviere die automatische Rechnungsgenerierung pro Buchungsoption.
* **Du bietest kostenpflichtige Services an und möchtest Sofortzahlung**: Wähle "Vorab online zahlen" und verbinde Stripe Connect.
* **Deine Kund:innen zahlen bevorzugt auf Rechnung oder per Überweisung**: Nutze Pay-Later und aktiviere Zahlungserinnerungen.
* **Du arbeitest mit Firmenkund:innen, die Sammelrechnungen benötigen**: Kombiniere Pay-Later oder Offline-Zahlung mit Kundensalden (ab Business Plan).
* **Nicht geeignet für**: Rein kostenlose Buchungen ohne Abrechnung. Hier kannst du die Rechnungsstellung einfach deaktiviert lassen.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Kundensalden & Sammelrechnungen | Rechnungsentwürfe werden auf einem Saldo gesammelt und später konsolidiert |
| Abos & Mitgliedschaften | Wiederkehrende Abrechnungen erzeugen automatisch Rechnungen pro Periode |
| Communities | Berechtigungssteuerung, wer auf Kundensaldo buchen darf |
| Stornierungsbedingungen | Stornierungen lösen Stornorechnungen oder Gutschriften aus |
## Einstellungen & Optionen
### Globale Rechnungseinstellungen
Pfad: **Avatar** (oben rechts) → **Account-Einstellungen** → **Rechnungsstellung**
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Fälligkeit der Rechnung | Zahlungsfrist in Tagen |
| Zahlungserinnerung senden | Bis zu 3 Mahnungen automatisch |
| Online-Zahlung erlauben | Stripe Connect für den Account aktivieren |
| Zahlung per Überweisung erlauben | Banküberweisung als Option freigeben |
| Bankkonto / Hinweise | Kontodaten und Freitexthinweis auf Rechnung |
| Rechnungssprache | Sprache der Rechnungen pro Organisation |
Das **Logo** auf dem Rechnungs-PDF kommt nicht aus diesem Reiter. Hinterlege es unter **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Account**. Anschließend erscheint es automatisch auf neuen Rechnungs-PDFs. Mehr dazu unter [Account-Einstellungen](/account-settings).
### Zahlungsmethode pro Buchungsoption
Pfad: **Ressource** → Buchungsoption **bearbeiten** → **Zahlungen**
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Zahlungsmethode | Offline / Vorab online / Pay-Later |
| Rechnung automatisch generieren | Rechnungsnummer wird sofort vergeben |
| Zahlungsstatus verfolgen | Bestellungen auf "offen" statt auto. "bezahlt" |
| Zahlung vor Ort | Online-Zahlung ohne Zahlungsdaten-Pflicht |
### Eigene Rechnungsfelder
Du kannst benutzerdefinierte Daten im Checkout abfragen und automatisch auf Rechnungen anzeigen lassen, zum Beispiel Kostenstelle, Auftragsnummer oder Umsatzsteuer-ID.
Öffne **Avatar** → **Account-Einstellungen** → Tab **Einstellungen**. Unter **Eigene Bestelldaten** oder **Eigene Kundendaten** erstellst du neue Felder. Aktiviere **Im Checkout abfragen** und optional **Pflichtfeld**.
Wechsle zum Tab **Rechnungsstellung** → **Rechnungsfelder** → **+ Datenfeld hinzufügen**. Wähle Name, Kategorie und das zuvor angelegte benutzerdefinierte Feld aus und speichere.
Die verknüpften Felder erscheinen anschließend auf dem Rechnungs-PDF und in elektronischen Rechnungen.
## Weiterführende Artikel
Zahlung auf Rechnung einrichten und Zahlungsstatus verfolgen.
Entwürfe bearbeiten, Positionen anpassen und fertigstellen.
Stornierung, Korrekturrechnung und Adressänderung.
Rechnungsentwürfe sammeln und am Periodenende konsolidieren.
Kontoauszüge, Exportformate und DATEV-Workflow.
Automatische Rechnungsweiterleitung an DATEV einrichten.
Festschreibung, Unveränderlichkeit und Storno im Detail.
## FAQ
Nein. Die Rechnungsstellung funktioniert auch ohne Online-Zahlung. Du kannst Rechnungen über Offline-Zahlung oder Pay-Later (Überweisung) generieren und versenden, ohne Stripe Connect einzurichten.
Ja. Die Zahlungsmethode wird pro Buchungsoption einzeln eingestellt. Du kannst zum Beispiel Meetingräume mit Vorab-Online-Zahlung und Arbeitsplätze mit Pay-Later konfigurieren.
Wenn "Rechnung automatisch generieren" aktiv ist, wird die Rechnung zum Buchungszeitpunkt festgeschrieben und versendet. Bei Pay-Later wird sie am Tag der Buchung generiert und per E-Mail an den Kunden geschickt.
Ja. Unter den globalen Rechnungseinstellungen kannst du die Sprache pro Organisation festlegen. Rechnungen werden dann in der gewählten Sprache generiert.
Ja. Das Rechnungs-PDF zeigt das **Logo**, das du unter **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Account** hinterlegst. Im Reiter **Rechnungsstellung** gibt es keine eigene Logo-Option — das Organisationslogo wird automatisch übernommen.
## Troubleshooting
Stelle sicher, dass unter Avatar → Account-Einstellungen → Rechnungsstellung entweder "Online-Zahlung erlauben" oder "Zahlung per Überweisung erlauben" aktiviert ist. Ohne eine dieser beiden Optionen ist Pay-Later nicht verfügbar.
Das Feld muss zusätzlich unter Rechnungsstellung → Rechnungsfelder verknüpft werden. Allein das Anlegen unter Eigene Bestell- oder Kundendaten reicht nicht aus.
Bei Offline-Zahlung und Pay-Later per Überweisung musst du den Zahlungsstatus manuell auf "bezahlt" setzen. Nur bei aktiver Online-Zahlung über Stripe wird der Status automatisch aktualisiert.
Prüfe unter **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Account**, ob ein **Logo** hinterlegt ist. Nur neu erzeugte Rechnungs-PDFs übernehmen das Logo. Bereits festgeschriebene Rechnungen bleiben unverändert.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature: Zahlungsabwicklung & Rechnungsstellung. Muss nicht separat aktiviert werden, ist in allen Plänen enthalten.
> * Online-Zahlung muss separat über Stripe Connect eingerichtet und verifiziert werden.
> * UI-Pfad globale Einstellungen: Avatar → Account-Einstellungen → Rechnungsstellung
> * UI-Pfad Zahlungsmethode pro Service: Ressource → Buchungsoption bearbeiten → Zahlungen
> * Drei Zahlungsmodi pro Buchungsoption: Offline-Zahlung, Vorab online zahlen, Zahlen auf Rechnung (Pay-Later)
> * Pay-Later setzt voraus, dass unter Account-Einstellungen entweder Online-Zahlung oder Zahlung per Überweisung aktiv ist.
> * Rechnungsfelder: eigene Bestell- und Kundendaten unter Account-Einstellungen → Einstellungen anlegen, dann unter Rechnungsstellung verknüpfen.
> * Unterstützte Online-Zahlungsmethoden (via Stripe Connect): PayPal, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay, iDEAL, TWINT, EPS, Bancontact, BLIK, Przelewy24, SEPA-Lastschrift (nur für Abo-Abrechnungen).
> * Rechnungssprache: kann pro Organisation eingestellt werden (seit Juli 2026).
> * Logo auf dem Rechnungs-PDF: kommt aus Avatar → Account-Einstellungen → Account → Logo (Organisationslogo). Es gibt keine separate Logo-Option unter Rechnungsstellung. Nicht behaupten, dass kein Logo auf die Rechnung gesetzt werden kann.
> * Kundensalden (Sammelrechnungen) sind erst ab Business Plan verfügbar.
> * Verwandte Artikel für Anschlussfragen: Pay-Later, Rechnungsentwurf, Rechnungskorrektur, Kundensalden, Buchhaltung mit anny, Stripe Connect einrichten, Account-Einstellungen.
# Rechtliche Dokumente
Source: https://docs.anny.co/legal-documents
Lass rechtliche Dokumente direkt im Buchungsprozess per Checkbox oder digitaler Unterschrift bestätigen.
Mit rechtlichen Dokumenten kannst du Vereinbarungen, Haftungsausschlüsse oder AGB direkt im Buchungsprozess von deinen Kund:innen bestätigen lassen. Je nach Anforderung wählst du zwischen einer einfachen Checkbox (Kenntnisnahme) und einer digitalen Unterschrift (rechtssichere Signatur). Die bestätigten Dokumente werden automatisch gespeichert und sind jederzeit in der Kundenakte und in der Buchung abrufbar.
## Wie funktioniert Rechtliche Dokumente?
Du erstellst ein rechtliches Dokument und verknüpfst es mit einer Buchungsoption. Im Checkout müssen Kund:innen das Dokument bestätigen, bevor sie die Buchung abschließen können. Pro Buchungsoption können mehrere rechtliche Dokumente gleichzeitig aktiv sein.
### Bestätigungsformen
| Form | Einsatzzweck |
| - | - |
| Checkbox | Einfache Zustimmung oder Kenntnisnahme (z. B. AGB, Hygieneregeln, Hausordnung) |
| Digitale Unterschrift | Rechtssichere, explizite Unterschrift (z. B. Haftungsausschlüsse, Einwilligungen, verbindliche Vereinbarungen) |
### Abfragezeitpunkt
Sobald ein rechtliches Dokument einer Buchungsoption zugewiesen ist, legst du pro Dokument den **Abfragezeitpunkt** fest:
* **Bei Buchungsabschluss**: Kund:innen bestätigen das Dokument direkt im Checkout (Standardverhalten).
* **Später (beim Check-in)** (BETA): Kund:innen können das Dokument schon im Checkout optional bestätigen. Pflicht wird es erst beim Check-in, falls es noch fehlt. Das ist besonders nützlich, wenn Unterschriften erst vor Ort relevant sind.
Weitere Details zur verzögerten Abfrage beim Check-in findest du im Artikel [Check-in: Erste Schritte](/check-in-setup).
### Ablauf für Kund:innen
1. Das Dokument wird im Checkout angezeigt. Solange es nicht bestätigt wurde, erscheint der Button "Nicht unterzeichnet".
2. Kund:innen klicken auf **Überprüfen & Akzeptieren** (Checkbox) oder **Überprüfen & Unterschreiben** (Signatur).
3. Im geöffneten Fenster bestätigen sie per Checkbox oder Unterschriftenfeld.
4. Enthält das Dokument eingebettete Videos, muss jedes Video über die Wiedergabe **gestartet** werden, bevor Akzeptieren oder Unterschreiben möglich ist. Durchschauen ist nicht nötig. Der Hinweis lautet **Starte das Video, bevor du unterschreiben oder akzeptieren kannst**.
5. Nach der Bestätigung wechselt der Button auf "Bestätigt" bzw. "Unterzeichnet".
6. Nach Buchungsabschluss wird das Dokument automatisch in der Buchung gespeichert.
### Speicherung und Abruf
Bestätigte Dokumente findest du an zwei Stellen:
* **Kundenakte**: Navigiere zu **Kunden**, wähle den Kunden und öffne den Tab **Vereinbarungen**.
* **Buchung**: Navigiere zu **Buchungen**, wähle die Buchung und öffne den Tab **Dateien**.
## Wann nutze ich das?
* **Du willst eine Sicherheitseinweisung direkt beim Check-in**: Bette ein Video ins Dokument ein und setze den Abfragezeitpunkt auf "Später (beim Check-in)". Der Gast muss das Video starten, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann.
* **Du brauchst eine einfache Zustimmung zu AGB, Hausordnung oder Hygieneregeln**: Nutze die Checkbox-Bestätigung.
* **Du benötigst eine rechtssichere Unterschrift (z. B. Haftungsausschluss, Einwilligung)**: Nutze die digitale Unterschrift.
* **Du willst Unterschriften erst vor Ort beim Check-in einholen**: Setze den Abfragezeitpunkt auf "Später (beim Check-in)".
* **Nicht geeignet für**: Inhaltliche Abfragen (z. B. Teilnehmerzahl, Catering-Wünsche). Dafür nutze [Eigene Formulare](/custom-forms).
## Zusammenhang mit anderen Features
* [**Eigene Formulare**](/custom-forms): Rechtliche Dokumente und eigene Formulare werden im gleichen Tab konfiguriert. Formulare erfassen inhaltliche Daten, rechtliche Dokumente sichern rechtlich ab.
* [**Abos und Mitgliedschaften**](/subscriptions-and-memberships): Bei Abos werden rechtliche Dokumente nur bei der initialen Abo-Buchung abgefragt, nicht bei jeder wiederkehrenden Verlängerung.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Name | Interner Name des Dokuments |
| Bestätigungsform | Checkbox oder Digitale Unterschrift |
| Text / Erklärung | Inhalt, den Kund:innen bestätigen müssen. Du kannst Fotos sowie YouTube-, Vimeo- oder Loom-Videos einbetten. Typischer Use Case: Sicherheitseinweisung per Video beim Check-in. Der Gast muss das Video starten, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann. Das signierte PDF behält die Fotos und ein klickbares Video-Poster. |
| Abfragezeitpunkt | Bei Buchungsabschluss oder Später (beim Check-in, BETA) |
## Praxisbeispiele
Ein Coworking, Fitnessstudio oder Industriestandort möchte, dass jede:r Gast die Sicherheitseinweisung am Terminal absolviert. Das Video muss gestartet werden, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann.
Öffne **Ressourcen**, wähle die Empfangs- oder Besuchsressource und öffne die **Buchungsoption**.
Wechsle zum Reiter **Formulare** und scrolle zum Bereich **Rechtliche Dokumente**.
Klicke auf **Hinzufügen** und dann auf **+ Neu**. Vergib einen Namen (z. B. "Sicherheitseinweisung"). Wähle Checkbox oder digitale Unterschrift.
Bette im Textfeld das Einweisungsvideo ein (YouTube, Vimeo oder Loom) und optional Fotos zu Wegen oder Notausgängen.
Setze den Abfragezeitpunkt auf **Später (beim Check-in)**.
Erstelle eine Testbuchung und scanne den QR-Code. Das Dokument öffnet sich mit dem Video-Poster. Starte das Video und bestätige danach. Der Check-in bleibt gesperrt, bis das Video gestartet wurde.
Ein Fitnessstudio möchte, dass Kund:innen bei jeder Buchung die AGB und Hausordnung per Checkbox akzeptieren, bevor der Termin bestätigt wird.
Öffne **Ressourcen**, wähle die gewünschte Ressource und öffne die **Buchungsoption**.
Wechsle zum Reiter **Formulare** und scrolle zum Bereich **Rechtliche Dokumente**.
Klicke auf **Hinzufügen** und dann auf **+ Neu**.
Vergib einen Namen (z. B. "AGB & Hausordnung"). Wähle als Bestätigungsform **Checkbox**. Trage im Textfeld den zu bestätigenden Text ein.
Belasse den Abfragezeitpunkt auf **Bei Buchungsabschluss** (Standard).
Klicke auf **Speichern**. Öffne die Buchungsseite und prüfe, ob das Dokument im Checkout angezeigt wird und die Buchung erst nach Bestätigung abgeschlossen werden kann.
Eine Tauchschule benötigt vor jedem Tauchgang eine rechtssichere Unterschrift unter die Haftungsverzichtserklärung. Die Unterschrift soll erst vor Ort beim Check-in erfolgen.
Öffne **Ressourcen**, wähle die Tauchkurs-Ressource und öffne die gewünschte **Buchungsoption**.
Wechsle zum Reiter **Formulare** und scrolle zum Bereich **Rechtliche Dokumente**.
Klicke auf **Hinzufügen** und dann auf **+ Neu**.
Vergib einen Namen (z. B. "Haftungsverzicht"). Wähle als Bestätigungsform **Digitale Unterschrift**. Trage die vollständige Haftungsverzichtserklärung im Textfeld ein.
Setze den Abfragezeitpunkt auf **Später (beim Check-in)**.
Klicke auf **Speichern**. Erstelle eine Testbuchung und prüfe, dass das Dokument im Checkout optional erscheint. Beim Check-in wird die Unterschrift Pflicht, wenn sie noch fehlt.
## FAQ
Die Checkbox eignet sich für einfache Zustimmungen (z. B. AGB akzeptieren). Die digitale Unterschrift ist für Fälle gedacht, in denen eine explizite, rechtssichere Signatur erforderlich ist (z. B. Haftungsausschlüsse).
Nein. Rechtliche Dokumente werden nur bei der initialen Abo-Buchung abgefragt, nicht bei jeder wiederkehrenden Verlängerung.
Bei Änderung eines bestehenden Dokuments wird es beim nächsten Buchungsvorgang erneut abgefragt. Die erneute Abfrage erfolgt nur, wenn auch tatsächlich eine neue Buchung vorgenommen wird.
In der Kundenakte unter dem Tab **Vereinbarungen** oder in der jeweiligen Buchung unter dem Tab **Dateien**.
Ja. Setze den Abfragezeitpunkt auf "Später (beim Check-in)" (BETA). Das Dokument wird dann nicht im Checkout, sondern erst beim Check-in-Vorgang angezeigt. Typischer Use Case: Sicherheitseinweisung per Video, das der Gast starten muss, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann.
## Troubleshooting
Prüfe, ob das Dokument der richtigen Buchungsoption zugewiesen ist. Bei **Bei Buchungsabschluss** ist es im Checkout Pflicht. Bei **Später (beim Check-in)** erscheint es im Checkout nur optional.
Das Dokument muss vor Buchungsabschluss bestätigt werden. Prüfe, ob der Button noch auf "Nicht unterzeichnet" steht. Erst nach Bestätigung wird die Buchung freigegeben. Steht unter dem Dokument der Hinweis **Starte das Video, bevor du unterschreiben oder akzeptieren kannst**, muss jedes eingebettete Video zuerst über die Wiedergabe gestartet werden.
Die erneute Abfrage erfolgt nur bei einer neuen Buchung. Bestehende, bereits abgeschlossene Buchungen werden nicht rückwirkend betroffen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Ressourcen** → Buchungsoption → Tab **Formulare** → **Rechtliche Dokumente**
> * Zwei Bestätigungsformen: Checkbox (einfache Zustimmung) vs. Digitale Unterschrift (rechtssichere Signatur)
> * Abfragezeitpunkt pro Dokument: "Bei Buchungsabschluss" (Standard, Pflicht im Checkout) oder "Später (beim Check-in)" (BETA: im Checkout optional mit Hint, beim Check-in Pflicht falls leer)
> * Gespeicherte Dokumente abrufbar unter: Kundenakte → Tab Vereinbarungen, und Buchung → Tab Dateien
> * Abos: Dokumente werden nur bei der initialen/eigenständigen Abo-Buchung abgefragt
> * Bei Änderung des Dokuments: erneute Abfrage, aber nur wenn eine neue Buchung erfolgt
> * Eingebettete Videos: Akzeptieren/Unterschreiben ist gesperrt, bis jedes Video über Play gestartet wurde (nicht bis zum Ende schauen). Copy: "Starte das Video, bevor du unterschreiben oder akzeptieren kannst" / "Start the video before you can sign or accept"
> * Rechtliche Dokumente ≠ Eigene Formulare: Dokumente sichern rechtlich ab, Formulare erfassen inhaltliche Daten
> * Typischer Use Case: Sicherheitseinweisung beim Check-in. Video einbetten, Abfrage später beim Check-in. Der Gast muss das Video starten, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann.
> * Verwandte Artikel: /custom-forms, /check-in-setup, /subscriptions-and-memberships, /visitor-management
# Unternehmen verwalten
Source: https://docs.anny.co/manage-companies
Führe Firmen als eigene Datensätze: verwalte Mitglieder, Domain, Rechnungsadresse und USt.-ID zentral an einem Ort.
Mit Unternehmensprofilen werden Firmen in anny als eigenständige Datensätze geführt, statt nur als Freitext an einzelnen Kundenprofilen. Du verwaltest Mitglieder, Domain, Rechnungsadresse und USt.-ID zentral an einem Ort und schaffst eine konsistente Grundlage für gemeinsame Firmendaten, Auswertungen und spätere Abrechnungsprozesse.
## Wie funktioniert Unternehmensprofile?
Ein Unternehmen wird als eigener Datensatz angelegt und kann mit mehreren Kund:innen verknüpft werden. Firmendaten wie Domain, Rechnungsadresse und USt.-ID werden am Unternehmen gepflegt, nicht verteilt über einzelne Kundenprofile.
### Rollen im Unternehmensprofil
| Rolle | Beschreibung |
| - | - |
| Admin/Owner | Genau eine Person pro Unternehmen. Zentrale Hauptperson (z. B. Ansprechpartner:in). Per Default die erste verknüpfte Person. |
| Mitglieder | Alle weiteren zugeordneten Personen. Beliebig viele, manuell oder automatisch zugewiesen. |
### Zuordnung von Mitgliedern
Mitglieder können einem Unternehmen auf zwei Wegen zugeordnet werden:
* **Manuell**: Du weist Kund:innen über ihr Kundenprofil dem Unternehmen zu.
* **Automatisch**: Über Unternehmensname und geschäftliche E-Mail-Domain werden neue Kund:innen automatisch dem passenden Unternehmen zugeordnet.
### Abweichende Geschäftsadresse im Checkout
Optional kannst du in den Formular-Einstellungen von Abo-Plänen, Services oder Buchungspaketen eine abweichende Geschäftsadresse im Checkout abfragen lassen. Diese Einstellung ist unabhängig vom Unternehmensprofil und ergänzt es lediglich.
Die automatische Zuordnung spart Arbeit, funktioniert aber nur zuverlässig, wenn Unternehmensnamen konsistent gepflegt sind und die E-Mail-Domain eindeutig zum richtigen Unternehmen passt.
## Wann nutze ich das?
* **Mehrere Mitarbeitende eines Unternehmens nutzen anny gemeinsam**: Bündle alle Personen unter einem Unternehmensprofil, statt Firmendaten mehrfach zu pflegen.
* **Du willst Rechnungsadresse, USt.-ID und Domain zentral verwalten**: Pflege diese Daten einmal am Unternehmen statt pro Person.
* **Du brauchst saubere Auswertungen nach Unternehmen**: Mit eigenen Datensätzen sind Firmenkund:innen in Listen und Exporten klar trennbar.
* **Du bereitest Sammelrechnungen oder unternehmensbezogene Abrechnungen vor**: Unternehmensprofile schaffen die strukturelle Grundlage dafür.
* **Nicht geeignet für**: Reine Privatkund:innen ohne gemeinsamen Unternehmenskontext. Dort reicht das normale Kundenprofil.
## Zusammenhang mit anderen Features
* [**Kunden verwalten**](/manage-customers): Kundenprofile bleiben eigenständig bestehen. Unternehmensprofile ergänzen die Personenebene um eine gemeinsame Firmenebene.
* [**Kundensalden & Sammelrechnungen**](/customer-balances-and-collective-invoices): Unternehmensprofile bilden die Basis für unternehmensbezogene Rechnungsprozesse.
* [**Communities**](/communities): Communities steuern Buchungszugang, Unternehmensprofile bündeln Firmendaten. Beide können kombiniert werden (z. B. Community pro Firmenkunde).
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Unternehmensname | Name des Unternehmens als Datensatz |
| Domain | Geschäftliche E-Mail-Domain für automatische Zuordnung |
| Rechnungsadresse | Zentrale Firmenadresse für Rechnungen |
| USt.-ID | Umsatzsteuer-ID des Unternehmens |
| Admin/Owner | Hauptperson des Unternehmens (genau eine) |
| Mitglieder | Zugeordnete Personen (manuell oder automatisch) |
| Abweichende Geschäftsadresse | Optional im Checkout abfragen (pro Abo-Plan/Service/Buchungspaket) |
Owner und Admins sehen die Salden des Firmenkontos direkt auf dem Homescreen des Unternehmensprofils.
## Praxisbeispiele
Ein Coworking-Space betreut die Muster GmbH. Zwölf Mitarbeitende buchen Arbeitsplätze und Meetingräume. Alle sollen unter einem gemeinsamen Unternehmensprofil gebündelt werden.
Öffne **Kunden** → **Unternehmen** und erstelle ein neues Unternehmensprofil für "Muster GmbH".
Trage die Domain **muster.de**, die Rechnungsadresse und die USt.-ID ein.
Prüfe bei neu registrierten Mitarbeitenden, ob E-Mail-Adressen wie [name@muster.de](mailto:name@muster.de) automatisch dem Unternehmensprofil zugeordnet werden.
Ergänze Personen manuell, die mit einer abweichenden E-Mail-Adresse buchen oder bereits vor Einführung der Funktion im System waren.
Öffne das Unternehmensprofil und kontrolliere, ob alle relevanten Mitglieder sichtbar sind und die Firmendaten korrekt hinterlegt sind.
Ein Weiterbildungsanbieter arbeitet mit wenigen Firmenkund:innen. Die Zuordnung soll bewusst manuell erfolgen.
Öffne **Kunden** → **Unternehmen** und erstelle ein Profil für "Stadtwerke Nord".
Trage Rechnungsadresse und USt.-ID ein.
Öffne die bestehenden Kundenprofile (z. B. Laura Jensen, Tim Becker) und weise sie dem Unternehmensprofil "Stadtwerke Nord" zu.
Prüfe im Unternehmensprofil, ob beide Personen als Mitglieder erscheinen. Ergänze bei Bedarf weitere Kontakte.
## FAQ
Nicht zwingend. Die Zuordnung kann manuell erfolgen oder automatisch über Unternehmensname und E-Mail-Domain. Bestehende Daten solltest du nach Einführung einmal gezielt prüfen.
Ja. Ein Kundenprofil bleibt eigenständig. Unternehmensprofile ergänzen die Personenebene, ohne sie zu ersetzen.
Nein. Du aktivierst sie nur, wenn du in Formularen für Abo-Pläne, Services oder Buchungspakete eine andere Geschäftsadresse abfragen möchtest.
Ja. Sie schaffen die strukturelle Grundlage, um Unternehmensdaten und zugehörige Personen konsistent zu führen. Dadurch werden spätere unternehmensbezogene Rechnungsprozesse einfacher.
Ja. Unternehmen sind über die Globale Suche im Adminbereich findbar.
## Troubleshooting
Prüfe, ob Unternehmensname und E-Mail-Domain konsistent gepflegt sind. Schon kleine Abweichungen können die automatische Zuordnung verhindern.
Das ist meist ein Datenqualitätsproblem. Prüfe, ob ähnliche Unternehmensnamen parallel angelegt wurden und nutze die Domain als Kriterium für die Bereinigung.
Das ist erwartetes Verhalten, wenn die Option im Formular des Abo-Plans, Services oder Buchungspakets nicht aktiviert wurde. Die Checkout-Erweiterung ist optional.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Kunden** → **Unternehmen** (Unternehmensverwaltung)
> * Rollen: genau ein Admin/Owner pro Unternehmen (Hauptperson, per Default die erste verknüpfte Person), beliebig viele Mitglieder
> * Zuordnung: manuell über Kundenprofil oder automatisch über Unternehmensname + geschäftliche E-Mail-Domain
> * Firmendaten zentral am Unternehmen: Domain, Rechnungsadresse, USt.-ID
> * Unternehmensprofil ergänzt Kundenprofil, ersetzt es nicht. Kund:innen können ohne Unternehmen existieren.
> * Abweichende Geschäftsadresse im Checkout: optionale Formular-Einstellung pro Abo-Plan/Service/Buchungspaket
> * Owner/Admins sehen Salden des Firmenkontos auf dem Homescreen des Unternehmensprofils
> * Unternehmen in Globaler Suche findbar (seit 06.07.2026)
> * Automatische Zuordnung funktioniert nur zuverlässig bei konsistenten Unternehmensnamen und eindeutiger E-Mail-Domain
> * Verwandte Artikel: /manage-customers, /communities, /customer-balances-and-collective-invoices
# Kunden verwalten
Source: https://docs.anny.co/manage-customers
Verwalte alle Kundendaten deiner Organisation zentral: Profile, Buchungs- und Bestellhistorie sowie individuelle Felder.
Im Bereich **Kunden** findest du eine zentrale Tabellenübersicht aller Kundendaten deiner Organisation. Von hier aus legst du neue Kund:innen an, öffnest Kundenprofile, prüfst Buchungs- und Bestellhistorien und verwaltest individuelle Felder. Kundenkarteien werden automatisch erstellt, sobald eine Bestellung von einer neuen Person eingeht.
## Wie funktioniert Kunden verwalten?
### Kundenübersicht (Tabelle)
Die Kundenliste zeigt alle Kund:innen in einer Tabelle mit den Spalten Vorname, Nachname, E-Mail, Unternehmen, Wohnort und Erstellungsdatum. Du kannst:
* Über das **Suchfeld** nach Vorname, Nachname, E-Mail, Unternehmen oder Stadt filtern (Ergebnisse werden während der Eingabe aktualisiert)
* Per Klick auf Spaltenüberschriften die Liste **sortieren** (aufsteigend/absteigend)
* Über **Neu+** einen Kunden manuell anlegen
* Über **Export** Kundendaten exportieren
### Kundendetailseite
Durch Klick auf einen Eintrag öffnest du die Detailseite mit allen Informationen zum Kunden:
* **Kundendaten**: Alle hinterlegten Informationen (Name, E-Mail, Adresse, Telefon, Sprache, Custom Fields). Hier kannst du auch kundenspezifische **Custom Fields** anlegen, die auf allen Kundenprofilen erscheinen.
* **Buchungen**: Alle Buchungen des Kunden mit Kontextmenü (ablehnen, stornieren, löschen, Bestätigung erneut senden). Über **+ Neu** legst du eine neue Buchung mit vorausgefüllten Kundendaten an.
* **Bestellungen**: Alle verknüpften Bestellungen mit Kontextmenü (stornieren, Zahlungsstatus ändern, löschen, PDF herunterladen, Bestätigung erneut senden).
* **Vereinbarungen**: Alle bestätigten rechtlichen Dokumente (Checkboxen und digitale Unterschriften).
Bestellungen mit dem Status "Entwurf" liegen noch im Warenkorb des Kunden oder wurden vom Admin manuell erstellt und noch nicht versendet. Über das Kontextmenü kannst du sie mit der Aktion "Senden" an den Kunden verschicken.
### Kunden automatisch vs. manuell anlegen
Eine Kundenkartei wird **automatisch** erstellt, sobald eine Bestellung von einer unbekannten Person eingeht. Buchungen und Bestellungen bekannter Kund:innen werden automatisch zugeordnet.
**Manuell** legst du Kund:innen über **Kunden** → **Neu+** an: Pflichtfelder ausfüllen, optional Adresse und Custom Fields ergänzen, speichern.
### Kundenprofile zusammenführen
Legt dieselbe Person mehrere Profile an — etwa, weil sie einmal mit privater und einmal mit geschäftlicher E-Mail gebucht hat — führst du die Profile zusammen, statt eines davon zu löschen. So bleibt die vollständige Historie erhalten.
Öffne das Profil, das du zusammenführen möchtest. Die Aktion **Zusammenführen** findest du sowohl im Kontextmenü der Kundentabelle als auch auf der Kundendetailseite.
Wähle im Auswahlfeld das Profil aus, in das zusammengeführt werden soll. anny schlägt passende Profile anhand der E-Mail-Adresse vor.
Bestätige die Aktion. Alle Buchungen, Bestellungen, Abos und Vereinbarungen wandern auf das Zielprofil. Felder, die dort noch leer sind, werden aus dem zweiten Datensatz ergänzt.
Das Zusammenführen lässt sich nicht rückgängig machen. Prüfe vorher, welches Profil das Zielprofil sein soll, denn dessen bereits gefüllte Felder bleiben unverändert erhalten.
Zum Zusammenführen benötigst du die Berechtigung zum Bearbeiten von Kund:innen.
## Wann nutze ich das?
* **Du willst Kundeninformationen zentral einsehen und bearbeiten**: Öffne die Kundenliste und navigiere zum Profil.
* **Du brauchst zusätzliche Felder für deine Kund:innen** (z. B. Kundennummer, Abteilung, Allergien): Erstelle Custom Fields, die auf allen Profilen erscheinen.
* **Du möchtest eine Buchung für einen bestehenden Kunden anlegen**: Öffne das Kundenprofil und klicke unter Buchungen auf **+ Neu**.
* **Du willst bestätigte rechtliche Dokumente eines Kunden einsehen**: Öffne das Kundenprofil und wechsle zum Tab **Vereinbarungen**.
* **Du verwaltest Firmenkund:innen mit mehreren Mitarbeitenden**: Nutze [Unternehmensprofile](/manage-companies) für zentrale Firmendaten.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Suchfeld | Filtert nach Vorname, Nachname, E-Mail, Unternehmen, Stadt |
| Sortierung | Per Klick auf Spaltenüberschrift (aufsteigend/absteigend) |
| Neu+ | Neuen Kunden manuell anlegen |
| Export | Kundendaten exportieren |
| Custom Fields | Individuelle Felder, die auf allen Kundenprofilen erscheinen |
| Zusammenführen | Zwei Kundenprofile zu einem zusammenführen (nicht rückgängig zu machen) |
| Kontextmenü Buchungen | Ablehnen, stornieren, löschen, Bestätigung erneut senden |
| Kontextmenü Bestellungen | Stornieren, Zahlungsstatus ändern, löschen, PDF, erneut senden |
## Verwandte Bereiche
Verwalte Firmenkund:innen als eigene Datensätze mit zentraler Rechnungsadresse, Domain und Mitgliederzuordnung.
Steuere über Mitgliedschaften, wer welche Ressourcen sehen und buchen darf.
## FAQ
Ja. Sobald eine Bestellung von einer neuen, unbekannten Person eingeht, erstellt anny automatisch eine Kundenkartei. Weitere Buchungen und Bestellungen derselben Person werden automatisch zugeordnet.
Custom Fields sind individuelle Felder (z. B. Kundennummer, Abteilung), die du im Kundenprofil über "Neues Feld" erstellst. Sie erscheinen dann auf allen Kundenprofilen deiner Organisation.
Gelöschte Buchungen können nicht wiederhergestellt werden und es wird keine E-Mail an den Kunden gesendet. Wenn du die Buchung absagen möchtest, nutze stattdessen "Stornieren", damit der Kunde informiert wird.
Im Kundenprofil unter dem Tab **Vereinbarungen**. Dort siehst du alle Dokumente, die der Kunde per Checkbox oder digitaler Unterschrift bestätigt hat.
Ja. Nutze die Aktion **Zusammenführen** in der Kundentabelle oder auf der Kundendetailseite. Buchungen, Bestellungen, Abos und Vereinbarungen wandern auf das Zielprofil, leere Felder werden aus dem zweiten Datensatz ergänzt. Die Aktion lässt sich nicht rückgängig machen. Mehr dazu unter [Kundenprofile zusammenführen](/manage-customers#kundenprofile-zusammenführen).
Ja. Über [Unternehmensprofile](/manage-companies) kannst du Kund:innen manuell oder automatisch einem Unternehmen zuweisen und Firmendaten zentral verwalten.
## Troubleshooting
Kundenkarteien werden erst bei eingehender Bestellung automatisch erstellt. Wenn der Kunde noch nicht gebucht hat, lege ihn manuell über **Neu+** an.
Die Suche filtert nach Vorname, Nachname, E-Mail, Unternehmen und Stadt. Prüfe die Schreibweise oder nutze die Globale Suche in der Navigationsleiste für eine accountweite Suche.
Das kann passieren, wenn Buchungen mit unterschiedlichen E-Mail-Adressen eingehen. Führe die Profile über die Aktion **Zusammenführen** zusammen, statt eines zu löschen — so bleiben Buchungen, Bestellungen, Abos und Vereinbarungen erhalten. Siehe [Kundenprofile zusammenführen](/manage-customers#kundenprofile-zusammenführen).
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Kunden** in der Menüleiste (Standard-Admin-UI, kein Feature)
> * Kundenkartei wird automatisch bei eingehender Bestellung von unbekannter Person angelegt
> * Suche: Vorname, Nachname, E-Mail, Unternehmen, Stadt
> * Kundendetailseite Bereiche: Kundendaten, Buchungen, Bestellungen, Vereinbarungen
> * Custom Fields: kundenübergreifend, über "Neues Feld" in der Detailseite anlegen
> * Kontextmenü Buchungen: ablehnen, stornieren, löschen (nicht wiederherstellbar, keine E-Mail), Bestätigung erneut senden
> * Zusammenführen: verfügbar in Kundentabelle und Detailseite, erfordert Bearbeitungsrecht für Kund:innen. Zielprofil behält seine gefüllten Werte, leere Felder werden ergänzt. Nicht rückgängig zu machen. Bei Duplikaten immer zusammenführen empfehlen, nicht löschen.
> * Kontextmenü Bestellungen: stornieren, Zahlungsstatus ändern, löschen, PDF herunterladen, Bestätigung erneut senden
> * Bestellung "Entwurf": noch im Warenkorb oder manuell erstellt, Aktion "Senden" versendet an Kunden
> * Broadcast-Nachrichten: im Kundenprofil einsehbar (seit 06/2026)
> * Payment Previews: letzte 4 Ziffern gespeicherter Karten/IBANs sichtbar im Admin (seit 07/2026)
> * Verwandte Artikel: /manage-companies, /communities, /buchungsverwaltung, /rechtliche-dokumente
# Interaktive 3D-Lagepläne in anny anlegen
Source: https://docs.anny.co/maps-and-floor-plans
Mit dem Karten-Designer kannst du Ressourcen wie Arbeitsplätze, Räume oder ganze Gebäude auf einer interaktiven Karte darstellen und direkt buchbar machen. Deine Kund:innen sehen die Karte auf der Buchungsseite und können Ressourcen visuell auswählen.
* Verfügbar ab **Essential**. Die **3D-Ansicht** und **Mehrfachkarten** erfordern den **Professional**-Plan.
* Aktiviere vorab **Karten & Interaktive Lagepläne** unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Karte erstellen und einrichten
Öffne im Admin-Bereich links **Ressourcen** und klicke auf **Karten**. Klicke auf **Neu**, um eine neue Karte anzulegen. Benenne deine Karte und verbinde sie mit der richtigen Adresse. Falls die Adresse noch nicht existiert, kannst du über **Standort hinzufügen** eine neue Adresse anlegen.
Nach dem Speichern wird die Karte automatisch im Karten-Designer geöffnet.
Falls du einen bestehenden Grundriss hast, ziehe ihn per Drag-and-Drop in den Kartenbereich. Positioniere und skaliere den Lageplan über die Eckpunkte. Benenne ihn entsprechend der Etage und fixiere ihn über **Rechtsklick** → **Sperren**.
Der Lageplan dient nur als Zeichenvorlage und wird auf der Buchungsseite nicht angezeigt. Akzeptierte Formate: .pdf, .jpg, .png. Aus diesem Bild kannst du anschließend eine [Ebene mit KI erzeugen](#lageplan-mit-ki-erzeugen).
Wähle aus der Symbolleiste das Werkzeug für Rechtecke, Polygone oder Kreise (**B**) und zeichne den Gebäudeumriss. Nutze das Wand-Tool (**W**), um Innenwände hinzuzufügen. Halte **Shift** gedrückt, um Wände im 90°-Winkel zu zeichnen.
Platziere Türen (**D**) und Fenster (**N**) an den gewünschten Stellen.
Öffne den Bereich **Vorlagen** auf der rechten Seite. Dort findest du **Öffentliche Vorlagen** (Standard-Möbel wie Tische, Stühle, Regale) und **Private Vorlagen** (eigene, account-weite Möbel). Ziehe Möbelstücke per Drag-and-Drop auf den Lageplan.
Zum Skalieren halte die **Alt-Taste** und ziehe an den Eckpunkten.
Zeichne mit dem Ressourcen-Werkzeug (**R**) einen Bereich auf dem Lageplan ein (Polygon, Rechteck oder Kreis). Der Bereich wird orange eingefärbt.
Öffne den Reiter **Ressourcen**, suche die gewünschte Ressource und klicke zum Verknüpfen auf den passenden Bereich in der Karte. Der Bereich wird grün, sobald die Verknüpfung erfolgreich ist.
Für Child-Ressourcen (z. B. einzelne Arbeitsplätze): Klappe die Ressource auf, um alle untergeordneten Elemente anzuzeigen, und verbinde sie durch einfaches Anklicken. Drücke **Escape**, um die Maus zu leeren.
Nutze Icons (**I**), um wichtige Bereiche wie Toiletten, Eingänge oder die Küche zu markieren. Über **T** kannst du Textelemente positionieren.
Klicke im Designer auf den 3D-Button (**V**), um eine Vorschau zu sehen. Damit die Karte auf der Buchungsseite in 3D angezeigt wird, navigiere zu den **Einstellungen** (Zahnrad-Icon) und aktiviere dort die 3D-Ansicht.
Der Designer speichert standardmäßig automatisch. Im **Einstellungsmenü** (Zahnrad-Icon) kannst du **Automatisch speichern** ausschalten oder das **Speicherintervall** ändern. Zusätzlich speicherst du jederzeit mit **Ctrl/Cmd + S**. Aktiviere die fertige Karte im selben Menü, damit sie auf der Buchungsseite sichtbar wird.
Du kannst jederzeit Änderungen vornehmen. Alle Elemente der Karte lassen sich als Admin nachträglich bearbeiten. Klicke unten rechts auf die Karte, um zur Satellitenansicht zu wechseln.
## Lageplan mit KI erzeugen
Statt Wände und Möbel von Hand nachzuzeichnen, kannst du aus einem hochgeladenen Grundriss eine neue Ebene erzeugen lassen.
Ziehe dein Bild wie oben unter **Lageplan als Vorlage hochladen** in den Kartenbereich. Positioniere und skaliere es über die Eckpunkte.
Rechtsklick auf das Bild und **Ebene mit KI generieren**. Bestätige den Dialog. Das Bild wird zur Verarbeitung gesendet. Dabei können Nutzungskosten entstehen.
Die Generierung läuft im Hintergrund. Du kannst das Fenster schließen. anny benachrichtigt dich, sobald der Entwurf bereit ist. Das Ergebnis erscheint als Entwurf (**KI-Entwurf**). Prüfe Wände, Türen, Fenster und Möbel, bevor du die Karte aktivierst.
### Bestehende Ebene anpassen
Wähle eine Ebene und klicke in der Symbolleiste auf **Mit KI bearbeiten**, oder nutze denselben Befehl im Kontextmenü. Beschreibe die gewünschte Änderung. Gesperrte Objekte bleiben unverändert. Die Änderungen werden direkt übernommen und lassen sich rückgängig machen.
## Etagen verwalten
Eine neue Etage erstellst du über den Button **Ebene hinzufügen**. Um eine bestehende Etage zu kopieren, klicke per Rechtsklick in der Etagenübersicht auf **Duplizieren**.
## Elemente verschieben, drehen und skalieren
Alle Objekte im Designer (Möbel, Ressourcen, Vorlagen, Wände, Lagepläne) lassen sich nach dem gleichen Prinzip bearbeiten:
| Aktion | Bedienung |
| - | - |
| Auswählen | Linksklick oder **Shift** + Ziehen für Mehrfachauswahl |
| Verschieben | Drag-and-Drop, sobald der Verschiebe-Cursor erscheint |
| Drehen (stufenweise) | **Q** / **E** (1°-Schritte), **Shift + Q / E** (45°-Schritte) |
| Drehen (frei) | **Strg** + Maus auf Eckpunkt ziehen |
| Skalieren | **Alt** + Eckpunkt ziehen |
| Löschen | Element auswählen + **Del / ⌫** |
## Hotkeys
| Aktion | Hotkey |
| - | - |
| Select-Modus | **S** |
| Gebäude zeichnen | **B** |
| Landschaft zeichnen | **G** |
| Wände zeichnen | **W** |
| Türen einfügen | **D** |
| Fenster einfügen | **N** |
| Möbel zeichnen | **F** |
| Zonen zeichnen | **Z** |
| Ressourcen zeichnen | **R** |
| Symbole einfügen | **I** |
| Text einfügen | **T** |
| Linien zeichnen | **L** |
| Gestrichelte Linien | **Shift + L** |
| Snap to Line (Magnet) | **M** |
| 3D-Ansicht umschalten | **V** |
## Shortcuts
| Aktion | Shortcut |
| - | - |
| Elemente kopieren | **Ctrl/Cmd + C** |
| Elemente einfügen | **Ctrl/Cmd + V** |
| Elemente ausschneiden | **Ctrl/Cmd + X** |
| Elemente duplizieren | **Ctrl/Cmd + D** |
| Rückgängig | **Ctrl/Cmd + Z** |
| Wiederherstellen | **Ctrl/Cmd + Shift + Z** |
| Löschen | **Del / ⌫** |
| Gruppieren | **Ctrl/Cmd + G** |
| Gruppierung aufheben | **Ctrl/Cmd + Shift + G** |
| Speichern | **Ctrl/Cmd + S** |
| Verschieben (0,1 m) | **← ↑ → ↓** |
| Verschieben (1 m) | **Shift + ← ↑ → ↓** |
| Zeichnen im 90°-Winkel | **Shift** gedrückt halten |
## Karten mit verwalteten Organisationen teilen
Wenn deine Organisation andere Organisationen verwaltet (Menüpunkt **Organisationen**), kannst du Lagepläne mit ihnen teilen. Die verwalteten Organisationen sehen die Karte unter **Ressourcen** → **Karten** mit dem Badge **Geteilt**. Sie können dort nur ihre eigenen Ressourcen auf freie Plätze legen. Den Grundriss, Wände und Möbel ändern sie nicht.
Neue Karten in der verwaltenden Organisation sind standardmäßig geteilt. Du kannst das Teilen jederzeit starten oder beenden.
Zeichne Gebäude, Etagen und Ressourcenbereiche wie oben. Die Geometrie bleibt bei dir.
In der Kartenliste wählst du **Mit verwalteten Organisationen teilen**. Die Karte erscheint automatisch in den Karten der verwalteten Organisationen. Dort können sie freien Plätzen ihre eigenen Ressourcen zuweisen, ohne deine Karte zu verändern.
Öffne die geteilte Karte unter **Ressourcen** → **Karten**. Du weist nur eigene Ressourcen auf vorhandene freie Plätze zu. Zeichnen, Verschieben und Löschen von Grundriss-Elementen ist dort nicht möglich.
Wähle **Teilen beenden**. Die Karte verschwindet bei den verwalteten Organisationen, und alle dort zugewiesenen Ressourcen werden entfernt.
## FAQ
Nein. Der Lageplan dient ausschließlich als Zeichenvorlage im Designer und ist auf der Buchungsseite nicht sichtbar. Eine mit KI erzeugte Ebene enthält dagegen gezeichnete Wände und Möbel und erscheint nach dem Aktivieren der Karte auf der Buchungsseite.
Ja. Nach dem Hochladen wählst du per Rechtsklick **Ebene mit KI generieren**. Das Ergebnis ist ein Entwurf. Prüfe ihn, bevor du die Karte live schaltest. Eine bestehende Ebene passt du über **Mit KI bearbeiten** an.
Akzeptiert werden .pdf, .jpg und .png. Falls eine Datei nicht erkannt wird, ist sie möglicherweise zu groß. Komprimiere die Datei oder verwende einen Screenshot.
Ja. Als Admin kannst du alle Elemente der Karte jederzeit bearbeiten. Änderungen werden nach dem Speichern direkt auf der Buchungsseite sichtbar.
Klappe im Ressourcen-Panel die übergeordnete Ressource auf, um die Child-Ressourcen anzuzeigen. Klicke dann auf die jeweilige Child-Ressource und anschließend auf den passenden Bereich in der Karte. Drücke **Escape**, um die Auswahl zu leeren.
Stelle sicher, dass du die Karte über das Einstellungsmenü (Zahnrad-Icon) aktiviert hast. Nur aktivierte Karten sind auf der Buchungsseite sichtbar.
Nein. Sie weisen nur eigene Ressourcen auf vorhandene freie Plätze zu. Gebäude, Wände, Möbel und Karteneinstellungen bleiben bei der verwaltenden Organisation.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad Karten-Designer: **Ressourcen** → **Karten** → **Neu**
> * Feature muss vorab aktiviert werden: **Account-Einstellungen** → **Features** → **Karten & Interaktive Lagepläne**
> * Plan-Zuordnung: Karten & Interaktive Lagepläne ab Essential, 3D Raumplaner und Mehrfachkarten ab Professional
> * Akzeptierte Dateiformate für Lagepläne: .pdf, .jpg, .png
> * Lageplan/Bild dient nur als Zeichenvorlage im Designer, wird auf der Buchungsseite NICHT angezeigt
> * Ressourcen-Verknüpfung: orange = Bereich ohne Ressource, grün = erfolgreich verknüpft
> * Karte muss nach dem Zeichnen explizit über das Zahnrad-Menü aktiviert werden
> * Auto-save default on (`autoSave ?? true`), interval 1–60 minutes (default 2). UI: **Automatisch speichern** / **Speicherintervall**
> * AI floorplan (all designer users, not operator-only): right-click image **Ebene mit KI generieren**, toolbar/context **Mit KI bearbeiten**. Draft name **KI-Entwurf**. Confirm copy mentions usage costs. Do not document **Asset erstellen** (operator-only) or the standalone `/generate` wizard (admin entry not on release-admin)
> * Wände mit Türen/Fenstern: beim Verschieben/Drehen/Skalieren müssen alle zugehörigen Türen und Fenster mit ausgewählt sein
> * Rolle "Map Designer" existiert für eingeschränkte Karten-Berechtigungen
> * Cross-org sharing: only master orgs (`isMasterOrganization`). UI: **Mit verwalteten Organisationen teilen** / **Teilen beenden**, badge **Geteilt**. New master-org maps default `sharedWithManagedOrganizations: true`. Sub-orgs open assign-only designer (own resources on existing spots). Stop sharing unassigns sub-org resources. No extra plan flag beyond **Karten & Interaktive Lagepläne**.
# Microsoft SAML SSO
Source: https://docs.anny.co/microsoft-saml-sso
In diesem Artikel erfährst du, wie du einen Unternehmenslogin mit Microsoft bei anny einrichtest.
## Einrichtung
Zur Einrichtung von SSO müssen die folgenden Schritte von dir ausgeführt werden. Wichtig: Du musst für diese Einrichtung Administrator des Active Directories sein.
1. Gehe zu Azure Active Directory
2. Erstelle eine neue Unternehmensanwendung über *Unternehmensanwendungen* > *Neue Anwendung* > *Eigene Anwendung erstellen*
3. Gebe den Namen ein (z.B. anny SSO) und wähle "Integrate any other application you don't find in the gallery"
4. Gehe zu *SSO einrichten* bzw. *Einmaliges Anmelden*
5. Wähle SAML aus
6. Lade die [Metadaten XML Datei](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=) bei anny herunter und lade diese bei Microsoft über *Metadatendatei hochladen* hoch
7. Aktiviere die Signierung der Attribute
8. Lege fest, wer sich einloggen darf
9. Kopiere die App-Verbundsmetadaten-URL und hinterlege diese in anny
Im Anschluss kannst du direkt die SSO Verbindung testen und ggf. deine Einstellungen anpassen.
Hier findest du eine Erläuterung zu potenziellen Fehlermeldungen: [SSO Troubleshooting](/sso-overview)
Zur Einrichtung des Attribute Mappings findest du hier einen Artikel: [Attribute Mapping](/attribute-mapping)
## Schritt-für-Schritt Visualisierung
Folge den Screenshots, um das SSO mit Microsoft einzurichten.
### Erstelle eine neue Unternehmensanwendung
Zuerst musst du eine neue Unternehmensanwendung erstellen.




### SSO einrichten
Für die erstellte Anwendung musst du anschließend SSO einrichten.


### Metadaten Datei hochladen
Um die meisten Einstellungen automatisch vorzunehmen, lädst du am besten die Metadaten Datei hoch.

### Aktiviere die Signierung der Attribute
Wir überprüfen aus Sicherheitsgründen immer die Signatur der übermittelten Attribute. Das ist standardmäßig deaktiviert. Unter dem Punkt "SAML Zertifikat" kannst du die Signierung aktivieren.

Wähle die Einstellungen wie im Screenshot dargestellt:

### Lege fest, wer sich einloggen darf
Du musst nun noch festlegen, wer sich in die Applikation einloggen darf. Im Normalfall sollen sich alle deine Mitarbeiter:innen einloggen dürfen. Navigiere dazu zu "Eigenschaften" und setze die Option "Zuweisung erforderlich" auf "Nein".

Möchtest du nur bestimmten Benutzern den Zugriff erlauben, musst du die Option auf "Ja" einstellen und unter "Benutzer und Gruppen" die Benutzer auswählen, die Zugriff erhalten sollen.
### Metadaten URL kopieren und in anny hinterlegen
Abschließend kopierst du noch die Metadaten URL und hinterlegst diese in anny, sodass die Einrichtung abgeschlossen werden kann.

***
### Optional: Signatur der Anfrage überprüfen
Du hast die Möglichkeit die Signatur der Loginanfragen (SAMLRequest) überprüfen zu lassen. Dazu musst du das Zertifikat hochladen.
Zuerst musst du das Zertifikat herunterladen. Die URL dazu leitet sich von der Metadaten-URL ab.
Metadaten-URL: [**https://auth.anny.co/tenant/\{id}/saml/metadata**](https://auth.anny.co/tenant/\{id}/saml/metadata)
Zertifikat-URL: [**https://auth.anny.co/tenant/\{id}/saml/cert**](https://auth.anny.co/tenant/\{id}/saml/cert)
Dieses Zertifikat musst du anschließend hochladen:


## Gruppen für Attribute-Mapping freigeben
Damit du die Gruppen als zusätzliches Attribut in anny für das Attribute-Mapping nutzen kannst, muss dies erst im Azure Active Directory freigegeben werden. Folgende Schritte sind dafür nötig:
1. Gehe in das Azure Active Directory und wähle die angelegte Unternehmensanwendung aus.
2. Wähle hier den Reiter "Einmaliges Anmelden" aus.
3. Hier findest du die Kachel "Attribute & Ansprüche", drücke hier auf bearbeiten.
4. Hier kannst du nun über den Button "Gruppenanspruch hinzufügen" das Attribut hinzufügen.

5. Wähle dort "Alle Gruppen" aus und drücke auf speichern. Nun werden die Gruppen auch als Attribute mitgegeben und können in anny genutzt werden.
**Wichtig:** Sollte der User zu vielen Gruppen zugeordnet sein, können diese von Microsoft nicht an uns übergeben werden. Dies zeigt sich z.B. darin, dass der User dann nicht durch das Attribute-Mapping zugeordnet werden kann. Hierzu ist folgender Workaround nötig:
1. Wähle bei der Zuweisung von Gruppen nicht "Alle Gruppen" aus, sondern die Option "Der Anwendung zugewiesene Gruppen".
2. Jetzt kann in der Anwendung unter "Benutzer & Gruppen" die Gruppen hinzugefügt werden, welche der Anwendung zugeordnet werden sollen. So werden nur die benötigten Gruppen zu anny übertragen.
# Mindest- und Maximalauswahl
Source: https://docs.anny.co/min-max-selection
Lege fest, wie viele Einheiten einer Buchungsoption mindestens oder maximal pro Bestellung gebucht werden dürfen.
Mit der Mindest- und Maximalauswahl steuerst du pro Buchungsoption, wie viele Einheiten innerhalb einer Bestellung mindestens oder maximal ausgewählt werden können. So bildest du Gruppenregeln und Mengenlimits direkt im Buchungsflow ab.
## Wie funktioniert die Mindest- und Maximalauswahl?
Du definierst für jede Buchungsoption individuell einen Minimal- und/oder Maximalwert. Diese Werte werden direkt im Buchungsprozess geprüft:
* Liegt die gewählte Menge **unter der Min. Auswahl**, kann die Bestellung nicht abgeschlossen werden.
* Liegt die gewählte Menge **über der Max. Auswahl**, wird diese Anzahl im Buchungsflow verhindert.
Die Limits gelten immer pro Buchungsoption und pro Bestellung. Jede Buchungsoption kann eigene Werte haben, unabhängig von anderen Optionen desselben Services. Ist **Exklusive Zeitfenster** auf der Ressource aktiv, gilt die Obergrenze **Erlaubte Buchungen pro Bestellung** der Ressource. Das Feld **Max. Buchungsanzahl pro Bestellung** auf der Buchungsoption ist dann nicht editierbar. Details: [Exklusive Zeitfenster](/exclusive-time-slots).
## Wann nutze ich das?
* **Du bietest Gruppentarife an**: Stelle sicher, dass eine Buchung erst ab einer bestimmten Personenzahl möglich ist (z. B. Gruppenausflug ab 6 Personen).
* **Du willst Mengenlimits pro Bestellung**: Begrenze, wie viele Tickets oder Plätze eine einzelne Person auf einmal buchen kann.
* **Du hast Mindestbestellmengen**: Verhindere Einzelbuchungen bei Angeboten, die nur ab einer bestimmten Menge wirtschaftlich sind.
* **Nicht geeignet für**: Globale Buchungslimits pro Zeitraum. Dafür nutze stattdessen Buchungsregeln (**Account-Einstellungen** → **Buchungsregeln**).
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Buchungsregeln**: Während die Mindest-/Maximalauswahl die Menge pro Einzelbestellung steuert, limitieren Buchungsregeln die Gesamtanzahl an Buchungen pro Zeitraum accountweit.
* **Buchungskontingente**: Kontingente begrenzen die verfügbare Gesamtmenge einer Buchungsoption. Die Min-/Max-Auswahl steuert dagegen, wie viel davon in einer einzelnen Bestellung gebucht werden darf.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Min. Auswahl pro Bestellung | Mindestanzahl für eine gültige Bestellung |
| Max. Auswahl pro Bestellung | Maximal erlaubte Anzahl pro Bestellung |
Die Einstellungen findest du unter **Ressourcen** → Buchungsoption → **Erweiterte Einstellungen**.
Beide Felder sind optional. Du kannst auch nur ein Minimum oder nur ein Maximum setzen, ohne den jeweils anderen Wert zu definieren.
## Praxisbeispiele
Ein Tauchcenter bietet Gruppenausflüge an, die sich erst ab 6 Personen lohnen. Maximal können 20 Personen teilnehmen.
Öffne **Ressourcen** → die betreffende Ressource → Buchungsoption **Gruppenausflug**.
Scrolle zu **Erweiterte Einstellungen**.
Setze **Min. Auswahl pro Bestellung** auf **6** und **Max. Auswahl pro Bestellung** auf **20**.
Klicke auf **Speichern**. Kund:innen können den Gruppenausflug jetzt nur für 6 bis 20 Personen buchen.
Ein Yoga-Studio möchte verhindern, dass eine Person mehr als 3 Drop-In-Plätze auf einmal bucht.
Öffne **Ressourcen** → die betreffende Ressource → Buchungsoption **Drop-In**.
Scrolle zu **Erweiterte Einstellungen**.
Setze **Min. Auswahl pro Bestellung** auf **1** und **Max. Auswahl pro Bestellung** auf **3**.
Klicke auf **Speichern**. Pro Bestellung sind jetzt maximal 3 Drop-In-Tickets buchbar.
## FAQ
Pro Buchungsoption. Wenn du mehrere Buchungsoptionen an einem Service hast, kann jede eigene Min-/Max-Werte haben.
Dann gibt es nach oben kein Limit (außer durch die verfügbare Kapazität der Ressource). Umgekehrt: Nur ein Maximum ohne Minimum bedeutet, dass ab 1 Einheit gebucht werden kann.
Ja. Liegt die Auswahl unter dem Minimum, kann die Bestellung nicht abgeschlossen werden. Liegt sie über dem Maximum, wird die Eingabe im Buchungsflow verhindert.
Ja. Die Min-/Max-Auswahl ist unabhängig davon, ob die Buchungsoption einen Preis hat oder nicht.
## Troubleshooting
Prüfe, ob die Buchungsoption überhaupt eine Mengenauswahl im Buchungsflow anzeigt. Bei Buchungsoptionen mit Gewichtung 1 und ohne Mengenauswahl greifen die Felder nicht.
Stelle sicher, dass du die Einstellung an der richtigen Buchungsoption vorgenommen hast. Die Limits gelten pro Buchungsoption, nicht pro Service oder Ressource.
Die Felder befinden sich unter **Erweiterte Einstellungen** innerhalb der jeweiligen Buchungsoption. Scrolle in der Buchungsoptionskonfiguration nach unten.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Ressourcen** → Buchungsoption → **Erweiterte Einstellungen** → Min. Auswahl pro Bestellung / Max. Auswahl pro Bestellung
> * Die Limits gelten pro Buchungsoption, NICHT global pro Service oder Ressource.
> * Wirkt nur bei Mehrfachbuchungen (Gewichtung > 1 oder Mengenbuchung). Bei Buchungsoptionen mit Gewichtung 1 und ohne Mengenauswahl haben die Felder keinen sichtbaren Effekt.
> * Abgrenzung: Mindest-/Maximalauswahl ≠ Buchungsregeln. Buchungsregeln limitieren die Gesamtanzahl pro Zeitraum accountweit. Min/Max limitieren die Menge pro Einzelbestellung.
> * Abgrenzung: Mindest-/Maximalauswahl ≠ Buchungskontingente. Kontingente begrenzen die verfügbare Gesamtmenge. Min/Max steuert die Menge pro Bestellung.
> * Verfügbar in allen Plänen.
# Mobile Benachrichtigungen
Source: https://docs.anny.co/mobile-notifications
Sende Kund:innen und Gastgebern SMS, WhatsApp oder Telegram zu Buchungen, Check-ins und Erinnerungen.
Mit mobilen Benachrichtigungen erreichst du Kund:innen und Gastgeber auf dem Smartphone, zusätzlich zur E-Mail. Ob Buchungsbestätigung, Erinnerung oder die Info an den Gastgeber, dass ein Besucher da ist: SMS, WhatsApp und Telegram sorgen dafür, dass wichtige Nachrichten nicht untergehen.
Verfügbar ab dem **Essential** Plan. Jede gesendete Nachricht wird nach deinem Plan abgerechnet. Der Schalter heißt deshalb **Mobile Nachrichten aktivieren (kostenpflichtig)**.
## Wie funktionieren mobile Benachrichtigungen?
Du findest die Einstellungen in der Seitenleiste unter **Account** → **Einstellungen** → Reiter **Allgemein** → **Shop-Einstellungen** → Gruppe **Mitteilungen**. Dort schaltest du die Kanäle und die Ereignisse ein. Kund:innen wählen im Checkout zwischen WhatsApp und SMS.
### Verfügbare Kanäle
| Kanal | Voraussetzung |
| - | - |
| **Mobile Nachrichten per SMS** | Handynummer im Profil |
| **Mobile Nachrichten über WhatsApp** | Handynummer im Profil |
| **Mobile Nachrichten über Telegram** | Handynummer im Profil |
Schaltest du den letzten Kanal aus, gehen auch die mobilen Nachrichten aus.
### Verfügbare Ereignisse
Unter **Ereignisse** entscheidest du, wofür eine mobile Nachricht rausgeht. Schaltest du ein Ereignis ein, werden die mobilen Nachrichten mit aktiviert.
| Ereignis | Beschreibung |
| - | - |
| **Buchungsbestätigung** | Nachricht bei einer erfolgreichen Buchung |
| **Buchungs-Updates** | Änderungen an bestehenden Buchungen |
| **Buchungserinnerungen** | Erinnerung vor dem Buchungsbeginn |
| **Self Check-In** | Nachricht beim erfolgreichen Self Check-In |
| **Besucher eingecheckt (Gastgeber)** | Der Gastgeber wird informiert, sobald ein Besucher am Check-in eincheckt |
| **Zertifikat Benachrichtigungen** | Nachricht, wenn ein Zertifikat ausgestellt wird. Der Schalter erscheint, wenn Zertifikate für deinen Account aktiv sind. |
| **Ticket aufgerufen** | Nachricht, wenn ein Ticket in der Warteschlange aufgerufen wird. Der Schalter erscheint, wenn Warteschlangen aktiv sind. Dabei werden SMS und WhatsApp eingeschaltet. |
**Immer mobile Benachrichtigung senden** schickt eine SMS, sobald eine Handynummer vorliegt, auch ohne Zustimmung der Kundin. Lass den Schalter aus, solange Kund:innen selbst entscheiden sollen.
## Wann nutze ich das?
* **Kund:innen müssen pünktlich erscheinen** (zum Beispiel im Salon oder in der Praxis). Eine Erinnerung per SMS oder WhatsApp senkt No-Shows.
* **Der Gastgeber soll sofort erfahren, dass ein Gast da ist.** **Besucher eingecheckt (Gastgeber)** informiert den Gastgeber, sobald der Gast eincheckt.
* **Kund:innen lesen E-Mails nicht zeitnah.** Eine Nachricht auf dem Handy kommt eher an als eine Mail im Postfach.
* **Nicht geeignet für** rein interne Planung ohne Kontakt zu Kund:innen. Dafür reichen E-Mail und das Dashboard.
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Check-in.** **Besucher eingecheckt (Gastgeber)** setzt voraus, dass der Gastgeber der Buchung zugeordnet ist und eine Handynummer hat.
* **Broadcasting.** Broadcasting nutzt eigene Kanäle für Kampagnen. Mobile Benachrichtigungen hängen an einzelnen Ereignissen wie Bestätigung, Änderung oder Check-in.
## Einstellungen und Optionen
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Mobile Nachrichten aktivieren (kostenpflichtig) | Schaltet mobile Nachrichten ein. Aus schaltet die Ereignisse aus, die eine Nachricht voraussetzen. |
| Mobile Nachrichten per SMS | SMS als Kanal |
| Mobile Nachrichten über WhatsApp | WhatsApp als Kanal |
| Mobile Nachrichten über Telegram | Telegram als Kanal |
| Immer mobile Benachrichtigung senden | Sendet eine SMS, sobald eine Handynummer da ist, auch ohne Opt-in |
| Ereignisse | Pro Ereignis festlegen, ob mobil benachrichtigt wird |
Die Preise pro Nachricht stehen in deinem Plan unter **Account** → **Einstellungen** → Reiter **Abo**.
## Praxisbeispiele
Ein Salon will No-Shows senken und schaltet **Buchungserinnerungen** zusammen mit **Mobile Nachrichten über WhatsApp** ein. Zeitpunkt und Text der E-Mail-Erinnerung stellst du am Service unter [Mitteilungen](/configure-notifications#terminerinnerung-am-service) ein.
Schalte **Besucher eingecheckt (Gastgeber)** und **Mobile Nachrichten per SMS** ein. Der Gastgeber braucht eine Handynummer. Wenn die Nachricht auch ohne Opt-in raus soll, schalte zusätzlich **Immer mobile Benachrichtigung senden** ein.
## FAQ
Ja. Mobile Nachrichten ergänzen die E-Mail, sie ersetzen sie nicht. Beide können parallel aktiv sein.
Ja. Im [Aktivitäts-Log](/activity-log) einer Buchung oder Bestellung siehst du den Versand mobiler Nachrichten mit Zustellstatus.
Der Preis pro Nachricht hängt von deinem Plan ab. Du findest ihn unter **Account** → **Einstellungen** → Reiter **Abo**.
Ja. Im Checkout und im Profil entscheiden Kund:innen, ob sie mobile Nachrichten wollen. **Immer mobile Benachrichtigung senden** übergeht diese Entscheidung und schickt die SMS trotzdem.
## Troubleshooting
Steht unter dem Schalter **Die Handynummer wird derzeit nicht in den Checkoutfelder angezeigt.**, wird die Nummer im Checkout nicht abgefragt. Öffne in derselben Ansicht **Shop-Einstellungen** die Gruppe **Zusätzliche Felder im Checkout** und zeige **Handynummer** an.
Prüfe, ob **Mobile Nachrichten aktivieren (kostenpflichtig)** an ist, ob mindestens ein Kanal und das passende Ereignis aktiv sind und ob im Profil eine Handynummer steht.
Stelle sicher, dass **Besucher eingecheckt (Gastgeber)** aktiv ist, **Mobile Nachrichten per SMS** eingeschaltet ist und beim Gastgeber eine Handynummer hinterlegt ist.
WhatsApp braucht eine Handynummer mit aktivem WhatsApp-Konto. Fehlt das Konto, kommt die Nachricht nicht an. Schalte zusätzlich **Mobile Nachrichten per SMS** ein.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature `mobile-notifications`, Planname **Mobile Nachrichten**, ab Essential, Abrechnung pro gesendeter Nachricht.
> * UI-Pfad: Account → Einstellungen → Allgemein → Shop-Einstellungen → Gruppe Mitteilungen. Die Komponente sitzt über **Zusätzliche E-Mail Informationen**. Die eigene Überschrift **Mobile Benachrichtigungen** ist in dieser Einbettung ausgeblendet. Sichtbar ist der Schalter **Mobile Nachrichten aktivieren (kostenpflichtig)**.
> * Alte Route Avatar → Account-Einstellungen → Mitteilungen gibt es nicht mehr.
> * Kanäle: SMS, WhatsApp, Telegram (Telegram nur, wenn zur Laufzeit eingeschaltet). Letzter Kanal aus schaltet die mobilen Nachrichten aus.
> * Ereignisse: Buchungsbestätigung, Buchungs-Updates, Buchungserinnerungen, Self Check-In, Besucher eingecheckt (Gastgeber), Zertifikat Benachrichtigungen (Feature `tests`), Ticket aufgerufen (Feature `queues`, schaltet SMS und WhatsApp ein).
> * **Immer mobile Benachrichtigung senden** schickt eine SMS ohne Opt-in, sobald eine Nummer da ist.
> * Warnung, wenn `checkout.additionalFields` die Handynummer nicht enthält. Gruppe **Zusätzliche Felder im Checkout**, Feld **Handynummer**.
> * Preise: Einstellungen → Abo.
# Änderung von Buchungen
Source: https://docs.anny.co/modify-bookings
Ermögliche Kund:innen, Buchungen selbst zu verschieben, Child-Ressourcen zu wechseln und Formulardaten anzupassen.
Mit der Buchungsbearbeitung können Endnutzer:innen ihre bestehenden Buchungen selbst anpassen, ohne den Support oder Admins kontaktieren zu müssen. Je nach Konfiguration lassen sich Datum, Uhrzeit, Child-Ressource, Zusatzoptionen und Formulardaten nachträglich ändern. Preisänderungen werden dabei automatisch als Nachzahlung oder Rückerstattung verarbeitet.
## Wie funktioniert Änderung von Buchungen?
Standardmäßig ist die Buchungsbearbeitung für Endnutzer:innen deaktiviert. Admins aktivieren sie pro Buchungsoption im Tab **Änderung & Stornierung** und legen dort fest:
* **Nachträgliche Bearbeitung von Start- und Enddatum**: Bestimmt, ob und wie Termine verschoben werden dürfen.
* **Aktiviert**: Endnutzer:innen können Termine flexibel verschieben, auch auf einen früheren Zeitpunkt.
* **Nur in der Zukunft**: Buchungen dürfen ausschließlich weiter in die Zukunft verschoben werden.
* **Nachträgliche Bearbeitung von Child-Ressource**: Erlaubt den Wechsel auf eine andere verfügbare Child-Ressource (z. B. einen anderen Desk oder Raum).
* **Nachträgliche Bearbeitung von Serviceoptionen**: Erlaubt das Anpassen von Zusatzoptionen nach der Buchung.
* **Nachträgliche Bearbeitung von Formularen erlauben**: Erlaubt Kund:innen, ihre übermittelten Formulardaten in der Buchungsübersicht einzusehen und zu bearbeiten (nur Web).
* **Umbuchungsfrist**: Definiert, bis wann vor dem Termin Änderungen erlaubt sind (z. B. bis 24 Stunden vor Start).
Endnutzer:innen sehen die Option **Bearbeiten** im Bereich **Meine Buchungen**, sobald die Funktion für ihre Buchung aktiv ist.
### Regeln bei Änderungen
**Vorlaufzeiten werden beachtet**: Hinterlegte Vorlaufzeiten für Services und Add-Ons gelten auch bei Änderungen. Eine Buchung kann nur auf einen neuen Termin verschoben werden, wenn die Vorlaufzeit eingehalten wird.
**Frühester möglicher neuer Termin**: Der früheste neue Termin ergibt sich aus der Formel: frühester neuer Termin = MIN(alter Termin, heute + Vorlaufzeit). Dadurch wird sichergestellt, dass Änderungen nur auf zulässige Zeitfenster möglich sind.
**Änderungsfrist**: Buchungen können nur bearbeitet werden, wenn sie noch innerhalb der definierten Umbuchungsfrist liegen. Ist die Frist überschritten, wird keine Bearbeitung mehr angeboten.
**Negative Umbuchungsfrist**: Eine negative Frist (z. B. -3 Stunden) hält das Bearbeitungsfenster auch nach dem Buchungsstart offen. In diesem Zeitfenster ist eine Verlängerung der aktuellen Buchung in beiden Modi ("Aktiviert" und "Nur in der Zukunft") möglich.
**Child-Ressourcen-Wechsel**: Nur möglich, wenn Admins die Option aktiviert haben und im gewünschten Zeitraum passende Child-Ressourcen verfügbar sind.
**Automatische Preisverarbeitung**: Preisänderungen durch die Bearbeitung werden automatisch verarbeitet. Je nach Änderung wird eine Nachzahlung oder eine Rückerstattung ausgelöst, ohne dass Admins manuell eingreifen müssen.
Eine negative Umbuchungsfrist ist besonders nützlich für Raummieten: Fällt im Termin auf, dass mehr Zeit benötigt wird, kann die Buchung noch während der laufenden Nutzung verlängert werden.
## Wann nutze ich das?
* **Du betreibst Desk Sharing oder Coworking und möchtest Endnutzer:innen maximale Flexibilität geben**: Aktiviere die volle Bearbeitung inkl. Child-Ressourcen-Wechsel, damit Nutzer:innen selbst auf einen anderen Arbeitsplatz umbuchen können.
* **Du bietest Terminbuchungen an und willst Stornierungen reduzieren**: Erlaube das Verschieben in die Zukunft, sodass Kund:innen bei Verhinderung einfach umbuchen statt zu stornieren.
* **Du mietest Konferenzräume und brauchst aktuelle Formularangaben (Catering, Personenzahl)**: Aktiviere die nachträgliche Bearbeitung von Formularen, damit Kund:innen ihre Angaben bis kurz vor dem Termin selbst aktualisieren können.
* **Du hast kostenpflichtige Buchungen mit unterschiedlichen Preisstufen**: Preisänderungen bei Umbuchungen werden automatisch abgewickelt.
* **Nicht geeignet für**: Buchungen, bei denen nach Bestätigung keine Änderung mehr möglich sein soll (z. B. verbindliche Event-Tickets mit fester Kapazität). Deaktiviere in diesem Fall die Buchungsbearbeitung.
## Zusammenhang mit anderen Features
* [**Eigene Formulare**](/custom-forms): Der Toggle "Nachträgliche Bearbeitung von Formularen erlauben" ergänzt eigene Formulare, indem Kund:innen ihre übermittelten Daten nach der Buchung selbst korrigieren können.
* [**Stornierungsbedingungen**](/cancellation-policy): Stornierungsbedingungen und Buchungsbearbeitung werden im gleichen Tab konfiguriert. Die Buchungsbearbeitung kann als Alternative zur Stornierung positioniert werden.
* [**Wiederkehrende Buchungen**](/recurring-bookings): Formulardaten bei Serien werden nur auf dem Mastertermin gespeichert. Die nachträgliche Bearbeitung bezieht sich auf den Master.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Nachträgliche Bearbeitung Start-/Enddatum | Deaktiviert / Aktiviert / Nur in der Zukunft |
| Nachträgliche Bearbeitung Child-Ressource | Wechsel auf andere Child-Ressource erlauben |
| Nachträgliche Bearbeitung Serviceoptionen | Zusatzoptionen nach Buchung anpassen |
| Nachträgliche Bearbeitung von Formularen erlauben | Formulardaten in Buchungsübersicht bearbeitbar (nur Web) |
| Umbuchungsfrist | Zeitraum vor Start, bis wann Änderungen erlaubt sind |
Auf der Buchungsseite sehen Endnutzer:innen den Button **Bearbeiten** unter **Meine Buchungen**, sofern die Funktion aktiv und die Frist nicht abgelaufen ist.
## Praxisbeispiele
Ein Coworking-Betreiber möchte, dass Mitglieder ihren gebuchten Arbeitsplatz selbst auf einen anderen verfügbaren Desk umbuchen können, z. B. weil ein ruhigerer Platz bevorzugt wird.
Ein Unternehmen vermietet Konferenzräume und fragt bei der Buchung Catering-Wünsche und Personenzahl per Formular ab. Da sich diese Angaben oft kurzfristig ändern, sollen Kund:innen sie bis 2 Tage vor dem Termin selbst aktualisieren können.
## FAQ
Mögliche Gründe: Die Buchungsbearbeitung wurde von Admins nicht aktiviert, die Änderungsfrist ist bereits abgelaufen, oder die Buchung erfüllt die Voraussetzungen für eine Änderung nicht mehr.
Der Wechsel von Child-Ressourcen ist nur möglich, wenn Admins diese Option separat freigeschaltet haben und im gewünschten Zeitraum passende Child-Ressourcen verfügbar sind.
anny verarbeitet Preisänderungen automatisch. Je nach Fall wird eine Nachzahlung (z. B. bei Verlängerung) oder eine Rückerstattung (z. B. bei Wechsel auf günstigere Option) ausgelöst.
Ja. Hinterlegte Vorlaufzeiten für Services und Add-Ons gelten auch bei der Bearbeitung bestehender Buchungen.
Nein. Die nachträgliche Bearbeitung von Formulardaten ist aktuell nur in der Web-Version verfügbar. Die mobile App unterstützt diese Funktion noch nicht.
## Troubleshooting
Die Änderungsfrist ist vermutlich überschritten, oder für den gewünschten neuen Termin wird die Vorlaufzeit nicht eingehalten. Prüfe beides in den Einstellungen der Buchungsoption.
Prüfe, ob der Wechsel von Child-Ressourcen aktiviert wurde und ob im gewünschten Zeitraum passende Child-Ressourcen verfügbar sind. Ohne beides ist kein Wechsel möglich.
Prüfe, ob der Toggle **Nachträgliche Bearbeitung von Formularen erlauben** im betreffenden Service aktiv ist. Die Funktion ist nur in der Web-Version verfügbar, nicht in der mobilen App.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Ressourcen** → Buchungsoption → Tab **Änderung & Stornierung**
> * Default: Buchungsbearbeitung deaktiviert, muss von Admins explizit pro Buchungsoption aktiviert werden
> * Modi Start-/Enddatum: "Aktiviert" (flexibel in beide Richtungen) vs. "Nur in der Zukunft" (nur nach hinten verschieben)
> * Negative Umbuchungsfrist (z. B. -3h): Bearbeitungsfenster bleibt nach Buchungsstart offen, Verlängerung in beiden Modi möglich
> * Frühester neuer Termin = MIN(alter Termin, heute + Vorlaufzeit)
> * Preisänderungen: automatische Nachzahlung oder Rückerstattung, kein manueller Eingriff nötig
> * Formular-Toggle: "Nachträgliche Bearbeitung von Formularen erlauben" pro Service, nur Web-Version (mobile App nicht enthalten)
> * Mobile App: Buchungsbearbeitung insgesamt aktuell nicht in der App verfügbar
> * Child-Ressourcen-Wechsel: separater Toggle, nur wenn passende Child-Ressourcen im Zeitraum frei
> * Verwandte Artikel: /custom-forms, /cancellation-policy, /buchungsoption-konfigurieren, /recurring-bookings
# OAuth2 SSO
Source: https://docs.anny.co/oauth2-sso
Richte einen Unternehmenslogin über OAuth2 in anny ein, inklusive Callback-URL, Scopes und Attributzuordnung.
In diesem Artikel erfährst du, wie du einen Unternehmenslogin über OAuth2 bei anny einrichtest. Das ist die richtige Wahl, wenn dein Identity Provider weder SAML 2.0 noch OpenID Connect unterstützt.
Unterstützt dein Identity Provider SAML 2.0, empfehlen wir diesen Weg, da mehr Funktionen wie SCIM und föderierte Anmeldungen zur Verfügung stehen. Eine Anleitung findest du unter [Generisches SAML 2.0 SSO](/generic-saml-sso). Unterstützt er OpenID Connect, ist [OpenID Connect SSO](/openid-connect-sso) der einfachere Weg, weil anny die Endpunkte dort automatisch ausliest.
## Vorbereitung
Die SSO Verbindung kannst du selbstständig in deinem anny [Admin Bereich](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=) unter SSO & Sicherheit hinterlegen. Neben den anny Admin Rechten benötigst du administrativen Zugang zu deinem Identity Provider, um dort eine OAuth2-Anwendung anzulegen.
Lege zuerst in deinem Identity Provider eine neue OAuth2-Anwendung (teilweise auch "Client" oder "App" genannt) an. Du erhältst dabei eine Client ID und ein Client Secret.
## Einrichtung
Gehe in die [SSO Einstellungen](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=), wähle "IDP hinzufügen" und dann als Provider "Custom OAuth2". Vergib einen Namen, zum Beispiel "Unternehmenslogin".
Trage Client ID, Client Secret sowie die drei Endpunkte deines Identity Providers ein. Welche Werte gemeint sind, erklärt die Tabelle unten. Speichere anschließend.
Nach dem Speichern zeigt anny dir die Callback-URL an. Kopiere sie und trage sie in deinem Identity Provider als erlaubte Redirect-URL ein.
Aktiviere den Identity Provider über die drei Punkte > Aktivieren und teste den Login über "Test Connection".
**Wichtig:** Die Callback-URL steht erst nach dem ersten Speichern zur Verfügung, da sie die ID des Identity Providers enthält. Solange die URL bei deinem Identity Provider nicht hinterlegt ist, bricht der Login mit einer Fehlermeldung wie "redirect\_uri mismatch" ab.
Die Callback-URL folgt diesem Muster, wobei `{id}` die ID des angelegten Identity Providers ist:
Callback-URL: [**https://auth.anny.co/identity-provider/\{id}/oauth/callback**](https://auth.anny.co/identity-provider/\{id}/oauth/callback)
## Pflichtfelder
| Feld in anny | Beschreibung |
| - | - |
| **Client ID** | Die Kennung der OAuth2-Anwendung, die du in deinem Identity Provider angelegt hast. |
| **Client Secret** | Das zugehörige Geheimnis. anny speichert es verschlüsselt. |
| **Authorization URL** | Der Endpunkt, zu dem anny deine Nutzer:innen zum Login weiterleitet. Endet häufig auf `/authorize`. |
| **Token URL** | Der Endpunkt, über den anny den Access Token abruft. Endet häufig auf `/token`. |
| **User Info URL** | Der Endpunkt, über den anny die Nutzerdaten abruft. Endet häufig auf `/userinfo`. |
| **Scopes** | Die angefragten Berechtigungen, getrennt durch Leerzeichen. Bei OpenID Connect üblicherweise `openid profile email`. |
Viele Identity Provider veröffentlichen ihre Endpunkte unter `https:///.well-known/openid-configuration`. Dort findest du die Werte für Authorization URL, Token URL und User Info URL gebündelt. Existiert dieses Dokument, unterstützt dein Identity Provider OpenID Connect — dann musst du die Endpunkte nicht von Hand eintragen, siehe [OpenID Connect SSO](/openid-connect-sso).
## Erweiterte Optionen
Die erweiterten Optionen brauchst du nur, wenn dein Identity Provider vom Standard abweicht. Du findest sie im Formular unter "Erweiterte Optionen".
| Feld in anny | Beschreibung |
| - | - |
| **PKCE verwenden** | Aktiviere diese Option, wenn dein Identity Provider Proof Key for Code Exchange voraussetzt. |
| **Scope-Trennzeichen** | Zeichen, mit dem die Scopes in der Anfrage getrennt werden. Die meisten OpenID-Connect-Anbieter erwarten ein Leerzeichen. |
| **Token-Anfrage als JSON senden** | Fordert den Access Token mit einem JSON-Body statt einer Formular-Kodierung an. |
| **Basic-Auth-Benutzername und -Passwort** | Werden als HTTP-Basic-Authentifizierung an den Token-Endpunkt gesendet, falls dein Identity Provider das verlangt. |
| **Attribut-Felder** | Legen fest, aus welchen Feldern der User-Info-Antwort anny ID, E-Mail, Vor- und Nachname liest. |
### Attribute zuordnen
Standardmäßig erwartet anny die Felder `id`, `email`, `firstname` und `lastname`. Viele Identity Provider nutzen abweichende Namen. Bei OpenID Connect sind zum Beispiel folgende Werte üblich:
| Feld in anny | Typischer Wert bei OpenID Connect |
| - | - |
| **Benutzer-ID-Attribut** | `sub` |
| **E-Mail-Attribut** | `email` |
| **Vorname-Attribut** | `given_name` |
| **Nachname-Attribut** | `family_name` |
Liegen die Werte verschachtelt in der Antwort, kannst du den Pfad mit Punkten angeben, zum Beispiel `data.user.id`.
Diese Felder steuern nur, woher anny die Nutzerdaten liest. Wenn du Nutzer:innen zusätzlich automatisch Communities zuordnen möchtest, nutze dafür das [Attribute Mapping](/attribute-mapping).
## Nach der Einrichtung
* Über die drei Punkte kannst du dir einen Wayfless-Link erzeugen. Damit landen deine Nutzer:innen direkt im Login deines Identity Providers.
* Mit [Attribute Mapping](/attribute-mapping) ordnest du Nutzer:innen automatisch Communities zu.
## Troubleshooting
Der Identity Provider ist noch nicht aktiviert. Aktiviere ihn über die drei Punkte > Aktivieren. Solange er deaktiviert ist, sind Login und Callback bewusst nicht erreichbar.
Die Callback-URL ist bei deinem Identity Provider nicht oder nicht exakt hinterlegt. Kopiere sie erneut aus anny und achte darauf, dass sie zeichengenau übereinstimmt, inklusive `https://` und ohne abschließenden Schrägstrich.
Prüfe die Attribut-Felder in den erweiterten Optionen. Wenn dein Identity Provider zum Beispiel `given_name` statt `firstname` liefert, muss der Wert dort entsprechend hinterlegt sein. Prüfe außerdem, ob die angefragten Scopes ausreichen, um E-Mail und Namen zu erhalten.
Kontrolliere Client ID und Client Secret sowie die Token URL. Verlangt dein Identity Provider HTTP-Basic-Authentifizierung oder einen JSON-Body, aktiviere die passenden erweiterten Optionen.
Eine allgemeine Übersicht zu SSO findest du hier: [SSO Übersicht](/sso-overview)
# Online-Zahlung & Gebühren
Source: https://docs.anny.co/online-payments
anny wickelt Zahlungen über **Stripe** ab. Pro Transaktion fällt eine anny-Plattformgebühr an: ein Prozentsatz plus ein kleiner Festbetrag. Wie genau sich die Gebühr zusammensetzt, hängt davon ab, in welchem Land deine Organisation registriert ist.
Die gute Nachricht: **Deine Gesamtkosten pro Zahlung sind überall vergleichbar.** Der einzige Unterschied ist, ob die Stripe-Zahlungsgebühren bereits in der anny-Gebühr enthalten sind oder ob Stripe sie dir separat berechnet.
## Gebührenmodelle nach Region
### All-inclusive-Gebühr (Europa, EWR, UK, Schweiz, Norwegen, USA)
Du zahlst **eine einzige Gebühr** pro Transaktion. Die Kosten für die Zahlungsabwicklung über Stripe sind darin bereits enthalten: du siehst keine separate Stripe-Rechnung.
**Online-Zahlungen:** 5 % + Festbetrag je Währung | **POS (Kartenlesegerät):** 1,35 %
| Währung | Festbetrag (Online) |
| - | - |
| EUR | 0,40 € |
| CHF | 0,40 CHF |
| USD | 0,40 \$ |
| GBP | 0,35 £ |
| AUD | 0,60 A\$ |
| NZD | 0,70 NZ\$ |
| HKD | 3,00 HK\$ |
| DKK | 3,00 kr |
| NOK | 4,50 kr |
| SEK | 4,50 kr |
| PLN | 1,75 zł |
| CZK | 10,00 Kč |
| HUF | 160 Ft |
**Beispiel:** Dein Kunde zahlt 100 € online → anny-Gebühr = 5 % × 100 € + 0,40 € = **5,40 €**. Du erhältst **94,60 €**. Fertig, keine weiteren Abzüge.
**Unterstützte Länder:**
| | | |
| - | - | - |
| Belgien | Lettland | Schweden |
| Bulgarien | Liechtenstein | Schweiz |
| Dänemark | Litauen | Slowakei |
| Deutschland | Luxemburg | Slowenien |
| Estland | Malta | Spanien |
| Finnland | Niederlande | Tschechien |
| Frankreich | Norwegen | Ungarn |
| Griechenland | Österreich | Vereinigtes Königreich |
| Irland | Polen | Vereinigte Staaten |
| Italien | Portugal | Zypern |
| Kroatien | Rumänien | |
### Getrennte Gebühren (Australien, Brasilien, Kanada und weitere)
In einigen Ländern außerhalb Europas berechnet Stripe die Zahlungsgebühren direkt über dein Stripe-Dashboard. Deshalb ist deine anny-Plattformgebühr hier **niedriger**: die Stripe-Gebühren kommen allerdings separat hinzu.
**Online-Zahlungen:** 2 % + Festbetrag je Währung | **POS (Kartenlesegerät):** 0,5 %
| Land | Währung | Festbetrag (Online) |
| - | - | - |
| Australien | AUD | 0,30 A\$ |
| Brasilien | BRL | 1,00 R\$ |
| Gibraltar | GIP | 0,20 £ |
| Hongkong | HKD | 1,50 HK\$ |
| Japan | JPY | 30 ¥ |
| Kanada | CAD | 0,30 C\$ |
| Malaysia | MYR | 1,00 RM |
| Mexiko | MXN | 4,00 MX\$ |
| Neuseeland | NZD | 0,35 NZ\$ |
| Singapur | SGD | 0,30 S\$ |
| Thailand | THB | 7,00 ฿ |
| VAE | AED | 0,75 د.إ |
**Beispiel:** Dein Kunde zahlt 100 A\$ online in Australien:
* anny-Gebühr: 2 % × 100 A$ + 0,30 A$ = **2,30 A\$**
* Stripe-Gebühr (separat): ca. 2,9 % + 0,30 A$ = ca. **3,20 A$\*\*
* **Gesamtkosten: ca. 5,50 A\$**, vergleichbar mit der All-inclusive-Gebühr in Europa.
## Kartenzahlung vor Ort (POS / Terminal)
Zahlungen per Kartenlesegerät sind **nicht in allen Ländern verfügbar**. Falls dein Land nicht unterstützt wird, ist die Terminal-Funktion auf deinem Konto automatisch deaktiviert.
### Länder mit Terminal-Unterstützung
| | | |
| - | - | - |
| Australien | Italien | Portugal |
| Belgien | Kanada | Schweden |
| Dänemark | Luxemburg | Schweiz |
| Deutschland | Malaysia | Singapur |
| Finnland | Neuseeland | Spanien |
| Frankreich | Niederlande | Tschechien |
| Irland | Norwegen | Vereinigtes Königreich |
| Österreich | | Vereinigte Staaten |
In allen anderen Ländern (z. B. Brasilien, Hongkong, Japan, Mexiko, Thailand, VAE, Gibraltar) sind Kartenlesegeräte derzeit nicht verfügbar.
## Unterstützte Zahlungsmethoden
| Zahlungsmethode | Online-Buchungen | Abos | Widget |
| - | - | - | - |
| Kreditkarte (VISA, Mastercard, Amex) | ✅ | ✅ | ✅ |
| Apple Pay | ✅ | ✅ | ✅ |
| Google Pay | ✅ | ✅ | ✅ |
| PayPal | ✅ | ❌ | ✅ |
| iDEAL | ✅ | ❌ | ✅ |
| TWINT | ✅ | ❌ | ✅ |
| EPS | ✅ | ❌ | ✅ |
| Bancontact | ✅ | ❌ | ✅ |
| BLIK | ✅ | ❌ | ✅ |
| Przelewy24 | ✅ | ❌ | ✅ |
| SEPA-Lastschrift | ❌ | ✅ | ❌ |
## Individuelle Tarife
Standardmäßig gelten die oben genannten Gebühren. Falls du eine individuelle Tarifvereinbarung mit anny hast, wird diese automatisch bevorzugt. In dem Fall siehst du deine individuellen Konditionen in deiner Gebührenübersicht.
## Schnellübersicht
| | Europa, UK, USA, … | Australien, Kanada, … |
| - | - | - |
| **anny-Gebühr (Online)** | 5 % + Festbetrag | 2 % + Festbetrag |
| **anny-Gebühr (POS)** | 1,35 % | 0,5 % |
| **Stripe-Gebühren** | In anny-Gebühr enthalten | Separat auf deinem Stripe-Konto |
| **Gesamtkosten** | \~5 % + Festbetrag | \~5 % + Festbetrag |
| **Erstattungen** | Werden über anny abgewickelt | Werden über dein Stripe-Konto abgewickelt |
**Offene Plattformgebühren** siehst du unter **Account-Einstellungen** → **Online-Zahlungen**. Die Rechnungen von anny an dich liegen unter **Avatar** → **Abo & Abrechnung**, zusammen mit den Abo-Rechnungen deines Plans.
## Auswertung für die Buchhaltung
Offene anny-Plattformgebühren siehst du unter **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Online-Zahlungen** in der Auszahlungsübersicht als **Offene Plattformgebühren**. Sie werden bei der nächsten Auszahlung einbehalten.
Die Rechnungen von anny an dich (Abo-Rechnungen für deinen Plan und zugehörige Belege) findest du unter **Avatar** → **Abo & Abrechnung**. Dieselbe Liste enthält die Abrechnungen deines anny Plans.
Alle weiteren Informationen rund um die Auswertung der Online-Zahlung findest du im Artikel zur [Buchhaltung mit anny](/accounting).
# OpenID Connect (OIDC) SSO
Source: https://docs.anny.co/openid-connect-sso
anny unterstützt Unternehmenslogins über OpenID Connect. Die Einrichtung übernimmt derzeit unser Support.
anny unterstützt Unternehmenslogins über OpenID Connect (OIDC). Damit funktioniert grundsätzlich jeder Identity Provider, der OpenID Connect Discovery anbietet, zum Beispiel Entra ID, Okta, Keycloak, Auth0 oder Authentik.
Du hinterlegst nur die Adresse deines Identity Providers und die Zugangsdaten der Anwendung. Alle weiteren Endpunkte liest anny automatisch aus, auch wenn dein Identity Provider sie später ändert.
Die Einrichtung ist derzeit noch nicht selbst im Admin Bereich möglich. Schreib uns an [support@anny.co](mailto:support@anny.co), dann legen wir die Verbindung für dich an.
Unterstützt dein Identity Provider SAML 2.0, empfehlen wir diesen Weg, da mehr Funktionen wie SCIM und föderierte Anmeldungen zur Verfügung stehen. Eine Anleitung findest du unter [Generisches SAML 2.0 SSO](/generic-saml-sso).
## Was wir von dir brauchen
Lege in deinem Identity Provider eine neue Anwendung an, je nach Anbieter auch "Client" oder "App" genannt. Sie muss vertraulich sein, also mit einem Client Secret arbeiten. Schick uns anschließend diese drei Angaben:
| Angabe | Beschreibung |
| - | - |
| **Issuer URL** | Die Basisadresse deines Identity Providers, zum Beispiel `https://login.example.com/anny`. |
| **Client ID** | Die Kennung der Anwendung. |
| **Client Secret** | Das zugehörige Geheimnis. anny speichert es verschlüsselt. |
## Was du von uns bekommst
Sobald die Verbindung angelegt ist, melden wir uns mit:
* der **Callback-URL**, die du in deinem Identity Provider als erlaubte Redirect-URL hinterlegst;
* einer **Post-Logout-URL**, falls sich deine Nutzer:innen beim Abmelden auch bei deinem Identity Provider abmelden sollen.
Solange die Callback-URL bei deinem Identity Provider nicht hinterlegt ist, bricht der Login mit einer Fehlermeldung wie "redirect\_uri mismatch" ab.
## Anforderungen an deinen Identity Provider
anny fragt die Scopes `openid profile email` an und erwartet diese Claims:
| Claim | Zweck |
| - | - |
| `sub` | Dauerhafte Kennung der Person. Der Wert muss stabil bleiben, auch wenn sich Name oder E-Mail-Adresse ändern. |
| `email` | Wird für die Zuordnung zum anny Konto verwendet. |
| `given_name` und `family_name` | Vor- und Nachname. Liefert dein Identity Provider nur `name`, genügt das ebenfalls. |
| `email_verified` | Optional. Meldet dein Identity Provider hier `false`, lehnt anny den Login ab. |
## Verwandte Artikel
Welche Anmeldeverfahren anny unterstützt und wann sich welches eignet.
Nutzer:innen anhand der Angaben deines Identity Providers automatisch Communities zuordnen.
# Teilnehmermanagement
Source: https://docs.anny.co/participant-management
Füge zusätzliche Personen zu einer Buchung hinzu und steuere Sichtbarkeit, Rechte und Kalender-Sync.
Mit dem Teilnehmermanagement kannst du neben dem eigentlichen Kunden weitere Personen zu einer Buchung hinzufügen. Teilnehmer sehen den Termin in ihrem eigenen anny, können je nach Berechtigung Details einsehen und ihre Teilnahme verwalten. Die Funktion ist besonders hilfreich bei Meetingraum-Buchungen, bei denen Kolleg:innen zum Termin eingeladen werden sollen.
## Wie funktioniert Teilnehmermanagement?
Pro Buchung gibt es immer genau **einen Kunden** (die buchende Person). Teilnehmer sind **zusätzliche Personen**, die zu dieser Buchung eingeladen werden. Sie können:
* Den Termin in ihrer anny Buchungsübersicht sehen (unter "Buchungen, an denen du teilnimmst")
* Je nach Recht ihre Teilnahme bearbeiten oder die Buchung stornieren
* Über die Kalender-Integration im externen Kalender (Outlook/Google) als Teilnehmer erscheinen
* Per .ics-Datei eine Einladung erhalten und per RSVP antworten
### Rollen und Status
| Rolle/Status | Beschreibung |
| - | - |
| Organisator | Zentrale Person der Buchung (einzigartig, wird als Kunde angelegt) |
| Teilnehmer | Zusätzliche eingeladene Personen |
| Intern | Personen deines Unternehmens |
| Extern | Personen außerhalb deines Unternehmens |
| Anwesenheitsstatus | Angenommen, Ausstehend, Mit Vorbehalt, Abgesagt |
| Darf bearbeiten | Teilnehmer darf die Buchung stornieren (wenn aktiviert) |
| Wird virtuell teilnehmen | Markierung für Online-Teilnahme |
### Kalender-Synchronisation
Teilnehmer erscheinen im externen Kalender (Outlook/Google), wenn die Kalender-Integration aktiv ist und **"Termine als Blocker anlegen"** deaktiviert ist. Blocker haben grundsätzlich keine Teilnehmer.
Zusätzlich wird eine .ics-Datei in die Bestätigungsmail integriert. Teilnehmer können den Termin ihrem persönlichen Kalender hinzufügen und per RSVP antworten. Die Antwort wird in anny aktualisiert.
## Wann nutze ich das?
* **Du buchst Meetingräume und willst Kolleg:innen einladen**: Aktiviere Teilnehmer auf der Buchungsoption und erlaube die Personensuche über die Community.
* **Du willst steuern, wer eine Buchung sehen und verwalten darf**: Setze Bearbeitungsrechte und Sichtbarkeit pro Teilnehmer.
* **Du brauchst Teilnehmer im externen Kalender**: Deaktiviere "Termine als Blocker" in der Kalender-Integration.
* **Du möchtest Mindest-/Höchstanzahl für Teilnehmer festlegen**: Konfiguriere Min/Max im Formular-Tab.
* **Nicht geeignet für**: Steuerung der Kapazität einer Ressource (dafür nutze die Verfügbare Anzahl) oder Begrenzung der Buchungsmenge im Warenkorb (dafür nutze [Min- & Max-Auswahl](/min-max-selection)).
## Zusammenhang mit anderen Features
* [**Kalenderintegrationen**](/calendar-integrations): Teilnehmer werden in externe Kalender synchronisiert, wenn "Termine als Blocker" deaktiviert ist.
* [**Outlook Add-In**](/outlook-add-in): Über das Outlook Add-In können Teilnehmer hinzugefügt und verwaltet werden (bei aktiver 2-Wege-Integration synchronisiert sich das mit anny).
* [**Communities**](/communities): Die Personensuche für Teilnehmer nutzt alle mit dem Service verbundenen Communities.
* [**Buchungsserien**](/booking-series): Teilnehmeränderungen bei Serien-Masterterminen werden automatisch auf alle Serientermine übertragen.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Weitere Teilnehmer erlauben | Aktiviert die Teilnehmer-Funktion auf der Buchungsoption |
| Minimale Teilnehmerzahl | Mindestanzahl an Teilnehmern pro Buchung |
| Maximale Teilnehmerzahl | Höchstanzahl an Teilnehmern pro Buchung |
| Personensuche erlauben | Mitglieder verbundener Communities durchsuchbar |
| Profilinfos anzeigen | Vollständiger Name, Profilbild, Abteilung sichtbar |
| Teilnehmer anzeigen | Teilnehmer in Community/Display bei bestehenden Buchungen sichtbar |
| Darf bearbeiten | Teilnehmer darf die Buchung stornieren |
| Art der Beteiligung | Organisator oder Teilnehmer |
| Anwesenheitsstatus | Angenommen / Ausstehend / Mit Vorbehalt / Abgesagt |
## Praxisbeispiele
Ein Unternehmen möchte, dass Mitarbeitende bei der Buchung eines Meetingraums direkt Kolleg:innen als Teilnehmer hinzufügen können.
Öffne **Ressourcen**, wähle den Meetingraum und öffne die **Buchungsoption**. Wechsle zum Tab **Formular**.
Scrolle zum Abschnitt **Teilnehmer** und aktiviere **Weitere Teilnehmer erlauben**. Setze die **maximale Teilnehmerzahl** (z. B. 10).
Aktiviere **Personensuche erlauben** und optional die Anzeige von vollständigem Namen, Profilbild und Abteilung.
Erstelle eine Testbuchung auf der Buchungsseite. Im Checkout sollte ein Bereich zum Hinzufügen von Teilnehmern aus der verbundenen Community erscheinen.
Ein Admin möchte zu einer bestehenden Buchung einen externen Gast hinzufügen, der per E-Mail eingeladen wird.
Öffne **Buchungen** und wähle die gewünschte Buchung aus.
In der Detailansicht unter der Komponente **Teilnehmer** klicke auf **+ Teilnehmer hinzufügen**. Gib die E-Mail-Adresse des externen Gastes ein.
Setze die Art der Beteiligung auf **Teilnehmer**, den Anwesenheitsstatus auf **Ausstehend** und aktiviere bei Bedarf **Darf bearbeiten**.
Der externe Gast erhält eine .ics-Einladung per E-Mail und kann per RSVP antworten. Die Antwort wird in anny automatisch aktualisiert.
## FAQ
Die verfügbare Anzahl steuert, wie viele **parallele Buchungen** auf einer Ressource gleichzeitig möglich sind. Teilnehmer sind **Personen innerhalb einer einzelnen Buchung**. Beides ist unabhängig voneinander.
Ja, im Checkout. Wenn "Weitere Teilnehmer erlauben" aktiviert ist, können Kund:innen bei der Buchung Personen hinzufügen. Nachträgliches Hinzufügen ist aktuell nur über den Admin-Bereich möglich.
Nur wenn die Kalender-Integration aktiv ist und "Termine als Blocker anlegen" deaktiviert ist. Blocker haben grundsätzlich keine Teilnehmer.
Änderungen an Teilnehmern auf dem Mastertermin werden automatisch auf alle Serientermine übertragen.
Nein. Pro Buchung gibt es genau einen Organisator und einen Kunden (oft dieselbe Person). Alle weiteren Personen sind Teilnehmer.
## Troubleshooting
Prüfe, ob in der Kalender-Integration der Ressource "Termine als Blocker anlegen" deaktiviert ist. Blocker haben keine Teilnehmer. Außerdem muss ein Standardservice hinterlegt sein.
Prüfe, ob "Weitere Teilnehmer erlauben" in der Buchungsoption unter Formular → Teilnehmer aktiviert ist.
Prüfe, ob "Personensuche erlauben" aktiviert ist und ob die gewünschten Personen Mitglieder einer Community sind, die mit diesem Service verbunden ist.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Buchungsoption** → Tab **Formular** → Abschnitt **Teilnehmer**
> * Teilnehmer ≠ Kunden: Pro Buchung genau ein Kunde, Teilnehmer sind zusätzliche Personen
> * Teilnehmer ≠ Verfügbare Anzahl der Ressource: Verfügbare Anzahl = parallele Buchungen auf einer Ressource. Teilnehmeranzahl = Personen PRO Buchung.
> * Teilnehmer ≠ Min-Max Auswahl: Min-Max begrenzt Buchungsmenge im Warenkorb. Teilnehmer sind eingeladene Personen zu einer Buchung.
> * Teilnehmer können aktuell nur über den Admin-Bereich nachträglich hinzugefügt/bearbeitet/gelöscht werden
> * Bei Serien-Masterterminen: Teilnehmeränderungen auf alle Serientermine übertragen
> * Kalender-Sync: Teilnehmer in externem Kalender nur sichtbar wenn "Termine als Blocker anlegen" deaktiviert + Standardservice hinterlegt
> * .ics-Datei: wird in Bestätigungsmail integriert, RSVP-Antworten in anny aktualisiert, auch ohne Kalender-Integration verfügbar
> * Outlook Add-In: Teilnehmer können darüber hinzugefügt werden (synchronisiert bei aktiver 2-Wege-Integration)
> * Verwandte Artikel: /calendar-integrations, /buchungsoption-konfigurieren, /communities, /outlook-add-in, /booking-series, /min-max-selection
# Zahlen auf Rechnung (Pay-Later)
Source: https://docs.anny.co/pay-later
Ermögliche Kund:innen, nach der Buchung flexibel per Rechnung zu zahlen, statt im Checkout sofort zu bezahlen.
Mit der Zahlungsmethode "Zahlen auf Rechnung" (Pay-Later) buchen deine Kund:innen ohne sofortige Zahlungspflicht. Sie erhalten nach der Buchung eine Rechnung und können flexibel per Überweisung oder online bezahlen. Das reduziert Hürden im Checkout und eignet sich besonders für B2B-Kund:innen oder Szenarien, in denen die Zahlung erst später erfolgen soll.
Pay-Later setzt voraus, dass unter **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Rechnungsstellung** mindestens eine der folgenden Optionen aktiv ist: **Online-Zahlung erlauben** oder **Zahlung per Überweisung erlauben**.
## Wie funktioniert Zahlen auf Rechnung?
Wenn du für eine Buchungsoption "Zahlen auf Rechnung" aktivierst, verändert sich der Checkout-Flow:
1. Kund:innen schließen die Buchung ab, ohne Zahlungsdaten einzugeben.
2. anny erstellt automatisch eine Bestellung mit Rechnungsentwurf.
3. Die Rechnung wird zum Buchungstag festgeschrieben und per E-Mail an den Kunden versendet (bei aktiver automatischer Rechnungsgenerierung).
4. Kund:innen zahlen anschließend flexibel: per Überweisung, online über den Rechnungslink oder vor Ort.
Bis zum Versand bleibt die Rechnung als Entwurf bearbeitbar. Du kannst Positionen anpassen, ergänzen oder Rabatte eintragen, bevor du sie fertigstellst.
Sind Zahlungserinnerungen in den globalen Rechnungseinstellungen aktiviert, versendet anny automatisch bis zu drei Mahnungen (am Fälligkeitsdatum, 7 und 14 Tage danach).
## Wann nutze ich das?
* **Deine Kund:innen sind Unternehmen oder Behörden mit interner Rechnungsfreigabe**: Pay-Later ermöglicht die Buchung ohne Kreditkarte und liefert eine ordentliche Rechnung zur internen Weiterverarbeitung.
* **Du möchtest die Conversion im Checkout erhöhen**: Kund:innen müssen keine Zahlungsdaten eingeben, was Abbruchraten senkt.
* **Du bietest Services an, bei denen die Zahlung erst nach Leistungserbringung üblich ist**: Zum Beispiel Beratung, Raumvermietung oder Events.
* **Du willst Kund:innen die Wahl lassen**: In Kombination mit "Vorab online zahlen" sehen Kund:innen im Checkout beide Optionen und entscheiden selbst.
* **Nicht geeignet für**: Szenarien, in denen Vorauszahlung zwingend ist (z. B. hohe No-Show-Rate oder Tickets ohne Stornierungsmöglichkeit). Hier ist "Vorab online zahlen" die bessere Wahl.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Kundensalden & Sammelrechnungen | Pay-Later-Rechnungsentwürfe können auf einem Kundensaldo gesammelt und später konsolidiert abgerechnet werden (ab Business Plan) |
| Stornierungsbedingungen | Bei Stornierung einer Pay-Later-Buchung wird automatisch eine Stornorechnung erstellt |
| Abos & Mitgliedschaften | Abo-Rechnungen können ebenfalls im Pay-Later-Modus laufen, empfohlen ist aber Vorab-Online-Zahlung mit hinterlegter Zahlungsmethode |
## Einstellungen & Optionen
Pfad: **Ressource** → Buchungsoption **bearbeiten** → **Zahlungen**
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Zahlen auf Rechnung | Zahlungsmethode aktivieren |
| Rechnung automatisch generieren | Rechnungsnummer wird vergeben, Rechnung zum Buchungstag versendet |
| Zahlungsstatus verfolgen | Bestellungen bleiben auf "offen" bis manuell als bezahlt markiert |
Wenn "Zahlungsstatus verfolgen" deaktiviert ist, werden alle Bestellungen automatisch auf "bezahlt" gesetzt. Das kann bei Pay-Later zu Inkonsistenzen führen, da die Zahlung noch aussteht. Aktiviere diese Einstellung bei Pay-Later immer.
### Verhalten im Checkout
Kund:innen sehen im Checkout die verfügbaren Zahlungsmethoden auf einen Blick. Sind mehrere Optionen aktiv (z. B. "Vorab online zahlen" und "Zahlen auf Rechnung"), können Kund:innen frei wählen.
### Verhalten in der Bestellübersicht
In der Admin-Bestellübersicht erscheint bei Pay-Later-Bestellungen in der Spalte "Zahlung" der Wert **Online und Offline**. Das ist korrekt, weil zum Buchungszeitpunkt noch nicht feststeht, ob der Kunde später online (per Rechnungslink) oder offline (Überweisung, bar) zahlt.
## Praxisbeispiele
Ein Coworking Space vermietet Meetingräume an Unternehmen, die intern per Sammelrechnung abrechnen möchten.
Öffne die Buchungsoption des Meetingraums unter **Ressource** → **Buchungsoption bearbeiten** → **Zahlungen**. Wähle **Zahlen auf Rechnung** und aktiviere **Rechnung automatisch generieren** sowie **Zahlungsstatus verfolgen**.
Gehe zu **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Rechnungsstellung** und aktiviere **Zahlungserinnerung senden**. Setze die Fälligkeit auf 14 Tage.
Firmenkund:innen buchen ohne Zahlungsdaten. Die Rechnung wird am Buchungstag versendet und der Zahlungsstatus bleibt auf "offen", bis du den Geldeingang bestätigst.
Ein Berater möchte, dass Kund:innen erst nach dem Termin zahlen, aber trotzdem eine automatische Rechnung erhalten.
Öffne die Buchungsoption "Beratungstermin" unter **Ressource** → **Buchungsoption bearbeiten** → **Zahlungen**. Wähle **Zahlen auf Rechnung**.
Aktiviere **Rechnung automatisch generieren**. Die Rechnung wird zum Buchungszeitpunkt erstellt. Alternativ: Deaktiviere die automatische Generierung und stelle Rechnungen manuell erst nach dem Termin fertig.
In der Bestellübersicht unter **Bestellungen** siehst du offene Zahlungen. Markiere sie nach Geldeingang manuell als "bezahlt".
## FAQ
Ja. Kund:innen erhalten mit der Rechnung einen Online-Zahlungslink, über den sie per Kreditkarte, PayPal oder anderen Methoden bezahlen können. Voraussetzung ist, dass Online-Zahlung in den globalen Einstellungen erlaubt ist.
Bei aktiver automatischer Rechnungsgenerierung wird die Rechnung am Tag der Buchung festgeschrieben und per E-Mail versendet. Bis dahin bleibt sie als Entwurf bearbeitbar.
Wenn Zahlungserinnerungen aktiviert sind, versendet anny automatisch bis zu drei Mahnungen. Den Zahlungsstatus musst du anschließend manuell auf "bezahlt" oder "storniert" setzen.
Nicht für dieselbe Buchungsoption. Pro Buchungsoption wählst du eine Zahlungsmethode. Du kannst aber verschiedene Buchungsoptionen auf derselben Ressource mit unterschiedlichen Zahlungsmethoden anlegen.
## Troubleshooting
In den globalen Einstellungen unter Avatar → Account-Einstellungen → Rechnungsstellung muss entweder "Online-Zahlung erlauben" oder "Zahlung per Überweisung erlauben" aktiv sein. Ohne eine dieser Optionen ist Pay-Later nicht verfügbar.
Prüfe, ob "Rechnung automatisch generieren" in der Buchungsoption aktiv ist. Ist die Einstellung deaktiviert, bleibt die Rechnung als Entwurf gespeichert und muss manuell fertiggestellt werden.
Die Einstellung "Zahlungsstatus verfolgen" ist deaktiviert. Aktiviere sie in der Buchungsoption unter Zahlungen, damit Bestellungen im Status "offen" bleiben.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Pay-Later = Zahlungsmethode "Zahlen auf Rechnung" auf Buchungsoptions-Ebene.
> * Voraussetzung: In Account-Einstellungen → Rechnungsstellung muss entweder "Online-Zahlung erlauben" ODER "Zahlung per Überweisung erlauben" aktiv sein.
> * UI-Pfad Aktivierung: Ressource → Buchungsoption bearbeiten → Zahlungen → "Zahlen auf Rechnung"
> * In der Bestellübersicht erscheint bei Pay-Later als Zahlungsart "Online und Offline", weil zum Buchungszeitpunkt noch nicht feststeht, wie der Kunde später zahlt.
> * Rechnung wird automatisch am Tag der Buchung generiert und versendet (bei aktiver automatischer Rechnungsgenerierung). Bis dahin bleibt sie als Entwurf bearbeitbar.
> * Zahlungsstatus muss bei Überweisung manuell auf "bezahlt" gesetzt werden. Nur bei Online-Zahlung (Stripe) wird er automatisch aktualisiert.
> * Verwechslungsgefahr: Pay-Later ≠ Kundensalden. Pay-Later ist eine Zahlungsmethode pro Buchungsoption; Kundensalden sind ein Abrechnungsmodell, das Rechnungsentwürfe sammelt (ab Business Plan).
> * Verwandte Artikel: Rechnungsstellung (Übersicht), Rechnungsentwurf, Kundensalden & Sammelrechnungen, Stripe Connect einrichten.
# Personalisierung
Source: https://docs.anny.co/personalization
Erfasse pro Buchung individuelle Kundendaten, damit jede Person ihr eigenes Ticket und einen eigenen Kundendatensatz erhält.
Mit der Personalisierung erfasst du pro Buchung innerhalb einer Bestellung individuelle Kundendaten. So erhält jede gebuchte Person ein eigenes Ticket, eine eigene E-Mail-Bestätigung und einen eigenständigen Datensatz in deinem CRM.
Verfügbar ab **Essential**.
## Wie funktioniert die Personalisierung?
Standardmäßig wird bei einer Bestellung mit mehreren Buchungen nur ein Kundendatensatz erfasst. Mit aktivierter Personalisierung werden Kund:innen im Checkout aufgefordert, jede Buchung einer konkreten Person zuzuordnen.
Das Grundprinzip:
1. Kund:innen legen mehrere Buchungen in den Warenkorb.
2. Im Checkout ordnen sie jede Buchung einer Person zu (Name, E-Mail, optional Adresse).
3. Jede zugeordnete Person erhält eine eigene E-Mail mit ihrer persönlichen Buchungsbestätigung.
4. Die Person, die für alle gebucht hat, erhält die Gesamtbestätigung der Bestellung.
Die erfassten Personendaten werden als eigenständige Kundendatensätze im CRM angelegt. Wird für dieselbe Person später erneut gebucht oder bucht sie selbst, werden alle Buchungen korrekt zugeordnet.
anny erkennt Kund:innen anhand ihrer E-Mail-Adresse. Wird für mehrere Buchungen dieselbe E-Mail verwendet, behandelt anny sie als eine Person und aktualisiert den Namen mit der zuletzt eingegebenen Personalisierung.
## Wann nutze ich das?
* **Du bietest Events oder Kurse an**: Eltern buchen für ihre Kinder, Teamleiter:innen für Kolleg:innen. Jede Person erhält ein eigenes Ticket.
* **Du brauchst individuelle Daten pro Buchung**: Für Check-in, Zertifikate oder personalisierte QR-Codes ist ein Datensatz pro Person notwendig.
* **Du möchtest abweichende Adressen erfassen**: Bei Firmenbuchungen kann eine individuelle Adresse pro Person vorausgesetzt werden.
* **Nicht geeignet für**: Buchungen, bei denen immer nur eine Person für sich selbst bucht und keine Mehrfachbuchungen im Warenkorb entstehen.
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Check-In & Check-Out**: Personalisierte Buchungen erzeugen pro Person ein eigenes QR-Code-Ticket für den Check-in.
* **Zertifikate**: Mit Personalisierung wird das Zertifikat auf den Namen der tatsächlichen Teilnehmer:in ausgestellt, nicht auf die buchende Person.
* **Teilnehmermanagement**: Ergänzt die Personalisierung um erweiterte Rechte und Sichtbarkeit für zusätzliche Personen.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Personalisierung von Buchungen | Kundendaten pro Buchung erfassen |
| Nachträgliche Personalisierung | Kund:innen können Daten nach der Buchung ergänzen |
| Personalisierung voraussetzen | Buchung nur mit vollständiger Personalisierung möglich |
| Personalisierung der ersten Buchung voraussetzen | Auch die erste Buchung muss personalisiert werden |
| Individuelle Adresse voraussetzen | Pro Person eine eigene Adresse erforderlich |
Die Einstellungen findest du unter **Ressourcen** → Buchungsoption → Tab **Formulare** → **Personalisierung**.
## Praxisbeispiele
Ein Konzertveranstalter möchte sicherstellen, dass jede Person im Warenkorb ein eigenes, persönliches Ticket mit QR-Code erhält.
Öffne **Ressourcen** → Buchungsoption → Tab **Formulare** → **Personalisierung**. Aktiviere **Personalisierung von Buchungen**.
Aktiviere zusätzlich **Personalisierung voraussetzen**, damit die Bestellung nur abgeschlossen werden kann, wenn alle Buchungen einer Person zugeordnet sind.
Klicke auf **Speichern**. Kund:innen werden im Checkout nun aufgefordert, für jedes Ticket Name und E-Mail anzugeben. Jede Person erhält anschließend eine eigene E-Mail mit ihrem persönlichen Ticket.
Ein Sportverein bietet Trainings an. Eltern buchen für ihre Kinder, sollen die Kinderdaten aber erst nach der Buchung in Ruhe ergänzen können.
Öffne **Ressourcen** → Buchungsoption → Tab **Formulare** → **Personalisierung**. Aktiviere **Personalisierung von Buchungen**.
Aktiviere **Nachträgliche Personalisierung von Buchungen**. So können Eltern die Buchung zunächst abschließen und die Daten der Kinder später ergänzen.
Klicke auf **Speichern**. Eltern buchen das Training und tragen die Kinderdaten nachträglich über ihre Buchungsübersicht ein.
## FAQ
anny erkennt Kund:innen anhand ihrer E-Mail-Adresse. Wird dieselbe E-Mail für mehrere Personalisierungen verwendet, überschreibt anny den gespeicherten Namen mit dem zuletzt eingegebenen. Lösung: Verwende pro Person eine eindeutige E-Mail-Adresse.
Du kannst das Muster [vorname.nachname@placeholder.anny.co](mailto:vorname.nachname@placeholder.anny.co) verwenden. Es werden keine E-Mails versendet. Die Buchung ist dann nur über die Website oder App unter **Buchungen** einsehbar.
Ja. Jede zugeordnete Person erhält eine eigene E-Mail mit ihrer persönlichen Buchungsbestätigung und ggf. QR-Code-Ticket. Die buchende Person erhält zusätzlich die Gesamtbestätigung.
Ja. Jede personalisierte Person erhält einen eigenständigen Kundendatensatz. Spätere Buchungen derselben E-Mail werden automatisch zugeordnet.
## Troubleshooting
Prüfe, ob die Einstellung **Personalisierung von Buchungen** unter **Formulare** → **Personalisierung** in der betroffenen Buchungsoption aktiviert ist. Die Option greift nur, wenn mehrere Buchungen im Warenkorb liegen (oder wenn "Personalisierung der ersten Buchung voraussetzen" aktiv ist).
Aktiviere **Personalisierung voraussetzen**. Ohne diese Option ist die Personalisierung optional und kann im Checkout übersprungen werden.
Prüfe, ob eine gültige E-Mail-Adresse eingetragen wurde. Bei Adressen mit @placeholder.anny.co erfolgt kein E-Mail-Versand (nur Einsicht über Website/App).
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Ressourcen** → Buchungsoption → Tab **Formulare** → **Personalisierung**
> * Kundendaten werden pro personalisierter Buchung als eigenständiger Kundendatensatz im CRM angelegt (nicht nur als Zusatzinfo).
> * Erkennung per E-Mail: Wird dieselbe E-Mail für mehrere Personalisierungen genutzt, überschreibt anny den Namen mit dem zuletzt eingegebenen.
> * Fake-E-Mail-Pattern: [vorname.nachname@placeholder.anny.co](mailto:vorname.nachname@placeholder.anny.co) (kein Mailversand, Buchung nur über Website/App einsehbar).
> * Jede personalisierte Person erhält eine eigene E-Mail mit persönlichem Ticket/Buchungsbestätigung.
> * Verfügbar ab Essential.
# Buchungen und Zahlungen in der POS App verwalten
Source: https://docs.anny.co/pos-app-bookings-and-payments
Organisiere deinen Kalender, wechsle sicher im Team und wickle Zahlungen mit wenigen Klicks ab.
Die anny POS App bringt deine gesamte Buchungsverwaltung direkt an den Empfang. Du navigierst intuitiv durch den Kalender, erstellst neue Buchungen für Walk-ins und rechnest Services direkt über dein Tablet ab. Individuelle PINs ermöglichen es deinem Team, ein Tablet sicher gemeinsam zu nutzen.
## Für wen geeignet
Dieser Workflow richtet sich an alle Mitarbeiter:innen, die den operativen Betrieb vor Ort steuern:
* Front-Desk-Manager:innen, die Buchungen für Laufkundschaft anlegen.
* Support-Teams, die bestehende Termine bearbeiten oder stornieren.
* Admins, die das Kassensystem für das Personal vor Ort einrichten.
## Wo findest du die Funktion
Du nutzt für diese Prozesse die Hauptansichten der anny POS App: den **Kalender** sowie das **Nutzer-Menü** oben rechts.
Voraussetzungen:
* Du hast die App auf deinem Tablet installiert und dich eingeloggt.
* Du hast deine Ressourcen und Buchungsoptionen/ Services in anny vollständig angelegt.
**Wichtig**: Zahlungen können im Kalender nur reibungslos über die POS App abgewickelt werden, wenn dein Tablet zuvor mit einem Kartenlesegerät oder Tap to Pay gekoppelt wurde.
## So funktioniert die Logik
Das Speichern und Bezahlen von Buchungen in der App folgt einem einfachen Prinzip:
* **Checkout**: Speichert die Buchung und öffnet sofort die Bezahlseite, um den Betrag direkt über das Lesegerät abzurechnen.
* **Speichern (Save)**: Erstellt die Buchung lediglich als Entwurf im Kalender. Die eigentliche Zahlung startest du später manuell aus dem Kalender heraus. So bleibst du flexibel und entscheidest situativ, ob die Zahlung sofort oder am Ende eines Termins erfolgt.

## Schritt für Schritt Anleitung
### Eine neue Buchung erstellen und sofort abrechnen
Du legst als Admin eine Buchung für eine Walk-in-Kund:in an und kassierst den Betrag sofort ab.
1. Öffne den **Kalender** in der anny POS App.
2. Klicke auf **+ Neu**, um eine neue Buchung zu starten.
3. Wähle die gewünschten Services und das Datum aus.
4. Klicke in der angezeigten Bestellübersicht auf **Kostenpflichtig abschließen**.
5. Prüfe die Zusammenfassung der Buchung und tippe auf **Bezahlen**. *Die Zahlungsmethode öffnet sich und die Kund:in kann ihre Karte an das verbundene Lesegerät halten. Die Buchung ist danach erfolgreich bezahlt und im Kalender sichtbar. Ist Check-In auf der Ressource aktiv, checkt anny die akzeptierte Buchung dabei automatisch zum Startzeitpunkt ein.*


### Sicherer Nutzerwechsel im Team
Wenn sich mehrere Mitarbeiter:innen ein Tablet am Empfang teilen, könnt ihr nahtlos und sicher wechseln.
1. Klicke oben rechts im Menü auf das **Nutzer-Profil**.
2. Logge dich als neues Teammitglied einmalig mit deinem normalen anny Passwort ein.
3. Setze im nächsten Schritt optional eine individuelle PIN.
4. Klickt zum Wechseln fortan einfach auf das Profil und gebt die jeweilige PIN ein. *Jede Mitarbeiter:in arbeitet sicher in ihrer eigenen Ansicht, ohne bei jedem Wechsel das lange Passwort neu eingeben zu müssen.*

## Trinkgeld
Bei Kartenzahlungen über das Lesegerät oder Tap to Pay kann **Trinkgeld** mit kassiert werden. Das Trinkgeld landet auf der Rechnung als eigene Position **Trinkgeld**, getrennt vom Umsatz.
So wertest du Trinkgeld aus:
* Im Dashboard-Widget **Trinkgeld pro Mitarbeiter** siehst du die Beträge im Zeitverlauf, zugeordnet der Person, die die Zahlung entgegengenommen hat.
* Der tägliche Buchhaltungsexport schlüsselt POS-Trinkgelder pro Person auf. Mehr dazu unter [Buchhaltung mit anny](/accounting).
* In der DATEV-Integration wird Trinkgeld auf das Konto **Trinkgeld** gebucht, nicht auf die Umsatzkonten. Mehr dazu unter [DATEV-Konten](/datev-accounts-and-tax-advisor).
Trinkgeld in anny hängt an Kartenzahlungen (Terminal / POS). Bargeld-Trinkgeld erfasst die POS App nicht. Auf der Online-Buchungsseite gibt es kein Trinkgeld-Feld.
## Wann sinnvoll
* Die POS App ist dein zentrales Werkzeug, wenn du den Betrieb am Empfang dynamisch verwaltest.
* Wenn du Buchungen für Kund:innen flexibel anlegen, bearbeiten oder stornieren musst.
* Wenn dein Team aus mehreren Personen besteht, die am selben Gerät arbeiten.
* Wenn du situativ entscheiden möchtest, ob Zahlungen sofort oder später fällig sind. So hast du immer den vollen Überblick über alle Termine und Einnahmen des Tages.
Die Übersicht zu den Gebühren findest du hier unter [Online-Zahlung & Gebühren](/online-payments).
## FAQ
Du kannst deine PIN ganz einfach zurücksetzen. Klicke auf deinen Nutzer und gib dein reguläres anny Passwort erneut ein, um dich zu authentifizieren und eine neue PIN zu vergeben.
Ja. Die PIN gilt individuell pro Nutzer:in. Ein bestimmter PIN-Code kann beispielsweise nur für Manager:innen eingerichtet werden, um auf spezielle Ansichten zuzugreifen.
Ja. Klicke im Kalender auf eine Buchung, um diese direkt in der App zu bearbeiten oder bei Bedarf zu stornieren.
Nein. Im ersten Release der App werden reine Kartenzahlungen über das Lesegerät oder Tap to Pay unterstützt.
Ja. Bei Kartenzahlungen über das Lesegerät oder Tap to Pay kann Trinkgeld mit kassiert werden. Es erscheint auf der Rechnung als **Trinkgeld** und wird der Mitarbeiter:in zugeordnet, die die Zahlung entgegengenommen hat. Auswertung über das Dashboard-Widget **Trinkgeld pro Mitarbeiter** und den täglichen Buchhaltungsexport.
Gutscheine löst du im normalen Checkout ein, nicht als eigene Lesegerät-Funktion. Für Wertgutscheine siehe [Wertgutscheine](/value-vouchers).
Der Beleg kann an die E-Mail-Adresse gesendet werden, die bei der Buchung hinterlegt wurde, oder in A4 ausgedruckt werden.
Ja, dies funktioniert wie die Stornierung und Ablehnen Funktion im Admin-Bereich. Die Rückerstattung erfolgt digital ohne Karte.
## Troubleshooting
Möglicherweise befindest du dich in der falschen Zeitübersicht. Die App bietet verschiedene Kalenderansichten (z.B. Tag, Woche). *Wechsle die Ansicht oben im Menü, um Buchungen an anderen Tagen oder Uhrzeiten sichtbar zu machen.*
Prüfe, ob dein Kartenlesegerät verbunden ist. Gehe in den Kalender, klicke auf die bestehende Buchung und wähle die Option zum Bezahlen. *Wenn das Gerät keine Verbindung hat, starte das Pairing erneut oder zeige den integrierten QR-Code für eine Smartphone-Zahlung an.* Mehr dazu: [POS App - Kartenlesegeräte & Tap to Pay einrichten](/pos-app-setup)
# POS App - Kartenlesegeräte & Tap to Pay einrichten
Source: https://docs.anny.co/pos-app-setup
Verbinde dein Lesegerät mit der anny POS App und nimm Zahlungen direkt vor Ort entgegen.
Mit der anny POS App wickelst du Kartenzahlungen deiner Nutzer:innen direkt am Point of Sale (POS) ab. Du verbindest dazu einfach ein kompatibles Lesegerät über Netzwerk oder Bluetooth. Alternativ nutzt du Tap to Pay auf Android-Tablets, um kontaktlose Zahlungen völlig ohne Zusatzhardware zu akzeptieren.
## Für wen geeignet
Die Einrichtung ist ideal für Admins und Mitarbeiter:innen, die physische Zahlungen vor Ort annehmen.
* Coworking-Spaces mit Laufkundschaft und Tagespässen
* Beratungsstellen, bei denen die Zahlung direkt nach dem Termin erfolgt
* Event-Check-ins mit kurzfristigem Ticketverkauf an der Tageskasse
Kurz gesagt: Perfekt für alle, die ein professionelles und nahtloses Zahlungserlebnis am Empfang bieten möchten.
## Wo findest du die Funktion
Du startest die Einrichtung deines Geräts einmalig in der anny POS App während des Bezahlvorgangs (Checkout).
**Voraussetzungen:**
* Du hast die **anny POS App** aus dem Apple App Store oder Google Play Store heruntergeladen.
* Du hast ein Stripe S700/S710 (Netzwerk), ein BBPOS WisePad 3 (Bluetooth) oder ein unterstütztes Android-Tablet.
Die anny POS App ist aktuell exklusiv für Tablets (iPad OS und Android) verfügbar. Smartphones werden nicht unterstützt.
## Schritt für Schritt Anleitung
Wenn du die POS App zum ersten Mal auf deinem Tablet verwendest und noch kein Gerät gekoppelt ist, startest du immer mit diesen grundlegenden Vorbereitungen:
Lade dir die **anny POS App** im Apple App Store oder Google Play Store herunter und logge dich ein.
Erstelle eine Buchung bis zum Checkout und klicke dort einmalig auf **Pair reader**.
Es öffnet sich das Pop-up **Pair device**. Wähle hier deine gewünschte Methode: **Bluetooth**, **Network** oder **Tap to Pay**. Klicke anschließend auf **Pair new reader**.


Wähle nun die passende Anleitung für dein Setup, um die Kopplung abzuschließen:
### Netzwerk-Lesegerät Stripe S700/S710 einrichten
Schließe dein [Stripe S700](https://docs.stripe.com/terminal/payments/setup-reader/stripe-reader-s700-s710#settings) an den Strom an und schalte es ein. Das Gerät benötigt eine aktive WLAN-Verbindung.
1. Wische auf dem Display des Lesegeräts nach rechts und öffne die **Einstellungen**.
2. Gib die voreingestellte Admin-PIN **07139** ein.
3. Verbinde das Lesegerät mit deinem lokalen WLAN.
4. Tippe auf **Generate Pairing Code**, um einen Kopplungscode zu erzeugen.
5. Gehe in der anny POS App im Checkout auf **Pair reader**.
6. Wähle die Option **Network** und klicke auf **Pair new reader**.
7. Gib den generierten Pairing-Code in die App ein.
8. Dein Lesegerät ist nun erfolgreich gekoppelt und steht dir im Checkout dauerhaft unter "Payment methods" zur Verfügung.
### Bluetooth-Lesegerät BBPOS WisePad 3 verbinden
Wenn du das kompakte [Bluetooth-Lesegerät](https://docs.stripe.com/terminal/payments/setup-reader/bbpos-wisepad3) nutzt, ist die Einrichtung besonders schnell erledigt.
1. Schalte das BBPOS WisePad 3 über den Power-Button an.
2. Gehe in der anny POS App im Checkout auf **Pair reader**.
3. Wähle die Option **Bluetooth** und klicke auf **Pair new reader**.
4. Warte einen Moment ab. Das Gerät verbindet sich nun automatisch mit deinem Tablet und steht anschließend als Zahlungsmethode bereit.
### Tap to Pay auf einem Android-Tablet aktivieren
Wenn du kein externes Lesegerät hast, kannst du [Tap to Pay](https://docs.stripe.com/terminal/payments/setup-reader/tap-to-pay?platform=android#device-types) nutzen. Dies funktioniert auf ausgewählten Android-Tablets:
| Hersteller | Modell |
| - | - |
| HMD Global | HMD T21 |
| Samsung Galaxy | Tab Active5 |
| Sunmi | CPad |
| Oukitel | RT3 Plus |
| Ulefone | Armor Pad 4 Ultra |
1. Öffne die anny POS App und erstelle eine Buchung bis zum Checkout.
2. Klicke auf **Pair reader**.
3. Wähle die Option **Tap to Pay** aus.
4. Dein Tablet ist nun als Zahlungsempfänger konfiguriert. Kund:innen halten ihre Karte oder ihr Smartphone zum Bezahlen einfach direkt an dein Tablet.
## Wann sinnvoll
* Die einmalige Hardware-Einrichtung ist sinnvoll, wenn du regelmäßigen Kundenverkehr an einem festen Standort betreust.
* Wenn du Walk-in-Kund:innen hast, die sofort vor Ort buchen und bezahlen wollen.
* Wenn du offene Rechnungen bestehender Buchungen am Front Desk begleichen lässt.
* Wenn du ein professionelles Setup für den direkten Kundenkontakt benötigst.
Nach der schnellen Konfiguration sind deine Geräte dauerhaft für alle zukünftigen Zahlungen einsatzbereit.
## FAQ
Ja, für die Abwicklung der Kartenzahlungen über das Lesegerät oder Tap to Pay fallen Transaktionsgebühren an. Mehr dazu: [Online-Zahlung & Gebühren bei anny](/online-payments)
Nein. Sobald du das Gerät einmal gekoppelt hast, ist es in deinem Checkout hinterlegt und für jede Buchung sofort auswählbar.
Nein, mehrere Tablets können nicht das gleiche Gerät benutzen, aber es können mehrere Geräte pro Tablet verbunden werden.
Nein. Im ersten Release der App werden reine Kartenzahlungen über das Lesegerät oder Tap to Pay unterstützt.
Ja. Bei Kartenzahlungen über das Lesegerät oder Tap to Pay kann Trinkgeld mit kassiert werden. Details: [Buchungen und Zahlungen in der POS App](/pos-app-bookings-and-payments).
## Troubleshooting
Nach dem ersten Pairing führt ein Bluetooth-Reader (wie das WisePad 3) oft ein kurzes Firmware Update durch. Das Update kann einige Minuten dauern. Bitte warte ab, bis das Gerät den Abschluss auf dem Display anzeigt.
In diesem Fall bietet die anny POS App einen Fallback: Es wird ein QR-Code auf dem Tablet angezeigt. Die Kund:in scannt den Code mit dem eigenen Smartphone, gelangt auf die Pay-Later-Seite und bezahlt dort selbstständig mit Apple Pay, Google Pay oder PayPal.
# Über wiederkehrende Buchungen
Source: https://docs.anny.co/recurring-bookings
Erstelle automatisch wiederkehrende Termine als Serie, prüfe die Verfügbarkeit je Termin und rechne korrekt ab.
Mit wiederkehrenden Buchungen legst du einen Termin einmalig an, der sich automatisch in einem festen Rhythmus wiederholt. anny erstellt daraus eine Serie mit einer Anker-Buchung und einzelnen Folgeterminen, prüft jeden Termin auf Verfügbarkeit und übernimmt alle Buchungsdetails wie Add-Ons, zusätzliche Ressourcen und Preisberechnung auf jeden einzelnen Termin.
Der Toggle **Wiederkehrende Buchungen erlauben** muss in den erweiterten Einstellungen der Buchungsoption aktiviert sein.
## Wie funktioniert eine wiederkehrende Buchung?
anny unterscheidet zwei Arten von Terminserien:
| Art | Beschreibung | Beispiel |
| - | - | - |
| Feste Terminserie (Buchungsserie) | Termine sind am Angebot vordefiniert und werden als Block gebucht | 8-wöchiger Kurs mit festen Terminen |
| Wiederkehrende Buchung | Kund:innen definieren selbst eine Wiederholungsregel | "Jeden Dienstag, bis Ende des Jahres" |
Dieser Artikel behandelt ausschließlich **wiederkehrende Buchungen**, bei denen Kund:innen selbst einen Rhythmus festlegen. Für feste Terminserien mit vordefinierten Terminen siehe [Buchungsserien](/booking-series).
Bei einer wiederkehrenden Buchung gibt es eine Anker-Buchung, die den Preis und die Wiederholungsregel trägt, sowie je einen eigenen Termin pro Wiederholung. Jeder Termin ist eine eigenständige Buchung im Kalender.
### Die Wiederholungsregel
Kund:innen legen auf der Buchungsseite folgende Parameter fest:
* **Frequenz**: täglich, wöchentlich oder monatlich
* **Intervall**: z. B. jede Woche, jede 2. Woche, jeden 3. Monat
* **Tage**: Wochentage (z. B. Montag + Mittwoch), Monatstag (z. B. "immer am 11.") oder Muster (z. B. "jeden 2. Dienstag im Monat")
* **Termindauer**: Dauer jedes einzelnen Termins
* **Endbedingung**: Enddatum oder unendliche Laufzeit
anny übersetzt die Einstellungen automatisch in einen lesbaren Satz (z. B. "Alle 2 Wochen am Montag"), der Kund:innen auf der Buchungsseite angezeigt wird.
Eine unendliche Serie ist nur bei späterer Zahlung (pay-later) möglich. Bei sofortiger Zahlung oder Vorauszahlung ist ein Enddatum Pflicht.
### Was pro Termin übernommen wird
Jeder Termin der Serie ist eine vollwertige Buchung und enthält:
* Ressource, Zeitraum, Kund:in und Preis
* Zusatzoptionen und Add-Ons
* Zusätzliche Ressourcen (z. B. mitgebuchte Ausstattung)
* Kontingent-Verbrauch (Termin für Termin abgezogen)
* Preisberechnung inkl. Rabatte und Preisanpassungen
* Notizen, Beschreibung und Kundenhinweise vom Anker-Termin
Add-Ons und Extra-Ressourcen müssen nur einmal eingestellt werden und gelten dann automatisch für alle Termine der Serie.
### Verfügbarkeitsprüfung und Vorschau
Vor dem Buchen prüft anny jeden einzelnen Termin auf Verfügbarkeit. Die Vorschau zeigt:
* Eine Liste aller Termine mit Datum und Uhrzeit
* Den Verfügbarkeitsstatus pro Termin
* Eine Zusammenfassung wie "12 von 15 Terminen verfügbar"
Nicht verfügbare Termine werden nicht gebucht. Alle anderen verfügbaren Termine der Serie werden trotzdem gebucht.
### Abrechnung
Das Abrechnungsmodell wird vom Admin im Reiter **Zahlungen** der Buchungsoption festgelegt. Bei Zahlung auf Rechnung kann der **Zahlungsmodus für wiederkehrende Buchungen** gewählt werden:
| Modell | Beschreibung |
| - | - |
| Alles im Voraus | Sammelrechnung über alle Termine |
| Pro Termin | Eigene Rechnung je Termin |
Bei "Pro Termin" wird immer nur der nächste anstehende Termin abgerechnet, nicht die gesamte Serie auf einmal.
### Serie verwalten
Bestehende Serien können nachträglich angepasst werden (z. B. Enddatum, Wochentage). anny gleicht automatisch ab: neue Termine werden ergänzt, wegfallende Termine storniert. Unendliche Serien verlängert anny automatisch im Hintergrund, damit immer genug künftige Termine vorhanden sind.
Im Shop und im Admin-Bereich kannst du Termine einer Serie stornieren.
Stornierst du einen einzelnen Folgetermin (nicht die Anker-Buchung), fragt anny:
* **Termin absagen**: Nur dieser Termin wird storniert.
* **Diesen und folgende Termine absagen**: Dieser Termin und alle späteren Termine der Serie werden storniert.
Im Shop öffnest du den Folgetermin und wählst **Stornieren**. Auf der Anker-Buchung findest du die Liste **Termine**.
Im Admin-Bereich öffnest du die Anker-Buchung. Unter **Buchungsserie** siehst du die einzelnen Termine. Stornierst du dort einen späteren Termin (zum Beispiel den zweiten oder dritten), erscheint dieselbe Auswahl.
Stornierst du die Anker-Buchung selbst, storniert anny die restliche Serie mit. Einen dritten Button für die gesamte Serie gibt es in diesem Dialog nicht.
## Wann nutze ich das?
* **Du vermietest Räume, Desks oder Equipment regelmäßig an dieselben Kund:innen**: Wiederkehrende Buchungen sparen den manuellen Aufwand, jeden Termin einzeln anzulegen.
* **Du bietest Kurse oder Trainings mit flexiblen Wiederholungen an**: Kund:innen können selbst einen Rhythmus festlegen und die Serie jederzeit anpassen.
* **Du möchtest Kontingente automatisch pro Termin abziehen**: Bei Buchungspaketen wird das Guthaben korrekt je Wiederholung verbraucht.
* **Nicht geeignet für**: Feste Kursreihen mit vordefinierten, zusammenhängenden Terminen, die als Block gebucht werden müssen. Dafür nutze [Buchungsserien](/booking-series).
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Zusatzoptionen**: Add-Ons werden automatisch auf jeden Termin einer wiederkehrenden Buchung übernommen.
* **Buchungskontingente**: Kontingent-Guthaben wird Termin für Termin abgezogen, auch für Add-Ons.
* **Buchungsserien**: Buchungsserien haben vordefinierte, feste Termine am Angebot. Wiederkehrende Buchungen sind frei durch Kund:innen konfigurierbar.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Wiederkehrende Buchungen erlauben | Toggle in erweiterten Einstellungen aktivieren |
| Zahlungsmodus für wiederkehrende Buchungen | Alles im Voraus oder Pro Termin |
Auf der Buchungsseite wählen Kund:innen zusätzlich Frequenz, Intervall, Wochentage, Termindauer und Endbedingung.
## Praxisbeispiele
Ein Coworking-Space möchte seinen Kund:innen ermöglichen, Meetingräume flexibel und wiederkehrend zu buchen.
Öffne die gewünschte Ressource (z. B. den Meetingraum) in der Ressourcenverwaltung.
Wechsle in den Reiter **Buchungsoption** und lege über **+Hinzufügen** eine neue Buchungsoption an, z. B. "Flex-Buchung".
Wähle **Flexible Buchung** und stelle die Parameter ein: Min. Dauer 1 Stunde, Max. Dauer 8 Stunden, Abrechnung pro Stunde.
Öffne die **Erweiterten Einstellungen** und aktiviere den Toggle bei **Wiederkehrende Buchungen erlauben**.
Wechsle in den Reiter **Zahlungen** und wähle aus, wie die Termine bezahlt werden sollen. Bei Zahlung auf Rechnung kann der **Zahlungsmodus für wiederkehrende Buchungen** festgelegt werden: a) **Alles im Voraus**, b) **Pro Termin**. Hier bestimmt der Admin, ob eine Sammelrechnung oder eine Einzelrechnung je Termin erstellt wird.
## FAQ
Nur wenn das Angebot auf spätere Zahlung (pay-later) eingestellt ist. Bei sofortiger Zahlung oder Vorauszahlung muss ein Enddatum gesetzt werden.
Der nicht verfügbare Termin wird übersprungen. Alle anderen verfügbaren Termine der Serie werden trotzdem gebucht.
Ja. Add-Ons und zusätzliche Ressourcen werden auf jeden Termin übernommen und je nach Abrechnungsmodell einzeln oder gesammelt berechnet.
Ja. Du kannst Enddatum, Wochentage und andere Parameter anpassen. anny ergänzt automatisch neue Termine und storniert wegfallende.
Ja. Bei einem Folgetermin wählst du **Termin absagen** oder **Diesen und folgende Termine absagen**. Stornierst du die Anker-Buchung, fällt die restliche Serie mit weg. Dieselbe Auswahl erscheint im Admin-Bereich, wenn du in der Anker-Buchung einen späteren Termin unter **Buchungsserie** stornierst.
## Troubleshooting
Ursache: Das Angebot ist auf sofortige Zahlung oder Vorauszahlung konfiguriert. Lösung: Entweder den Zahlungsmodus auf Zahlung auf Rechnung umstellen oder den Kunden bitten, ein Enddatum zu setzen.
Ursache: Einzelne Termine waren zum Buchungszeitpunkt nicht verfügbar (z. B. durch Blocker oder andere Buchungen). anny bucht nur verfügbare Termine. Lösung: In der Buchungsvorschau prüfen, welche Termine betroffen waren, und bei Bedarf die Wiederholungsregel anpassen.
Ursache: Das Kontingent wird pro Termin abgezogen, inklusive Add-Ons. Bei langen Serien mit mehreren Terminen pro Woche kann das Guthaben schnell verbraucht sein. Lösung: Anzahl der Termine prüfen und das Kontingent-Volumen entsprechend anpassen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> Abgrenzung: "Buchungsserie" = feste vordefinierte Termine am Angebot (Block-Buchung, z. B. 8-wöchiger Kurs). "Wiederkehrende Buchung" = Kund:in konfiguriert Wiederholungsregel selbst (flexibel). Zwei verschiedene Features. Kernregel: "Unendlich + sofort bezahlen" geht nicht. Häufigster Grund, warum Kund:innen keine unendliche Serie einstellen können: Zahlungsmodus prüfen. UI-Pfad: Ressource > Buchungsoption > Erweiterte Einstellungen > Toggle "Wiederkehrende Buchungen erlauben". Zahlungsmodus: Reiter Zahlungen > Zahlungsmodus für wiederkehrende Buchungen. Verwandte Artikel: Buchungsserien (feste Terminserien), Zusatzoptionen (Add-Ons), Buchungskontingente (Guthaben-Verbrauch).
>
> Storno: Der Zwei-Button-Dialog erscheint nur auf einem Serien-Element (`is_series` = `series_id` gesetzt), nicht auf der Anker-Buchung (`is_series_master` = `series_type` gesetzt). Shop: Buchungsseite > **Stornieren** > **Termin absagen** oder **Diesen und folgende Termine absagen**. Admin: Anker-Buchung > Panel **Buchungsserie** > Folgetermin > **Stornieren** > dieselben zwei Buttons. Storno der Anker-Buchung storniert die restlichen offenen Termine mit, ohne Strategie-Dialog. Backend-Strategie `series` und i18n-Key `cancelEntireSeries` existieren, die sichtbare UI sendet sie nicht. Derselbe Dialog gilt auch für feste Buchungsserien.
# Ressourcen-Status
Source: https://docs.anny.co/resource-status
Steuere pro Ressource separat, ob sie sichtbar, buchbar und abrechnungsrelevant ist.
Mit dem Ressourcen-Status steuerst du in anny für jede Ressource einzeln, ob sie für Kund:innen sichtbar, buchbar oder nur intern verfügbar ist. So legst du Ressourcen wie Trainer oder Räume kostenlos zur Ansicht an, ohne dass sie deine Abrechnung beeinflussen.
## Wie funktioniert der Ressourcen-Status?
Jede Ressource hat ein **Status-Dropdown** mit fünf Optionen. Der Status bestimmt in Kombination mit der Einstellung **Buchung aktivieren** in den Service-Einstellungen, wie sich die Ressource verhält.
| Status | Sichtbarkeit | Buchbarkeit | Abrechnung |
| - | - | - | - |
| Live zur Buchung | Für Endnutzer:innen sichtbar | Ja | Zählt zur Abrechnung |
| Live zur Ansicht | Für Endnutzer:innen sichtbar | Nein | Kostenlos |
| Intern zur Buchung | Nur Admins | Ja (intern) | Zählt zur Abrechnung |
| Intern zur Verwaltung | Nur Admins | Nein | Kostenlos |
| Archiviert | Nicht sichtbar | Nein | Kostenlos |
Die bisherigen Bezeichnungen wurden umbenannt: "Aktiv" heißt jetzt **Live**, "Inaktiv" heißt jetzt **Intern**.
Das Status-Dropdown zeigt die fünf verfügbaren Optionen. Der aktuell gesetzte Status bestimmt zusammen mit der Buchungseinstellung das Gesamtverhalten der Ressource.
Auch bei deaktivierter Buchung kannst du weiterhin Blocker manuell pflegen oder über den Kalender-Sync verwalten.
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest Trainer, Räume oder Equipment als Info-Ressourcen anzeigen, ohne dass sie buchbar sind:** Setze den Status auf "Live zur Ansicht". Die Ressource ist für Kund:innen sichtbar, aber nicht buchbar und kostenlos.
* **Du bereitest eine neue Ressource vor oder testest ein Setup:** Nutze "Intern zur Verwaltung". Nur Admins sehen die Ressource, sie ist kostenlos und wird nicht veröffentlicht.
* **Du brauchst eine Ressource, die nur intern (z. B. durch Admins) gebucht werden kann:** Wähle "Intern zur Buchung". Die Ressource ist nicht öffentlich sichtbar, aber intern buchbar und zählt zur Abrechnung.
* **Nicht geeignet für:** Ressourcen, die du dauerhaft nicht mehr brauchst. In diesem Fall nutze den Status "Archiviert", um die Ressource vollständig zu deaktivieren.
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Communities:** Wenn eine Ressource einer Community zugewiesen ist, gelten die Sichtbarkeitsregeln der Community zusätzlich zum Ressourcen-Status. Der Status steuert die Grundsichtbarkeit, die Community schränkt weiter ein.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| **Status-Dropdown** | Wählt einen der 5 Status-Modi |
| **Buchung aktivieren** | Schaltet Buchbarkeit für die Ressource ein/aus |
Die Einstellung "Buchung aktivieren" findest du in den Service-Einstellungen der Ressource. Sie steuert in Kombination mit dem Status, ob Buchungen auf dieser Ressource möglich sind.
## Praxisbeispiele
Du bietest Kurse an und möchtest Trainer und Raum als Zusatzinformation anzeigen, ohne dass sie separat buchbar sind oder in die Abrechnung zählen.
Öffne die Kurs-Ressource und setze das **Status-Dropdown** auf **Live zur Buchung**. Stelle sicher, dass **Buchung aktivieren** in den Service-Einstellungen aktiv ist.
Öffne die Trainer-Ressource und setze das **Status-Dropdown** auf **Live zur Ansicht**. Die Buchung ist automatisch deaktiviert.
Öffne die Raum-Ressource und setze das **Status-Dropdown** auf **Live zur Ansicht**.
Kund:innen sehen Kurs, Trainer und Raum auf der Buchungsseite. Nur der Kurs ist buchbar und zählt zur Abrechnung. Trainer und Raum sind kostenlos.
Du möchtest eine neue Ressource vorbereiten und testen, bevor sie veröffentlicht wird.
Erstelle eine neue Ressource mit den gewünschten Einstellungen.
Setze das **Status-Dropdown** auf **Intern zur Verwaltung**. Die Ressource ist nur für Admins sichtbar, nicht buchbar und kostenlos.
Konfiguriere Zeitpläne, Services und weitere Einstellungen. Nur Admins können die Ressource im Admin-Bereich sehen und bearbeiten.
Wenn das Setup abgeschlossen ist, ändere den Status auf **Live zur Buchung**, um die Ressource für Kund:innen freizugeben.
## FAQ
Ja. Die bisherigen Status wurden automatisch umbenannt: "Aktiv" heißt jetzt "Live" und "Inaktiv" heißt jetzt "Intern". Deine bestehende Konfiguration bleibt dabei erhalten.
Nein. Nur Ressourcen mit aktivierter Buchung (Status "Live zur Buchung" oder "Intern zur Buchung") zählen zur Abrechnung. Alle anderen Status sind kostenlos.
Ja. Auch wenn die Buchung deaktiviert ist, kannst du Blocker manuell erstellen oder über den Kalender-Sync verwalten.
Archivierte Ressourcen sind weder für Admins im Standard-View noch für Endnutzer:innen sichtbar. Sie sind nicht buchbar und zählen nicht zur Abrechnung.
## Troubleshooting
Die Ressource hat vermutlich den Status "Intern zur Verwaltung", "Intern zur Buchung" oder "Archiviert". Nur Ressourcen mit dem Präfix "Live" sind für Endnutzer:innen sichtbar. Öffne die Ressource und setze den Status auf "Live zur Buchung" oder "Live zur Ansicht".
Der Status steht auf "Live zur Ansicht" oder die Einstellung "Buchung aktivieren" ist deaktiviert. Prüfe beides: Setze den Status auf "Live zur Buchung" und stelle sicher, dass "Buchung aktivieren" in den Service-Einstellungen aktiv ist.
Das sollte nicht vorkommen. Prüfe, ob der Status wirklich korrekt gespeichert wurde und nicht versehentlich "Intern zur Buchung" ausgewählt ist. Bei "Intern zur Buchung" zählt die Ressource zur Abrechnung, bei "Intern zur Verwaltung" nicht.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Exakter UI-Pfad Status: **Ressource** > **Status-Dropdown** (5 Optionen: Live zur Buchung, Live zur Ansicht, Intern zur Buchung, Intern zur Verwaltung, Archiviert)
> * Billing-Regel: Nur Status mit aktiver Buchung (Live zur Buchung, Intern zur Buchung) zählen zur Abrechnung. Alle anderen drei Status sind kostenlos.
> * Terminologie-Mapping: Alt "Aktiv" = Neu "Live", Alt "Inaktiv" = Neu "Intern"
> * Abgrenzung Archiviert vs. Intern zur Verwaltung: Archiviert = komplett unsichtbar (auch für Admins nicht im Standard-View). Intern zur Verwaltung = nur für Admins sichtbar und bearbeitbar.
> * Blocker-Hinweis: Auch bei deaktivierter Buchung können Blocker manuell gepflegt oder via Kalender-Sync verwaltet werden.
> * Verwandte Artikel: "Ressource konfigurieren" für allgemeine Ressourcen-Einstellungen, "Communities" für Sichtbarkeitsregeln auf Community-Ebene.
# Ressource konfigurieren
Source: https://docs.anny.co/ressourcen-konfigurieren
Erstelle und konfiguriere Ressourcen in anny, um sie für deine Kund:innen buchbar zu machen.
Ressourcen sind das Herzstück von anny. Eine Ressource kann alles sein, was du zur Buchung anbieten möchtest und das nur begrenzt verfügbar ist: Räume, Equipment, Arbeitsplätze, Events oder Beratungen. In dieser Anleitung richtest du eine Ressource vollständig ein.
**Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen** und **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung** (Child-Ressourcen) müssen unter **Account-Einstellungen** → **Features** aktiviert werden, bevor die jeweiligen Verfügbarkeitstypen zur Auswahl stehen.
## Ressource erstellen und konfigurieren
Öffne aus der Menüleiste die **Ressourcen** und klicke oben rechts auf **Neu+**. Eine neue, leere Ressource wird erstellt.
Konfiguriere die Grunddaten deiner Ressource:
1. **Bild**: Lade ein Bild im Querformat hoch oder wähle eines aus der Galerie.
2. **Name**: Wähle einen aussagekräftigen Namen. Bei mehreren Ressourcen empfehlen wir eine wiedererkennbare Bezeichnung.
3. **URL**: Passe die URL-Endung an, damit der Link auf der Buchungsseite logisch und einheitlich ist (z. B. `https://anny.co/book/meeting-2-stairways-to-heaven`).
4. **Kategorie**: Ordne die Ressource einer Kategorie zu (z. B. Meetingraum, Parkplatz, Flex Desk, Workshop).
5. **Gruppe**: Ordne die Ressource optional einer Gruppe zu zur internen Verwaltung (z. B. Fachbereich, Abteilung).
6. **Beschreibung**: Füge eine Beschreibung mit der Toolbar hinzu. Du kannst Überschriften, Listen, Bilder, Videos und Tabellen einfügen. Über das **@-Zeichen** verlinkst du direkt auf andere Ressourcen, Abo-Pläne oder Buchungspakete.
7. **Dateien**: Lade optional ein Bild oder Video hoch, das auf der Ressourcenseite angesehen und heruntergeladen werden kann.
8. **Eigenschaften**: Erstelle filterbare Eigenschaften (Checkbox, Zahl oder Text), nach denen Kund:innen auf der Buchungsseite filtern können.
9. **Standort**: Gib den Standort als Adresse, Online oder keinen Standort an.
Unter dem Reiter **Verfügbarkeit** legst du fest, wie oft die Ressource gleichzeitig gebucht werden kann:
| Typ | Beschreibung | Beispiel |
| - | - | - |
| **Einfach verfügbar** | Kann nur einmal zur gleichen Zeit gebucht werden. | Meetingraum, Coach, Trainer |
| **Mehrfach verfügbar** | Kann bis zur eingestellten Anzahl gleichzeitig gebucht werden. | Event, Workshop, Kurs |
| **Child-Ressourcen** | Kann mehrfach gebucht werden, wobei jeder Buchung eine konkrete Option aus einer Liste zugewiesen wird. | Arbeitsplätze, Fahrzeuge, Parkplätze |
Lege **Räume und Sportplätze als eigene Ressourcen** an, nicht als Child-Ressourcen. Im übergreifenden Kalender (Menü **Kalender**) werden Child-Ressourcen zusammengefasst: Du siehst Belegungszahlen der übergeordneten Ressource, nicht die einzelnen Plätze nebeneinander. Den Kalender der Child-Ressourcen siehst du erst, wenn du die übergeordnete Ressource aufklappst (**Child-Ressourcen anzeigen**) oder ihre Detailseite öffnest. Für Arbeitsplätze, Parkplätze, Sitzplätze oder Schließfächer sind Child-Ressourcen das passende Modell.
Trage unter **Verfügbarkeit** deine regelmäßigen Verfügbarkeiten oder verfügbaren Termine ein. Einzelne Wochentage können mehrfach angelegt werden, um z. B. eine Mittagspause abzubilden.
Die Zeitangaben auf der Ressource überschreiben die der Buchungsoption. Sie müssen identisch oder größer als die der Buchungsoption sein.
Prüfe, wie deine Ressource auf der Buchungsseite aussieht: Klicke in der Ressourcenliste oben rechts auf die **drei Punkte** und wähle **Anzeigen**. Die Ressource öffnet sich in der Buchungsansicht, auch wenn sie noch nicht live geschaltet ist.
Setze die Ressource über den Status-Button in der Ressourcenliste auf **live**, damit sie auf der Buchungsseite sichtbar wird.
Bilder für Ressourcen müssen im **Querformat** hochgeladen werden (optimal: 968 x 544 Pixel). Im Hochformat hochgeladene Bilder werden automatisch gedreht. Für Banner verwende 1920 x 1080 Pixel, für Logos 400 x 400 Pixel.
## Ergebnis prüfen
Deine Ressource ist korrekt konfiguriert, wenn sie in der Ressourcenliste als **live** angezeigt wird und auf der Buchungsseite sichtbar ist. Prüfe dort, ob Bild, Beschreibung, Eigenschaften und Verfügbarkeiten korrekt dargestellt werden.
## FAQ
Eine Ressource ist das übergeordnete buchbare Objekt (z. B. ein Büro mit mehreren Arbeitsplätzen). Child-Ressourcen sind die konkreten Einzeloptionen innerhalb dieser Ressource (z. B. Platz 1, Platz 2, Platz 3). Ob Kund:innen die Option selbst wählen, steuerst du unter **Ressource** → **Verfügbarkeit** (Child-Ressourcen / Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung) mit **Kunde darf Optionen wählen**. Ist die Option aus, weist anny die Child-Ressourcen automatisch in aufsteigender Reihenfolge (Name) zu. Für Tische, die einer Gruppe exklusiv gehören sollen, kombiniere Child-Ressourcen mit [Exklusiven Zeitfenstern](/exclusive-time-slots).
Immer dann, wenn du die Belegung jedes Raums oder Platzes im übergreifenden Kalender sehen und filtern willst. Child-Ressourcen erscheinen dort nur als Summe der übergeordneten Ressource. Deshalb: Meetingräume, Seminarräume und Sportplätze jeweils als eigene Ressource mit **Einfach verfügbar**. Child-Ressourcen eignen sich für austauschbare Einheiten wie Desks, Parkplätze, Sitzplätze oder Schließfächer.
Pro Buchungsoption kannst du die Buchungsart einstellen:
* **Standard**: Eine Buchung blockiert die Ressource für den Zeitraum. Bei mehrfach verfügbaren Ressourcen wird pro Buchung eine Kapazitätseinheit blockiert.
* **Transparent**: Buchungen blockieren die Ressource nicht. Damit sind unbegrenzt viele Buchungen für denselben Zeitraum möglich.
* **Mehrfach**: Eine einzelne Buchung blockiert die eingestellte Anzahl an Kapazitätseinheiten (z. B. für Gruppentickets). Nur für mehrfach verfügbare Ressourcen.
* **Vollständig**: Eine Buchung blockiert die gesamte Kapazität der Ressource (z. B. um eine Ressource mit Child-Ressourcen als Ganzes zu buchen).
Klicke über die drei Punkte oben rechts auf der Ressource auf **Übersetzen** und wähle die gewünschte Zielsprache. Für Child-Ressourcen können ebenfalls eigene Übersetzungen für die Namen hinterlegt werden.
Das Feature muss zuerst aktiviert werden: Navigiere zu **Avatar** (oben rechts) → **Account-Einstellungen** → **Features** und aktiviere **Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung**.
Unter **Ressource** → **Verfügbarkeit**, sobald der Typ Child-Ressourcen aktiv ist. Der Toggle heißt **Kunde darf Optionen wählen**. Er ist nicht sichtbar, wenn eine Child-Ressource eine verfügbare Anzahl größer 1 hat. Die Option ist nicht mit [Exklusiven Zeitfenstern](/exclusive-time-slots) kombinierbar: Dort weist anny Child-Ressourcen automatisch zu.
## Troubleshooting
Bei Ressourcen können nur Bilder im Querformat hochgeladen werden. Bilder im Hochformat werden automatisch gedreht. Lade das Bild erneut im Querformat hoch.
Die Dateigröße ist wahrscheinlich zu groß. Reduziere die Dateigröße und versuche es erneut.
Ein verpixeltes Bild entsteht, wenn die Auflösung zu niedrig ist. Verwende mindestens 968 x 544 Pixel für Ressourcen-Bilder. anny ist responsiv: In kleineren Ansichten können die äußeren Bereiche des Bildes abgeschnitten werden. Positioniere wichtige Inhalte daher immer mittig.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad Ressource anlegen: Menüleiste → Ressourcen → Neu+
> * UI-Pfad Child-Ressourcen: Ressource → Verfügbarkeit → Child-Ressourcen anzeigen
> * Toggle **Kunde darf Optionen wählen** (`settings.checkout.customerCanPickChildren`): Ressource → Verfügbarkeit (Child-Modus). Aus = automatische Zuweisung aufsteigend nach Name. Versteckt bei Child-quantity > 1. Nicht kombinierbar mit Exklusiven Zeitfenstern (CRs werden dort automatisch zugewiesen).
> * Feature-Aktivierung nötig für: „Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen“ (mehrfach buchbar) und „Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung“ (Child-Ressourcen) unter Avatar → Account-Einstellungen → Features.
> * „Mehrfachverfügbarkeit mit Zuweisung“ = Child-Ressource (Leitbegriff). Nicht verwechseln mit „Mehrfachverfügbarkeit von Ressourcen“ (= einfache Kapazitätserhöhung ohne konkrete Zuordnung).
> * Kalender: Ressourcen mit `hasChildren` oder `quantity > 1` erscheinen im Organisationskalender aggregiert (Belegungszahlen, nicht einzelne Buchungsblöcke). Child-Ressourcen-Zeilen erst nach Expand (`Child-Ressourcen anzeigen`) oder auf der Ressourcendetailseite (Fullscreen-Kalender mit Child-Resource-Timeline). Listen filtern standardmäßig `exclude_child_resources`.
> * Empfehlung: Räume und Sportplätze = eigene Ressourcen (Einfach verfügbar). Child-Ressourcen = Desks, Parkplätze, Sitzplätze, Schließfächer, Fahrzeuge.
> * Zeitplan-Hierarchie: Zeitangaben Ressource überschreiben Zeitangaben Buchungsoption. Ressource >= Buchungsoption.
> * Buchungsarten (Standard, Transparent, Mehrfach, Vollständig) werden auf der Buchungsoption konfiguriert, nicht auf der Ressource selbst.
> * Bildformat Ressource: nur Querformat, optimal 968x544 px. Hochformat wird automatisch gedreht.
> * Verwandte Artikel: Buchungsoption konfigurieren (/buchungsoption-konfigurieren), Zeitpläne & Termine (/zeitplaene-termine), Exklusive Zeitfenster (/exklusive-zeitfenster).
# Admin-Nutzer und Rollen verwalten
Source: https://docs.anny.co/roles-and-permissions
Lade Admin-Nutzer ein, weise Rollen zu und steuere Berechtigungen granular pro Ressource.
Mit der Nutzerverwaltung in anny bestimmst du, welche Personen sich in deinen Account einloggen dürfen und welche Rechte sie haben. Du erreichst die Nutzerverwaltung über deinen **Avatar** (oben rechts) → **Admin-Nutzer verwalten**. Dort siehst du alle aktiven Admin-Nutzer mit Name, E-Mail-Adresse, Beitrittsdatum und zugewiesener Rolle.
## Nutzer einladen
Offene Einladungen werden auf derselben Seite angezeigt. Du siehst dort auch, wann die Einladung versendet wurde und wie lange sie gültig ist. Bei Bedarf kannst du die Einladung zurückziehen.
Navigiere zu deinem Avatar und öffne die **Admin-Nutzerverwaltung**.
Klicke oben rechts auf das **+ Einladen**, um jemanden einzuladen. Trage den Namen, die E-Mail-Adresse sowie die Rolle für die Person ein. Optional können an der jeweiligen Rolle noch Anpassungen vorgenommen werden, indem die Häkchen bei den Berechtigungen entfernt oder hinzugefügt werden.
## Rollen erstellen und zuweisen
Rollen sind wiederverwendbare Berechtigungssets, die jedem Admin zugewiesen werden können. So musst du nicht für jeden Nutzer individuelle Rechte anlegen.
### Rollenbeispiele
| Rolle | Beschreibung | Typischer Einsatz |
| - | - | - |
| (Super-) Admin | Berechtigungsstufe Verwalten für alle Bereiche. Uneingeschränkte Kontrolle über den gesamten Account. | Zentrale IT-Verwaltung, Account-Inhaber:in. Max. 1-2 pro Account empfohlen. |
| Ressourcen-spezifischer Admin | Bearbeitender Zugriff auf ausgewählte Ressourcen. Kein Zugriff auf andere Bereiche. | Abteilungsleiter:innen, Facility Manager für bestimmte Räume oder Fahrzeuge. |
| Buchungs-spezifische Rolle | Nur lesender Zugriff auf Buchungen. Keine Änderungen möglich. | Empfang, Sicherheitspersonal, Facility Management. |
### Standardrolle Reception
Neue Organisationen erhalten automatisch die Rolle **Reception**. Diese Rolle darf Buchungen ansehen und bearbeiten, Bestellungen und Kund:innen verwalten sowie Rechnungen erstellen und bearbeiten. Sie hat keinen vollen Zugriff auf Account-Einstellungen, Integrationen oder die Nutzerverwaltung.
Bestehende Organisationen ziehen diese Vorgaben nicht automatisch nach. Wenn du **Reception** schon nutzt, prüfe die Rolle unter **Avatar** → **Admin-Nutzer verwalten** → **Rollen** und ergänze bei Bedarf **Rechnungen** mit **Erstellen** und **Bearbeiten**.
## Berechtigungen im Überblick
Jeder Admin-Nutzer erhält pro Bereich eine Berechtigungsstufe:
| Stufe | Bedeutung |
| - | - |
| Verwalten | Alle folgenden Rechte (höchste Stufe) |
| Listen | Listenansicht im Seitenmenü |
| Ansehen | Ressource oder Buchungsoption öffnen |
| Erstellen | Neue Elemente anlegen |
| Bearbeiten | Bestehende Elemente verändern (Text, Bilder, Preise) |
| Löschen | Elemente entfernen |
### Berechtigungsbereiche
Berechtigungen können auf folgende Bereiche angewendet werden:
| Bereich | Umfasst |
| - | - |
| **Ressource** | Beschreibung, Eigenschaften, Zeiten |
| **Services** | Buchungsoptionen und Services |
| Verfügbare Timeslots | Unregelmäßige Zeitfenster (Events) |
| Synchronisierte Kalender | Verbundene Kalender, Blocker |
| **Communities** | Communities |
| **Abo-Pläne** | Preise, Beschreibung, verbundene Communities |
| Abonnements | Kundenabonnements und Mitgliedschaften |
| Buchungskontingente | Kontingente pro Kunde |
| Buchungspakete | Buchungspakete |
| Buchungscodes | Buchungscodes |
| **Karten** | Interaktive Lagepläne |
| Standorte | Standorte aller Ressourcen/Karten |
| Gutscheine | Gutscheine vergeben und verwalten |
| Buchungen | Alle getätigten Buchungen |
| Bestellungen | Gesamte Bestellungen |
| Kunden | Buchende Personen |
| Check-In und Check-Out | Check-in/Check-out (auch per Scan) |
| Rechnungen | Rechnungen |
| Importe | Datenimporte |
| Export Zeitpläne | Automatische Rechnungsexporte |
| Exportziele | Ziel-E-Mail-Adressen der Exporte |
| Kontoauszüge | Guthaben aus Online-Zahlungen |
| Account | Account-Beschreibung, Impressum |
| Integration | Schnittstellen zu externen Systemen |
| Nutzer-Einladung | Weitere Nutzer in den Adminbereich einladen |
| Displays | Raumdisplays und Anzeigetafeln |
| Rollen | Zugriffsrechte der Rollen |
| Nutzer | Nutzer im Adminbereich |
| Warteschlangen | Warteschlangen einer Aufrufanlage |
| Schnellaufruf | Schnellaufruf einer Aufrufanlage |
| Tags | Tags anlegen, bearbeiten, sortieren und löschen. Tags vergeben darf, wer den Datensatz bearbeiten darf. |
**Fettgedruckte** Bereiche können zusätzlich auf bestimmte Elemente eingeschränkt werden (z. B. nur bestimmte Ressourcen oder Communities).
## Berechtigung eines Nutzers anpassen
Du kannst die Berechtigungen eines einzelnen Nutzers individuell anpassen, ohne die zugewiesene Rolle global zu verändern.
Eingeschränkte Berechtigungen lassen sich auf Ressourcen-, Gruppen- oder Kategorie-Ebene vergeben. So kannst du z. B. einem Abteilungsleiter nur die Konferenzräume seiner Abteilung freigeben.
## Ergebnis prüfen
Nach der Einrichtung erkennst du den Erfolg an folgenden Punkten:
* Der eingeladene Nutzer erscheint in der Nutzerverwaltung mit der zugewiesenen Rolle.
* Beim Login sieht der Nutzer nur die Bereiche und Ressourcen, für die Berechtigungen vergeben wurden.
* Neue Rollen erscheinen im Reiter Rollen und können bei Einladungen ausgewählt werden.
## FAQ
Ja. Über die drei Punkte in der Zeile des Nutzers kannst du individuelle Berechtigungen setzen, die unabhängig von der globalen Rolle gelten.
Die Änderung wirkt sich auf alle Nutzer aus, denen diese Rolle zugewiesen ist. Individuelle Berechtigungsanpassungen (über die drei Punkte) bleiben davon unberührt.
Wir empfehlen maximal 1-2 Super Admins pro Account. Alle accountweiten Einstellungen (Nutzerverwaltung, Integrationen, Webhooks, Exporte/Importe) sollten ausschließlich von dieser Rolle verwaltet werden.
Nein. Eingeschränkte Berechtigungen können nur auf Ressourcen-, Gruppen- oder Kategorie-Ebene vergeben werden. Eine Zuordnung auf Community-Ebene ist aktuell nicht möglich.
Ja, wenn die Gruppe selbst in seinem Geltungsbereich liegt oder er jede Leistung in der Gruppe bearbeiten darf. Eine leere Gruppe kann ein eingeschränkter Admin nicht ändern.
Ja, wenn du die Organisation bearbeiten darfst (Standardrolle Super Admin). Über die drei Punkte in der Zeile wählst du **Benachrichtigungen verwalten**. Details im Artikel [Admin-Benachrichtigungen](/admin-notifications).
## Troubleshooting
Prüfe in der Nutzerverwaltung über die drei Punkte, ob die eingeschränkten Berechtigungen korrekt auf die gewünschten Ressourcen gesetzt sind. Ohne aktive Einschränkung hat ein Nutzer mit dem Recht Ansehen auf Ressource-Ebene Zugriff auf alle Ressourcen.
Bei aktiver SSO- oder SCIM-Anbindung kann die automatische Nutzerprovisionierung individuelle Berechtigungen überschreiben. Prüfe die Attribute-Mapping-Konfiguration und stelle sicher, dass Rolleninformationen korrekt übergeben werden.
Stelle sicher, dass in deinem Account Ressourcengruppen angelegt sind. Die Gruppen-/Kategorie-Auswahl wird nur angezeigt, wenn entsprechende Gruppen existieren.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad zur Nutzerverwaltung: Avatar (oben rechts), dann Admin-Nutzer verwalten
> * Alternativer Einladungsweg: In der Ressourcenübersicht (Menü, Ressourcen) über die drei Punkte einer Ressource können Admins direkt für diese Ressource eingeladen werden. Dort lassen sich E-Mail, Rolle und spezifische Rechte eintragen. Dieser Weg ist nützlich, wenn ein Admin nur eine bestimmte Ressource verwalten soll.
> * Die Berechtigungsstufe Verwalten enthält automatisch ALLE untergeordneten Rechte (Listen, Ansehen, Erstellen, Bearbeiten, Löschen). Eine separate Vergabe ist nicht nötig.
> * Eingeschränkte Berechtigungen sind NUR auf Ressourcen-, Gruppen- oder Kategorie-Ebene möglich, NICHT auf Community-Ebene (häufige Kundenanfrage, Feature in Planung).
> * Servicegruppen update/delete: erlaubt wenn Ability auf der Gruppe, Gruppe im Servicegruppen-Scope, oder Service-Scope deckt jede Leistung der Gruppe. Leere Gruppen bleiben für eingeschränkte Admins gesperrt. Unscoped Service-Admins unverändert.
> * Empfehlung: max. 1-2 (Super-) Admins pro Account. Account-Einstellungen, Nutzerverwaltung, Integrationen, Webhooks und Exporte sollten nur von Super Admins verwaltet werden.
> * Bei SSO/SCIM-Anbindung: Automatische Provisionierung kann individuelle Berechtigungsanpassungen (über drei Punkte) überschreiben.
> * Child-Ressourcen sind in der Ressourcen-Berechtigung enthalten, wenn die übergeordnete Ressource ausgewählt wird.
> * Verwandter Artikel für Nutzereinführung: Einführung für Admin User
> * Default role title is hardcoded **Reception**. New orgs and org duplicates get create/update on invoices plus existing booking/order/customer/scan abilities via `NewOrganizationRoleService::createReceptionRole`. No migration for existing Reception roles.
# Zeitpläne
Source: https://docs.anny.co/schedules
Definiere regelmäßige Öffnungszeiten für deine Ressourcen und steuere saisonale Abweichungen über mehrere Zeitpläne.
Zeitpläne legen fest, wann deine Ressourcen regelmäßig verfügbar sind. Du definierst Wochentage und Uhrzeiten, und anny zeigt nur in diesen Zeitfenstern buchbare Slots an. Über mehrere Zeitpläne mit unterschiedlicher Priorität steuerst du saisonale Abweichungen, ohne bestehende Konfigurationen zu ändern.
Jede Ressource benötigt mindestens einen verbundenen Zeitplan oder einen verfügbaren Termin, damit sie auf der Buchungsseite angezeigt wird.
## Wie funktionieren Zeitpläne?
Ein Zeitplan besteht aus einer oder mehreren regelmäßigen Verfügbarkeiten: Wochentag + Start- und Endzeit. Sobald du einen Zeitplan mit einer Ressource verbindest, erzeugt anny daraus die buchbaren Slots gemäß der Buchungsoption (Dauer, Intervall, Puffer).
Zeitpläne können mit mehreren Ressourcen geteilt werden. Änderungen am Zeitplan wirken sich sofort auf alle verbundenen Ressourcen aus.
Optional begrenzt du einen Zeitplan auf einen **Verfügbarkeitszeitraum** (Start- und Enddatum). Ohne Eintrag gilt der Zeitplan dauerhaft.
### Prioritätslogik bei mehreren Zeitplänen
Pro Ressource kannst du mehrere Zeitpläne hinterlegen. Die Reihenfolge bestimmt die Priorität: Zeitpläne weiter oben in der Liste haben Vorrang. Ein Zeitplan mit Verfügbarkeitszeitraum überschreibt in seinem Gültigkeitsfenster die darunterliegenden Zeitpläne. Passe die Reihenfolge per Drag & Drop an.
## Wann nutze ich das?
* **Du hast feste, wiederkehrende Öffnungszeiten (z. B. Mo bis Fr, 9:00 bis 18:00 Uhr)**: Ein einzelner Zeitplan ohne Verfügbarkeitszeitraum deckt das ab.
* **Du brauchst saisonale Abweichungen (z. B. Sommeröffnungszeiten, Ferienzeitraum)**: Lege einen Sonderzeitplan mit Verfügbarkeitszeitraum an und positioniere ihn oberhalb des Standardzeitplans.
* **Mehrere Ressourcen teilen dieselben Zeiten**: Verbinde einen gemeinsamen Zeitplan mit allen betroffenen Ressourcen.
* **Nicht geeignet für**: Einmalige Events, Kurse oder Workshops mit konkretem Datum. Nutze dafür [Verfügbare Termine](/available-slots).
## Zusammenhang mit anderen Features
* **[Service-Zeitpläne](/service-schedules):** Schränken die Verfügbarkeit auf Buchungsoptionsebene zusätzlich ein, ohne die Ressourcen-Zeitpläne zu verändern.
* **[Globale Blocker](/global-blockers):** Sperren mehrere Ressourcen gleichzeitig für einen Zeitraum, unabhängig von Zeitplänen.
* **[Smart Availability](/smart-availability):** Berechnet die kombinierte Verfügbarkeit verbundener Ressourcen dynamisch.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Titel | Aussagekräftiger Name (z. B. "Standardzeiten") |
| Regelmäßige Verfügbarkeit | Wochentag + Start-/Endzeit |
| Verfügbarkeitszeitraum | Optionales Start-/Enddatum |
| Verfügbare Anzahl | Parallele Buchungen pro Slot |
| Verbundene Ressourcen | Ressourcen, die diesen Zeitplan nutzen |
Du kannst bestehende Zeitpläne mit mehreren Ressourcen verbinden, ohne sie neu anzulegen. Wechsle dafür im Zeitplan zum Reiter **Ressourcen** und füge weitere Ressourcen hinzu.
## Zeitplan erstellen
Öffne im Menü **Ressourcen** und wähle die gewünschte Ressource aus. Navigiere zum Reiter **Verfügbarkeit**.
Klicke unter **Verbundene Zeitpläne** auf **+ Hinzufügen** und wähle **Neuen Zeitplan erstellen**.
Gib deinem Zeitplan einen aussagekräftigen Titel (z. B. "Standardzeiten" oder "Sommeröffnungszeiten").
Klicke auf **Regelmäßige Verfügbarkeit hinzufügen** und wähle die gewünschten Wochentage mit Start- und Endzeit aus.
Falls der Zeitplan nur in einem bestimmten Zeitraum gelten soll, trage Start- und Enddatum im Feld **Verfügbarkeitszeitraum** ein. Ohne Eintrag gilt der Zeitplan dauerhaft.
Bestätige deine Eingaben mit **Speichern**.
## Praxisbeispiele
Ein Coworking-Space ist regulär Mo bis Fr von 8:00 bis 20:00 Uhr geöffnet. Über Weihnachten gelten verkürzte Zeiten (10:00 bis 16:00 Uhr).
Öffne die Ressource unter **Ressourcen** → **Verfügbarkeit**. Klicke auf **+ Hinzufügen** → **Neuen Zeitplan erstellen**. Titel: "Standardzeiten". Füge Mo bis Fr, 8:00 bis 20:00 Uhr als regelmäßige Verfügbarkeit hinzu. Speichere ohne Verfügbarkeitszeitraum.
Klicke erneut auf **+ Hinzufügen** → **Neuen Zeitplan erstellen**. Titel: "Weihnachtszeiten". Füge Mo bis Fr, 10:00 bis 16:00 Uhr hinzu. Trage im Feld **Verfügbarkeitszeitraum** den Ferienzeitraum ein (z. B. 23.12. bis 02.01.).
Ziehe den Sonderzeitplan per Drag & Drop oberhalb des Standardzeitplans. Im Ferienzeitraum greift nun automatisch der Sonderzeitplan.
Ein Fitnessstudio ist Mo bis Fr von 6:00 bis 22:00 Uhr geöffnet und am Wochenende von 8:00 bis 18:00 Uhr.
Öffne die Ressource unter **Ressourcen** → **Verfügbarkeit**. Klicke auf **+ Hinzufügen** → **Neuen Zeitplan erstellen**. Titel: "Öffnungszeiten".
Klicke auf **Regelmäßige Verfügbarkeit hinzufügen**. Wähle Mo bis Fr, 6:00 bis 22:00 Uhr.
Klicke erneut auf **Regelmäßige Verfügbarkeit hinzufügen**. Wähle Sa und So, 8:00 bis 18:00 Uhr. Speichere den Zeitplan.
## FAQ
Ja. Öffne den Zeitplan und wechsle zum Reiter **Ressourcen**. Dort kannst du beliebig viele Ressourcen hinzufügen, die denselben Zeitplan nutzen sollen.
Der Zeitplan weiter oben in der Liste hat Priorität. Nutze Drag & Drop, um die Reihenfolge anzupassen.
Ja. Lege einen separaten Zeitplan mit dem entsprechenden Verfügbarkeitszeitraum an und positioniere ihn oberhalb deines Standardzeitplans.
Die verfügbare Anzahl steuert, wie oft eine Ressource im selben Zeitfenster gleichzeitig gebucht werden kann (Kapazität pro Slot).
## Troubleshooting
Wahrscheinlich ist kein Zeitplan mit der Ressource verbunden. Öffne den Reiter **Verfügbarkeit** und stelle sicher, dass mindestens ein aktiver Zeitplan existiert.
Prüfe die Reihenfolge: Der Sonderzeitplan muss oberhalb des Standardzeitplans stehen. Außerdem muss der Verfügbarkeitszeitraum korrekt eingetragen sein.
Stelle sicher, dass die betroffenen Ressourcen tatsächlich mit diesem Zeitplan verbunden sind. Prüfe im Zeitplan den Reiter **Ressourcen**.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> Terminologie: "Öffnungszeiten" = Verbundene Zeitpläne (regelmäßig, wochentags). Zeitpläne heißen "verbunden", sobald sie mit einer Ressource verknüpft sind. Nicht verwechseln mit "Verfügbaren Terminen" (einmalig/seriell mit konkretem Datum) oder "Service-Zeitplänen" (buchungsoptionsspezifische Einschränkung).
>
> UI-Pfad: Ressource → Reiter "Verfügbarkeit" → Bereich "Verbundene Zeitpläne" (oben).
>
> Prioritätslogik: Bei mehreren Zeitplänen entscheidet die Reihenfolge (oben = höhere Priorität). Ein Zeitplan MIT Verfügbarkeitszeitraum überschreibt in seinem Gültigkeitsfenster die darunter liegenden Zeitpläne.
>
> Verfügbare Anzahl: Steuert, wie oft eine Ressource gleichzeitig im selben Zeitfenster gebucht werden kann (Kapazität).
>
> Verwandte Artikel: Verfügbare Termine → /available-slots | Service-Zeitpläne → /service-schedules | Globale Blocker → /global-blockers | Smart Availability → /smart-availability
# SCIM (User Provisioning)
Source: https://docs.anny.co/scim-user-provisioning
SCIM, System for Cross-domain Identity Management, ist ein offener Standard, der es dir ermöglicht, das Nutzerlebenszyklus-Management in Cloud-basierten Anwendungen und Diensten zu automatisieren. In diesem Artikel erklären wir dir, wie du eine SCIM-Integration mit anny durchführst.
## Für wen ist diese Funktion geeignet?
Diese Funktion richtet sich in erster Linie an IT-Admins. Sie ist besonders hilfreich für:
* Automatische Anlage neuer Mitarbeiter:innen, noch bevor diese sich das erste Mal einloggen.
* Sofortigen Entzug von Buchungsrechten, wenn jemand das Unternehmen verlässt.
* Zentrale Verwaltung und Synchronisierung von Profilattributen (wie Abteilungen oder Standorten) direkt aus dem IdP.
SCIM ist ideal für Organisationen, die manuelle Account-Pflege in anny komplett eliminieren und eine "Single Source of Truth" etablieren wollen.
## Was ändert sich durch SCIM?
* **Aus Admin-Sicht:** Du musst anny-Accounts nicht mehr manuell anlegen, anpassen oder deaktivieren. anny spiegelt automatisch den Status deines IdPs.
* **Aus Kund:innen-Sicht:** Nutzer:innen merken von der Umstellung nichts. Ihr Login erfolgt weiterhin über SSO (SAML), aber ihr Profil in anny ist immer auf dem neuesten Stand.
**Wichtig:** Sobald SCIM aktiv ist, werden Nutzerattribute (wie Name, Abteilung oder Rolle) *ausschließlich* über SCIM übertragen. Das bestehende Attribute Mapping über den regulären SSO-Login (SAML) wird ab diesem Moment von anny ignoriert, da SCIM als alleinige Datenquelle fungiert.
## Wo findest du die Funktion in anny?
Du findest die Konfiguration unter **Account-Einstellungen** > **SSO & Sicherheit**. Voraussetzungen:
* Du hast Admin-Zugriff in anny.
* Du hast Admin-Zugriff auf deinen Identity Provider (z. B. Microsoft Entra).
* Die anny-Anwendung existiert in deinem IdP bereits für den SSO-Login.

**Wichtig:** Der SCIM-Token wird dir in anny aus Sicherheitsgründen nur ein einziges Mal angezeigt. Kopiere ihn direkt und hinterlege ihn sofort in deinem System. Es gibt keine Schaltfläche, um den Token selbst neu zu erzeugen. Wenn du den Token verloren hast oder erneut brauchst, wende dich an den **anny Support**.
## So funktioniert die Logik
* Dein Identity Provider überwacht Änderungen an den zugewiesenen Nutzer:innen (z. B. neue Abteilung, Account-Sperrung).
* Tritt eine Änderung auf, sendet der IdP diese Info über einen unsichtbaren Kanal (Backchannel) an die SCIM-Schnittstelle von anny.
* anny validiert die Anfrage mithilfe des geheimen Tokens.
* Das Profil in anny wird sofort aktualisiert, völlig unabhängig davon, ob die Person gerade eingeloggt ist.
Durch diesen kontinuierlichen Hintergrundprozess haben beide Systeme stets denselben Datenstand.
## SCIM mit einem generischen IdP einrichten (z. B. Okta, Google)
Das Prinzip ist bei fast allen Anbietern identisch, auch wenn die Menüs anders heißen.
Wähle in anny unter **SSO & Sicherheit** > **SCIM** aus und kopiere URL und Token.
Öffne das Provisioning-Menü in deiner IdP-Anwendung (oft als "API Integration" oder "App Provisioning" bezeichnet).
Füge die Mandanten-URL als "Base URL" und den Token als "API Token" (oder Bearer Token) ein.
Teste die Verbindung und starte den Sync-Zyklus.
*Ergebnis:* Auch externe oder weniger verbreitete Systeme kommunizieren nun nahtlos mit der anny-Nutzerdatenbank.
## SCIM in Microsoft Entra einrichten
Mit dieser Anleitung richtest du SCIM so ein, dass Microsoft Entra deine Nutzer:innen automatisch für anny bereitstellt.
Öffne in anny die **Account-Einstellungen** > **SSO & Sicherheit** und wähle **SCIM** aus.
Kopiere die **Mandanten-URL** sowie den **Token**.
Öffne in Microsoft Entra die bestehende anny-Anwendung, für die du die Bereitstellung einrichten willst.

Gehe in den Bereich **Bereitstellung** und starte dort eine neue Konfiguration (oder wähle die vorhandene aus).
Trage die kopierte **Mandanten-URL** in das gleichnamige Feld ein und füge den **Token** in das Feld **Geheimes Token** ein.

Klicke auf **Verbindung testen**, um zu prüfen, ob Entra die SCIM-Schnittstelle von anny erreichen kann.
Speichere die Konfiguration, sobald der Test erfolgreich ist.
Aktiviere anschließend die Bereitstellung über den Button **Bereitstellung starten.**
Microsoft Entra stellt Nutzer:innen jetzt über SCIM bereit.
**Hinweis:** Die Bereitstellung dauert einige Zeit. Plane etwas Wartezeit ein, bevor du das Ergebnis in anny überprüfst.
# SEPA-Lastschrift für Abos
Source: https://docs.anny.co/sepa-direct-debit
Mandat nachträglich zuordnen, auf ein anderes Abo übertragen, Verwendungszweck und warum einzelne Rechnungen nicht eingezogen werden.
SEPA-Lastschrift ist in anny die Online-Zahlungsmethode für **Abos**, nicht für einmalige Buchungen. Stripe zieht fällige Abo-Rechnungen ein, sobald ein gültiges Mandat am Abo hinterlegt ist. Ein Mandat an einer offenen Rechnung löst den Einzug nicht automatisch nachträglich aus.
SEPA-Lastschrift setzt [Online-Zahlung](/online-payments) (Stripe Connect) voraus. Für Einmalbuchungen stehen andere Methoden zur Verfügung, siehe die Tabelle in [Online-Zahlung & Gebühren](/online-payments).
## Wie funktioniert SEPA in anny?
1. Kund:in oder Admin hinterlegt ein SEPA-Mandat am Abo (oder überträgt ein bestehendes Mandat).
2. Zum Abrechnungszeitpunkt erzeugt anny die Abo-Rechnung und stößt den Einzug an.
3. Die Zahlung bleibt **ausstehend**, bis Stripe den Einzug abgeschlossen hat. Das dauert in der Regel mehrere Werktage.
4. Schlägt der Einzug fehl (z. B. keine Deckung, Mandat widerrufen), wiederholt anny die Abbuchung **nicht automatisch**.
Auszahlungen an dein Konto brauchen bei SEPA laut Stripe **6 Werktage** Verarbeitungszeit. Details zur Auszahlung stehen unter [Stripe Connect einrichten](/stripe-connect-setup).
## Mandat nachträglich auf eine Rechnung oder ein Abo legen
Ein nachträglich hinterlegtes Mandat gilt für **künftige** Einzüge dieses Abos. Offene Rechnungen werden dadurch nicht von selbst eingezogen. Die Kund:in kann eine offene Rechnung über den Zahlungslink bzw. die Rechnungsübersicht selbst bezahlen.
Gehe im Admin zu **Abos** und öffne das betroffene Abo.
Wähle **Zahlungsmethode ändern**. Du kannst eine Methode im Namen der Kund:in einrichten oder ein **bestehendes Mandat übertragen**. Die Kund:in muss informiert sein und zugestimmt haben.
Liegt bereits eine unbezahlte Rechnung vor, wird sie durch das Mandat nicht automatisch belastet. Die Kund:in zahlt sie über die offene Rechnung, oder du klärst den offenen Betrag separat.
Auf der Buchungsseite ändern Kund:innen die Methode unter **Abonnements** → drei Punkte → **Zahlungsmethode aktualisieren**, oder global unter **Profil** → **Zahlungsmethoden**.
## Mandat auf ein neues Abo übertragen
Bestehende Mandate kannst du beim Ändern der Zahlungsmethode auf ein anderes Abo derselben Kund:in übertragen (siehe Schritt oben).
**Abonnement übertragen** (Abo von einer Person auf eine andere) überträgt die Zahlungsmethode **nicht**. Zahlungsmethode und Rechnungs-E-Mail müssen am Ziel-Abo separat gesetzt werden.
## Verwendungszweck
| Kontext | Was auf dem Kontoauszug steht |
| - | - |
| Überweisung durch die Kund:in | Die **Rechnungsnummer**. Bitte Kund:innen, genau diese Nummer als Verwendungszweck anzugeben. |
| SEPA-Einzug über Stripe | Der **Verwendungszweck** deiner Organisation (Account-Einstellungen → Online-Zahlungen, max. 6 Zeichen) mit dem Präfix `anny`. |
Der Verwendungszweck der Organisation erscheint auf dem Kontoauszug der Kund:in, nicht als Freitext pro Rechnung.
## Warum wird Rechnung 10 eingezogen und Rechnung 11 nicht?
Typische Ursachen, wenn eine Abo-Rechnung eingezogen wird und die nächste nicht:
* **Zahlung noch ausstehend:** SEPA bleibt nach dem Anstoß erst einmal im Status ausstehend. Das ist kein Fehlschlag.
* **Einzug fehlgeschlagen:** Keine Deckung oder widerrufenes Mandat. anny unternimmt danach **keine** automatische Wiederholung. Filter in der Abo-Übersicht: **Fehlgeschlagene Zahlung**.
* **Kein Mandat am Abo:** Ohne gültige Zahlungsmethode am Abo entsteht die Rechnung, der Einzug startet nicht.
* **Mandat erst nach Rechnungsstellung hinterlegt:** Gilt nicht rückwirkend für die bereits offene Rechnung.
* **Abo übertragen:** Die Zahlungsmethode ist am neuen Abo nicht automatisch vorhanden.
anny informiert Kund:in und Admin bei fehlgeschlagenem Abo-Einzug. Weitere Einzüge startet anny nicht von selbst. Kontaktiere die Kund:in oder kündige das Abo, wenn der Betrag nicht beigetrieben werden kann.
## Bearbeitungszeiten
| Schritt | Dauer |
| - | - |
| SEPA-Einzug bis zur Bestätigung | Mehrere Werktage, Status zunächst ausstehend |
| Auszahlung an dein Bankkonto | 6 Werktage Verarbeitungszeit bei SEPA |
Kreditkarte und Wallets bestätigen in der Regel sofort. PayPal und TWINT stehen für Abos nicht zur Verfügung.
## FAQ
Nein. SEPA-Lastschrift ist in anny nur für Abo-Abrechnungen verfügbar.
Nein. Nach einem Fehlschlag musst du die offene Rechnung manuell klären oder die Kund:in eine neue Zahlung anstoßen lassen.
Zahlungsmethode und Rechnungs-E-Mail werden nicht übertragen. Lege am Ziel-Abo erneut eine Methode an oder übertrage ein bestehendes Mandat der neuen Person.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * SEPA = Stripe `sepa_debit`, nur Abos, nicht Einmalbuchungen. TWINT/PayPal nicht für Abos.
> * UI Admin: **Abos** → **Zahlungsmethode ändern**. Tooltip: bestehendes Mandat kann übertragen werden. Setzt `payment_setup_id`, `is_billed_offline`.
> * Mandat nach Rechnungsstellung zieht die offene Rechnung NICHT automatisch ein. Nova-Aktionen wie ChargeLastInvoice sind support-intern, nicht an Kund:innen dokumentieren.
> * **Abonnement übertragen** überträgt Zahlungsmethode und Billing-E-Mail NICHT (`transferSubscriptionNote`).
> * Verwendungszweck Überweisung = Rechnungsnummer. Stripe-Kontoauszug: Organisations-`statement_descriptor` max. 6 Zeichen, Präfix `anny`.
> * Kein Auto-Retry nach failed subscription charge. Filter **Fehlgeschlagene Zahlung**. Admin-Mail: anny unternimmt keine weiteren Schritte.
> * Auszahlung SEPA: 6 Werktage (siehe /stripe-connect-setup). Pending Refund wartet +1 Tag (`RefundCancellationInvoice`).
> * Gläubiger-ID intern: `DE89ZZZ00002355467` (`config/payment.php`), nicht als Kundenselbstservice bewerben.
> * Verwandte Artikel: /online-payments, /subscriptions-and-memberships, /manage-subscriptions, /invoicing, /stripe-connect-setup
# Service-First Flow
Source: https://docs.anny.co/service-first-flow
Stelle den Service in den Fokus: Kund:innen wählen zuerst die Leistung, dann optional die Ressource.
Mit dem Service-First Flow steht bei einer Buchung die Leistung im Vordergrund. Kund:innen wählen zuerst den Service (z. B. Herrenhaarschnitt, Beratung, Yoga-Kurs) und erst danach, falls erlaubt, die ausführende Person oder Ressource. anny weist die Ressource alternativ automatisch zu.
## Wie funktioniert der Service-First Flow?
Im Gegensatz zum Resource-First Flow (Kund:innen wählen zuerst eine konkrete Ressource, dann die Buchungsoption) dreht der Service-First Flow die Reihenfolge um:
1. Kund:innen sehen auf der Buchungsseite eine Liste aller Services
2. Nach Auswahl eines Services prüft anny die Verfügbarkeit aller verbundenen Ressourcen
3. Je nach Einstellung wird eine Ressource automatisch zugewiesen oder Kund:innen dürfen eine Präferenz wählen
4. Die Buchung wird abgeschlossen
### Zuweisungsstrategien
Wenn Kund:innen keine Ressource manuell auswählen (oder die manuelle Auswahl deaktiviert ist), greift eine der drei Zuweisungsstrategien:
| Strategie | Verhalten |
| - | - |
| First Available | Erste verfügbare Ressource nach definierter Reihenfolge |
| Round Robin | Rotierende Zuweisung für ausgewogene Auslastung |
| Random | Zufällige verfügbare Ressource |
Mit der Option "Kunde darf Präferenz auswählen" erlaubst du, dass Kund:innen manuell eine Ressource wählen und so die automatische Zuweisung umgehen. Die Verfügbarkeit wird dabei in Echtzeit geprüft und angezeigt.
### Der Service Manager
Alle Services werden zentral im **Service Manager** verwaltet (erreichbar über **Services** in der Menüleiste). Dort kannst du:
* Services erstellen, bearbeiten und gruppieren
* Die Reihenfolge per Drag & Drop anpassen
* Services auf der Buchungsseite ein- oder ausblenden (Globus-Icon)
* Über die drei Punkte den Service direkt auf der Buchungsseite anzeigen lassen
### Buchungsseite umstellen
Die Umstellung erfolgt über **Avatar** → **Account-Einstellungen** → Reiter **Einstellungen**:
| Einstellung | Beschreibung |
| - | - |
| Standard-Reiter auf Buchungsseite | Services oder Ressourcen als ersten Reiter festlegen |
| Gliederung von Ressourcen nach | Ressourcen in Kategorien oder Gruppen gliedern |
| Ressourcen auf Buchungsseite anzeigen | Reiter "Ressourcen" ein- oder ausblenden |
| Services auf Buchungsseite anzeigen | Reiter "Services" ein- oder ausblenden |
Je nach Einstellung ändert sich die URL deiner Buchungsseite. Wenn du Services als Standard-Reiter wählst, landen Kund:innen direkt auf der Service-Übersicht.
## Wann nutze ich das?
Wähle den Flow danach, **was Kund:innen zuerst entscheiden**.
| | Service-First | Resource-First |
| - | - | - |
| Kund:innen wählen zuerst | Die Leistung (Haarschnitt, Beratung, Anliegen) | Das konkrete Objekt (Raum 3, Platz A12, Fahrzeug) |
| Typische Angebote | Friseur, Massage, Coaching, Behördentermine | Meetingräume, Sportplätze, Schreibtische, Equipment |
| Ressource | Wird automatisch zugewiesen oder optional als Präferenz gewählt | Muss bewusst ausgewählt werden |
| Sichtbarkeit | Nur auf der **Organisations-Buchungsseite** unter `/explore/{org}/services` | Auf der Organisations-Buchungsseite **und** auf der globalen **Entdecken**-Seite |
**Wichtig:** Die globale Explore-Seite (**Entdecken** ohne Organisation) listet nur Ressourcen. Services erscheinen dort nicht. Wenn du Dienstleistungen verkaufst, müssen Kund:innen über den Organisationslink oder den Reiter **Services** auf deiner Buchungsseite einsteigen.
* **Du bietest Dienstleistungen an, die von verschiedenen Personen erbracht werden können** (z. B. Friseur, Massage, Coaching): Kund:innen wählen die Leistung, die Person ist zweitrangig oder wird automatisch zugewiesen
* **Du betreibst eine Behörde oder Beratungsstelle mit verschiedenen Anliegen** (z. B. Personalausweis, Meldebescheinigung): Kund:innen wählen ihr Anliegen, der zuständige Sachbearbeiter wird automatisch zugewiesen
* **Du möchtest die Auslastung gleichmäßig verteilen**: Die Zuweisungsstrategien Round Robin oder Random sorgen automatisch für eine ausgeglichene Verteilung
* **Nicht geeignet für**: Szenarien, in denen Kund:innen ein konkretes Objekt belegen möchten (z. B. einen bestimmten Raum, ein spezifisches Fahrzeug, einen Sportplatz). Hier ist der Resource-First Flow die bessere Wahl.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Smart Availability | Verbinde mehrere Ressourcen mit einem Service für kombinierte Verfügbarkeitsprüfung (z. B. Trainer + Raum) |
| [Buchungssequenzen](/booking-sequences) | Lasse Kund:innen mehrere Services hintereinander in einer Buchung kombinieren. Zahlung, MwSt. und Zeitraum müssen dabei gleich sein. |
| Communities | Schränke den Zugang zu bestimmten Services auf Mitglieder ein |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Name | Anzeigename des Services auf der Buchungsseite |
| Gruppe | Interne Organisationseinheit, steuert Gliederung |
| URL-Endung | Individuelle URL für den Service |
| Beschreibung | Freitext mit Toolbar (Bilder, Videos, Tabellen, @-Verlinkungen) |
| Bild | Visualisierung auf der Buchungsseite |
| Zuweisungsstrategie | First Available, Round Robin oder Random |
| Kunde darf Präferenz auswählen | Manuelle Ressourcenwahl durch Kund:innen erlauben |
| Verbundene Ressourcen | Ressourcen, die den Service erbringen |
Auf der Buchungsseite sehen Kund:innen zusätzlich den Button "Präferenzen", über den sie (falls erlaubt) die gewünschte Ressource auswählen können.
## Praxisbeispiele
Ein Friseursalon mit 3 Mitarbeitenden möchte, dass Kund:innen zuerst die gewünschte Leistung wählen und dann optional eine:n Friseur:in auswählen können. Die Auslastung soll gleichmäßig verteilt werden.
Eine Stadtverwaltung möchte, dass Bürger:innen online Termine für verschiedene Anliegen buchen können. Die Zuweisung zum zuständigen Sachbearbeiter soll automatisch erfolgen.
## FAQ
Beim Resource-First Flow wählen Kund:innen zuerst eine konkrete Ressource (z. B. Raum, Gerät) und dann die Buchungsoption. Beim Service-First Flow wählen sie zuerst die Leistung und dann (optional) die Ressource. Die Wahl hängt davon ab, ob das Objekt oder die Leistung im Vordergrund steht. Services stehen nicht auf der globalen Entdecken-Seite.
Die globale **Entdecken**-Seite (`/explore`) zeigt nur Ressourcen über Organisationen hinweg. Services erscheinen ausschließlich auf der Buchungsseite deiner Organisation unter `/explore/{dein-org-slug}/services`.
Ja. Du kannst sowohl den Reiter "Services" als auch "Ressourcen" einblenden. Kund:innen können dann zwischen beiden Ansichten wechseln. Über den Standard-Reiter bestimmst du, welche Ansicht zuerst angezeigt wird.
Der Service wird auf der Buchungsseite als nicht verfügbar für den jeweiligen Zeitraum angezeigt. Kund:innen können keinen Termin für diesen Zeitslot buchen.
Ja. Die Zuweisungsstrategie wird pro Service festgelegt. Du kannst also für einen Service "Round Robin" und für einen anderen "First Available" verwenden.
Der Service-First Flow ist in allen Plänen verfügbar. Für die Verknüpfung mehrerer Ressourcen mit einem Service muss das Feature **Smart Availability** aktiviert sein.
## Troubleshooting
Prüfe unter **Account-Einstellungen** → **Buchungsseite**, ob "Services auf Buchungsseite anzeigen" aktiviert ist. Zusätzlich muss mindestens ein Service im Service Manager auf der Buchungsseite sichtbar sein (Globus-Icon aktiv).
Stelle sicher, dass die verbundenen Ressourcen verfügbar sind und ihre Zeitpläne mit dem Service kompatibel sind. Bei "First Available" ist die Reihenfolge der verbundenen Ressourcen entscheidend: sie wird nach der definierten Reihenfolge im Service gewählt.
Prüfe, ob die Ressourcen korrekt mit dem Service verbunden sind und ob sie im relevanten Zeitraum verfügbar sind. Der Präferenz-Button erscheint nur, wenn mindestens eine Ressource verfügbar ist.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Service-First Flow wird über **Avatar** → **Account-Einstellungen** → Reiter **Einstellungen** aktiviert (Standard-Reiter auf **Services** umstellen, **Services auf Buchungsseite anzeigen**)
> * Org-URL ist `/explore/{orgSlug}` (nicht `/book/{org}`). Services: `/explore/{orgSlug}/services`. Resource-Detail: `/book/{resourceSlug}`. Service-Detail: `/services/{serviceSlug}`.
> * Globale Explore-Seite `/explore` lädt nur Ressourcen (`all-resources`). Kein Services-Reiter, keine `all-services`-Abfrage.
> * Zuweisungsstrategien: First Available (nach definierter Reihenfolge), Round Robin (rotierende Auslastung), Random (zufällig)
> * "Kunde darf Präferenz auswählen" = Kund:in kann optional eine Ressource manuell auswählen, umgeht dadurch die automatische Zuweisung
> * Service-First setzt voraus: mindestens ein Service mit verbundener Ressource; der Ressourcen-Reiter in der Service-Konfiguration braucht **Smart Availability**
> * Reiter "Services" kann auf der Buchungsseite ein- oder ausgeblendet werden, ebenso "Ressourcen"
> * Tab-Titel können individuell angepasst werden (max. 20 Zeichen)
> * Kalenderansichten (Tag/Woche/Board/Monat) gibt es nur auf dem Ressourcen-Reiter. Services werden als Raster/Liste gezeigt.
# Service-Zeitpläne
Source: https://docs.anny.co/service-schedules
Grenze die Verfügbarkeit einer Buchungsoption zeitlich weiter ein, ohne die Ressourcen-Verfügbarkeit zu verändern.
Mit Service-Zeitplänen grenzt du die Verfügbarkeit einer Buchungsoption zusätzlich zur Ressourcen-Verfügbarkeit ein. Buchungen werden nur zugelassen, wenn sowohl die Ressource als auch der Service verfügbar ist. So kannst du verschiedene Buchungsoptionen an derselben Ressource zu unterschiedlichen Zeiten anbieten.
Aktiviere vorab **Service Verfügbarkeiten** unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Wie funktionieren Service-Zeitpläne?
Service-Zeitpläne wirken als zusätzliche Filterebene auf die Grundverfügbarkeit der Ressource. Sie können die Verfügbarkeit nur weiter einschränken, nicht erweitern.
Das Grundprinzip:
1. Die Ressource definiert die Grundverfügbarkeit (z. B. Mo-So 08:00-20:00).
2. Der Service-Zeitplan schränkt ein, wann diese konkrete Buchungsoption innerhalb der Ressourcen-Verfügbarkeit buchbar ist (z. B. nur Mo-Fr 09:00-18:00).
3. Ergebnis: Die Buchungsoption ist nur in der Schnittmenge beider Zeiträume verfügbar.
Du findest die Einstellung in der Buchungsoption unter dem Reiter **Zeitpläne**. Dort kannst du regelmäßige Zeitpläne (wiederkehrende Wochentage mit Start- und Endzeit) oder verfügbare Termine (einzelne Datumswerte) anlegen.
Service-Zeitpläne können die Verfügbarkeit der Ressource nicht erweitern. Wenn die Ressource an einem Tag nicht verfügbar ist, hilft auch ein Service-Zeitplan für diesen Tag nicht.
## Wann nutze ich das?
* **Du hast mehrere Buchungsoptionen mit unterschiedlichen Zeiten an derselben Ressource**: z. B. eine Standard-Option Mo-Fr und eine Premium-Option nur Di/Do nachmittags.
* **Du möchtest bestimmte Services zeitlich begrenzen**: z. B. ein Kursangebot nur vormittags, obwohl der Raum ganztägig verfügbar ist.
* **Du brauchst Mittagspausen für einen Service**: Lege denselben Tag zweimal an (z. B. Mo 09:00-12:00 und Mo 13:00-18:00).
* **Nicht geeignet für**: Die generelle Verfügbarkeit einer Ressource ändern. Dafür nutze die Zeitpläne auf Ressourcenebene (**Ressource** → **Verfügbarkeit** → **Zeitpläne**).
## Zusammenhang mit anderen Features
* **Ressourcen-Zeitpläne**: Definieren die Grundverfügbarkeit. Service-Zeitpläne sind eine zusätzliche Schicht darüber.
* **Globale Blocker**: Sperren Zeiträume komplett für alle Services. Service-Zeitpläne steuern dagegen die Verfügbarkeit pro Buchungsoption.
* **Buchungsregeln**: Limitieren die Anzahl der Buchungen. Service-Zeitpläne steuern, wann gebucht werden kann.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Wochentag | Tag, an dem der Service verfügbar ist |
| Startzeit | Beginn der Verfügbarkeit an diesem Tag |
| Endzeit | Ende der Verfügbarkeit an diesem Tag |
Die Einstellungen findest du unter **Buchungsoption** oder **Services** → Reiter **Zeitpläne**.
Einzelne Tage können mehrfach angelegt werden. Nutze das, um Mittagspausen abzubilden: z. B. Montag 09:00-12:00 und Montag 13:00-18:00.
## Praxisbeispiele
Ein Ski-Verleih hat seine Ressource (Station) Mo-So geöffnet, möchte aber den Tagespass nur unter der Woche anbieten. Am Wochenende gilt ein separater Wochenend-Tarif.
Öffne **Account-Einstellungen** → **Features** und aktiviere **Service Verfügbarkeiten**.
Öffne **Ressourcen** → die betreffende Ressource → Buchungsoption **Tagespass**.
Wechsle zum Reiter **Zeitpläne**. Trage unter **Regelmäßige Zeitpläne** für Montag bis Freitag jeweils 09:00-18:00 ein.
Klicke auf **Speichern**. Der Tagespass ist jetzt nur noch Mo-Fr buchbar, obwohl die Ressource auch am Wochenende verfügbar ist.
Ein Beratungsunternehmen hat seine Berater:innen Mo-Fr ganztägig verfügbar, möchte die Premium-Beratung aber nur dienstags und donnerstags nachmittags anbieten.
Öffne **Account-Einstellungen** → **Features** und aktiviere **Service Verfügbarkeiten** (falls noch nicht aktiv).
Öffne **Ressourcen** → die betreffende Ressource → Buchungsoption **Premium Consultation**.
Wechsle zum Reiter **Zeitpläne**. Trage unter **Regelmäßige Zeitpläne** Dienstag 14:00-18:00 und Donnerstag 14:00-18:00 ein.
Klicke auf **Speichern**. Die Premium-Beratung ist jetzt ausschließlich Di und Do nachmittags buchbar.
## FAQ
Ohne Service-Zeitplan gilt die volle Ressourcen-Verfügbarkeit für diese Buchungsoption. Der Service ist dann immer buchbar, wenn die Ressource verfügbar ist.
Nein. Service-Zeitpläne können die Verfügbarkeit nur einschränken, nicht erweitern. Wenn die Ressource am Wochenende nicht verfügbar ist, kann der Service dort auch nicht gebucht werden.
Ja. Über das Feld **Anzahl** kannst du optional definieren, wie viele Buchungen pro Zeitfenster maximal möglich sind.
Ressourcen-Zeitpläne definieren, wann die Ressource grundsätzlich verfügbar ist. Service-Zeitpläne grenzen zusätzlich ein, wann eine bestimmte Buchungsoption innerhalb dieser Grundverfügbarkeit buchbar ist.
## Troubleshooting
Prüfe, ob das Feature **Service Verfügbarkeiten** unter **Account-Einstellungen** → **Features** aktiviert ist. Ohne Aktivierung erscheint der Reiter nicht.
Prüfe, ob du den Zeitplan an der richtigen Buchungsoption konfiguriert hast. Öffne die Buchungsoption und prüfe unter dem Reiter **Zeitpläne**, ob Einträge vorhanden und gespeichert sind.
Lege den betroffenen Tag zweimal an: einmal für den Vormittag (z. B. 09:00-12:00) und einmal für den Nachmittag (z. B. 13:00-18:00). So entsteht eine Lücke, in der keine Buchung möglich ist.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Account-Einstellungen** → **Features** → **Service Verfügbarkeiten** aktivieren. Dann: **Buchungsoption** oder **Services** → Reiter **Zeitpläne**
> * Kernlogik: Service-Zeitpläne GRENZEN die Ressourcen-Verfügbarkeit WEITER EIN. Buchungen werden nur zugelassen, wenn sowohl Ressource ALS AUCH Service verfügbar ist.
> * Service-Zeitpläne können die Verfügbarkeit der Ressource NICHT erweitern.
> * Abgrenzung: Ressourcen-Zeitpläne definieren die Grundverfügbarkeit. Service-Zeitpläne sind eine zusätzliche Filterebene darüber.
> * Einzelne Tage können mehrfach angelegt werden (z. B. für Mittagspausen: Mo 09:00-12:00 + Mo 13:00-18:00).
> * Optional: Anzahl pro Zeitfenster (Kontingent auf Zeitslot-Ebene).
> * Verfügbar in allen Plänen (Feature muss unter Features aktiviert werden).
# Smart Availability
Source: https://docs.anny.co/smart-availability
Verbinde Ressourcen miteinander, damit bei einer Buchung automatisch alle abhängigen Ressourcen blockiert werden.
Mit Smart Availability machst du mehrere Ressourcen voneinander abhängig, ohne dass Kund:innen diese im Buchungsprozess extra auswählen müssen. Bei einer Buchung prüft anny automatisch die kombinierte Verfügbarkeit und blockiert alle verbundenen Ressourcen. Mit Smart Availability Groups erweiterst du das Prinzip um gruppierte Abhängigkeiten für komplexere Setups.
Aktiviere das Feature vorab unter **Avatar** (oben rechts) → **Account-Einstellungen** → **Features** → **Smart Availability**.
## Wie funktioniert Smart Availability?
### Klassische Abhängigkeiten (verbundene Ressourcen)
Du verbindest Ressourcen über den Tab **Ressourcen** in einer Buchungsoption. Unter **Abhängigkeiten** fügst du per Drag & Drop oder über **+ Hinzufügen** weitere Ressourcen hinzu. Bei einer Buchung werden alle verbundenen Ressourcen automatisch blockiert, ohne dass Kund:innen sie sehen oder auswählen müssen.
Voraussetzung: Die verbundenen Ressourcen müssen übereinstimmende Verfügbarkeitszeiten und Buchungsoptionen haben.
### Smart Availability Groups
Smart Availability Groups erweitern die klassische Logik um **Pools von Ressourcen**. Statt feste Abhängigkeiten zu blockieren, definierst du Gruppen, aus denen anny automatisch passende verfügbare Ressourcen auswählt.
Für jede Gruppe gilt:
* Zum gewünschten Zeitpunkt muss **mindestens eine Ressource aus der Gruppe** verfügbar sein
* Bei der Buchung reserviert anny automatisch **pro Gruppe eine passende Ressource**
* Dieselbe Ressource wird innerhalb derselben Buchung **nicht doppelt belegt**
Ressourcen können gleichzeitig als verbundene Ressourcen am Service hängen und zusätzlich innerhalb einer Gruppe referenziert werden. Ziehe sie per Drag & Drop in die entsprechende Gruppe.
### Was passiert im Kalender?
Reservierte abhängige Ressourcen werden automatisch über **Subbuchungen** blockiert. Die mitreservierten Ressourcen sind in den jeweiligen Ressourcen-Kalendern sichtbar und für andere Buchungen gesperrt.
### Wie entstehen die Startzeiten?
anny bildet die **gemeinsame Öffnungszeit** aller Ressourcen, die für die Buchung nötig sind: die gewählte Ressource unter **Verbundene Ressourcen** plus alles unter **Abhängigkeiten - Alle müssen verfügbar sein**. Bei einer **Gruppe - Eine muss verfügbar sein** reicht die Überschneidung mit mindestens einem Gruppenmitglied.
Das [Buchungsintervall](/configure-booking-option) zählt dann **ab dem ersten gemeinsamen Zeitpunkt**, nicht ab der vollen Stunde.
Beispiel: Die verbundene Ressource ist von 09:00–18:00 geöffnet, eine Abhängigkeit von 10:30–20:00. Die gemeinsame Verfügbarkeit beginnt um **10:30**. Bei einem Intervall von 60 Minuten erscheinen 10:30, 11:30, 12:30 — nicht 10:00, 11:00, 12:00.
Hängen mehrere Ressourcen unter **Verbundene Ressourcen**, berechnet anny für jede ein eigenes Fenster und zeigt die Vereinigung. Deshalb können auf derselben Buchungsseite volle Stunden und halbe Stunden nebeneinander stehen: eine Trainerin ab 10:00 erzeugt 10:00, 11:00, 12:00; eine Abhängigkeit oder eine zweite Trainerin, deren gemeinsames Fenster um 12:30 beginnt, erzeugt zusätzlich 12:30, 13:30.
Eine echte Lücke (zum Beispiel Mittagspause) startet danach ein neues Fenster und damit ein neues Raster.
## Wann nutze ich das?
* **Du hast teilbare Räume** (z. B. Trennwand entfernen = großer Raum): Verbinde die Teilräume als Abhängigkeiten des Gesamtraums.
* **Du brauchst mehrere Ressourcentypen gleichzeitig** (z. B. 2 Mitarbeitende + 1 Raum): Nutze Smart Availability Groups mit je einem Pool pro Typ.
* **Du hast Geräte-Pools, die automatisch zugewiesen werden sollen**: Lege eine Gruppe mit allen verfügbaren Geräten an.
* **Kund:innen sollen die Abhängigkeiten nicht sehen**: Verbundene Ressourcen werden im Buchungsprozess ausgeblendet (durchgestrichenes Auge).
* **Nicht geeignet für**: Optionale Zusatzleistungen, die Kund:innen selbst wählen sollen. Dafür nutze [Zusatzoptionen](/add-ons).
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Verbundene Ressourcen | Alle mit der Buchungsoption verbundenen Ressourcen |
| Abhängigkeiten | Weitere Ressourcen, die bei Buchung automatisch blockiert werden |
| Sichtbarkeit (Auge) | Abhängige Ressourcen für Kund:innen ausblenden |
| Smart Availability Groups | Pools von Ressourcen, aus denen anny automatisch wählt |
| Subbuchungen | Reservierungen erscheinen als Blocker in Ressourcen-Kalendern |
Einzelne Child-Ressourcen können nicht als Abhängigkeit ausgewählt werden. Verwende dieselbe Ressource nicht in mehr als zwei Gruppen gleichzeitig.
## Praxisbeispiele
Ein Büro hat zwei Meetingräume (Wolke und Meer), die durch eine Trennwand getrennt sind. Ohne Trennwand entsteht ein großer Raum (Waldhütte). Wird Waldhütte gebucht, sollen Wolke und Meer automatisch blockiert werden.
Erstelle drei Ressourcen: "Meetingraum Wolke", "Meetingraum Meer" und "Meetingraum Waldhütte" mit übereinstimmenden Verfügbarkeitszeiten.
Öffne die Buchungsoption des großen Raums "Waldhütte" und wechsle zum Tab **Ressourcen**.
Füge unter **Abhängigkeiten** die Ressourcen "Wolke" und "Meer" per Drag & Drop oder **+ Hinzufügen** hinzu.
Buche den Meetingraum Waldhütte und prüfe im Admin-Kalender, ob Wolke und Meer automatisch als Blocker erscheinen.
Hänge den Gesamtraum **nicht** als Abhängigkeit an die Buchungsoptionen der Teilräume. Dann setzt jede Hälfte den Gesamtraum voraus. Sobald eine Hälfte gebucht ist, gilt der Gesamtraum als belegt — und die andere Hälfte ist auf der Buchungsseite nicht mehr buchbar, auch wenn sie im Admin-Kalender frei wirkt.
Ein Wellness-Studio bietet eine Paarmassage an, für die 2 unterschiedliche Mitarbeitende und 1 Behandlungsraum gleichzeitig verfügbar sein müssen.
Erstelle den Service "Paarmassage" und hinterlege alle qualifizierten Mitarbeitenden als **verbundene Ressourcen**.
Erstelle unter **Abhängigkeiten** eine Smart Availability Group "Zweiter Mitarbeitender" und füge alle qualifizierten Mitarbeitenden hinzu.
Erstelle eine zweite Gruppe "Räume" und füge alle passenden Behandlungsräume hinzu.
Buche die Paarmassage und prüfe, ob anny automatisch 2 unterschiedliche Mitarbeitende und 1 Raum reserviert. Alle Reservierungen sollten in den jeweiligen Kalendern als Subbuchungen sichtbar sein.
## FAQ
Klassische Smart Availability blockiert feste abhängige Ressourcen. Groups definieren Pools, aus denen anny automatisch verfügbare Ressourcen auswählt. Groups sind für flexiblere Setups mit mehreren Rollen oder Ressourcentypen gedacht.
Nein. anny verhindert, dass dieselbe Ressource innerhalb derselben Buchung doppelt belegt wird.
Ja. Ressourcen können sowohl als verbundene Ressourcen am Service hängen als auch zusätzlich innerhalb einer Smart Availability Group verwendet werden.
Prüfe die Buchungsoption des Teilraums: Steht der Gesamtraum unter **Abhängigkeiten**, setzt diese Buchung den Gesamtraum voraus. Eine Buchung der anderen Hälfte blockiert den Gesamtraum und damit auch diesen Teilraum. Entferne den Gesamtraum aus den Abhängigkeiten der Teilräume. Der Gesamtraum soll die Teilräume blockieren, nicht umgekehrt.
Wenn beim Erstellen der Buchung die Option **Verfügbarkeit prüfen** deaktiviert ist, werden abhängige Ressourcen nicht automatisch mitgebucht.
Ja. Seit Juni 2026 werden wiederkehrende Buchungen vollständig unterstützt, inklusive Smart Availability, Pricing und Quota-Berechnung pro Termin.
Das Intervall zählt ab dem ersten gemeinsamen Zeitpunkt, nicht ab 00-Minuten. Liegt die Überschneidung bei 10:30, folgen 10:30, 11:30, 12:30 — auch bei 60 Minuten Intervall. Details stehen unter [Wie entstehen die Startzeiten?](#wie-entstehen-die-startzeiten).
## Troubleshooting
Prüfe, ob in jeder Smart Availability Group mindestens eine Ressource zum gewünschten Zeitpunkt verfügbar ist. Alle Gruppen müssen erfüllt sein.
Das passiert, wenn beide Teilräume den Gesamtraum als Abhängigkeit voraussetzen. Richtig ist: nur die Buchungsoption des **Gesamtraums** listet die Teilräume unter **Abhängigkeiten**.
Prüfe, ob es sich um eine Admin-Buchung mit deaktivierter Option "Verfügbarkeit prüfen" handelt. In diesem Fall werden abhängige Ressourcen bewusst nicht mitgebucht.
Das ist erwartetes Verhalten. Abhängige Ressourcen werden automatisch über Subbuchungen reserviert und in den jeweiligen Kalendern sichtbar gemacht.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature aktivieren: **Avatar** → **Account-Einstellungen** → **Features** → **Smart Availability**
> * UI-Pfad: **Buchungsoption** → Tab **Ressourcen** → **Abhängigkeiten**
> * Klassische Smart Availability: feste Abhängigkeit, blockiert verbundene Ressourcen bei Buchung
> * Smart Availability Groups: gruppierte Abhängigkeiten, pro Gruppe mindestens eine Ressource verfügbar, anny wählt automatisch
> * Keine einzelnen Child-Ressourcen als Abhängigkeit auswählbar
> * Dieselbe Ressource nicht in mehr als zwei Gruppen verwenden
> * Admin-Buchungen mit deaktivierter Verfügbarkeitsprüfung: abhängige Ressourcen werden NICHT mitgebucht
> * Subbuchungen: reservierte abhängige Ressourcen erscheinen als Blocker in den jeweiligen Kalendern
> * Smart Availability ≠ Zusatzoptionen: SA blockiert transparent im Hintergrund, Zusatzoptionen sind sichtbar für Kund:innen
> * Wiederkehrende Buchungen mit SA: seit 06/2026 vollständig unterstützt (Pricing, Quota, per-appointment)
> * Ressourcen per Drag & Drop in Gruppen ziehen, wenn sie sowohl verbunden als auch in einer Gruppe sein sollen
> * Teilbare Räume: nur die Buchungsoption des Gesamtraums hängt die Teilräume als Abhängigkeiten an. Umgekehrt (Teilraum setzt Gesamtraum voraus) blockieren sich die Hälften gegenseitig — das ist erwartetes Verhalten, kein Bug. Admin-Kalender zeigt dann oft den leeren Teilraum als frei, die Buchungsseite nicht.
> * Startzeiten: Intervall ab dem ersten gemeinsamen Zeitpunkt der Schnittmenge, nicht clock-aligned. Mehrere verbundene Ressourcen = Vereinigung mehrerer Fenster (volle und halbe Stunden können gemischt erscheinen). Echte Lücke startet neues Raster. Gruppen-Attribution-Splits ohne Lücke sollen kein Extra-Start erzeugen (bookings-api#376).
> * Verwandte Artikel: /add-ons, /configure-booking-option, /wiederkehrende-buchungen
# SSO Key Rollover
Source: https://docs.anny.co/sso-key-rollover
Beim SAML SSO werden zwischen dem Service Provider (anny) und dem Identity Provider (z.B. Microsoft) Zertifikate ausgetauscht. Diese Zertifikate sind essentiell für die sichere Authentifizierung beim SSO. Mit den Zertifikaten wird der Austausch von Daten zwischen Service Provider und Identity Provider signiert. Beide Parteien können die Signatur überprüfen, um sicherzustellen, dass die Anfrage nicht kompromittiert ist.
## Key Rollover Erklärung
Diese Zertifikate werden bei der Einrichtung über die Metadaten ausgetauscht. Jedes Zertifikat hat ein bestimmtes Ablaufdatum. Ist dieses erreicht, ist das Zertifikat nicht mehr gültig. Alle Anfragen werden abgelehnt, welche mit einem abgelaufenen Zertifikat signiert sind.
Damit weiterhin ein Login möglich ist, wird regelmäßig ein Key Rollover durchgeführt. Das läuft in zwei Schritten ab.
**Schritt 1: Es wird ein neues Zertifikat erstellt und veröffentlicht**
Zu diesem Zeitpunkt sind beide Zertifikate gültig und der Identity Provider oder der Service Provider kann das neue Zertifikat speichern. Es werden weiterhin Anfragen mit dem bestehenden Zertifikat signiert. Dadurch kommt es zu keiner Unterbrechung.
**Schritt 2: Das alte Zertifikat wird nicht mehr verwendet**
Nach einer Karenzzeit wird das alte Zertifikat nicht mehr verwendet und nicht mehr in den Metadaten veröffentlicht. Alle Anfragen werden nun mit dem neuen Zertifikat signiert. Der Service Provider oder Identity Provider hat in der Zwischenzeit dieses Zertifikat bereits hinterlegt.
So ist gewährleistet, dass der Login durchgängig ohne Unterbrechungen möglich ist.
## Identity Provider Key Rollover
Wenn dein Identity Provider den Key Rollover durchführt und du bei anny die Metadaten URL hinterlegt hast, hast du nichts weiter zu tun. Wir überprüfen zweimal täglich, ob dein Identity Provider neue Zertifikate veröffentlicht hat und aktualisieren diese bei uns.
## Föderationen Key Rollover
Ist dein Identity Provider Teil einer Föderation wie z.B. der DFN AAI, so musst du ebenfalls nichts weiter machen. Wir kümmern uns automatisiert um die Key Rollover. Sobald dein Identity Provider das Zertifikat in der Föderation veröffentlicht hat, aktualisieren wir dieses bei uns.
## Service Provider (anny) Key Rollover
Als Service Provider führen wir voll automatisch den Key Rollover durch. 14 Tage bevor das Zertifikat abläuft, erstellen und veröffentlichen wir das neue Zertifikat. Du erhältst dann eine Benachrichtigung von uns.
Im Regelfall automatisiert dein Identity Provider diese Zertifikate voll automatisch. Passiert das nicht, musst du das neue Zertifikat in deinem Identity Provider hinterlegen.
### Zertifikatswechsel selbst starten und abschließen
Du musst nicht auf den automatischen Wechsel warten. Sobald ein SAML Identity Provider verbunden ist, findest du in den Account-Einstellungen unter [**SSO & Sicherheit**](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=) den Bereich **Zertifikatswechsel**. Dort siehst du:
* das aktuelle Zertifikat und bis wann es gültig ist,
* die Metadaten-URL,
* während eines Wechsels das neue Zertifikat, seit wann der Wechsel läuft und wann wir ihn spätestens automatisch abschließen,
* sonst, wann der nächste automatische Wechsel startet.
Klicke auf **Wechsel starten**. Wir erstellen ein neues Zertifikat und veröffentlichen ab sofort beide Zertifikate in unseren Metadaten. Der Login funktioniert weiter mit dem aktuellen Zertifikat.
Importiere unsere Metadaten über die **Metadaten-URL** erneut in deinen Identity Provider. Liest dein Identity Provider die Metadaten-URL regelmäßig ein, passiert das automatisch.
Sobald dein Identity Provider dem neuen Zertifikat vertraut, klicke auf **Wechsel abschließen** und bestätige. Ab dann signieren wir alle Anfragen mit dem neuen Zertifikat. Schließt du den Wechsel nicht selbst ab, übernehmen wir das nach 14 Tagen automatisch, spätestens kurz bevor das aktuelle Zertifikat abläuft.
Schließe den Wechsel erst ab, wenn dein Identity Provider das neue Zertifikat kennt. Sonst schlägt die SSO-Anmeldung sofort fehl. Der Abschluss lässt sich nicht rückgängig machen.
Für Identity Provider aus einer Föderation wie der DFN AAI übernehmen wir den Zertifikatswechsel weiterhin vollständig.
# Single-Sign-On (SSO) Übersicht
Source: https://docs.anny.co/sso-overview
Nutze SSO, um Logins zentral über deinen Identity Provider zu steuern und angrenzende Funktionen wie Attribute Mapping gezielt für interne Buchungslogiken zu nutzen.
Mit SSO verbindest du anny mit dem Identitätssystem deiner Organisation, damit sich Nutzer:innen mit ihrem bestehenden Unternehmens-Login anmelden können. Das vereinfacht die Anmeldung, reduziert manuelle Nutzerverwaltung und schafft eine gemeinsame Basis für weitere Funktionen wie Attribute Mapping. Der Artikel richtet sich an Admins und IT-Verantwortliche, die entscheiden möchten, welche SSO-Bausteine sie in anny brauchen und wie diese zusammenhängen.
## Für wen ist diese Funktion geeignet?
SSO in anny ist besonders für Organisationen geeignet, die Zugänge zentral steuern und interne Buchungsbereiche sauber mit bestehenden Nutzerkonten verbinden möchten.
## Wo findest du die Funktion in anny?
Du findest die SSO-bezogenen Einstellungen in deinen Account-Einstellungen im Bereich [**SSO & Sicherheit**](https://app.anny.co/organization/settings/sso?o=).
* Öffne die Account-Einstellungen deines anny Accounts.
* Wechsle in den Bereich SSO & Sicherheit.
* Dort findest du die Konfiguration für SSO sowie angrenzende Bereiche wie SCIM und Attribute Mapping.
* Im selben Kontext kannst du auch Mapping-Regeln anlegen.

**Wichtig**: Für Attribute Mapping muss SSO bereits aktiv eingerichtet sein. Ohne aktive SSO-Verbindung stehen die benötigten Attribute in der Regel nicht zuverlässig zur Verfügung.
## So funktioniert die Logik
* SSO steuert in anny die Authentifizierung. Nutzer:innen melden sich also mit einem externen Identity Provider wie Microsoft 365, Google Workspace oder einem anderen SAML-2-System an.
* SCIM ist davon getrennt. SCIM kümmert sich um die automatische Bereitstellung und Synchronisierung von Nutzerkonten im Hintergrund und ist nicht dasselbe wie der eigentliche Login.
* Attribute Mapping nutzt die vom Identity Provider übergebenen Attribute oder Gruppen, um Nutzer:innen in anny gezielt Communities zuzuordnen.
## Überblick: Die beteiligten Elemente
| Element | Beschreibung |
| - | - |
| **Identity Provider (IdP)** | Das externe System, das die Identitäten deiner Nutzer:innen zentral verwaltet (z. B. Microsoft Entra ID, Google Workspace, Okta). |
| **SAML 2.0** | Das Standardprotokoll, das anny nutzt, um den sicheren Login (Single Sign-On) zwischen deinem IdP und anny durchzuführen. |
| **OAuth2** | Ein alternatives Protokoll für den sicheren Login und die Autorisierung, das du selbst einrichten kannst. Eine Anleitung findest du unter [OAuth2 SSO einrichten](/oauth2-sso). |
| **OpenID Connect (OIDC)** | Die Identitätsschicht auf OAuth2. anny liest dabei alle Endpunkte automatisch aus, du hinterlegst nur die Adresse deines Identity Providers. Siehe [OpenID Connect SSO](/openid-connect-sso). |
| **SCIM (User Provisioning)** | Ein separater Hintergrundprozess (Backchannel), der Nutzer:innen automatisch in anny anlegt, aktualisiert oder deaktiviert, ohne dass sie sich einloggen müssen. |
| **Attribute Mapping** | Die Übersetzungsregel, die festlegt, welche Daten vom IdP (z. B. Name, Abteilung) in welche Felder in anny geschrieben werden. |
## Einrichtung der SSO-Protokolle in anny
**Die SSO-Einrichtung (SAML 2.0)**
* [Microsoft 365 (SAML 2) einrichten](/microsoft-saml-sso)
* [Google Workspace (SAML 2) einrichten](/google-workspace-sso)
* [Generisches SAML 2.0 einrichten](/generic-saml-sso) (Okta, Auth0 etc.)
* Federiertes SAML 2.0 in anny nutzen
* [SCIM einrichten](/scim-user-provisioning) (u.a. auch in Microsoft Entra)
**Die SSO-Einrichtung (OAuth2 & OpenID Connect)**
* [OAuth2 einrichten](/oauth2-sso)
* [OpenID Connect einrichten](/openid-connect-sso)
## Attribut Mapping
Durch das [Attribute Mapping](/attribute-mapping) kannst du Benutzer-Eigenschaften aus deinem IDP (Usermanagement) zu anny Communities zuweisen. So können Mitglieder automatisch (Auto-Join) in die jeweiligen internen Buchungsbereiche (Communities) zugeordnet werden.
Mehr dazu findest du [hier](/attribute-mapping).
## Troubleshooting SSO

Überprüfe bei diesem Fehler, ob der Identity Provider aktiviert wurde. Aktiviere den Identity Provider über die drei Punkte > Aktivieren.


Dieser Fehler tritt auf, wenn Benutzer in Microsoft explizit zu der Anwendung hinzugefügt werden müssen und noch nicht hinzugefügt worden sind. Es gibt zwei Möglichkeiten, um dieses Problem zu beheben:
**1. Zuweisung von Benutzern nicht erfordern**
Gehe dazu auf die Anwendung in Microsoft Azure und dann zu Eigenschaft. Setze die Option "Zuweisung erforderlich" auf "Nein".

**2. Benutzer der Anwendung zuweisen**
Du kannst die Benutzer zur Anwendung hinzufügen, welche sich darüber einloggen dürfen. Gehe dazu in Microsoft Azure auf deine Anwendung und dann auf Benutzer und Gruppen. Füge hier die Benutzer hinzu, die Zugriff erhalten sollen.
Dieser Fehler bedeutet, dass der SAMLResponse, welche als Antwort vom Identity Provider zu anny gesendet wird, nicht signiert ist. Wir erfordern stets eine signierte SAMLResponse. Stelle sicher, dass die Signatur in deinem IDP hinzugefügt wird.

**Microsoft**
Um die Signatur bei Microsoft Azure zu aktivieren, gehe zur Anwendung > Einmaliges Anmelden > SAML-Zertifikate > Bearbeiten. Stelle sicher, dass bei Signaturoption die Option "SAML-Antwort und-Assertion signieren" ausgewählt ist.

Beim Anmelden als M365-Administrator über den Wayfless-Link oder durch Klicken auf den Button *Test Connection* ist es wichtig zu beachten, mit welchem Benutzer du derzeit in M365 angemeldet bist. Ein Administrator-Benutzer ohne Lizenz für Exchange/Outlook und ohne eigene E-Mail-Adresse kann sich nicht bei anny anmelden. Wechsle zunächst zu deinem regulären M365-Konto und führe den Anmeldevorgang erneut durch.
Grundsätzlich ist für die SSO-Anmeldung kein [Attribut-Mapping](/attribute-mapping) erforderlich. Es kann jedoch später für die automatische Zuordnung zu Buchungsbereichen/Rollen verwendet werden. Mapping-Regeln ohne Inhalt oder Zuordnung können bei der Anmeldung zum Fehlern führen, da anny versucht, die Regeln während des Anmeldevorgangs anzuwenden.
Entferne die angelegten Regeln und teste die Anmeldung erneut.
Wenn einzelne User nicht korrekt über das Attribut-Mapping zugeordnet werden, kann es bei Microsoft 365 daran liegen, dass diese zu vielen Gruppen zugeordnet sind und wir somit die Gruppen nicht auslesen können.
# Stripe Connect einrichten
Source: https://docs.anny.co/stripe-connect-setup
Richte Online-Zahlungen ein, um Buchungen direkt im Buchungsprozess abzurechnen.
Mit Stripe Connect integrierst du Online-Zahlungen in deinen Buchungsprozess. Kund:innen zahlen direkt beim Buchen, du erhältst automatische Rechnungsstellung und Rückerstattungen bei Stornierungen.
## Stripe Connect einrichten
Öffne über den **Avatar** (oben rechts) die **Account-Einstellungen** und wechsle zum Reiter **Online-Zahlungen**. Klicke auf **Online-Zahlung einrichten**.
Du wirst zu Stripe weitergeleitet. Gib dort deine E-Mail-Adresse, Unternehmensart, personenbezogene Angaben und Branche ein. Bestätige die Eingaben.
Das anny CS-Team verifiziert deinen Account. Die Überprüfung dauert in der Regel wenige Stunden. Danach stehen dir die Online-Zahlungsoptionen in deinem anny Account zur Verfügung.
Öffne die gewünschte Buchungsoption und aktiviere den Modus **Online-Zahlung**. Kund:innen können ab sofort während des Buchungsprozesses online zahlen.
Du kannst den Auszahlungsturnus unter **Account-Einstellungen** → **Online-Zahlungen** einstellen: täglich, wöchentlich, 2-wöchentlich oder monatlich. Außerhalb des Turnus kannst du jederzeit manuell über **Jetzt auszahlen** eine Auszahlung auslösen.
## Ergebnis prüfen
Nach erfolgreicher Verifizierung siehst du unter **Account-Einstellungen** → **Online-Zahlungen** den Status "Aktiv". In deinen Buchungsoptionen steht die Option **Online-Zahlung** zur Verfügung. Kund:innen können jetzt während des Buchungsprozesses mit Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay, iDEAL, TWINT oder PayPal bezahlen.
## FAQ
0,40 € pro Buchung zzgl. 5 % des Gesamtbetrags (netto zzgl. MwSt.). Kostenlose Buchungen bleiben gebührenfrei.
Das Geld steht einen Tag nach dem Buchungstermin zur Verfügung, muss aber noch verarbeitet werden: frühestens 5 Werktage nach Zahlung, spätestens 90 Tage nach Zahlung wird der Betrag an dein Bankkonto freigegeben. Bei SEPA-Zahlungen benötigt Stripe 6 Werktage Verarbeitungszeit.
Nein. Du erstellst über anny einen neuen Stripe Connect Account. Stripe erkennt aber deine E-Mail, sodass du nur einen Login für beide Accounts brauchst.
Kreditkarte (VISA, Mastercard, American Express), Apple Pay, Google Pay, iDEAL, TWINT und PayPal. Apple Pay und Google Pay funktionieren auch im Widget und können für Abos verwendet werden.
Ja. Hinterlege ein weiteres Konto im Stripe Connect Dashboard. anny unterstützt EUR, USD, CHF, GBP, DKK, NOK, PLN und SEK.
## Troubleshooting
In Ausnahmefällen kann die Prüfung länger dauern. Kontaktiere den anny Support, damit wir den Status prüfen können.
Bei asynchronen Zahlungsmethoden (z. B. Überweisung, Lastschrift) verzögert sich der Zahlungseingang um mehrere Tage. Erst nach Eingang wird die Zahlung im Dashboard sichtbar.
Das Guthaben deines Stripe Connect Accounts reicht nicht aus. Stelle sicher, dass genügend Guthaben vorhanden ist, bevor du Stornierungen mit Rückerstattung durchführst. Den Erstattungsschritt selbst schließt du im Korrektur-Dialog ab: [Rechnung korrigieren](/invoice-corrections).
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * UI-Pfad: **Avatar** (oben rechts) → **Account-Einstellungen** → **Online-Zahlungen** → **Online-Zahlung einrichten**
> * Feature: Zahlungsabwicklung & Rechnungsstellung (ab Essential)
> * Verifizierung: Das anny CS-Team (nicht Stripe) verifiziert den Account
> * Gebühren: 0,40 €/Buchung + 5 % Gesamtbetrag (netto zzgl. MwSt.); anny Gebühren werden bei Stornierung nicht erstattet
> * Auszahlung: 1 Tag nach Buchungstermin verfügbar, frühestens 5 Werktage nach Zahlung verarbeitet, spätestens 90 Tage; SEPA: 6 Werktage
> * Zahlungsmethoden: Kreditkarte (VISA, Mastercard, Amex), Apple Pay, Google Pay, iDEAL, TWINT, PayPal
> * Apple Pay und Google Pay funktionieren jetzt auch im Widget und für Abos
> * Kein bestehender Stripe Account nutzbar, nur neuer Stripe Connect Account über anny
> * Währungen: EUR, USD, CHF, GBP, DKK, NOK, PLN, SEK
> * Buchung auf Anfrage: wird direkt abgerechnet; bei Ablehnung wird erstattet
> * Auszahlungskonto ändern: über Stripe Connect Dashboard → Profileinstellungen → Auszahlungsdetails
> * Verwandte Artikel: Online-Zahlung & Gebühren, Stripe Support, Stornierungsbedingungen
# Stripe Support
Source: https://docs.anny.co/stripe-support
Über dein Stripe Connect Profil verwaltest du Login-Daten, Teammitglieder und die Kontoinhaberschaft. Dieser Artikel zeigt dir, wie du diese Einstellungen erreichst und änderst.
## Stripe Connect Profil öffnen
Navigiere im Admin-Bereich von anny zu **Online-Zahlungen** (**Avatar** oben rechts → **Account-Einstellungen** → **Online-Zahlungen**).
Klicke auf **Auszahlungskonto bearbeiten**. Du wirst zu Stripe weitergeleitet.
Klicke unten links im Menü auf **Profil**, um dein Stripe Connect Profil zu öffnen.
## Authentifizierungsdetails bearbeiten
Hier kannst du deine E-Mail-Adresse und Mobilnummer für den Login anpassen.
Diese Änderungen gelten für alle Stripe-Konten, die du nutzt.
## Teammitglieder hinzufügen
Du kannst weitere Personen einladen, die dein Stripe-Konto verwalten dürfen. Alle hinzugefügten Teammitglieder haben **vollen Zugriff**, z. B. auf Einkommens- und Steuerdokumente sowie Geschäfts- und Bankdaten.
Klicke im Profil auf **Bearbeiten**.
Wähle **+ Teammitglied hinzufügen** und gib die E-Mail-Adresse der Person ein.
Füge am besten mehrere Personen hinzu, um den Zugriff nicht zu verlieren, falls sich dein Team ändert.
## Kontoinhaberschaft übertragen
Wenn du den Eigentümer des Kontos wechseln möchtest:
Lade die neue Person zuerst als **Teammitglied** ein (siehe oben).
Sobald die Einladung angenommen wurde: Klicke auf **Teammitglieder** → **Bearbeiten** → **drei Punkte** neben dem Namen der Person → **Kontoinhaberschaft übertragen**.
## Kontovertreter ändern
Alternativ kannst du die Kontovertreter direkt unter **Management und Eigentum** ändern. Dort hast du zwei Möglichkeiten:
* Eine neue Person hinzufügen
* Ein bereits eingeladenes Teammitglied auswählen
# Abos & Mitgliedschaften
Source: https://docs.anny.co/subscriptions-and-memberships
Biete wiederkehrende oder einmalige Abos an, automatisiere die Abrechnung und gewähre Abonnent:innen über Communities Sonderkonditionen.
Mit Abos und Mitgliedschaften bietest du deinen Kund:innen wiederkehrende oder einmalige Pläne an, die automatisch abgerechnet werden. Abonnent:innen können über Communities exklusive Ressourcen, Buchungskontingente und Sonderkonditionen erhalten.
Aktiviere vorab das Feature **Abos und Mitgliedschaften** unter **Account-Einstellungen** → **Features**. Für den Self-Service-Abschluss durch Kund:innen muss **Online-Zahlung** (Stripe Connect) eingerichtet sein.
## Wie funktioniert das Konzept?
Ein Abo-Plan definiert die Konditionen eines Abonnements: Preis, Abrechnungsintervall, Laufzeit, Kündigungsfrist und optionale Benefits. Kund:innen abonnieren einen Plan über deine Buchungsseite oder du hinterlegst ein Abo manuell im Admin-Bereich.
Der Lebenszyklus eines Abos:
1. **Abschluss**: Kund:in wählt einen Plan und schließt das Abo ab. Im Checkout ist immer ein **Startdatum** wählbar (**Sofort** oder ein späteres Datum).
2. **Geplant**: Liegt der Start in der Zukunft, bleibt das Abo bis dahin im Status **Geplant**.
3. **Aktiv**: Das Abo läuft, Zahlungen werden automatisch eingezogen, verknüpfte Communities und Kontingente sind aktiv.
4. **Verlängerung**: Bei aktivierter automatischer Verlängerung wird das Abo am Ende der Laufzeit erneuert.
5. **Kündigung**: Kund:in oder Admin kündigt. Das Abo läuft bis zum Ende der bezahlten Periode weiter.
**Abo-Plan-Gruppen** organisieren deine Pläne hierarchisch. Innerhalb einer Gruppe darf jede Person nur ein aktives Abo haben. Die Reihenfolge innerhalb der Gruppe bestimmt, ob ein Wechsel als Upgrade (nach oben) oder Downgrade (nach unten) gilt.
Bei einem Upgrade wird der bereits gezahlte Betrag anteilig verrechnet. Bei einem Downgrade wird der neue Plan zum nächsten Abrechnungszeitpunkt wirksam.
## Wann nutze ich das?
* **Du betreibst ein Coworking-Space und möchtest Membership-Stufen anbieten**: Erstelle Abo-Pläne mit unterschiedlichen Kontingenten und Community-Zugängen pro Stufe.
* **Du willst Kurse oder Services nur für Mitglieder zugänglich machen**: Verknüpfe einen Abo-Plan mit einer Community und weise dieser Community exklusive Ressourcen zu.
* **Du möchtest wiederkehrende Einnahmen automatisieren**: Nutze Abos mit automatischer Verlängerung und Stripe-Anbindung.
* **Nicht geeignet für**: Einmalige Guthabenkäufe ohne Abo-Charakter. Nutze dafür Buchungspakete.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Communities | Abonnent:innen können automatisch einer Community hinzugefügt und bei Ablauf entfernt werden. |
| Buchungskontingente | Kontingente lassen sich an einen Abo-Plan knüpfen und werden bei Verlängerung automatisch erneuert. |
| Eigene Formulare | Pro Abo-Plan können Formulare hinterlegt werden, die beim Abschluss abgefragt werden (z. B. für KYC). |
| Online-Zahlung | Stripe wickelt die wiederkehrenden Zahlungen ab. Verfügbare Methoden: SEPA, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay und PayPal (nur CHF). |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Preis & Währung | Monatlicher/jährlicher Betrag inkl. Steuer |
| Abrechnungsintervall | Monatlich, jährlich oder individuell |
| Mindestlaufzeit | Frühester Zeitpunkt, zu dem gekündigt werden kann |
| Kündigungsfrist | Vorlaufzeit vor Ende der aktuellen Periode |
| Automatisch verlängern | Abo erneuert sich am Ende der Laufzeit |
| Abrechnung zum 1. der Periode | Anteilige Berechnung bei Abschluss mitten im Monat |
| Bestätigung erforderlich | Admin muss Abo-Anfrage manuell freigeben |
| Anmeldung erforderlich | Wenn aktiv, müssen Kund:innen sich vor dem Abschluss einloggen. Wenn deaktiviert, können Gäste ohne Konto abonnieren und das Abo später beanspruchen. |
| Anmeldegebühr | Einmaliger Betrag zusätzlich zur ersten Periode |
| Community verknüpfen | Abonnent:innen werden automatisch zur Community hinzugefügt |
| Buchungskontingente | Ein oder mehrere Kontingente dem Plan zuweisen |
| Abo-Plan-Gruppe | Organisiert Pläne für Upgrade/Downgrade-Logik |
| Badge | Marketing-Label auf der Buchungsseite (z. B. "Beliebt") |
| Benefits | Vorteile, die auf der Buchungsseite angezeigt werden |
| Eigene Formulare | Formularfelder beim Abo-Abschluss abfragen |
| Widerrufsfrist | Individuelle Frist für B2C-Widerruf (pro Plan) |
| Lieferadresse anbieten | Separates Lieferadress-Feld im Abo-Checkout |
Auf der Buchungsseite sehen Kund:innen die verfügbaren Abo-Pläne mit Preis, Benefits und ggf. Badge. Im Checkout wählen sie das **Startdatum**: **Sofort** oder ein späteres Datum im Abstand der Abrechnungsperiode.
Nutze die Vorschau rechts im Editor, um zu prüfen, wie dein Abo-Plan auf der Buchungsseite dargestellt wird.
## Abo-Plan erstellen
Öffne **Abo-Pläne** in der Menüleiste links.
Klicke auf **Neu+** und vergib einen Namen.
Lege Preis, Intervall, Laufzeit, Kündigungsfrist und Verlängerungsverhalten fest.
Wähle unter **Community** eine bestehende Community aus, der Abonnent:innen automatisch beitreten.
Füge unter **Buchungskontingente** ein bestehendes Kontingent hinzu oder erstelle ein neues.
Definiere sichtbare Benefits, die auf der Buchungsseite angezeigt werden.
Setze den Toggle **Live** auf der Plan-Seite. Der Plan erscheint danach auf deiner Buchungsseite.
Für den öffentlichen Self-Service-Abschluss muss **Online-Zahlung** aktiviert und verifiziert sein. Ohne Online-Zahlung kannst du Abos weiterhin manuell im Admin-Bereich anlegen.
## Verwaltung im Admin-Bereich
### Abo manuell für Kund:innen anlegen
Du kannst Abos auch direkt im Admin-Bereich hinterlegen, z. B. für bestehende Verträge oder Kund:innen ohne eigenen Online-Zugang.
Öffne **Abos** in der Menüleiste links.
Klicke auf **Neu+** und wähle einen Abo-Plan aus.
Füge die Person hinzu (Name, E-Mail). Eine Registrierung bei anny ist nicht erforderlich.
Wähle ein Startdatum und optional einen prozentualen Rabatt.
Wähle die Zahlungsmethode (Offline oder Online). Der Kunde wird per E-Mail über das neue Abo informiert.
Deaktiviere vor dem Speichern die Benachrichtigungs-Glocke, wenn der Kunde nicht per E-Mail informiert werden soll.
### Abo-Anfragen bearbeiten
Wenn **Bestätigung erforderlich** aktiv ist, findest du neue Anfragen unter **Abos** → **Beantragt**. Mit einem Klick auf den Namen kannst du die Mitgliedschaft bestätigen oder ablehnen. Mit der Bestätigung wird gleichzeitig die erste Abrechnung ausgelöst.
### Abo pausieren oder fortsetzen
In der Abo-Detailansicht kannst du ein aktives Abo **pausieren**. Die Laufzeit verlängert sich um den Pausierungszeitraum. Die Pausierung muss vor dem nächsten Abrechnungszeitpunkt greifen, sonst wird die laufende Periode noch abgebucht.
Ein gekündigtes Abo kannst du über **Fortsetzen** wieder aktivieren, solange das Kündigungsdatum noch nicht erreicht ist.
### Abo vorzeitig kündigen
Kündigst du ein bezahltes Abo als Admin vor Periodenende, erstattet anny nicht sofort. Stattdessen legt anny einen **Rechnungsentwurf** (Gutschrift) für den ungenutzten Zeitraum an. Das Popup öffnet sich nach der Kündigung in der Tabelle und in der Detailansicht. Dort prüfst oder bearbeitest du die Gutschrift und sendest sie mit **Fertigstellen mit Rückerstattung**. Die Erstattung läuft erst, wenn du die Gutschrift versendest.
In der Abo-Detailansicht siehst du den Entwurf unter **Rechnungsentwurf**. Hast du das Popup geschlossen, öffnest du es dort erneut. Die Erstattung bezieht sich auf die Rechnung der **aktuellen Periode** und auf das gewählte Kündigungsdatum.
Ein Widerruf durch die Kund:in innerhalb der Widerrufsfrist erstattet weiterhin sofort anteilig. Der Rechnungsentwurf gilt für die Admin-Kündigung.
### Abo-Benachrichtigungen konfigurieren
Unter **Avatar** (oben rechts) → **Profil & Benachrichtigungen** → **Abo Benachrichtigungen** steuerst du, welche E-Mail-Benachrichtigungen du als Admin zu Abo-Ereignissen erhältst. Super Admins können dieselben Einstellungen für andere Admins setzen, siehe [Admin-Benachrichtigungen](/admin-notifications).
## Zahlungsmethoden für Abos
Für Abo-Zahlungen stehen folgende Methoden zur Verfügung:
| Methode | Verfügbarkeit |
| - | - |
| SEPA-Lastschrift | Desktop und Mobil (EUR) |
| Kreditkarte | Desktop und Mobil |
| Apple Pay | Mobilgeräte (Safari) |
| Google Pay | Mobilgeräte (Chrome) |
| PayPal | Nur CHF |
Im Checkout erscheinen die für Währung und Gerät passenden Methoden gemeinsam.
TWINT unterstützt keine wiederkehrenden Zahlungen über Stripe. Für Abos in CHF stehen stattdessen Kreditkarte und PayPal zur Verfügung.
## Widerrufsfrist konfigurieren
Für B2C-Abos kannst du pro Plan eine individuelle Widerrufsfrist setzen. Wenn Kund:innen innerhalb dieser Frist kündigen, können sie zwischen zwei Optionen wählen:
* **Sofortiger Widerruf**: Das Abo endet sofort. Der ungenutzte Restbetrag wird automatisch anteilig zurückerstattet.
* **Kündigung zum Laufzeitende**: Das Abo läuft bis zum Ende der aktuellen Periode weiter.
Zusätzlich können Kund:innen eine Kündigung mehrere Monate im Voraus planen.
Die Einstellung findest du in den Optionen des jeweiligen Abo-Plans unter **Widerrufsfrist**. Sie gilt pro Plan, nicht global.
Die Widerrufsfrist ist besonders relevant für Coworking- und Desk-Sharing-Abos, die von Privatpersonen online abgeschlossen werden.
## Abo zwischen Kund:innen übertragen
Admins können ein bestehendes Abonnement von einer Kund:in auf eine andere Kund:in innerhalb derselben Organisation übertragen, ohne das Abo neu anlegen zu müssen.
Öffne **Abos** in der Menüleiste und klicke auf das betroffene Abonnement.
Wähle die Aktion **Übertragen** (Transfer).
Wähle die Zielkund:in innerhalb derselben Organisation. Du kannst die Person bei Bedarf direkt neu anlegen oder bearbeiten.
Nach Bestätigung werden Kontingente, Subscriber-Zuordnung und Community-Mitgliedschaften auf die neue Kund:in übertragen.
Zahlungsmethode und Billing-E-Mail werden nicht automatisch übertragen. Prüfe und aktualisiere diese nach dem Transfer separat.
## Identitätsprüfung bei Abo-Anfragen (Regpit)
Für Abo-Pläne, die eine Identitätsprüfung vor der Freigabe erfordern (z. B. Virtual-Office-Abos, Briefkasten-Vermietungen), kannst du die Regpit-Integration nutzen. Bei einer relevanten Abo-Anfrage startet anny automatisch einen Verifizierungsprozess in Regpit. Die Anfrage wird erst bestätigt, wenn alle erforderlichen Daten vorliegen und das Risiko unter dem definierten Schwellenwert liegt. Mehr zur Einrichtung findest du im Artikel zur [Regpit-Integration](/regpit-integration).
## Upgrade & Downgrade
Innerhalb einer Abo-Plan-Gruppe können Kund:innen selbstständig zwischen Plänen wechseln:
* **Upgrade** (Plan mit höherer Position): Wird sofort wirksam. Der bereits gezahlte Restbetrag der aktuellen Periode wird anteilig verrechnet.
* **Downgrade** (Plan mit niedrigerer Position): Wird zum nächsten Abrechnungszeitpunkt umgestellt.
Wenn ein Kunde innerhalb einer Abo-Gruppe wechselt, gelten die festgelegten Startdatum- und Bestätigungs-Einstellungen des Ziel-Plans nicht. Der Wechsel erfolgt direkt.
## Mehrere Abo-Plan-Gruppen
Du kannst mehrere Gruppen erstellen. So kann eine Person in verschiedenen Gruppen jeweils ein aktives Abo haben (z. B. Membership + Fitness-Add-on). Jede Gruppe hat separate Abrechnung und individuelle Kündigungsmöglichkeiten.
## Praxisbeispiele
Ein Coworking-Space bietet Basic, Premium und Platinum Memberships an. Premium-Mitglieder erhalten 5 Meetingraum-Stunden pro Monat und Zugang zu einem Members-Only-Bereich.
Erstelle unter **Kunden** → **Communities** → **Neu+** eine Community (z. B. "Premium Members"). Weise ihr die exklusiven Ressourcen zu.
Erstelle unter **Buchungspakete** → **Buchungskontingente** → **Neu+** ein wiederkehrendes Dauer-Kontingent (300 Minuten/Monat), begrenzt auf Meetingräume.
Erstelle unter **Abo-Pläne** drei Pläne (Basic, Premium, Platinum) in einer Gruppe. Sortiere sie aufsteigend nach Wertigkeit.
Verknüpfe im Premium-Plan die Community und das Kontingent. Setze automatische Verlängerung und Abrechnung zum 1. der Periode.
Nach Abo-Abschluss tritt der Kunde automatisch der Community bei, erhält das Meetingraum-Kontingent und kann exklusive Ressourcen buchen. Bei Kündigung wird beides automatisch entzogen.
Ein Studio möchte Neukund:innen den Abo-Abschluss so einfach wie möglich machen: kein Login nötig, Start ab dem 1. des Folgemonats wählbar.
Erstelle unter **Abo-Pläne** einen Plan (z. B. "Flex Membership", 49 Euro/Monat).
Deaktiviere in den Plan-Einstellungen **Anmeldung erforderlich**, damit Gäste ohne Konto abonnieren können.
Setze den Plan auf **Live**.
Neukund:innen können das Abo ohne Registrierung abschliessen. Im Checkout wählen sie **Sofort** oder ein späteres **Startdatum**. Die erste Abrechnung erfolgt am gewählten Startdatum.
## FAQ
Bestehende Abonnent:innen behalten die Konditionen, die zum Zeitpunkt des Abschlusses galten. Neue Abschlüsse nutzen den aktualisierten Preis.
SEPA-Lastschrift, Kreditkarte, Apple Pay, Google Pay und PayPal (nur CHF). Apple Pay und Google Pay sind nur auf Mobilgeräten nutzbar. TWINT unterstützt keine wiederkehrenden Zahlungen.
Ja, wenn du im Abo-Plan **Anmeldung erforderlich** deaktivierst. Gäste können das Abo später über einen Claim-Link mit ihrem Konto verknüpfen.
Ja. Unter **Abos** findest du alle aktiven Abos. Über die Detailansicht kannst du ein Abo kündigen oder zu einem späteren Zeitpunkt fortsetzen. Bei einer vorzeitigen Admin-Kündigung eines bezahlten Abos öffnet sich ein **Rechnungsentwurf**: Die Erstattung läuft erst, wenn du die Gutschrift versendest.
Innerhalb einer Gruppe darf eine Person nur ein aktives Abo haben (Upgrade/Downgrade-Logik). Über mehrere Gruppen hinweg kann eine Person parallel verschiedene Abos haben (z. B. Membership + Fitness-Zusatz).
Du kannst Abos manuell im Admin-Bereich anlegen und als "bereits bezahlt" markieren (z. B. bei Vor-Ort-Zahlung). Für den Self-Service-Abschluss durch Kund:innen ist Online-Zahlung erforderlich.
Nein. **Abonnement übertragen** übernimmt Kontingente, Subscriber-Zuordnung und Community-Mitgliedschaften, aber nicht Zahlungsmethode und Rechnungs-E-Mail. Details: [SEPA-Lastschrift für Abos](/sepa-direct-debit).
## Troubleshooting
Prüfe, ob das Feature **Abos und Mitgliedschaften** aktiviert ist und die Online-Zahlung unter **Account-Einstellungen** → **Zahlungen** aktiviert und verifiziert ist.
Deaktiviere im Abo-Plan die Option **Anmeldung erforderlich**. Ein separates Gast-Checkout-Toggle gibt es nicht.
Prüfe, ob die Pausierung vor dem Abrechnungsdatum aktiv war. Die Pausierung muss vor dem nächsten Abrechnungszeitpunkt greifen, um die Abbuchung zu verhindern.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature: Abos und Mitgliedschaften (`plan-subscriptions`). Gate ist das Org-Feature plus für Self-Service `uses_payments`. Kein separates Essential-Gate in der Admin-UI.
> * UI-Pfad Abo-Pläne verwalten: **Abo-Pläne** (Menüleiste links). Live-Status: Toggle **Live** (`plan.public`) auf der Plan-Seite, nicht über das Drei-Punkte-Menü.
> * UI-Pfad Abos verwalten: **Abos** (Menüleiste links).
> * UI-Pfad Abo-Benachrichtigungen: **Avatar** → **Profil & Benachrichtigungen** → **Abo Benachrichtigungen**.
> * Upgrade-Logik: Sofort wirksam, anteilige Verrechnung. Downgrade: zum nächsten Abrechnungszeitpunkt.
> * Bei Planwechsel innerhalb einer Gruppe: Startdatum- und Bestätigungseinstellungen des Ziel-Plans werden NICHT angewendet.
> * Abo-Plan-Gruppe = max. 1 aktives Abo pro Person. Mehrere Gruppen = parallele Abos möglich.
> * Startdatum im Checkout: immer vorhanden (Sofort + zukünftige Daten im Intervall-Abstand). KEIN Plan-Toggle „Zukünftigen Start erlauben“. Status vor Start: **Geplant**.
> * Gast-Abschluss: Plan-Feld `requires_login` (UI **Anmeldung erforderlich**). Deaktiviert = Gäste können abonnieren und später per Claim-URL beanspruchen. Es gibt kein Label „Gast-Checkout erlauben“.
> * Admin-Aktionen zusätzlich: **Pausieren** (verlängert Laufzeit), **Fortsetzen** vor Wirksamkeitsdatum, Claim-URL kopieren.
> * Vorzeitige Admin-Kündigung (seit Sep 2026): legt `tmp_invoice` auf dem Plan-Subscription an (Include `tmp_invoice`, `tmp_invoice.items`, `tmp_invoice.original_invoice`, `tmp_invoice.original_invoice.payment`). Versand der Gutschrift (`POST invoices/{id}/send`) führt die Erstattung aus. Nur Rechnungen der aktuellen Periode; Betrag nach `cancels_at`. Widerruf (`withdraw=true`) erstattet weiter sofort. UI: **Rechnungsentwurf**, **Fertigstellen mit Rückerstattung**. Drafts werden in der Rechnungsliste per `filter[exclude_status][]=draft` ausgeblendet, bis sie gesendet sind.
> * Abo-Transfers (seit Juli 2026): Abos können zwischen Kunden innerhalb derselben Organisation übertragen werden.
> * TWINT: Keine wiederkehrenden Zahlungen möglich. Für CHF-Abos: Kreditkarte oder PayPal.
> * Abgrenzung Buchungspakete: Einmalkauf mit Code, keine wiederkehrende Abrechnung.
> * Abgrenzung Communities: Community ist der Zugangsmechanismus, das Abo ist der kaufmännische Rahmen.
> * Widerrufsfrist (seit Juni 2026): Pro Plan konfigurierbar. Innerhalb der Frist: sofortiger Widerruf (anteilige Rückerstattung) oder Kündigung zum Laufzeitende. Auch vorausgeplante Kündigungen möglich.
> * Abo-Transfer (seit Juli 2026): Nur innerhalb derselben Organisation. Kontingente, Subscriber-Zuordnung, Community-Mitgliedschaften werden übertragen. Zahlungsmethode und Billing-E-Mail werden NICHT übertragen.
> * Regpit-Integration: Für Abo-Pläne mit KYC-/GWG-Pflicht (z. B. Virtual Office). Anfrage wird erst nach erfolgreicher Verifizierung bestätigt. Status sichtbar auf Kunden- und Abo-Detailseite.
> * Zahlungsmethoden: SEPA, Kreditkarte, Apple Pay (nur mobil), Google Pay (nur mobil), PayPal (nur CHF). TWINT nicht möglich für wiederkehrende Zahlungen. In der Org-UI nicht einzeln abwählbar.
# Tags
Source: https://docs.anny.co/tags
Kennzeichne Buchungen, Bestellungen, Kunden, Ressourcen und Services mit farbigen Tags und filtere deine Listen danach.
Mit Tags kennzeichnest du Datensätze mit farbigen Stichworten, zum Beispiel „VIP“, „Firmenkunde“ oder „Nachfassen“. So erkennst du wichtige Buchungen im Kalender auf einen Blick, filterst deine Listen nach einem Thema und behältst Sonderfälle im Team im Blick. Tags gelten für deine gesamte Organisation: Jede Person in deinem Team sieht dieselben Tags.
Beta-Phase Admin 3.0 (Stand: 5. Oktober). Anpassungen sind möglich.
## Wo kann ich Tags vergeben?
Du kannst Tags an diesen Datensätzen vergeben:
* Buchungen
* Bestellungen
* Kunden
* Ressourcen
* Services
* Anfrageformulare
In den Details dieser Datensätze findest du dafür das Feld **Tags**. In den Tabellen gibt es eine Spalte **Tags** und einen Filter **Tags**.
## Tags anlegen und verwalten
Alle Tags deiner Organisation verwaltest du an einer Stelle: in den **Einstellungen** im Reiter **Gruppen**. Dort steht die Gruppe **Tags** ganz oben. Ressourcengruppen, Servicegruppen, Produktgruppen und Buchungspaket-Gruppen liegen auf derselben Seite und sind unter [Gruppen](/groups-and-categories) beschrieben.
### Tag hinzufügen
Öffne die **Einstellungen** und wechsle zum Reiter **Gruppen**.
Du siehst die Gruppe **Tags** mit allen vorhandenen Tags.
Klicke unter der Liste auf **Tag hinzufügen**.
Am Ende der Liste erscheint eine neue Zeile.
Trage unter **Name** den Namen des Tags ein. Über den Farbkreis links neben dem Namen wählst du eine Farbe. Unter **Beschreibung** kannst du optional festhalten, wofür das Tag gedacht ist.
Das Tag steht sofort in allen Tag-Feldern zur Auswahl.
### Tags bearbeiten, sortieren und löschen
* **Umbenennen oder Beschreibung ändern**: Klicke in der Liste direkt auf den Namen oder die Beschreibung und ändere den Text.
* **Farbe ändern**: Klicke auf den Farbkreis vor dem Namen.
* **Reihenfolge ändern**: Ziehe ein Tag an die gewünschte Position. In dieser Reihenfolge erscheinen die Tags in der Auswahl und an den Datensätzen.
* **Löschen**: Klicke in der Zeile auf die drei Punkte, dann auf **Löschen** und bestätige.
Wenn du ein Tag löschst, entfernt anny es von allen Datensätzen, an denen es hängt. Das lässt sich nicht rückgängig machen.
## Tags an einem Datensatz vergeben
Öffne die Details einer Buchung, einer Bestellung, eines Kunden, einer Ressource, eines Services oder eines Anfrageformulars.
Unter den Stammdaten siehst du das Feld **Tags**.
Klicke auf das Feld **Tags** beziehungsweise auf **Tags hinzufügen…**.
Eine Liste aller Tags öffnet sich. Über **Suchen** findest du ein Tag schnell.
Klicke auf ein oder mehrere Tags.
Die gewählten Tags erscheinen als farbige Chips im Feld. anny speichert sie sofort, du musst den Datensatz nicht extra speichern.
Um ein Tag wieder zu entfernen, klicke am Chip auf das **×** oder wähle es in der Liste erneut ab. Mit **Alle entfernen** nimmst du alle Tags auf einmal heraus.
Auch in den Tabellen kannst du Tags direkt in der Spalte **Tags** ändern, ohne den Datensatz zu öffnen.
### Tags direkt in der Auswahl anlegen und bearbeiten
Wenn du Tags verwalten darfst, musst du dafür nicht in die Einstellungen wechseln:
* **Neues Tag anlegen**: Tippe in der Auswahl einen Namen ein, den es noch nicht gibt, und klicke auf den Eintrag mit **Erstellen**. Das neue Tag wird direkt vergeben.
* **Tag bearbeiten**: Klicke neben einem Tag auf die drei Punkte. Dort änderst du **Name** und **Farbe** oder löschst das Tag über **Löschen**. Vor dem Löschen zeigt dir anny, mit wie vielen Datensätzen das Tag verknüpft ist.
* **Alle Tags verwalten**: Das Zahnrad-Icon (**Tags verwalten**) oben in der Auswahl führt dich zu den Einstellungen im Reiter **Gruppen**.
## Tags für mehrere Datensätze gleichzeitig ändern
In den Tabellen **Buchungen** und **Ressourcen** änderst du die Tags vieler Einträge auf einmal.
Setze in der Tabelle die Häkchen vor den gewünschten Einträgen.
Unten erscheint eine Leiste, zum Beispiel mit **3 von 6 ausgewählt**.
Klicke in der Leiste auf **Tags bearbeiten**.
Ein Fenster wie **Tags für 3 Datensätze** öffnet sich.
Wähle **Hinzufügen**, um Tags zu ergänzen, oder **Entfernen**, um Tags herauszunehmen. Wähle dann die Tags aus.
Die gewählten Tags erscheinen im Feld.
Klicke auf **Anwenden**.
anny ändert die Tags aller ausgewählten Einträge.
Mit **Hinzufügen** bleiben die bisherigen Tags der Einträge erhalten. Mit **Entfernen** nimmt anny nur die gewählten Tags heraus, alle anderen bleiben bestehen.
## Nach Tags filtern
Die Tabellen **Buchungen**, **Bestellungen**, **Kunden**, **Ressourcen**, **Services** und **Anfrageformulare** haben einen Schnellfilter **Tags**.
Klicke oberhalb der Tabelle auf **Tags**.
Eine Liste aller Tags öffnet sich.
Wähle ein oder mehrere Tags aus und klicke auf **Anwenden**.
Die Tabelle zeigt alle Einträge, die mindestens eines der gewählten Tags haben.
Mit **Reset** setzt du den Filter zurück. Wenn du eine Ansicht mit diesem Filter speicherst, hast du die getaggten Einträge jederzeit mit einem Klick parat.
## Tags im Kalender
Im [Kalender](/calendar) siehst du die Tags direkt an den Buchungskarten und in der Agenda. Dabei führt anny die Tags der Buchung, der Bestellung und des Kunden zusammen. Hat eine Kundin das Tag „VIP“, siehst du es also an jeder ihrer Buchungen, ohne jede Buchung einzeln zu taggen.
Eine Buchungskarte zeigt das erste Tag, weitere Tags fasst sie zu einer Zahl wie **+1** zusammen. Alle Tags siehst du, wenn du die Buchung öffnest.
Kurze Buchungskarten zeigen keine Tags, weil der Platz nicht reicht. Öffne die Buchung, um ihre Tags zu sehen.
## Wer darf Tags vergeben?
* **Tags vergeben und entfernen**: Wer einen Datensatz bearbeiten darf, kann ihn auch taggen.
* **Tags anlegen, bearbeiten, sortieren und löschen**: Dafür brauchst du in deiner Rolle die Berechtigung **Tags** mit der Stufe **Verwalten**. Ohne sie siehst du die Liste in den Einstellungen nur lesend und kannst in der Auswahl keine neuen Tags anlegen.
Die Berechtigung **Tags** vergibst du in der Nutzer- und Rollenverwaltung: In der Seitenleiste unter **Admin-Nutzer** im Reiter **Rollen** für eine ganze Rolle oder über **Berechtigungen verwalten** für einzelne Nutzer. Mehr dazu unter [Rollen und Berechtigungen](/roles-and-permissions).
## Wann nutze ich das?
* **Stammkund:innen besonders betreuen**: Tagge den Kunden mit „VIP“. Das Tag erscheint an allen seinen Buchungen im Kalender.
* **Offene Punkte im Team markieren**: Vergib ein Tag wie „Nachfassen“ und filtere die Buchungen danach, bis alles erledigt ist.
* **Ressourcen nach Ausstattung ordnen**: Tagge Räume zum Beispiel mit „Barrierefrei“ oder „Erdgeschoss“ und filtere die Ressourcen danach.
* **Firmenbuchungen erkennen**: Tagge Bestellungen oder Kunden mit „Firmenkunde“, damit dein Team sie sofort sieht.
## FAQ
Nein. Tags sind nur im Admin-Bereich für dein Team sichtbar. Auf der Buchungsseite und in E-Mails erscheinen sie nicht.
Im Kalender zeigt anny die Tags der Buchung zusammen mit den Tags der zugehörigen Bestellung und des Kunden. Das Tag hängt dann an der Bestellung oder am Kunden. Öffne die Bestellung oder den Kunden, um es dort zu ändern.
Das Tag wird von allen Datensätzen entfernt. Die Datensätze selbst bleiben unverändert. Vor dem Löschen aus der Tag-Auswahl zeigt dir anny, mit wie vielen Datensätzen das Tag verknüpft ist.
Ja. Wähle in der Tabelle **Buchungen** die Einträge aus und klicke auf **Tags bearbeiten**. Das funktioniert auch in der Tabelle **Ressourcen**.
Nein. Tags werden sofort gespeichert, sobald du sie auswählst oder entfernst.
## Troubleshooting
Neue Tags anlegen darf nur, wer die Berechtigung **Tags** mit der Stufe **Verwalten** hat. Ohne sie kannst du vorhandene Tags nur vergeben. Bitte eine Person mit Admin-Rechten, das Tag anzulegen oder dir die Berechtigung **Tags** zu geben.
Tags vergeben kann nur, wer den Datensatz bearbeiten darf. Prüfe deine Rolle, zum Beispiel ob du Buchungen oder Ressourcen bearbeiten darfst.
Erscheint eine Meldung wie **Tags konnten bei 1 von 3 Datensätzen nicht aktualisiert werden.**, konnte anny einzelne Einträge nicht ändern, zum Beispiel wegen fehlender Rechte. Prüfe die betroffenen Einträge und vergib die Tags dort einzeln.
Kurze Buchungskarten blenden Tags aus, weil der Platz nicht reicht. Öffne die Buchung, um ihre Tags zu sehen.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Tags sind organisationsweit (Felder: Name, Farbe, Beschreibung, Reihenfolge). Vergabe an Buchungen, Bestellungen, Kunden, Ressourcen, Services und Anfrageformularen. Für Kund:innen nicht sichtbar.
> * Verwaltung: **Einstellungen** → Reiter **Gruppen** → Gruppe **Tags** (erste Gruppe, danach Ressourcengruppen, Servicegruppen, Produktgruppen, Buchungspaket-Gruppen). Inline-Bearbeitung von **Name** (mit Farbkreis) und **Beschreibung**, Drag & Drop für die Reihenfolge, **Tag hinzufügen**, Zeilenaktion **Löschen** mit Bestätigung „„Name“ löschen?“.
> * Löschen entfernt das Tag von allen Datensätzen (Kaskade), nicht rückgängig zu machen.
> * Feld **Tags** in den Details (Buchung inkl. Kalender-Panel, Bestellung, Kunde, Ressource, Service, Anfrageformular). Auswahl mit Platzhalter **Tags hinzufügen…**, **Suchen**, „n ausgewählt“, **Alle entfernen**. Speichert sofort („Tags werden sofort gespeichert.“). Tabellenspalte **Tags** ist direkt editierbar.
> * Mit Tag-Berechtigung: neues Tag durch Eintippen + **Erstellen**; drei Punkte pro Tag: **Name**, **Farbe**, **Löschen** (Bestätigung nennt die Zahl verknüpfter Datensätze); Zahnrad **Tags verwalten** → Einstellungen, Gruppen.
> * Massenbearbeitung **Tags bearbeiten** nur in den Tabellen **Buchungen** und **Ressourcen**: Fenster „Tags für n Datensätze“, Modus **Hinzufügen** / **Entfernen**, **Anwenden** / **Abbrechen**. Erfolg: „Tags bei n Datensätzen aktualisiert.“, Teilfehler: „Tags konnten bei x von n Datensätzen nicht aktualisiert werden.“
> * Schnellfilter **Tags** (mindestens eines der gewählten Tags) in Buchungen, Bestellungen, Kunden, Ressourcen, Services, Anfrageformulare; Buttons **Reset** / **Anwenden**.
> * Kalender: Buchungskarten (erstes Tag + „+n“), Agenda und schmale Terminleisten (als Farbpunkte) zeigen die zusammengeführten Tags von Buchung, Bestellung und Kunde (ohne Duplikate, in Tag-Reihenfolge); kurze Karten blenden Tags aus. Keine Hover-Vorschau.
> * Rechte: Tags vergeben = Bearbeitungsrecht am Datensatz. Tags anlegen/bearbeiten/sortieren/löschen = neuer Berechtigungspunkt **Tags** mit Stufe **Verwalten** (Seitenleiste **Admin-Nutzer** → Reiter **Rollen** bzw. **Berechtigungen verwalten** pro Nutzer); sonst Einstellungsliste nur lesend.
# 2-Faktor-Authentifizierung
Source: https://docs.anny.co/two-factor-authentication
Mit der **2-Faktor-Authentifizierung (2FA)** sicherst du dein anny Konto über das Passwort hinaus ab. Durch einen zweiten Bestätigungsschritt verhinderst du, dass unbefugte Personen Zugriff auf deine Daten erhalten, selbst wenn dein Passwort bekannt sein sollte.
## Was ist die 2-Faktor-Authentifizierung?
Die 2-Faktor-Authentifizierung ist eine zusätzliche Sicherheitsebene für deinen Login. Das bedeutet:
* du meldest dich wie gewohnt mit deiner E-Mail-Adresse und deinem Passwort an
* anschließend bestätigst du deine Anmeldung mit einem weiteren Faktor, zum Beispiel einem Sicherheitscode
So wird verhindert, dass sich andere Personen allein mit deinem Passwort in dein Konto einloggen können.
## Wofür ist die Funktion hilfreich?
Diese Funktion ist für alle Nutzer:innen und Administrator:innen innerhalb von anny relevant, um die Account-Sicherheit zu maximieren.
* Admins, die Zugriff auf sensible Buchungs- und Kundendaten haben.
* Anbieter:innen, die Zahlungen über anny abwickeln.
* Teammitglieder in Organisationen mit hohen Sicherheitsstandards.
* Endnutzer:innen, die ihr persönliches Buchungsprofil schützen möchten.
Die 2FA ist der Standard für moderne Datensicherheit im Web.
## Wo kann ich die 2-Faktor-Authentifizierung in anny aktivieren?
Du kannst die 2-Faktor-Authentifizierung entweder für dich persönlich einrichten oder als Admin für deine gesamte Organisation erzwingen.
### Persönliche 2FA aktivieren
Du kannst die 2-Faktor-Authentifizierung an zwei Stellen aktivieren:
1. **Im Admin-Bereich:** Öffne im Admin-Bereich dein [Profil](https://app.anny.co/user) und aktiviere dort die [2-Faktor-Authentifizierung](https://auth.anny.co/two-factor-settings)
2. **Über das Kundenprofil:** Endnutzer können ihr eigenes Konto zusätzlich absichern, indem sie in den Einstellungen der [Persönlichen Informationen](https://anny.co/profile?setting=personal) auf [Zwei-Faktor-Authentifizierung verwalten](https://auth.anny.co/two-factor-settings) klicken

### 2-Faktor-Authentifizierung für die gesamte Organisation erzwingen
Du kannst die 2-Faktor-Authentifizierung auch für die gesamte Organisation erzwingen. Dabei kannst du festlegen, ob dies für alle gilt oder nur für Administratoren der Organisation.
1. Navigiere in dem **Admin-Bereich** zu den **Organisationseinstellungen** und dann auf **SSO & Sicherheit**.
2. Scrolle runter bis zum Punkt **zusätzliche Sicherheitsoptionen**.
3. Wähle nun unter "**Zwei-Faktor-Authentifizierung erzwingen**", ob diese nur für Admin gelten soll oder alle Benutzer der Organisation.
# UTM Tracking
Source: https://docs.anny.co/utm-tracking
Mit UTM Link Tracking kannst du nachvollziehen, über welche Kanäle und Kampagnen Buchungen, Abonnements oder Buchungspakete zustande kommen. So misst du die Performance deiner Marketingaktionen – ganz ohne zusätzliche Tools.
## **Warum UTM Tracking in anny sinnvoll ist**
Wenn du deine Buchungsseite über externe Kanäle wie Newsletter, Social Media, Anzeigen oder Partner verlinkst, möchtest du wissen:
* Welche Quelle bringt die meisten Buchungen?
* Welche Kampagne performt am besten?
* Welcher Partner hat welchen Umsatz vermittelt?
Dank UTM-Tracking kannst du genau das herausfinden – direkt in anny.
Das Feature eignet sich besonders für:
* **Marketingteams**, die Kampagnen-Performance analysieren möchten (Newsletter, Ads, Blog, Social Media)
* **Sales- oder Partnermanagement-Teams**, die Buchungen bestimmten Partnern zuordnen wollen (Referral-Kampagnen)
* **Organisationen**, die Conversiondaten ohne externe Tools erfassen wollen.
## UTM Tracking einrichten
In folgenden Bereichen findest du die Möglichkeit, einen UTM-Link zu generieren:
Öffne im Admin-Bereich, die **Account-Einstellungen, Ressource oder Service** für das du ein UTM-Tracking einrichten möchtest. Gehe zu dem Reiter **Buchungsseite.**
Klicke auf **Tracking-URL erstellen**
1. Wähle eine `utm_source` (Plattform wie z.B. TikTok, Instagram, Newsletter etc. oder erstelle was eigenes)
2. Definiere dein `utm_medium` (den Kanal, über den Traffic auf deine Buchungsseite gelangt wie z.B. social, email, referral oder cpc)
3. Vergebe einen eigenen Kampagnennamen `utm_campaign` (z.B. happy\_2026)
Mit einer der drei oder allen drei Parametern wird die URL erstellt und kann nun zum Teilen kopiert werden.
* Einheitliche Schreibweise für Parameter (z. B. alles **klein**, keine **Leerzeichen**)
* Klare Namenskonventionen für `source`, `medium`, `campaign`
**Praxisbeispiele**
| Kanal | Beispiel UTM-Parameter |
| - | - |
| Newsletter | `utm_source=newsletter` `utm_medium=email` `utm_campaign=mai24` |
| Google Ads | `utm_source=google` `utm_medium=cpc` `utm_campaign=search_brand` |
| Instagram | `utm_source=instagram` `utm_medium=social` `utm_campaign=event` |
| Partner-Seite | `utm_source=partnerxy` `utm_medium=referral` `utm_campaign=launch` |
## Auswertung
**Wann wird die Attribution gespeichert?**
* Kund:in klickt auf einen UTM-Link
* Innerhalb von **14 Tagen** werden Buchungen dieser Kampagne zugeordnet.
**Auswertung in Tabellen und Exporten**
Die UTM-Attribution wird auch in folgenden Übersichten und Export-Dateien angezeigt:
* **Buchungstabelle** / **Export**
* **Abo-Tabelle** / **Export**
* **Buchungspaket-Tabelle** / **Export**
Eine erweiterte Analyse im **Dashboard** ist in Planung.
## Vergleich mit anderen Conversion Tracking Methoden
Neben dem UTM Link Tracking bietet anny auch die Möglichkeit, externe Trackingpixel einzubinden. So kannst du Conversions (z. B. Buchungen oder abgeschlossene Abos) direkt an Werbeplattformen zurückspielen. Hier findest du eine Übersicht:
| Tracking Methode | Ziel/ Plattform | Unterstützt in anny? | Funktioniert im Widget? | Funktioniert ohne Cookie Einwilligung |
| - | - | - | - | - |
| UTM Link Tracking | Quelle & Kampagne messen | ✅ Ja | ✅ Ja | ✅ Ja |
| Meta Ads | Meta Pixel | ✅ Ja | ⚠️ Ja, mit Offline Conversion API | ⚠️ Ja, mit Offline Conversion API |
| LinkedIn Ads Tracking | LinkedIn Insight Tag | ✅ Ja | ⚠️ Ja, mit Offline Conversion API | ⚠️ Ja, mit Offline Conversion API |
| TikTok Ads Tracking | TikTok Pixel | ✅ Ja | ⚠️ Ja, mit Offline Conversion API | ⚠️ Ja, mit Offline Conversion API |
| Google Ads & Google Analytics | Google Ads/ GA4 | ✅ Ja | ⚠️ Ja, mit Custom Code | ❌ Nein |
So richtest du die weiteren Conversion Tracking Möglichkeiten ein:
* [Meta Ads einrichten](/meta-ads-tracking)
* [TikTok Ads einrichten](/tiktok-ads-tracking)
* [LinkedIn Ads einrichten](/linkedin-ads-tracking)
* [Google Ads einrichten](/google-analytics)
Mehr zu der Custom Code Einbettung erfährst du hier:
* [Website-Widget Advanced](/widget-embed-advanced)
## Tracking im Widget
Damit UTM-Tracking auch bei eingebetteten Widgets funktioniert, müssen die UTM-Parameter korrekt in der URL enthalten sein, **auf der das Widget eingebunden ist**.
Wenn dein Widget z. B. auf der Seite `https://my-website.com/booking` eingebunden ist, dann verwende folgenden Link für deine Kampagne:
`https://my-website.com/booking?utm_source=google&utm_campaign=my_campaign`
**Wichtig bei Weiterleitungen oder internen Links**
Wenn deine Kampagne z. B. auf `https://my-website.com` verlinkt – und von dort aus der Kunde erst zum Widget auf `https://my-website.com/booking` navigiert – dann **müssen die UTM-Parameter mit übernommen werden**.
**Achte darauf**, dass deine internen Verlinkungen oder Weiterleitungen die Parameter **nicht verlieren**.
**❌ Falsch:**
```text theme={null}
https://my-website.com → https://my-website.com/booking
```
→ Parameter gehen verloren → keine Attribution möglich
**✅ Richtig:**
```text theme={null}
https://my-website.com?utm_source=google&utm_campaign=my_campaign → https://my-website.com/booking?utm_source=google&utm_campaign=my_campaign
```
UTM-Parameter müssen **in der finalen URL sichtbar sein**, **bevor das Widget geladen wird** – sonst kann anny keine Attribution durchführen.
# Wertgutscheine
Source: https://docs.anny.co/value-vouchers
Biete flexible Geldwert-Gutscheine an, die Kund:innen als Zahlungsmittel bei beliebigen Buchungen einlösen können.
Ein Wertgutschein ist ein Mehrzweckgutschein mit reinem Geldwert, den Kund:innen flexibel für beliebige kostenpflichtige Leistungen einsetzen können. Im Gegensatz zu zweckgebundenen Buchungspaketen ist der Gutschein nicht an eine bestimmte Ressource oder ein Kontingent gebunden, sondern funktioniert beim Einlösen als Zahlungsmittel.
* Verfügbar ab dem Professional-Plan.
* Aktiviere vorab das Feature **Buchungspakete** unter **Account-Einstellungen** → **Features**.
## Wie funktioniert das Konzept?
Wertgutscheine nutzen eine besondere steuerliche Logik (Mehrzweckgutschein gemäß EU-Richtlinie):
1. **Beim Kauf**: Die Rechnung weist 0 % USt. aus. Der Kunde zahlt nur den Nettobetrag, da zum Kaufzeitpunkt noch unklar ist, für welche Leistung (mit welchem Steuersatz) der Gutschein eingesetzt wird.
2. **Beim Einlösen**: Der Gutscheinwert wird als Zahlungsmittel auf die Buchung angerechnet. Die korrekte Umsatzsteuer wird erst auf der finalen Buchungsrechnung ausgewiesen.
Das unterscheidet Wertgutscheine grundlegend von zweckgebundenen Buchungspaketen, bei denen die USt. bereits beim Kauf berechnet wird.
Wann ein Gutschein steuerlich wirklich als Mehrzweckgutschein gilt, welche Einstellungen das kippen können und wie die Vorgänge gebucht werden: [Gutscheine & Umsatzsteuer](/voucher-taxation).
**Zwei Varianten:**
* **Fester Betrag**: Du definierst einen exakten Wert (z. B. 50 Euro). Kund:innen kaufen genau diesen Betrag.
* **Freier Betrag**: Kund:innen wählen den Wert selbst. Du setzt optional einen Standardbetrag und einen Mindestbetrag.
Nach dem Kauf erhalten Kund:innen einen **8-stelligen Buchungscode**, den sie im Checkout einer beliebigen kostenpflichtigen Buchung als Zahlungsmittel eingeben.
## Wann nutze ich das?
* **Du möchtest Geschenkgutscheine verkaufen**: Kund:innen kaufen einen Gutschein für Freunde oder Familie, die sich selbst aussuchen, was sie buchen.
* **Du willst Kund:innen einen flexiblen Wunschbetrag ermöglichen**: Aktiviere den freien Betrag mit Mindestgrenze.
* **Du möchtest bei Stornierungen kein Geld zurückerstatten, sondern Guthaben binden**: Verknüpfe den Wertgutschein mit deinen Stornierungsbedingungen.
* **Du brauchst Gutscheine für Promotions oder Entschädigungen**: Erstelle Codes manuell im Admin-Bereich.
* **Nicht geeignet für**: Kontingente für eine bestimmte Leistung (z. B. 10er-Karte). Nutze dafür ein zweckgebundenes Buchungspaket.
## Zusammenhang mit anderen Features
| Feature | Zusammenhang |
| - | - |
| Buchungspakete & Codes | Wertgutscheine sind ein Modus innerhalb der Buchungspakete-Funktion. Die Code-Logik ist identisch. |
| Stornierungsbedingungen | Wertgutscheine können als Erstattungsform konfiguriert werden. Bei Stornierung erhält der Kunde automatisch einen Code. |
| Online-Zahlung | Der Gutscheinwert wird beim Einlösen mit dem Buchungspreis verrechnet. Bei Teilverrechnung zahlt der Kunde den Restbetrag online. |
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Fester Betrag | Exakter Gutscheinwert, z. B. 50 Euro |
| Freier Betrag | Kund:innen wählen selbst |
| Standardbetrag | Vorausgefüllter Wert bei freiem Betrag |
| Mindestbetrag | Untergrenze bei freiem Betrag |
| Verfallsdatum | Gültigkeit des Codes in **Tagen** oder **Jahren** (Standard: 730 Tage). Optional **Gültig bis Jahresende**: der Code gilt bis zum 31. Dezember des Jahres, in dem der Zeitraum endet. |
| Rechtliche Dokumente | Dokumente, die beim Kauf bestätigt werden müssen |
| Nutzung begrenzen | Einlösung auf bestimmte Ressourcen einschränken (Kategorie, Gruppe, Ressource, Service) |
| Dokumentvorlage | Dokument, das beim Kauf an Kund:innen gesendet wird |
| Vor-Ort-Dokumentvorlage | Zweites Template nur für Admin-Zwecke (z. B. Ausdruck) |
| Lieferadresse anbieten | Abweichende Lieferadresse im Checkout abfragen |
| Geschäftsadresse anbieten | Geschäftsadresse im Checkout abfragen |
| Versand | Deaktiviert, Optional oder Immer (inkl. Versandkosten) |
| Stornierung als Gutschein | Verknüpfung mit Stornierungsbedingungen einer Ressource |
Auf der Buchungsseite erscheinen Wertgutscheine im Reiter "Buchungspakete". Bei freiem Betrag sehen Kund:innen ein Eingabefeld für ihren Wunschbetrag.
## Wertgutschein erstellen
Öffne **Buchungspakete** in der Menüleiste links.
Klicke auf **Neu+** und wähle den Tab **Wertgutschein**.
Vergib einen Namen (z. B. "Geschenkgutschein"). Trage einen festen Standardbetrag ein (z. B. 50 Euro) oder setze den Mindestbetrag auf 0, damit Kund:innen den Betrag frei wählen können.
Lege die Gültigkeit in Tagen oder Jahren fest (Standard: 730 Tage). Optional aktivierst du **Gültig bis Jahresende**.
Ergänze eine Beschreibung, die auf der Buchungsseite angezeigt wird.
Konfiguriere bei Bedarf: Dokumentvorlage, Nutzung begrenzen, Lieferadresse anbieten, Geschäftsadresse anbieten und Versandmodus.
Aktiviere den **Live-Toggle** oben rechts. Der Wertgutschein erscheint jetzt auf deiner Buchungsseite im Reiter "Buchungspakete".
In den Account-Einstellungen kannst du festlegen, ob Buchungspakete auf der Buchungsseite als Standardreiter angezeigt werden.
## Nutzung begrenzen
Obwohl Wertgutscheine grundsätzlich als Mehrzweckgutschein konzipiert sind, kannst du die Einlösung optional auf bestimmte Ressourcen einschränken. Klicke dazu im Paket-Editor auf **Nutzung begrenzen** und wähle eine oder mehrere Ressourcen, Gruppen, Kategorien oder Services aus.
Die Begrenzung ist optional. Ohne Einschränkung kann der Gutschein für jede kostenpflichtige Buchung in deiner Organisation eingelöst werden.
**Steuerlich relevant:** Schränkst du die Einlösung so weit ein, dass Leistender, Leistungsort und Steuersatz bereits beim Verkauf feststehen (z. B. nur eine einzelne Ressource mit 19 %), kann der Gutschein rechtlich zum **Einzweckgutschein** werden — obwohl anny die Kaufrechnung weiterhin mit 0 % USt. erstellt. Die Umsatzsteuer wäre dann schon beim Verkauf entstanden. Details und Prüfschritte: [Gutscheine & Umsatzsteuer](/voucher-taxation).
## Versandmodus und Lieferadresse
Wenn du physische Gutscheinkarten per Post versenden möchtest, kannst du pro Wertgutschein einen Versandmodus einstellen:
| Modus | Verhalten |
| - | - |
| Deaktiviert | Kein Versand, rein digitale Zustellung |
| Optional | Kund:innen wählen im Checkout, ob Versand gewünscht ist |
| Immer | Versand ist verpflichtend, Versandkosten werden automatisch addiert |
Zusätzlich kannst du einen Versandkostenbetrag hinterlegen, der zum Gutscheinpreis addiert wird.
Mit den Toggles **Lieferadresse anbieten** und **Geschäftsadresse anbieten** fragst du im Checkout zusätzliche Adressfelder ab, damit die Zustellung an die richtige Adresse erfolgt.
Im Admin-Bereich siehst du, welche Gutscheine noch versendet werden müssen, und kannst sie nach dem Versand als **versendet** markieren.
## Stornierung als Wertgutschein konfigurieren
Anstatt bei einer Stornierung den Betrag zurückzuüberweisen, kannst du den Stornierungswert automatisch in einen Buchungscode umwandeln. Der Kunde erhält den Code per E-Mail und kann ihn bei der nächsten Buchung einlösen. Richte dies in der jeweiligen Buchungsoption im Reiter **Änderung & Stornierung** ein.
Nach einem Admin-Storno mit festgeschriebener Rechnung wählst du die Gutschein-Erstattung auch manuell im Korrektur-Dialog. Der Ablauf steht unter [Rechnung korrigieren](/invoice-corrections).
Die automatische Gutschein-Erstattung funktioniert nur bei bereits festgeschriebenen Rechnungen. Bei Rechnungsentwürfen greift die Logik nicht.
## Praxisbeispiele
Ein Studio möchte 50-Euro-Gutscheine verkaufen, die Kund:innen für beliebige Behandlungen einlösen können.
Ein Studio möchte bei Stornierungen keinen Geldbetrag zurückerstatten, sondern Kund:innen einen Gutschein für die nächste Buchung geben.
## FAQ
Das ist die korrekte steuerliche Behandlung eines Mehrzweckgutscheins. Da beim Kauf noch nicht feststeht, für welche Leistung der Gutschein eingesetzt wird, darf keine USt. ausgewiesen werden. Die Steuer wird erst bei der Einlösung berechnet. Mehr dazu: [Gutscheine & Umsatzsteuer](/voucher-taxation).
Umsatzsteuerlich nichts — bei einem Mehrzweckgutschein entsteht ohne Einlösung nie ein steuerbarer Umsatz. Ertragsteuerlich wird die Verbindlichkeit ausgebucht, sobald der Anspruch verjährt ist (in der Regel drei Jahre ab Schluss des Ausgabejahres). Beachte: Das Verfallsdatum in anny ist nicht die Verjährungsfrist. Details: [Gutscheine & Umsatzsteuer](/voucher-taxation).
Nur der benötigte Betrag wird vom Gutschein abgezogen. Das Restguthaben bleibt auf dem Code erhalten und kann bei einer späteren Buchung verwendet werden.
Ja, solange noch Restguthaben auf dem Code vorhanden ist.
Ja. Der Gutscheincode wird mit dem jeweiligen Erstattungsbetrag ausgestellt, inklusive gebuchter Add-ons.
## Troubleshooting
Prüfe, ob der Modus auf **Wertgutschein** gesetzt ist und der frei wählbare Betrag aktiviert wurde. Stelle zudem sicher, dass Kund:innen über die übergeordnete Organisationsseite zugreifen, nicht über einen direkten Ressourcen-Link.
Die automatische Umwandlung greift nur bei festgeschriebenen Rechnungen. Prüfe, ob die Rechnung zum Zeitpunkt der Stornierung bereits finalisiert war. Bei Rechnungsentwürfen wird kein Code generiert.
Prüfe die Gültigkeit des Codes (Verfallsdatum). Importierte Codes können in seltenen Fällen Verrechnungsfehler auslösen. Wende dich mit dem Code an den Support.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Feature: Wertgutscheine (Modus B der Buchungspakete). Plan: Professional.
> * UI-Pfad: **Buchungspakete** (Menüleiste) → Neu+ → Modus Wertgutschein.
> * UI-Pfad Stornierung als Gutschein: Ressource → Buchungsoptionen → **Änderung & Stornierung**.
> * Steuerlogik: Kauf = 0 % USt. (Mehrzweckgutschein). Einlösung = USt. auf Buchungsrechnung.
> * Stornierungsgutschein: NUR bei festgeschriebenen Rechnungen. Add-ons werden eingerechnet.
> * Restguthaben: Bleibt auf dem Code erhalten, kann mehrfach verwendet werden.
> * Freier Betrag: Nur über Organisationsseite erreichbar, nicht über Direkt-Links zu Ressourcen.
> * Abgrenzung Buchungspaket (Modus A): Zweckgebunden, USt. beim Kauf, Einlösung = Rabatt.
> * Abgrenzung Rabattcodes: Prozentual/absoluter Preisnachlass im Checkout, kein Guthaben.
> * TWINT: Unterstützt keine Gutscheinzahlung separat, der Gutschein wird vor der Zahlung verrechnet.
> * Nutzung begrenzen: Optional, Einschränkung auf Ressource/Gruppe/Kategorie/Service. Ohne Begrenzung = für alle kostenpflichtigen Buchungen gültig.
> * Versandmodus (seit Juni 2026): Deaktiviert/Optional/Immer. Versandkosten werden addiert. Admin kann als "versendet" markieren.
> * Lieferadresse/Geschäftsadresse: Toggle pro Gutschein, fragt zusätzliche Adressfelder im Checkout ab.
> * Vor-Ort-Dokumentvorlage (seit Juli 2026): Zweites Dokument nur für Admin-Zwecke, wird nicht an Kund:innen gesendet.
> * Verfallsdatum: dieselbe Steuerung wie Buchungspakete (**Tage**/**Jahre**, optional **Gültig bis Jahresende**). Standard 730 Tage.
# Los Geht's – Besucherverwaltung (Check-In)
Source: https://docs.anny.co/visitor-management
Richte ein digitales Besuchermanagement mit Check-In Terminal, Host-Benachrichtigungen und Badge-Druck ein.
Mit diesem Guide richtest du ein vollständiges Besuchermanagement in anny ein. Am Ende können Gäste sich am Terminal per QR-Code einchecken oder spontan registrieren, Hosts werden sofort benachrichtigt und optional wird ein Besucherausweis gedruckt.
## Besucherverwaltung im anny Kontext denken
Bei der Besucherverwaltung bildet anny den physischen Empfangsprozess digital ab. Das zentrale Prinzip: Jedes **Gebäude** oder jede **Etage** ist eine **Ressource**, jeder Besuchstyp eine **Buchungsoption**, und die Personen, die Gäste empfangen, sind **Hosts** in einer **Community**.
| anny Konzept | Bedeutung in der Besucherverwaltung |
| - | - |
| Ressource | Ein Gebäude, eine Etage oder ein Empfangsbereich (z. B. "Hauptgebäude EG") |
| Buchungsoption | Ein Besuchstyp (z. B. "Beratungstermin" oder "Besuch Familie & Freunde") |
| Community | Pool aller Personen, die als Host Besucher:innen empfangen können |
| Check-In App | Das Terminal am Empfang, an dem Gäste per QR-Code einchecken oder sich registrieren |
| Host | Die Person, die den Besuch erwartet und beim Check-in benachrichtigt wird |
Deine Gäste registrieren sich über den **Buchungsbereich** (Buchungsseite, [Outlook Add-In](/outlook-add-in-user-guide) oder direkt am Terminal). Du verwaltest alles im **Adminbereich** (Ressourcen, Buchungen, Displays, Communities).
## Zwei Wege: Terminal-Check-in und Outlook-Registrierung
Die Besucherverwaltung nutzt zwei Ressourcen-Setups mit demselben mentalen Modell — benenne die Ressource nach dem **Gebäude** — aber nicht derselben Kategorie.
| Weg | Ressourcenkategorie | Wofür |
| - | - | - |
| Terminal-Check-in | **Gebäude** | Gäste checken am Empfangsterminal ein oder registrieren sich dort |
| Outlook-Registrierung | **Besucherregistrierung** | Das Outlook Add-In findet diese Ressource, wenn jemand einen Gast aus einem Termin registriert |
Eine Ressource, die **beide** Wege bedienen soll, braucht aktivierten Check-in und eine Display-Zuordnung. Nur die Kategorie **Gebäude** reicht nicht, damit die Ressource in Outlook erscheint.
## Schritt-für-Schritt Einrichtung
Öffne **Ressourcen** und erstelle eine neue Ressource mit der **Kategorie Gebäude**. Benenne sie nach Gebäude oder Etage (z. B. "Hauptgebäude"). Stelle unter **Verfügbarkeit** auf **Mehrfach verfügbar** und setze die Anzahl auf die maximale gleichzeitige Besucherkapazität. Aktiviere unter **Check-In** den Check-in für diese Ressource.
Erstelle eine oder mehrere Buchungsoptionen für die Ressource (z. B. "Studierendenberatung" mit fester Dauer, "Lernplatzbuchung" mit flexibler Dauer). Stelle sicher, dass der Preis auf **kostenlos** steht und unter **Erweiterte Einstellungen** die Option **Alle Buchungen automatisch annehmen** aktiviert ist.
Öffne die Buchungsoption und wechsle zum Reiter **Formulare**. Aktiviere die **Abfrage des Hosts** als Pflichtfeld. Optional: Lege fest, welche Informationen in der Ergebnisliste angezeigt werden (vollständiger Name, Abteilung, Profilbild).
Navigiere zu **Kunden** → **Communities** und erstelle eine neue Community (z. B. "Hosts"). Füge alle Personen hinzu, die als Host Besucher:innen empfangen können. Verknüpfe die Community über den Zugang mit der Buchungsoption.
Richte ein Check-In Terminal gemäß dem Artikel [Check-In Terminal einrichten](/check-in-setup) ein. Wähle als Modus **Personalisierte Registrierung & Check-In**, damit sowohl vorangemeldete Gäste per QR-Code einchecken als auch spontane Gäste sich vor Ort registrieren können.
Aktiviere in den **Organisationseinstellungen** unter **Mobile Benachrichtigungen** die Optionen **Mobile Nachrichten per SMS** und **Besucher eingecheckt (Gastgeber)**. Der Host braucht eine Mobilnummer. Optional: Aktiviere unter **anny AI** den Schalter **Gastgeber anrufen, wenn Besucher eincheckt**. Im Anruf kann der Host dem Gast eine SMS ausrichten lassen, wenn beim Gast eine Mobilnummer hinterlegt ist.
Erstelle eine Testbuchung mit einem Host. Checke am Terminal per QR-Code ein und prüfe, ob der Host per SMS oder Anruf benachrichtigt wird und ob (falls konfiguriert) ein Badge gedruckt wird.
Setze den Modus auf "Check-In" statt "Personalisierte Registrierung & Check-In", wenn du ausschließlich vorangemeldete Gäste zulassen möchtest und spontane Registrierungen am Terminal unterbinden willst.
Setze rechtliche Dokumente und eigene Formulare auf **Später (beim Check-in)**. Vorangemeldete Gäste müssen dann nicht schon bei der Registrierung unterschreiben. Beim Check-in werden offene Angaben und Unterschriften Pflicht.
## Typische Beispiele
Ein Coworking, Fitnessstudio oder Industriestandort möchte, dass jede:r Gast die **Sicherheitseinweisung am Terminal** absolviert, bevor er oder sie das Gelände betritt. Das Video muss gestartet werden, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann.
Lege ein rechtliches Dokument an, z. B. "Sicherheitseinweisung". Bette das Einweisungsvideo ein (YouTube, Vimeo oder Loom) und optional Fotos zu Wegen oder Notausgängen. Nutze Checkbox oder digitale Unterschrift.
Setze den Abfragezeitpunkt auf **Später (beim Check-in)**, damit die Einweisung nicht schon im Checkout erscheint.
Nach dem QR-Scan öffnet sich das Dokument mit dem Video-Poster. Der Gast tippt auf Play. Der Check-in bleibt gesperrt, bis das Video gestartet wurde. Danach bestätigt der Gast und der Check-in wird abgeschlossen.
Ein Unternehmen möchte, dass Mitarbeitende Gäste vorab über die Buchungsseite einladen können (mit QR-Code per E-Mail), aber auch spontane Besucher:innen sich am Empfang registrieren können.
Ressource "Empfang EG" mit Kategorie Gebäude, flexible Dauer, kostenlos, automatisch annehmen.
Setze die Buchungsoption auf **Sichtbar und buchbar nur für Community**, damit nur Mitarbeitende (Hosts) Gäste einladen können. Aktiviere unter Formulare die Option **Personalisierung voraussetzen**, sodass der Host die Buchung für den Gast personalisiert und dieser den QR-Code erhält.
Modus: **Personalisierte Registrierung & Check-In**. Vorangemeldete Gäste scannen ihren Code, spontane Gäste geben ihre Daten am Terminal ein.
Ein Bürokomplex möchte, dass Gäste am Empfang einchecken und der zugewiesene Host sofort per Anruf informiert wird, damit er den Gast abholen kann.
Ressource "Empfang Erdgeschoss" mit Kategorie Gebäude, flexible Dauer, kostenlos, automatisch annehmen. Host-Abfrage als Pflichtfeld aktivieren.
Aktiviere in den **Organisationseinstellungen** die SMS-Benachrichtigung beim Check-in. Konfiguriere **anny AI** für den automatischen Anruf an den Host bei Check-in.
Modus: **Personalisierte Registrierung & Check-In**. Gast checkt ein, Host erhält sofort einen Anruf und kann dem Gast per SMS mitteilen: "Ich bin in 2 Minuten bei dir."
Ein Team arbeitet in Outlook und will externe Gäste schon beim Anlegen des Termins als Besucher:innen registrieren. Ein Meetingraum ist optional.
Richte eine Ressource der Kategorie für Besucherregistrierung ein, wie im Artikel [Outlook Add-In](/outlook-add-in) beschrieben. Aktiviere Check-in und Host-Abfrage auf dieser Ressource.
Die Organisator:in öffnet das Add-In, stellt die Person auf **Vor Ort** und wählt **Als Besucher registrieren**. Der Ablauf steht im Artikel [Buchen über das Outlook Add-In](/outlook-add-in-user-guide).
Am Terminal checkt der Gast ein. Formulare und Unterschriften mit **Später (beim Check-in)** werden jetzt abgefragt. Der Host erhält SMS oder anny-AI-Anruf und kann dem Gast eine SMS ausrichten.
## Weitere Einstellungen & Optionen
Drucke Besucherausweise mit Name, Unternehmen und Host direkt beim Check-in. Konfiguriere Drucker und Vorlage im Terminal-Setup.
[Erfahre hier mehr](/check-in-setup)
Zeige ein Sicherheitsvideo in einem rechtlichen Dokument am Terminal. Der Gast muss das Video starten, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann. Nach der Unterschrift behält das PDF Poster und Watch-URL.
[Erfahre hier mehr](/legal-documents)
Frage zusätzliche Besucherdaten (z. B. Kennzeichen, Besuchszweck) erst beim Check-in statt im Checkout ab.
[Erfahre hier mehr](/custom-forms)
Registriere Besucher:innen direkt aus Outlook heraus, mit oder ohne Raumbuchung, und synchronisiere Termine mit anny.
[Erfahre hier mehr](/outlook-add-in-user-guide)
## FAQ
Für den **Terminal-Check-in** muss die Ressource die Kategorie **Gebäude** verwenden. Für die **Outlook-Registrierung** findet das Add-In Ressourcen in der Kategorie **Besucherregistrierung**. Benenne beide nach dem Gebäude. Eine Ressource, die beide Wege bedienen soll, braucht aktivierten Check-in und eine Display-Zuordnung.
**Personalisierte Registrierung & Check-In** für vorangemeldete und spontane Gäste. **Check-In** (ohne Registrierung), wenn nur vorangemeldete Gäste zugelassen sind.
Hosts können per E-Mail, Push-Benachrichtigung, SMS und optional per anny-AI-Anruf informiert werden. SMS schaltest du unter **Mobile Benachrichtigungen** mit **Besucher eingecheckt (Gastgeber)** ein. Den Anruf schaltest du getrennt unter **anny AI** mit **Gastgeber anrufen, wenn Besucher eincheckt** ein. Beides braucht eine Mobilnummer beim Host.
Ja. Mit dem [Outlook Add-In](/outlook-add-in-user-guide) registrierst du Teilnehmer:innen mit **Vor Ort** als Besucher:innen, mit oder ohne Raumbuchung.
Ja. Bei der Buchung können mehrere Teilnehmer:innen eingeladen werden. Jede Person erhält einen eigenen QR-Code für den Check-in.
Ja. Wenn anny AI konfiguriert ist und der Gast eine Mobilnummer hinterlegt hat, kann der Host über den AI-Flow eine SMS an den Gast ausrichten lassen (z. B. "Ich hole dich in 2 Minuten ab").
Ja. Lege ein rechtliches Dokument mit eingebettetem Video an und setze den Abfragezeitpunkt auf **Später (beim Check-in)**. Der Gast muss das Video starten, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann. Nach der Bestätigung behält das signierte PDF die Fotos und ein klickbares Video-Poster.
Viel Erfolg bei der Einrichtung! 🥳
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> * Zwei Wege: Terminal-Check-in braucht die Kategorie **Gebäude**. Das Outlook Add-In findet Ressourcen nur über den Kategorie-Slug `visitor-registration` (Label **Besucherregistrierung**). Das ist nicht die CMS-Kategorie **Gebäude**. Mentales Modell für beide: Ressource nach dem Gebäude benennen.
> * Eine Ressource für beide Wege: Check-in aktivieren und dem Display zuordnen.
> * Buchungsoption: kostenlos, automatisch annehmen, Host-Abfrage als Pflichtfeld im Formular
> * Host-Pool: Community erstellen, über Zugang mit Service verknüpfen
> * Terminal-Modi für Besucherverwaltung: "Personalisierte Registrierung & Check-In" (vorangemeldet + spontan) oder "Check-In" (nur vorangemeldet)
> * Interne Besuchereinladung: Buchungsoption auf "Sichtbar und buchbar nur für Community" + Personalisierung voraussetzen
> * Host-Benachrichtigungen: SMS über Org-Setting `mobileNotifications.hostedBookingCheckedIn` (Default aus) plus SMS-Kanal. Nur SMS, nicht WhatsApp/Telegram für dieses Event. AI-Anruf über `aiAgent.callHostOnCheckIn` (Default aus), Host-Mobilnummer. Beide können parallel feuern. `send_notification=false` beim Check-in unterdrückt SMS und Anruf.
> * AI-Anruf spricht den Host an und bietet eine Nachricht an den Gast an. Tool `visitor.send-sms` ist in diesem Callback automatisch verfügbar, kein manuelles SMS-Tool im AI-Dashboard nötig. Gast-SMS-Text: „Nachricht von : ". Ohne Gast-Mobilnummer kommt der Anruf trotzdem, die SMS entfällt.
> * Verzögerte Abfrage: Rechtliche Dokumente und Eigene Formulare auf "Später (beim Check-in)" (BETA in der Admin-UI). Im Checkout optional mit Hint, beim Check-in Pflicht falls noch leer. Bereits Ausgefülltes wird übersprungen.
> * Outlook-Registrierungen checken am selben Terminal nur ein, wenn Check-in auf der visitor-registration-Ressource aktiv ist und die Ressource dem Display zugeordnet ist.
> * Badge-Druck: Drucker + Vorlage im Terminal-Setup konfigurieren
> * Verzögerte Abfrage: Rechtliche Dokumente und Eigene Formulare auf "Später (beim Check-in)" setzen
> * Typischer Use Case: Sicherheitseinweisung beim Check-in. Video (YouTube/Vimeo/Loom) ins rechtliche Dokument einbetten, Abfrage beim Check-in. Der Gast muss das Video starten, bevor der Check-in abgeschlossen werden kann. Signiertes PDF: Bilder plus statisches Poster und klickbare URL.
> * Verwandte Artikel: /check-in-overview, /check-in-setup, /communities, /custom-forms, /legal-documents, /developers/guides/rich-content-media
# Gutscheine & Umsatzsteuer
Source: https://docs.anny.co/voucher-taxation
Wann ein Gutschein steuerlich als Einzweck- oder Mehrzweckgutschein gilt, wie anny Wertgutscheine behandelt und was deine Steuerkanzlei dafür braucht.
anny kennt drei Instrumente, die im Alltag alle "Gutschein" genannt werden: **Buchungspakete**, **Wertgutscheine** und **Rabattcodes**. Steuerlich sind das drei völlig verschiedene Dinge. Dieser Artikel erklärt die Einordnung nach deutschem Umsatzsteuerrecht, zeigt wo die typischen Fehler liegen und liefert deiner Steuerkanzlei die Fundstellen und Buchungssätze.
Diese Dokumentation ersetzt keine steuerliche Beratung. Die Einordnung eines Gutscheins hängt von der konkreten Ausgestaltung deines Angebots ab und muss mit deiner Steuerkanzlei abgestimmt werden. anny bildet nur die von dir gewählte Konfiguration ab.
## Die Unterscheidung in einem Satz
Ein Gutschein ist ein **Einzweckgutschein**, wenn bei seiner Ausgabe bereits feststehen: der **leistende Unternehmer**, der **Ort der Leistung** und die **geschuldete Umsatzsteuer**. Fehlt auch nur eines davon, ist es ein **Mehrzweckgutschein**.
| | Einzweckgutschein | Mehrzweckgutschein |
| - | - | - |
| **Rechtsgrundlage** | § 3 Abs. 14 UStG | § 3 Abs. 15 UStG |
| **USt beim Verkauf** | Entsteht sofort, in voller Höhe | Keine — nicht steuerbar |
| **USt bei Einlösung** | Keine weitere (§ 3 Abs. 14 Satz 3 UStG) | Entsteht jetzt, mit dem dann geltenden Satz |
| **Rechnung beim Verkauf** | Mit USt-Ausweis | Ohne USt-Ausweis |
| **Verfall** | USt bleibt endgültig gezahlt | Nie umsatzsteuerbar |
| **In anny** | Buchungspaket | Wertgutschein |
Es gibt **kein Wahlrecht**. § 3 Abs. 15 UStG definiert den Mehrzweckgutschein rein negativ als "Gutschein, der kein Einzweckgutschein ist". Wenn die drei Kriterien objektiv feststehen, *ist* es ein Einzweckgutschein — unabhängig davon, wie der Gutschein bezeichnet oder gekennzeichnet wird.
## Was in anny welcher Typ ist
| anny-Feature | Steuerliche Einordnung | Warum |
| - | - | - |
| [Buchungspaket](/booking-codes) | In der Regel **Einzweckgutschein** | Zweckgebunden auf ein konkretes Kontingent bei dir als Leistendem; Steuersatz steht fest. anny weist die USt deshalb bereits auf der Kaufrechnung aus. |
| [Wertgutschein](/value-vouchers) | **Mehrzweckgutschein** | Reiner Geldwert ohne Zweckbindung; die Kaufrechnung weist 0 % USt aus. Die Steuer entsteht erst auf der Buchungsrechnung bei Einlösung. |
| [Rabattcode](/discount-codes) | **Kein Gutschein** i. S. d. § 3 Abs. 13 UStG | Berechtigt nur zu einem Preisnachlass, nicht zum Bezug einer Leistung. Er mindert schlicht die Bemessungsgrundlage der Buchung. |
## Der häufigste Fehler: der Wertgutschein, der keiner ist
Die Voreinstellung eines anny-Wertgutscheins — freier oder fester Geldwert, einlösbar für **jede** kostenpflichtige Buchung deiner Organisation — ist ein sauberer Mehrzweckgutschein. Zwei Einstellungen können das kippen:
**Nutzung begrenzen:** Schränkst du die Einlösung im Paket-Editor auf eine einzelne Ressource oder einen einzelnen Service ein, stehen Leistender, Leistungsort und Steuersatz bei Ausgabe unter Umständen bereits fest. Der Gutschein wird damit steuerlich zum **Einzweckgutschein** — obwohl anny die Kaufrechnung weiterhin mit 0 % USt erstellt. Die Umsatzsteuer wäre dann schon beim Verkauf entstanden.
Dasselbe gilt, wenn dein gesamtes buchbares Angebot ohnehin nur **einen einzigen Steuersatz** kennt und an einem Standort stattfindet. Prüfe deshalb vor dem Live-Schalten:
Kommt für die Einlösung nur deine Organisation als Leistende in Frage? Bei einem Marktplatz- oder Mehr-Anbieter-Setup steht der Leistende nicht fest — das ist das stärkste Argument für einen Mehrzweckgutschein.
Können Leistungen an unterschiedlichen Orten oder in unterschiedlichen Ländern eingelöst werden? Achtung: Raum- und Grundstücksleistungen werden nach § 3a Abs. 3 Nr. 1 UStG immer am Belegenheitsort besteuert — mehrere Räume am selben Standort helfen also nicht.
Enthält das einlösbare Angebot mindestens zwei Steuersätze oder auch steuerfreie Leistungen (z. B. § 4 Nr. 12 oder Nr. 22 UStG)? Wenn ja, steht die geschuldete Steuer bei Ausgabe nicht fest.
Halte das Prüfergebnis schriftlich fest und lass es von der Steuerkanzlei bestätigen — inklusive der Gutschein-AGB und der Einlöselogik.
### Verschiedene Leistungen reichen nicht aus
Ein verbreiteter Irrtum: "Der Gutschein gilt für viele verschiedene Leistungen, also ist er ein Mehrzweckgutschein." Das stimmt nicht. Nach Abschn. 3.17 Abs. 2 UStAE genügt die **gattungsmäßige** Angabe des Leistungsgegenstands. Solange derselbe Unternehmer, derselbe Leistungsort und derselbe Steuersatz feststehen, liegt ein Einzweckgutschein vor.
| Beispiel | Einordnung |
| - | - |
| Gutschein über 100 Euro, einlösbar für alle Meetingräume eines Standorts (alle 19 %) | Einzweckgutschein |
| Gutschein über 100 Euro, einlösbar für Räume (19 %) **und** Verpflegung (7 %) | Mehrzweckgutschein |
| Gutschein über 100 Euro, einlösbar bei mehreren Betreibern der Plattform | Mehrzweckgutschein |
Auch der **Leistungszeitpunkt** ist kein Kriterium. Ob der Gutschein auf einmal oder über Monate in Teilbeträgen eingelöst wird, ändert an der Einordnung nichts. Bei Mehrzweckgutscheinen entsteht die Umsatzsteuer bei jeder Teileinlösung anteilig, mit dem zu diesem Zeitpunkt geltenden Steuersatz.
## Leistungen mit 7 % im Angebot
Wenn du bewusst einen zweiten Steuersatz im einlösbaren Angebot haben möchtest, muss die entsprechende Leistung **tatsächlich über den Gutschein einlösbar** sein und auch abgerufen werden. Ein Alibi-Artikel, den niemand kauft, trägt die Einordnung nicht und kann als Gestaltungsmissbrauch (§ 42 AO) gewertet werden.
Typische Artikel und Leistungen zum ermäßigten Steuersatz:
| Leistung / Artikel | Fundstelle | Hinweis |
| - | - | - |
| Speisen im Rahmen von Verpflegung und Catering (Tagungsverpflegung, Snackverkauf vor Ort) | § 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG | Seit **01.01.2026** dauerhaft 7 %. **Getränke bleiben 19 %.** Bei Kombi-Angeboten erlaubt die Verwaltung eine Aufteilung mit 30 % Getränkeanteil. |
| Kurzfristige Beherbergung, Camping- und Stellplätze | § 12 Abs. 2 Nr. 11 UStG | Frühstück und sonstige Nebenleistungen bleiben 19 % (Aufteilungsgebot). |
| Gedruckte Bücher und Broschüren | Anlage 2 Nr. 49 UStG | Rechtlich die unstrittigste Variante. |
| E-Books, E-Paper und digitale Fachpublikationen | § 12 Abs. 2 Nr. 14 UStG | Nicht begünstigt, wenn der Inhalt überwiegend **Werbezwecken** dient oder überwiegend aus Video/Audio besteht. Ein Produkt-Whitepaper fällt damit heraus. |
| Röstkaffee (Bohnen oder gemahlen), Tee | Anlage 2 Nr. 12 UStG | Löslicher Kaffee und Kaffee-/Tee-Extrakte sind 19 %. |
| Verpackte Snacks: Nüsse, Riegel, Kekse, Obst | Anlage 2 UStG | Luxusartikel wie Kaviar, Hummer und Langusten bleiben 19 %. |
| Milch und Milchmischgetränke ab 75 % Milchanteil | Anlage 2 Nr. 35 UStG | Eine der wenigen Getränke-Ausnahmen. |
| Eintrittsberechtigungen für Theater, Konzerte und Museen | § 12 Abs. 2 Nr. 7a UStG | Relevant für Kultur- und Veranstaltungsbetriebe. |
**Wasserflaschen sind nicht 7 %.** Anlage 2 Nr. 34 UStG nimmt Trinkwasser, Quellwasser und Tafelwasser ausdrücklich aus, sobald es **in Fertigpackungen** in den Verkehr gebracht wird — abgefülltes Wasser ist also 19 %, unabhängig von der Gebindegröße. Die 7 % gelten praktisch nur für die Lieferung durch Wasserversorger. Merksatz: **Getränke sind im Grundsatz 19 %**, Essbares überwiegend 7 %.
## Buchung und DATEV-Export
anny bucht Wertgutscheine über ein eigenes **Bestandskonto**, nicht über ein Erlöskonto. Beim Verkauf entsteht eine Verbindlichkeit gegenüber der Kundin oder dem Kunden; erst die Einlösung erzeugt Umsatz auf dem Erlöskonto des jeweiligen Steuersatzes.
| Geschäftsvorfall | Soll | Haben | USt |
| - | - | - | - |
| Verkauf Wertgutschein | Forderungen | Wertgutschein-Konto | ohne Steuerschlüssel |
| Einlösung (ganz oder teilweise) | Wertgutschein-Konto | Erlöskonto nach Steuersatz | mit Steuerschlüssel |
| Verkauf Buchungspaket (Einzweckgutschein) | Forderungen | Erlöskonto nach Steuersatz | mit Steuerschlüssel |
| Ausbuchung nach Verjährung | Wertgutschein-Konto | Sonstige betriebliche Erträge | ohne Steuerschlüssel |
Die Kontonummern hinterlegst du in der DATEV-Integration. Welche Konten dafür nötig sind, was sie bedeuten und was die Steuerkanzlei vorbereiten muss, steht in [DATEV-Konten und Vorbereitung mit dem Steuerberater](/datev-accounts-and-tax-advisor). Die technische Einrichtung des automatischen Exports findest du unter [DATEV mit anny verbinden](/datev-integration).
Im SKR 03 heißt das passende Konto üblicherweise **1796 "Ausgegebene Geschenkgutscheine"** (SKR 04: **3786**). Erlöse laufen üblicherweise über **8400** (19 %) und **8300** (7 %), sonstige betriebliche Erträge über **8600**. Die verbindliche Zuordnung kommt von deiner Steuerkanzlei — anny bildet nur ab, was du hinterlegst.
Setze beim Verkauf eines Mehrzweckgutscheins **keinen** Umsatzsteuer-Schlüssel. Wird versehentlich mit USt gebucht und ausgewiesen, entsteht ein unrichtiger Steuerausweis nach § 14c Abs. 1 UStG — die ausgewiesene Steuer wird geschuldet, obwohl gar kein Umsatz vorliegt.
## Nicht eingelöste Gutscheine
Bei einem Mehrzweckgutschein löst der Verfall **keine Umsatzsteuer** aus. Es wurde nie eine Leistung erbracht, es gibt also nichts zu versteuern und nichts nach § 17 UStG zu berichtigen. Ertragsteuerlich sieht es anders aus.
Der verkaufte Gutschein steht als sonstige Verbindlichkeit in der Bilanz, bis der Anspruch erloschen ist oder mit einer Inanspruchnahme ernsthaft nicht mehr zu rechnen ist.
Nach §§ 195, 199 Abs. 1 BGB verjährt der Anspruch in **drei Jahren**, gerechnet ab Schluss des Ausgabejahres. Ein am 15.03.2026 verkaufter Gutschein verjährt also mit Ablauf des 31.12.2029.
Die Ausbuchung erfolgt gegen sonstige betriebliche Erträge. Der Ertrag unterliegt Körperschaft- und Gewerbesteuer, aber keiner Umsatzsteuer.
**Das Verfallsdatum in anny ist nicht die Verjährungsfrist.** Der Standardwert von 730 Tagen steuert nur, wann anny den Code technisch sperrt. Zivilrechtlich unterliegt eine Befristung in AGB der Inhaltskontrolle nach § 307 BGB, und die Rechtsprechung hat kurze Laufzeiten bei entgeltlich erworbenen Wertgutscheinen wiederholt für unwirksam erklärt. Ist die Klausel unwirksam, gilt weiterhin die Dreijahresfrist — und selbst bei wirksamer Befristung kann bereicherungsrechtlich nach § 812 BGB Wertersatz abzüglich des entgangenen Gewinns verlangt werden. Buche deshalb nicht zum Ablauf des Codes aus, sondern nach Ablauf der Verjährung.
Halte die offenen Gutscheine **nach Ausgabejahrgang** getrennt nach — über den Export unter **Buchungscodes** oder eigene Unterkonten. Ohne diese Staffelung lässt sich zum Abschluss nicht ermitteln, welcher Teil des Kontosaldos verjährt ist, und die Ausbuchung wird zur Schätzung. Stimme den Saldo des Gutscheinkontos zu jedem Stichtag gegen den offenen Bestand in anny ab.
Eine **statistische Teilausbuchung** nach erwarteter Einlösequote (Breakage) ist handels- und steuerbilanziell nicht zulässig — die Verbindlichkeit bleibt bis zum Erlöschen in voller Höhe passiviert. IFRS 15 erlaubt das abweichend; wenn du parallel nach IFRS-Logik reportest, laufen die Zahlen hier bewusst auseinander.
## Fundstellen für die Steuerkanzlei
| Thema | Fundstelle |
| - | - |
| Gutschein-Definition | § 3 Abs. 13 UStG |
| Einzweckgutschein | § 3 Abs. 14 UStG |
| Mehrzweckgutschein | § 3 Abs. 15 UStG |
| Verwaltungsauffassung | Abschn. 3.17 UStAE |
| Einführung der Systematik | Gesetz vom 11.12.2018 (BGBl I 2018, 2338), anwendbar auf nach dem 31.12.2018 ausgestellte Gutscheine |
| Umsetzung EU-Recht | Gutschein-Richtlinie (EU) 2016/1065; Art. 30a, 30b MwStSystRL |
| BMF-Schreiben Gutscheine | BMF vom 02.11.2020, III C 2 – S 7100/19/10001 :002 |
| Digitale Publikationen | BMF vom 17.12.2021 zu § 12 Abs. 2 Nr. 14 UStG |
| Mehrstufiger Vertrieb | EuGH vom 18.04.2024, C-68/23 (Finanzamt O) |
| Übertragung von Einzweckgutscheinen | BFH vom 25.06.2025, XI R 14/24 |
| Verjährung | §§ 195, 199 BGB; AGB-Kontrolle § 307 BGB; Wertersatz § 812 BGB |
## Häufige Fragen
Nein. Die Einordnung folgt aus den objektiven Umständen bei Ausgabe, nicht aus der Bezeichnung. Gestalten lässt sich nur der Sachverhalt: Wer kann leisten, wo wird geleistet, welche Steuersätze sind einlösbar. Die Kennzeichnung auf dem Gutschein ist Folge dieser Einordnung, nicht deren Ursache.
Die Umsatzsteuer wäre bereits bei Ausgabe entstanden. In einer Betriebsprüfung führt das zu Nachzahlungen für alle offenen Jahre zuzüglich Zinsen nach § 233a AO. Zusätzlich entfällt rückwirkend die Steuerfreiheit der Erträge aus verfallenen Gutscheinen. Sprich den Fall frühzeitig mit deiner Steuerkanzlei durch.
Weil beim Verkauf eines Mehrzweckgutscheins noch kein steuerbarer Umsatz vorliegt — der Vorgang ist umsatzsteuerlich ein bloßer Tausch von Zahlungsmitteln. Die Umsatzsteuer entsteht erst auf der Buchungsrechnung bei Einlösung.
Jede Teileinlösung erzeugt anteilig Umsatz mit dem zu diesem Zeitpunkt geltenden Steuersatz und eine eigene Rechnung. Das Restguthaben bleibt auf dem Gutscheinkonto stehen und ist weiterhin nicht steuerbar.
Beim Mehrzweckgutschein gilt für jede Einlösung der dann geltende Satz. Beim Einzweckgutschein ist der Satz mit der Ausgabe fixiert. Eine bevorstehende gesetzliche Satzänderung macht einen Gutschein übrigens nicht zum Mehrzweckgutschein.
Wird eine Stornierung als Wertgutschein erstattet, entsteht ein neuer Mehrzweckgutschein — der ursprüngliche Umsatz wird über die Stornorechnung korrigiert. Die konkrete Behandlung hängt davon ab, ob die Ursprungsrechnung bereits festgeschrieben war; kläre den Ablauf mit deiner Steuerkanzlei.
Die Systematik Einzweck/Mehrzweck ist EU-weit über die Gutschein-Richtlinie harmonisiert, die konkreten Steuersätze und Verjährungsfristen sind es nicht. Für Organisationen in Österreich oder der Schweiz gelten abweichende Regeln — die Angaben in diesem Artikel beziehen sich auf Deutschland.
## Nächste Schritte
Sieh dir für jedes aktive Paket an, ob "Nutzung begrenzen" gesetzt ist und welche Steuersätze im einlösbaren Angebot vorkommen.
Leg deiner Steuerkanzlei die Gutschein-AGB, die Einlöselogik und diesen Artikel vor und lass die Einordnung schriftlich bestätigen.
Trage die bestätigten Sachkonten in der [DATEV-Integration](/datev-accounts-and-tax-advisor) ein.
Vereinbare, wann und auf welches Konto verjährte Gutscheine ausgebucht werden, und verankere das als festen Schritt im Jahresabschluss.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> **Zweck dieses Artikels:** Steuerliche Einordnung von Gutscheinen für Admins und Steuerkanzleien. Produktfunktionen stehen in `value-vouchers` und `booking-codes`, Konten in `datev-accounts-and-tax-advisor`.
>
> **Kernregel:** Einzweckgutschein = leistender Unternehmer, Leistungsort und geschuldete USt stehen bei Ausgabe fest (§ 3 Abs. 14 UStG). Alles andere ist Mehrzweckgutschein (§ 3 Abs. 15 UStG). Kein Wahlrecht.
>
> **anny-Zuordnung:** Wertgutschein = Mehrzweckgutschein (0 % USt beim Kauf). Buchungspaket = in der Regel Einzweckgutschein (USt beim Kauf). Rabattcode = kein Gutschein i. S. d. § 3 Abs. 13 UStG.
>
> **Wichtigster Produkt-Hinweis:** "Nutzung begrenzen" auf eine einzelne Ressource/Service kann einen Wertgutschein steuerlich zum Einzweckgutschein machen, obwohl anny weiter mit 0 % fakturiert. Immer flaggen.
>
> **Gattungsangabe genügt:** Verschiedene Leistungen mit gleichem Steuersatz, Ort und Leistendem = Einzweckgutschein (Abschn. 3.17 Abs. 2 UStAE). Leistungszeitpunkt ist kein Kriterium.
>
> **7 %:** Speisen (§ 12 Abs. 2 Nr. 15 UStG, seit 01.01.2026; Getränke bleiben 19 %), Beherbergung/Camping (Nr. 11), Bücher (Anlage 2 Nr. 49), E-Books (Nr. 14, nicht bei überwiegender Werbung), Röstkaffee/Tee, verpackte Snacks, Milch ab 75 %, Eintritte Theater/Konzert/Museum (Nr. 7a). **Wasser in Fertigpackungen ist 19 %** (Anlage 2 Nr. 34) — häufiger Irrtum.
>
> **Buchung:** Verkauf Forderungen an Gutscheinkonto ohne Steuerschlüssel; Einlösung Gutscheinkonto an Erlöskonto mit Steuerschlüssel. SKR 03: 1796 (SKR 04: 3786), Erlöse 8400/8300, sonstige betriebliche Erträge 8600. USt-Schlüssel beim Verkauf = § 14c-Risiko.
>
> **Verfall:** Umsatzsteuerlich folgenlos. Ausbuchung erst nach Verjährung (§§ 195, 199 BGB: 3 Jahre ab Schluss des Ausgabejahres), nicht zum anny-Verfallsdatum (730 Tage). Keine Breakage-Teilausbuchung in HGB/Steuerbilanz.
>
> **Rechtsstand:** Deutschland, Stand August 2026. Nie als Steuerberatung formulieren, immer auf die Steuerkanzlei verweisen.
# Warteliste
Source: https://docs.anny.co/waitlist
Benachrichtige Kund:innen automatisch, sobald ein ausgebuchter Zeitslot wieder frei wird.
Die Warteliste informiert deine Kund:innen automatisch per E-Mail, wenn ein zuvor ausgebuchter Zeitslot wieder verfügbar ist. So geht keine Nachfrage verloren und deine Ressourcen werden optimal ausgelastet.
Verfügbar ab dem Professional-Plan.
## Wie funktioniert die Warteliste?
Die Warteliste greift, sobald alle Plätze eines Zeitslots belegt sind. Der Ablauf:
1. Eine Kund:in wählt auf der Buchungsseite eine Ressource und ein Datum.
2. Ist der gewünschte Zeitraum ausgebucht, erscheint der Hinweis "Der angefragte Zeitraum ist ausgebucht".
3. Mit Klick auf **Auf Warteliste setzen** sieht die Kund:in eine Zusammenfassung.
4. Nach Bestätigung ist die Kund:in auf der Warteliste eingetragen.
5. Wird der Slot frei (z. B. durch Stornierung), wartet anny die eingestellte Zeitverzögerung ab.
6. Ist der Slot nach Ablauf der Verzögerung noch frei, versendet anny eine Benachrichtigung per E-Mail.
7. Die Kund:in bucht den freigewordenen Slot selbst. Ein automatisches Nachrücken findet nicht statt.
Die Buchungsseite zeigt den Wartelisten-Button nur, wenn ein Slot tatsächlich ausgebucht ist. Bei manuell geblockten Zeiträumen (Globale Blocker) wird keine Warteliste angeboten.
Die Warteliste wird vollständig vom System verwaltet. Du kannst Einträge weder manuell hinzufügen noch entfernen.
## Wann nutze ich das?
* **Du hast Ressourcen, die regelmäßig ausgebucht sind**: Die Warteliste hält die Nachfrage fest und sorgt dafür, dass freigewordene Plätze schnell neu belegt werden.
* **Du möchtest Stornierungslücken automatisch füllen**: Ohne manuellen Aufwand werden wartende Kund:innen über neue Verfügbarkeiten informiert.
* **Du bietest Events oder Kurse mit begrenzten Plätzen an**: Kund:innen können sich vormerken lassen, statt die Buchungsseite wiederholt zu prüfen.
* **Nicht geeignet für**: Ressourcen, die selten ausgebucht sind oder bei denen du Buchungen manuell zuweisen möchtest. In diesen Fällen reicht die reguläre Buchungslogik.
## Einstellungen & Optionen
| Einstellung (Admin) | Beschreibung |
| - | - |
| Erlaube Kunden der Warteliste beizutreten | Aktiviert die Warteliste für diese Ressource |
| Zeitverzögerung (in Minuten) | Wartezeit zwischen Freiwerden und E-Mail-Versand |
Öffne unter Ressourcen die Ressource, für die eine Warteliste aktiviert werden soll. Navigiere zum Reiter **Verfügbarkeit**.
Klappe die Warteliste über den >-Pfeil links auf und aktiviere den Toggle bei **Erlaube Kunden der Warteliste beizutreten**. Stelle die Zeitverzögerung der Benachrichtigung ein.
Setze die Zeitverzögerung auf wenige Minuten (z. B. 5), wenn du möchtest, dass freigewordene Slots schnell neu belegt werden. Eine längere Verzögerung (z. B. 30 Minuten) gibt mehreren Wartenden gleichzeitig eine faire Chance.
## Praxisbeispiele
Ein Yoga-Studio bietet Kurse mit 12 Plätzen an. Die Kurse sind häufig ausgebucht und Kund:innen sollen automatisch erfahren, wenn ein Platz frei wird.
## FAQ
Nein. Die Warteliste ist nur für registrierte Nutzer:innen verfügbar. Gast-Buchungen werden nicht unterstützt.
In diesem Fall wird keine Benachrichtigung versendet. Die E-Mail geht nur raus, wenn der Slot nach Ablauf der Verzögerung noch frei ist.
Ja, die Warteliste kann auch bei Child-Ressourcen aktiviert werden. Kund:innen können sich jedoch nicht für eine bestimmte Child-Ressource vormerken lassen, sondern nur für die Hauptressource.
Nein. Die Kund:in erhält lediglich eine Benachrichtigung und muss den Slot anschließend selbst buchen.
## Troubleshooting
Die Warteliste erscheint nur bei tatsächlich ausgebuchten Slots. Prüfe, ob ein Globaler Blocker den Zeitraum sperrt statt einer echten Ausbuchung. Bei Blockern wird keine Warteliste angezeigt.
Prüfe die eingestellte Zeitverzögerung. Wird der Slot innerhalb der Verzögerung erneut gebucht, geht keine Mail raus. Stelle außerdem sicher, dass die Kund:in eine gültige E-Mail-Adresse hinterlegt hat.
Die Darstellung der Warteliste in der mobilen anny App wird aktuell noch optimiert. Nutze in der Zwischenzeit die Browser-Buchungsseite.
> Wichtige Informationen für Agenten:
>
> UI-Pfad: **Ressourcen** > Ressource auswählen > **Verfügbarkeit** > Abschnitt **Warteliste**. Greift NUR bei ausgebuchten Slots (alle Plätze belegt). Bei geblockten Zeiträumen (Globale Blocker) wird KEINE Warteliste angeboten. Kein automatisches Nachrücken: nur Benachrichtigung, Kund:innen buchen selbst. Nur für registrierte Nutzer:innen, nicht für Gast-Buchungen. Bei Child-Ressourcen: Warteliste gilt für die Hauptressource, keine Auswahl einer bestimmten Child-Ressource möglich. Zeitverzögerung = Wartezeit in Minuten zwischen Freiwerden und E-Mail-Versand. Wird der Slot in dieser Zeit erneut belegt, geht keine Mail raus. Dashboard-Widget "Warteliste nach Ressource" zeigt aktive Wartelistenplätze. Verfügbar ab Professional-Plan.
# Willkommen bei anny
Source: https://docs.anny.co/welcome
Lerne anny kennen: das flexible Buchungssystem für Räume, Arbeitsplätze, Events und alles, was buchbar ist.
## Was ist anny?
anny ist das flexible Buchungssystem für Ressourcen aller Art: Arbeitsplätze, Meetingräume, Parkplätze, Equipment, Events, Kurse, Dienstleistungen und mehr. Ersetze Insellösungen mit einer zentralen Plattform, die sich deinen Anforderungen anpasst.
## Wie ist anny aufgebaut?
anny besteht aus zwei Bereichen:
**Adminbereich** Hier richtest du deine Ressourcen ein, konfigurierst Buchungsregeln, verwaltest Buchungen und Kund:innen, aktivierst Features und steuerst deinen gesamten Account.
**Buchungsseite** Hier buchen deine Kund:innen, Mitarbeitenden oder Mitglieder deine Ressourcen. Die Buchungsseite bietet verschiedene Ansichten: Entdecken, Kalender, Wochenplaner und interaktive Karten.
## Für wen ist anny?
**HR, People & Culture** Teams, die hybrides Arbeiten organisieren: Arbeitsplätze, Meetingräume und Parkplätze zentral buchbar machen und die Auslastung transparent steuern.
**Operations & Facility Management** Facility-Teams, die Räume, Equipment, Besucher:innen und Gebäudeinfrastruktur effizient verwalten und Buchungsprozesse automatisieren möchten.
**Coworking-Betreiber:innen** Betreiber:innen, die Arbeitsplätze, Büros und Meetingräume mit flexiblen Mitgliedschaften und Kontingenten anbieten.
**Event- & Kursanbieter:innen** Organisationen, die Events, Workshops oder wiederkehrende Kurse mit Ticketing, Check-in und Teilnehmermanagement abwickeln.
**Bildungseinrichtungen** Universitäten und Bibliotheken, die Lernplätze, Lernräume und Laborzeiten kapazitätsgesteuert bereitstellen.
**Dienstleister:innen** Unternehmen, die Beratungstermine, Behandlungen oder individuelle Services mit Kalenderintegration und Online-Zahlung anbieten.
## Warum anny?
* **Ein System statt vieler Insellösungen:** Arbeitsplätze, Räume, Events, Equipment und mehr in einer Plattform verwalten, statt separate Tools für jeden Use Case zu betreiben.
* **Flexibel konfigurierbar:** Über 100 Features, die du nach Bedarf aktivierst. Von Communities über 3D-Karten bis hin zu dynamischem Pricing gestaltest du deinen Buchungsprozess ohne Kompromisse.
* **Integrationen:** Verbinde anny mit deinen bestehenden Tools wie Microsoft 365, Google Workspace, Personio, Zoom, Nuki und vielen mehr.
* **anny AI:** Ein KI-Assistent, der Anrufe entgegennimmt, Kund:innen berät, Verfügbarkeiten prüft und Buchungen erstellt, per Telefon und Chat.
## Sicherheit, Datenschutz & Compliance
anny wird in Deutschland entwickelt und gehostet. Deine Daten sind DSGVO-konform geschützt.
* **ISO 27001 zertifiziert:** Die gesamte Infrastruktur von anny ist nach ISO 27001 zertifiziert.
* **DSGVO-konform:** Alle Daten werden auf deutschen Servern verarbeitet und gespeichert.
* **Dedizierte Umgebung:** Für öffentliche Einrichtungen und Kommunen bietet anny eine eigene, getrennte Umgebung.
* **Löschfristen:** Konfigurierbare Löschfristen ermöglichen die automatische Anonymisierung von Buchungs- und Kundendaten.
Besuche das [anny Trust Center](https://trust.anny.co/) für detaillierte Informationen zu Sicherheitszertifizierungen und Datenschutzrichtlinien.
## Nächste Schritte
Erstelle deinen Account und mach dich mit dem Adminbereich vertraut, um deine erste Ressource anzulegen.
[Erfahre hier mehr](/getting-started)
Schaue dir an, wie deine Ressourcen auf der Buchungsseite aussehen und Kund:innen buchen.
[Erfahre hier mehr](/booking-page-layout)
Richte den KI-Assistenten ein, der deine Kund:innen per Telefon & Chat berät und Buchungen erstellt.
[Erfahre hier mehr](/anny-ai-setup)
## FAQ
Nein. anny ist so aufgebaut, dass du alles über den Adminbereich konfigurieren kannst, ohne Programmierkenntnisse. Bei Bedarf bietet anny eine offene API für individuelle Anbindungen.
Ja. Du kannst in einem Account verschiedene Ressourcentypen anlegen, zum Beispiel Arbeitsplätze, Meetingräume und Events. Jede Ressource wird unabhängig konfiguriert.
Nach der Account-Erstellung testest du **5 Tage** alle Features kostenlos. Danach bleibt der kostenlose **Starter-Plan** (5 Ressourcen, 5 Buchungsoptionen, 100 Buchungen/Monat), oder du wechselst auf Essential, Professional, Business oder Enterprise. Beim Upgrade auf Essential oder Professional gilt eine **14-tägige** Plan-Testphase. Details: [anny Plan verwalten](/anny-plan).
Ja. anny wird von Unternehmen mit über 1.000 Mitarbeitenden genutzt und bietet Enterprise-Features wie SSO, dedizierte Umgebungen und Priority Support.
anny ist in 29 Sprachen verfügbar. Die Buchungsseite wird automatisch in der Sprache deiner Kund:innen angezeigt.
# Widget Agent Skill
Source: https://docs.anny.co/widget-agent-skill
Verwende diesen Agent Skill, um die Widget Integration für deine Website einzurichten.
```yaml theme={null}
---
name: anny-widget-integration
description: >
How to embed anny booking widgets and the AI chat assistant on a website. Use when integrating
anny widgets into a site, landing page, or web app. Covers script setup, widget types, seamless
layout embedding (panels in cards, no extra padding, overflow hidden, border radius),
full-page vs panel vs button vs AI chat widgets, fullscreen with nav-height for single-scroll
pages, height behavior, design tokens, login/cart placement in the top-right nav,
and asking for the correct resource/service/organization/plan/package slug before generating code.
---
```
# anny Widget Integration
## Quick Facts
* Widgets are **web components** (custom HTML elements).
* One `
```
Place once in `` or before ``. Do not load more than once per page.
## Widget Types
| Type | Elements | Use when |
| - | - | - |
| **Page widget** | `a-organization-page`, `a-resource-page`, `a-service-page`, `a-resource-calendar`, `a-resource-map`, `a-organization-map`, `a-organization-calendar`, `a-subscription-page`, `a-package-page`, `a-my-bookings` | Booking is the main content of the page or section |
| **Panel widget** | `a-resource-booking-panel`, `a-service-booking-panel` | You already have a page layout and want the booking flow embedded inside it |
| **Button widget** | `a-resource-button`, `a-service-button`, `a-organization-button`, `a-subscription-button`, `a-package-button`, `a-modal-button` | Booking opens on user click in a modal |
| **Utility** | `a-login-button`, `a-cart-modal-button` | Shared auth/cart controls — place top-right in the main nav |
| **AI chat** | `a-agent-chat` | Conversational / assisted booking and support — launcher, in-flow button, or inline frame |
## Minimal Page Skeleton
```html theme={null}
BookingLogo
```
For a **dedicated booking page** where booking is the whole page, swap the panel in `` for a fullscreen page widget so only the widget scrolls:
```html theme={null}
```
## Seamless Embedding Patterns
### Panel inside a card
Panels resize dynamically. Put them directly inside a card — no extra wrapper or padding needed. Apply `overflow: hidden` and `border-radius` to the card, not the widget element.
```html theme={null}
```
Do **not** add padding inside the card around the widget — the widget handles its own internal spacing.
### Full-page widget with a single internal scroll (preferred for booking pages)
```html theme={null}
```
* `fullscreen="true"` → `height: 100vh`
* `nav-height` subtracts your sticky header: `calc(100vh - 64px)`. Match it to the real header height so the widget sits flush below the nav and fills the rest of the viewport exactly.
* The result: the **page does not scroll — only the widget scrolls internally**. This is the preferred pattern for any full-page booking, calendar, or map experience. It avoids the double-scrollbar problem where both the page and the widget scroll independently.
* If you give the widget a fixed `height` attribute, auto-resize is disabled — do not combine `height` with `fullscreen`.
Use this especially for booking-first and calendar-first pages where the widget should dominate the layout.
### Widget beside editorial content
```html theme={null}
Book your space
…description…
```
Panels expand vertically as the user navigates the booking flow. Use `align-items: start` so they don't stretch.
This is the preferred default for new marketing sites and content-driven pages.
### Button widget with a custom trigger
All button widgets accept a slotted element that replaces the built-in button.
```html theme={null}
```
When a slot is provided, `label`, `button-background`, `button-text`, and `button-width` are ignored. Click and keyboard handling are still managed by the widget wrapper.
### Login and cart in the top-right of the main nav
Put `a-login-button` and `a-cart-modal-button` together in the **top-right of the main navigation** — the spot users instinctively look for account and cart. Render the cart as an **icon with a count indicator only** (no text label), like any e-commerce header.
```html theme={null}
Logo
```
* These are utility widgets — put them in a stable position users can always find. They sync auth state and cart across all widgets on the page automatically.
* The cart button shows its own item-count indicator; keep it icon-only (omit `label`) so it reads as a standard cart icon.
* `drawer` is a good `modal-layout` for the cart so it slides in from the right, matching its top-right anchor.
For new sites, this top-right placement should be the default.
### Plan CTA button
For plans and subscriptions, prefer a button that opens checkout instead of embedding the full plan page into a mixed-content page.
```html theme={null}
```
Use `a-subscription-page` only when the whole page is dedicated to the plan checkout experience.
## AI Chat Assistant (`a-agent-chat`)
`a-agent-chat` embeds the anny **AI chat assistant**. The visitor can ask questions and the assistant can guide them through the booking flow conversationally; when it needs to show the booking UI it opens it in a modal over the host page. Login (when required) and the user's access token are handled first-party on the anny chat page — the widget only renders the launcher/panel chrome and forwards configuration.
It needs the `organization` slug and an `assistant-id` (created in anny admin). Ask for both before generating the snippet.
### Placement
Set `placement` to choose how the chat appears:
| `placement` | Result | Use when |
| - | - | - |
| `bottom-right` (default) | Fixed launcher button in the viewport corner; opens a floating panel | Site-wide support / assisted booking helper |
| `relative` / `none` | Launcher rendered in normal document flow (e.g. inside a section) | A "chat with us" button placed in your own layout |
| `inline` | No launcher — the chat frame is embedded directly | Chat *is* the page section; give the parent a fixed size |
### Floating launcher (most common)
```html theme={null}
```
The launcher is fixed bottom-right and the panel goes fullscreen on mobile. Place it once per page, near ``.
### Inline frame
When the chat is itself a page section, use `placement="inline"` and give the **parent element** a fixed width/height — the frame fills it.
```html theme={null}
```
### Chat attributes
| Attribute | Purpose |
| - | - |
| `organization` | **Required.** Organization slug whose chat to embed |
| `assistant-id` | Assistant identifier (from anny admin) |
| `placement` | `bottom-right` (default), `relative` / `none`, or `inline` |
| `start-message` | Message the conversation is pre-seeded with |
| `greeting-message` | Teaser bubble shown next to the launcher before it's opened |
| `launcher-label` | Accessible label for the launcher button |
| `launcher-color` | Launcher button background (defaults to `primary-color`, else the branded gradient) |
| `consent` | `accepted` (pre-opted-in, no banner) or `hidden` (no banner, no persistent visitor id); omit to show the chat's own consent banner |
| `supports-login` | Require login before the chat is usable (gate handled first-party) |
It also accepts the shared design tokens (`primary-color`, `primary-background`, `text-primary-color`, `text-secondary-color`, `button-text`, `logo-url`, `locale`, …) which are forwarded to the chat surface.
## Height Behavior
| Widget type | Default behavior | Override |
| - | - | - |
| Panel | Auto-resizes to content | Cannot be overridden — `height` and `fullscreen` are ignored |
| Page / map / calendar | Auto-resizes unless overridden | `height="700px"` (fixed) or `fullscreen="true"` (viewport fill) |
| Button widget | No height — opens modal | Modal size controlled by `modal-layout`, `modal-size`, `modal-width` |
## Required Attributes
Every widget needs:
* `base-url` — the anny base URL, e.g. `https://anny.co`
* The entity slug for the widget type (`resource`, `organization`, `service`, `plan`, or `package`)
Utility widgets are the exception:
* `a-login-button` only needs `base-url` unless SSO options are required
* `a-cart-modal-button` only needs `base-url`
```html theme={null}
```
### Entity slug mapping
| Widget | Required entity attribute |
| - | - |
| `a-resource-page`, `a-resource-map`, `a-resource-calendar`, `a-resource-booking-panel`, `a-resource-button` | `resource` |
| `a-service-page`, `a-service-booking-panel`, `a-service-button` | `service` |
| `a-organization-page`, `a-organization-map`, `a-organization-calendar`, `a-organization-button` | `organization` |
| `a-subscription-page`, `a-subscription-button` | `plan` |
| `a-package-page`, `a-package-button` | `package` |
| `a-modal-button` | usually `resource` or `organization` |
### Common functional attributes
| Attribute | Meaning |
| - | - |
| `locale` | force widget language |
| `should-login` | require login before booking |
| `idp-uuid` | SSO identity provider |
| `height` | fixed iframe height for page widgets |
| `fullscreen` | full viewport height for page widgets |
| `nav-height` | subtract sticky header height from fullscreen widgets |
| `default-list` | initial tab for organization widgets |
| `view` | initial organization view |
| `calendar-view` | day/week/month/list view where supported |
| `default-category` | preselect category on `a-organization-page` |
### Date parameters
Many widgets support `start` and some also support `end`.
* ISO format: `2025-06-15`
* Relative values for `start`: `today`, `tomorrow`, `this_week`, `next_week`, `this_month`, `next_month`
* `end` should be an ISO date string
* Relative values are **not** supported by `a-resource-calendar` or `a-organization-calendar`
```html theme={null}
```
## Design Token Pass-Through
Pass brand colors and styling directly as HTML attributes. No CSS override needed.
```html theme={null}
```
### Color tokens
| Token | Purpose | Fallback |
| - | - | - |
| `primary-color` | Main accent color | — |
| `primary-color-rgb` | RGB triplet for transparent accent usage, e.g. `15, 118, 110` | Auto-calculated from `primary-color` |
| `primary-color-hover` | Hover state of main accent | — |
| `primary-color-overlay` | Accent overlay surface | — |
| `secondary-color` | Secondary accent | — |
| `primary-stroke-color` | Stroke / outline accent; also sets table borders | — |
### Text tokens
| Token | Purpose |
| - | - |
| `text-primary-color` | Main text color |
| `text-secondary-color` | Secondary text color |
| `text-tertiary-color` | Muted text color |
### Background tokens
| Token | Purpose | Fallback |
| - | - | - |
| `primary-background` | Page/outer background | — |
| `primary-background-rgb` | RGB triplet for layered page background | Auto-calculated from `primary-background` |
| `panel-background` | Panel surface. Also sets `primary-background` if `primary-background` is not provided. | — |
| `panel-background-rgb` | RGB triplet for panel surface | Auto-calculated from `panel-background` or `primary-background` |
| `panel-background-light` | Lighter panel variant | — |
| `panel-background-overlay` | Overlay background | — |
| `panel-background-overlay-dense` | Dense overlay background | — |
| `panel-background-dark` | Dark panel surface | — |
| `input-background` | Input field background | — |
### Border and radius tokens
| Token | Purpose | Notes |
| - | - | - |
| `small-border-radius` | Base radius unit | All larger radii are calculated from this: `1.5×`, `2×`, `2.5×`, `3×`, `4×`, `5×` |
| `panel-border-radius` | Explicit large panel radius | Overrides the scale-up from `small-border-radius` |
| `detail-border-radius` | Explicit detail card radius | Overrides the scale-up from `small-border-radius` |
| `light-border-color` | Light border color | — |
| `table-border-color` | Table and grid border color | — |
| `panel-border-style` | Border style token | — |
### Shadow tokens
| Token | Purpose |
| - | - |
| `panel-shadow` | Panel shadow; also sets dropdown shadow |
| `detail-shadow` | Detail card shadow |
### Button styling tokens
These affect the outer CTA button for button widgets, cart button, and login button.
| Token | Purpose | Fallback |
| - | - | - |
| `button-background` | Trigger fill color | Falls back to `input-background` |
| `button-text` | Trigger text and icon color | Falls back to `text-primary-color` |
| `button-width` | Trigger width | — |
| `button-height` | Trigger height | — |
| `show-icon` | Show or hide icon on login/cart | — |
### Utility tokens
| Token | Purpose |
| - | - |
| `logo-url` | Custom logo shown in the pulsing loading animation only. Does not affect logos inside the booking UI. |
### RGB tokens — auto-calculation
`primary-color-rgb`, `panel-background-rgb`, and `primary-background-rgb` are automatically calculated from their hex counterparts when not explicitly provided. You only need to pass them if you want to supply a custom RGB triplet (e.g. for a non-hex color source).
Design rules:
* Prefer configuring design in admin first. HTML token overrides are for one-off page-specific changes.
* Keep contrast high between primary actions, text, and backgrounds.
* `small-border-radius` is the simplest way to control all corner radii at once. Use `panel-border-radius` and `detail-border-radius` only to override specific levels.
* Do not combine very strong shadows, very round corners, and low-contrast text simultaneously.
## Modal Layout Options
Button widgets open content in a modal. Control the layout with `modal-layout`:
| Value | Description |
| - | - |
| `dialog` | Centered dialog. Size with `modal-size` (`sm`/`md`/`lg`) or `modal-width` |
| `drawer` | Side panel from the right — good for checkout flows |
| `fullscreen` | Full viewport — best for mobile |
```html theme={null}
```
### Modal behavior attributes
| Attribute | Purpose |
| - | - |
| `modal-layout` | `dialog`, `drawer`, or `fullscreen` |
| `modal-size` | `sm`, `md`, or `lg` for dialog layout |
| `modal-width` | custom width such as `80vw`; overrides `modal-size` |
| `modal-title` | modal header title |
| `close-on-backdrop` | allow close on outside click |
| `show-close-button` | show close button |
| `aria-label` | accessible label for modal |
## Tracking Events
Booking widgets can emit DOM custom events you can subscribe to on the widget element.
Supported event names:
* `view-page`
* `add-to-cart`
* `start-checkout`
* `complete-checkout`
Common payload fields:
* `event_name`
* `value`
* `gross_value`
* `tax`
* `currency`
* `transaction_id`
* `items`
```html theme={null}
```
`a-login-button` and `a-cart-modal-button` are utility widgets and are not booking event emitters.
## Common Mistakes to Avoid
| Mistake | Fix |
| - | - |
| Adding padding around a panel inside a card | Apply `border-radius` + `overflow: hidden` to the card wrapper; put the widget element directly inside |
| Wrapping the widget in a flex/grid container with `align-items: stretch` | Use `align-items: start` so the panel can grow freely |
| Loading the script multiple times | One `
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